Der Mädchentausch

von Sabine Ludwig und Melanie Garanin
3,0 Sterne bei24 Bewertungen
Der Mädchentausch
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (7):
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eine lustige Verwechslungsgeschichte, nicht immer ganz durchsichtig, aber mit tollem Happyend

Kritisch (9):
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Kurzweilige, locker zu lesende Geschichte, die allerdings weder spannend, noch lustig ist.

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Inhaltsangabe zu "Der Mädchentausch"

Ach du doppeltes Lottchen! Camilla, Tochter von Baron Leopold, soll ihren Cousin Karl-Wilhelm heiraten - zumindest wenn es nach dem Testament ihrer Erbtante geht. Doch dann lernt sie im Zug nach Schloss Dünkelstein die freche Fridoline kennen und die Mädchen beschließen, die Rollen zu tauschen. Ein turbulentes Verwechslungsspiel mit schusseligen Erwachsenen, witzigen Einfällen und einem höchst romantischen Ende beginnt. Charmant, witzig, unverwechselbar - Sabine Ludwig! Endlich wieder da: die märchenhafte Verwechslungskomödie mit neuem Cover und Vignetten von Melanie Garanin.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783791512440
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:160 Seiten
Verlag:Dressler
Erscheinungsdatum:20.01.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    Slaterins avatar
    Slaterinvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: eine lustige Verwechslungsgeschichte, nicht immer ganz durchsichtig, aber mit tollem Happyend
    leicht undurchsichtige, aber lustige Verwechslungsgeschichte

    Die Geschichte handelt von Baron Leopold Oleander von Pelargonien und seinen 5 Töchtern, die Blumennamen tragen. Er kann sie jedoch nicht auseinander halten, weder vom Namen her noch vom Alter. Leider lebt die Ehefrau bzw. Mutter der Mädchen nicht mehr.
     Es liest sich schon zu Beginn lustig, als er die Namen seiner Töchter erfragt.
     In seinem Garten lebt der Baron so richtig auf, nichts ist ihm wichtiger als seine Rosen, die er pflegt und hegt.Oft müssen ihm die Töchter helfen, vor allem im Kampf gegen die Blattläuse.
    In der Geschichte spielen aber auch eine Tante vom Schloss Dünkelstein, ihr Sohn, ein Räuber Namens Rumpelmeyer, eine Hundefutterfabrikantentochter, namens Fridoline, ein toller Gugelhupf von Gerlinde Germsknödel eine bedeutende Rolle. Ja und nicht zu vergessen, auch ein paar nette Jungen kommen in der turbulenten Geschichte vor.

    Mit einem Testament der Erbtante beginnt alles.
    Um das Erbe zu erhalten sollen die ältesten Kinder der Familien Gräfin Apollonia von Dünkelstein und Baron Leopold von Pelargonien heiraten.
    Lustig, aber auch nachdenklich ist, daas der Baron nicht weiß wer seine älteste Tochter ist und so bestimmt er, dass Camilla zum Schloss reist.
    Die Schwestern sind darüber nicht sehr erfreut, denn wie es scheint erledigt Camilla in der Familie die meisten Aufgaben.

    Fridoline, die wegen Erziehungsproblemen in ein Internat soll, reist im gleichen Zug wie Camilla. Sie lernen sich kennen und beschließen nach einer Weile ihre Rollen einfach zu tauschen.

    Da trat gleich zum ersten mal die Frage auf, warum die Mädchen denn so ganz alleine mit dem Zug fahren, ohne Eltern. Auch die Rolle der Eltern stellten wir manchmal in Frage. Solche Eltern wünscht man keinem Kind.
    Ebenso konnten wir uns kaum vorstellen, dass Kinder heutzutage einfach so verheiratet werden. Aber am Ende der Geschichte gibt es ja eine wundersame Wendung und Auflösung.

    Fazit:
    Der Schreibstil, die kurzen bzw. angemessenen Kapitel ließen sich flott lesen, der Humor kam nicht zu kurz, ebenso wie sozialkritische Punkte im Verhalten von Eltern, Kindern und anderen Personen.
     Betrachtet man die Geschichte mit den Augen einer fast 10-jährigen Vielleserin, kann man auch viel Positives und Lustiges der Geschichte entnehmen. Es mutet manchmal an ein Märchen oder eine Fantasiegeschichte.
     Und das wäre der Autorin Sabine Ludwig gut gelungen.
     Eine humorvolle Fantasiegeschichte zwischen Märchen und Realität. Nicht immer ernst zu nehmen, aber doch mit tiefgründigen Hinweisen auf Kommunikation, Erziehung und (erste)  Liebe.
    Meiner Enkelin (und mir) hat sie gut gefallen, sie hat öfters mal gelacht und sich amüsiert.
    Bei Begriffen, die ihr nicht geläufig waren, hat sie bei uns nachgefragt.
    Die Schrift lässt ein ermüdungsfreies längeres Lesen zu.
    Altersempfehlung meinerseits. Lesealter um die 10 Jahre

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    Blausterns avatar
    Blausternvor 4 Jahren
    Der Mädchentausch

    Der Witwer Baron Leopold hat 5 Töchter, die alle nach Blumennamen benannt worden sind. Blumen, hauptsächlich Rosen, sind sein größtes Hobby. Genau genommen ist es auch das Einzige, was ihn überhaupt interessiert, denn dafür hat er sich hochverschuldet, und für die täglichen Haushaltsaufgaben stellt er seine Töchter an. Ansonsten kennt er sie jedoch kaum, denn er kann sie weder auseinanderhalten, noch weiß er, wer die Älteste ist. Aber dann winkt plötzlich eine große Erbschaft. Bloß gibt es dabei einen Haken. Seine Älteste soll den ältesten Sohn seiner Verwandten Gräfin Dünkelstein heiraten. Trotzdem er sie nicht leiden kann, sie die größten Konkurrenten sind, schickt er seine Tochter auf die Reise. Camilla, die nicht einmal die Älteste ist. Sie trifft unterwegs im Zug auf Fridoline, ein flegelhaftes Mädchen, die sich nicht zu benehmen weiß und ins Internat soll. Beide sind unglücklich über ihre Situation und tauschen mal fix die Rollen. Und so beginnt die komödienhafte Verwechslungsgeschichte.
    Der Anfang der Geschichte ist doch ziemlich wirr. Man sieht nicht wirklich durch, wer all die Personen sind und zu welcher Familie sie gehören bzw. wie sie im Verhältnis zueinander stehen. Es gibt drei verschiedene Handlungsstränge. Zum einen Baron Leopold mit seinen 5 Töchtern, die Gräfin Dünkelstein mit ihren beiden Söhnen, wobei der eine verschollen ist und Fridoline mit ihren reichen Eltern, deren Vater Hundefutter vertreibt. Die Eltern all dieser Kinder hätten wir wirklich nicht geschenkt haben wollen, denn sie sind unmöglich und deshalb auch nicht gerade sympathisch. Je weiter die Geschichte voranrückt, kann man ihr aber gut folgen und hat auch seinen Spaß daran. Sehr lustig ist Fridoline, die sich nur danebenbenimmt und kein Blatt vor den Mund nimmt, wem auch immer sie sich gegenübersieht. Natürlich ist es alles ziemlich überspitzt. Überrascht waren wir, als Fridoline und Camilla die Rollen tauschten, hatten wir doch eigentlich mit den ganzen Töchtern gerechnet. Zum Schluss fügt sich dann aber doch noch alles, und mit dem gefühlsbetonten Ende waren wir sehr zufrieden.

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    connelings avatar
    connelingvor 4 Jahren
    Der Mädchentausch

    Inhaltsangabe:


    Ach du doppeltes Lottchen! Camilla, Tochter von Baron Leopold, soll ihren Cousin Karl-Wilhelm heiraten - zumindest wenn es nach dem Testament ihrer Erbtante geht. Doch dann lernt sie im Zug nach Schloss Dünkelstein die freche Fridoline kennen und die Mädchen beschließen, die Rollen zu tauschen. Ein turbulentes Verwechslungsspiel mit schusseligen Erwachsenen, witzigen Einfällen und einem höchst romantischen Ende beginnt. Charmant, witzig, unverwechselbar - Sabine Ludwig! Endlich wieder da: die märchenhafte Verwechslungskomödie mit neuem Cover und Vignetten von Melanie Garanin.

    Baron Leopold kennt seine Rosen besser als seine Töchter und schickt seine Tochter Camila los, weil wegen der Testamentseröffnung bekannt wurde, dass seine älteste Tochter und der ältesten Sohn von Gräfin Dünkelstein heiraten müssen. Die Familie von Fridoline schickt sie ins Internat, weil sie sich nicht immer korrekt verhält. Nun treffen die beiden Mädchen im Zug aufeinander, sind nicht glücklich und entschliessen sich deswegen dazu die Rollen zu tauschen.
    Erst war ich etwas verwirrt bis ganz klar war, wer was macht und warum, ich musste mich erst einlesen und dann ging es besser.
    Die Geschichte lässt sich dann gut lesen, die Charaktere sind gut beschrieben, nur das Alter der Mädchen war unklar. 
    Eine teilweise lustige Geschichte, die nicht so war, wie ich es gedacht hatte, irgendwie hatte ich wegen dem Klappentext etwas anderes erwartet. 

    Die Darstellung der Eltern hat mir nicht gefallen, Baron Leopold kennt weder die Namen seiner Töchter noch ihr Alter, er weiss nicht einmal, wer die Älteste ist und auch die Gräfin Dünkelstein kann mich nicht überzeugen, die Familie von Fridoline schickt sie ins Internat, weil sie kein Benehmen hat.
    Ich hatte eine andere Geschichte erwartet und fand sie nicht so spannend und lustig, toll war das Gugelhupf Rezept am Ende des Buches. 
    Die Altersempfehlung von 8 Jahren finde ich nicht passend, Worte und Ausdrücke, die schwer verständlich sind passen dazu nicht.

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    Mama2006vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: lustige Verwechslungs Geschichte für Kinder
    Der Mädchentausch

    Auch wenn der Titel etwas an das "Doppelte Lottchen" und"Hanni und Nanni " erinnert hat das Buch doch nichts mit dieser Geschichte gemeinsam. Hier ist ein Vater (Baron Leopold), der seine Töchter nach Blumen benennt und seine meiste Zeit mit seinen geliebten Rosen verbringt. Eine Hundefabrikantentochter, die auf Grund ihres schlechten Benehmens in ein Internat soll. Ein Räuber namens Rumpelmayer. Eine Baronin als Erzfeindin des Barons Lepold und ein Testatment, das für einige Verwicklungen sorgt. Auch wenn mir als Erwachsener so einige Stellen nicht zusagen und auch die Schreibweise nicht so gefällt hat, gefiel es meinen Kindern gut. Da es sich hier um ein Kinderbuch handelt und meine Kinder viel Freude beim Lesen hatten möchte ich es hier auch mit 4 Sternen bewerten.

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    simone_richters avatar
    simone_richtervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Turbulente Verwechslungskomödie um 8 Kinder mit ganz und gar nicht perfekten Eltern, die skuril & spaßig ist und romantisch endet.
    Eine abenteuerliche Verwechslungsgeschichte voller Skurrilität!

    Klappentext:
    Camilla, eine der Töchter von Baron Leopold, ist verzweifelt: Sie soll ihren Cousin Karl-Wilhelm heiraten. Das ist die Bedingung, die ihre reiche Erbtante im Testament gestellt hat. Auf der Fahrt zu ihm lernt sie im Zug Fridoline kennen, die von ihren schwerreichen Eltern ins Internat geschickt wird. Die Mädchen beschließen, die Rollen zu tauschen und damit beginnt ein turbulentes Verwechslungsspiel mit einem Schuss Abenteuer.

    Zuerst: Die  Aufmachung ist hochwertig toll mit schönen Illustrationen sowohl auf dem Cover als auch im Buch. Auf dem Cover erkennt man gleich Fridoline, Camilla, Karl-Wilhelm und Gustl alias Franz-August und Fridolines Hund Fips und natürlich den Gugelhupf von Gerlinde Germknödel :) (zu diessem gibt es zum Schluss noch ein Rezept - ein schönes Gimmick!).

    Außerdem sind sämtliche Namen im Buch witzig. So heißen die Töchter des Barons: Jasmin, Hortensia, Camilla, Primula, Gerania und dann der Nachname Oleander.

    Für mich war es ein unterhaltsames Mädchenbuch in dem Stil des Räuber Hotzenplotz.
    Also Vorsicht: Es ist nicht zu verwechseln mit Hannie und Nannie, dessen Stil doch erheblich anders ist. Es ist ein amüsantes und zugleich spannendes Buch indem verschiedene Handlungsstränge zusammen führen. Darin kommen leicht schusselige und vergessliche Eltern, ein lernender Räuber und zwei Rosengärten vor. Die skurrilen Einfälle mit viel Wortwitz und lustigen Anspielungen in diesem Kinderbuch sind erheblich und verkürzen die Lesezeit. Das Ende ist dann kindgerecht positiv und sogar ein wenig romantisch. Toleranz und Mitgefühl unter Kindern wird in dem Buch groß geschrieben!

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    Nik75s avatar
    Nik75vor 4 Jahren
    Der Mädchentausch

    Der Klappentext des Buches hat sich eigentlich ganz lustig angehört und ich hatte auf eine Geschichte ähnlich wie bei Hanni und Nanni gehofft. Beim Lesen wurde ich dann aber ziemlich enttäuscht. Die Geschichte sollte ja für Kinder ab 8 Jahre sein, aber für meinen Geschmack war das gar kein Kinderbuch. Es wurden nur ernste Themen aufgegriffen und es gab kaum lustige Szenen. Das amüsanteste waren noch die Namen der Protagonisten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ein 8 Jahre altes Kind für die Erfüllung eines Testaments, Erbstreitigkeiten, Zwangshochzeiten und Entführungen interessiert. In dem Buch war immer die Rede davon, dass die Kinder heiraten müssen um das Erbe antreten zu können, aber man erfährt kein Alter der Kinder und es scheint so als müssten da zwölfjährige heiraten. Auch die Eltern der Kinder sind keine besonders starken Charaktere. Der Vater der fünf Mädchen kann seine Kinder nicht mal auseinanderhalten, weiß ihr Alter nicht und verprasst das Geld für Gartenartikel anstatt den Kindern ordentliches Essen zu kaufen. In der Hundefutterfamilie wird das Kind ins Internat abgeschoben, damit ihm Manieren beigebracht werden und in der Familie der Gräfin wird ein Kind als Versager dargestellt. Die Eltern sind hier keine Vorbilder, was sie aber in Kinderbüchern doch sein sollten.
    Wie man aus meiner Rezi hier schon entnehmen kann, hat mir das Buch gar nicht gefallen und ich würde es auch keinem 8-jährigen Kind empfehlen. Natürlich ist das nur meine Meinung. Vielleicht sind andere begeistert davon.

    Von mir gibt es für das Buch nur 2 Sterne.

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    Normal-ist-langweiligs avatar
    Normal-ist-langweiligvor 4 Jahren
    Leider kommt von uns nur eine vernichtende Meinung!

    Das Buch kam an, das Cover niedlich und einladend. Los ging es: Wir haben das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Aber nicht, weil es uns so wahnsinnig angesprochen hat, sondern weil wir die lustige Geschichte gesucht haben….gesucht haben….gesucht haben….und leider nicht gefunden…..

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    Meine Erläuterungen enthalten leichte Spoiler – die aber nichts Wichtiges vorwegnehmen:

    Aber mal von vorne:

    Wir haben einen Vater, der die Namen seiner Töchter nicht kennt, die Alter auch nicht, dem seine Rosen wichtiger sind als das Essen auf dem Tisch, der seine Kinder als Haushaltshilfen sieht…und sie zudem noch nicht mal gut behandelt:

    Seite 14: Das sollen meine Töchter sein? Diese undankbare Brut?

    Wir haben eine Mutter, die ihren ersten Sohn bevorzugt und den zweiten missbilligt?

    Seite 19: Du bist und bleibst ein Trottel, mein Junge…

    Wir haben eine reiche Familie, die bei der Erziehung anscheinend einiges falsch gemacht haben und die ihre Tochter mit der Aussicht, wenn sie sich nicht benimmt, kommt sie auf ein Internat, erpressen.

    Seite 27: Sonst muss ich dich wirklich in ein Internat schicken!

    Was ist das denn bitte für ein Kinderbuch?????

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    Und weiter geht es:
    Seite 54: Er ist fort und du bald auch, ich gehe ins Wasser.

    Selbstmord in einem Kinderbuch? Ähm….sehr fraglich…

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    Der angepriesene Mädchentausch läuft sehr schnell und für uns völlig unrealistisch ab. Da musste sogar meine Tochter den Kopf schütteln! Kinder dürfen im Garten nicht spielen, die Rosen sind ja wichtiger! Kind macht etwas kaputt und der Vater zeigt ihr einen Vogel???? Ähm echt jetzt? Macht einen wahnsinnig erwachsenen Eindruck! Am Ende bleiben für uns mehrere Fragen offen – das ist für ein Kinderbuch nicht sinnvoll!

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    Wir sind wenig angetan von diesem Buch! Der Schreibstil ist sehr abgehackt und wenig mitreißend. Die Geschichte ist in unseren Augen auch nicht spannend und schon gar nicht lustig!

    Schwierig ist auch die Altersempfehlung…ab 8 Jahren? Meine Tochter fand die Themen sehr uninteressant, nur der Mädchentausch war teilweise spannend.

    Die Themen wäre eher für Kinder am 12 Jahren geeignet, dafür sind aber meiner Meinung nach die Schreibweise und die Bilder zu kindlich!

    Leider vergeben wir hier nur

    (1 / 5)!

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    Etwas Positives am Ende:

    Die vergebenen Namen für die Charaktere haben uns teilweise sehr gut gefallen. Diese waren sehr kreativ und überaus passend!

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    Anteks avatar
    Antekvor 4 Jahren
    Noch drei Sterne, die sich Fridoline verdient hat

    Primula, Jasmina, Camila, Hortensie und Geranie heißen die fünf Töchter von Baron Leopold. Seine Liebe zu Garten und Blumen kann man an den Namen schon erkennen, nicht aber, dass er wegen seinem teuren Hobby hoch verschuldet ist. Abhilfe soll nun die Testamentseröffnung von Fürst von Schnurrn und Schnacksis bringen. Ebenso wie er, ist auch Gräfin Dünkelstein auf das Erbe aus. Beide sollen etwas bekommen, allerdings nur, wenn ihr ältester Sohn die älteste Tochter des Barons zur Frau nimmt. Ohne langes Zaudern opfert der Baron sein Töchterchen und schickt sie auf die Reise. So steigt Camila zeitgleich mit Fridoline in den Zug, denn diese soll wegen ihrem rüpelhaften Verhalten ins Internat. Beide Mädchen sind totunglücklich, ganz klar. So lange, bis sie auf die verrückte Idee kommen, einfach ihre Rollen zu tauschen. Eine rasante Verwechslungsgeschichte nimmt ihren Anfang.

    Königlich amüsieren mit Sabine Ludwig. Ach du doppeltes Lottchen! Bei diesem Klappentext habe ich etwas andere Erwartungen an die Geschichte gestellt. Ich habe mit einer lustigen Verwechslungskomödie im Stil wie eben das bekannte Doppelte Lottchen gerechnet, diese Erwartungen konnte Sabine Ludwig mit Mädchentausch nicht erfüllen.

    Die Geschichte beginnt etwas verwirrend, zumindest bis die Familienverhältnisse klar sind und die Rahmenhandlung mit der Erbschaftsbedingung geschildert ist. Als dann Fridolines erste Einsätze kamen, konnte ich auch immer wieder schmunzeln. Dass hier nicht wie zuerst vermutet, Schwestern ihre Rollen tauschen, sondern zwei fremde Mädchen,  hat mich überrascht. Aber die Idee hat mir auch gut gefallen.  Die angedeutete späte Einsicht einiger Erwachsener konnte mich allerdings nicht mehr wirklich überzeugen. Und so war die Geschichte bis auf Fridolines „Einsätze“ für mich bei weitem nicht so lustig wie erhofft.

    Fridoline ist mein Star in dem gesamten Buch. Das sehr direkte Mädchen, das auch bei einer Gräfin natürlich kein Blatt vor den Mund nimmt, rülpst, wenn es richtig gut schmeckt und sonst noch so einiges an Schabernack auf Lager hat, hat mich wirklich zum Lachen gebracht. Besonders Camila, die hier einfach so geopfert werden soll, obwohl sie nicht einmal die Älteste ist, hat mir furchtbar leid getan, aber nicht viel weniger auch ihre Schwestern. Der Baron weiß nicht einmal die Namen seiner Mädchen, geschweige denn, wer die Älteste ist, noch sorgt er dafür, dass es im Haus etwas Essbares gibt, außer dem Gemüse aus dem Garten. Aber teure Rosen und Gartenzubehör kaufen, da ist er einsame Spitze. Die Gräfin war mir auch keinen Funken sympathisch, schwer niedergeschlagen davon, dass ihr ältester Sohn und Sonnenschein spurlos im Wald verschwunden ist, lässt sie an Karl Wilhelm kein gutes Haar und sagt ihm deutlich, welch ein Trottel er ist. Auch Fridolines Eltern, sind alles andere als vorzeigbar in Sachen gute Erzieher. Ich war ehrlich gesagt, richtig erschrocken, wie grausam und gemein sich komplett alle Erwachsenen hier ihren Kindern gegenüber verhalten und äußern. Das ist für mich auch der ausschlaggebende Grund, warum ich meinen Kindern dieses Buch nicht zum Lesen geben würde und werde.

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    Nele75s avatar
    Nele75vor 4 Jahren
    Der Mädchentausch - von Sabine Ludwig

    Baron Leopold kümmert sich mehr um seinen Rosengarten als um seine fünf Töchter - und ist ziemlich pleite. Als ihm eine Erbschaft ins Hause steht, die allerdings an eine bestimmte Bedingung geknüpft ist, überlegt er nicht lange und schickt seine Tochter nach Schloss Dünkelstein zu ihrer Tante. Und so nimmt die Verwechslung ihren Lauf, denn nicht seine Tochter Hortensia tritt die Reise an, sondern seine Tochter Camilla. Im Zug lernt diese die lustige Fridoline kennen, welche von ihren Eltern auf ein Internat geschickt wird. Die beiden beschließen, die Rollen zu tauschen und die "Verwechslung" nimmt ihren Lauf.....

    Auf das Buch "Der Mädchentausch" von Sabine Ludwig haben wir uns besonders gefreut, denn wir waren sehr begeistert von den "Miss Braitwhistle"-Büchern und Hörbüchern, welche die Autorin ebenfalls geschrieben hat. Doch dieses Buch ist ganz anders. Nicht halb so lustig und teilweise sogar etwas verwirrend. Die Personen sind schlecht einschätzbar und so war es mir nicht einmal möglich, z.B. das Alter der Kinder des Barons näher zu bestimmen. Einerseits noch recht kindlich, sollten diese aber schon (zumindest die Älteste) im heiratsfähigen Alter sein - das war mir nicht ganz schlüssig.

    Auch die sonstige Handlung ist meiner Meinung nach nicht ganz für jüngere Leser und ich denke, viele werden nach den ersten Seiten nicht mehr weiterlesen. Was mir allerdings gefallen hat, waren die letzten Kapitel des Buches, da es hier von der Handlung her schlüssiger wurde und die Geschichte so ein schönes Ende genommen hat.

    Die Schreibweise lässt sich trotz allem gut lesen, aber mir hat der eigentliche Bezug zur Geschichte gefehlt, mir hat die Handlung einfach nicht gefallen.
     
    Ein schönes Extra gibt es noch am Ende des Buches, nämlich ein Rezept des immer wieder in der Geschichte vorkommenden Gugelhupfes.
    Die Illustrationen von Melanie Garanin sind toll und bieten immer wieder kleinere und größere Bilder, passend zur Geschichte.

    Trotz allem freuen wir uns schon auf das nächste Buch der Autorin und es tut mir sehr leid, für "Der Mädchentausch" nur zwei Sterne vergeben zu können.

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    Cupcakes2s avatar
    Cupcakes2vor 4 Jahren
    Die ungleichen Mädchen

    Baron Leopold kennt die Namen seiner Rosen und den Garten besser als seine fünf Töchter. Sein ganzes Geld steckt er in die Rosenzucht. Als er einen Brief wegen einer Erbschaft erhält, reist er an die Testamentseröffnung.  Dort trifft er seine Cousine Gräfin Apollonia. Eigentlich wollte sie nie wieder ein Wort mit ihm sprechen. Vor Jahren wurde sie von ihm beleidigt. Bald stellt sich heraus, dass das Erbe mit einer Bedingung verbunden ist. Das älteste Kind der beiden Familien muss heiraten. So macht sich die älteste Tochter von Leopold auf den Weg zu ihrer Tante. Während ihrer Zugfahrt lernt sie Fridoline kennen, die auf dem Weg ins Internat ist. Bald stecken die Mädchen ihre Köpfe zusammen und schmieden einen Plan. Sie beschliessen ihre Rolle zu tauschen und begeben sich in Abenteuer.

    Das Kinderbuch ist mit seinen kleinen Zeichnungen und der Schriftgrösse übersichtlich aufgebaut. Die Handlung der Geschichte geht in eine andere Richtung, als ich erwartet habe. Zuerst glaubt man sich in einem Märchen zu befinden. Schon bald vermischen sich die Erzählungen zu einer Räubergeschichte. Mich hat das Buch nicht überzeugt. Im weiteren kommen Szenen vor, die für achtjährige Kinder nicht angemessen sind.

    Ein Kinderbuch mit einer Mischung aus Märchen- und Räubergeschichte. Jedoch nicht empfehlenswert.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    katja78s avatar

    Charmant, witzig, unverwechselbar - Sabine Ludwig!

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    Taucht ein in "Der Mädchentausch" und erlebt eine Verwechslungskomödie von Sabine Ludwig hautnah mit.

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    Empfohlenes Lesealter ab 8 Jahren


    Ach du doppeltes Lottchen! Camilla, Tochter von Baron Leopold, soll ihren Cousin Karl-Wilhelm heiraten - zumindest wenn es nach dem Testament ihrer Erbtante geht. Doch dann lernt sie im Zug nach Schloss Dünkelstein die freche Fridoline kennen und die Mädchen beschließen, die Rollen zu tauschen. Ein turbulentes Verwechslungsspiel mit schusseligen Erwachsenen, witzigen Einfällen und einem höchst romantischen Ende beginnt.





    Zur Autorin

    Sabine Ludwig, 1954 in Berlin geboren, studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie. Nach dem Studium und Staatsexamen war sie kurze Zeit an einem Berliner Gymnasium als Lehrerin tätig. Danach arbeitete sie als Regieassistentin, Pressereferentin und Rundfunkredakteurin. Seit 1983 arbeitet sie als freie Autorin, zunächst von Essays, Hörspielen und Features für Erwachsene. 1987 verfasste sie ihre ersten Radiogeschichten für Kinder, unter anderem.für die beliebte Hörfunkreihe „Ohrenbär“, und anschließend viele Kinderbücher. Außerdem übersetzte sie Romane von Eva Ibbotson und Kate DiCamillo aus dem Englischen. Sabine Ludwig zählt heute zu den erfolgreichsten deutschen Kinderbuchautorinnen und wurde von der AG Leseförderung des Sortimenter-Ausschusses im Börsenverein zur „Lesekünstlerin des Jahres“ gewählt. Die "Süddeutsche Zeitung" schrieb über sie: „Humor hat in ihren Geschichten absoluten Vorrang, was Sabine Ludwig nicht daran hindert, wie nebenbei kindliche Verletzungen offenzulegen. Changierend zwischen Menschenfreundlichkeit und Spott entsteht so beste Unterhaltung gegen jede Art von Frust.“ Wie wahr!

    Mehr über Sabine Ludwig und ihre Bücher unter www.sabine-ludwig-berlin.de

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    Stellt euch vor, ihr wärt Zwillinge, wem würdet ihr einen Streich spielen & oder welchen ?

    Schaut auch gerne im aktuellen Frühjahrsprogramm vom Dressler Verlag rein, vielleicht haben wir noch weitere schöne Lesehäppchen für euch!

    Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

              Katja von Ka-Sas Buchfinder



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