Nachdem ich vor einigen Jahren die vorherigen Bände der Reihe gelesen habe und alle außergewönlich fesselnd, spannend und interessant fand, muss ich sagen, dass dieser Thriller von Simon Beckett auch gut ist, aber mich nicht mehr so begeistert hat.
Dr. David Hunter, Forensiker, ist auf dem Weg, um eine Personensuche zu begleiten. Dabei verfährt er sich, kommt in ein Unwetter und wird durch widrige Umstände im abgelegenen Dorf festgehalten. Hier leben eigenartige, teils unfreundliche Menschen. Und natürlich stolpert er über ein altes Skelett.
Ich mochte David Hunters Menschlichkeit, Fürsorge und Freundlichkeit. Auch die Art wie er über alles nachdenkt und Lösungen findet, gefällt mir. Allerdings fehlte mir etwas seine persönliche Weiterentwicklung und Reifung. Auch bleiben weitere Personen recht blass und teilweise etwas überzogen. Am Ende kommt fast zu viel zusammen, das macht die Story kurzfristig unübersichtlich. Sehr schön beschrieben sind Landschaft, Kälte, Situationen.
Ich habe das Buch gehört, gelesen von Johannes Steck. Das hat mit gut gefallen, war leicht zu verfolgen und perfekt für kalte, düstere Wintertage.







