Sabine Kosubek Unter dem Delphinmond

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Inhaltsangabe zu „Unter dem Delphinmond“ von Sabine Kosubek

Babsi spricht nicht. Nachdem ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen, wächst sie bei ihrer Verwandtschaft auf. Diese wollen Babsi wieder zum Sprechen verhelfen und fliegen zusammen mit ihr auf eine fast einsame Insel. Dort freundet sie sich mit dem Delphin Destiny an. Fortan geschehen seltsame Dinge und Babsi versucht die Geheimnisse zu lösen. Wird sie dabei auch ihre Stimme wiederfinden? Ein fantastisches Abenteuer auf einer zauberhaften Insel im Mittelmeer beginnt.

Nette Geschichte, die Mut, Akzeptanz, Respekt und Freundschaft thematisiert

— milkshakee
milkshakee

Hoffnung, Vertrauen, Lebensmut - all das wird hier ganz toll für Kinder erzählt

— anke3006
anke3006

Lesenswertes Kinder-und Jugendbuch zu ernstem Thema

— seschat
seschat

schönes, fantastisches Kinderbuch voller Magie, aber auch voller Abenteuer!

— azureena
azureena

Die Geschichte ist fantasievoll, spannend und unterhaltsam. Der Klap-pentext hört sich dramatischer an, als die Geschichte wirklich ist. Ich

— Buechertina
Buechertina

Ein schöner Roman, der auf eine leichte und schöne Weise von einem ernsten Thema erzählt.

— Ann-KathrinSpeckmann
Ann-KathrinSpeckmann

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  • süße Geschichte mit einigen Unsicherheiten

    Unter dem Delphinmond
    umivankebookie

    umivankebookie

    23. March 2017 um 20:09

    Ich habe von der lieben Melanie vom wunderbaren Merquana Verlag ein Rezensionsexemplar erhalten. Es handelt sich hierbei um ein Kinderbuch, was ich sehr cool finde, denn es ist schon lange her, dass ich mein letztes Kinderbuch gelesen habe.Das Cover ist ganz süß, es erschien mir im ersten Moment verpixelt und leicht verschwommen, aber ich vermute, dass es so beabsichtigt ist. Leider kann man den Namen der Autorin durch den dunklen Hinterrund schlecht erkennen. Die etwa zehnjährige Protagonistin Babsi (eigentlich Barbara) kann nicht sprechen, weswegen ihre Adoptivfamilie sich bemüht, neue Methoden zu finden, um sie doch zum Sprechen zu animieren. Babsi ist ein kleines, intelligentes und neugieriges Mädchen, dass sich gelegentlich in (kleine) Schwierigkeiten bringt. Sie war mir auf Anhieb sympatisch, was durch ihre gelegentlichen ‚Fluchtversuche‘ noch verstärkt wurde. Doro und Andi gefallen mir ebenfalls: Sie kümmern sich auch sehr rührend um sie, genauso wie Michi, obwohl er nicht der biologische Bruder Babsis ist, ist ganz wie der große Bruder für sie. Auf der Insel lernen sie viele Delfine kennen, u.a. Destiny, der für interessante Entwicklungen in Babsis Leben sorgt. Ob am Ende der 5 Wochen das erhoffte Ziel erreicht wurde, müsst ihr selber entdecken. Die Thematik finde ich auch sehr schön im Hinblick auf die Therapie-Möglichkeit (wenn man es so nennen kann), die sich die Eltern für Babsi ausgesucht haben und finde es nachvollziehbar und authentisch erzählt. Zudem bin ich selber ein riesiger Fan von Walen und Delfinen 🙂Der Schreibstil der Autorin finde ich in Ordnung: Es gab wirklich schöne Beschreibungen über die Insel, über den Strand und die Delfine etc. Die Spannung wurde durch die gelegentlichen Entdeckungs-Unternehmen Babsis teilweise gesteigert, ansonsten blieb es relativ nüchtern. Leider ist das Buch nicht in Kapitel unterteilt, sondern ist ein einziger Fließtext, was ich teilweise störend fand. Denn die Erzählperspektiven veränderten sich teilweise rasch, so dass es den Lesefluss für mich sehr gestört hat. Auch bin ich mir nicht sicher, ob einige Begriffe und Ausdrucksweisen für ein Kinderbuch geeignet sind. Das Buch hat eine Altersempfehlung von 8-12 Jahren und dafür finde ich Begriffe wie „Insulaner“, „diabolisch“, „Fundament“, „Flair“ usw. vielleicht für diese Altersklasse etwas ungeeignet. Diesbezüglich bin ich mir aber nicht sicher, weil, wie gesagt, ich schon seit langem kein Kinderbuch mehr gelesen habe.FazitUnter dem Delphinmond ist eine ganz süße Geschichte über die Entwicklung von Babsi, die ich ins Herz geschlossen habe. Ihre Familie habe ich sehr lieb gewonnen, auch den Familienzusammenhalt finde ich authentisch und schön. Die Thematik hat mir gut gefallen, vor allem die Passagen mit den Delfinen finde ich sehr schön 😉 Ich hätte mir eine Kapitelunterteilung für das Buch gewünscht, weil es meiner Meinung nach übersichtlicher und für den Lesefluss auch fördernd gewesen wäre. Denn manchmal habe ich leider den Überblick verloren, wer denn jetzt sprechen würde o.ä. und befürchte, dass es bei Kindern, die das Buch lesen, ähnlich sein würde.

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  • Leserunde zu "Unter dem Delphinmond" von Sabine Kosubek

    Unter dem Delphinmond
    merquana

    merquana

    Liebe Leser, im Mai 2013 erschien das Buch "Unter dem Delphinmond" von Sabine Kosubek im Merquana Verlag. Nun ist schon ein Jahr vergangen und wir möchten das Buch gerne noch einmal mehr hervorheben und Euch Lesern schmackhaft machen. Hier ein kurzer Inhalt des Buches: Babsi spricht nicht. Nachdem ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen, lebt sie bei ihrer Verwandtschaft. Diese wollen Babsi wieder zum Sprechen verhelfen und fliegen auf eine fast einsame Insel. Dort freundet sie sich mit dem Delphin Destiny an. Fortan geschehen seltsame Dinge und Babsi versucht die Geheimnisse zu lösen. Wird sie dabei auch ihre Stimme wiederfinden? Ein fantastisches Abenteuer auf einer zauberhaften Insel im Mittelmeer beginnt… Wir verlosen 5 eBook-Exemplare des Buches. Dazu müsst ihr folgende Fragen beantworten: Mit wem freundet sich Babsi an? Warum möchtest du dieses Kinderbuch lesen? Möchtest du eine PDF- oder epub-Datei? Schreibt uns eure Lösung bis zum oben genannten Termin unter diesem Beitrag. Den Gewinner ermitteln wir diesmal per Zufallsprinzip, es hat also jeder eine Chance. Die 5 Gewinner werden dann hier gelistet und erhalten auch eine Nachricht von uns. Wir freuen uns auf Eure Antworten! Liebe Grüße aus dem Merquana Verlag!

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  • Delfine zeigen den Weg

    Unter dem Delphinmond
    anke3006

    anke3006

    17. September 2014 um 17:56

    Babsi hat bei einem Unfall ihre Eltern verloren, seit dem spricht sie nicht mehr. Das Trauma sitzt tief. Ihre Pflegefamilie versucht alles um ihr zu helfen. Dann kommt eine Nachricht per Mail. Auf einer Insel gibt es die Möglichkeit mit Delfin zu arbeiten. Ob es hilft? Die Familie macht sich gemeinsam auf den Weg. Sabine Kosubek hat eine sehr einfühlsame Geschichte rund um Babsi geschrieben. Ich habe das Buch gemeinsam mit meiner 9jährigen Tochter gelesen und sie war begeistert. Die Erzählungen rund um die Delfine haben sie gefangen genommen und sehr beeindruckt. Von uns gibt es eine dicke Leseempfehlung.

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  • Unter dem Delphinmond

    Unter dem Delphinmond
    seschat

    seschat

    07. September 2014 um 16:26

    Inhalt: Die 12-jährige Barbara, genannt Babsi, spricht nicht. Seit dem schrecklichen Autounfall, bei dem ihre Eltern starben und Babsi wie durch ein Wunder unverletzt blieb, schweigt das blonde Mädchen. Ihre Pateneltern, Dorothea und Andreas Holl, ziehen verschiedene Experten (Mediziner, Psychologen usw.) zurate, doch keiner kann dem kleinen Wirbelwind helfen. Bis Andreas eines Tages eine E-Mail erhält, in der von Delphintherapie auf einer kleinen Mittelmeerinsel die Rede ist. Kurzerhand, den letzten Strohhalm in der Hand haltend, löst die Familie ihr Erspartes auf und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise zur abgeschiedenen Perleninsel (Pearl’s Island), nahe Sizilien. Hier trifft Babsi auf unberührte Natur und natürlich auf eine Gruppe Delphine. Besonders die alte Delphinkuh Destiny scheint sie zu mögen. Aber im Paradies herrscht nicht nur eitel Sonnenschein, sondern es gibt auch eine Menge Langeweile und Lagerkoller, was zu Elternstreitigkeiten und abenteuerlichen Expeditionen führt. Letztere unternimmt Babsi immer allein, nichtsahnend das diese ihr Leben und das ihrer Familie einschneidend verändern werden. Meinung: Die Autorin Sabine Kosubek hat mit Babsi eine starke Protagonistin geschaffen, die sich ihrem Schicksal nicht ergibt, sondern sich diesem wagemutig entgegenstellt. Anfangs verständigt sich die 12-Jährige Ich-Erzählerin ausschließlich mithilfe von Zeichensprache und Notizzetteln, doch im Laufe der Handlung findet sie ihre Sprache wieder. Das ist zauberhaft. Auch das Bruder-Schwester-Verhältnis zwischen Babsi und Michael wird durch die gemeinsame Reise auf eine neue Stufe gehoben; Michael betrachtet das angenommene Kind nun als vollwertiges Familienmitglied. Neben den Familiengeschichten sind es vor allem die Beschreibungen der Flora und Fauna, die beeindrucken und Wissenswertes vermitteln. Insgesamt lässt sich Kosubeks Buch aufgrund des flüssigen und geheimnisvollen Schreibstils sehr gut lesen – ein Pageturner mit nur 114 Seiten. Fazit: Ein lesenswertes Kinder-/Jugendbuch, das ein ernstes Thema kindgerecht aufgreift und Hoffnung macht. „Unter dem Delphinmond“ bietet alles, was ein richtiges Kinder-/Jugendbuch braucht: Spannung, Liebe, Freundschaft, Action und Fantasy.

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  • lesenswertes Kinderbuch voller Fantasy

    Unter dem Delphinmond
    azureena

    azureena

    14. August 2014 um 13:32

    Meine Bewertung: Die kleine Babsi spricht nicht, seitdem ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen. Darum wächst sie bei ihrer Verwandtschaft auf, die sich liebevoll um sie kümmern. Sie wollen Babsi wieder zum Sprechen verhelfen und haben schon mehrere Therapien hinter sich. Kurz bevor sie aufgeben, erhält ihr Onkel eine E-Mail mit einer seltsamen Nachricht. Daraufhin fliegt die gesamte Familie auf eine fast einsame Insel ins Mittelmeer. Dort trifft Babsi auf den Delphin Destiny und freundet sich mit ihm an. Babsi will allein die Insel erkunden und entdeckt eine geheimnisvolle Höhle. Seitdem erlebt sie immer mehr seltsame Geschehnisse und versucht, die Geheimnisse zu lösen. Fazit: 5 von 5 Muscheln Ein tolles Buch für Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren, die Fantasy und Delphine mögen.  www.azureena.de

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  • Unter dem Delphinmond

    Unter dem Delphinmond
    Buechertina

    Buechertina

    05. August 2014 um 17:15

    Klappentext: Babsi spricht nicht. Nachdem ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen, lebt sie bei ihrer Verwandtschaft. Diese wollen Babsi wieder zum Sprechen verhelfen und fliegen auf eine fast einsame Insel. Dort freundet sie sich mit dem Delphin Destiny an. Fortan geschehen seltsame Dinge und Babsi versucht die Geheimnisse zu lösen. Wird sie dabei auch ihre Stimme wiederfinden? Zum Inhalt: Babsis Eltern kommen bei einem Autounfall ums Leben und wie durch ein Wunder überlebt Babsi unverletzt. Ihre Paten nehmen sie zu sich auf und adoptieren sie kurze Zeit später auch. Für sie ist Babsi, wie eine leibliche Tochter, deswegen sorgen sie sich auch sehr, um Babsi, denn seit dem Unfall ihrer Eltern hat sie nie mehr gesprochen und versuchen jede Möglichkeit dies zu ändern. Micha, Babsis Adoptivbruder sieht Babsis „Behinderung“ gelassen und geht ganz normal mit ihr um. Gerade, als die Familie beschließt mit Babsis „Behinderung“ zu leben und sie nicht mehr mit irgendwelchen Maßnahmen zu quälen, bekommen sie eine E-Mail von einer gewissen Meilaine. Sie schlägt der Familie einen Urlaub auf einer im Süden liegenden Insel vor, um dort eine Therapie mit den dort leben-den Delphinen zu versuchen. Kurzerhand entschließen sie sich für die Reise, als letzter Versuch Babsi zu helfen. Die Familie ist zwar begeistert von der Schönheit der Insel, doch nach und nach kommen ihnen Zweifel auf, ob ihre Entscheidung richtig war. Was hat sie überhaupt auf die Insel geführt? Eine E-Mail von einer völlig fremden Frau? Doch wie kam diese Frau ausgerechnet auf sie? All´ diese Merkwürdigkeiten und die Tatsache, dass Babsi nach einer Woche noch keine Veränderungen zeigt, lassen Zweifel aufkommen. Zweifel, die Stimmung zwischen den wenigen Inselbewohnern belastet. Babsi kümmert es recht wenig und geht ihren eigenen Weg. Auf einer ihrer Erkundungstouren macht sie seltsame Entdeckungen und macht es sich zur Aufgabe dem Inselgeheimnis auf die Spur zu kommen. Was wird sie herausfinden? Was bedeutet dies für Babsi? Meine Meinung Ich würde fast sagen, dass die Geschichte „Unter dem Delphinmond“ aus zwei Geschichten besteht. Sie beginnt mit Babsis Verlust der El-tern, ihrer „Behinderung“ und wie ihre Adoptivfamilie damit versucht umzugehen. Die Autorin lässt alle Beteiligten ihre Sicht der Dinge darstellen und man bekommt ein Gefühl davon, wie sich Doro und Andi und auch Micha damit fühlen und wie sie unterschiedlich mit Babsi umgehen. Bis hierhin würde ich sagen, dass es sich um eine Familiengeschichte bzw. um ein Familienschicksal handelt. Doch nach der Ankunft auf der Insel, rückt Babsis „Behinderung“ immer mehr in den Hintergrund. Die Geschichte wandelt sich zu einer Fantasy Geschichte um, in der es um die Delphine geht, um die Legende der Insel, um eine geheimnisvolle Perle und die Rettung der Insel. Ab und an spielt Babsis „Behinderung“ durch die Gedanken von Doro und Andi auch noch eine Rolle, doch diese gehen fast unter und sind teilweise etwas unpassend angebracht. Irgendwie fehlt ein Wenig die Verbindung zwischen den „zwei“ Geschichten. Vielleicht hätte man wirklich zwei Geschichten daraus machen sollen. Das heißt aber nicht, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Doch es hat mir gefallen. Es ließ sich fließend und einfach lesen. Durch den „Fantasieteil“ war es spannend und fesselnd und ich habe es an einem Tag durch gelesen, weil ich wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht. Bei der Altersempfehlung bin ich mir nicht ganz sicher. Teilweise würde ich es für ab 8 Jahre einschätzen und teilweise doch aber erst 10 Jahre. Aber lesenswert ist es auf jeden Fall. Fazit: Die Geschichte ist fantasievoll, spannend und unterhaltsam. Der Klap-pentext hört sich dramatischer an, als die Geschichte wirklich ist. Ich vergebe vier Lesesterne.

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  • Ein wirklich lesenswerter Roman

    Unter dem Delphinmond
    Ann-KathrinSpeckmann

    Ann-KathrinSpeckmann

    11. June 2014 um 23:12

    Der Roman „Unter dem Delphinmond“ handelt von dem Mädchen Babsi. Seit einem Autounfall, bei dem ihre Eltern verstarben, hat sie kein Wort mehr gesagt. Ihre Adoptiveltern haben alles versucht, um ihr zu helfen. Als sie eigentlich gerade aufgeben wollen, meldet sich eine Frau namens Meilanie  und schlägt der Familie vor, es mit einer Delphintherapie zu probieren. Zusammen mit ihrem Sohn Micha und natürlich mit Babsi machen sie sich auf den Weg. Auf der Delphininsel passieren jedoch ungewöhnliche Dinge. Nur durch einen riesigen Zufall hatte Meilanie überhaupt von Babsi erfahren. Und auch sonst gehen sehr merkwürdige Dinge vor. Alles nur Zufall? Erstmal finde ich es wirklich toll, dass über dieses Thema geschrieben wurde. Die Umsetzung ist wirklich gut gelungen. Die Autorin geht mit Babsis Behinderung sehr gut um. Sie lässt alle Beteiligten, Babsi selbst, ihre Adoptiveltern Doro und Andi, deren Sohn Micha und Meilanie, ihre Sicht der Dinge darstellen. Dafür wechselt sie zwischen den Perspektiven. Babsi selbst würde zwar gerne reden, hat aber akzeptiert, dass das nicht geht und lebt damit. Ihr Adoptivbruder sieht die Situation recht locker. Seiner Meinung nach sollten endlich alle seine Schwester normal behandeln. Die Eltern dagegen schwanken ständig zwischen dem Pflichtgefühl Babsi zu helfen und ihrem Gewissen. Denn Babsi ist die ganzen Ärzte längst leid. Dabei sind alle Ansichten gut nachvollziehbar und leicht verständlich wiedergegeben. Auch die Geschichte wird trotz der vielen Perspektiv-Wechsel flüssig weitererzählt. Nach der Ankunft auf der Insel ändert sich die Geschichte auf eine für mich unerwartete Weise. Nach und nach wechselt der Fokus von Babsis Behinderung und der Umgang damit zu einer Fantasy-Geschichte. Die Idee, dass die Delphine und vor allem ihre Anführerin Destiny, ganz genau wissen, was um sie herum vorgeht und auch versuchen die Dinge zu beeinflussen, gefällt mir sehr gut. Die legende um die Perle und die Rettung der Insel waren allerdings, aus meiner Sicht, zu viel. Mir kommt es vor, als hätte ich zwei Bücher gelesen. Zar denke ich, dass sich die Themen durchaus sehr gut verbinden lassen, aber hier hat mir der Übergang und die Verbindung gefehlt. Auch kamen mir im zweiten Teil die Gedanken der Eltern und von Micha eher unpassend vor, denn darum ging es ja irgendwie nicht mehr. Damit meine ich nicht, dass diese wegfallen sollten. Aber es hätte besser eingebettet werden können. Deswegen habe ich einen Stern abgezogen. Diese zwei Geschichten haben mir trotzdem gut gefallen. Schön war auch der leicht verständliche Schreibstil. Das Buch ist etwas für jüngere und auch ältere Leser. Es entführt den Leser in eine wunderschöne Welt. Das Thema ist zwar ernst, hinterlässt aber in keiner Weise einen fahlen Nachgeschmack, wie es in anderen Büchern mit ähnlichen Thema oft der Fall ist. Stattdessen bekommt man einen kleinen Einblick in die verschiedenen Sichtweisen. Insgesamt finde ich das Buch sehr schön. Ich habe sehr mit Babsi und ihrer Familie mitgefiebert. Besonders schön finde ich auch die vielen, detaillierten Charaktere. Ein wirklich lesenswerter Roman.

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