Jägerin und Gejagte

von Sabine Kuegler 
4,0 Sterne bei41 Bewertungen
Jägerin und Gejagte
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LeserinsuchtLesers avatar

Kulturschock, ehrlich ge- und beschrieben

Minnis avatar

ein sehr berührendes und tiefgehendes Buch! Absolut zu empfehlen!

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Inhaltsangabe zu "Jägerin und Gejagte"

'Es gibt Geschichten, die ich noch nie erzählt habe: von der Zeit, als ich meine Seele verlor, als mich eine grausige Kälte ergriff, als ich versuchte, meine Einsamkeit zu verdrängen und meine Angst durch Härte zu ersetzen. Ich fing an zu kämpfen und wurde von der Gejagten zur Jägerin …'

Als Kind hat Sabine Kuegler den Erzählungen ihrer Mutter über Deutschland gelauscht und von dem geheimnisvollen Land am anderen Ende der Welt geträumt. Als sie jedoch mit 17 den Dschungel verlässt und nach Europa geht, ist alles ganz anders. Wie sehr sie kämpfen musste, um in dieser fremden Welt anzukommen, wie schmerzhaft die Erinnerungen an diese Jahre heute noch sind, davon erzählt dieses Buch.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426782323
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:04.04.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 26.10.2009 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    lauja01s avatar
    lauja01vor 3 Jahren
    Ein super Buch aus einer super Reihe!

    Über das Buch:

    Preis: 19,95 Euro
    Seite: 268
    Erscheinungsdatum: 2009
    Originalsprache: Deutsch
    Genre: Biographie
    Verlag: Droemer
    ISBN: 978-3426274941
    3.Teil der West-Pepua-Deutschland-Serie

    Inhalt:

    "Es gibt Geschichten, die ich noch nie erzählt habe: von der Zeit, als ich meine Seele verlor, als mich eine grausige Kälte ergriff, als ich versuchte, meine Einsamkeit zu verdrängen, und meine Angst durch Härte
    zu ersetzen. Ich fing an zu Kämpfen und wurde von der Gejagten zur Jägerin..."

    Bittere Jahre waren es, als "Dschungelkind" Sabine Kuegler von West-Pepua nach Europa kam - in den Dschungel der westlichen Zivilisation. Fast wäre sie am Zusammenprall der Kulturen zerbrochen.
    Doch dann besann sie sich auf die Kräfte, die ihre Kindheit in der Naturihr verliehen hatte...

    Das Cover:

    Auf dem Cover sieht man Sabine Kuegler. Und ich finde, es sagt mehr als 1000 Worte. Es passt gut zu dem Buch, da es ja eine Biographie darstellt.

    Die ersten 3 Sätze:

    Ein kleines Zimmer, kalt und dunkel.Nur eine Tischlampe mit matter Glühbirne.Ich spüre den harten Stuhl nicht, auf dem ich sitze.

    Schreibstil & Aufbau:

    Die 268 Seiten sind in 25 Kapiteln und 3 Teilen aufgeteilt.Es wurde in Ich-Form, aus der Sicht von Sabine Kuegler geschrieben.Es ist sehr emotional geschrieben und man konnte es gut lesen.Es war auch sehr flüssig zu lesen.Ich hatte es morgens angefangen und abends durch.Es wird alles so geschrieben, wie Sabine es erlebt hat.Vom Anfang als Kind bis heute, kam alles in dem Buch vor.

    Die Protagonisten:

    Ich finde Sabine Kuegler sehr stark. All das was sie durchgemacht hat, als sie von West-Pepua kam, hätte manch anderen Europäer kaputt gemacht.Ich finde es auch gut, das sie über die Zeit schreibt und finde es toll,das sie in ihrem Herzen immer noch beide Seiten liebt (West-Pepua und Deutschland).Ich finde sie sehr sympatisch.

    Meine Meinung:

    Ich fand das Buch super! Schon die zwei Bände vorher waren klasse. Und dieser schließt da an.Jede Zeile dieses Buches ist es Wert gelesen zu werden. Ich finde es super flüssig zu lesen und es ist einfach super geschrieben.Man merkt diesen Buch an, das es mit viel Emotionen geschrieben wurde.Ich kam von den Buch einfach nicht los. Ich habe es in jeder freien Minute gelesen, so das ich es an einem Tag durchhatte.Es ist wahnsinn zu sehen, wie es einen fertig machen kann, zwischen zweiKulturen aufgewachsen zu sein und dann in der eigentlichen Kultur wieder zu bekommen.Ich bewundere Sabine Kuegler mit ihrer Stärke.
    Schade, das jetzt die Reihe zu ende ist, ich hätte gerne noch mehr gelesen darüber.

    Fazit:

    Ein super Buch aus einer super Reihe!

    Über die Autorin:

    Geboren 1972 in Nepal, kam Sabine Kuegler mit 5 Jahren in den Dschungel von West-Pepua, wo ihre Eltern, deutsche Sprachwissenschaftler und Missionare, einen neuen Wirkungskreis gefunden hatten. Mit 17 Jahren kehrte sie nach Europa zurück, machte ihr Abitur in einem Schweizer Internat und kämpfte hart darum, beruflich und privat im Westen Fuß zu fassen. Heute hat sie 4 Kinder aus 2 Ehen und lebt als Sozial engagierte Autorin in der Nähe von München.

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    mona_lisas_laechelns avatar
    mona_lisas_laechelnvor 4 Jahren
    Jägerin und Gejagte

    Sabine Kuegler und ihre beiden Geschwister wachsen als Kinder in West-Papua, Indonesien bei dem Eingeborenenstamm der Fayu auf. Ihre Eltern, zwei Deutsche Missionare und Sprachwissenschaftler, erforschen und arbeiten zusammen mit dem Stamm. Die Kultur und die Traditionen des Stammes sind Sabines Welt, sie lebt im Dschungel, kennt die Gefahren und die Gesellschaftsstrukturen des Stammes. Als sie mit 17 auf ein Internat in die Schweiz geschickt wird, um ihr Abitur zu machen. Dort trifft sie auf eine ihr total fremde Welt. Zwar ist sie Deutsche, jedoch ist ihr das Land und die gesamte westliche Kultur fremd. In ihrem Buch "Jägerin und Gejagte" erzählt die Autorin, wie sie ihr Leben in einer ihr fremden Heimat gemeistert hat und zunächst an der westlichen Welt zerbrochen, bis sie schließlich sich selbst und ihre Vergangenheit besser zu verstehen gelernt hat. 

    Da ich generell kein großer Leser von Biographien bin, muss ich gestehen, dass mich das Buch nicht immer fesseln konnte. Jedoch ist "Jägerin und Gejagte" eine wirklich lesenswerte Geschichte. Besonders interessant fand ich die Thematik mit dem Kulturschock und dem Leben zwischen zwei Welten und wie man persönlich um die Zugehörigkeit zu einer Kultur kämpfen muss. 

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    LindyBookss avatar
    LindyBooksvor 4 Jahren
    Rezension zu "Jägerin und Gejagte" von Sabine Kuegler

    Schonungslos spricht Sabine Kuegler über die bitteren Jahre, als sie, als das "Dschungelkind", von West-Papua nach Europa kam - in den Dschungel der westlichen Zivilisation. Fast wäre sie am Zusammenprall der Kulturen zerbrochen. Doch dann besann sie sich auf die Kräfte, die ihre Kindheit in der Natur ihr verliehen hatte...

    Dieses Buch ist der dritte Teil der "Autobiografie-Trilogie", aber gleichzeitig auch die direkte Fortsetzung von "Dschungelkind". Wer das erste Buch begeistert gelesen hat, dem wird auch dieses Buch sehr gefallen. Es fängt gewohnt interessant und "lustig" an, aber je weiter man liest, ist man einfach nur schockiert. Nicht, dass man nur zwischen zwei Kulturen lebt und in der westlichen Welt erst einmal zurechtkommen lernen muss, trifft man auch noch auf Personen, die man als engste Vertraute in sein Leben lässt und dann werden solche Intrigen gesponnen, die große Auswirkungen auf Sabine Kueglers Leben und das ihrer Kinder haben.

    Ein sehr interessantes Leben und eine starke Persönlichkeit. Ich fand alle drei Bücher sehr lesenswert! Und die Verfilmung von "Dschungelkind" wurde auch gut umgesetzt.

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    GothicQueens avatar
    GothicQueenvor 5 Jahren
    Jägerin und Gejagte 3

    Auch Teil drei der Trilogie von Sabine Kügler, von "Dschungelkind" und "Ruf des Dschungels" die Fortsetzung ist echt spannend. Der beste der drei Bücher war aber immernoch der erste Teil. Hier schreibt die Autorin zwar wieder viel von ihren Erlebnissen, was einem echt Freude beim Lesen bereitet, da die Geschichte so spannend ist, aber am spannendsten war eben doch Teil eins. Trotzdem ist der Band auch wieder empfehlenswert für die, die den ersten und zweiten Teil auch gelesen haben. 

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    andreadresslers avatar
    andreadresslervor 8 Jahren
    Rezension zu "Jägerin und Gejagte" von Sabine Kuegler

    Ein schockierender Roman ,der innerlich aufwühlt und zum Anregen verhilft !
    Gefühlsmäßige Ausbrüche wie bei einem "Vulkan ", der sich immer wieder entleeren muss- bis keine Lava mehr fließen kann !
    Einfach grandios gut geschrieben !

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    leserins avatar
    leserinvor 9 Jahren
    Rezension zu "Jägerin und Gejagte" von Sabine Kuegler

    Sabine lebt mit ihren 2 Geschwistern und Eltern (Sprachforscher) beim Stamm der Fayu, einem kriegerischen Volk, in West-Papua, Neuguniea, der erst 1978 entdeckt wurde.
    Sabine wuchs mit den Kindern des Stammes auf, lernte die Gerüche, Bewegungen und Töne des Urwaldes kennen und deuten. Sie erlebte, daß der ganze Lebensrythmus total geordnet ablief.
    Sie wurde von der Gemeinschaft getröstet, wenn sie traurig war. Jeder war für jeden da.
    Die Regenzeit brachte manchmal viel Langeweile mit sich, die Mutter erzählte dann viel von Deutschland
    Die Familie nahm einen behinderten Jungen auf, als dessen Eltern ums Leben kamen.....

    Mit zunehmender Pupertät merkte Sabine doch Unterschiede zwischen ihr und den Stammesfrauen und verbrachte dann für ihren Schulabschluß einige Zeit im Internat.

    Sie lernte einen jungen Mann kennen, wurde dann schwanger, bekam 2 Kinder. Sie kam aber in der "kalten" europäischen Welt sehr schwer zurecht und hatte ständig Heimweh nach West.Papua.
    Durch Intrigen von Hilde (eine Bekannte, die ihr anfangs half) verstrickte sie sich in große Schwierigkeiten, ihre Kinder versorgte dann der Vater. Sie erlebte eine sehr schwere emotionale Zeit.
    Fand sich nach einiger Zeit doch wieder zurecht.
    Sie lernte immer wieder Männer kennen und fühlte sich als Kriegerin. Durch ihre "Macht" gegenüber den Männern vermeinte sie sich zu heilen.

    Das beste, das ihr passieren konnte, war dann ihr neuer Ehemann Marcel , der wie sie aus verschiedenen Kulturen kam, und sie sehr gut verstand.
    Sie bekamen 2 Kinder. Mit Hilfe seiner Familie und der japanischen Kultur (sie lebten in Japan) fand sie zu sich selbst und konnte einen inneren Frieden finden...

    Das Buch ist mir sehr viel Unruhe, sehr emotional, sehr auf ständiger Suche nach sich selbst geschrieben.
    Sie macht mit einfachen, aber starken Worte die inneren und äußeren Werte bewußt.
    In manchen Kapitel erlebte ich viel Vernunft, in anderen Kapiteln konnte ich vieles nicht ganz nachvollziehen.
    Die Protagonistin hat mich dahingehend sehr zum Denken angeregt, daß sie einem mitfühlen läßt, wie schwierig es ist, in verschiedenen Kulturen zu leben und aufzuwachsen.
    Die Inhaltsfülle des Buches ist überwältigend und auch sehr informativ.

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    LeserinsuchtLesers avatar
    LeserinsuchtLeservor einem Jahr
    Kurzmeinung: Kulturschock, ehrlich ge- und beschrieben
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    Minnis avatar
    Minnivor 6 Jahren
    Kurzmeinung: ein sehr berührendes und tiefgehendes Buch! Absolut zu empfehlen!
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    NicMarvor 3 Monaten
    Chelioss avatar
    Cheliosvor einem Jahr

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