Sabine Rückert

 4.3 Sterne bei 24 Bewertungen
Autor von Tote haben keine Lobby, Unrecht im Namen des Volkes und weiteren Büchern.

Neue Bücher

ZEIT Verbrechen

Erscheint am 30.10.2020 als Taschenbuch bei Eichborn.

ZEIT Verbrechen

Erscheint am 30.10.2020 als Hörbuch bei Lübbe Audio.

Alle Bücher von Sabine Rückert

Cover des Buches Tote haben keine Lobby (ISBN: 9783548363233)

Tote haben keine Lobby

 (18)
Erschienen am 01.02.2002
Cover des Buches Unrecht im Namen des Volkes (ISBN: 9783442155156)

Unrecht im Namen des Volkes

 (3)
Erschienen am 11.07.2008
Cover des Buches ZEIT Verbrechen (ISBN: 9783847900634)

ZEIT Verbrechen

 (0)
Erscheint am 30.10.2020
Cover des Buches Unrecht im Namen des Volkes (ISBN: 9783836800488)

Unrecht im Namen des Volkes

 (2)
Erschienen am 06.09.2007
Cover des Buches ZEIT Verbrechen (ISBN: 9783838795621)

ZEIT Verbrechen

 (0)
Erscheint am 30.10.2020

Neue Rezensionen zu Sabine Rückert

Neu

Rezension zu "Tote haben keine Lobby" von Sabine Rückert

Gibt es den perfekten Mord?
Vespasiavor 7 Monaten

Sabine Rückert war mir von ihren Podcasts aus der Reihe „Zeit Verbrechen“ bekannt und als ich auf ihr Buch gestoßen bin, habe ich mit großem Interesse mit der Lektüre begonnen. Ich wurde nicht enttäuscht: Rückert deckt auf, wie diejenigen, die sich nicht wehren können (nämlich die Toten) vom Staat und der Polizei im Stich gelassen werden. Sie nutzt zur Untermauerung der Fakten Fallbeispiele, von denen einige mir aus ihrem Podcast bekannt waren und die zeigen, wie schnell ein Tötungsdelikt übersehen wird und nur durch Zufall oder gar durch ein Jahre später abgelegtes Geständnis ans Licht kommen.

Natürlich ist das Buch schon etliche Jahre alt und die Informationen dementsprechend nicht mehr alle aktuell, aber es gibt durchaus Grund zur Annahme, dass sich viele Prozesse, die zum Übersehen von Verbrechen führen, nicht geändert haben. Eigentlich wäre hier eine Neuauflage interessant, zumal das Buch leider nur noch schwer zu beschaffen ist – dabei ist dieses Thema nicht nur interessant, sondern auch erschreckend, da die Verbrechen direkt vor unserer Nase passieren, aber nicht als solche erkannt werden und dementsprechend eine Menge Täter auf freiem Fuß sind. Durch die Medien wird vermittelt, dass es den perfekten Mord nicht gäbe. Rückerts Buch lässt anderes vermuten: Morde zu vertuschen ist leichter, als gedacht und passiert in schockierender Regelmäßigkeit überall in Deutschland.

Fazit: Ein Buch, das unbedingt neu aufgelegt werden sollte. Gut recherchiert, keinesfalls trocken, aber sehr schockierend.

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Rezension zu "Tote haben keine Lobby" von Sabine Rückert

Von wegen "Halbgötter in weiß"
Holdenvor einem Jahr

Nach Frau Rückerts sehr interessantem Auftritt im "neomagazin royale" habe ich mir das Buch endlich vorgenommen, hoffentlich hat sich in der Praxis seit Erscheinen des Buchs (2000) etwas verändert:  Wir leben anscheinend in einer Bananenrepublik, sogar in der DDR war man beim Thema Todesfeststellung/ Obduktion" fortschrittlicher. Die Autorin schildert alle Ebenen der Untersuchung von unklaren Todesfällen und wo es Fehler und negative Beeinflussung geben kann (zB ist der Hausarzt, der den Totenschein ausstellen soll, eventuell schon lange mit der Familie des Toten bekannt und scheut sich aus dem Grund, eine umfangreiche Morduntersuchung zu beantragen). Dazwischen schildert die Autorin wahre Begebenheiten und wie ungestört Serienmörder vorgehen konnten, Bspw. bei Patiententötungen in Krankenhäusern. Man kann wirklich nur hoffen, daß sich in Deutschland inzwischen einiges verbessert hat, für ein hochentwickeltes Land wie Deutschland ist so ein schlechter Schutz möglicher Opfer und solch ein Umgang mit seinen Verstorbenen einfach unwürdig.

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S

Rezension zu "Unrecht im Namen des Volkes" von Sabine Rückert

Traurig aber wahr
Steph86vor 5 Jahren

Buchinhalt

Wie leicht sich die Justiz irrt - und wie schwer es ist, seine eigene Unschuld zu beweisen, wenn die Richter nicht an sie glauben.

Eine junge Frau beschuldigt Vater und Onkel, sie vergewaltigt zu haben. Ein Landgericht schickt die beiden Männer für viele Jahre ins Gefängnis - zu Unrecht, wie sich jetzt herausgestellt hat. Wie kam es zu diesen falschen Entscheidungen, die die Existenz zweier Menschen zerstörten? Ein haarsträubendes Lehrstück über gravierende Mängel der Rechtsprechung.

 

Leseeindruck

Was für ein Buch. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man denken hier hat sich ein Autor eine ganz böse Geschichte überlegt. Doch leider ist jedes Wort, was hier aufgeschrieben wurde, die Wahrheit. Was für ein Mensch muss man sein, seine Familie so zu zerstören. Vor allem in was für einem Staat leben wir, dass eine solche Geschichte, mit so vielen Fehlern keinem auffällt. Alle Frauen, denen eine Vergewaltigung wirklich geschehen ist, wird wegen solchen Frauen nicht mehr geglaubt.

Der Autorin gehört ein großer Dank, dass über diese unglaubliche Geschichte berichtet wurde und das auch einmal über die Fehler der großen kein Schleier des Schweigens mehr gelegt wird. Wir sind alle Menschen und machen Fehler, aber man muss auch während eines Prozesses zugeben können, das es der eigene Fehler war.

Faszinierend (weniger positiv) geschrieben und es darf keine andere Bewertung außer 5 Sterne geben.

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