Sabine Kornbichler Die Stimme des Vergessens

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Inhaltsangabe zu „Die Stimme des Vergessens“ von Sabine Kornbichler

Als die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo das Haus des verstorbenen Albert Schettler betritt, sind die Zeichen seiner Paranoia unübersehbar. Die Türen sind mehrfach gesichert, alle Fenster vergittert. In einem Brief, den er hinterlassen hat, steht, jemand werde versuchen, an den brisanten Inhalt seines Bankschließfachs zu gelangen. Kristina hält das für Verfolgungswahn, doch dann werden die Unterlagen tatsächlich gestohlen. War Schettlers Angst begründet? Kristinas Recherchen bringen ungeahnte Wahrheiten ans Licht …

Spannend bis zum Schluss!

— jasbr

Spannend, unterhaltsam und sehr menschlich.

— twentytwo

Ein Krimi, der durch eine besondere Ermittlerin besticht. Die Anwältin der Toten, Nachlassverwalterin Kristina Mahlo deckt auf.

— Floh

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  • Anwältin der Toten

    Die Stimme des Vergessens

    walli007

    13. November 2016 um 11:26

    In ihrer Tätigkeit als Nachlassverwalterin sieht Kristina Mahlo eine Berufung. Sie will bei der Bearbeitung ihrer Fälle den Toten gerecht werden. Manchmal stößt sie auf Lebensgeschichten der Verstorbenen, die berührend oder auch verstörend sein können. Mit der Betreuung des Nachlasses von Albert Schettler macht Kristina Mahlo Bekanntschaft mit einem Verstorbenen, der sich schon vor seinem Ableben sehr aus der Welt zurück gezogen hatte. Von allen Seiten fühlte er sich bedroht und verbarrikadierte sich in seinen vier Wänden. Nur kurz vor seinem Tod hatte er Maßnahmen ergriffen, um eine Begebenheit aus seiner Jugend an die Öffentlichkeit zu bringen. Dies sollte allerdings erst nach seinem Ableben geschehen und durch die Nachlassverwaltung in die Wege geleitet werden. Durch eine Unachtsamkeit verliert Kristina jedoch die Unterlagen und gerade dies ist ein Ansporn für sie, aufzudecken, wodurch sich der Tote so bedroht gefühlt hat. Bei ihrer persönlichen Auffassung von der Ausübung ihres Berufes macht sie immer eine Gratwanderung durch zwischen einer distanzierten Abarbeitung der ihr zugeteilten Fälle und der akribischen Erforschung aller Umstände, die den Nachlass betreffen könnten. Mit ihrer vor Leben sprühenden Assistentin Funda kniet sich die 33jährige Kristina in die Durchsicht der Unterlagen, die Schettler hinterlassen hat. Nach und nach kommt sie einem Geheimnis seiner Vergangenheit auf die Spur, einer Schuld, die nie wirklich beglichen wurde. Als passionierter Krimileser mag man annehmen, man kenne Vieles bereits und es könne nichts wirklich Neues mehr geben. Mit Hilfe der Nachlassverwalterin Kristina Mahlo betritt man dann allerdings doch ein weniger bekanntes dafür aber umso spannenderes Betätigungsfeld. Hat man vielleicht schon einmal einen Bericht im TV gesehen, in dem geschildert wird, dass eine Nachlassverwaltung oder auch Erbenermittlung sehr ungewöhnliche Geschichten zutage fördern kann, so wird in diesem Kriminalroman von Sabine Kornbichler dieser Eindruck noch verstärkt. Das Leben des Toten wirkt nach, er hätte eine Geschichte zu erzählen gehabt. Vielleicht sind die Erlebnisse der Verstorben nicht immer schön, doch sind sie durchaus einen Moment der Zeit und des Innehaltens wert. Mit einer Art des Respekts macht sich Kristina Mahlo auf die Suche nach der Geschichte des Albert Schettler. Ruhig und zielgerichtet lässt sie sich nicht davon abbringen, dass vor der Abwicklung des Nachlasses zu klären ist, wieso der Verstorbene sich bedroht fühlte. Mit ihren fein gezeichneten und authentischen Charakteren und einem ausgeklügelten Fall fesselt Sabine Kornbichler ihre Leser. Sowohl die Autorin als auch die Figur der Nachlassverwalterin Kristina Mahlo erweisen sich als echte Entdeckung, von der es zum Glück noch mehr zu lesen gibt. Bei diesem Band handelt es sich um den zweiten Band einer bisher dreiteiligen Reihe. 4,5 Sterne

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  • Die Stimme des Vergessens

    Die Stimme des Vergessens

    gsimak

    06. September 2016 um 10:02

    Zum InhaltDie Nachlassverwalterin Kristina Mahlo hat es dieses Mal mit einem ganz besonderen Fall zu tun.Das Haus des verstorbenen Albert Schettler gleicht einem Gefängnis. Alle Fenster sind vergittert. Die Türen mehrfach gesichert. Litt Schettler unter Verfolgungswahn oder waren seine Ängste begründet? Muss man die schriftlichen Warnungen, die er hinterlässt, ernst nehmen?Meine MeinungDer Krimi beginnt mit einem Auszug aus einem Vernehmungsprotokoll.Ich habe mich sehr gefreut, Kristina wieder zu treffen. Kristina arbeitet als Nachlassermittlerin und beweist wieder mal detektivische Fähigkeiten.Das Leben, das Schettler geführt hatte, kann man nicht als Solches bezeichnen. Angst war sein ständiger Begleiter. Überall sah er Gefahr. Umso mehr wundert sich Kristina über den schmuddeligen Untermieter, den Schettler beherbergte.Ich habe mich in diesem Krimi richtig wohl gefühlt. Das lag mit Sicherheit nicht an den Verbrechen, die Schettlers Tod ans Tageslicht brachte. Vielmehr sorgen Christina und ihre Freundinnen für den Wohlfühlfaktor. Auf ihre zuverlässige Mitarbeiterin Funda kann sie sich zu 100% verlassen. Die junge Mutter merkt sofort, wenn es Kristina schlecht geht und versorgt sie dann mit türkischen Spezialitäten. Mehr wie einmal ist mir das Wasser im Mund zusammengelaufen.Kristina bringt sich in eine wahnsinnig gefährliche Situation. Henrike,  mit ihrem unfehlbaren Spürsinn und Röntgenblick, rettet Kristina in letzter Sekunde. Henrike und Kristina sind gute Freundinnen. Henrike verdient ihr Geld mit alten Trödel. Das war nicht immer so. Sie liebt grünen Tee und das Klönen mit Kristina.Simon ist Kristinas große Liebe. Der Haussegen hängt im Moment schief, Auch bei ihren Eltern ist einiges geboten.Ist es das ganze Drumherum, welches Kris unvorsichtig macht? Ist es ihr Liebeskummer, der ihren Blick trübt? Oder, hat sie es ganz einfach mit gerissenen Menschen zu tun?Der Hund Rosa und die Krähe Alfred verleihen Kristinas Alltag eine beruhigende Routine. Eine Routine dir ihr gut tut, als nichts mehr so ist wie es sein sollte und sich Nachts jemand Eintritt in ihr Haus verschafft.FazitDer Tod von Schettler führt Kristina und Henrike nach Korsika.Kristina begegnet einigen Menschen bei ihren Recherchen. Die meisten davon haben eines gemeinsam: ANGST!Der Tod eines Kindes vor vielen Jahren spielt auch eine Rolle.Ich hatte einen Verdacht. Eigentlich lag ich richtig. Aber, nicht ganz. Warum nicht ganz? Ich habe nichts von diesem Talent gewusst.Der flüssige Schreibstil und die authentischen Protagonisten bescheren einem Kopfkino. Die Autorin unterhält gute 400 Seiten lang. Sie kommt ohne blutige Szenen aus und besticht mit einer gut durchdachten Geschichte. Besonders spannend empfand ich die Protokolle, die immer wieder wieder zu lesen sind. Sie spielen in einem Zeitraum, nachdem das Geheimnis bereits gelüftet ist.Wer gut durchdachte Krimis mag liegt hier richtig. Mich konnte die >>Stimme des Vergessens<< überzeugen, Gut gefallen hat mir eine Erklärung über die >>Stimme des Vergessens.<

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  • Spannend bis zum Schluss!

    Die Stimme des Vergessens

    jasbr

    15. August 2016 um 22:54

    Für mich war es das erste Mal, dass ich mit Kristina Mahlo in Berührung gekommen bin. Der Einstieg fiel mir leicht, auch wenn man merkt, dass es einen Vorgänger gibt. Denn es dreht sich nicht nur um die Arbeit, sondern auch um die familiäre Situation. Und hier musste ich mich am Anfang etwas reindenken. Das hat aber schnell geklappt, es gibt also keine Nachteile, wenn man das Buch ohne Vorkenntnisse liest. Der Krimi ist sehr interessant aufgebaut: Es gibt Auszüge aus einem Vernehmungsprotokoll, aber man weiß nicht, um wen es sich handelt. Man kann sich als Leser auch anfangs gar keinen Reim darauf machen, was das soll. Erst nach und nach wird das Bild klarer. Der Hauptteil besteht aber natürlich aus den Geschehnissen rund um Kristina Mahlo. Erzählt wird aus ihrer Perspektive in der Ich-Form. Die Protagonistin ist sehr sympathisch. Man merkt, die liebt ihren Job und erledigt ihn - auch wenn das nicht alle ihre Freunde verstehen - intensiver als sie eigentlich müsste. Sie mag keine offenen Fragen und geht deswegen sogar soweit, in ihrer Freizeit und auf eigene Kosten Nachforschungen anzustellen. Trotzdem ist sie nicht fehlerlos. Gerade in ihrem Privatleben steht sie vor der ein oder anderen Hürde. Ich mag es sehr, wenn Protagonistin auch Ecken und Kanten haben, das macht sie menschlicher und glaubwürdiger. Am Anfang sieht auch alles nach einem mehr oder weniger normalen Auftrag aus. Albert Schettler ist verstorben und die Nachlassverwalterin kümmert sich jetzt um das Erbe. Zu dem Zeitpunkt ahnt sie noch nicht, in was für ein Wespennest sie sticht... Und der Leser fiebert mit :) Denn es gibt viele offene Fragen, auf die auch die Protagonistin die Antworten erst mühsam suchen muss. Es gibt auch für den Leser kaum Hinweise, um seine eigenen Rückschlüsse zu ziehen. Man sitzt wie auf Kohlen und will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen - denn man will ja schließlich wissen, was dahinter steckt. Und das ist viel mehr, als es am Anfang scheint. Zwischendurch konnte ich gar nicht glauben, in welche Richtung sich das Buch entwickelt - einfach nur genial!  Das Ende ist sehr überraschend (auch wenn ich gegen Ende so eine Ahnung entwickelt habe...) und vor allem schlüssig. Es wird nochmal richtig spannend und ein Höhepunkt jagt den nächsten. Langeweile kommt garantiert nicht auf. Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen: Flüssig, dadurch schnell zu lesen, spannend, aber nicht zu blutig. Insgesamt war das Buch wirklich super, ich werde auf jeden Fall auch die anderen Mahlo-Fälle noch lesen. Ein kleiner Kritikpunkt ist nur, dass mit manchmal das Privatleben etwas zu sehr in den Vordergrund rückte. Ich denke, dass empfindet man vor allem so, wenn man erst mit dem zweiten Teil einsteigt. Deswegen gibt es von mir 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle Krimi-Liebhaber.

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  • Schuldverhalten mit Folgen

    Die Stimme des Vergessens

    twentytwo

    29. July 2016 um 12:04

    Kristina Mahlo hat einen neuen Nachlass zu verwalten. Zusammen mit ihrer Mitarbeiterin Funda will sie sich einen ersten Überblick verschaffen. Der Verstorbene, der unter Verfolgungswahn gelitten haben soll, gibt ihnen schon bei der ersten Sichtung so manches Rätsel auf. Er hat nicht nur ein Testament, sondern auch genaue Vorgaben an den Nachlassverwalter hinterlassen. Kris, die diese Anweisung in den Wind schlägt, bereut dies umgehend, denn es passiert genau das was Albert Schettler vorausgesagt hat.Um den Fehler auszubügeln, beginnt sie mit umfangreichen Nachforschungen, die über ihren Job als Nachlassverwalterin weit hinausgehen, für sie aber unumgänglich sind. Zusätzlich zu den Problemen, die sie mit diesem komplizierten Fall hat, gibt es etliche private Probleme die ihr an die Substanz gehen. Daher ist es gut, dass sie sich auf ihre Freunde verlassen kann, die immer im richtigen Moment zur Stelle sind. Mit deren Hilfe gelingt es ihr, dann auch nicht nur das Rätsel um Schettler zu lösen, sondern auch einen lange zurückliegenden Fall aufzuklären.FazitSympathische und authentisch wirkende Protagonisten, durch die aus einer äußerst verwickelten, teilweise unglaubwürdigen Geschichte, eine spannende Lektüre wird.

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  • Ein Krimi, der durch eine besondere Ermittlerin besticht. Die Anwältin der Toten.

    Die Stimme des Vergessens

    Floh

    Ein weitreichender Kriminalroman für alle, denen eine ganz andere Ermittlerin mit ihren besonderen Kollegen, privaten Wehwehchen, vielen Recherchen, Befragungen, Hinweisen, Verstrickungen, richtig genialer Atmosphäre, ein angenehmer Schreibstil und interessanten Rollen in den Haupt- und Nebencharakteren besonders wichtig sind. Es gibt sie einfach, die Krimis, die gar nicht viel Blut, wilde Morderei oder perfide und psychopathische Gedanken brauchen, um den Leser trotzdem sogleich durch sympathische Charaktere, gelungene Dialoge, faszinierendem Flair und Charme und komplexer Handlung in seinen Bann zu ziehen und den Leser an die Seiten binden. So gelingt es auch der Krimiautorin Sabine Kornbichler mit ihrem zweiten Fall für die Anwältin der Toten, Nachlassverwalterin Kristina Mahlo, mit ihrem Büro auf dem idyllischen und harmonischen Familienhof an der Würm und ihrem neuen Fall "Die Stimme des Vergessens". Erschienen im Piper Verlag (https://www.piper.de/) Warum habe ich dieses Buch gelesen? Es hört sich vielleicht profan an, aber diesen Krimi habe ich mir ausgeguckt, da mir das Cover so gut gefallen hat. Eulen ziehen immer meine Blicke auf sich und so kam dieser Krimi in den Genuss meiner gesamten Aufmerksamkeit. Der Klapptext machte das Buch dann weiterhin für mich interessant. Eine Ermittlerin der anderen Art. Eine Nachlassverwalterin, die auf einen weitreichenden Fall trifft und ungeahntes ans Licht holt und abwegig recherchiert, erforscht und ermittelt und sich keine offenen Fragezeichen gönnt. Einen Krimi mit einer besonderen Ermittlerin, wie ich ihn so noch nie gelesen zu haben schien. Außerdem klingt der Titel des Buches in Verbindung mit diesem ansprechenden Cover doch einfach nur gut, dass man wissen möchte, auf was die Anwältin der Toten hier gestoßen ist. Inhalt:„Als die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo das Haus des verstorbenen Albert Schettler betritt, sind die Zeichen seiner Paranoia unübersehbar. Die Türen sind mehrfach gesichert, alle Fenster vergittert. In einem Brief, den er hinterlassen hat, steht, jemand werde versuchen, an den brisanten Inhalt seines Bankschließfachs zu gelangen. Kristina hält das für Verfolgungswahn, doch dann werden die Unterlagen tatsächlich gestohlen. War Schettlers Angst begründet? Kristinas Recherchen bringen ungeahnte Wahrheiten ans Licht …“Übersicht:Erzählstil: auktoriale Sicht; ImperfektPerspektive: aus weiblicher Perspektive in der Ich-Form erzählt (Kristina Mahlo), einzelne Kapitel aus Vernehmungsprotokollen und Aufzeichnungen (Friederike Lambert)Aufbau: 25 sich aufeinander chronologisch aufbauende Kapitel; Rückblenden aus Vernehmungsprotokollen; kein Prolog und kein Epilog; abgeschlossenes EndeBesondere Zitate aus dem Krimi:• „Kris, es ehrt dich, dass du den Diebstahl dieses Geschreibsels nicht mit einem Schulterzucken abtust, aber lass dich nicht vor den Karren dieses Mannes spannen! Der entführt dich nur in seine Wahnwelt.“ (Seite 27)• „Eine Chance ist eine Chance – egal, wie klein sie ist.“ (Seite 227)• „Wie gesagt, ich dachte, es handle sich um ein Klischee, das auf uns nie zutreffen würde. Aber Klischees sind nichts anderes als Schablonen des Lebens. Das galt auch für unser Leben.“ (Seite 255)• „Ich war acht, als Kathrin starb und das Unglück über die Lamberts hereinbrach. Julian Barnes hat in einem seiner Bücher geschrieben, am Ende sei das, was man in Erinnerung behalte, nicht immer dasselbe, wie das, was man beobachtet habe.“ (Seite 313 / 314)• „Sie harrt dort aus, damit meine Schwester nicht alleine ist. Und damit die Stimme des Vergessens sie nicht erreichen kann.“ (Seite 341)Stärken:+ Schreibstil:Der lockere und dem Leser sehr verbundene Schreibstil hat es mir sogleich angetan. Die ambitionierte Autorin Sabine Kornbichler schickt eine sehr sympathische Protagonistin ins Rennen und legt all ihre Sympathie und Nähe zu Kristina Mahlo in ihre Worte und Dialoge aus der Erzählsicht von Kristina selbst geschildert. Durch diesen auktorialem Erzählstil wird eine unglaubliche Nähe und Intensität aufgebaut. Ich mochte Kris und ihr Umfeld sofort. Die Anwältin der Toten hat es sogleich geschafft, mich in ihren zweiten Fall zu holen, ohne irgendetwas aus ihrer Vergangenheit zu vermissen. Die Autorin Sabine Kornbichler legt sehr viel Wert auf viele Details und liebevolle Ausschmückungen, die niemals fehl am Platze wirken oder gar überladen erscheinen. So beschreibt sie immer den besonderen oder prägenden Augenblick aus Kristinas Augen erblickt, erfasst und wahrgenommen. Der frühe Morgen, wie er erwacht mit seinem Tau und der Himmelfärbung und dem einzigartigen Geruch der Natur und die Stille, wenn alles noch ruht. Oder ihr Blick und ihre Loyalität und Würde, wenn sie die Wohnungen und Häuser der Verstorbenen und Angehörigen betritt, ihren Umgang mit ihren Freunden und Kollegen und ihrer Familie auf dem idyllischen Hof in Obermenzing an der Würm. Dort arbeitet und lebt Kristina im Kreise ihrer getrennten Eltern, mit ihrem Freund Simon und ihrer Kollegin Funda. Sabine Kornbichler hat sich für ihren zweiten Fall mit der Anwältin der Toten eine verzwickte Handlung überlegt, sie bietet einen abgeschlossenen Fall und ermöglicht auch Neulesern, die Kris ersten fall nicht kennen (so wie ich) problemlos ein komplettes Bild der einzelnen Protagonisten und der Lebensumstände der Figuren, die man aus ihrem ersten Fall „Das Verstummen der Krähe“ vielleicht schon kennen sollte. Sabine Kornbichler schreibt sehr alltagsnah, sie nutzt Dialoge um sich den Charakteren und deren Problemen und Gesprächen nahe zu fühlen. Man merkt hier einfach, dass sie weiß, wovon sie spricht, worauf sie hinaus will und wie man Leser an die Seiten bindet. Routiniert, gewissenhaft, begeisternd, emotional und stets im indirekten Dialog mit ihren Lesern, denen sie vor allem Kristina Mahlo ganz nahe stellt. Ein gelungenes Stilmittel in der Umsetzung. Autorin Kornbichlers Schreibstil ist sehr angenehm, bildhaft und doch nie zu kompliziert, obwohl die Ereignisse äußerst weitreichen, uferlos, verzagt, komplex und schleierhaft sind. + Hauptperson und weitere Charaktere: Die Charaktere sind es, die mich wirklich sehr überrascht und beglückt haben in diesem unblutigen und nahezu fast gewaltfreien Krimi. Die Hauptprotagonistin, Nachlassverwalterin Kristina Mahlo ist mir absolut sympathisch. Sie, und auch ihre lebensfrohe Kollegin Funda, würde ich mir gern in meinen eigenen Bekannten- und Freundeskreis wünschen. Kristina Mahlo hat viele Gemeinsamkeiten mit meiner eigenen Person. So bin ich, wie auch Kris, eine absolute Frühaufsteherin. Ich habe zwar keine derartigen Schlafprobleme wie Kris durch den Mord an ihrem geliebten Bruder Ben, aber auch ich liebe die gewissen Dinge in der stillen Frühe, die die Autorin Kornbichler aus Kristinas Sicht schildert. Die erste Tasse Kakao oder Kaffee oder Tee am frühen Morgen, wenn alles noch still ist und die Natur und die Umgebung erst langsam und träge erwacht, dieses Naturschauspiel, der besondere Vogelgesang, die Munterkeit am Morgen… Kristina liebt ihren geregelten Tagesablauf, sie ist strukturiert, arbeitet nach To-Do-Listen und hat morgens die besten Einfälle und die meiste Energie. Zudem ist Kristina äußerst loyal und rücksichtsvoll. Sie verletzt die Würde der Toten nicht, sie behandelt sie mit Respekt und Ehre. Sie hat tolle Freunde, ist in meinem Alter und wirkt einfach nur herzlich und gut. Sie lebt und arbeitet mit ihren Eltern auf einem Hof, dort lebt auch ihr Freund Simon, jedoch in einer eigenen Wohnung. Dort hat Simon auch sein Weingeschäft und Kris ihr Büro. Ihre getrennten Eltern leben ebenfalls auf diesem Hof und ihre Freundin Henrike, Beamtin in Auszeit, hat sich mit ihrem Trödelladen einen Traum ebenfalls auf diesem Hof erfüllt. Alle unter einem Dach. Das bringt Konflikte aber auch Möglichkeiten mit sich. Ach ja, da gibt es ja noch den kuriosen Fall Albert Schettler, dessen Nachlass Kristina Mahlo verwalten und organisieren soll. Doch Schettlers Erbe und sein letzter Wunsch ziehen weite Kreise und Kristina hat ein hartes Stück Arbeit vor sich, was sie auf besondere Persönlichkeiten treffen lässt, die die Autorin mit bestimmten Psychogrammen und stimmigen Charakterstudien belegt hat. All diese fügen sich gut in das Gesamtbild des Krimis. Kris zieht es ins Umfeld des Toten, der unter Wahnvorstellungen litt, es zieht sie bis nach Korsika und zu einer längst verjährten Entführungsgeschichte und zu einem Familiendrama im Haus an der Orffstraße. Eine Mischung aus Gut und Böse, wie man sie gern in einem Krimi findet, der schnell zum Schubladendenken animiert und den Leser damit womöglich auf eine falsche Fährte lockt… Mehr verrate ich nicht. Sie alle aber haben ihre Geheimnisse und Vergangenheiten und Altlasten. Als Leser wird man immer wieder damit überrascht.+ Setting: Die Atmosphäre ist so gut aufgebaut, dass man sofort erkennt, wo die Autorin zu Hause ist. Sabine Kornbichler hat auch für Kristina Mahlo ein Zuhause geschaffen, was wirklich bildhaft und authentisch ist. Der Flair, der Charme und die Atmosphäre sind richtig gut in Szene gesetzt. Aber auch die düsteren Orte der Ermittlungen und der Vergangenheit sind wunderbar skizziert. Albert Schettlers Jugendstilvilla, die wie ein Gefängnis erscheint. Verbarrikadiert, vergittert und abgeschotten. Der alte Winthirfriedhof, wo Kris einen drohenden alten Herrn begegnen muss und später der alten Lambert, die sich in ihrer Schuld und Trauer ergießt. Die Reise nach Korsika, wo Kris den misstrauischen Grieses auf die Spur kommen muss. Die Geräusche, Schritte und Warnsignale auf dem Hof, wenn Kris sich im Morgengrauen wieder einmal über den verlassenen Hof schleicht… All die Kulissen sind von Spannung und aber auch von Liebreiz gezeichnet. Ganz fantastisch. Das macht die Autorin wirklich sehr gut: Sabine Kornbichler reduziert das Setting und die Schauplätze auf das Wesentliche, denkt sich keine unübersichtliche Welt aus, sondern kreiert einen einfachen Schauplatz mit liebevollen und aussagekräftigen Details, der sofort im Kopf Gestalt annimmt. Ihr Stil besitzt Lokalcharakter, ohne wie ein typischer Regionalkrimi zu erscheinen. Sie spielt eher auf gesellschaftliche Themen, die regional bezogen sind. Die Geschehnisse in der Orffstraße, die verschreckten Griesekes auf Korsika, Schettlers verriegelte Villa, Kristinas Arbeits- und Rückzugsort, Obermenzing, Parsing und die Würm. Schuldgefühle, Rache, Wahnvorstellungen, Psychische Erkrankungen, Liebe, Familie, Soziologische Beweggründe, Paranoia etc. Der Nachlassfall Schettler trägt dazu bei, dass sich Kris in gewissen Kreisen bewegen muss, um Antworten auf die offenen Fragen zu finden. Diesen Wechsel aus Schauplatz und Kulisse und den Windungen des menschlichen Denkens und strategischen sowie emotionalen Handelns verwebt die Autorin gekonnt mit ihren unterschiedlichen Settings. Respekt. Gefällt mir richtig gut. + Idee: Die Idee für diesen Krimi ist wirklich super. Wie gesagt, eine Nachlassverwalterin als Ermittlerin hat seinen Reiz. Ich habe bisher erst eine Krimireihe mit einer Art Nachlassverwalter gelesen. Auch der hat mir gefallen. Sabine Kornbichler scheint vor Ideen und Inspirationen für die Entwicklung ihres Krimis und dessen Verlauf nur so zu sprudeln. Sie bringt viele ihrer Ideen in diesem Krimi unter und überrascht den Leser mit Vielseitigkeit und Facette. Besonders mag ich ihre Ideen und Charaktereigenschaften, die sie auf die vielen Charaktere aus Haupt- und Nebenrollen münzt. So ist mir Kristina gleich sympathisch und auch Funda und Henrike mag ich sehr. Die Beziehungskiste mit ihrem Freund Simon und der Konkurrenz Martin frischen richtig auf. Und dann die Idee des Lebensmodells von Kristinas Eltern ist wirklich neuartig und interessant. Ich mag die vielen Ideen der Autorin. Jung, ambitioniert und so alltäglich und doch abwegig und speziell. + Wendungen:Die Autorin überrascht allein schon dadurch, dass ihr Krimi nicht mit einem standardmäßigen Prolog beginnt, sondern mit Protokollen einer Vernehmung. Dieses Verhör, bzw. diese Vernehmungen nehmen erst im Verlaufe des Krimis mehr und mehr Gestalt an. Das ist die erste Überraschung, die im Vergleich zu dem verblüffenden Ausmaß des Nachlassfalls mit der verheißungsvollen Botschaft des Verstorbenen und den gestohlenen Unterlagen aus dem Bankschließfach und den damit einhergehenden Ermittlungen, Recherchen, Ermittlungsschritten, Befragungen, Zeugen und Abgründen, die sich auftun, rein gar nichts ist. Die Autorin S. Kornbichler überrascht nicht nur in Bezug auf Opfer-Täter-Status, sondern auch in Bezug auf die sonderbaren Ermittlungswege – und Einflüsse. Zudem spielen zwischenmenschliche Konflikte eine große Rolle und die Vergangenheit einzelner Charaktere scheint diese zu überfluten, was immer wieder neue Ansätze bietet und Türen öffnet, wo andere sich schließen. Kristina hat es bei diesem Fall wirklich nicht leicht. Wie gut, dass ihr die Polizistin Henrike Rat gebend zur Seite steht und wieder einmal zum Schutzengel wird. Die Autorin steht permanent im indirekten Dialog mit den Lesern und lenkt diesen unwillig in gewisse Richtungen, um ihm neue Türen zu öffnen, oder ihn gegen die Wand fahren zu lassen. Spannendes Rätselraten garantiert!Schwächen: - Spannung: Obwohl der Einstieg mit den Vernehmungsprotokollen und der Paranoia des Verstorbenen auf wirklich viel Spannung hindeuteten, so muss ich leider von wenig bis kaum spürbarere Spannung sprechen. Ein eher atmosphärischer und harmonischer Krimi, der wohl nur aufgrund seiner komplexen Ermittlungen als Kriminalroman bezeichnet werden kann. Wer richtige Spannung sucht, ist hier leider falsch beraten. Es gibt einige wenige Spannungsspitzen und heikle Momente, aber die sind einfach doch etwas dürr. Daher ziehe ich für die Fehlende Spannung und Nervenkitzel einen Stern in der Wertung ab. Der Krimi zieht sich dadurch im Mittelteil auch sehr. Die Befragungen und Ermittlungen befinden sich in einer Endlosschleife und reichen von einem Mitwisser, Nachbarn, Zeugen, Familienmitglied und Bekannten zum nächsten. Eine Befragung nach der nächsten ohne einen wirklich bahnbrechenden Meilenstein zu finden. Schleppend, zehrend und langatmig. Da wurde nicht jegliches Potential für diesen nebulösen Fall genutzt um ihn mit Spannung und Adrenalin zu versehen. An solchen Stellen hätte man den Verlauf und die vielen Befragungen vielleicht ein bisschen kürzen können, damit der Krimi noch knackiger wird. - Hauptprotagonistin:Ich mag Kristina Mahlo ja wirklich sehr gern, sehr sehr gern sogar. Dennoch habe ich auch bei ihr etwas zu kritisieren. Nörgeln auf hohem Niveau. So begibt sich Kris wieder einmal in Gefahr weil sie ihrem Bauchgefühl keinen Glauben schenkt und ihre Alarmglocken missachtet. Gerade bei ihrer Vergangenheit aus dem ersten Fall, müsste sie doch gewarnt sein. Ganz oft habe ich mich beim Lesen aber auch dabei ertappt gefühlt, dass mir ihre Wiederholungen, dass sie keine offenen Fragezeichen duldet, genervt haben. In manchen Situationen habe ich mich einfach gewundert, wie diese Frau so unüberlegt und impulsiv handeln kann und warum sie nicht die Polizei informierte bei ihren Entdeckungen und Vermutungen? Manchmal passte es auch einfach nicht zu ihren Sorgen und Ängsten. Da gab es für mich kleine Widersprüche in ihrer Person. - Ermittlungen:Zwar ist Kris keine Kommissarin, Beamtin oder Detektivin, jedoch erfordert dieser neue Fall genau all das von ihr. Dadurch sind ihre Ermittlungen manchmal unprofessionell und laienhaft. Sie dreht sich im Kreis, verrennt sich manches Mal und kommt kaum voran. Das liegt vielleicht nicht allein an Kristinas Methoden, sondern am Aufbau, den die Autorin sich für diesen Krimi erdacht hat. Es zieht sich alles sehr und es fehlen einfach das Tempo und der Kick im Plot. Da „Erst wenn du tot bist“ ein Auftakt zu einer Reihe ist, und ich erst kürzlich erfahren habe, dass Reihen ein offenes Ende haben und nach einer Fortsetzung dürsten; und nur Serien an sich einzeln ineinander abgeschlossen sind, dürfte ich hier die losen Fäden und unbeantworteten Fragen und Ereignisse nicht kritisieren. Doch hätte ich mir einen etwas runderen und zufriedenstellenden Schluss gewünscht. Der Fall wurde geklärt, klar, aber es gibt durch den komplexen Plot einige nebensächliche offene Punkt, die mich sehr neugierig und unbefriedigt zurücklassen. - Glaubwürdigkeit:Leider muss ich auch hierfür Minuspunkte geben. Der Fall ist wirklich interessant und birgt Potential. Jedoch scheitert es neben der zähen Fortschritte und den ständigen Befragungen und Gesprächen mit möglichen Zeugen und Verdächtigen, an der Glaubwürdigkeit der ganzen Ereignisse. Hier spielen für meinen Geschmack einfach zu viele Zufälle und Schicksale mit. Im Grunde handelt es sich um einen Entführungsfall vor vielen Jahren, um natürlich unnatürliche Todesfälle alter Bewohner und Nachbarn der Orffstraße und um eine ungesühnte Familientragödie. All diese drei Vorfälle verweben sich ineinander um anschließend Albert Schettlers Nachlass zu rekonstruieren. Das wirkt leider auf mich an vielen Stellen zu weit hergeholt, zu unglaubwürdig und zu sehr nach Kommissar Zufall, wie man so schön zu sagen pflegt. Hier wäre etwas mehr Zurückhaltung der vielen Ideen und Inspirationen für die Glaubwürdigkeit in den Ermittlungen und der Lösung der Fragezeichen, wie Kris sagen würde, dem Verlauf positiver erschienen. Die Autorin:„Sabine Kornbichler, geboren 1957, wuchs an der Nordsee auf und arbeitete in einer Frankfurter PR-Agentur, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Schon ihr erster Roman, »Klaras Haus«, war ein großer Erfolg. Für »Das Verstummen der Krähe«, ihren ersten Kriminalroman um die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo, wurde sie für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Sabine Kornbichler lebt und arbeitet als Autorin in München.“Das Cover:Das Cover ist schön, hat mein Interesse als erstes geweckt. Für einen Krimi ist es als Lockmittel unschlagbar. Auch der Klapptext ist ansprechend und macht einfach Lust auf diesen Fall. Leider taucht die Eule im Krimi nicht auf. Schade. Dafür gibt es eine Krähe, die hin und wieder die Story bereichert. Ich denke, dass diese Krähe, Alfred, in Kristinas erstem Fall eine Rolle gespielt hat, wie auch der Titel des ersten Bandes verrät. Ich hätte mir als i-Tüpferlchen den Bezug zur Eule auf dem Grabstein gewünscht. Der Grabstein kommt vor und ist Ort „Der Stimme des Vergessens“. Das passt zum Inhalt und zu Friederike Lamberts Seelenleben am Grabe ihrer Tochter Kathrin. Das Schriftbild ist sehr locker, es lässt sich gut lesen und die Kapitel weisen eine angenehme Länge auf. Über Kapitelüberschriften hätte ich mich hier gefreut, da jedes Kapitel einen wichtigen Schritt für den nächsten Akt bietet und chronologisch an den Fall herangeht. Gute Verarbeitung und ein runder Gesamteindruck. Persönliches Fazit:Ich muss gestehen, dass es mir hier nicht der Entführungs-, Mord-, Todesfalls oder die Familientragödie der Lamberts angetan haben, sondern die vielen Nebenaspekte und Nebensächlichkeiten aus Kristina Mahlos Privatleben und ihrer eigenen Familie und Liebesgeschichte. Diese privaten Einflüsse fand ich richtig gut und haben das Buch sehr sympathisch und nah wirken lassen. Auf die Ermittlungen habe ich hier eher weniger Begeisterung und Fokus gelegt. Daher sollte sich der Leser entscheiden, wie wichtig ihm der Kriminalfall ist und wie wichtig ihm sympathische und grandiose Charaktere sind. Ein Buch für alle Krimileser, die es auch gern unblutig und nahezu gewaltfrei mögen, die eine besondere Ermittlerin, nämlich eine Nachlassverwalterin kennenlernen möchten, und sich gern an ihre Fersen heften. Mit allen „Up and Downs“ und Vor- und Rückschritten im fall Albert Schettler, der unter Paranoia litt. Für alle, denen Atmosphäre und eine sympathische „Heldin“ mit charmantem Profil und eigener Vergangenheit wichtiger sind als durchgehende, nervenzerreißende Spannung. Diesem zweiten Fall für die Anwältin der Toten gebe ich trotz aller Begeisterung und einem 5 Sterne Gefühl bei den unglaublichen Stärken des Krimis, aber den störenden Schwächen, die ich nicht außer Acht lassen möchte „nur“ 3 Sterne, die mir schwer fallen, die sich aber ehrlich und differenziert ergeben haben.

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    • 8
  • Zweier Fall für Kristina Mahlo

    Die Stimme des Vergessens

    Hobbylesen

    15. April 2016 um 17:56

    Eine interessante weitere Geschichte der sympathischen Nachlassverwalterin in einem menschelden Umfeld. In diesem zweiten Fall trifft man alle Figuren wieder, die man schon im ersten Buch kennengelernt hat. Kristina Mahlo stürzt sich bei ihren Ermittlungen wieder in ein Abenteuer, dass sie sogar nach Korsika reisen läßt. Wenn auch nur die kleinste Frage oder Unstimmigkeit offen bleibt, kann sie den Fall nicht zu den Akten legen, sondernmuss dem nachgehen und weiter ermitteln, obwohl ihre eigentliche Aufgabe als Nachlassverwalterin erledigt ist. So wird die Geschichte immer komplexer und sie deckt weitere Geheimnisse und Verbrechen auf. Dies ist ein Wohlfühl-Krimi, der ohne Blutvergießen und Brutalität auskommt und auch viel vom Privatleben der Kristina Mahlo erzählt. Es gibt spannendere Krimi's, aber ich lese sie gerne, weil alles so menschlich und sympathisch erzählt wird und ich wissen möchte, wie es mit Kristina Mahlo, ihren Freunden und Mitbewohnern auf dem Hof weiter geht. Also, auf zum nächsten Fall!

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  • Ein toller zweiter Band um die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo!

    Die Stimme des Vergessens

    MissRichardParker

    25. January 2016 um 12:55

    Kristina Mahlos Beruf als Nachlassverwalterin führt Sie in das Haus von Albert Schettler. Der Verstorbene Mann war ganz offensichtlich paranoid: Sein Haus ist gesichert wie eine Festung. Schettler hat einen Brief hinterlassen der Kristina ganz klare Anweisungen gibt. Sie soll sein Bankschliessfach öffnen und die brisanten Unterlagen an die Öffentlichkeit bringen. Die Unterlagen soll sie am Körper tragen um ja nicht abhanden zu kommen. Kristina nimmt diese Anweisungen nicht all zu ernst. Und dann passiert tatsächlich das Unglaubliche: Ihr werden die Unterlagen auf offener Strasse gestohlen. Steckte nun doch mehr dahinter? Kristina lassen die Gedanken nicht los und beginnt zu recherchieren. Was sie herausfindet birgt einige Gefahren... Nachdem ich von "Das Verstummen der Krähe" so begeistert war, war für mich klar, dass ich auch die weiteren Bände um Kristina Mahlo lesen muss. Sofort war ich in mitten in der Geschichte um die sympathische Nachlassverwalterin und ihre Familie und Freunde. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr. Sie schreibt spannend, flüssig und die Charaktere entwickeln sich stets weiter. Das ganze Buch war rundum stimmig von der eigentlichen Geschichte, zu den Charakteren bis zur Auflösung des Falls. Ich kann dieses Buch nur sehr empfehlen und es ist gut, wenn man davor "Das Verstummen der Krähe" gelesen hat.  Jetzt mach ich mich gleich an den nächsten Band :-) Toll!

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  • Ein neuer Fall für die Anwältin der Toten

    Die Stimme des Vergessens

    Bellexr

    06. December 2015 um 17:46

    Die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo ist erstaunt, als sie das Haus des verstorbenen Albert Schettler betritt. Schettler litt unter massivem Verfolgungswahn, die Fenster seines Hauses sind vergittert und der Verstorbene besaß aus Angst vor Abhörung weder Handy noch PC. Und auch der hinterlassene Brief zeugt von seiner Angst, doch Kristina nimmt die darin genannten Maßnahmen zum Leeren seines Bankschließfaches nicht sonderlich ernst. Allerdings sollte Schettler mit seiner Angst Recht behalten, denn Kristina werden die Unterlagen des Bankschließfaches auf offener Straße gestohlen und damit erweckt in der Nachlassverwalterin deren kriminalistischer Spürsinn. Kristina beginnt im Umfeld des Verstorbenen zu recherchieren.   Weder Henrike noch Simon können verstehen, warum sich Kristina in den neuen Fall stürzt, einzig Funda ist mit Feuereifer dabei und unterstützt ihre Chefin. Doch so recht weiter bringen die Recherchen die beiden Frauen nicht. Bis eine Spur nach Korsika führt und Kristina und Henrike einem gemeinen Verbrechen aus der Vergangenheit auf die Spur kommen, in welches Albert Schettler verwickelt war.   Aber nicht nur beruflich werden Kristina einige Hürden in den Weg gelegt, auch ihr Privatleben läuft nicht gerade rund. Während ihr Vater einen dritten Frühling erlebt, nagt in ihrer Mutter die Eifersucht und Kristina selbst sorgt durch ihr unbedachtes Flirten mit Martin für eine ungewollte Beziehungskrise zwischen ihr und Simon.   Sabine Kornbichler versteht es wieder gekonnt, das Privatleben wie auch das Berufsleben von Kristina Mahlo geschickt zu verweben. Und so turbulent sich das Leben auf dem Hof entwickelt, so verzwickt verläuft der Fall um den Nachlass von Albert Schettler. Völlig unvorhersehbar gestaltet sich der Kriminalfall und auch nicht gerade ungefährlich für Kristina. Und somit lässt auch die Spannung nicht gerade lange auf sich warten in dieser wieder einmal hervorragend durchdachten und packend erzählten Kriminalroman.   Fazit: Äußerst sympathische, glaubhaft agierende Charaktere und das ganze verpackt in einer wendungsreichen, komplexen und spannenden Story.

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  • Kris Mahlo zum Zweiten

    Die Stimme des Vergessens

    robbylesegern

    25. November 2015 um 17:03

    Schon das " Verstummen der Krähe " war für mich ein tolles Buch von Sabine Kornbichler, deren Bücher ich übrigens alle gelesen habe, ihr zweiter Band um die Nachlassverwalterin Kris Mahlo , steht dem ersten Band in nichts nach, im Gegenteil , ich fand ihn sogar noch einen Ticken besser. Kris Mahlo wird mich dem Nachlass von Albert Schettler betraut, einem Mann, der sich in seinem Haus verbarrikadiert hat, wie in einem Hochsicherheitstrakt eines Gefängnisses und genau das wird es auch für ihn, ein Gefängnis, allerdings ein selbstgewähltes. Irgendetwas hat diesem Mann große Angst gemacht, denn alle Kommunikationsmittel , wie Telefon, Computer ,Handy usw, sind in seinem Haus nicht zu finden. Wovor hatte Albert Schettler Angst ? Als in einem Brief, den er hinterlassen hat, von Unterlagen die Rede ist, die einen brisanten Inhalt haben und das jeder, der diese Unterlagen hat in Gefahr ist und dass man es darauf anlegt sie zu stehlen, verstärkt den Eindruck bei Kris Mahlo, dass Herr Schettler wirklich unter einer Paranoia gelitten hat, wie ihr mehrere Menschen sagten. Als ihr dann allerdings die Unterlagen wirklich gestohlen werden, weil sie die letzten Worte des Verstorbenen nicht ernst genommen hat, lässt Kris Mahlo aber doch neugierig werden. Sie geht dieser Sache nach und entdeckt mehr, als sie eigentlich wissen wollte. Auch dieser Krimi der Autorin Sabine Kornbichler ist wieder fantastisch geschrieben. Ein gut konstruierter, psychologisch ausgefeilter Krimi, indem man nicht bis zu den Knöcheln im Blut wartet und der auch Einblicke in das Privatleben der Protagonistin gewährt. Wer den ersten Band schon gelesen hat, hat schon einige Vorkenntnisse. Ich finde aber , man kann ich auch einzeln lesen, weil viel erklärt wird. Allerdings entgeht einem etwas, wenn man den ersten Band nicht gelesen hat. Frau Kornbichler hat eine sehr schöne Art, ihre Figuren zu beschreiben, facettenreich und somit ausbaufähig und sie gewährt dem Leser einen Einblick in das Innenleben ihrer Figuren. Durch diese zwei Aspekte eines gut konstruierten Krimis mit sympathischen Figuren, kann man sich ihrer Bücher nicht entziehen und ich bin froh, dass ich ihren 3. Band schon auf dem Schreibtisch liegen habe, auf den ich mich besonders freue. Volle Leseempfehlung für dieses tolle Buch.

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  • Eine spannende Fortsetzung!

    Die Stimme des Vergessens

    -nicole-

    15. October 2015 um 17:28

    Band 2 der Reihe um Kristina Mahlo Auf die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo wartet wieder ein neuer Fall, der einige Fragen aufwirft: Schon als Kristina zusammen mit ihrer Mitarbeiterin Funda das Haus des verstorbenen Albert Schettler betritt, wird schnell klar, dass der Mann an Verfolgungswahn litt: Die Fenster bis unters Dach vergittert, akribisch geschriebene Beobachtungsprotokolle und passende Fachliteratur dazu. Auch die Botschaft für den Nachlassverwalter ist rätselhaft. Doch schon bald merkt Kristina, dass an Albert Schettlers Paranoia etwas Wahres dran sein muss. So beginnt sie mit ihren Nachforschungen, die bis tief in die Vergangenheit des Toten gehen. Dabei befördert sie Erschütterndes zutage... Auch der zweite Teil um Hauptprotagonistin Kristina Mahlo hat mir sehr gut gefallen. Dieses Mal litt der Verstorbene vor seinem Tod unter Verfolgungswahn. War alles nur Einbildung oder war dessen Angst berechtigt? Nach und nach kommt Kristina hinter das Geheimnis von Albert Schettler.. Mein Fazit: Ein richtig guter Krimi mit sympathischen Hauptfiguren. Neben ihrem Beruf als "Anwältin der Toten" gibt es auch oft Einblicke in Kristina Mahlos Privatleben. Da passt die Ich-Perspektive als Erzählstil sehr gut. Die Entwicklung der Geschichte ist packend bis hin zum fesselnden Finale. Die Spannung bleibt während der ganzen Geschichte erhalten und der Leser selbst kann wieder fleißig mit rätseln. Fast genau so gut wie der erste Teil, der kaum zu übertreffen ist. Von mir gibt es 4,5 Sterne. Klasse! Ein großes Dankeschön auch nochmal an den Piper-Verlag, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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  • Mord aus Schuldgefühlen?

    Die Stimme des Vergessens

    R_Manthey

    18. August 2015 um 09:32

    Die kurze Einführung auf dem Buchrücken lässt eine interessante Geschichte vermuten: Bei der ersten Bestandsaufnahme des Nachlasses eines kürzlich Verstorbenen findet die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo einen Brief, in dem sie auf ein Bankschließfach mit brisanten Unterlagen hingewiesen wird. Obwohl sie extra gewarnt wird, dass jemand diese Unterlagen an sich reißen möchte, verfrachtet sie diese in ihre Handtasche, welche sie dann – warum auch immer - einfach in ihrem Fahrradkorb platziert. Und natürlich wird ihr die Tasche dann postwendend geklaut. Nach diesem eher heiteren Beginn muss Frau Mahlo eben ohne Unterlagen hinter die Geheimnisse kommen, die in ihnen stehen. Daraus entwickelt die Autorin eine recht umfangreiche Geschichte, in der sie geschickt falsche Fährten auslegt, damit der Leser den Bösewicht nicht dort vermutet, wo der erste Verdacht sofort hinfiel, der sich am Ende allerdings doch als richtig erweist. Wer rasante Entwicklungen oder eine sich stetig steigernde Spannung erwartet, wird wohl etwas enttäuscht werden. Die Geheimnisse lüften sich nach und nach eher auf dem Wege von Diskussionen, die Kristina Mahlo mit sich selbst oder ihrer Freundin führt, und in denen die wenigen richtungsweisenden Ereignisse, die die Handlung bereithält, ausgewertet und Anlässe für neue Befragungen in Betracht gezogen werden. Nachdem Kristina Mahlo schon zu Beginn unglaublich clever war, bringt sie sich auch am Ende erneut in eine schwierige Situation und damit etwas Erregung ins Geschehen. Was dem Leser dann als Lösung des Rätsels präsentiert wird, klingt nicht besonders schlüssig. Aber wer weiß schon, was im Kopf von gestörten Menschen vor sich geht? Alles in allem empfand ich diesen Krimi als eher durchschnittlich, gut geschrieben, etwas zu lang und nicht besonders spannend.

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  • Kristina Mahlo 2

    Die Stimme des Vergessens

    Claudias-Buecherregal

    01. August 2015 um 12:34

    Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Das Verstummen der Krähe" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein. Die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo hat einen neuen Fall: Albert Schettler. Der 67-Jährige starb an einem Schlaganfall und Mahlo soll nun seinen Nachlass verwalten. Dabei erfährt sie sehr schnell, dass Schettler extrem zurückgezogen lebte und seit Jahren unter Verfolgungswahn litt. Viele taten dieses stets als Unsinn ab, doch als Mahlo Unterlagen aus Schettlers Schließfach einer Bank abholt und ihr diese binnen Minuten gestohlen werden, fängt Mahlo an Schettler zu glauben. Vielleicht trachtete ihm tatsächlich jemand nach dem Leben. Mit diesem Roman geht die Kristina-Mahlo-Reihe in die zweite Runde. Im Auftaktroman „Das Verstummen der Krähe“ hat der Leser die Protagonistin Mahlo bereits kennengelernt, die (ungewöhnlich für einen Krimi) eine Nachlassverwalterin ist. Das hat mich von Anfang an begeistert, da dieser Beruf noch nicht so abgegrast ist, wie eben Polizeiermittler o.ä. Mahlo hat auch private Probleme, die sich jedoch von den sonst üblichen alkoholkranken Polizisten abheben, was ich sehr angenehm finde. Auch im zweiten Roman bleibt Mahlo eine sehr interessante, sympathische Figur. Da sie keine offenen Frage mag, verbeißt sie sich in diesen Fall, den andere Nachlassverwalter sicherlich schnell abgetan hätten. Aber nicht so Mahlo. Sie fährt sogar nach Korsika, um einer Spur zu folgen. Der Roman lässt sich sehr flüssig lesen. Leider wird das erste größere Geheimnis bereits gegen Mitte des Romans aufgelöst. Die zweite Hälfte konzentriert sich dann auf einen anderen Schwerpunkt, der zwar sinnvoll dazu passt, mich aber nicht allzu sehr begeistern konnte. Der Roman ist teilweise recht komplex aufgebaut, so dass ich zu Anfang kurz befürchtete, die Zusammenhänge nicht alle zu erkennen. Diesem hat Kombichler entgegen gewirkt, indem sie die Handlungen oft in Gesprächen oder Gedankengängen Revue passieren ließ. Dieses hat mir zunächst geholfen. Nachdem ich dann jedoch in der Geschichte angekommen war, fand ich diese Wiederholungen eher etwas langatmig und störend. Wie bereits erwähnt, gefällt mir die Figur der Mahlo an sich sehr gut. Ich habe mich nur gefragt, ob jemand tatsächlich auf eigene Kosten nach Korsika reisen würde, um Fragen über einen Fremden zu klären. Außerdem handelt sie gegen Ende des Romans leider genauso blauäugig wie beim ersten Band, obwohl sie ihrem Freund vorher versprochen hat, dieses nicht mehr zu machen. Im Oktober 2015 wird Band drei unter dem Titel „Das böse Kind“ erscheinen. Fazit: Der Auftaktband hat mir damals sehr gefallen, nur fehlte mir das Spannungspotential. Bei der Fortsetzung ist dieses ebenfalls so, aber zusätzlich erscheint mit der Roman streckenweise langatmig. Obwohl ich die Protagonistin sehr mag und die Idee zur Geschichte gut ist, vermag ich leider nur 3,5 Sterne zu vergeben, die ich auf 3 abrunden musste. Taschenbuch: 416 Seiten Verlag: Piper Taschenbuch (11. August 2014) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3492302041 ISBN-13: 978-3492302043

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  • Verfolgungswahn und alte Schuld

    Die Stimme des Vergessens

    Gruenente

    05. April 2015 um 20:41

    Kristina Mahlo ist Nachlassverwalterin. Sie ist gut in ihrem Job, es gibt viel zu tun. Sie hat allerdings Probleme genügend Distanz zu ihren Fllen zu behalten. So kniet sie sich auch in den Fall Schüttler ein wenig zu tief rein und bringt sich und andere damit in Gefahr. Schüttler starb an den Folgen eines Schlaganfalls, kurz vorher hat er aber öffentlich behauptet, dass man ihn ermorden will. In seinem Dunstkreis gibt es auch andere Tote und sich verdächtig benehmende Personen. Kris geht dem nach, spricht mit vielen Leuten, fährt sogar nach Korsika... Kris wohnt in einer Hofanlage, in einer Art Symbiose mit 5 anderen Menschen. So git es auch genug menschliches rund um die Hauptperson Sowas gefällt mir bei einem Serienkrimi immer ganz gut. Gestört haben mich aber leichte logische Mängel in der Story. Trotzdem kurzweilig und unterhaltsam. Man sollte aber wohl den ersten Teil (Das verstummen der Krähe) zuerst lesen. Das habe ich nicht, in diesem Teil wurde aber viel davon verraten.

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  • Verfolgungswahn und alte Schuld

    Die Stimme des Vergessens

    Gruenente

    05. April 2015 um 20:41

    Kristina Mahlo ist Nachlassverwalterin. Sie ist gut in ihrem Job, es gibt viel zu tun. Sie hat allerdings Probleme genügend Distanz zu ihren Fllen zu behalten. So kniet sie sich auch in den Fall Schüttler ein wenig zu tief rein und bringt sich und andere damit in Gefahr. Schüttler starb an den Folgen eines Schlaganfalls, kurz vorher hat er aber öffentlich behauptet, dass man ihn ermorden will. In seinem Dunstkreis gibt es auch andere Tote und sich verdächtig benehmende Personen. Kris geht dem nach, spricht mit vielen Leuten, fährt sogar nach Korsika... Kris wohnt in einer Hofanlage, in einer Art Symbiose mit 5 anderen Menschen. So git es auch genug menschliches rund um die Hauptperson Sowas gefällt mir bei einem Serienkrimi immer ganz gut. Gestört haben mich aber leichte logische Mängel in der Story. Trotzdem kurzweilig und unterhaltsam. Man sollte aber wohl den ersten Teil (Das verstummen der Krähe) zuerst lesen. Das habe ich nicht, in diesem Teil wurde aber viel davon verraten.

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  • Zweiter Band mit der Nachlassverwalterin

    Die Stimme des Vergessens

    ChattysBuecherblog

    29. December 2014 um 12:11
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