Sabine Poeschel

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Autor von Die Kunst der Liebe, Alexander Magnus Maximus und weiteren Büchern.

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Sabine PoeschelDie Kunst der Liebe
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Die Kunst der Liebe
Die Kunst der Liebe
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Erschienen am 01.02.2018
Sabine PoeschelStarke Männer, schöne Frauen
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Starke Männer, schöne Frauen
Starke Männer, schöne Frauen
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Erschienen am 01.02.2014
Sabine PoeschelKunstdenkmäler in der Toskana
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Kunstdenkmäler in der Toskana
Kunstdenkmäler in der Toskana
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Erschienen am 01.01.2003
Sabine PoeschelHeilige und profane Bilder
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Heilige und profane Bilder
Sabine PoeschelAlexander Maximus
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Alexander Maximus
Sabine PoeschelHandbuch der Ikonographie
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Handbuch der Ikonographie
Handbuch der Ikonographie
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Erschienen am 27.09.2011
Sabine PoeschelHandbuch der Ikonographie. Sakrale und profane Themen der bildenden Kunst
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Handbuch der Ikonographie. Sakrale und profane Themen der bildenden Kunst
Sabine PoeschelIkonographie
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Ikonographie
Ikonographie
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Erschienen am 22.12.2009

Neue Rezensionen zu Sabine Poeschel

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Sikals avatar

Rezension zu "Die Kunst der Liebe" von Sabine Poeschel

Meisterwerke der Kunst – gelungene Zusammenfassung
Sikalvor 7 Monaten

 

Bereits das Cover mit einem Bildausschnitt von Emil Noldes „Im Zitronengarten“ zeigt einen wunderbaren Einstieg in die Welt der Liebe und der Kunst. Das Selbstporträt Noldes mit seiner Frau Ada zeigt die innige Verbundenheit der beiden in einer paradiesischen Gartenanlage.

 

Das Buch ist in drei Kapitel gegliedert: „Die Freuden der Liebe“, in dem es um die Annäherung, Liebesrausch, Eheglück und Platonische Liebe geht. Künstler, wie Chagall (Liebespaar), Kupka (Der Traum), Renoir oder Goya werden hier unter anderen vorgestellt. Die Texte zu den Bildern sind sehr aussagekräftig und interessant zu lesen. Im zweiten Kapitel „Die Macht des Eros“ werden die Bereiche Erotische Liebe, Verführung, Käufliche Liebe und Ungleiche Paare vorgestellt, in denen Künstler wie Picasso, Henseler, Toulouse-Lautrec näher beschrieben werden. Das dritte Kapitel „Die tragische Liebe“ ergänzt noch mit Betrug, Trennung und Verlust, der zerstörerischen Liebe, dem unerwiderten Begehren und den erkalteten Gefühlen. Auch hier findet man bekannte Werke, wie z.B. Max Beckmanns Odysseus und Kalypso oder Picassos „Brutale Umarmung“.

 

Besonders gelungen finde ich, dass das Buch zwischen zwei Küsse gebettet wird: Am Anfang steht Klimts „Der Kuss“ (1909) und endet mit „Kiss“ (2003) von Boris Mikhailov. Dazwischen finden sich viele Gemälde, Skulpturen, Fotografien, …

 

Die Autorin Sabine Poeschel studierte Kunstgeschichte und Romanistik in Münster, behandelte in ihrer Dissertation die Ikonographie der Erdteile in der Kunst des 16. bis 18. Jahrhunderts. Als Stipendiatin an der Bibliotheca Hertziana in Rom forschte sie über das Appartamento Borgia im Vatikan. Nach der Habilitation an der Universität Stuttgart und während verschiedener Vertretungsprofessuren befasste sie sich mit Themen von der frühchristlichen Kunst bis zur klassischen Moderne.

 

In diesem Buch zeigt die Autorin die Liebe mit ihren verschiedensten Ausprägungen, immer mit dem Verweis auf die jeweilige Zeit und die Herausforderungen, denen sich Künstler oftmals stellen mussten. Provokante Darstellungen, die häufig in einem Skandal mündeten, die Aufgeschlossenheit der Menschen oder der Kirche nicht sehr weit fortgeschritten… Doch Kunst muss provozieren, das ist auch heute nicht anders. Andernfalls wird diese nicht wahrgenommen.

 

Das Buch finde ich sehr gut gelungen. Auch kunstinteressierte „Anfänger“ werden hier nicht überfordert oder von Informationen beinahe erschlagen. Ganz behutsam wurden die Texte verfasst und man findet sich in die jeweiligen Epochen versetzt.

 

Es ist bestimmt kein Buch, welches man liest und dann ins Regal verfrachtet. Man nimmt es immer wieder mal zur Hand, um in den Meisterwerken aus 2000 Jahren zu schmökern und sich wieder an so manches Kunstwerk zu erinnern.

Kommentare: 2
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Wedmas avatar

Rezension zu "Die Kunst der Liebe" von Sabine Poeschel

Sehr bereichernd und lesenswert!
Wedmavor 8 Monaten

Ein sehr schöner Band mit wunderbaren  Bildern und Texten. Man kommt mit den Meisterwerken der letzten 2000 Jahre in Berührung, lauscht spannenden Geschichten, lernt etliches dazu und vergisst dabei die Welt um sich. Leserherz, was willst du mehr?


Zur Autorin: „Prof. Dr. Sabine Poeschel beendete das Studium der Kunstgeschichte und Romanistik an der Universität Münster mit einer Dissertation über die Ikonographie der Erdteile in der Kunst des 16. bis 18. Jh. Anschließend war sie Stipendiatin an der Bibliotheca Hertziana in Rom und forschte über das Appartamento Borgia im Vatikan. Nach der Habilitation an der Universität Stuttgart und während verschiedener Vertretungsprofessuren befasste sie sich mit Themen von der frühchristlichen Kunst bis zur klassischen Moderne. Sie ist Autorin mehrerer Bücher, u.a. des Handbuchs der Ikonographie .“


Der Klappentext beschreibt den Inhalt sehr treffend: „Ob Rembrandt, Goya oder Picasso: Kaum ein Maler von Rang, der sich nicht mit dem tiefsten aller menschlichen Gefühle beschäftigt hätte. In der Kunst war die Liebe schon Thema, bevor die Menschen sie frei von kirchlichen und gesellschaftlichen Zwängen ausleben konnten. Die Heftigkeit des Gefühls bildete den Gegenpol zur Alltagswelt. Sabine Poeschel zeigt die Liebe in ihren vielfältigen Ausdrucksformen durch alle Epochen und Stile. Liebesrausch und Eheglück, Untreue und Verführung, Erotik und Sinnlichkeit sind die vorherrschenden Sujets.
Der reich illustrierte, großformatige Band erzählt auch die Geschichte der Liebe im Wandel der Zeiten. Manches Bild entpuppt sich gar als gemalter Schlüsselroman und machte einstmals Skandal. Sabine Poeschel enthüllt die oft sehr persönlichen Erlebnisse hinter den Bildern und stellt große Liebespaare der Kunstgeschichte vor.“


Rund 150 Seiten sind in drei in etwa gleich große Kapitel geordnet: „Die Freuden der Liebe“, „Die Macht des Eros“, „Die tragische Liebe“. Über hundert Farbabbildungen, unterschiedlich groß, eine bemerkenswerte Auswahl, dazu die spannenden Beschreibungen und Interpretationen der Meisterwerke. Die Texte sind sehr gut: einladend und aussagestark. Man sieht ihnen die tiefe Kenntnis der Materie und Liebe zur Kunst insg. auch an. Für kunstinteressierte Anfänger und Fortgeschrittene prima geeignet. Literatur, Register, Bildernachweis runden das Ganze ab.


Der Band fängt mit „Der Kuss“, 1909, von Gustav Klimt an, geht über die Jahrhunderte hinweg rauf und runter rund um Europa, einer bestimmten inneren Logik folgend, und endet mit dem Farbfoto von Boris Mikhailov „Kiss“, 2003.


Zwischen diesen zwei Küssen gibt es viel zu entdecken, z.B. eine „Erotische Szene, 1 Jh. nach Chr., Wandmalerei, Pompeji“ oder auch Franz Kupkas „Der Traum“, 1909, oder auch einige Bilder von Fragonard, Skulpturen von Canova „Amor und Psyche“, von Rodin „Ewiger Frühling“ uvm.


Um in den vollen Genuss des Bandes zu kommen, muss man unbedingt die Texte lesen. Es ist schon an sich spannend zu erfahren, wie ein Profi die Werke sieht, worauf da geachtet wird, man lernt noch viele Dinge dazu. Da staunt man, was so alles aus Details und Kleinigkeiten am Rande herausgelesen werden kann, denn auch diese haben starke Aussagekraft, vervollständigen den Gesamteindruck und verdeutlichen die Botschaften der Werke, z.B. die Farbe der Kleidung des Paares auf Francesco Hayez „Der Kuss“, 1859, weist auf bestimmte politische Ereignisse der damaligen Zeit hin, die in Form von solchen Allegorien an das Publikum herangetragen  und begeistert aufgenommen wurden. Man erfährt auch einiges aus dem Leben der Künstler, wie z.B. bei den Bildern von Rembrandt, Rubens oder auch bei Max Beckmann „Der kleine Fisch“, 1933, usw.


Die Übergänge von einem Werk zum nächsten sind nahezu nahtlos, was den Ausführungen den Eindruck eines großen Ganzen verleiht und ungemein an das Buch fesselt. Kaum den Band aufgeschlagen, konnte ich den kaum aus der Hand legen, die Seiten flogen dahin. Da war ich, stundenlang versunken in diese schönen Ausführungen über die Kunst und die Welt der Liebe.


Das Buch ist auch liebevoll gestaltet: Festeinband in Dunkelblau, passend zum Umschlagblatt. Hochwertiges, glattes, weißes Papier. Die Farben sind satt, all die Feinheiten gut sichtbar. Die Nummern der Abbildungen im Text sind in Rot und Blau hervorgehoben, was das Lesen und das Vergleichen der Bilder erleichtert.

Der Band ist 22 x 29 cm, wiegt 915gr. Schon praktischer, eine Ablage dafür zu haben.


Fazit: Ein schönes, sehr gut gelungenes Buch über die Darstellungen der Liebe in den Meisterwerken der Kunst der letzten 2000 Jahre, mit dem man die Welt um sich für mehrere Stunden vergessen kann. Ungemein bereichernd und lesenswert. Perfekt als Geschenk.

 

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Sahikos avatar

Rezension zu "Handbuch der Ikonographie" von Sabine Poeschel

Rezension zu "Handbuch der Ikonographie" von Sabine Poeschel
Sahikovor 9 Jahren

Für jeden Studenten der europäischen Kunstgeschichte sehr empfehlenswert.
Poeschel gibt hier in Kurzfassung Inhalte von sakralen und profanen Themen wieder.
Dabei werden sowohl die Bibel und die Heiligengeschichten, als auch die griechisch-römische Mythologie und die grichische bzw. römische Geschichte abgehandelt.
Zu jedem Thema werden mehrere Bildbeispiele genannt und auch kurz erläutert, zahlreiche Abbildungen sind ebenfalls enthalten.
Als Nachschlagewerk äußerst nützlich.

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