Sabine Rückert

 4.3 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Tote haben keine Lobby, Unrecht im Namen des Volkes und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Sabine Rückert

Tote haben keine Lobby

Tote haben keine Lobby

 (16)
Erschienen am 01.02.2002
Unrecht im Namen des Volkes

Unrecht im Namen des Volkes

 (1)
Erschienen am 11.07.2008
Unrecht im Namen des Volkes

Unrecht im Namen des Volkes

 (2)
Erschienen am 06.09.2007

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Isy2611s avatar

Rezension zu "Tote haben keine Lobby" von Sabine Rückert

Eine Reise ins Dunkelfeld...
Isy2611vor 7 Monaten

Wie viel Morde bleiben eigentlich unentdeckt? Die Nachforschungen im Dunkelfeld sind nicht einfach und doch hat die Autorin ein wunderbares Buch zusammengestellt. Hier wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, weshalb nicht jeder Mord als solcher erkannt wird. Dabei wechseln informative Passagen, Statistiken, Interviews und Fallbeschreibungen ab. Gut recherchiert und gut geschrieben.

Das Buch ist eher als Sachbuch einzustufen. Der Schreibstil lässt sich jedoch so gut lesen, dass man das Buch auch gut zwischendurch lesen kann. Die Thematik hat mich so gefesselt, dass ich teilweise gar nicht aufhören wollte mit dem Lesen. Zugegeben: Passagen, die für mich weniger interessant waren, habe ich nur quergelesen. Dafür habe ich besonders eindrucksvolle Schilderungen mehrfach gelesen.

Klare Empfehlung!

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S

Rezension zu "Unrecht im Namen des Volkes" von Sabine Rückert

Traurig aber wahr
Steph86vor 4 Jahren

Buchinhalt

Wie leicht sich die Justiz irrt - und wie schwer es ist, seine eigene Unschuld zu beweisen, wenn die Richter nicht an sie glauben.

Eine junge Frau beschuldigt Vater und Onkel, sie vergewaltigt zu haben. Ein Landgericht schickt die beiden Männer für viele Jahre ins Gefängnis - zu Unrecht, wie sich jetzt herausgestellt hat. Wie kam es zu diesen falschen Entscheidungen, die die Existenz zweier Menschen zerstörten? Ein haarsträubendes Lehrstück über gravierende Mängel der Rechtsprechung.

 

Leseeindruck

Was für ein Buch. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man denken hier hat sich ein Autor eine ganz böse Geschichte überlegt. Doch leider ist jedes Wort, was hier aufgeschrieben wurde, die Wahrheit. Was für ein Mensch muss man sein, seine Familie so zu zerstören. Vor allem in was für einem Staat leben wir, dass eine solche Geschichte, mit so vielen Fehlern keinem auffällt. Alle Frauen, denen eine Vergewaltigung wirklich geschehen ist, wird wegen solchen Frauen nicht mehr geglaubt.

Der Autorin gehört ein großer Dank, dass über diese unglaubliche Geschichte berichtet wurde und das auch einmal über die Fehler der großen kein Schleier des Schweigens mehr gelegt wird. Wir sind alle Menschen und machen Fehler, aber man muss auch während eines Prozesses zugeben können, das es der eigene Fehler war.

Faszinierend (weniger positiv) geschrieben und es darf keine andere Bewertung außer 5 Sterne geben.

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