Sabine Kuegler Ruf des Dschungels

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Inhaltsangabe zu „Ruf des Dschungels“ von Sabine Kuegler

Sie war »das Dschungelkind« – doch seit Sabine Kuegler das Paradies ihrer Kindheit verlassen musste, ließ die Sehnsucht sie nicht mehr los. Nun ist sie zurückgekehrt, um herauszufinden: Wo gehöre ich hin? Bei den Fayu, einem vergessenen Stamm in West-Papua, war sie einst glücklich, hat gefühlt und gehandelt wie eine Eingeborene. Mit vielen der Freunde von einst feiert sie nun ein ergreifendes Wiedersehen. Doch der magische Ort von damals hat sich verändert. Als erwachsene Frau kann Sabine Kuegler die Augen nicht davor verschließen, was in West-Papua geschieht: Das abgeschiedene Leben der Fayu ist bedroht. Menschen verschwinden, Menschen sterben. Und Sabine Kuegler erkennt: Sie muss das Kind in sich zurücklassen, um das Land und die Menschen zu schützen, die ihr so viel gegeben haben.

Von "Heimweh" und Veränderungen...

— LeserinsuchtLeser

Sabine Kuegler erzählt in ihrem zweiten Buch mehr über die kritische politische Situation des Landes, was ein Lob verdient hat.

— Metalfischchen

Leider hat es mich nicht so überzeugt wie "Dschungelkind". Zog sich sehr in die Länge!

— ValEl

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  • Rezension zu "Ruf des Dschungels" von Sabine Kuegler

    Ruf des Dschungels

    LindyBooks

    21. April 2014 um 18:53

    Sabine Kuegler verbrachte ihre Kindheit in der Abgeschiedenheit mitten im Dschungel. Nach 15 Jahren in der westlichen Zivilisation treibt sie das Heimweh endlich wieder zurück nach West-Papua, zurück nach Hause. Ihr Gesicht ist das einer Europäerin, doch in ihrem Herzen ist sie eine Eingeborene, das "Dschungelkind". Doch zurück am magischen Ort ihrer Kindheit erkennt Sabine Kuegler, dass sie das Kind in sich zurücklassen muss, um das Gebiet zu retten und die Menschen zu schützen, die ihr so viel gegeben haben. Den zweite Teil dieser "Autobiografie-Trilogie" fand ich auch sehr interessant und nicht nur, wie es ist, nach 15 Jahren zurückzukehren, nachdem man in einer ganz anderen Welt zurechtkommen musste und nachdem man vierfache Mutter und überhaupt älter geworden ist. Sondern man erfährt auch viel über die politische und wirtschaftliche Situation in West-Papua, welche sehr erschreckend ist und die man hier in Deutschland gar nicht so mitbekommt. Wer "Dschungelkind" mit Begeisterung gelesen hat, dem gefällt mit Sicherheit auch dieses Buch, ansonsten empfehle ich auf jeden Fall zuerst "Dschungelkind" zu lesen.

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  • Ruf des Dschungels 2

    Ruf des Dschungels

    GothicQueen

    29. May 2013 um 14:41

    Auch der zweite Teil der Trilogie "Dschungelkind" von Sabine Kügler lässt kein bisschen an Spannung nach. Das junge Mädchen, was den Dschungel verließ, vermisst ihn so sehr, dass sie unbedingt zurückkommen mag. Weitere spannende Ereignisse der jungen Dame werden erzählt. Eine super Fortsetzung zum ersten Teil, auch wenn der, meiner Meinung nach, etwas besser war. Dennoch klarer Fall: Absolut empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Ruf des Dschungels" von Sabine Kuegler

    Ruf des Dschungels

    Moni 3007

    12. May 2010 um 16:43

    Auch 15 Jahre nachdem Sabine Kuegler den Dschungel verlassen hat fühlt sie Heimweh. Sie weiß nicht, wo sie hingehört. Deshalb kehrt sie zurück an den Ort ihrer Kindheit, zum Volk der Fayu. Ich habe zuerst dieses Buch gelesen, nachdem ich es auf einem Krabbeltisch fand. Etwas später fand ich ihr Buch "Das Dschungelkind" ein bißchen preisreduziert. Ich habe den Kauf dieser beiden Bücher über ein sehr ungewöhnliches Lebensschicksal ganz und gar nicht bereut. Ich war von beiden Büchern sehr gefesselt. Allerdings habe ich persönlich den beiden Bücher entnommen, das sie immer noch irgendwie zerrissen ist. Den gleichen Eindruck hatte ich auch bei mehreren Interviews, die ich mir angehört habe. Ich kann mich aber auch täuschen. Wenn es der Wahrheit entsprechen sollte, für mich kein Wunder. Für mich sind beide Bücher sehr empfehlenswert und natürlich auch lesenswert. Es ist auch sehr einfühlsam geschrieben.

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  • Rezension zu "Ruf des Dschungels" von Sabine Kuegler

    Ruf des Dschungels

    trinity315

    25. November 2009 um 12:14

    Habe das Buch ungelesen an eine Freundin verschenkt die es auf ihrem Wunschzettel hatte. Hatte es mal von meinem Onkel geschenkt bekommen, aber das ist nicht so mein Thema. Habe somit jemandem eine Freude gemacht :-).

  • Rezension zu "Ruf des Dschungels" von Sabine Kuegler

    Ruf des Dschungels

    martina400

    26. June 2009 um 13:13

    Sabine Kuegler wuchs im Dschungel auf. In diesem Buch beschreibt sie, wie sie auf der Suche nach ihrer Heimat ist und sie schließlich findet. Ebenso legt sie die politische Situation in West-Papua dar.
    Ich war gefesslt von Sabines Geschichte und erschüttert über die "erzwungene Politik" des Landes.

  • Rezension zu "Ruf des Dschungels" von Sabine Kuegler

    Ruf des Dschungels

    ZwergPinguin

    06. March 2009 um 15:46

    Ruf des Dschungels ist der Forsetzungsroman von “Dschungelkind”. Sabine erzählt von ihrer Rückkehr nach West-Papua. Dieser Band ist im Gegensatz zum ersten nicht von Kindheitserinnerungen geprägt, sondern von den Ansichten der mittlerweile erwachsenen Frau. Sie berichtet mit etwas mehr Abstand über das Leben der Fayu, über die Rolle der Frau und zunehmend mehr über den Unabhängigkeitskampf der Papua, die nicht länger zu Indonesien gehören wollen. Das Buch liest sich flüssig, die Bilder sind interessant und es gibt viele Aspekte zum Nachdenken (Gesellschaft & Hierarchie, Veränderung derselben, Umgang mit Toten und Trauerbewältigung uvm.). ABER: Natürlich ist ihre Sichtweise nicht objektiv, kann es auch gar nicht sein, jedoch fehlt mir auch in diesem Band so Einiges zum Hintergrund. Warum ist ihre Familie überhaupt dahin gegangen? Über die Missionarstätigkeit ihres Vaters für die Wycliff-Organisation und die damit verbundene “Zwangszivilisation”, wie ich es nenne, verliert sie kein Wort und erklärt auch nicht, was genau seine Aufgabe dort ist/war. Ebensowenig darüber, wie es sich vereinbaren lässt, dass ihr Vater später für eine andere (indonesische!) Hilfsorganisation arbeitet - wo sie sich doch so sehr gegen die Indonesier und ihr Treiben in West-Papua ausspricht… Was ist mit ihren beiden Geschwistern? wollen die auch zurück in den Dschungel oder sind sie im Gegenteil froh, diesem entkommen zu sein? Sehr interessant in diesem Zusammenhang ist neben den Rezensionen bei amazon ein Artikel der FAZ - zwar zum ersten Buch, aber dennoch passend, da die gleichen Fragen auch nach der Lektüre dieses Buches nicht geklärt sind. Immerhin beglückwünsche ich Frau Kügler dazu, dass sie beruflich & finanziell ihr Leben auf die Reihe bekommen hat. Was die Eltern Kügler ihren Kindern durch diese Aktion angetan haben, das kann ich zwar nicht beurteilen, aber vorstellen kann ich es mir! Und dass Papa Kügler mit drei Bypässen noch lustig im Dschungel rumstiefelt und Berge besteigt, das passt auch zu meinem Bild - ein bißchen verrückt & waghalsig muss man wohl sein für ein solches Leben….

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  • Rezension zu "Ruf des Dschungels" von Sabine Kuegler

    Ruf des Dschungels

    sari

    13. September 2008 um 14:30

    Das Dschungelkind war ein bisschen schöner und interessanter, diese ausgabe ist zwar auch schön aber ein bisschen verwirrend.

  • Rezension zu "Ruf des Dschungels" von Sabine Kuegler

    Ruf des Dschungels

    BeautyBooks

    08. June 2008 um 19:49

    In West Papua herrschen Verhältnisse, die von Menschenrechte verletzenden Misshandlungen bis hin zur Zerstörung des Landes reichen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis das Leiden auch zu ihren geliebten Fayu vordringt. Hat sie sich Anfangs noch dagegen gewährt, dass dies auch ihr Krieg sei, versucht sie nun aktiv, etwas für die dort lebenden Menschen zu tun. Einer der wichtigsten Beiträge dazu ist sicherlich dieses Buch. Man ist sich nicht sicher, ob es ein raffinierter Plan war, die Leser mit der leichten Unterhaltung, die Dschungelkind bot, zu begeistern und sie so auf die Fortsetzung neugierig zu machen, oder ob das einfach die persönliche Entwicklung von Sabine Kuegler widerspiegelt. Sicher ist, dass dieser Hilferuf so viel mehr Menschen erreicht, als er das sonst getan hätte. Zahlreiche Bilder lassen den Text besonders lebendig wirken. Gerade die farbigen Seiten geben dem Leser einen guten Eindruck dieser uns so fremden Welt. Den Großteil des Buches machen detaillierte Beschreiben des Aufenthalts der nun erwachsenen Sabine Kuegler unter den Fayu aus. Dabei lernen wir viel über ihre Lebensweise, die Kriege, die sie führen, und ihre Art, mit anderen Menschen umzugehen. Sie schildert sehr lebendig, wie es ihr ergangen ist, so dass man gut mit ihr fühlen kann. Doch die Geschichte wird immer wieder von Beschreibungen der Lage des Landes unterbrochen. Diese wirken stellenweise sogar wie im Nachhinein hinzugefügt und stören leider den Lesefluss ein wenig. Am Ende des Buches findet man zusätzliche Informationen zur Entwicklung West-Papuas, die nachdenklich stimmen. Es tut sich viel in diesem Land, von dem so manch einer bis vor Veröffentlichung von Dschungelkind noch nie gehört hat, doch leider nicht unbedingt Positives. Sabine Kuegler trägt mit ihrem Buch hoffentlich dazu bei, dass die Menschen dort die ihnen zustehenden Rechte auch irgendwann voll genießen dürfen.

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