Sabine Raml

 3.3 Sterne bei 107 Bewertungen
Autorin von Heldentage.

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Heldentage

Heldentage

 (107)
Erschienen am 02.03.2015

Neue Rezensionen zu Sabine Raml

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Rezension zu "Heldentage" von Sabine Raml

Ein Problembuch mit Liebe im heißen Stadtsommer
buecher-beavor einem Jahr

Lea (15) ist sehr schüchtern und lebt, seit ihr Vater vor ein paar Jahren nach Ibiza abgehauen ist, mit ihrer Mutter zusammen. Leas Mutter ist depressiv und alkoholsüchtig. Seit Monaten sind ihre einzigen Bewegungen zwischen Bett und Sofa, gehen ihre Finger nur nach Zigaretten, Alkohol, Fernbedienung und Google, um nach ihrer alten Freundin Petra zu suchen. Lea schmeisst den Haushalt, geht zu Ämtern und besorgt ihr, was sie braucht. 
Und Lea ist verliebt. In Lenny. Lenny war auch einige Zeit mit ihr zusammen, aber sie hat sich nicht getraut, ihn zu küssen. Weil Lea aufgrund der hohen Fehlzeiten die Klasse wiederholen muss, sehen Lennys Eltern Lea als schlechten Umgang an und Lenny gehorcht und trennt sich.
Lea träumt von Lenny, vom reich sein, vom besser aussehen, vom weniger Sorgen haben.
Stets an ihrer Seite ist ihre Freundin Pola, die sehr alternativ ist und der sie am Schluss dann doch alles über sich und ihre Situation erzählt.
Und dann taucht da ein neuer Junge auf, Joey, der auf ihrem Platz in der Klasse sitzt... 


Der Einstieg war schwer, Lea schreibt gern, deswegen schreibt die Autorin in Ich-Form, erzählt auch rückblickend. 
Es waren mir zuviele Wiederholungen, zuviel Sulen im Liebeskummer, im Alkoholproblem, im Schuhproblem ... und ich glaub, die Phase, die Lea durchmacht, hat man mit 11 ...

(Rezension vom 12.04.2015)

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Rezension zu "Heldentage" von Sabine Raml

Jugendbuch
supersusivor 2 Jahren

Ein Jugendbuch, in dem die fast 16jährige Ich-Erzählerin im Jugendjargon von ihren Problemen mit der alkoholkranken und dauerhaft auf dem Sofa liegenden Mutter und ihrer ersten Liebe Lenny erzählt. z.B.

Ein Jugendbuch, in dem die fast 16jährige Ich-Erzählerin im Jugendjargon von ihren Problemen mit der alkoholkranken und dauerhaft auf dem Sofa liegenden Mutter und ihrer ersten Liebe Lenny erzählt. z.B. " Das Kleid und die Omasandalen passen null zusammen, (...), aber was soll ich machen. Nochmal hoch und das Kleid gegen einen Kartoffelsack tauschen ? Never ever." S.91.

Lea hat Probleme mit ihrer Mutter, die Alkoholikerin ist, und um die sie sich wie um ein Kind kümmern muß, da diese selbst nichts mehr auf die Reihe kriegt. Lea erledigt alle Behördengänge, kauft ein, macht den Haushalt, hilft ihrer Mutter beim an-und ausziehen und bekommt Ohrfeigen, wenn sie ihr nicht Alkohol und Zigaretten besorgt.

Lea hat auch Probleme mit ihrem Asthma und damit, dass sie bei Stress rote Flecken in Gesicht und am Hals bekommt. Das ist ihr so peinlich, dass sie sich nicht traut, ihren ersten Freund Lenny zu küssen.

Leas subjektiv größtes Problem sind aber die häßlichen Klamotten aus der Kleiderkammer. Sie hat fast nur zu kleine Schuhe und das einzige Paar, das passt, ist grottenhäßlich. Sie schämt sich permanent dafür, was wiederum ihre Luftnot und die roten Flecken verstärkt.

Der einzige Lichtblick ist ihre Clique und ihre beste Freundin Pola. Aber nun ist sie sitzen geblieben und nicht mehr mit den Freunden in einer Klasse....

Und wie lange bleibt Lenny noch bei ihr, wenn sie jeden Kuß vermeidet ?

Ein gutes Jugendbuch, aber für Erwachsene eher langweilig. Es liest sich jedoch sehr schnell. Ich habe als Jugendliche von Jo Pestum "Auf einem weißen Pferd nach Süden" gelesen und fand mich und meine Gefühlswelt darin wieder. Dieses Buch ist ähnlich gut. Für Jugendliche Vielleser sehr empfehlenswert. Für Lesemuffel wohl zu langweilig, obwohl gerade, was die erste Liebe angeht, sich die meisten Teens darin wiederfinden werden. Das Gefühlsleben und die Gedanken bzgl. Freunde, Liebe, Unsicherheiten, Scham/Schüchternheit usw. ist sehr gut beschrieben und man kann sich leicht mit der Hauptfigur identifizieren.

Lea hat Probleme mit ihrer Mutter, die Alkoholikerin ist, und um die sie sich wie um ein Kind kümmern muß, da diese selbst nichts mehr auf die Reihe kriegt. Lea erledigt alle Behördengänge, kauft ein, macht den Haushalt, hilft ihrer Mutter beim an-und ausziehen und bekommt Ohrfeigen, wenn sie ihr nicht Alkohol und Zigaretten besorgt.

Lea hat auch Probleme mit ihrem Asthma und damit, dass sie bei Stress rote Flecken in Gesicht und am Hals bekommt. Das ist ihr so peinlich, dass sie sich nicht traut, ihren ersten Freund Lenny zu küssen.

Leas subjektiv größtes Problem sind aber die häßlichen Klamotten aus der Kleiderkammer. Sie hat fast nur zu kleine Schuhe und das einzige Paar, das passt, ist grottenhäßlich. Sie schämt sich permanent dafür, was wiederum ihre Luftnot und die roten Flecken verstärkt.

Der einzige Lichtblick ist ihre Clique und ihre beste Freundin Pola. Aber nun ist sie sitzen geblieben und nicht mehr mit den Freunden in einer Klasse....

Und wie lange bleibt Lenny noch bei ihr, wenn sie jeden Kuß vermeidet ?

Ein gutes Jugendbuch, aber für Erwachsene eher langweilig. Es liest sich jedoch sehr schnell. Ich habe als Jugendliche von Jo Pestum "Auf einem weißen Pferd nach Süden" gelesen und fand mich und meine Gefühlswelt darin wieder. Dieses Buch ist ähnlich gut. Für Jugendliche Vielleser sehr empfehlenswert. Für Lesemuffel wohl zu langweilig, obwohl gerade, was die erste Liebe angeht, sich die meisten Teens darin wiederfinden werden. Das Gefühlsleben und die Gedanken bzgl. Freunde, Liebe, Unsicherheiten, Scham/Schüchternheit usw. ist sehr gut beschrieben und man kann sich leicht mit der Hauptfigur identifizieren.

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M

Rezension zu "Heldentage" von Sabine Raml

Heldentage - Sabine Raml
Mondprinzessinvor 2 Jahren

Die 15-järige Lea hat es nicht leicht. Auf ihren Schultern liegt die Verantwortung ihrer alkoholkranken Mutter. Sie muss die Behördengänge übernehmen und für Alkohol- und Zigarettennachschub sorgen. Dies ist, ohne viel Geld, welches nicht lange reicht, gar nicht so einfach. Zum Glück hat Lea noch ihre Clique und ihre beste Freundin Polo, welche mit ihr durch dick und dünn geht, auch wenn Lea dieschlimmsten Sachen aus ihrem Leben geheim hält, den sie schämt sich dafür. In ihrem Träumen ist sie eine Heldin. Doch dies ist sie bereits. Lea ist eine Alltagsheldin, die ihr Leben so gut es geht ohne fremde Hilfe meistert.

Die Geschichte hat mich überrascht. Die Hauptperson ist sehr interessant und ich habe in diesem Buch sehr viel gelernt. Ich kann dieses Buch nur weiterempfelen.

Mondprinzessin

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Gespräche aus der Community

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Wir alle sind Helden, oder? Ein besonderer Fragefreitag mit Sabine Raml

In dieser Woche dreht sich beim Fragefreitag alles um Träume, um Mut und um Helden! Jugendbuchautorin Sabine Raml ist bei uns zu Gast und wird eure Fragen zu ihrem Debüt „Heldentage“ beantworten. In dieser eindringlichen Geschichte geht es um die fünfzehnjährige Lea, die endlich Ihre Träume verwirklichen will. Aber wieso ist der Alltag bloß so schrecklich kompliziert?

Mehr zur Autorin:
Sabine Raml wurde im Ruhrgebiet geboren und wuchs dort größtenteils auf einem Campinglatz zwischen Schnecken und Bäumen auf. Bereits als Kind entwarf sie ihre erste Zeitschrift und verteilte sie in der Nachbarschaft. Trotz anderer Berufe blieb das Schreiben ihre große Leidenschaft. 2013 wurde ihr bis dahin unveröffentlichtes Jugendbuchdebüt "Heldentage – Do what you love" mit dem Kinder-und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg ausgezeichnet. Die Autorin lebt in Berlin in der Nähe eines Waldes und mehrerer Campingplätze. Sie liebt Pasta, Feigenmarmelade und Yoga.

Mehr zum Buch:

Das aufsehenerregende Debüt einer ungewöhnlich talentierten Autorin

Lea ist fünfzehn und hat viele Träume: Sie will schreiben. Sie will rennen, ohne je außer Puste zu sein. Sie will so wunderschön sein wie ihre beste Freundin Pola. In ihren Träumen ist Lea eine Heldin. Im richtigen Leben klappt es manchmal nicht: Gerade hat sich Lenny, Leas erster Freund, von ihr getrennt. Sie vermisst ihn schrecklich. Leas Mutter versinkt in ihren eigenen Problemen und kann Lea nicht helfen. Aber es gibt ja noch Pola und die Clique – und einen tollen neuen Jungen an der Schule, der sich unbegreiflicherweise für Lea interessiert ... Im Laufe eines langen Sommers findet Lea heraus, dass sie eigentlich doch auch eine Heldin ist, jeden Tag ein bisschen.

Ihr seid neugierig auf Sabine Raml und ihre „Heldentage“ geworden? Dann stellt jetzt eure Fragen! Mit etwas Glück könnt ihr dabei eines von 5 Exemplaren des Buches aus dem Heyne Verlag gewinnen.

Wir wünschen euch einen tollen Fragefreitag….und nicht vergessen: Do what you love!
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Hallo liebe Leseratten,

auf meinem Blog läuft gerade ein "Geburtstags"-Gewinnspiel, denn meine kleine Bakery ist letzte Woche drei Jahre alt geworden.

Aus diesem Anlass verlose ich gerade einige tolle Bücher, unter anderem ein Exemplar von HELDENTAGE. Vielleicht mögt ihr ja mal reinschauen, ein Like dalassen und in den Lostopf springen.

http://inas-little-bakery.blogspot.de/2015/04/gewinnspiel.html

Ich würde mich über einen Besuch von Euch sehr freuen.

LG Ina
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