Sabine Ludwig Am Ende der Treppe, hinter der Tür

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Inhaltsangabe zu „Am Ende der Treppe, hinter der Tür“ von Sabine Ludwig

Wie erpresst man einen Mörder, den man nicht gesehen hat?
Die 16-jährige Martha ist zufällig Ohrenzeugin des Mordes an ihrer Nachbarin geworden. Nun beschließt sie, dieses Wissen für sich zu nutzen. Denn sie braucht Geld. Damit sie endlich mit ihrer Mutter in eine eigene Wohnung ziehen kann. Und damit sie sich nicht mehr mit diesem Glatzkopf und seiner nervigen kleinen Tochter Poppy rumärgern muss. Gemeinsam mit ihrer Freundin Jill entwickelt Martha einen raffinierten Plan. doch dann begeht sie einen entscheidenden Fehler.

Spannender Schluss, bis dahin unterhaltsames Buch über Martha und ihre typischen Teenager-Probleme

— miah

Genialer Prolog, der aber Auftakt zu einer nicht endenwollenden Anreihung von Enttäuschungen

— marcelloD

Spannend, aber man wusste schnell wer der Täter war.

— Feuersternchen

Wirklich fesselnd!

— JustMe

In gewisser Weise kein vollkommen schlechtes Jugendbuch, aber so oft so absurd, dass es einfach nur schlecht ist und Martha fand ich eher sehr unsympathisch.

— Themistokeles

Der Titel ist blöd, aber das Buch schon lesenswert

— Julitraum

Man könnte sich mache Sachen ersparen aber es ist lesbar

— Laflo11

Die Autorin hätte sich den Mord schenken können und lieber ein normales Jugendbuch draus machen sollen :/

— anell

Konnte mich leider nach den ersten 150 Seiten nicht überzeugen, daher habe ich es abgebrochen.

— Kaci

Jugendbuch um die Verliebtheit in einen Lehrer, einen Mord und das Teenagerleben im Allgeimeinen. Nicht schlecht, aber auch kein Pageturner!

— MissStrawberry

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  • Nichts halbes und nichts ganzes

    Am Ende der Treppe, hinter der Tür

    ReiShimura

    22. February 2017 um 14:21

    Martha ist eigentlich ein ganz normaler 16-jähriger Teenager. Sie ist mit ihrem Körper unzufrieden, fühlt sich von ihrer Mutter unverstanden und ist in ihren Englischlehrer verliebt. Am unglücklichsten ist Martha aber mit ihrer derzeitigen Wohn- und Familiensituation. Ihre Mutter Constanze und sie sind nämlich vor kurzem zu Constanzes neuen Freund Johannes, den Martha die „Glatze“ nennt und dessen kleiner Tochter Poppy gezogen. Martha hat nur einen Gedanken: Sie will weg! Raus aus der Wohnung und weg von Glatze und Poppy. Das Problem ist, dass weder Martha noch ihre Mutter das Geld dafür haben. Die Tatsache, dass ihre Mutter gar nicht ausziehen will, ignoriert Martha natürlich. Typisch Teenager, alles dreht sich nur um sie! Doch dann geschieht das unfassbare. Martha wird „Ohrenzeuge“ eines Mordes. Und anstatt zur Polizei zu gehen erzählt sie ihrer besten Freundin Jill davon. Jill kommt dann auf die Idee, dass Martha ja den Mörder erpressen könnte und damit alle ihre Geldsorgen und natürlich auch die Glatze und Poppy loswerden könnte. Doch leider funktioniert nicht alles wie geplant und Martha kommt in ernsthafte Schwierigkeiten. „Am Ende der Treppe, hinter der Tür“ ist eine Mischung aus Jugendlektüre und Krimi. An sich ein gute Idee, leider scheitert es meiner Meinung nach an der Umsetzung. Das Buch beinhaltet zwar beide Elemente, aber keines so richtig. Es ist irgendwie, nichts Halbes und nichts Ganzes. Schade eigentlich, denn der Grundgedanke war wirklich gut. Der Prolog baut gleich zu Beginn Spannung auf und macht Lust aufs Weiterlesen. Danach folgen allerdings endlose unspektakuläre Seiten. Zu dem Zeitpunkt an dem ich mich damit abgefunden hatte, dass es eben kein Krimi ist, kam wieder ein kleines Aufflackern von Spannung. Leider verlöschte diese Flamme aber auch gleich wieder. Erst gegen Ende kam dann noch mal Spannung auf, aber leider wirklich erst kurz vor Schluss. Sabine Ludwig spricht in ihrem Buch sehr viele verschiede Themen an: Das Leben in einer Patchworkifamilie, Suchtkrankheiten, Tod eines Elternteils, Liebe und Sex. Leider wird auf keines der Themen genauer eingegangen, alles bleibt sehr oberflächlich. Dies trifft zu meiner großen Enttäuschung auch auf die Charaktere zu. Keine der Personen hat wirklich Tiefgang, alles ist einfach nur oberflächlich. Wie bereits erwähnt hätte das Buch sehr viele Möglichkeiten geboten sich in die eine oder andere Richtung zu entwickeln. Schade, dass keine davon genutzt wurde. 

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  • Am Ende der Treppe, hinter der Tür

    Am Ende der Treppe, hinter der Tür

    miah

    04. July 2016 um 12:41

    Inhalt:Martha hört, wie ihre Nachbarin ermordet wird. Gemeinsam mit ihren besten Freundin Jill beschließt sie, den Mörder zu erpressen, obwohl sie ihn nicht gesehen hat. Denn Martha braucht dringend Geld, damit sie mit ihrer Mutter bei deren neuen Freund und seiner nervigen kleinen Tochter wieder ausziehen kann. Da sie den Mord aber nur gehört hat, ist ihr Wissen begrenzt und sie schätzt sie die Situation falsch ein. Das hat schwerwiegende Folgen.Meine Meinung:Es fängt gut an. Der Prolog ist spannend und macht neugierig. Doch dann lernt man erstmal Martha und ihr Leben kennen. Sie ist ein typischer Teenager mit Problemen in der Schule und Zuhause.Nach dem Tod des Vaters hat Marthas Mutter wieder eine Beziehung. Ihr neuer Freund ist Arzt und hat eine fast 5-jährige Tochter. Die Mutter kam bei einem tragischen Unfall ums Leben, den ich wirklich heftig fand.Martha und ihre Mutter sind seit kurzem bei den beiden eingezogen, doch das gefällt Martha ganz und gar nicht. Sie mag den neuen Freund der Mutter nicht und ist genervt von seiner Tochter. Sie ist eifersüchtig, weil ihre Mutter keine Zeit mehr für sie hat und sich nur noch um das kleine Mädchen kümmert.Marthas Frust wird authentisch dargestellt. Sie ist oft wütend und weigert sich, dem neuen Leben eine Chance zu geben. Ich kann sie echt verstehen, aber ich finde, dass sie sich zu sehr verschließt. Die neue kleine Schwester verlangt ständig ihre Aufmerksamkeit und setzt ihren Willen scheinbar immer durch. Das gefällt Martha gar nicht, weil sie denkt, dass es bei ihr früher anders war. Martha soll ständig Rücksicht nehmen und fühlt sich allein. Sie rebelliert täglich gegen die neue Familie.In der Schule ist sie eher mittelmäßig und steht immer im Schatten ihrer besten Freundin Jill, der scheinbar alles gelingt. Jill ist hübsch und beliebt, Martha dagegen pummelig und verträumt. Jill ist in allen Fächern gut und schafft es trotzdem ihren vielen Hobbies nachzugehen. Das macht sie allerdings sehr arrogant und eingebildet. Sie wirkt dadurch unsympathisch und ich verstehe nicht, warum Martha mit ihr befreundet ist. Aber auch Jill hat ihre Probleme, die sie mit aller Macht zu verheimlichen versucht. Martha scheint mir in dieser Hinsicht ein bisschen ignorant, da sie zwar merkt, dass etwas nicht stimmt, Jill aber nie darauf anspricht.Hinzu kommt, dass Martha in ihren Englischlehrer Mister Miller verknallt ist. Sie schwärmt und träumt ständig von ihm, was ich irgendwie amüsant fand, aber irgendwann auch einfach nur noch nervig. Nur ihm zuliebe ist sie in der Theater-AG. Sie will sich um das Bühnenbild kümmern, da sie künstlerisch sehr talentiert ist. Ihre Freundin Jill ist natürlich auch dabei, da sie später Schauspielerin werden will. Martha hat dagegen keine Ahnung, was aus ihr werden soll.Als Mister Miller Martha überredet in dem Stück mitzuspielen, ist sie zunächst skeptisch, aber dem Lehrer gelingt es, sie mit Komplimenten zu überreden, doch mitzuspielen.Für ihre Rolle kauft Martha ein Kleid im Internet. Das Paket wird aber bei der Nachbarin abgegeben. Martha wartet ungeduldig auf die Rückkehr der Nachbarin, eine Psychotherapeutin, die aber scheinbar übers Wochenende verreist ist.Jill überredet Martha, den Zweitschlüssel zur Wohnung zu suchen und sich das Paket einfach aus der Wohnung zu holen. Doch genau in dem Moment kommt die Nachbarin nach Hause. Martha versteckt sich im Schrank im Flur und belauscht so eine Unterhaltung zwischen der Nachbarin und einem Fremden.Ich war ein bisschen enttäuscht von dieser Szene, denn eigentlich bekommt Martha gar nichts mit. Sie erfährt auch erst später, dass die Nachbarin ermordet ist und reimt sich selbst zusammen, dass sie wohl den Mörder gehört hat. Verstanden hat sie allerdings nur das, was ihre Nachbarin sagte.Doch damit beginnt erst die Erpressung, auf die ich lange gewartet hatte. Immerhin hatte der Prolog viel versprochen, aber erst jetzt, nach über der Hälfte des Buches, geht es wirklich los.Jill plant die ganze Aktion und Martha macht, was ihre Freundin ihr sagt. Als Jill in den Ferien verreist, ist Martha schließlich auf sich allein gestellt und begeht einen schlimmen Fehler.Ab hier wurde es dann wirklich interessant. Das Ende war gut gemacht und spannend. Auch wenn ich sehr schnell wusste, wer der Täter war, wollte ich schließlich doch unbedingt wissen, wie es ausgeht.

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  • Einer Katastrophe ziemlich nahe

    Am Ende der Treppe, hinter der Tür

    marcelloD

    31. October 2015 um 21:40

    "Am Ende der Treppe, hinter der Tür" handelt von der 16-jährigen Martha, die nach dem Tod ihres Vaters mit ihrer Mutter zu derem neuen Lebenspartner und dessen 4-jähriger Tochter zieht. Martha fühlt sich von ihrer Mutter alleine gelassen und rebelliert gegen ihre "neue" Familie. Ablenkung schaffen da nur ihre beste Freundin Jill und ihr neuer Englischlehrer, Mr Miller, in den sich Martha sofort verliebt. Als sie einen Mord belauscht, bringt Jill sie auf die Idee, den Mörder zu erpressen, um mit dem Geld ein neues Leben mit ihrer Mutter beginnen zu können. Aber wie erpresst man einen Mörder, den man nicht gesehen hat? Dieser Jugendroman ist eine Mischung aus vielem, aber die einzelnen Elemente sind in ihrer Zusammensetzung überhaupt nicht gelungen. Die Leseprobe konnte vor allem durch den spannenden Prolog überzeugen. Ein Mädchen, das kurz vorm Verzweifeln ist, weil sie weiß, dass sie sterben wird, denn sie hat sich mit einem Mörder angelegt. Soweit so gut. Denn nun ging ich davon aus, dass es sich bei "Am Ende der Treppe, hinter der Tür" um einen Krimi/Thriller für Jugendliche handelt. Dass sowas überzeugend gelingen kann, zeigte vor allem Arena in den letzten Jahren. Im Nachhinein frage ich jedoch, was war dieses Buch eigentlich? Alles und nichts trifft es wohl am ehesten. Nach dem Prolog lernt man Martha, die 16-jährige Protagonistin, kennen. Die steckt mitten in der Pubertät und findet alles langweilig, unangenehm, blöd, sich ungerecht behandelt etc. Eigentlich ziemlich nervig, andererseits waren wir alle mal in derselben Situation und deswegen wollte ich Martha auch nicht verurteilen. Mir war auch schnell klar, dass zu ihrer Pubertät zusätzlich die Tatsache kam, dass sie den Tod ihres Vaters noch bei Weitem nicht verarbeitet hat. Also habe ich mich allem abgefunden und darauf gewartet, dass die Spannung einsetzt. Stattdessen seitenweise pessimistische Gedanken unterbrochen von Schwärmereien für den Englischlehrer. Grunsätzlich also einfach ein stinknormales Jugendbuch! Warum also dieses Cover, warum also dieser mysteriöse Klappentext? Alles nur, um auf den letzten 50 Seiten eine richtige Thrillerepisode rauszuhauen! Grundsätzlich war ich ja froh, dass dieser Aspekt doch noch irgendwie kam, andererseits passte er aber so gar nicht mehr. Die ganze Stimmung des Buches schwappte nach dem Prolog im trostlosen Bereich und da wirkten die zugegeben spannenden letzten 50 Seiten einfach nur fehl am Platz. Vielleicht hätte man da besser zwei Bücher draus gemacht. Einen typischen Jugendroman über eine 16-jährige, die unter ihrem Leben leidet, am Ende aber erkennt, dass sie froh sein kann, eine tolle Familie zu haben und auf der anderen Seiten einen spannenden Krimi/Thriller für Jugendliche. Denn Sabine Ludwig hat mit dem Prolog und den letzten Seiten eindeutig bewiesen, dass sie einen tollen Spannungsbogen erzeugen kann. Aber so war es für mich eher eine Qual. Heiß gemacht durch einen tollen Prolog und als ich dann kurz vorm Verzweifeln war, weil nichts eingehalten wurde, was der Prolog versprach, kam tatsächlich noch einen angenehmer Teil. Aber eben viel zu spät. Fazit: "Am Ende der Treppe, hinter der Tür" scheitert vor allem an seinem Prolog, denn dieses Niveau kann 90% des restlichen Romans nicht aufrecht erhalten werden. Von mir gibt es keine Empfehlung, denn ich sehe keinen roten Faden, stattdessen eine Zusammensetzung von Elementen, die man besser auseinderhalten sollte. Ich muss leider nur einen Stern geben, denn dies ist wirklich eins der schlechsten Romane, die ich durch vorablesen lesen durfte.

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  • Schönes Jugendbuch

    Am Ende der Treppe, hinter der Tür

    silencia86

    07. September 2015 um 07:07

    Martha ist 16 und hat ihr Leben ziemlich satt. Ihre Mutter hat nach dem Tod ihres Vaters einen neuen Mann kennen gelernt, mit dem sie jetzt zusammen wohnen. Und dieser hat eine kleine Tochter, die Martha immer nur "das Monster" nennt. Sie fühlt sich fremd in der neuen Wohnung, will sich nicht arrangieren und würde am liebsten wieder allein mit ihrer Mutter sein. Doch dafür benötigt man Geld; Geld, was Martha nicht hat. Doch dann hört sie, wie jemand ihre Nachbarin ermordet und schnell kommt ihr gemeinsam mit ihrer Freundin Jill der Gedanke, dass sich daraus Kapital schlägen lässt..... Ein Fehler. Ganz nebenbei ist sie noch unsterblich in ihren Englischlehrer, Hr. Miller, verknallt... Zuallererst möchte ich mal sagen, dass dieses Buch hier auf gar keinen Fall ein Krimi ist. Sollte es doch einer gewesen sein, dann war er schlecht und verdient kaum einen Punkt. Da ich jetzt aber das Buch nicht aufgrund der Genreverfehlung verreißen möchte, lasse ich das mal außen vor. Für mich war es eher ein Jugendbuch. Und davon ausgehend hat es mich doch positiv überrascht. Martha ist ein furchtbar naives und störrisches Mädchen und ich denke, der ein oder andere kann sich in Ansätzen in ihr wiederfinden, vor allem in Szenen, in denen sie sich mit ihrer Mutter streitet, sich unverstanden fühlt und mit Türen schmeißt. Ich finde, ihr familiärer Konflikt ist sehr anschaulich herausgearbeitet und ich konnte gut mit ihr mitfühlen. Ansonsten hat das Buch alles, was Jugend irgendwie ausmacht: Eine furchtbare kleine (Stief-)Schwester, die aber eigentlich ganz süß ist, eine beste Freundin (die allerdings ziemlich egoistisch ist) und eine erste Liebe. Letztere war wirklich nervig. Nicht nur, dass sie ständig von ihrem Englischlehrer schwärmt, nein, sie malt sich (gefühlt) alle 10 Seiten aus, wie er ihr seine Liebe gesteht und sie sich küssen. Ich habe das irgendwann nur noch überflogen (zum Glück in Kursivschrift), weil es im Grunde immer wieder das Gleiche ist.... Ansonsten veranschaulichen die genannten Themen Marthas Alltag. Und das ist eigentlich auch das Hauptthema, um das sich das Buch dreht. Marthas Alltag, Marthas Leben. Ihre Probleme, ihre Wünsche, ihre Sorgen. Erzählt auf eine angenehme, teilweise lustige, teilweise aber auch recht traurige und ernste Weise. Es war anschaulich geschrieben, die verschiedenen Charaktere haben mir ziemlich gut gefallen und ich konnte gut der vor sich hinplätschernden Geschichte folgen. Das, was als Krimi gewertet werden kann, passiert eigentlich erst so richtig auf den letzten 50 bis 100 Seiten, wenn Martha dann tatsächlich versucht, den Mörder ihrer Nachbarin zu erpressen. Das ereignet sich aber eher nebenbei. Die Auflösung war abzusehen und trotzdem ziemlich schockierend. Es ist zum Teil wirklich etwas unrealistisch, wie die Autorin die ganze Sache mit der Erpressung aufzieht, da habe ich mich an vielen Stellen gewundert und fand es einfach nicht plausibel... Aber abgesehen davon hat mir das Buch gut gefallen. Fazit: Ein Krimi, der eher ein Jugendroman ist. Wenn man ersteres erwartet wird man schwer enttäuscht sein. Lässt man sich aber auf letzteres ein, kann man schon ein paar schöne Lesestunden verbringen. Ein interessanter, teilweise lustiger, teilweise nachdenklicher Jugendroman rund um das "stressige" Leben einer 16-jährigen.

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  • Martha

    Am Ende der Treppe, hinter der Tür

    Insel56

    30. July 2015 um 14:58

    Martha ist 16 Jahre alt und lebt seit kurzem mit ihrer Mutter bei deren neuem Partner und dessen kleiner Tochter. Martha fühlt sich vernachlässigt und ausgenutzt, da sie auch auf ihre kleinere "Schwester" aufpassen soll, obwohl der neue Partner ihrer Mutter sie dafür finanziell entlohnt und auch ansonsten freundlich zu ihr ist. Martha ist so pubertär, dass sie dies nicht wahrnimmt, sondern nur mit sich selbst und ihrer Schwärmerei für den Englischlehrer beschäftigt ist. Eines Tages geschieht in einer anderen Wohnung in ihrem Wohnhaus ein Mord und Martha wird Ohrenzeugin und sie versucht sich als Erpresserin, dass das nicht gut ausgeht, weiss man. Ich will nicht zuviel verraten.... Das Buch hat mir gut gefallen, obwohl ich es nicht in die Kategorie Krimi einordnen würde. Es ist eher ein Buch für junge Erwachsene, denn hier wird insbesondere jungen pubertierenden Mädchen der Spiegel vorgehalten und nebenbei ist dieses Buch halt auch spannend.

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  • Krimi? - Fehlanzeige!

    Am Ende der Treppe, hinter der Tür

    Studi123

    13. May 2015 um 21:07

    Ich habe mich für dieses Buch "beworben", da es als Krimi deklariert war. Jedoch musste ich im Verlaufe der Handlung den Krimi vergebens suchen. Aber von vorn. Die 16 jährige Martha wohnt zusammen mit ihrer Mutter (Constanze) und deren neuen Freund (Johannes) + Tochter (Poppy) zusammen in einer Wohnung. Marthas Vater ist vor zwei Jahren verstorben. Martha fühlt sich in der neuen Wohnung nicht wohl - alles nervt sie, Johannes, auch Glatze genannt, Poppy und auch die Schule. Einziger Lichtblick ist der Lehrer Alexander Miller, in den sie heimlich verliebt ist... Das Cover gefällt mir sehr, denn es passt perfekt zum Titel. Beides lässt mich eine spannende Geschichte erwarten. Jedoch ging es auf den ersten 100 Seiten ausschließlich um Marthas Leben und ihre Unzufriedenheit. Erst dann nimmt die Sache etwas Schwung auf, der jedoch schnell wieder abebbt. Schnell wusste ich, wer der Täter war und daher war das Ende für mich eher langweilig... Der Schreibstil gefiel mir sehr, ich habe das Buch ruckzuck durchgelesen gehabt. Jedoch verdient es meiner Meinung nach nicht in die Kategorie Krimi eingeordnet zu werden, sondern das Buch ist in meinen Augen eher ein Jugendbuch.

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  • Eine fesselnde Geschichte

    Am Ende der Treppe, hinter der Tür

    JustMe

    23. February 2015 um 13:37

    Dieses Buch vereinbart so viel in sich. Zum einen ist da die Jugendgeschichte, von einem Mädchen, dass mit einer neuen Familiensituation klar kommen muss, immer noch den Tod des eigenen Vaters verkraftet, aber auch eine typische Schwärmerei für einen jungen Lehrer hat und es auch im Freundeskreis nicht immer einfach hat. Mir kam es so vor, als ob nicht nur die Hauptfigur mehr als ein, oder auch zwei - drei Charakterzüge und Eigenschaften hat, sondern auch die Nebenpersonen durchaus durchdacht sind und real wirken. Das kann man leider nicht von allen Kinder- und Jugendbüchern behaupten, zumindest kenne ich da auch eher flache und einseitige Beispiele. Dadurch, dass die Personen so real sind wird man auch gleich in das Alltagsleben hineinversetzt und erkennt die Probleme und Sorgen, aber auch Freuden der Protagonistin wieder. Doch dann kommt ja auch noch der Mord hinzu, auf einmal steckt man auch noch in einem Krimiabenteuer. Und ich habe bis zum Ende mitgerätselt und wäre nie auf die richtige Lösung gekommen. Also Respekt, dass war wirklch ein Buch mit Spannung bis auf die letze Seite.Danke für die kostenlose zur Verfügungsstellung eines Rezensionsexemplares.

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  • Am Ende der Treppe, hinter der Tür

    Am Ende der Treppe, hinter der Tür

    Themistokeles

    04. August 2014 um 10:52

    Ein Buch, dass von seinem Klappentext her Krimi zu sein vermitteln will, aber ganz eindeutig eher ein Jugendbuch ist, bei dem ich mich frage, wie man bloß auf die Idee kommen konnte die Krimielemente, die es enthält noch einzubauen, denn sie sind so oft fehl am Platz, wirken gekünstelt und machen den Roman für mich eher wunderlich und weniger sympathisch, als hätte ich mich wohl allein mit Martha auseinandersetzen müssen. Abgesehen nämlich einmal von diesen schrecklich unpassenden Krimielementen, ist es so, dass Martha für mich schon ein komplizierter Charakter war. Es fällt mir schwer zu glauben, dass ich mich als Jugendlicher besser mit ihr hätte identifizieren können, steht sie doch für so einiges, was man als Jugendlicher sicher nicht sein will, wie bodenlos naiv. Verliebt in ihren Lehrer und überzeugt, dass irgendwann mal was aus ihnen werden könnte, befreundet mit einer durchaus selbstsüchtigen Person, die man nicht als Freundin bezeichnen kann und dann auch extrem pubertierend, so dass ich manches Mal schon echt dachte, was haben ihr diese Leute bloß getan. Martha war mir also nicht wirklich sympathisch. In manchen Situationen konnte ich sie wohl schon ein wenig verstehen, schien ihre Mutter sich ja wirklich nur noch um die Stiefschwester zu sorgen, aber Marthas Verhalten war im Allgemeinen auch einfach nur grausig. Wäre es jedoch bei diesen Punkten geblieben und hätte man die Erkenntnis in der Auflösung dieser Geschichte anders herbeigeführt, dann hätte man es noch als ordentlichen Jugendroman durchgehen lassen können, spiegelt Martha doch durchaus manchen Jugendlichen wider, auch wenn diese das sicherlich nicht gern hören wollen. Jedoch enthält der Roman nun einmal diesen Krimianteil, den ich einfach schlecht gemacht fand, die Auflösung war in gewisser Weise zu erahnen, wenn vielleicht nicht ganz so extrem abgedreht, wie es letztendlich der Fall war. Ebenso verhält sich Martha gerade in Bezug auf diese Geschichte so enorm unreif und naiv, dass es einfach nicht mehr glaubwürdig sein kann, außer Martha hätte zuvor abgeschottet von der restlichen Zivilisation gelebt. Das mag hart klingen, aber so kam es mir einfach beim Lesen vor. Mein Fall war das Buch also eher nicht, denn weder Martha mochte ich, ich fand sie eher grässlich nervig, noch war der angedachte Krimi irgendwie groß zu spüren in vielen Teilen und in denen er eine Rolle spielte, war er enorm unglaubwürdig. Ein Buch, das sicherlich manchem gefallen kann, vor allem eher durchaus Jugendlichen, die überzogene Darstellungen vielleicht noch nicht so genau nehmen und allen, die es gerade dadurch toll finden könnten. Mein Fall war das Buch jedoch so gar nicht.

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  • jugendfreier, solider Krimi

    Am Ende der Treppe, hinter der Tür

    Julitraum

    26. April 2014 um 22:41

    Martha ist im Teenageralter und besucht ein Gymnasium in Berlin. Seit dem Krebstod des Vaters vor 2 Jahren ist sie nicht mehr so wirklich glücklich, sie ist schon längst keine Einser-Schülerin mehr und unglücklich in den neuen Englischlehrer verliebt. Ihre Mutter hat zwischenzeitlich einen ebenfalls verwitweten Arzt mit 4-jähjriger Tochter Penelope, genannt Poppy, kennengelernt und beschlossen zu diesem zu ziehen. Poppy ist ein fröhliches Kind und freut sich über den Familienzuwachs, aber Martha gefällt die neue Lebenssituation und das Babysitten von Poppy überhaupt nicht. Jetzt bekommt sie noch weniger Aufmerksamkeit von ihrer Mutter geschenkt. Sie fühlt sich immer mehr fehl am Platz und würde zu gerne mit ihrer Mutter allein in einer schönen Wohnung leben, aber dazu fehlt es natürlich auch an den finanziellen Mitteln, da der Verdienst des Vaters entfällt und ihre Mutter ohnehin froh ist, daß sie bei ihrem neuen Lebensgefährte keine Miete zahlen muß, da sie auch noch Schulden ihres Mannes abzutragen hat. Marthas wichtigste Bezugsperson ist ihre Freundin Jill, eine sehr selbstbewußte junge Dame, die immer gerne den Ton angibt und Martha leicht unterbuttert. Vincent, ein Mitschüler der beiden, ist ganz offensichtlich in Martha verliebt, aber sie interessiert sich nicht für ihn und hängt lieber ihren Tagträumen mit Mr. Miller, dem Englischlehrer, nach. In dessen Theater-AG wirken Jill und Martha auch mit, Martha allerdings nur aus dem Grund, um Mr. Miller nah zu sein, währen Jill ohnehin Schauspielerin werden will. Als ein Theaterstück aufgeführt werden soll, ist dies der Anfang von Geschehnissen, die Martha in die missliche Lage bringen, einen Mord mitanhören zu müssen. Der Polizei kann sie davon nichts erzählen, weil sie in eine fremde Wohnung eingedrungen war. Sie berichtet alles Jill und diese kommt schließlich auf die gefährliche Idee, den Mörder zu erpressen. So könnte Martha an Geld kommen und mit ihrer Mutter vielleicht wieder alleine leben. Erst noch sehr zaghaft, aber später fest entschlossen, zieht Martha den Plan durch und bringt sich und Poppy damit in schreckliche Gefahr. Der Roman las sich sehr gut. Ich habe ihn fast an einem Stück durchgelesen. Explizit wurde er nicht als Jugendbuch beschrieben, aber man merkt diesem Krimi schon an, daß eine Kinder- und Jugendbuchautorin die Urheberin dieses Werks ist. Dies tut der Spannung aber keinen Abbruch. Endlich mal ein solider, jugendfreier Krimi, den auch schon junge Heranwachsene lesen können. Zudem behandelt der Roman neben den Mord noch ein anderes ernstes Thema, vor dem Kinder und Jugendliche nicht genung sensibilisiert werden können.

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  • Gutes Jugendbuch, das spät auf den Punkt kommt

    Am Ende der Treppe, hinter der Tür

    buechermaus88

    30. March 2014 um 15:05

    Das Buch habe ich ertauscht. Ich hatte es auf vorablesen.de kennengelernt und war neugierig geworden. Habe mich dementsprechend auch sehr gefreut, dass ich es ertauschen konnte. Leider ist das Buch etwas schief gelesen worden, aber schadet dem Inhalt ja nicht. Nur nicht so schön für das Regal. Martha ist 16 Jahre alt und hat die typischen Sorgen eines Teenagers. Sie hat eine beste Freundin, die aber immer irgendwie besser ist als sie, einen Verehrer aus ihrer Klasse, eine nervige Mutter, die einen neuen Freund mitsamt Kind hat und dann ist da noch ihr Lehrer, in den sie verliebt ist. Nun will sie ihren Lehrer in einer Theateraufführung beeindrucken und bei den Vorbereitungen wird sie Ohrenzeugin eines Mordes an ihrer Nachbarin. Durch den Tip ihrer besten Freundin möchte sie den Täter nun erpressen. Doch das geht gehörig nach hinten los. Es fällt natürlich auf, dass es sich um einen Jugendroman handelt. Das empfohlene Lesealter liegt auch bei 14 – 17 Jahre. Trotzdem gefiel mir die Story. Zwar konnte ich schon früh erahnen wer der wahre Täter ist, um nicht zu sagen, dass es recht offensichtlich war. Für ein 16jähriges Mädchen in dieser Situation aber wahrscheinlich weniger. Der Schreibstil selbst war flüssig und es ließ sich einfach und schnell lesen. Die Unterteilung in einzelne Kapitel unterstützt das noch zusätzlich. Was mir nicht gefiel, dass das eigentlich Geschehen erst recht weit am Schluss beginnt, nämlich die eigentliche Erpressung. Außerdem ist mir das Ende zu schnell gewesen. Zuerst wird alles ausführlich beschrieben und es passieren alltägliche Dinge und als es dann spannend wird und man sich fragt, was wird jetzt aus Martha, ist die Situation viel zu schnell vorbei. Mein Fazit: 3 von 5 Sternen. Für Jugendliche empfehle ich es durchaus weiter, obwohl ich 17-jährige schon zu alt für dieses Buch finde.

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  • Unterhaltsam von Anfang an, aber der Krimi kommt spät in die Puschen

    Am Ende der Treppe, hinter der Tür

    pelznase

    22. March 2014 um 14:20

    Wie so oft lockte mich auch bei diesem Buch wieder das Cover, das mir von Anfang an sehr gut gefiel. Doch auch der Klappentext klang ganz vielversprechend. Auf den Krimi um die Erpressung und ihre Folgen muss man allerdings eine ganze Zeitlang warten. Erst im achten Kapitel geht es damit wirklich los. Bis dahin nimmt die Geschichte sich alle Zeit Martha vorzustellen und zu beschreiben, womit die Sechzehnjährige gerade alles zu kämpfen hat. Dem einen oder anderen Leser könnte das zu ausführlich sein, mich hat es überhaupt nicht gestört. Das liegt wohl vor allem daran, dass ich mich in vielen Punkten in Martha wiedergefunden habe. Als ich in ihrem Alter war. Beispielsweise was ihre wechselhafte Freundin Jill angeht, die sich gerne als beste Freundin verkauft, dann aber plötzlich quasi aus dem Rücken heraus einen Todesschuss abgibt. Oder auch was Marthas Verliebtheit in einen Lehrer anbetrifft. Außerdem konnte ich nur zu gut verstehen, dass Martha keinen Bock auf eine kleine Schwester hat, sie beim Essen rumsaut, in Marthas Bett sabbert und an ihr hängt wie eine Klette. Hätte ich auch nicht. Sie tat mir also wirklich leid. Und so viele Gemeinsamkeiten mit einer Figur schafft natürlich Nähe. Dann nahm endlich der Krimi Anlauf. Mit einem verdächtigen Gespräch, das Martha belauscht hat, und aus dem sie nun Profit schlagen will um die neue kleine Schwester und deren Vater loszuwerden. Dafür schmieden Jill und Martha einen finsteren und geradezu wahnwitzigen Plan, der einfach böse Folgen haben muss. Das ist einem zumindest als Leser sofort klar, während Martha darüber zunächst noch nicht nachdenkt. Und Jill schon gar nicht. Doch schon bald wendet sich ihr Plan klar gegen Martha und sie gerät in immer größere Schwierigkeiten. Und damit auch in Panik, denn es scheint aussichtlos, das heraufbeschworene Unheil noch abzuwenden. Ich fand es spannend zu verfolgen, wie Martha mit der Situation umgeht, die sich nach und nach immer mehr zuspitzt. Und ich habe gegrübelt, wer hinter den seltsamen Vorkommnissen stecken könnte. Für mich gab es mindestens zwei Verdächtige und es dauerte eine ganze Weile bis ich mir sicher war, wer es ist. Von da an konnte ich quasi zuschauen, wie Martha geradwegs ins offene Messer läuft. Dabei hatte ich einerseits Angst um sie, andererseits habe ich mich aber auch schnell gefragt, wie blind sie eigentlich ist, dass sie das nicht selber erkennt! Es blieb also spannend, denn durch ihre Blindheit bringt Martha sich selber und auch ihre kleine Schwester in wirklich sehr große Gefahr. Und auch wenn ich den Täter seit Anfang an nicht sonderlich mochte bzw ihm nicht wirklich getraut hatte, so hat mich die Erkenntnis, was er plant, doch erschreckt. Ich hätte vieles vermutet, aber das dann doch nicht. Außerdem tat mir Martha wieder einmal unheimlich leid. Einmal mehr platzt mit der Erkenntnis, wer ihr da so übel mitgespielt hat, einer ihrer großen Träume. Mit ihrem Mut am Ende hat sie mir dann aber auch imponiert. Und ich habe mich sehr gefreut, dass sie mit einer neuen Freundschaft endlich rosigeren Zeiten entgegensieht. Lediglich das Ende um ihre kleine Schwester fiel mir etwas zu rosarot aus. Sabine Ludwigs Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt zwar recht jugendlich locker, schafft es dabei aber doch, einen Marthas Gefühlswelt deutlich zu machen und nahe zu bringen. Sowohl zu Beginn als man von Marthas Problemen erfährt, als auch später als sich Marthas Situation immer mehr zuspitzt. Das sorgt dafür, dass man sich gut in Martha einfühlen kann, es sorgt aber auch für die nötige Spannung. Die Gegenwartsform bringt das nötige Tempo rein und eine angenehme Kapitellänge sorgt dafür, dass man immer weiter schmökern möchte. Wie schon gesagt, hat mir das Cover sofort gefallen. Und mich mit dieser düsteren Treppe neugierig darauf gemacht, was sich wohl hinter der Tür an ihrem Ende verbergen könnte. Motiv und Titel passen hier wirklich sehr gut zusammen. Fazit: Es dauert bis die Geschichte zum Krimi kommt, aber langweilig ist es mir bis dahin nicht geworden. Das mag Lesern, die sich nicht so gut mit Martha identifizieren können wie ich anders gehen. Der Krimi beginnt mit einem haarsträubenden Plan, der eigentlich nur schiefgehen kann und es auch prompt tut. Ich fand die Entwicklung wirklich spannend und hatte Angst um Martha als sie später direkt in ihr Unheil rennt. Für mich somit eine rundum gelungene Geschichte.

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  • sehr schwaches Buch

    Am Ende der Treppe, hinter der Tür

    anell

    09. March 2014 um 11:56

    Sowohl Cover, als auch Rückentext und der "Werbetext" auf der Innenseite des Cover machten Lust auf dieses Buch. Ich fing an zu lesen und sehr schnell machte sich Ernüchterung breit. Denn die auf dem Klappentext erwähnte Handlung (aka der Mord an der Nachbarin) passiert erst nach knappen 100 Seiten. Alles davor ist Alltagszeug der Protagonistin. Martha ist 16 hat ihren Vater verloren und ihre Mutter hat einen Neuen. Glatze ist Arzt und hat seine Tochter Poppy mit in die Beziehung gebracht. Dieses kleine Aas ist wirklich die Ausgeburt der Hölle und nimmt mehr Platz in der Geschichte ein, als alles andere. Martha ist der so richtig 0815. Bisschen übergewichtig. Wenigs Selbstwertgefühl. Nie Geld. Keine Lust auf nix. Keine richtigen Hobbies. Aber immer aggro und auf Krawall gebürstet. Teenager halt. Sie hat eine "beste Freundin" und ist in ihren Englischlehrer Mr. Miller verliebt. MIt dem führen sie Endstation Sehnsucht auf und bla bla bla. So geht es on and on and on. Dann so auf Seite 100 rum wird Martha, mal wieder durch Jill zum Blödsinnmachen angestiftet, Ohrenzeuging des oben erwähnten Mordes. Wer jetzt denkt, uh, ah, jetzt gehts los mit der Erpressung und so. Nope. Weit gefehlt. Es geht weiter mit dem Alltagskrusch. Der Aufführung. Marthas Tagträumen in der sie und MIller sich küssen. Ihrem Übergewicht. Ihrer schwierigen Beziehung zu ihrer Mutter. bla bla bla. Der Werbetext auf der Coverinnenseite (er handelt von abgeschnittenen Fingern in einem Aquarium und Marthas Angst der Mörder könnte sie jetzt doch gefunden haben uh ... ah) kam im Text und ich fühlte mich vom Verlag so langsam ein bisschen arglistig getäuscht (die Auflösung der Szene? Ich wusste ehrlich nicht, ob ich lachen oder weinen, oder das Buch gegen die Wand werfen soll.) Es passiert weiter Zeug. Ab und zu passiert auch etwas, was den Fokus auf "Verbrechen" lenkt. Die Autorin unternimmt sogar einen schwachen Versuch den Leser auf eine falsche Fährte zu locken, aber wie gesagt. Sehr schwach. Ich wusste nach knappen 200 Seiten auf was die Sache rausläuft. Keine große Überraschung hier. Man hat ja nur ein begrenztes Esenmble an "Erwachsenen" die als Täter in Frage kommen. Jemand "fremdes" kanns ja nicht sein (es ist immer wer, der eine Beziehung zur Prota hat, alles andere wäre ja sinnfrei). Also ist es nicht rätseln sondern 1 und 1 zusammenzählen. Auf den letzten 50 Seiten passiert dann auch mal was, aber ich sage nicht, dass "die Ereignisse sich überschlagen". Martha ist einfach mal wieder blöd und blauäugig und dann. *Augenroll* Und dann darf man sich wieder einen Bla-Bla-Killer geben, der erst mal groß und breit erklärt, warum und wieso und überhaupt und ganz im Ernst, da könnt ich immer das Tier kriegen. Wenn sie so Leute hinstellen und erst mal groß und breit über ihre Beweggründe schwadronieren, damit wir ja auch alle Infos haben. Was dann folgt ist eine der lahmsten Auflösungen aller Zeiten. Ich war so gefrustet ... ich hät heulen können. Fazit: Sogar für ein Jungebuch ein unheimlich schwacher Plot. Es ist weder ein Krimi, noch ein Thriller. Das Spannungselement nimmt höchstes ein sechstel des Buches ein. Der Rest ist ja ... comming of age Roman eines Teenagers. Ich sage nicht, dass Frau Ludwig nicht schreiben kann. Oder das die Geschichte per se schlecht gewesen wäre. Aber es ist nicht das was man erwartet. IMO hätte Frau Ludwig einfach ein Buch über ein Mädchen schreiben sollen, das endlich erwachsen wird. Das lernt mit ihrer Lebenssituation fertig zu werden und sich mit seiner neuen Familie abfindet. Dafür hätte die arme Nachbarin echt nicht dran glauben müssen. Schade ... Chance vertan.

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  • Am Ende der Treppe, hinter der Tür (Sabine Ludwig)

    Am Ende der Treppe, hinter der Tür

    LieLu

    25. January 2014 um 09:48

    Rowohlt Taschenbuchverlag Die Autorin Sabine Ludwig wurde 1954 in Berlin geboren. Sie studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie und arbeitete nach dem Abschluss als Gymnasiallehrerin. Schnell wechselte sie zur Regieassistentin, wurde Pressereferentin und arbeitete als Rundfunk-Redakteurin. Sabine Ludwig veröffentlicht inzwischen vor allem Kinderbücher und ist für den Rundfunk und diverse Printmedien auch als freie Journalistin tätig. Sabine Ludwig lebt mit ihrer Familie in Berlin. Am Ende der Treppe, hinter der Tür Als die 16jährige Martha zufällig Ohrenzeugin eines Mordes wird, weiß sie nicht mehr weiter. Sie hätte in der Wohnung gar nicht sein sollen, alles nur wegen diesem dummen Kleid und dieser Theateraufführung, war doch alles Jills Idee. Als ihr junger Lehrer Alexander Miller ihr eine wichtige Rolle im englischen Theaterstück gibt, geht es für Martha ein wenig bergauf, wie lange ist sie schon in Miller verliebt? Das ist ihre Chance. Doch leider interessiert sich zuhause eher niemand wirklich dafür und immer noch sitzt ihr das schlechte Gewissen im Nacken, da sie wegen der Mordsache nicht zur Polizei gegangen ist. Da Martha sich in der Wohnung des neuen Freundes ihrer Mutter nicht wohl fühlt und genervt von dessen kleiner Tochter Penelope ist, beschließt sie sich dieses Wissen zu eigen zu machen und den Mörder zu erpressen. Denn sie braucht Geld für eine eigene Wohnung. Die Probleme zuhause häufen sich, doch der Mörder springt auf den Erpressungsversuch an… Fazit Als ich den Klappentext gelesen hatte und das Buch begann, war ich zunächst nicht überzeugt. Doch das Buch steigerte sich von Kapitel zu Kapitel. Der Schreib und Erzählstil des Autors ist sehr ansprechend und einfach zu lesen. Allerdings finde ich, dass der Titel des Buches nicht wirklich zum Inhalt passt, denn die Treppe, um die es scheinbar geht, taucht erst am Ende des Romans auf und spielt bis dahin eher keine Rolle. Anfangs war ich ziemlich genervt von Martha, aber auch von ihrer Mutter Constanze und der kleinen Schwester Poppy. Der einzige, der eine wirklich sympathische Person zu sein schien, war Johannes, der Vater von Poppy und neuer Freund von Constanze. Er kümmert sich wirklich rührend um Poppy und versucht auch an Martha heranzukommen. Sie lässt ihm jedoch keine Chance. Genau anders herum erging es mir mit Jill, anfangs fand ich sie cool, sympathisch und interessant, später nervte sie mich nur noch. Nicht nur, dass sie auf Martha herum hacken musste, sie ätzte auch nur noch, nicht zuletzt mit ihrem Trip nach London. Ebenso verhielt es sich mit dem Inhalt des Buches. Martha tritt als eher an sich selbst zweifelndes und unzufriedenes Individuum auf, welches sich eher selbst im Weg steht. Nach und nach steigert sich jedoch die Handlung und Martha merkt, dass sie sehr wohl eine Rolle in der Familie spielt. Als Poppy dann in großer Gefahr schwebt, wächst Martha über sich hinaus. Ein spannendes und berührendes Buch über Verlust, den Umgang mit dem Tod eines geliebten Menschen, Selbstzweifel und Familie. http://immer-mit-buch.blogspot.de/2014/01/am-ende-der-treppe-hinter-der-tur.html

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  • Ein Leben retten

    Am Ende der Treppe, hinter der Tür

    Günter-ChristianMöller

    16. January 2014 um 14:14

    Es gibt nichts Schlimmeres im Leben, als wenn man mit 16 Jahren eine neue Schwester bekommt, die erst 4 Jahre alt ist und die jedes Fettnäpfchen, das sie  in die Hand bekommt, über einem ausgießt. Es stinkt und ist ekelig. Martha haßt die kleine Penelope und ist fast immer wütend auf sie. Sie hätte gerne ihre Mutter für sich alleine und würde deren neuen Lebensgefährten am liebsten zum Mond schießen. Die typischen Teenagerproblem kommen noch dazu. Und dann geschieht auch noch ein Mord in einer Wohnung direkt nebenan. Der Schurke, der das getan hat, befindet sich ebenfalls ganz dicht in der Nähe von Martha. In ihrer Verzweifelung über die neue Lebenssituation fängt Marta an, alle möglichen Regeln zu brechen. Doch in der letztlich entscheidenen Situation schafft sie etwas, was alle ihre Missetaten mehr als nur aufwiegt und was nur wenigen Menschen vergönnt ist. Sie rettet ein Leben. Und sie überlebt diese mutige Tat nur durch einen glücklichen Zufall. Der Schurke ist in dem Buch vielleicht etwas zu harmlos dargestellt, doch seine Unberechenbarkeit ist immer noch erkennbar.

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  • Am Ende der Treppe, hinter der Tür - Sabine Ludwig

    Am Ende der Treppe, hinter der Tür

    Das_Leseding

    27. December 2013 um 11:14

    Inhalt: Marthas Vater starb an Krebs, in der Selbsthilfegruppe für Hinterbliebene lernt Marthas Mutter einen neuen Mann kennen und lieben, nun wohnen die beiden Frauen bei dem neuen Mann und seiner Tochter Penelope. Doch Martha kann und will sich mit den neuen Gegebenheiten nicht anfreunden, sie hast ihr Leben, wäre da nicht dieser hübsche neue Lehrer: Mr. Miller … Schreibstil: Selten ein Buch mit so wenig Spannung und liebe zum Detail gelesen. Die Autorin schafft es nicht mich in Marthas Welt zu entführen und sorgt dafür das alle Charaktere lieblos und einfach gestrickt sind. Der Ausdruck ist ebenfalls einfach und erweckt den Charme eines Kinder- statt Jugendbuchs. Charaktere: Martha ist eine Pubertierende 16-jährige die sich total affig benimmt. So verschmäht sie die Hilfe ihrer Freunde (Vincent, Simon und Jill) und träumt nur von ihrem Lehrer – Mr. Miller. Gegenüber ihrer Familie verhält sich Martha unmöglich und auch ihrer neuen Stiefschwester gegenüber ist sie ein wahres Monster. Jill ist keine wirkliche Freundin, sie ist nur scharf darauf im Mittelpunkt zu stehen und jeden Kerl durch zu ziehen – wie erstrebenswert :rool: Vincent und Simon haben mir gut gefallen. Beide versuchten Martha immer wieder auf den Boden zu holen und ihr die schönen Dinge zu zeigen – wer da nicht drauf eingeht ist selber Schuld. Mr. Miller – vielleicht ein toller Typ, aber durch Marthas ständige Tagträume ging er mir dermaßen auf den Senkel, dass ich ihn nicht mochte. “Mr Miller ist so toll – er küsst mich so sanft … ” Cover: Das Cover gefällt mir gut, so ziert ein hohes Treppenhaus das Deckblatt und macht neugierig auf das Ende der Treppe, hinter der Tür … Fazit: Ein nerviges Buch, das wahrscheinlich selbst für Jugendliche zu einfach gestrickt ist. Die Idee ist gut, aber miserabel umgesetzt. Daher keine Leseempfehlung und nur 2 Sterne.

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