Im Angesicht der Schuld

von Sabine Kornbichler 
3,9 Sterne bei63 Bewertungen
Im Angesicht der Schuld
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Stellenweise zog es sich wie Kaugummi, dann wieder war es spannend, den Täter hatte ich gleich in Verdacht und fand es daher ziemlich vorher

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Spannender und raffinierter Who-did-it-Krimi mit intelligenten Dialogen und einer Protagonistin, die so gut ermittelt wie die Polizei.

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Inhaltsangabe zu "Im Angesicht der Schuld"

Für Helen bricht eine Welt zusammen, als eines Abends die Polizei vor ihrer Tür steht: Ihr Mann Gregor, ein angesehener Anwalt für Familienrecht, ist vom Balkon seiner Kanzlei in die Tiefe gestürzt. Die Ermittler gehen von Selbstmord aus, doch Helen kann das nicht glauben. Sie beginnt im Nachlass ihres Mannes nach Spuren zu suchen und stößt auf ein verstörendes Geheimnis. Immer tiefer dringt sie vor in ein Dickicht aus schuldhaften Verstrickungen und falsch verstandener Loyalität.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492307123
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:11.05.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 03.07.2006 bei Lübbe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    supersusis avatar
    supersusivor einem Monat
    Kurzmeinung: Stellenweise zog es sich wie Kaugummi, dann wieder war es spannend, den Täter hatte ich gleich in Verdacht und fand es daher ziemlich vorher
    Kann man lesen, muß man aber nicht.

    Obwohl es eigentlich ein Krimi ist, steht die Trauer der Witwe im Vordergrund und macht ca. 80 % des Inhalts aus. Die Hauptfiguren waren mir von Anfang an unsympathisch. Weder die Frau, ihr Mann, die Haushaltshilfe noch das befreundete Ehepaar haben in mir auch nur ansatzweise Empathie geweckt, sodass es mir schwer fiel weiterzulesen. Später kamen die Nachbarin und die Stiefmutter des Verstorbenen hinzu und die waren nett und sympatisch. Da das Buch dann auch spannender wurde und  flüssig geschrieben ist, fiel das Weiterlesen dann leichter.

    Stellenweise zog es sich wie Kaugummi, dann wieder war es spannend, den Täter hatte ich gleich in Verdacht und fand es daher ziemlich vorhersehbar, aber das genaue Motiv blieb lange unklar, sodass man schon wissen wollte, was dahinter steckte.

    Kann man lesen, muß man aber nicht. 


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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Im Angesicht der Schuld" von Sabine Kornbichler

    Gregor Gaspary ist ein erfolgreicher Familienanwalt. Sein Leben, zusammen mit seiner Frau Helen und seiner Tochter Jana, ist scheinbar glücklich.
    Doch dann fällt Gregor von dem Balkon seiner Kanzlei fünf Stockwerke in die Tiefe.
    Die Polizei ermittelt sowohl in Richtung Selbstmord, als auch Mord.
    Doch sein Umkreis, am wenigsten Helen, die sich gerade von einer Depression erholt, kann sich einen Selbstmord vorstellen.
    Helen beginnt selbst zu ermitteln.
    Sabine Kornbichler hat mit diesem Krimi eine gefühlvolle, einfühlsame Geschichte kreiert, ohne kitschig zu werden.
    Da ich selbst das Problem der Depressionen kenne, bin ich angenehm überrascht, mit welchem Verständnis die Autorin darüber schreibt. Dieses Verständnis ist leider noch nicht alltäglich, um so wichtiger finde ich Bücher wie dieses, die indirekt helfen darüber aufzuklären.
    Absolut lesenswert.

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    Bellexrs avatar
    Bellexrvor 7 Jahren
    Kurzmeinung: Fazit: Ein sehr gefühlvoller, emotionaler Psychokrimi der leisen Art und einer Protagonistin, deren Charakter hervorragend beschrieben wird.
    Rezension zu "Im Angesicht der Schuld" von Sabine Kornbichler

    Der letzte Besucher
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    Helen und Gregor Gaspary führen mit ihrem kleinen Töchterchen Jana ein sehr glückliches, zufriedenes Leben. Bis zu dem Tag als Gregor aus dem 5. Stock seiner Kanzlei stürzt. Für Helen bricht eine Welt zusammen, besonders als die Polizei von Suizid ausgeht. Helen kann dies nicht glauben und beginnt Fragen in ihrem Umfeld zu stellen. Schon bald stellt sie fest, dass irgendetwas nicht stimmt, dass ihre Freunde sie belügen. Doch warum? Und obwohl es keine offensichtlichen Spuren gibt, geht auch die Polizei bald nicht mehr von einem Selbstmord aus und ermittelt im näheren Umfeld von Helen, da bei der Obduktion einige Ungereimtheiten entdeckt wurden.
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    Sabine Kornbichler hat hier einen sehr ruhigen, nachdenklichen Psycho-Krimi geschrieben, dessen Schwerpunkt auf seiner Protagonistin liegt. So gibt es auch keine wechselnden Erzählstränge und man erlebt die gesamte Geschichte aus Sicht von Helen. Und da die Autorin Helen selbst ihre Geschichte erzählen lässt, ist sie umso intensiver und eindringlicher.
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    Anfangs erlebt man eine glückliche, zufriedene Helen, die von ihrem Mann Gregor von Herzen geliebt wird, die ihre 1 ½ jährige Tochter Jana vergöttern und ein scheinbar sorgloses Leben führen. Ein kleiner dunkler Schatten aus der Vergangenheit lastet auf der Beziehung, diesen erfährt man jedoch erst mit der Zeit. Und dann, von einer Sekunde auf die andere, bricht eine Welt zusammen. Dieses anfängliche Nichtbegreifen, nicht akzeptieren wollen der Todesnachricht und es dann doch müssen beschreibt die Autorin so eindringlich und gefühlvoll, dass ich anfangs stellenweise wirklich einmal feuchte Augen bekommen habe. Jeder, der schon einmal einen geliebten Menschen verloren hat, kann im Ansatz nachempfinden, welchen unvorstellbaren Schmerz Helen empfinden muss. Diese Gefühle vermittelt die Autorin hervorragend, ohne hierbei zu gefühlsduselig zu werden.
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    Wie in Watte gepackt nimmt Helen ihre Umwelt wahr, existiert praktisch nur noch für ihre kleine Tochter und zermatert sich das Gehirn, warum Gregor sterben musste. So steigert sie sich immer mehr in die Aufklärung der Todesumstände hinein, scheint stellenweise schier zu verzweifeln und schöpft dann doch immer wieder Kraft aus ihren Freunden und Jana.
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    Dies alles vermittelt Sabine Kornbichler sehr einfühlsam und fesselnd. Denn auch ich als Leserin habe mich ständig gefragt, warum Gregor sterben musste, da eigentlich sofort klar ist, dass Gregor keinen Selbstmord begangen hat, sondern hier vielmehr dahinter steckt. Die Spannung ist eher unterschwellig vorhanden, lauert ständig im Hintergrund, um dann immer mal wieder kurz aufzublitzen. Aber auch wenn sie nicht ständig vorhanden ist, hat mich der Roman absolut überzeugt.
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    Das einzige, was mich etwas gestört hat war, dass ich bereits ziemlich zu anfangs ahnte, wer der Täter sein muss. Zwar legt die Autorin immer mal wieder neue Spuren aus, die auf einen anderen Täter hindeuten, doch entweder waren sie zu auffällig oder aber zu abstrus, sodass ich immer wieder zu meiner ersten Vermutung zurückkam und dann auch bestätigt wurde. Nichtsdestotrotz hat dies aber letztendlich nicht die Spannung genommen, da das Motiv erst zum Schluss geklärt wird und absolut schlüssig ist.
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    Fazit: Ein sehr gefühlvoller, emotionaler Psychokrimi der leisen Art und einer Protagonistin, deren Charakter hervorragend beschrieben wird.

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    alexa02s avatar
    alexa02vor 8 Jahren
    Rezension zu "Im Angesicht der Schuld" von Sabine Kornbichler

    Ich habe am 5ten Oktober abends um 22 Uhr angefangen zu lesen. Ich habe bis 5Uhr morgens gelesen, weil es mich so gefesselt hat. Ich hätte es sicherlich fertig gelesen, aber die Vernumpft siegte. Ich musste nämlich um 7Uhr morgens raus.
    In meiner Mittagspause habe ich es dann fertig gelesen.
    Es war einfach sehr spannend. Nicht nur die Hauptfiguren werden durchleuchtet und ausführlich beschrieben. Sondern auch die Nebenfiguren. Man erfährt wie es den anderen Menschen ergeht, was in ihnen vorgeht. Es gibt immer wieder neue Rätsel. Das Ende habe ich so nicht erwartet.

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    Susanne-Henkes avatar
    Susanne-Henkevor 8 Jahren
    Rezension zu "Im Angesicht der Schuld" von Sabine Kornbichler

    An ihrem 36. Geburtstag wünscht die Kunsthistorikerin Helen Gaspary sich von ihrem Mann, mit ihm steinalt zu werden. Wenige Tage später ist Gregor tot, fünf Stockwerke tief stürzte er vom Balkon seiner Kanzlei. Suizid, denkt die Polizei. Ausgeschlossen, meint Helen. Doch die Indizien sprechen gegen einen Unfall. Und wer sollte einen Grund gehabt haben, Gregor zu ermorden?

    Helens Spurensuche erweist sich als Tour de Force – der Trauerschmerz ist übermächtig, stets lauert die Angst vor einer erneuten Depression, mit der sie ihrer anderthalbjährigen Tochter Jana die letzte Stabilität rauben würde. Dass Gregor ein Geheimnis vor ihr verbarg, verunsichert sie ebenso, wie das eigentümliche Verhalten des befreundeten Ehepaares Kogler.
    Unterstützung findet Helen vor allem bei ihrer Nachbarin Mariele Nowak und Gregors Stiefmutter Claudia, die den Verlustschmerz aus eigener Erfahrung kennen und ganz pragmatische Hilfe anbieten. Schwester Isabelle hält ihr die Mutter vom Leib, und dass Haushaltshilfe Nelli sich mit ihrer Sängerinnenkarriere noch Zeit lässt, empfindet Helen zwar als Verschwendung, im Moment jedoch als Wohltat. Nelli ist es auch, die einen entscheidenden Hinweis für die weiteren Nachforschungen liefert.

    Frei von Kitsch und Pathos macht Sabine Kornbichler fühlbar, was es heißt, den liebsten Menschen zu verlieren, wie fragil Vertrauen ist und was Schuldgefühle anrichten können.
    Ein gelungener Roman mit einer überzeugenden Protagonistin, die nicht nur ermittelt, sondern auch von einer großen Liebe mit Anlaufschwierigkeiten erzählt, interessanten Nebenfiguren und überraschenden Wendungen – spannend wie ein Krimi.

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    andreadresslers avatar
    andreadresslervor 8 Jahren
    Rezension zu "Im Angesicht der Schuld" von Sabine Kornbichler

    Ein intelligenter, gutgemachter Psychothriller ,der von Verstrickungen und Wandlungen lebt !

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    renatchens avatar
    renatchenvor 9 Jahren
    Rezension zu "Im Angesicht der Schuld" von Sabine Kornbichler

    Normalerweise kenne ich Sabine Kornbichler mehr aus dem Bereich Belletristik und wurde nocn nie enttäuscht. Doch hier kann man wirklich schon von einem Krimi sprechen und den hat sie meiner Meinung nach erstklassig hinbekommen.
    Langsam tastet sich die Protagonistin an die Wahrheit heran. Immer wieder kommen kleine Puzzelteile dazu und räumen Vermutungen entweder aus oder bringen neue dazu.

    Spannend vom Anfang bis zum Ende - ohne langweilige Passagen. Der Leser wird neugierig gemacht und möchte einfach wissen, wie es ausgeht. Kein blutiger Krimi, aber mit viel falschen Vermutungen und auch logischem Ende. Empfehlenswert!

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    jessyswelts avatar
    jessysweltvor 10 Jahren
    Rezension zu "Im Angesicht der Schuld" von Sabine Kornbichler

    Super Buch, der erste Krimi von SK - ich hab die ganze Nacht gelesen!

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    Kossivor 11 Jahren
    Rezension zu "Im Angesicht der Schuld" von Sabine Kornbichler

    Seht Ihr sie? Die Ringe unter meinen Augen? Müßtet Ihr eigentlich.... denn ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und hab es bin die frühen Morgenstunden zu ende gelesen. Das Buch ist "der Hammer"! Von der ersten Seite an taucht man in die verworrenen Sachlagen des Todes von Helens Ehemann Gregor. War es Selbstmord, Mord, ein Unfall? Bis zum Schluss wird der Leser zu immer anderen Verdächtigungen gefährt. Dieses Buch ist kein direkter Krimi, aber mindestens genauso spannend. Es wird aus der Sicht von Helen erzählt, wie sie versucht, den Tod ihres Mannes aufzuklären. Es kommen immer neue Aspekte hinzu, obwohl man längst schon glaubt, das müßte es jetzt eigentlich gewesen sein. Bis zur letzten Seite bleibt es so spannend, und die flüssige Schreibweise macht es leicht, das Buch nicht aus der Hand zu legen. Ich weiß nicht, warum ich nicht schon viel früher auf Sabine Kornbichler gestoßen bin. Ich weiß nur, dass ich direkt mit dem nächsten ihrer Bücher weitermachen werde. Ich kann Euch ihre Bücher nur ans Herz legen!

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    Crazys avatar
    Crazyvor 11 Jahren
    Rezension zu "Im Angesicht der Schuld" von Sabine Kornbichler

    Eigentlich sollte es nur ein Lückenfüller werden, weil ich nicht wusste, was ich als nächstes lesen soll. Nachdem ich das Buch eben ausgelesen habe, hab ich beschlossen, dass ich die anderen Bücher von Sabine Kornbichler auch noch lesen muss….

    Das Buch ist aus Sicht von Helen Gaspary geschrieben. Der Anfang zeigt die starke Verbundenheit Helens und Gregors zueinander und als er stirbt, wie sehr sie ihn vermisst. Diesen Punkt konnte ich total gut nachvollziehen und habe einige Tränchen vergossen. Helen berappelt sich mit Hilfe ihrer Nachbarin, ihrer Schwester und ihrer Schwiegermutter und hilft der Polizei eigenmächtig bei der Ermittlung des Tathergangs, indem sie Leute befragt und Nachforschungen anstellt. Den ermittelnden Beamten ist das nicht so recht und sie versuchen sie zu stoppen – was ihnen aber nicht gelingt, denn Helen glaubt, wenn sie die Umstände des Todes ihres Mannes kennt, wird sie besser damit umgehen können.

    Gut gelungen ist die Darstellung von Jana, der 1.5 Jahre alten Tochter von Helen und Gregor. Ich hatte teilweise das Gefühl, ich würde die Kleine persönlich kennen.

    Das Buch ist von Anfang an spannend geschrieben. Sabine Kornbichler macht Andeutungen, z. B. auf Helens Krankheit, die dann im Laufe des Buches aufgeklärt werden.

    Dieser Roman zeigt einem mal wieder, dass man sich eigentlich nur auf sich selbst verlassen kann.

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