Auch dieser Roman von Michiko Aoyama hat mich wieder sehr berührt. In vielen kleinen Geschichten kommen wir den Figuren und ihren Lebensumständen näher. Alle sind miteinander verbunden. Das Buch spielt in in einem Café rund um Master, den wir bereits kennen. Die Geschichten aus diesem Band haben mir meist sehr gut gefallen. Es sind recht viele und soweit ich mich erinnere auch mehr als in den Vorgängerbänden dieser Art. Wer ruhige und ans Herz gehende Kurzgeschichten mag, ist hier richtig. Ich freue mich schon auf das nächste Buch von der Autorin, das für Juni 2026 angekündigt ist.
Sabine Mangold
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
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Neue Rezensionen zu Sabine Mangold
Die Protagonistin lebt auf einer Insel. Hier verschwinden Dinge und werden vergessen, als hätte es sie niemals gegeben. Die Erinnerungspolizei holt sich jene Menschen, die sich aber erinnern - an all das was bereits verschwunden ist. Jene Menschen suchen Verstecke, um dem System zu entgehen - auch R., der Verleger der Protagonistin.
Oft sucht man nach einem tragenden Sinn, wenn sich das Geschriebene so liest, als würde er enthalten sein. Für mich war es eher eine offene Erzählung, die keine zwingende Notwendigkeit hatte.
Die 2 Erzählstränge - Insel und Romantext über eine stumme Studentin, spiegelten sich nicht und laufen nebeneinander, ohne einen gemeinsamen Kern zu offenbaren.
Wenn man unaufgeregte Erzählungen mag, bei denen nichts konkretes hängen bleibt aber im Fluss lesen will, dann kann ich das Buch empfehlen.
Der Klappentext ist leider irreführend. Die Geschichte spielt nicht nur rund um das Café. Es ist vielmehr eine Reihe von Kurzgeschichten, die miteinander verknüpft sind. Da sitzt eine Frau im Café, die dann ihr Kind aus der Kita abholt. Als nächstes geht es um die Erzieherin der Kita. Dann um deren Freundin usw. Eine Kurzgeschichte stößt die nächste an wie eine Reihe von Domino-Steinen.
Das ist alles ganz nett, aber ich hatte mich auf einen Roman gefreut, in dem es hauptsächlich um das Café, die Gäste und den jungen Watuaru geht.
Gespräche aus der Community
"Das Mondscheincafé" ist der Name eines Cafés, das keinen festen Standort hat, sondern unvorhersehbar in Vollmondnächten in Kyoto auftaucht – und von Katzen betrieben wird. Die unterschiedlichen Protagonist*innen finden sich dort plötzlich in einem halb träumenden Zustand wieder und erhalten im Café nicht nur süße Leckereien, die auf sie persönlich zugeschnitten sind, sondern auch lebensverändernde Ratschläge von den sprechenden Katzen.
Ich habe das Buch erst jetzt beendet. Ich war leider oder bin noch immer mit Jobwechsel und Umzug beschäftigt. Ich habe Rezession bei lovelybook, amazon, reado und thalia veröffentlicht. Ich habe es auch Freunden wärmstens empfohlen. Mich haben die Geschichten fasziniert bitte mehr davon!
Liebt ihr es auch, wenn euch tolle Bücher empfohlen werden? Oder kennt ihr das Gefühl, wenn ihr ein ganz besonderes Buch gelesen habt und es am liebsten der ganzen Welt empfehlen möchtet? Um die Liebe zu Büchern, die Leben verändern, geht es in "Frau Komachi empfiehlt ein Buch" von Michiko Aoyama, das bereits in Japan zum Bestseller wurde. Darin erwartet euch die Geschichte über eine großartige Bibliothekarin sowie die heilende Kraft von Büchern.
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