Sabine Kornbichler Wie aus dem Nichts

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Inhaltsangabe zu „Wie aus dem Nichts“ von Sabine Kornbichler

Dana kann von ihrem Versteck aus hören, wie ihr Freund Alex erschossen wird. Starr vor Angst beobachtet die Inhaberin einer Alibi-Agentur, wie ein Mann mit Fuchsmaske kurz darauf die Wohnung verwüstet und dann einfach wieder verschwindet. Zunächst ist Dana überzeugt, dass Alex sterben musste, weil er als Enthüllungsjournalist zu viele Fragen stellte, doch die polizeilichen Ermittlungen ergeben schnell, dass er nicht der war, der er vorgab zu sein ...

Von Anfang bis Ende fesselnd. Super gelesen.

— KiSa71
KiSa71

3,5 Sterne für einen bodenständigen und realistischen Krimi, der durchaus auch mit spannenden Szenen gesegnet ist.

— faanie
faanie

Außergewöhnliche, spannende Geschichte mit vielen Wendungen. Hat Spaß gemacht zu lesen.

— dieschmitt
dieschmitt

Ein sehr spannender und gut geschriebener Krimi. Ich freu mich auf den nächsten Teil!

— MissRichardParker
MissRichardParker

Ein fesselnder Kriminalroman, der mit spannende Lesestunden bereitet hat.

— nati51
nati51

Spannendes Lügengebilde

— Drakonia007
Drakonia007

Ein Netz aus Lügen - Spannender Kriminalroman in gepfeffertem Schreibstil

— Nisnis
Nisnis

Spannender und rätselhafter Fall!

— Karin_Kehrer
Karin_Kehrer

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Spannend bis zum Schluss und tolle Charaktere. Daumen hoch - von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

— QueenSize
QueenSize

Unblutig und trotzdem spannend!!!

— Die-Rezensentin
Die-Rezensentin

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    Wie aus dem Nichts
    Streiflicht

    Streiflicht

    05. August 2017 um 15:14

    Was ist schlimmer, als dass der eigene Freund ermordet wird, wenn man sich gerade in dessen Wohnung befindet? Dass auch noch eine Frau ermordet wird, die man nicht kennt? Dass der Killer eine Fuchsmaske trägt und den eigenen Personalausweis ganz genau anschaut? Nein! Das alles wäre schon grauenvoll genug, aber dann auch noch zu erkennen, dass der eigenen Freund, den man geliebt hat, nicht der war, für den man ihn gehalten hat, das ist wirklich grausam. Und genau das passiert Dana... Auf dieses Buch von Sabine Kornbichler war ich schon sehr gespannt, da ich z.B. „Das Verstummen der Krähe“ so unglaublich toll fand. Und ich wurde nicht enttäuscht. Auch bei „Wie aus dem Nichts“ ist die Spannung bis zum Ende quasi mit den Händen zu greifen. Dana befindet sich in ihrem persönlichen Alptraum und es ist kein Ende in Sicht. Die Autorin schafft es auch in diesem Buch wieder auf ihre perfekte Weise, Spannung pur zu schaffen und eine ganz besondere Atmosphäre. Der Leser findet sich ganz schnell mitten im Geschehen und erlebt die brutalen Morde hautnah mit. Man fühlt sehr stark mit der Hauptfigur Dana mit und versucht mit ihr, die Hintergründe und Motive für die seltsamen Geschehnisse zu ergründen. Man spürt ihre Verzweiflung und ihren Schmerz, ihre Wut und ihre Angst förmlich durch die Zeilen hindurch. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich wieder voller Spannung und habe mitgefühlt, mitgefiebert und mitgelitten. Einfach nur toll! Ich hatte unterhaltsame Lesestunden und freue mich schon auf das nächste Buch von Sabine Kornbichler.      

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  • Solider Krimi

    Wie aus dem Nichts
    Literaturliebe

    Literaturliebe

    11. April 2017 um 18:53

    MEINE MEINUNG "Ich habe mal geglaubt, dass die Wahrheit töten würde. Aber das ist falsch. Nicht die Wahrheit tötet, sondern die Menschen, die sie nicht ertragen und deshalb zu Mördern werden." S. 228 Von Sabine Kornbichler habe ich bereits ein Buch gelesen, mit dem sie mich sehr überzeugen konnte. Da ich gelegentlich gerne zu Krimis greife, habe ich mir nach dem damals guten Start die Autorin natürlich gemerkt und war sehr gespannt auf ihr aktuelles Buch. Nachdem „Wie aus dem nichts“ sehr dramatisch und spannend beginnt, muss man jedoch leider sagen, dass sehr lange nichts passiert. Die Geschichte plätschert mehr vor sich hin und richtig Schwung kommt nicht rein. Sicherlich entstehen beim Lesen und dem Mord viele Fragen und Ungereimtheiten. Als Leser will man einerseits schon wissen, warum Alex sterben musste und was er zu verbergen hat. Jedoch musste ich mich gerade sehr in der Mitte des Buches zwingen, weiterzulesen. Die vielen Wiederholungen, in denen gefühlt alles zehnmal durchgekaut wird, sind dabei nicht sonderlich förderlich. Dafür lässt sich die Geschichte sprachlich ziemlich einfach und zügig lesen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Dana selbst. Ich fand es schon bei der Kristina-Mahlo-Reihe toll, dass die Autorin die Fälle nicht aus der Sicht der Polizei, sondern aus der Sicht einer Privatperson schreibt. Dana selbst war mir zwar nicht direkt unsympathisch, aber ich mochte sie auch nicht wirklich. Ich stand ihr eher neutral gegenüber. Sie ist eine durchaus starke und taffe Frau, jedoch wirken sie und ihre Handlungen gelegentlich sehr unglaubwürdig. Ich meine, wer erleidet denn keinen Schock, nach dem man mitansehen musste, wie der eigene Freund ermordet wird? Außerdem empfand ich sie zeitweise als sehr nervig, dass sie viel zu viel schlussfolgerte. Sicherlich ist das in ihrer Situation irgendwo verständlich, schließlich will sie Antworten auf ihre vielen Fragen im Kopf. Aber manchmal hat sie es einfach übertrieben. Der Täter und das Motiv bleiben hier sehr lange undurchsichtig und in weiter Ferne. Die Autorin gibt nicht mal den kleinsten Hinweis, bei dem man Vermutungen anstellen könnte. Das war ein weiterer Grund, warum ich mit der ausbleibenden Spannung zu kämpfen hatte, da ich teilweise das Gefühl bekam, hier bewegt sich nichts vorwärts. Erst zum Schluss wendet sich die Geschichte sehr rasant und plötzlich ist glasklar, wer etwas mit dem Mord an Danas Freund Alex zu tun hat. Das ging mir viel zu schnell – so nach dem Motto: ich muss das jetzt zu Ende bringen – und war dann leider auch noch viel zu offensichtlich. Große Überraschungen fehlten an dieser Stelle also leider. ABSCHLUSSWORTE „Wie aus dem nichts“ ist ein solider Krimi, der sich durchaus lesen lässt, jedoch hat mir „Das böse Kind“ von Sabine Kornbichler weitaus besser gefallen. Dana wirkt als Protagonistin zeitweise unglaubwürdig und nervend. In die Handlung selbst kommt nach dem rasanten Anfang lange kein Schwung. Zwar gab es durchaus einige spannende Momente, aber oft musste ich mich auch motivieren weiterzulesen. Man kann das Buch lesen, jedoch gibt es im Krimibereich meiner Meinung nach auch bessere Bücher.

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  • 3,5 Sterne für einen bodenständigen und realistischen Krimi

    Wie aus dem Nichts
    faanie

    faanie

    10. March 2017 um 13:28

    Mein erstes Buch von Sabine Kornbichler außerhalb der Reihe um Kristina Mahlo. Nicht ohne Hintergedanken habe ich diesen Krimi meiner Oma zu Weihnachten geschenkt. Nun durfte ich ihn auch lesen und freute mich sehr, denn Sabine Kornbichler hat einen so schön unanstrengenden Schreibstil. Man merkt kaum, dass man liest. Die Seiten fliegen dahin, dabei ist alles so bodenständig. Das kommt mir in meiner derzeitigen Lernsituation sehr entgegen. Wir befinden uns in München, bei Alex und Dana, seit 2 Monaten ein Paar. Mir stieß leider gleich sauer auf, dass sie zwar erst so kurz zusammen sind, Dana aber schon auf Drängen ihres Schatzes eine Stelle als Haushaltshilfe angenommen hat – um dabei ihren Arbeitgeber auszuspionieren. Alex ist nämlich Enthüllungsjournalist und Danas neuer Chef angeblich Kopf eines Organhandelrings. Falls dem so wäre, wäre das mit Sicherheit nicht ungefährlich für Dana. Natürlich gibt es so naive und treuselige Menschen wie sie, ich komme mit so einem Handeln nicht so zurecht. Aber allein deswegen, weil ich es nicht nachvollziehen kann. Aber schön, dass es die Autorin gleich zu Beginn schafft, mich aufzurütteln.Die weiteren Schilderungen gefallen mir dann wieder besser. Dana verhält sich mittlerweile so, wie ich mich in einer solchen Situation wohl auch verhalten würde. Das zeichnet meines Erachtens Sabine Kornbichler aus: meist ist – aus meiner Perspektive – alles sehr realistisch. Das gefiel mir auch schon bei ihrer Reihe um Kristina Mahlo (Reihenfolge: Das Verstummen der Krähe, Die Stimme des Vergessens, Das böse Kind). Ich kann nur wieder sagen: Bodenständig und nicht abgehoben. Was mir hier besonders auffällt, ist, dass man nicht den Ermittlern folgt, sondern einer mehr oder weniger außenstehenden, ganz stinknormalen Person. Diese redet zwar ein bisschen mit verschiedenen Leuten, um mehr herauszufinden, stürzt sich aber nicht Hals über Kopf in irgendwelche dubiosen Geschichten und Aufklärungsversuche.Der Plot ist auch sehr interessant, wobei er dabei nur minimal spannend ist. Das ist aber nicht negativ gemeint! Man will trotzdem unbedingt erfahren, was es mit alldem auf sich hat. Und natürlich wer der Mörder ist und worin sein Motiv liegt. Gegen Ende hin kommt dann richtige Spannung auf und das Buch schafft ein zufriedenstellendes Ende. Fazit: Auch diesmal schafft Sabine Kornbichler einen bodenständigen und realistischen Krimi, der durchaus spannende Szenen enthält. Somit kann ich eine Leseempfehlung aussprechen, wobei das Buch nicht an die Reihe um Kristina Mahlo heranreicht. 3,5 Sterne.

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  • Wie aus dem Nichts

    Wie aus dem Nichts
    Manu2106

    Manu2106

    17. January 2017 um 07:50

    Den Buchtitel und das Cover fand ich interessant, nachdem ich dann den Klappentext gelesen hatte, musste ich das Buch einfach lesen, und wurde nicht enttäuscht, einmal angefangen lässt sich das Buch nur noch schwer aus den Händen legen. Dana kann von ihrem Versteck aus hören, wie ihr Freund Alex erschossen wird. Starr vor Angst beobachtet die Inhaberin einer Alibi-Agentur, wie ein Mann mit Fuchsmaske kurz darauf die Wohnung verwüstet und dann einfach wieder verschwindet. Zunächst ist Dana überzeugt, dass Alex sterben musste, weil er als Enthüllungsjournalist zu viele Fragen stellte, doch die polizeilichen Ermittlungen ergeben schnell, dass er nicht der war, der er vorgab zu sein ... Was ist Wahrheit und was Lüge? Was war Echt und was nicht? Dana weiß nicht wie ihr Geschieht, nachdem Alex ermordet wurde, war denn wirklich alles nur gelogen? Nach dem unglaublichen Mord an Alex versucht Dana der Polizei zu helfen wo sie nur kann, denn sie möchte den Fuchsmann hinter Gittern sehen. Leider wird sie von den Beamten nicht wirklich Ernst genommen. Was den Fuchsmann angeht, da tappt man eine ganze Weile im dunkeln, wer ist er? Ein Bekannter? Ein Fremder? Ist er beauftragt worden? Wenn ja von wem? Und warum musste Alex sterben? Alles Fragen die aufkommen, und die zum Ende hin auch beantwortet werden. Spannung ist von Anfang an gegeben, und zieht sich mal mehr, mal weniger durch die ganze Geschichte, zum Showdown hin wird wieder mächtig Spannung aufgebaut. Ich fand den Showdown gelungen, auch wenn's teilweise vorhersehbar war, hat er mir gefallen. Dana ist eine sympathische Frau, sie steht mitten im Leben, ist ein wenig naiv, hat tolle Freunde um sich, ist selbstständig und hat sich ihre eigene Alibi-Agentur aufgemacht. Wie es zu dieses Agentur kam, die nicht bei allen gut ankommt, erfährt man im laufe der Geschichte, denn schon in jungen Jahren musste Dana einiges einstecken. Ich habe richtig mit ihr mitgefiebert. Alle Charaktere in dieser Geschichte wurden sehr gut ausgearbeitet, und wirken authentisch. Jeder hat seine Ecken und Kanten. Wir bekommen zu jeder Person das passende Bild geliefert, und lernen sie im Laufe der Geschichte auch ein wenig näher kennen. Die Beschreibungen der Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend, man bekommt gleich ein Bild vor Augen. Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, locker, angenehm und flüssig zu lesen. Erzählen tut uns Dana ihre Geschichte aus der Ich-Perspektive. Die 363 Seiten wurden in 28 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt. Da ich mit "Wie aus dem Nichts" ein paar schöne und spannende Lesestunden hatte, kann ich das selber lesen nur empfehlen.

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  • Psychologisches Verwirrspiel

    Wie aus dem Nichts
    ChrischiD

    ChrischiD

    15. January 2017 um 18:01

    Dana kennt Alex noch nicht lange, fühlte sich aber von Anfang an von dem eher unscheinbaren Enthüllungsjournalisten angezogen. Dass er ihr sogleich von seiner noch bestehenden Partnerschaft mit einer anderen Frau erzählte nur ein weiterer Punkt für Dana ihm bedingungslos zu vertrauen. Doch plötzlich ist nichts mehr wie vorher. Alex wird in seiner Wohnung erschossen, Dana hat Glück, dass der Angreifer sie nicht entdeckt. Als sie versucht zu verstehen, werden ihr durch die Ermittlungen die Augen geöffnet, denn Alex war ganz und gar nicht der, der er vorgab zu sein... Eine ähnliche Situation wie sie sie nun in Alex Wohnung erlebt, hat Dana bereits in frühester Kindheit durchstehen müssen, kein Wunder also, dass ihr Umfeld glaubt, sie würde auf Grund des Schocks Dinge sehen und denken, die gar nicht existieren. Doch der Leser, der die Geschichte aus Danas Sicht verfolgt, ist ganz und gar auf ihrer Seite, obwohl man nicht einmal genau benennen kann wieso. Danas Darstellungen erscheinen rational, nicht überzogen, sondern einfach nur so, als würde sie endlich ein paar Antworten einfordern. Sicherlich ist man mit ihren Aktionen nicht immer einverstanden, manches erscheint mehr als unvernünftig, und doch wird die Notwendigkeit dessen zumindest im Nachhinein deutlich. Versetzt man sich einmal selbst in die Lage der Hauptprotagonistin, lässt sich beim besten Willen nicht sagen, ob man nicht schon längst resigniert hätte, nachdem die ersten Enthüllungen auf den Tisch kamen. Sabine Kornbichler versteht sich auf spannende Darstellungen und Überraschungseffekte, die das Geschehen in seinen Grundfesten erschüttern können. Zwar hat man, nach einigen Sackgassen, eine Theorie im Hinterkopf, ob diese allerdings zutrifft ist fraglich, denn nahezu alles ist erst einmal reine Spekulation. Hinzu kommen die Ermittlungen der Polizei, die ebenfalls eine andere Richtung einschlagen. Verlässt man sich also lieber auf ein unbestimmtes Bauchgefühl oder professionelle Nachforschungen? Je nach Antwort zeigt sich die emotionale Nähe zu und der Identifizierungsgrad mit der Hauptperson. Spannende Unterhaltung ist bei diesem psychologischen Verwirrspiel garantiert. Hauptsache man verliert sich selbst nicht aus dem Blick, denn es könnte alles ganz anders sein...

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  • Sehr spannende Unterhaltung!

    Wie aus dem Nichts
    MissRichardParker

    MissRichardParker

    09. January 2017 um 18:14

    Dana hört aus ihrem Versteck, wie Ihr Freund Alex erschossen wird. Völlig verängstigt sieht sie zu, wie ein Mann mit Fuchsmaske die Wohnung verwüstet und geht. Für Dana ist schnell klar, dass Alex sterben musste, weil er als Enthüllungsjournalist jemandem zu nahe gekommen ist. Doch bald stellt sich heraus dass Alex nicht der war, für den Dana ihn hielt...Da ich ein grosser Fan von Sabine Kornbichlers Bücher bin, war klar, dass ich auch dieses lesen würde und konnte mir auch kaum vorstellen, dass ich enttäuscht werden würde. Die Spannung war von Anfang an da und wurde stets aufrecht gehalten. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und sehr bildhaft. Mich hat dieser Krimi bestens unterhalten und ich hatte ihn innert kürzester Zeit gelesen. Der nächste Teil bitte :-)Sehr lesenwert!

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  • Lügen haben kurze Beine

    Wie aus dem Nichts
    Drakonia007

    Drakonia007

    23. December 2016 um 23:22

    Sabine Kornbichler – Wie aus dem nichts Erscheinungsdatum: 02.November 2016Format: BroschiertVerlag: Piper VerlagSeiten: 363Preis: 12,99 € ISBN: 978-3492308731 Klappentext/Inhaltangabe: Dana kann von ihrem Versteck aus hören, wie ihr Freund Alex erschossen wird. Starr vor Angst beobachtet die Inhaberin einer Alibi-Agentur, wie ein Mann mit Fuchsmaske kurz darauf die Wohnung verwüstet und dann einfach wieder verschwindet. Zunächst ist Dana überzeugt, dass Alex sterben musste, weil er als Enthüllungsjournalist zu viele Fragen stellte, doch die polizeilichen Ermittlungen ergeben schnell, dass er nicht der war, der er vorgab zu sein ... Meine Meinung: "Wie aus dem nichts" war mein erstes Buch von Sabine Kornbichler. Angesprochen hat mich die Fuchsmaske und der Klappentext. Ein Enthüllungsjournalist wird in seiner Wohnung erschossen, seine Freundin muss diese Tat aus ihrem Versteck mit ansehen. Der Schreibstil der Autorin war verständlich und klar formuliert. Der Leser wird in verschiedene Richtungen gelenkt aber bleibt dennoch auf dem Holzweg. Zwischendurch dachte ich "Ja logisch, der und der ist der Möder!" und dann doch nicht. Ich fand das Ermittlerteam sehr unsymphatisch. Dana, die Protagonistin hat mir gut gefallen, obwohl sie ihren Freund verloren hat und danach erst alles über ihn erfuhr, hat sie dennoch nicht aufgehört den Täter zu finden. Fazit: Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Ich habe nicht die volle Punktzahl gegeben, da mir zu oft Wortwiederholungen drin vorkamen und die Spannung an manchen Stellen auf der Strecke blieb. 4 von 5 Büchern Anmerkung:"Wie aus dem nichts" wurde mir vom Piper Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank !

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  • Ein Netz aus Lügen - Spannender Kriminalroman in gepfeffertem Schreibstil

    Wie aus dem Nichts
    Nisnis

    Nisnis

    16. December 2016 um 15:51

    Dana Rosin, Inhaberin einer Alibi-Agentur, ist im siebten Himmel - frisch verliebt. Doch ihr Herzensglück mit dem Enthüllungsjournalisten Alex –Verfechter der Wahrheit- wehrt nicht lange. Als es eines Morgens an der Haustür klingelt wird Alex kaltblütig erschossen, während Dana in der Wohnung ist. In einem kleinen Augenblick erhascht sie einen Blick auf den Täter, der eine Fuchsmaske trägt.Für Dana bricht eine Welt zusammen, denn die Ermittlungen der Polizei projizieren ein Bild von Alex empor, dass Dana nicht fassen kann. Alex war niemals der, als der er sich ausgegeben hat. Dana muss die Wahrheit erfahren und ermittelt auf eigene Faust, dabei begibt sie sich in höchste Lebensgefahr.Die Autorin:Sabine Kornbichler, geboren 1957, wuchs an der Nordsee auf und arbeitete in einer Frankfurter PR-Agentur, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Schon ihr erster Roman, »Klaras Haus«, war ein großer Erfolg. Mit »Das Verstummen der Krähe«, ihrem ersten Kriminalroman um die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo, wurde sie für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Sabine Kornbichler lebt und arbeitet als Autorin in München. (Quelle: Piper Verlag)Reflektionen:Sabine Kornbichler hat mit ihrem Roman „Wie aus dem Nichts“ eine spannende Geschichte geschrieben, in der ein wahrhaft fundamental aufgebautes Lügenkonstrukt immer mehr zusammenfällt und viele Menschen zutiefst verletzt.Die Hauptfigur Dana ist diejenige die mit einem Netz aus Lügen konfrontiert wird, als die Polizei bei ihren Ermittlungen herausfindet, dass der ermordete Alex kein Enthüllungsjournalist war. Dana muss mitansehen, dass wirklich alles was Alex gesagt oder getan hat keinem Fünkchen Wahrheit entspricht. Sabine Kornbichlers Figur Dana ist emotional tief getroffen und die Wut der taffen und starken Dana schreibt die Entwicklung der Geschichte spannend weiter. Absolute Ungläubigkeit, Wut hintergangen worden zu sein und die Verletzungen durch Lügen kreieren aus Dana einen lesenswerten und interessanten Charakter, der jedoch alles hinterfragt, nichts stehen lassen kann wie es ist, zu viel folgert und dadurch den Eindruck einer unangenehmen Quasselstrippe hinterlässt.Das Besondere an diesem Roman sind die durch die Lügen entstandenen Verstrickungen der Geschichte, die nur sehr langsam das Wissen des Lesers erhellen. Sabine Kornbichler versteht es die Verzweiflung beim Aufdecken der skurrilen Lügen in den fassungslosen, gut ausgearbeiteten Figuren wiederspiegeln zu lassen. Die damit einhergehenden Emotionen sind authentisch und nachvollziehbar erzählt.Die Absichten des Täters und der Sinn des Lügennetzes sind zunächst nicht zu erahnen und man rätselt Seite um Seite, was hinter all dem steckt. Der flüssige und gepfefferte Schreibstil der Autorin und die äußerst zackigen Dialoge heben das Lesetempo an, das von einer spannenden und rätselhaften Handlung angetrieben wird. Alex ist ein Pseudologe. Ein krankhafter Lügner. Seine Beweggründe zu lügen sind tief verankert in seinem Leben und reichen zurück bis in seine Kindheit. Anfangs ist man als Leser erschrocken über seine abstrusen Erfindungen und am Ende entwickelt sich allem zum Trotz doch noch eine sympathische Haltung gegenüber dem Ermordeten. Während Alex und sein Vater, Dana und ihre Familie in ihre Charakterzeichnung sehr interessant dargestellt sind, erscheinen die lediglich im Hintergrund agierenden Ermittler eher blass. Dieser Roman aus Sicht Danas, ist in einer einzelnen Perspektive geschrieben und trotzdem ist diese sehr lebendig und abwechslungsreich. Besonders emotional wird es, als auch Danas persönliche Kindheitsgeschichte maßvoll mit in die Handlung einfließt, die der Auslöser für die Gründung ihrer Alibi-Agentur entschlüsselt.Fazit und Bewertung:Wie aus dem Nichts ist ein fesselnder Kriminalroman mit Tempo, der spannende Lesestunden garantiert. Ich empfehle diesen Krimi gern. 

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  • Wer war Alex?

    Wie aus dem Nichts
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    07. December 2016 um 22:48

    Dana Rosin ist Betreiberin einer Alibi-Agentur und frisch verliebt in den Enthüllungsjournalisten Alex. Er hilft ihr dabei, ihre schreckliche Vergangenheit hinter sich zu lassen, auch wenn er zeitweise mit der Wahrhaftigkeit ihres Berufs Probleme hat. Aber dann wird er vor ihren Augen erschossen und sie muss mitansehen, wie ein Mann mit Fuchsmaske seine Wohnung verwüstet. Dana ist überzeugt davon, dass der Beruf ihres Freundes zu seinem gewaltsamen Tod führte. Doch die polizeilichen Ermittlungen ergeben, dass er nicht der war, für den er sich ausgab. Ein vorerst spannender und sehr rätselhafter Fall wird hier dem Leser präsentiert. Das Phänomen der Pseudologie, einer psychischen Störung, die den Betroffenen dazu bringt, ständig Lügen zu erzählen, war mir neu und bildet die Grundlage für die Handlung dieses Romans. Denn Alex‘ Leben besteht aus einer Anhäufung von Unwahrheiten, wie Dana entsetzt feststellen muss und es ist interessant zu lesen, wie ihr Bild von ihrem Geliebten, den sie so gut zu kennen glaubte, Stück für Stück zerbricht.Ihr eigenes Leben ist von einem schrecklichen Ereignis in der Kindheit geprägt, das nach und nach enthüllt wird und das auch für ihre etwas eigenartige Berufswahl verantwortlich ist. Die Andeutungen dazu sind geschickt in die Geschichte eingeflochten.So ganz schlüssig waren mir Danas Handlungen ab und zu aber nicht und ab der Hälfte verliert die Geschichte durch häufige Erklärungen an Spannung.Ab dem letzten Drittel war mir klar, wer für den Mord an Alex verantwortlich sein muss. Ansonsten ist die Story gut und flüssig zu lesen. 

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  • Munter erzählt

    Wie aus dem Nichts
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    30. November 2016 um 13:07

    Munter erzähltDana hat sich eingerichtet, im Leben. Denkt sie. Als Leiterin einer „Alibi Agentur“ versteht sie sich bestens mit ihren beiden Mitarbeitern (auch wenn einer der beiden ausgeprägte Eigenarten an den Tag legt), freut sich des Lebens und schwebt gerade im Himmel der Liebe mit ihrem Alexander.Gut, der Mann hat eigentlich noch eine Beziehung, aber da will er reinen Tisch machen und „seiner Biggi“ die Wahrheit eröffnen. Dass Alex zudem investigativer, verdeckt arbeitender Journalist ist, dass zudem Dana ihm bei dieser Arbeit behilflich ist (unter falschem Namen arbeitet sie gerade bei einem Mann, den Alexander „enttarnen“ möchte und dafür Material benötigt), erhöht den Reiz der jungen Liebe für sie noch.Bis es dann eines morgens an der Tür klingelt, Biggi scheinbar um einiges früher als angekündigt von einer Reise zurückkehrt und nun unvermittelt das Trennungsgespräch anzustehen scheint.Dana versteck sich auf der Empore der Maissonette Wohnung und muss zu ihrem Grauen miterleben, wie dumpfe Geräusch ertönen und kurz darauf ein Mann mit einer Fuchsmaske vor dem Gesicht in aller Ruhe beginnt, die Wohnung zu durchsuchen (und dabei auch ihrem Versteck gefährlich nahekommt).Als die unmittelbare Gefahr der Entdeckung für sie vorüber ist, findet sie ihren Geliebten und eine Frau, in der sie Biggi vermutet, erschossen im Flur.Und als sei das nicht Schock genug für die junge Frau, muss sie, nach ihrer kurzen Vernehmung, bei ihrer Rückkehr in die eigene Wohnung feststellen, dass dort eingebrochen wurde. Nichts scheint zu fehlen, doch ungut denkt sie an den Mann mit der Fuchsmaske zurück.Zudem dauert es nicht lange, bis ihr mit Hilfe Ihres Freundes Henry und der Polizei klar wird, dass Alexander jemand anderes zu sein scheint, als sie dachte. Keine Hinweise auf eine Tätigkeit als Journalist sind zu finden, die verschlossene Tür, die sie in seiner Wohnung nie öffnen dürfte, führt gar nicht in ein streng gehütetes Arbeitszimmer und die tote Frau heißt nicht Biggi. Eine Biggi, die es gar nicht zu geben scheint.Das nebenbei ihr „Arbeitgeber“ und Objekt ihrer eigenen verdeckten Ermittlungen ihre Kündigung nicht akzeptieren will und dass der Mörder ihres Alex auch ihren Namen kennt führt zu mehr und mehr Unklarheiten, die auch der Leser angeregt verfolgt und sich ebenfalls fragt, was da eigentlich wirklich passiert sein könnte und warum.Das ganze erzählt Kornbichler in munterer, einfacher Sprache und führt ihre Geschichte stringent voran. Sicher mit einigen Abschweifungen zu Nebenfiguren hin, bei denen nicht klar ist, was diese zum roten Faden des Buches eigentlich beitragen (der Mann mit dem Spaten und andere) und hier und da auch mit übertrieben „coolen“ Reaktionen (wenn man zwei Tote findet, davon einen, mit dem man gerade eben noch gemeinsam im Bett lag und zudem von frischem Blut zweier Leichen besudelt ist, ohne Weiteres aber ein wenig später ohne Zeichen des Schocks weitermacht).Die überraschende Lösung des Falles, die sich im Vorfeld nur hintergründig andeutet, bringt den Leser dann aber wieder mitten hinein in die Ereignisse.Eine solide und anregende Unterhaltungslektüre.

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  • wieder gut

    Wie aus dem Nichts
    robbylesegern

    robbylesegern

    21. November 2016 um 16:09

    Diesmal kein Kristina Mahlo Krimi, aber " Wie aus dem nichts " steht dieser Krimireihe in nichts nach und hat mich gut unterhalten.Dana hat sei zwei Monaten einen neuen Freund, bei dem sie übernachtet.Als es am Morgen dann bei ihm schellt, schickt er sie auf die Empore, damit sie sich versteckt.Er nimmt nämlich an, dass es seine Noch-Freundin Biggi ist, von der er sich heute trennen will. Doch als ihr Freund Alex die Tür öffnet, hört Dana ein Rumoren und zersplitterndes Glas und kurz darauf ist Stille und ein Mann  betritt das Wohnzimmer, in dem sie auf der Empore liegt. Als dieser Mann, nachdem er ihre Tasche durchwühlt hat geht, sieht Dana ihren Freund und eine fremde Frau ermordet im Flur. Hat sie etwa gerade den Mörder gesehen ?Dana versucht, nachdem die Polizei ihrer Meinung nach auf der falschen Spur ist, selbst dem Geschehen auf die Spur zu kommen, was nicht immer ganz ungefährlich ist.Frau Kornbichler hat einen sehr flüssigen Schreibstil und daher liest sich dieses Buch auch wieder sehr gut und auch spannend. Außer den Morden, die ja auch schon genug sind, konzentriert sich die Autorin auf die einzelnen Personen und die Tätersuche , ohne noch weitere Grausamkeiten folgen zu lassen. Das liebe ich an Sabine Kornbichler, dass sie auch ohne ständiges Gemetzel eine gut konstruierte Geschichte formen kann, die gut unterhält. Ihr geht es eher um die menschlichen Abgründe, die dazu führen, dass Menschen morden. Und so hat sie auch mit ihrem neuen Buch einen spannenden und gut unterhaltenden Krimi geschrieben, der überzeugt.

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  • Nichts ist wie es scheint

    Wie aus dem Nichts
    gaby2707

    gaby2707

    20. November 2016 um 12:48

    Dana Rosin, 33, hat bei ihrem Freund Alex Wagatha, 32, übernachtet. Als es am Morgen klingelt, versteckt sie sich auf der Empore im Wohnzimmer, da Alex seine Noch→Freundin Biggi erwartet, von der er sich jetzt trennen will. Nach einem Stimmengemurmel und einem zweiten Klingeln ist es bald mucksmäuschenstill und ein Mann mit einer Fuchsmaske betritt das Wohnzimmer. Nach dessen Verschwinden wird sich Dana klar: sie hat gerade einem doppelten Mord beigewohnt. Alex und eine Nachbarin liegen erschossen im Flur. Galt dieser Anschlag Alex, der als Enthüllungsjournalist gerade an einer brisanten Story gearbeitet hat oder vielleicht ihr, die eine Alibi-Agentur führt? Dana macht sich auf, die vielen Fragen, die sich ihr stellen, selbst zu recherchieren und findet heraus, dass Alex absolut nicht der war, für den sie ihn gehalten bzw. für den er sich ausgegeben hat. Der flüssige und leichte Erzählstil von Sabine Kornbichler lässt mich ab der ersten Seite in einen spannenden Kriminalfall eintauchen. Die Spannung macht sich ziemlich bald breit, steigt kontinuierlich an und hält bis zu dem Zeitpunkt, als mir der Täter serviert wird. Die komplexe Geschichte ist solide aufgebaut und sehr gut nachvollziehbar. Durch die immer wieder falsch gelegten Fährten war ich mir zwar sicher, dass der von der Polizei inhaftierte Verdächtige nicht der Täter ist. Kam aber nicht auf den tatsächlichen Hergang bzw. das Motiv des Mörders. Das weiß die Autorin bis zum Schluss sehr gut zu verschleiern. Dana Rosin war mir von Anfang an sympathisch. Sie hat in ihrem Leben schon einiges erlebt und ist nicht daran zerbrochen. Ihr Onkel und ein guter Freund richten sie immer wieder auf und sind auch jetzt für sie da. Aber auch die anderen Protagonisten sind so farbig und individuell gezeichnet, dass ich sie mir gut vorstellen kann. Zum ersten Mal wurde ich hier mit dem Krankheitsbild eines Pseudologen konfrontiert. Mir war bisher nicht gewusst, dass dies auch als Krankheit gilt, wenn das Lügen so exzessiv wie hier von Alex betrieben wird. Ich habe einen Krimi gelesen, der mich ab den ersten Seiten in seinen Bann gezogen und sehr gut unterhalten hat. Solche Krimis wünsche ich mir mehr.

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  • Trau schau wem.....

    Wie aus dem Nichts
    abuelita

    abuelita

    19. November 2016 um 17:34

    Dana muss miterleben, wie Ihr Freund Alex erschossen wird. Sie hatte sich zuvor versteckt, weil Alex und sie meinten, seine „Noch-Freundin“ stände vor der Tür. Als Dana sich aus ihrer Stockstarre lösen kann, und der Mann mit der Fuchsmaske verschwunden ist, muss sie feststellen, dass nicht nur Alex, sondern auch eine tote Frau in der verwüsteten Wohnung liegt…Ist Alex sein Beruf als Enthüllungsjournalist zum Verhängnis geworden? Dana, Inhaberin einer Alibi-Agentur, glaubt nicht an einen Zufall, als auch kurz darauf in Ihre Wohnung eingebrochen wird. Die Polizei stellt sehr schnell fest, dass Alex weder Journalist war noch sonst die Wahrheit gesagt hat….Dana, die sympathische Protagonistin, die zusätzlich auch noch mit einem eigenen Trauma zu kämpfen hat, macht sich auf die Suche nach der Wahrheit und bringt sich dadurch selber in Lebensgefahr.Gibt es etwas Schlimmeres, als feststellen zu müssen, dass ein Mensch nicht der war, für den er sich ausgab? Und das Schlimmste daran ist wohl, dass man ihn weder fragen noch zur Rechenschaft ziehen kann und wohl nie so ganz verstehen wird, warum er so und nicht anders handelte. Das hat die Autorin sehr gut gezeigt, und wie sehr Dana damit zu kämpfen hat, ist glaubwürdig dargestellt. In gewohnt flüssigen Schreibstil, den ich von Sabine Kornbichler von ihren anderen Büchern kenne, ohne reißerische und blutige Szenen, ist trotzdem für eine fast durchgehende Spannung gesorgt. Den vielen falschen Fährten bin ich bereitwillig gefolgt, einfach weil sie logisch erschienen.Nicht nur Dana ist sehr gut gezeichnet, sondern auch alle anderen Mit“spieler“, die ich bildhaft vor Augen hatte. Gegen Ende des Buches hin hatte ich schon einen leisen Verdacht, war mir aber nicht ganz sicher, und letztendlich war das Ende des Buches überraschen d, bestätigte aber meine leise Ahnung.Ein wirklich sehr gutes Buch und eine klare Leseempfehlung von mir !

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  • Lügen haben kurze Beine ...

    Wie aus dem Nichts
    AngiF

    AngiF

    17. November 2016 um 12:01

    Für Dana Rosin startet der Tag mit einem mulmigen Gefühl. Ihr neuer Freund Alex Wagatha wird sich in einer Stunde mit seiner Noch-Freundin Biggi treffen, um ihr das Ende der Beziehung mitzuteilen. Als es verfrüht an der Tür klingelt, bittet Alex Dana, sich auf der Empore im Wohnzimmer zu verstecken, um Biggi nicht noch zusätzlich durch ihren bloßen Anblick zu verletzen. Von ihrem Versteck hört Dana erst eine Konversation, dann erneutes Klingeln, nicht zuzuordnende Geräusche und dann ist es unvermittelt still. Als dann ein Mann mit einer Fuchsmaske in das Wohnzimmer tritt, erleidet Dana unsagbare Ängste – ist das ein Einbrecher? Doch glücklicherweise entdeckt der Fuchsmann Dana nicht und sie wagt sich einige Minuten nachdem dieser die Wohnung verlassen hat aus ihrem Versteck. Sie macht eine unglaubliche Entdeckung: Alex und Biggi wurden vom Fuchsmann brutal ermordet, hingerichtet mit Schüssen. Mit ausgeprägten Feinsinn hat die Autorin Sabine Kornbichler ein imposantes, psychologisch tiefgreifendes Netz gewebt. Den hohen Spannungsbogen hält sie gekonnt aufrecht und lässt ihren Plot raffinierte und unvorhersehbare Wendungen nehmen. Bis kurz vor Schluss habe ich den Täter nicht erkennen können und so einige der Figuren im Verdacht gehabt. Perfekt kreierte Charaktere, darunter einige Nervensägen, aber viel mehr auch mir bereits liebgewordene Figuren, die ich nun nach Beendigung des Buches erst einmal vermissen werde. Und die ich mir durchaus in einer etwaigen Nachfolgegeschichte würde vorstellen können. Sabine Kornbichler schreibt in einem lesenswerten Stil, ihre Dialoge sind realitätsnah und dadurch ist das Lesen noch einmal interessanter, als es die Geschichte selbst bereits macht. Das Tempo, das die Autorin verwendet ist atemraubend. Sehr gerne vergebe ich diesem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sterne und empfehle es unbedingt weiter. Für Leser von hochwertigen, psychologisch untermauerten Kriminalromanen ist „Wie aus dem Nichts“ fast schon ein Muss zu lesen. Denn die Autorin hat hier einen Krimi verfasst, der durchaus Thrillerqualitäten in sich birgt und mich als Leserin wahrlich gefesselt hat. https://angisbuecherkiste.blogspot.se/2016/11/wie-aus-dem-nichts-von-sabine.html

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  • Spannender Thriller

    Wie aus dem Nichts
    SunshineSaar

    SunshineSaar

    16. November 2016 um 13:58

    Auf den Thriller „Wie aus dem Nichts“ war ich richtig gespannt, denn es ist schon länger her, dass ich einen richtig guten Thriller gelesen habe. Vollkommen zufrieden bin ich zwar nicht mit der Story, aber es war von Anfang bis Ende recht spannend und man konnte richtig mitfiebern.Die Story dreht sich um Dana, die von ihrem Versteck aus hören kann, wie ihr Freund Alex erschossen wird. Starr vor Angst beobachtet die Inhaberin einer Alibi-Agentur, wie ein Mann mit Fuchsmaske kurz darauf die Wohnung verwüstet und dann einfach wieder verschwindet. Zunächst ist Dana überzeugt, dass Alex sterben musste, weil er als Enthüllungsjournalist zu viele Fragen stellte, doch die polizeilichen Ermittlungen ergeben schnell, dass er nicht der war, der er vorgab zu sein...Ich habe gut in die Geschichte hinein gefunden, was dank des locker-leichten Schreibstils und dem flüssigen Lesefluss auch kein Problem war. Die Seiten sind zudem regelrecht dahin geflogen und deshalb habe ich das Buch auch innerhalb von ein paar Tagen zu Ende gelesen. Ein weiterer Grund war auch die ständige Grundspannung, die geherrscht hat, denn stückchenweise kommt man der Auflösung des Falles näher.Mit der Hauptfigur Dana konnte ich mich recht gut identifizieren. Sie muss leider auf harte Weise herausfinden, dass sie sich in ihrem Freund Alex geirrt hat und er nicht der war, der er vorgegeben hat zu sein. Das ist bestimmt nicht leicht. Doch trotz allem macht sie mir einen teilweise doch sehr naiven Eindruck, wenn man sich die Vergangenheit anhört und dass sie ihm fast schon blind vertraut hat ohne weitere Fragen zu stellen.Doch man stellt sich die ganze Zeit über die Frage: Wer ist der Mörder mit dem Fuchsgesicht? Auf wen hatte er es abgesehen? Die Autorin schafft es falsche Fährten zu legen und so die Grundspannung hoch zu halten – bis zur großen Auflösung am Ende, die sehr überraschend ist. Nur in der Mitte gibt es einen kleinen Hänger, in der die Geschichte nicht richtig voran schreitet, aber zum Ende hin wird man dafür entschädigt.Fazit:Ein spannender Thriller, der bis zum Ende fesselt. Diese Autorin werde ich mir nun merken.

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