Sabine Kornbichler Gefährliche Täuschung

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Inhaltsangabe zu „Gefährliche Täuschung“ von Sabine Kornbichler

Als die Kinderbuchillustratorin Emma an einem Spätsommertag zu einer Radtour aufbricht, ahnt sie nicht, dass für sie ein Albtraum beginnt: Ein Unbekannter zerrt sie in seinen Lieferwagen und verschleppt sie. Fünf Tage bleibt sie in der Gewalt des Mannes, der sein Gesicht hinter einer Maske verbirgt. Doch als Emma endlich freikommt, ist der Schrecken noch nicht vorbei. Die Polizei vermutet, sie habe ihre eigene Entführung inszeniert. Emma sieht keinen anderen Ausweg, als sich selbst auf die Suche nach dem Täter zu machen.

Spannend und gut aufgebaut!

— daneegold
daneegold

Ich kann es nur empfehlen zu lesen!

— Kugelbake
Kugelbake

Solider Krimi ohne nennenswerte Höhepunkte, aber gut geschrieben. Lässt sich gut lesen.

— makama
makama

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  • Solider Krimi

    Gefährliche Täuschung
    makama

    makama

    29. August 2014 um 17:14

    Emma, eine Kinderbuchillustratorin macht an einem sonnigen Herbsttag eine Radtour. Dabei wird sie von einem Unbekannten überfallen und entführt. Ihr Mann muss 100.000 € Lösegeld zahlen bevor sie nach 5 Tagen wieder frei gelassen wird. Emma ist geschockt und versucht erst den Mann zu schützen, bevor sie dann doch mit der Polizei zusammenarbeitet..... Es gibt keine Hinweise und Emma wird schliesslich verdächtigt, die Entführung inzeniert zu haben..... Sie macht sich dann selbst auf die Suche, sehr zum Missfallen der Polizei. Und die Entführung hat ihreSpuren hintrlassen .... sie ist extrem ängstlich und verstört --- ein Hund aus dem Tierheim hilft ihr mit ihrem Trauma fertig zu werden. Ihre Recherche führt sie nach vielen Misserfolgen, dann doch noch zum richtigen Täter. Solider Krimi, mit kaum Höhepunkten, aber nett zu lesen, deshalb 3,5 Sterne, abgerundet auf drei Sterne.

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  • Spannender Thriller mit einigen Überraschungen

    Gefährliche Täuschung
    Natalie77

    Natalie77

    Inhalt: Für Emma beginnt ein ganz normaler Tag und wie drei Mal in der Woche macht sie mit ihrem Fahrrad eine Tour durch die Umgebung. Dort sieht sie einen verunfallten Radfahrer dem sie helfen möchte, doch dies war ein Trick er verschleppt sie und hält sie fünf Tage gefangen. Nach diesen schlimmen Tagen wird sie von ihm frei gelassen. Nun hofft sie das alles vorbei ist bis die Polizei ihr mitteilt das sie nun selber im Fadenkreuz der Ermittlungen steht und verdächtigt wird ihre Entführung insziniert zu haben. Das lässt Emma keine Ruhe und sie begibt sich selber auf die Suche nach dem Täter ohne auf die Gefahren zu achten. Meine Meinung: Gefährliche Täuschung beginnt sofort mit besagtem Sommertag. Keine Vorgeschichte auch vieles zur Figur Emma erfährt man erst nach und nach. Das erhöht die Spannung und bringt einen angenehmen Lesefluss. Die Entführung und die Tage in Gefangenschaft sind sehr anschaulich beschrieben. Auch weil es aus der Sicht von Emma in der Ich-Perspektive geschrieben ist. Man kann sich gut hineinversetzen wie es ihr geht, was sie aufregt und warum sie so handelt wie sie handelt. Die Spannung steigert sich bis zum Ende und Längen in der Geschichte konnte ich nicht finden. Alles hat seine Zeit und bekommt diese auch ohne dabei langweilig zu werden oder einen Spannungsabfall herbei zu führen. Es gibt nur weniger wichtige Figuren in der Geschichte. Manche verschwinden ganz klamm heimlich und ich habe mich im Laufe der Geschichte gefragt ob sie nochmal auftauchen. Ganz besonders fiel mir das beim Doktor von Emma auf der zu Beginn sehr eifrig war und dann auf einmal nicht mehr erwähnt wurde. Emma ist Kinderbuchillustratorin und freut sich gerade auf einen neuen Auftrag um den sie sehr gekämpft hat. Ihr Ehemodell, will ich es mal nennen, ist recht ungewöhnlich und sorgt unter anderem für die Verdächtigungen der Polizei. Sie wird von einer sehr starken Frau zum Opfer und der Einschnitt ist in allen Facetten spürbar. Doch zeigt sie auch trotz ihrer Ängste starken Willen. Sie ist eine Kämpferin, das merkt man in der ganzen Geschichte. Emmas Mann Laurenz ist recht unscheinbar. Er ist wichtig und gibt Halt wo er kann und doch kann ich ihn nur wenig greifen. An Emmas Seite und für mich im Gefühl viel näher sind ihre Eltern und auch ihre Freundin und deren Mann. Alle helfen wo sie können und geben Ratschläge. Die Gegenseite besteht aus nur wenige Personen über die man auch nur wenig sagen kann. Die Polizei zähle ich jetzt mal dazu auch weil vor allem die Kommissarin Franziska Stengl für mich sehr unsympathisch war und mir bei ihr das nötige Einfühlungsvermögen fehlte. Das Ende zeichnet sich schon recht schnell ab, oder eher wie es sein könnte und doch hat die Autorin Wendungen und Überraschungen eingebaut die es sehr spannend und interessant gestalten.

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    • 2
    Arun

    Arun

    07. June 2014 um 19:25
  • Fesselndee Krimi

    Gefährliche Täuschung
    sunflower130280

    sunflower130280

    08. May 2014 um 20:12

    Meine MeinungIch bin ja ein riesen Fan von Krimis, umso gespannter war ich auf "Gefährliche Täuschung" von der Autorin Sabine Kornbichler.Ihr Schreibstil ist flüssig und dieser Krimi fesselt den Leser ab der ersten Seite. Man ist sofort in der Geschichte drin, ohne das lang um den heissen Brei herum geredet wird. Kein Krimi von der langatmigen Sorte. Was einen extra Stern verdient.Gefährliche Täuschung handelt von Emma Thalmann, die während einer Fahrradtour mitten im Wald, von einem Mann der einen Radunfall vortäuscht, entführt wird. Dieser hält sie in einer abgelegenen Hütte gefangen und fordert von ihrem Ehemann Laurenz 100000 Euro Lösegeld. Immer wieder kommt etwas dazwischen, es macht den Eindruck als würde Emmas Ehemann mit dem beschaffen des Geldes Zeit lässt. Immer wieder bekommt Emma von dem Enführer Schlafmittel verabreicht und doch erzählt er ihr, warum er sie entführt hat und wozu er das Lösegeld benötigt. Nach 5 Tagen wird Emma endlich freigelassen. Ihr erster Weg führt sie zu ihrem Elternhaus, wo sie sofort ihre Kleidungstücke verbrennt um endlich alles zu vergessen. Emma weigert sich auf bei der Polizei eine Anzeige zu erstatten, da sie die Beweggründe ihres Entführers versteht.Doch die Polizei schenkt ihr keinen Glauben und verdächtigt Emma sogar ihre Entführung selber inszeniert zu haben. Emma macht sich alleine auf die Suche nach Beweisen...Das sie ihrem Entführer immer näher kommt und was ein Mordfall mit ihrer Geschichte zu tun hat? Neugierig? Dann solltet ihr unbedingt diesen Krimi lesen. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung.

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  • Rezension zu "Gefährliche Täuschung" von Sabine Kornbichler

    Gefährliche Täuschung
    Fiona89

    Fiona89

    14. September 2010 um 18:45

    Im Mittelpunkt des Kriminalromans steht die Kinderbuchillustratorin Emma, die entführt wird und nach einer Lösegeldzahlung freigelassen wird. Später gerät sie in Verdacht die Entführung selbst insziniert zu haben und Emma beginnt mit Hilfe ihrer Familie und Freunde selbst zu ermitteln. Dieser Krimi überzeugte mich zum einen durch eine gut durchdachte und konstruierte Handlung, das Fehlen von Psychospielchen, enormer Gewalt und Perversion. Zum anderen lässt die Autorin den Leser tief in die Seele der Hauptperson blicken und beschreibt sehr einfühlsam die Ängste und Gedanken nach der Entführung. Emma ist keineswegs eine toughe und furchtlose Heldin, die die Entführung einfach so wegsteckt und wirkt so sehr real und sympathisch. Ein Krimi dem man gerne folgt, der einen danach aber nicht völlig verstört und mit aufgeriebenen Nerven zurücklässt. Sehr zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Gefährliche Täuschung" von Sabine Kornbichler

    Gefährliche Täuschung
    nic

    nic

    10. January 2010 um 13:31

    Gefährliche Täuschung ist ein Buch, das ich schnell ausgelesen hatte. Der Stil ist flüssig, die Spannung hält sich bis auf einige Durststrecken, die man schnell überwunden hat, duchgehend. Zeitweise kam mir die Geschichte zwar sehr konstruiert vor, hat mich andererseits dann aber wieder an Nicci French erinnert. So weit würde ich am Ende dann aber doch nicht gehen. Ein schneller Krimi für zwischendurch, dessen Aufklärung mir allerdings nicht so ganz gefallen hat. Alles in allem lernt man nicht sehr viel über die Protagonisten kennen, außer über Emma, die natürlich die Hauptperson ist. Ihr Mann, ihre Eltern und Freunde blieben mir bis zum Ende hin fremd. Für mich ist gefährliche Täuschung ein Buch, das ich schnell mal nebenbei lesen konnte, ob es nachhaltig in Erinnerung bleiben wird, bezweifle ich aber.

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  • Rezension zu "Gefährliche Täuschung" von Sabine Kornbichler

    Gefährliche Täuschung
    Miss_Lizzie

    Miss_Lizzie

    07. June 2009 um 15:43

    Auf einer Radtour wird die Kinderbuchillustratorin Emma überfallen und entführt. Bald darauf kommt sie in einem Verlies zu sich. Ihr Entführer hat sich vermummt und gibt sich als Lösegelderpresser aus. Als sie nach fünf Tagen endlich freikommt, hat der Schrecken jedoch noch kein Ende. Emma ist misstrauisch gegenüber ihrem Mann, der laut Entführer die Lösegeldübergabe immer wieder verschoben haben soll. Erst allmählich begreift sie, dass sie diesen Mann nicht schützen braucht. Aber es kommt noch schlimmer - die Polizei findet keine verwertbaren Spuren. Immer härter wird ihr Verdacht, dass Emma die Entführung nur inszeniert hat. Emma ist entsetzt - und stellt in ihrer Verzweiflung eigene Nachforschungen an ... . Stell dir vor, du wirst entführt und keiner glaubt dir - auf diesen Grundgedanken baut Sabine Kornbichlers Thriller auf, der, wie immer bei ihr üblich, eine Frau in den Mittelpunkt stellt, deren Leben aus den Fugen gerät. Emma Thalmann wird aus dem Nichts entführt und bangt zeitweise um ihr Leben, wenn der Verbrecher ihr eine Waffe an den Kopf hält. Dass ihr hinterher nach einigen Überprüfungen plötzlich zur Last gelegt wird, das Szenario selbst organisiert zu haben, versetzt Emma in eine schreckliche Lage. Sie wird nicht mehr Zeugin, sondern vorrangig als Beschuldigte vernommen. Da sie und ihr Mann Laurenz aus beruflichen Gründen eine Wochenendehe führen, vermutet die Polizei eine Beziehungskrise, aus der Emma sich eine Auszeit gönnen wollte. Die Lösegeldforderung scheint zu gering für eine echte Entführung, an ihrem Fahrrad finden sich keine Spuren und die Kleidung hat Emma unglücklicherweise als symbolischen Akt vor der Vernehmung verbrannt. Gespannt verfolgt man Emmas eigene Ermittlungen gemeinsam mit den Fragen, ob der Entführer aus ihrem Umfeld stammt und sie schon lange beobachtet hat und ob die Polizei ihr schließlich doch noch Glauben schenken wird. . Ich-Erzählerin Emma ist keine ausgefallene oder sonderlich markante Figur, aber besitzt genug Identifikationspotential, damit der Leser mit ihr leidet und auf ein gutes Ende für sie hofft - natürlich bietet es sich vor allem für Leserinnen an, sich zu identifizieren. Ihre Ängste werden glaubhaft geschildert und umso erfreulicher ist ihre Eigeninitiative. Realistisch sind auch ihre Befürchtungen, dass ihre Entdeckungen von der Polizei gegen sie verwendet werden könnten, sodass sie sie zunächst geheim hält. Sehr angenehme Charaktere sind außerdem ihre Eltern, die fest zu ihrer Tochter halten, aber auch ihre Alleingänge fürchten. Dazu passt auch, dass es in den Wochen nach der Entführung auch mal zu Spannungen mit ihren Freunden kommt, da Emma geradezu eine Besessenheit entwickelt und stur ihre Linie verfolgt. . Kleine Mängel gibt es aber auch: Immer wieder fragt man sich während der Lektüre, warum Emma eigentlich keine psychologische Unterstützung nach der Entführung erhält. Sie leidet unter ihrer Panik, kann anfangs nicht das Haus verlassen und traut sich schließlich nur noch mit ihrer Neuanschaffung, dem anhänglichen Wachhund Ronin, in die Öffentlichkeit, sodass schleierhaft bleibt, warum sich kein Therapeut ihrer annimmt. Ein bisschen unterstützt durch den Zufall werden ihre Ermittlungen außerdem dadurch, dass Anton, der Mann ihrer besten Freundin Verena, als Journalist arbeitet und ihr einige geheime Informationen und Kontakte beschaffen kann, auf die sie sonst keinen Zugriff gehabt hätte. . Ein solider Thriller um ein Entführungsopfer, das seine Unschuld beweisen muss. Die Protagonistin ist sympathisch und von Anfang bis Ende ist eine hohe Spannung garantiert. Ein paar inhaltliche Schwächen schmälern den Gesamteindruck ein wenig, doch es bleibt auf jeden Fall ein unterhaltsamer Roman, der sich vorwiegend an weibliche Leser richtet.

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  • Rezension zu "Gefährliche Täuschung" von Sabine Kornbichler

    Gefährliche Täuschung
    jessyswelt

    jessyswelt

    05. December 2008 um 18:29

    Suoerspannendes Buch, ich mag es, weil es so besonders ist

  • Rezension zu "Gefährliche Täuschung" von Sabine Kornbichler

    Gefährliche Täuschung
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. December 2008 um 22:09

    Sabine Kornbichler hat hier einen guten Krimi geschrieben, der bis über die Mitte des Buches hinaus von den Gefühlen und Gedanken seiner Hauptperson Emma Thalmann lebt, die die Autorin besonders intensiv und realistisch beschreibt. Man könnte meinen, sie hat selbst schon einmal den Schrecken einer Entführung erlebt... So gut diese Beschreibungen auch sind, hapert es dem Ende entgegen doch ziemlich an Spannung und wird so vorhersehbar, dass man kaum noch Spaß am Lesen hat. Nach den komplizierten und verwirrenden Entwicklungen der ersten 350 Seiten hätte ich mir ein besseres Ende gewünscht, passend zum Rest des Buches. Auch der Zufall begegnete mir etwas zu plump, als es auf die Auflösung zuging. Trotzdem ist das natürlich Geschmackssache und da über 300 Seiten durchweg gut geschrieben sind, kann man dieses Buch durchaus empfehlen. Man sollte eben kein spektakuläres Ende und Überraschungen erwarten...

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  • Rezension zu "Gefährliche Täuschung" von Sabine Kornbichler

    Gefährliche Täuschung
    Wassermann

    Wassermann

    28. October 2008 um 14:15

    Ein recht guter Krimi, dem es
    am Ende etwas an Spannung
    fehlt.

  • Rezension zu "Gefährliche Täuschung" von Sabine Kornbichler

    Gefährliche Täuschung
    Kate

    Kate

    17. July 2008 um 00:06

    Mal wieder ein gutes Buch von S. Kornbichler, spannend geschrieben, dieses Mal eher in die Krimirichtung.

  • Rezension zu "Gefährliche Täuschung" von Sabine Kornbichler

    Gefährliche Täuschung
    bonomania

    bonomania

    05. April 2008 um 00:02

    Die Kinderbuch Illustratorin Emma wird während einer Radtour mit Ihrem Mountainbike überfallen und entführt. Der Entführer hält Ihr einen Wattebausch mit Chloroform vor die Nase und sie erwacht erst wieder, als sie in einem dunklen Zimmer in einer Holzhütte an einem Bett durch Handschellen angekettet, aufwacht. Ein Alptraum beginnt für die arme Frau, der über 5 Tage andauern soll. Der Erpresser verlangt EUR 110.000 Lösegeld von Emmas Mann - warum genau diese Summe und nicht mehr?!? Er tischt Ihr eine Lüge nach der anderen auf, die Emma nach Ihrer Freilassung glaubt und sie daher Ihrem Mann auch anfänglich noch mistrauisch beäugt. Für Emma ist nun nichts mehr wie es vorher war. Um sich wieder ohne Angst vor die Tür zu wagen, schafft Emma sich einen Hund mit Namen Ronin (der kleine Samurei) an. Mit ihm fühlt sie sich sicherer und beschützt auf den Straßen. Leider ist die Polizei nicht auf Ihrer Seite bei der Suche nach dem Täter, Emma hat mit bösartigen Anschuldigungen und Verleumdungen zu kämpfen, sie hätte Ihre eigene Entführung inszeniert. Was für ein Alptraum aus dem es scheinbar kein Entrinnen gibt ..... Sie glaubt nicht mehr das es ein Zufall war, dass es ausgerechnet sie erwischt hat. Wie immer gibt es auch hier wieder tolle Dialoge, die zum Nachdenken anregen wie z. Bsp. "heißt es nicht immer, man begegnet sich im Leben immer zweimal, beim 2. Mal dann aber meistens die Rollen vertauscht sind" So, hier stoppe ich mit meinem Bericht, ich will nicht zu viel verraten. Ich habe diesen Roman innerhalb eines Tages verschlungen, konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Wer "Im Angesicht der Schuld" super fand, wird diesen Roman lieben! Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass der Roman im Chiemgau und in München spielt. Viele Ortschaften am Chiemsee (Prien, Bernau, Rohrdorf, Aschau, Grassau und Nussdorf) waren mir sehr vertraut, da ich 11 Jahre lang meinen Sommer Urlaub in Prien und Rimsting verbracht habe, aber auch die Osterwaldstraße in München (Seite 355) ist mir gut bekannt, wo Emma und Ihr Mann Laurenz ihren gemeinsamen Münchner Wohnsitz haben, denn dort habe ich selber 3 Jahre lang gewohnt.

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  • Rezension zu "Gefährliche Täuschung" von Sabine Kornbichler

    Gefährliche Täuschung
    Kossi

    Kossi

    20. January 2008 um 17:23

    Viel zu lange mußten wir auf den 7. Roman von Sabine Kornbichler warten. Aber auch dieses mal hat sich das Warten gelohnt. Mit ihrem zweiten Kriminalroman hat die Autorin mich wieder einmal davon überzeugt, dass sie zu Recht zu meinen Lieblingsautoren gehört. Das Buch ist nicht nur spannend und sehr flüssig geschrieben. Was mich an der Schreibweise von Frau Kornbichler immer wieder so begeistert, ist ihr Einfühlungsvermögen. Sie macht aus den Namen der Protagonisten Menschen aus Fleisch und Blut. In diesem Krimi begleiten wir 6 Wochen lang das Leben von Emma, einer Kinderbuchillustratorin, die Opfer einer Entführung wird. Doch als die Kriminalpolizei die Ermittlungen tätigt, entsteht immer mehr der Verdacht, dass Emma ihre Entführung selber geplant haben könnte. Die Ängste, die Emma in dieser Zeit erlebt, werden von der Autorin beschrieben wie es treffender gar nicht geht. Man kann sich beim Lesen in die Gefühlslage von Emma hineinversetzen. Man spürt die Angst und natürlich auch die Wut, die in ihr brodelt und die eines Tages so stark wird, dass sie sich kurzerhand selber auf den Weg macht, den Fall aufzuklären. Immer wieder ist der Leser hin- und hergerissen. Stimmt Emmas Geschichte? Stimmt die Vermutung der Polizei? Frau Kornbichler läßt uns bis zum Schluss im Dunklen tappen. Und das ist auch gut so, denn so fällt es leicht, das Buch in einem Rutsch bis zum Ende durch zu lesen. Frau Kornbichler versteht es, selbst einen Kriminalroman so voller Gefühl zu schreiben, wie kaum ein anderer Autor es schaffen könnte. Ich möchte sogar die Behauptung wagen, in diesem Fall würde es sich um eine Art "Frauen-Krimi" handeln. Was nicht heißen soll, dass er ausschließlich für Frauen gedacht ist, aber da die Protagonistin nun mal eine Frau ist und das Buch in der Ich-Form erzählt wird, fühlt man sich als Frau doch sehr verbunden mit Emma. Zum Glück läßt der nächste Roman nicht lange auf sich warten! Natürlich werde ich wieder eine der ersten sein, die ihn verschlingen wird. Sabine Kornbichler - ein Name, der aus meinem Bücherregal gar nicht mehr wegzudenken ist. Ein äußerst interessantes Interview mit der Autorin findet Ihr in meiner "Interview-Welt".

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