Die Todesbotschaft

von Sabine Kornbichler 
4,2 Sterne bei39 Bewertungen
Die Todesbotschaft
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engineerwifes avatar

Spannend, so wie man die Autorin kennt ... eine Empfehlung von mir!

emma3210s avatar

Wirtschaftskrimi mit guter Nebengeschichte

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Inhaltsangabe zu "Die Todesbotschaft"

Ein Verkehrstoter, eine verunglückte Bergsteigerin, eine Frau, die ums Leben kommt, als sie einen Einbrecher überrascht. Auf den ersten Blick drei Unfälle ohne Zusammenhang, bis Finja, die Schwester einer der Toten, eine gefährliche Entdeckung macht – und ins Visier von Menschen gerät, denen Geld und Macht über alles geht …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426507124
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:04.01.2013

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    emma3210s avatar
    emma3210vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wirtschaftskrimi mit guter Nebengeschichte
    Wirtschaftskrimi mit guter Nebengeschichte

    Sabine Kornbichler hat in Ihrem Roman "Die Todesbotschaft" einen soliden Krimi aufs Papier gebracht.
    Die Geschichte im allgemeinen ist gut durchdacht und auch spannend geschrieben. Der Schreibstil von Sabine Kornbichler lässt sich flüssig und zügig lesen. Dennoch hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass ich so eine Geschichte in der Form schon öfter in 0-8-15 Krimis gelesen/gesehen habe. Für mich jetzt kein außergewöhnliches Meisterwerk, aber trotzdem gut zu Lesen.
    Leider konnte ich mich auch mit der Protagonistin in diesem Buch nicht wirklich identifizieren, bzw. fand Ihre Person nicht so gut ausgearbeitet. Irgendwie fehlte mir der Charackter.
    Alles in allem ein netter Krimi für zwischendurch, deswegen drei Sterne.

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    engineerwifes avatar
    engineerwifevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend, so wie man die Autorin kennt ... eine Empfehlung von mir!
    Eine absolute Leseempfehlung ...

    Wie fühlt es sich an, Freunde und sogar die eigene Schwester innerhalb kürzester Zeit zu verlieren? Schlimmer noch, wie fühlt es sich an, wenn man den Verdacht nicht los wird, dass die eigene Familie in dunkle Machenschaften verstrickt ist? Mit diesen Gefühlen kämpft Finja. Zusammen mit ihrem Schwager begibt sie sich auf gefährliche Pfade und hofft so, mehr als ein Familiengeheimnis zu lüften.

    Sabine Kornbichlers Schreibstil hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen. Die Geschichte beginnt mit dem zweiten Handlungsstrang um die junge Gesa, die – unverschuldet oder auch nicht – in einer Nervenheilanstalt gelandet ist. Der Roman pendelt locker zwischen beiden Handlungssträngen her und man wird immer tiefer reingezogen in das Leben von Finja und Gesa. Wo ist der Zusammenhang, wo kommen wir am Ende raus? Die schlussendliche Aufklärung ist sehr stimmig, wenn auch ein letztes Geheimnis für Finja im Dunkeln verbleibt. Spannung pur in diesem für mich zweiten Buch der Autorin und sicher nicht dem letzten.

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    abuelitas avatar
    abuelitavor 4 Jahren
    jeder hat etwas zu schützen.....

    Kurz bevor Finja, eine junge Künstlerin, in Berlin lebend, einen neuen Auftrag annimmt, bekommt sie einen Anruf von ihrer Schwester Amelie, deren Schwager und Schwiegermutter bei einem Unfall mit Fahrerflucht ums Leben kamen. Amelies Schwiegervater ist auch gleichzeitig einer der Partner ihres Vaters; zu viert betreiben sie eine renommierte Detektei für Wirtschaftskriminalität und sind schon seit vielen Jahren zusammen und sehr erfolgreich.

    Finja ist schockiert, verschiebt ihre Arbeit und eilt an den Tegernsee um ihren Lieben beizustehen. Nach der Beerdigung entdeckt Finja ominöse Umschläge an den Windscheiben der Autos der Partners und eine gehörige Portion Nervosität nach dem Öffnen derselben. Als sie ein Gespräch belauscht, wird sie sehr nachdenklich und als kurz darauf der nächste Todesfall geschieht, auch misstrauisch und ängstlich. Was stimmt hier nicht? Warum gibt ihr keiner eine vernünftige Antwort? Was ist passiert und wird passieren? Als auch noch Amelie stirbt, ist Finja klar: so kann sie nicht weiterleben; sie muss ergründen, was hier los ist –und was sie dann nach und nach erfährt, bringt sie bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Und nichts ist mehr wie es je war….

    In einem zweiten Erzählstrang hört der Leser von Gesa, einer ebenfalls jungen Frau ,die mit ihrem Psychiater spricht. Anfangs weiss man natürlich nicht, wie und ob das zusammengehört – erst nach und nach enthüllt sich einiges.

    Dieser Psychothriller beginnt erst relativ ruhig und da die Autorin die Ich-Perspektive gewählt hat, erfährt man zuerst einiges vom Leben und der Gefühlswelt von und aus Finjas Sicht. Nicht nur dieser Charakter ist ausgezeichnet dargestellt, sondern auch alle anderen kann man sich sehr gut vorstellen. 

    Die Geschichte nimmt sehr schnell an Fahrt auf und ich persönlich konnte das Buch dann einfach nicht mehr weglegen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie nun alles zusammenhängt und wie das ausgeht. Dass das etwas mit dieser Detektei zu tun haben muss, war mir schnell klar – aber das Ausmass des ganzen hat mich fasziniert, erschüttert und fassungslos zurück gelassen. Und ja, ich kann mir durchaus vorstellen, dass so etwas auch in der Realität passiert…

    Drastische plakative Horrorszenen mit viel Blut und Action wird man hier vergeblich suchen- wer aber einen Gänsehautthriller sucht, der ohne all das auskommt und trotzdem extrem spannen ist – der ist hier richtig.




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    Karin1970s avatar
    Karin1970vor 5 Jahren
    Mischung aus Familiendrama und Kriminalroman

    Die Todesbotschaft ist ein Kriminalroman von Sabine Kornbichler, erschienen im Knaur Verlag.

    Die junge Berliner Künstlerin Finja muss in kürzester Zeit vier enge Freunde und Familienmitglieder aus ihrer alten Heimat am Tegernsee zu Grabe tragen. Dass es sich hier ausschließlich um Unfälle und einen Einbruch handeln soll kann sie nicht glauben. Immer mehr bestätigt sich für sie die Befürchtung, dass die renommierte Wirtschaftsdetektei ihres Vaters und seiner drei Partner etwas mit den Todesfällen zu tun hat. Sie belauscht Gespräche der Partner und durchsucht das Arbeitszimmer ihres Vaters und erkennt ihn und ihre eigene Vergangenheit nicht mehr wieder.

    Parallel lesen wir - kursiv dargestellt - die Geschichte von Gesa Minke.

    Sabine Kornbichler hat hier eine Mischung aus Familiendrama und Kriminalroman mit spannendem Hintergrund geschrieben. Die zwei verschiedenen Handlungsstränge führt sie geschickt zusammen.

    Bis zur Seite 110 dachte ich noch zu wissen um was es ging, warum vier Menschen sterben mussten, aber die Autorin versteht es, eine Wendung einzubauen, mit der man nicht gerechnet hätte. Aus dem Netz aus Geld, Macht und Gewalt spinnt sie ihre mehr als glaubwürdige Geschichte. Das Buch lief während des Lesens wie ein Film vor meinen Augen ab.

    Die Protagonisten sind sehr stark gezeichnet. Von Jedem geht unterschwellig eine Aura des Unnahbaren und Gefährlichen aus. Bei unseren Mutmaßungen als Leser stoßen wir so oft auch auf unsere Grenzen, wie es Finja auch ergeht. Die Auflösung wirkt keinesfalls an den Haaren herbei gezogen, genauso passiert es vielleicht gerade irgendwo und vermutlich immer wieder. Umso glaubwürdiger ist dieser Roman.

    Was mir an Büchern von Sabine Kornbichler gefällt, ist die Abwesenheit von blutigen Details. Ihre Bücher haben es nicht nötig. Sie sind auch so spannend genug.

    Wer also gerne einen Krimi liest in dem nicht literweise Blut fließt, wird sich hier gut aufgehoben fühlen. Fans von Volker Kutscher, Richard Stark und Patricia Highsmith werden an den Büchern von S. Kornbichler ihre Freude haben. Ich würde gerne mal einen Tatort aus des der Feder der Autorin sehen!

    Für mich eine klare Kaufempfehlung und ich freue mich schon sehr auf ein neues Buch von Frau Kornbichler.

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    FallenAngel11s avatar
    FallenAngel11vor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Todesbotschaft" von Sabine Kornbichler

    Finja Benthien, eine junge Frau, hat sich als Malerin einen Ruf aufgebaut und ist sehr beliebt. Eigentlich wollte sie mal eine 2 Monatige Pause machen, nimmt aber trotzdem einen Auftrag an. Sie erfährt das der Bruder ihres Schwagers und seine Mutter bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Finja bricht alles ab und reist in ihre Heimat am Tegernsee.

    Ihr Vater hat mit drei anderen Partnern seit Jahren einen erfolgreiche Wirtschaftsdetektei.

    Kurz darauf kommt auch noch die Freundin von Finja, die Tochter eines anderen Partner auf unheimliche Weise ums Leben.

    Finja fängt langsam an zu Zweifeln, das es sich um Zufälle handeln. Sie findet auf der Beerdigung ihrer Freundin einen Brief an der Windschutzscheibe ihres Vaters und liest ihn. Darauf wird der Tod ihrer schwangeren Schwester angekündigt und sie trauert als Halbschwester.
    Wieso ist Finja nur eine Halbschwester? Und kann sie den angekündigten Mord an ihrer Schwester verhindern?

    Finja und ihr Schwager fangen an zu ermitteln. Was dabei rauskommt lässt Finjas Glauben in die Familie ins schwanken bringen. Die beiden kommen ins Visier von Menschen denen Macht und Geld über alles geht..........

    Meine Meinung: Ein gut aufgebauter Krimi. Hatte aber zum Schluss so meine Mühe durch die ganzen Personen die mit drin stecken durch zu steigen.
    Erzählt wird dieser Krimi in zwei Erzählperspektiven, die aus Finjas Sicht und der Sicht einer Person namens Gesa,deren Geschichte sich in der Vergangenheit ereignete.

    Ich fand die Perspektive von Gesa am besten. Am Ende löst sich alles aber klar auf.

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    robbylesegernvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Todesbotschaft" von Sabine Kornbichler

    wie skrupellos können Menschen sein

    Finja Benthin kehrt in ihre Heimatstadt an den Tegernsee zurück, weil sie eine schreckliche Nachricht erhält. Der Bruder ihres Schwagers und deren Mutter sind bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Aber diese beiden Todesfälle bleiben nicht die Einzigen. Innerhalb kürzester Zeit ereignen sich weitere Todesfälle an deren Zufälligkeit Finja nicht mehr glauben mag, da es sich jedesmal um Angehörige der Detektei handelt, der auch ihr Vater angehört.Dieses Dedektivbüro, das sehr gewinnbringend arbeitet, wurde aus Ruderkollegen der Jugendzeit zusammengesetzt.Als Finja mitbekommt, dass die Todesfälle jedesmal in einem Brief angekündigt wurden und nun auch das Todesdatum ihrer schwangeren Schwester Amelie in einem Brief mitgeteilt wird, macht sie sich mit Hilfe ihres Schwagers auf die Suche nach dem Mörder. Die Reaktionen ihres Vaters versteht sie allerdings nicht, denn er legt großen Wert darauf, dass sie ihre Nachforschungen einstellt.Hat es etwas mit dem Geheimnis um Finja zu tun, dass er sich so verhält?

    Gewohnt geschickt, fädelt die Autorin ihre Geschichte ein,die starke Charaktere und eine komplexe und spannende Handlung bietet. Erzählt wird dieser Psychothriller in zwei Erzählperspektiven, die aus Finjas Sicht und der Sicht einer Person namens Gesa,deren Geschichte sich in der Vergangenheit ereignete.

    Durch diese beiden Erzählstränge wird Spannung aufgebaut und das Ende der Geschichte ist plausibel.

    Sabine Kornbichlers Roman war für mich ein gelungenes Leseerlebnis, was allerdings durch ein schnelles Herausfinden des Mörder etwas geschmälert wurde.

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    Buechersuechtigs avatar
    Buechersuechtigvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Todesbotschaft" von Sabine Kornbichler

    DIE GESCHICHTE....
    Finja Benthien ist eine begabte Künstlerin, die in den Wohnungen ihrer Kunden Wandmalereien anfertigt. So bekommt sie eines Tages einen Auftrag von einem attraktiven Mann, doch bevor sie richtig mit dem Wandbild beginnen kann, erhält sie einen aufwühlenden Anruf. Ein Jugendfreund und dessen Mutter sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen und so unterbricht Finja ihre Arbeit in Berlin, um an den Tegernsee zu reisen. Kurze Zeit nach dem Begräbnis wird Kerstin, ebenfalls eine Jugendfreundin, bei einem Kletterausflug getötet. Finja sind das zu viele Unfälle auf einmal und da alle Toten mit der Wirtschaftsdetektei ihres Vaters und seinen Partnern zu hatten, recherchiert die 34-jährige mithilfe ihrer Schwester Amelie auf eigene Faust. Und die geheimnisvollen Umschläge, die sich auf den Windschutzscheiben ihrer Autos finden, bestätigen ihren Verdacht. Durch ihre eigenmächtigen Recherchen geraten die Schwestern allerdings in große Gefahr...

    MEINE MEINUNG:
    "Die Todesbotschaft" heißt mein erstes Buch von Sabine Kornbichler und ich werde sicher noch weitere Werke dieser Autorin lesen. Als Handlungsschauplätze hat die Autorin Finjas Wohnort Berlin und Rottach Egern am Tegernsee gewählt, wo Finja in der Geschichte aufgewachsen ist.

    Hauptperson Finja Benthien lebt in Berlin und ist alles andere als glücklich, als sie gezwungenermaßen in ihr altes Zuhause an den Tegernsee zurückkehren muss. Ihre jüngere, inzwischen verheiratete, Schwester Amelie ist schon immer der Liebling ihrer sonst gefühlskalten Mutter, während ihr Vater die elterliche Bezugsperson in Finjas Leben darstellt. Als erfolgreicher Geschäftsmann und Teilhaber einer renommierten Wirtschaftsdetektei hat er großen Einfluss und die 34-jährige Finja wird das Gefühl nicht los, dass die gehäuften Unfälle mit Todesfolge etwas mit den Geschäften ihres Vaters und dessen Partner zu tun haben. Neben ihrer Familie und den alten Bekanntschaften am Tegernsee spielt ihre beste Freundin Eva Torberg eine große Rolle in Finjas Leben. Die 45-jährige Restauratorin ist immer für Finja da, wenn sie gebraucht wird. Die mitwirkenden Charaktere wurden wunderbar gestaltet, sie sind facettenreich, ansprechend und wirken teilweise erschreckend realistisch.

    "Die Todesbotschaft" beginnt anfangs gemütlich mit der Vorstellung der Hauptperson und ihrer Lebensumstände, gewinnt aber mit der Reise an den Tegernsee stetig an Fahrt und nimmt auch an Spannung zu. Hier geht es um längt vergessene Geheimnisse und die Suche nach der Wahrheit, die Finja in Lebensgefahr bringt. Und auch wenn dieser Psychothriller durchwegs wirklich spannend zu lesen ist und die Neugier auf den Inhalt schürt, birgt die Geschichte leider einige unnötige Szenen und diverse Längen.

    Ich-Erzählerin Finja schildert die unglaublichen Geschehnisse aus ihrem Blickwinkel und lässt uns an ihren Gedanken & Gefühlen teilhaben. Dadurch kann man sich sehr schnell mit der sympathischen "Heldin" identifizieren und sich mit ihr gemeinsam auf die verzweifelte Suche nach den Schuldigen machen. So richtig beklemmend wird es allerdings, wenn zum Ende jedes Kapitels, in kursiver Schrift, von Gesa die Rede ist - denn die junge Frau befindet sich in der Psychiatrie und wir erhalten Einblick in ihre Gespräche mit dem behandelnden Arzt. Die beiden Erzählebenen sind zuerst zeitlich viele Jahre voneinander entfernt und kommen sich stückweise immer näher.

    Was Finja allmählich herausfindet, raubt einem schier den Atem. Ich möchte nicht zu viel verraten, außer dass man lange nicht weiß, wohin die Geschichte geht und wie sie enden wird. Die Story wartet ständig mit unerwarteten Wendungen und falschen Fährten auf, die selbst mich -als geübte Leserin dieses Genres- teilweise überrascht haben. Sabine Kornbichlers Schreibstil fesselt den Leser an die Seiten und lässt einen so schnell nicht mehr los.

    FAZIT:
    Dank des interessanten Plots, der reizvollen Protagonisten und der packenden Schreibweise lässt sich "Die Todesbotschaft" wunderbar schnell lesen. Dieser großartige Psychothriller wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben und so vergebe ich trotz kleiner Schwächen 4 1/2 STERNE.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Todesbotschaft" von Sabine Kornbichler

    Sabine Kornbichler habe ich vor ein paar Jahren für mich entdeckt und seitdem lese ich alle neuen Bücher von ihr (und wurde bisher auch noch nie enttäuscht). Doch mit "die Todesbotschaft" wurde ich nicht richtig warm aber woran liegt es?
    Finja Benthien, Malerin, bekommt eines Tages einen Anruf von Richard, der von ihr eine Wand bemalt haben möchte. Doch bevor sie diesen Auftrag erfüllen kann, bekommt sie von ihrer Schwester einen panischen Anruf. Amelies Schwiegermutter und Schwager kommen bei einem Autounfall ums Leben. Doch bei diesen "Unfällen" bleibt es nicht. Ihre Freundin Kerstin stirbt bei einem Wanderausflug. Nach deren Beerdigung findet sie einen Brief unter den Scheibenwischern, der Inhalt kündigt den Tod Amelies, Finjas Halbschwester, an. Finjas Vater beschwört Finja nicht zur Polizei zu gehen (seine Detektei würde diese Vorfälle selber aufklären). Es kommt wie es kommen muss, Finjas Schwester wird brutal ermordet. Finja und Adrian stellen unbequeme Fragen. In was ist die
    enomierte Detektei verwickelt?

    Parallel dazu wird die Geschichte von Gesa erzählt (in kursiver Schrift) erzählt, über ca. 150 Seiten haben mich gefragt, wer diese Gesa (die Patientin in einer PLK ist) ist. Ab Seite 150 erfährt der Leser mehr über die familären Strukturen der Familie Benthien.
    Schafft Finja es die wahren Schuldigen ausfindig zu machen? Wie sind Eva-Maria (sie agiert teilweise sehr auffällig ) und Richard Stahmer in die Handlung verwoben und wem kann Finja noch vertrauen?
    Fazit:
    Dieses Buch objektiv zu bewerten fällt mir richtig schwer. Thematisch fand ich es nicht scglecht. Die Vorstellung das man alles Normalbürger nirgends (Lauschangriff in Kirchen, in Sprechzimmern von Ärzten...) mehr sicher ängstigt mich schon. An der Umsetzung ( konstanter Spannungsbogen) hapert es ziemlich. Des Weiteren finde ich nicht so toll, wenn das Ende abrupt kommt (als müsste sich die
    Autorin vorgenommen wie 430 Seiten zu schreiben und auf Seite 428 muss der Täter/in gefasst werden) und mich ziemlich unbefriedigt zurück lässt. Von mir bekommt das Buch daher 2 von 5 Sternen.

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    mamenus avatar
    mamenuvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Todesbotschaft" von Sabine Kornbichler

    Klapptext
    Ein junger Mann verunglückt mit seinem Auto. Eine junge Frau stürzt bei einer Bergwanderung in die Tiefe. Eine andere überrascht einen Einbrecher und wird getötet. Alle drei waren Freunde. Und nicht nur das: Bevor sie starben, haben ihre Väter allesamt Partner einer großen Detektei unmissverständliche Todesanzeigen erhalten.
    Wer hat diese Drohungen verschickt? Wer ist skrupellos genug, um drei Menschen zu töten? Diese Fragen lassen Finja, deren Schwester unter den Toten ist, völlig verzweifeln. Gemeinsam mit ihrem Schwager begibt sie sich auf Spurensuche.

    Meine Meinung

    Anfänglich wurden die ersten Seiten sehr ruhig beschrieben. Man wurde langsam an die verschiedenen charakteren herangeführt, so das ich gut in die Geschichte reinkommen konnte. Was mir sehr gut gefallen hat, war der schreibstiel dieses Buches in der Ich-Form. Die Geschichte hat ein paar Überraschungen parat, so das es bis zur letzten Seite immer wieder Spannend wurde. Für mich war es ein sehr packender Psychothriller, der nicht zu blutig dargestellt wird. Wer gerne ein Buch liest,das nicht zu sehr vor Blut trieft,der ist hier gut bedient.
    Meine Empfehlung kann ich hier gut und gerne geben.

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    Kossis avatar
    Kossivor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Todesbotschaft" von Sabine Kornbichler

    Wenn die Vergangenheit auf die Gegenwart trifft

    Schon seit Jahren liebe ich die Bücher von Sabine Kornbichler. Früher widmete sie sich mehr dem Genre der tiefgehenden Gefühls- und Frauenliteratur, doch bereits seit einigen Jahren bewegt sie sich auf dem Gebiet des Krimis.

    In dieser Geschichte lernen wir Finja kennen. Eine junge Frau, die sich mit der malerischen Kunst einen Namen gemacht hat. Kurz bevor sie einen sehr großen Auftrag annimmt, erfährt sie, dass der Schwager ihrer Schwester und dessen Mutter bei einem Unfall ums Leben gekommen sind. Um ihrer Schwester und dem Rest der Familie beiseite zu stehen, lässt Finja den Auftrag erstmal ruhen und kümmert sich um ihre Familie.

    Bei der Beerdigung der beiden Menschen tauchen erstmal ominöse Briefe auf, die an die Windschutzscheiben der Autos geheftet wurden und um die es große Geheimnisse zu geben scheint. War der Unfall vielleicht gar kein Unfall? Und wenn nicht, was war es dann? Und warum folgen noch weitere Todesfälle?

    In einem zweiten Erzählstrang beschreibt Sabine Kornbichler die Situation von Gesa, einer ebenfalls jungen Frau, von der anfangs noch nicht viel preisgegeben wird. Doch der Leser wird natürlich irgendwann erfahren, was es mit dieser Frau zu tun hat.

    Und wieder einmal hat es Sabine Kornbichler geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen. Sehr herausragend für ihre Bücher ist die Tatsache, dass sie ihre Charaktere so toll zeichnet, dass man das Gefühl hat, man würde sie kennen. Sie durchleuchtet sie, ohne zu viel ins Detail zu gehen und sie lässt vor allem die unterschiedlichen emotionalen Seiten der Menschen nie außer acht. Sie kommt ohne viel Blutvergießen aus und erzeugt die Spannung vielmehr durch taktisch gut ausgetüftelte Situationen.

    Meiner Meinung nach sollten die Bücher von Sabine Kornbichler in keinem Bücherregal fehlen.

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