Sabine Ladstätter CATS OF EPHESOS

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Inhaltsangabe zu „CATS OF EPHESOS“ von Sabine Ladstätter

Cats of Ephesos - Die Katzen von Ephesos begegnen einem fast überall in der antiken Stadt. Sie leben in einer ganz besonderen Umgebung. Sabine Ladstätter, Grabungsleiterin in Ephesos, erklärt diese außergewöhnliche Beziehung, während der Fotograf Lois Lammerhuber ihren Streifzügen an einem der faszinierendsten Plätze der Welt folgt.

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    CATS OF EPHESOS
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    12. November 2013 um 14:06

      Im Mittelpunkt dieses außergewöhnlichen, dreisprachigen (Deutsch – Englisch – Türkisch) Bildbandes stehen zwei Objekte, die in Relation gesetzt werden, die an dieser besonderen Stätte in besonderer Weise zusammengehören.   Ephesos, eines der kulturellen Zentren der Antike, in der Westtürkei gelegen und seit über 100 Jahren Ort intensiver archäologischer Tätigkeit. Und Katzen. Die in den freigelegten Ruinen der Stadt zu Hauf zu finden sind.   „Es scheint, als wären sie die letzten Anbeter der Göttin. Sie richten sich auf, die Pfoten gen Himmel gestreckt, den Blick auf etwas gerichtet, dass der menschliche Beobachter nicht gleich erkennt“.   Wobei diese besondere Haltung auffällig ist, dennoch aber natürlich keine Gebetsform darstellt, sondern die einfache Erklärung darin findet, dass die Katzen in Ephesos mit Vorliebe Bienen jagen.   Dennoch, auch mit diesem Wissen, ganz außerordentliche Fotografien sind im Buch auf diese Weise gelungen. Die Hochaufgereckte Katze vor dem Hadrianus Tempel ist eine solche Aufnahme, aber auch die sprungbereit wirkende Katze auf einer Stele oberhalb einer Inschrift des Eparchen Andreas.   Den Katzen folgend, immer wieder das Besondere an Moment einfangend, stellt dieses Buch dennoch nicht in der Hauptsache Katzen und deren Verhalten dar, sondern lässt den Leser einen breiten Gang durch das alte Ephesos gehen. Quasi aus der Perspektive der Katzen und deren „Inbesitznahme“ der Ruinen die archäologischen Leistungen auf der einen Seite und die Ästhetik und die Wucht des Ortes auf der anderen Seite umfassend vor den Augen des Lesers entstehen.   Eine Katze, die auf einem Löwen zu reiten scheint, nur dass der Löwe Teil eines kunstvollen Bodenmosaiks ist. Sprünge von zerfallen Säulen zu verfallenen Säulen, Schattenspiele auf zerklüftetem Boden und immer wieder zwischendurch die scheinbar der Sonne entgegen aufgerichteten Katzenkörper.   Ein Bildband, der eine ganz eigene Atmosphäre verbreitet, Fotografien, die gekonnt mit Licht und Schatten, mit Tageszeiten spielen. Ergänzt durch einen Lageplan, der gerade die Wege der Katzen mit berücksichtigt. Wobei im buch auf eine explizite Darstellung der archäologischen Arbeit und deren Ergebnisse verzichtet wird. Der Ort an sich wirkt durch die vielfachen Fotografien aus verschiedenen Perspektiven. Und eben im Wechselspiel mit seinen tierischen Bewohnern. Katzen, die wie die Herren des Ortes wirken, wenn auf einer Stele die Katze majestätisch sitzt, intensiv beleuchtet von der hinter ihr untergehenden Sonne.   Ein Bildband aus anderer Perspektive mit anderem Blick, qualitativ durchgehend wunderbaren Aufnahmen, an einem Ort, der Geschichte lebendig werden lässt.

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