Sabine Rennefanz

 4.1 Sterne bei 58 Bewertungen
Autorin von Die Mutter meiner Mutter, Eisenkinder und weiteren Büchern.
Sabine Rennefanz

Lebenslauf von Sabine Rennefanz

Sabine Rennefanz wurde 1974 in Beeskow geboren und studierte Politologie in Berlin und Hamburg. Sie arbeitet u.a. als Redakteurin für die Berliner Zeitung. Für ihre journalistische Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Deutschen Reporterpreis. Ihr erstes Buch, "Eisenkinder", erschien 2013 und stand mehrere Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Ihr neues Werk "Die Mutter meiner Mutter" erscheint im September bei Luchterhand.

Neue Bücher

Mutter to go

Erscheint am 14.01.2019 als Taschenbuch bei btb.

Alle Bücher von Sabine Rennefanz

Die Mutter meiner Mutter

Die Mutter meiner Mutter

 (46)
Erschienen am 11.09.2017
Eisenkinder

Eisenkinder

 (12)
Erschienen am 14.04.2014
Mutter to go

Mutter to go

 (0)
Erschienen am 14.01.2019

Neue Rezensionen zu Sabine Rennefanz

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Rezension zu "Die Mutter meiner Mutter" von Sabine Rennefanz

Eine wenig spannende, vorhersehbare Familienchronik
Huebnervor 6 Monaten

Ein viel versprechendes Cover und ein Plot ganz im Sinne der modischen Familiengeschichten und wieder irgendein dunkles Geheimnis, dessen Aufklärung zutage bringt, dass das Familienidyll gar keines ist und alles anders als man denkt.
Sabine Rennefanzens "Die Mutter meiner Mutter" reiht sich in die Masse von Nachkriegs-Familiengeschichtenbewältigungsschmöker und bleibt doch nur farblos.
Auf 250 Seiten beschreibt die Autorin die Jugend ihrer Oma Anna, die als Ostflüchtling in ein - wohl- brandenburgisches Dorf "Kosakenberg" kommt. Dort als Magd bei ihrer "Ziehmutter" Amalie arbeitet. Es folgen ungezählte Dorfanekdoten mit Leuten mit viel zu vielen ähnlich klingenden Namen. Die Autorin versucht einen Spannungsbogen mittels zweier Handlungsstränge: einerseits aus Sicht der Ich-Erzählerin (non-fiktive Enkelin oder autobiografisch?) in der Gegenwart, andererseits aus Annas Sicht, verquirlt dabei die Erzählhaltungen, sodass man (also ich) häufig einen Absatz mehrmals lesen muss, um das Subjekt und die Erzählzeit zu erkennen. Das macht dieses schmale Buch für mich zu einem Wälzer.
Schade.
Eine gute Idee, ein Spitzencover, aber eine Mühsal, Annas vorhersehbares (und logisches) "Geheimnis" zu lüften.

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Rezension zu "Die Mutter meiner Mutter" von Sabine Rennefanz

Eine Kriegsenkelinnengeschichte
MadameFlamussevor 8 Monaten

Auf das Buch war ich sehr gespannt. Vor einiger Zeit habe ich auch „Eisenkinder“ gelesen was mir zuerst nicht so gefallen hatte, dann aber Seite um Seite mehr. „Die Mutter meiner Mutter“ habe ich sozusagen gefressen. In 2 Tagen durchgelesen. mich hinein gestürzt, die Geschichte aufgesogen.

Die Geschichte hat im Grunde nicht so viel mit mir selbst zu tun aber irgendwie doch, so als Kriegsenkelin, die hier Parallelen findet zu den Menschen in Ihrem Leben. Solche Geschichten zu lesen, vor allem solche aus dem Osten von Deutschland ist schon auch eine Suche nach eigenen Antworten.

***

An sich wäre alles schnell erzählt – ist es aber nicht, es bleibt insgesamt vieles offen auch auf die Frage warum es „Die Mutter meiner Mutter heißt“ anstatt meine Oma oder so. Daran störe ich mich aber nicht, denn um gewisse Dinge erzählen zu können braucht es Abstand zu den Dingen .

Eine Buchhändlerin, die hin und wieder Lesungen anbietet, sprach ich auf dieses Buch an und ob das nicht mal eine schöne Einladung wäre, die Sabine Rennefanz. Die Buchhändlerin meinte, wer will schon zu einer Veranstaltung kommen wo es um die Geschichte der Vergewaltigung der eigenen Großmutter geht. Diese Antwort hat mir ein wenig die Sprache verschlagen, denn dies so auszudrücken wird weder dem Buch gerecht noch der Thematik, die eben soviel weiter greift. Und wenn Sie es schon so auf den Punkt benennen will, wie sehr hat doch Gewalt an Frauen uns alle geprägt? Wie sehr sitzt diese Gewalt in unseren Genen? Wie sehr die Angst und der Schmerz? Und wie wichtig sind deshalb genau solche Bücher? Und wie wichtig ist es dies auch in die Öffentlichkeit zu bringen!

Wenn schlimme Dinge passieren sind diese nicht einfach vorbei, und genau darum geht es in diesem Buch. Das was passiert, ist sehr sehr lange ein Geheimnis und im nachhinein zieht die Autorin vielleicht so etwas wie ein Resümee, im Versuch der Erzählung, die ich immer als ein tasten und suchen empfunden habe, als ein vorsichtig sein, achtsam und bedächtig. Aber genauso finde ich auch einen Willen zur Wahrheit, ein verstehen wollen und sich annähern, genauso wie ein sich neu finden in der Verortung innerhalb der Familienkonstellation, die ja nach dem Lüften des Geheimnisses eine andere ist. Und wie es vielleicht manche Kinder und Enkel von Tätern erleben – dieser Schock, das die geliebte oder gedacht gekannte Person eben auch jemand ganz anderes war.

Was wissen wir Kinder und Kindeskinder schon? Das meiste was wir wissen, wissen wir doch aus den Erzählungen, wenn denn überhaupt erzählt wird. Wieviel wird sich automatisch zusammengereimt aus kleinsten Andeutungen und kleinen Fragmenten um die herum man eine Geschichte wachsen läßt. Vermutlich der Ordnung halber? Oder um sich daran festzuhalten? Um nicht ewig im suchen zu schwimmen?

Wie schwer ist es sich dem Unglück der Vorfahren zu stellen, wie viel schwerer noch sich den Taten der Täter in der eigenen Familie.

Der Großvater kam damals aus der russischen Gefangenschaft zurück…  auch einer meiner Großonkels kam von dort wieder, sehr spät, so wie auch der Friedrich Stein, mit dem man schon gar nicht mehr rechnete. Seine Möbel waren verschenkt und in seinem Haus lebten Flüchtlinge…

Sabine Rennefanz scheint mir soviel zu erzählen wie nötig aber nie mehr. Es bleibt viel Spielraum. Es wird viel in Andeutungen geschrieben, nichts schreckliches ausgesprochen. Und ist nicht gerade das die Stimmung die man auch kennt? Und die einem wenig Halt gibt? …die es auch aushaltbar machen.

Die Andeutungen reichen, und sind vielleicht auch gerade gut weil Raum bleibt für die eigene Geschichte. Das sind doch immer die besten Bücher, also die, in denen man sich selbst ein Stück weit wiederfindet. Und auch ist das schlimme doch gerade wenn es einen selbst betrifft, nicht immer gut aussprechbar, zumindest geht es mir so, und das finde ich auch gut so, da es schützt vor einer weiteren Entblößung.

Und eins wird klar, wie sehr die Vergangenheit, auch wenn sie geheim war, unser Leben heute prägt. Die Menschen prägt und die Art wie Sie leben. Ich bin so vertieft gewesen das ich mit meinen Markierungen gerade nicht viel anfangen kann und von daher hier auch nichts zitieren möchte.

Die 3 Töchter von Friedrich weinen zusammen als er gestorben ist – das fand ich sehr ergreifend und schön, die Mutter der Mutter räumt alles aus dem Haus was Friedrich gehört hat…

Das Buch spielt heute und gestern – an beiden Orten könnte man den Eindruck haben das von verschiedenen Personen die Rede ist, doch nur zusammen ist verständlich um was es geht.  Es muß ein großer Schmerz gewesen sein für die Autorin, aber ich denke es ist auch sehr sehr heilsam darüber zu schreiben und die Geschichte zu erzählen.

Das Buch hat mich sehr berührt. Die Umschlaggestaltung passt ganz wunderbar und ganz hinten auf dem Einschlag findet sich ein wirklich besonderes Foto der Autorin was ich mir lange angeschaut habe, wir sind fast derselbe Jahrgang.  „Die Mutter meiner Mutter“ empfinde ich ähnlich wichtig wie „Die Mittagsfrau„, es läßt sich aber leichter lesen und hinterläßt auch ein bisschen mehr Hoffnung. Diese Bücher sind auch eine Geschichte der Frauen. Und wir Enkelinnen spüren den Schmerz, nicht wie unsere Mütter die verdrängen, abspalten, nicht wissen wollen, so tun als ob und funktionieren, und trotzdem alles an uns weitergegeben haben. Negieren hilft nicht, das ist klar, zumindest uns. Und doch ist gerade das eben auch eine Folge des Traumas das Dinge getrennt sind die ohne das Trauma eine Einheit bilden würden.

Erzählte Geschichte. Die Politik der Kriege und der Unmenschlichkeit, wie Sie sich wiederfindet in den Familien, das wird einem klar mit solchen Büchern. Ich empfinde dieses erzählen als essentiell für die deutsche Identität, auch für die Identität als Frau, denn ich bin auch alle meine Ahninnen, Sie sind alle in mir. Es spielt eine Rolle woher wir kommen.

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Rezension zu "Die Mutter meiner Mutter" von Sabine Rennefanz

Wie schwer ist es sich dem Unglück der Vorfahren zu stellen?
MadameFlamussevor 9 Monaten

Auf das Buch war ich sehr gespannt. Vor einiger Zeit habe ich auch “Eisenkinder” gelesen was mir zuerst nicht gefallen hatte, dann aber Seite um Seite mehr. “Die Mutter meiner Mutter” habe ich sozusagen gefressen. In 2 Tagen durchgelesen. mich hinein gestürzt, die Geschichte aufgesogen. Die Geschichte hat im Grunde nicht so viel mit mir selbst zu tun aber irgendwie doch, so als Kriegsenkelin, die hier Parallelen findet zu den Menschen in Ihrem Leben. Solche Geschichten zu lesen, vor allem solche aus dem Osten von Deutschland ist schon auch eine Suche nach Antworten.
Die Geschichte an sich wäre schnell erzählt – ist Sie aber nicht, und es bleibt auch insgesamt vieles offen auch auf die Frage warum es “Die Mutter meiner Mutter heißt” anstatt meine Oma oder so. Daran störe ich mich aber nicht, denn um gewisse Dinge erzählen zu können braucht es Abstand zu den Dingen . Eine Buchhändlerin die hin und wieder Lesungen anbietet sprach ich auf dieses Buch an und ob das nicht mal eine schöne Einladung wäre, die Sabine Rennefanz. Die Buchhändlerin meinte, wer will schon zu einer Veranstaltung kommen wo es um die Geschichte der Vergewaltigung der eigenen Großmutter geht. Diese Antwort hat mir ein wenig die Sprache verschlafen, denn dies so auszudrücken wird weder dem Buch gerecht noch der Thematik, die eben soviel weiter greift. Und wenn Sie es schon so auf den Punkt bennenen will, wie sehr hat doch Gewalt an Frauen uns alle geprägt? Wie sehr sitzt diese Gewalt in unseren Genen? Wie sehr die Angst und der Schmerz?

Wenn schlimme Dinge passieren sind diese nicht einfach vorbei, und genau darum geht es in diesem Buch. Das was passiert, ist sehr sehr lange ein Geheimnis und im nachhinein zieht die Autorin vielleicht so etwas wie ein Resümee im Versuch der Erzählung, die ich immer als ein tasten und suchen empfunden habe, als ein vorsichtig sein, achtsam und bedächtig. Aber genauso auch finde ich einen Willen zur Wahrheit, ein verstehen wollen und sich annähern, genauso wie ein sich neu finden in der Verortung innerhalb der Familienkonstellation die ja nach dem Lüften des Geheimnisses eine andere ist. Und wie es vielleicht manche Kinder und Enkel von Tätern erleben – dieser Schock das die geliebte oder gedacht gekannte Person eben auch jemand ganz anderes war.

Was wissen wir Kinder und Kindeskinder schon? Das meiste was Wir wissen, wissen wir doch aus den Erzählungen, wenn denn überhaupt erzählt wird. Wieviel wird sich automatisch zusammengereimt aus kleinsten Andeutungen und kleinen Fragmenten um die herum man eine Geschichte wachsen läßt. Vermutlich der Ordnung halber? Oder um sich daran festzuhalten? Um nicht Ewig im suchen zu schwimmen?

Wie schwer ist es sich dem Unglück der Vorfahren zu stellen, wie viel schwerer noch sich den Taten der Täter in der eigenen Familie.

Der Großvater kam damals aus der russischen Gefangenschaft zurück… auch einer meiner Großonkels kam von dort wieder, sehr spät, so wie auch der Friedrich Stein, mit dem man schon gar nicht mehr rechnete. Seine Möbel waren verschenkt und in seinem Haus lebten Flüchtlinge…

Sabine Rennefanz scheint mir soviel zu erzählen wie nötig aber nie mehr. Es bleibt viel Spielraum. Es wird viel in Andeutungen geschrieben, nichts schreckliches ausgesprochen. Und ist nicht gerade das die Stimmung die man auch kennt? Und die einem wenig Halt gibt? Die Andeutungen reichen und sind vielleicht auch gerade gut weil Raum bleibt für die eigene Geschichte. Das sind doch immer die besten Bücher, also die in denen man sich Selbst ein Stück weit wiederfindet. Und auch ist das schlimme doch gerade wenn es einen Selbst betrifft nicht immer aussprechbar, zumindest geht es mir so, und das finde ich auch gut so, das es schützt vor einer weiteren Entblößung.

Und eins wird klar, wie sehr die Vergangenheit, auch wenn Sie geheim war, unser Leben heute prägt. Die Menschen prägt und die Art wie Sie leben. Ich bin so vertieft gewesen das ich mit meinen Markierungen gerade nicht viel anfangen kann und von daher hier auch nichts zitieren möchte.

Die 3 Töchter von Friedrich weinen zusammen als er gestorben ist – das fand ich sehr ergreifend und schön, die Mutter der Mutter räumt alles aus dem Haus was Friedrich gehört hat…

Das Buch spielt heute und gestern – an beiden Orten könnte man den Eindruck haben das von verschiedenen Personen die Rede ist, doch nur zusammen ist verständlich um was es geht. Es muß ein großer Schmerz gewesen sein für die Autorin, aber ich denke es ist auch sehr sehr heilsam darüber zu schreiben und die Geschichte zu erzählen.

Das Buch hat mich sehr berührt. Die Umschlaggestaltung passt ganz wunderbar und ganz hinten auf dem Einschlag findet sich ein wirklich besonderes Foto der Autorin was ich mir lange angeschaut habe, wir sind fast derselbe Jahrgang. “Die Mutter meiner Mutter” empfinde ich ähnlich wichtig wie “Die Mittagsfrau“, es läßt sich aber leichter lesen und hinterläßt auch ein bisschen mehr Hoffnung. Diese Bücher sind auch eine Geschichte der Frauen. Und wir Enkelinnen spüren den Schmerz, nicht wie unsere Mütter die verdrängen, abspalten, nicht wissen wollen, so tun als ob und funktionieren und trotzdem alles an uns weitergegeben haben. Negieren hilft nicht, das ist klar, zumindest uns. Und doch ist gerade das eben auch eine Folge des Traumas das Dinge getrennt sind die ohne das Trauma eine Einheit bilden würden.

Erzählte Geschichte. Die Politik der Kriege und der Unmenschlichkeit, wie Sie sich wiederfindet in den Familien, das wird einem klar mit solchen Büchern. Ich empfinde dieses Erzählen als essentiell für die deutsche Identität, auch für die Identität als Frau, denn ich bin auch alle meine Ahninnen, Sie sind alle in mir. Es spielt eine Rolle woher wir kommen.

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Gespräche aus der Community

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Als der Krieg zu Ende ist, fängt für die vierzehnjährige Anna der Kampf erst an. Gemeinsam mit ihrer Stiefmutter und ihren zwei kleinen Brüdern flieht sie vor den Russen und macht sich auf den Weg nach Westen. Sie landet in Kosakenberg, einem Dorf in der sowjetischen Besatzungszone. Sie fängt an, als Magd bei einem Bauern zu arbeiten und ernährt so ihre Familie.

1949 kehrt ein längst verschollen geglaubter Knecht aus der Gefangenschaft auf den Hof zurück: Friedrich Stein. Anna hat vom ersten Tag Angst vor ihm – und doch muss sie ihn heiraten. Über die Umstände der Hochzeit wissen auch die Töchter, die aus der Ehe hervorgehen, viele Jahre nichts. Erst viele Jahre nach dem Tod des Vaters kommt ein Geheimnis ans Licht. Es ist eine brutale Geschichte - die allerdings zu der Zeit nicht selten war.

Meine Großmutter war ein Flüchtling - wie die Menschen, die heute zu uns kommen. Für mich wecken die aktuellen Fernsehbilder Erinnerungen an die Geschichte meiner Großmutter, die mich schon mein Leben lang begleitet. In meinem Buch begebe ich mich auf Spurensuche und zeichne Annas Leben nach - vielleicht erkennen einige Leser Ähnlichkeiten mit ihren Müttern oder Omas.

Wieso das, was vor siebzig Jahren passiert ist, heute wieder wichtig ist, habe ich im englischen Guardian erklärt :
http://www.theguardian.com/commentisfree/2015/aug/03/germany-asylum-seekers-rightwing-attacks


In einem vorab veröffentlichten Kapitel in der Berliner Zeitung wird die Flucht von Anna aus dem Dorf im Osten beschrieben:
http://www.berliner-zeitung.de/literatur/-die-mutter-meiner-mutter--von-sabine-rennefanz-in-der-fremde-lauert-ein-dunkles-familiengeheimnis,10809200,31707082.html



Gerne möchte ich mit euch die Diskussion weiterführen und lade deshalb zur Leserunde ein.

20 Bücher warten auf den Versand.

Wer teilnehmen möchte, beantwortet einfach folgende Frage:

Gibt es bei euch eine Fluchtgeschichte, die eure Eltern oder Großeltern geprägt hat?

Bewerbungsschluss ist der 30. September.

Ich bin gespannt auf eure Beiträge!
Viele Grüße
Sabine Rennefanz



Hallo, ihr Lieben!
Tausend Dank für die vielen spannenden, bewegenden, persönlichen Beiträge. Ich habe mich regelrecht festgelesen und war überwältigt, wie sehr das Thema Flucht und Krieg euch auch bewegt. Es fiel mir sehr schwer, aus den Bewerbungen nur zwanzig Gewinner auszuwählen. Ich habe versucht, eine Bandbreite an unterschiedlichen Hintergründen auszusuchen (Flucht nicht nur aus dem heutigen Polen, sondern auch aus anderen Ländern) sowie verschiedene Generationen zu repräsentieren, es sind auch Gewinner dabei, die gar keine Fluchtgeschichte zu erzählen hatten, die aber plausibel begründen konnten, warum dieses Thema für sie interessant ist. Alle, die nicht gewonnen haben: Bitte lest und diskutiert trotzdem mit!

Und hier sind die Gewinner:
Rosen-rot
TochterAlice
Bookgirl
Honigmond
Alasca
Engineerwife
Britta70
Buecherschmaus
Goldstueck90
Lesebiene27
Tricksi
Bettina243
Leselea
MagicMoments
Aspasia
FamousNinchen
Barbara62
Orfe1975
Hevalump
Isa1011

Die Bücher stehen beim Luchterhand Verlag München für euch bereit und werden so schnell wie möglich versendet.

Herzlichen Dank nochmal und viele Grüße
Sabine Rennefanz



Hallo, ihr Lieben, zum Abschluss der Runde nochmals ein großes Dankeschön von mir für die vielen spannenden Gedanken, Interpretationen, Fragen und Beiträge. Diese Leserunde, meine erste, war eine echte Bereicherung. Alles Gute, Sabine Rennefanz
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Sabine Rennefanz wurde am 18. Juli 1974 in Beeskow (Deutschland) geboren.

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