Sabine Schneider

 4,1 Sterne bei 8 Bewertungen

Lebenslauf von Sabine Schneider

Sabine Schneider wurde im Jahr 1968 im damaligen West-Berlin geboren. Sie wuchs in einem seinerzeit noch dörflich strukturierten Außenbezirk im Süden der Stadt auf. Insofern erlebte sie bewusst die Herausforderungen einer geteilten Stadt und die Grenzen des eingeschlossenen West-Berlins. Als "Mauerkind" konnte sie in ihrer Kindheit einerseits ihre Verbundenheit mit der Tier- und Naturwelt leben und genießen. Andererseits stellte sie sich aufgrund der direkten Konfrontation schon in jungen Jahren die Frage, was wohl der Sinn des Lebens wäre. Oder vielmehr: Warum Menschen mit sich selbst und auch mit anderen Lebewesen teilweise zerstörerisch umgehen. Nach ihrem Studium der Wirtschaftswissenschaften war sie national und international als Analystin und Unternehmensberaterin im Fitness-, Wellness-, Freizeit- und Tourismusmarkt tätig. Als pragmatische Lösungsfinderin entwickelte sie sich selbst stetig weiter. Für sie stand immer fest: Theoretisches Wissen ist wichtig. Doch es lässt sich erst nutzbringend umsetzen, wenn man es auch selbst erfahren, überprüft und verbessert hat. Denn authentisch, effizient und lösungsorientiert kann der Mensch andere auf dem Weg nur so weit begleiten, wie er den eigenen Weg schon selbst gegangen ist.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Sabine Schneider

Cover des Buches ganz & einfach (ISBN: 9783463405988)

ganz & einfach

 (3)
Erschienen am 01.11.2010
Cover des Buches Die schöne Tote im alten Schlachthof (ISBN: 9783897059900)

Die schöne Tote im alten Schlachthof

 (3)
Erschienen am 30.10.2012
Cover des Buches Das kleine Licht (ISBN: 9783902711908)

Das kleine Licht

 (1)
Erschienen am 24.02.2020
Cover des Buches Wider die Kommunikation (ISBN: 9783883962139)

Wider die Kommunikation

 (1)
Erschienen am 01.10.2005
Cover des Buches Die Dinge und die Zeichen (ISBN: 9783826037177)

Die Dinge und die Zeichen

 (0)
Erschienen am 18.04.2008
Cover des Buches Einer nach dem anderen (ISBN: 9783803112347)

Einer nach dem anderen

 (0)
Erschienen am 01.02.2006
Cover des Buches Epiphanie der Form (ISBN: 9783835314412)

Epiphanie der Form

 (0)
Erschienen am 01.11.2014
Cover des Buches Im Schatten der Wallfahrt (ISBN: 9783954515448)

Im Schatten der Wallfahrt

 (0)
Erschienen am 15.05.2015

Neue Rezensionen zu Sabine Schneider

Cover des Buches Die schöne Tote im alten Schlachthof (ISBN: 9783897059900)
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Die schöne Tote im alten Schlachthof" von Stephan Brakensiek

Wer mordet an der Kunstakademie?
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

„Ferschweilers Stadtteil, Trier-West, war eben nicht gerade ein Anziehungspunkt für Touristen, die seine Stadt besuchten, ja nicht einmal für die meisten Trierer selbst.“

 KHK Rudolph Ferschweiler wird zur Kunstakademie, die sich im ehemaligen Schlachthof von Trier etabliert hat, gerufen, weil die Putzfrau eine der Teilnehmerinnen dort tot aufgefunden hat. Die Gegend ist alles andere als attraktiv, die Tote allerdings ist eine wahre Schönheit. So wie es aussieht, ist die Frau an einem anaphylaktischen Schock gestorben. Unfall oder Mord? Um das herauszufinden müssen Ferschweiler und sein Kollege Wim de Boer Schüler, Lehrkräfte und das Verwaltungspersonal vernehmen. Die Männer sind loben in völliger Übereinstimmung die Schönheit der Toten, die Frauen sind da ein wenig anderer Meinung - von Körpereinsatz und Intrigen ist die Rede. 

"Tatsächlich aber muss ich dem Täter oder der Täterin meinen Respekt zollen. Ich habe über die Umstände lange nachgedacht. Die Tat passt zur Akademie, schließlich war es kein einfaches Verbrechen. Das war Mord als hohe Kunst! Perfekt, sauber, unaufklärbar - Sie werden sehen: Der Täter war ein Künstler, das steht fest." Feschweiler blieb die Spucke weg. 

Als dann wenige Tage später ausgerechnet jene Putzfrau brutal erschlagen wird,  die die schöne Tote gefunden hat, zählt Ferschweiler eins und eins zusammen. Hat sie etwas gesehen, das sie nicht sehen sollte? 

Meine Meinung: 

Die Stadt Trier mit ihrer langen und wechselvollen Geschichte ist mir bislang als Schauplatz eines Krimis nicht untergekommen. Daher war ich recht neugierig. Leider hat mich der Schreibstil so gar nicht gepackt. Es geht, mit Ausnahme des Showdowns, recht beschaulich zu. Getragen wird der Krimi durch die beiden unterschiedlichen Kriminalbeamten Ferschweiler und de Boer. Ferschweiler, ein Kind der Stadt ohne jegliches Kunstverständnis hat in de Boer einen ungeliebten Mitarbeiter, der sehr belesen ist und sich mit Kunst auskennt. Für intensive Recherchen ist de Boer gut zu gebrauchen, aber so richtig warm werden weder die Kollegen noch ich mit ihm. Das Autoren-Duo ergeht sich in diversen Andeutungen warum de Boer so ist, wie er ist.  

Obwohl in mehrere Richtungen ermittelt wird, bin ich dem Täter recht bald auf die Schliche gekommen, während die Polizei noch ein wenig im Trüben fischt. 

Fazit: 

Obwohl ich Krimis mag, die auch gemächlich daherkommen, hat mich dieser Krimi nicht so recht vom Hocker gerissen. Daher kann ich leider nur 3 Sterne vergeben.

 

Kommentare: 2
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Cover des Buches Das kleine Licht (ISBN: 9783902711908)
aus-erlesens avatar

Rezension zu "Das kleine Licht" von Antonio Moresco

Den Gedanken nicht nachhängen, sondern ihnen auf den Grund gehen
aus-erlesenvor 2 Jahren

Wenn einem ein Gedanke nicht mehr aus dem Kopf geht, muss man was dagegen tun. So denkt auch der einsame Mann, in den einsamen Bergen, in seiner einsamen Berghütte. Und zwar als er auf der gegenüberliegenden Seite des einsamen Tales ein Licht sieht. Jeden Tag. Jeden Tag zur gleichen Zeit erscheint es. Und es lässt ihm keine Ruhe. Was ist das? Was ist dort? Ist es hier vielleicht doch nicht so einsam wie vermutet? Er entschließt sich dorthin zu fahren, von wo das kleine Licht ihm die Nerven zerbrechen lässt. Auf dem Weg trifft er Menschen, die noch nie was von dem Licht gehört haben, geschweige denn es selbst je gesehen haben. Nur einer hat es ebenfalls schon mal gesehen. Für ihn sind es Außerirdische. Naja, eine befriedigende Antwort hört sich anders an. 

Der einsame Mann findet die Stelle und ist überrascht, was er da sieht – was er erhofft hat zu finden, kann er eh nicht in Worte fassen. Ein kleiner Junge lebt dort. Er wäscht ab, bügelt seine Sachen, macht Hausaufgaben. Mama und Papa sind nicht da, sind weg. Einfach nicht existent. Und jeden Tag geht der kleine Junge durch den dunklen Wald zur Schule. Er lernt fleißig, doch die Lehrer verzweifeln an ihm. Die Mitschüler hänseln ihn. Er scheint keine Leuchte zu sein. 

Doch die Szenerie ist irgendwie geladen. Das spürt der Mann sofort. Der Junge will sich nicht helfen lassen. Sein Fatalismus ist erschreckend, aber auch mutmachend. Der Kleine braucht keine Hilfe, so sehr sie ihm von dem Mann auch angeboten wird. Das ist verstörend … für den Mann. Doch es soll noch unerklärlicher werden als er es sich jemals ausmalen könnte.

Die Idylle der abgeschiedenen Berge ist für Antonio Moresco der ideale Nährboden für seinen Kurzroman. Die einfache Sprache passt ins Bild der Einöde in den einsamen Bergen. Hier ist nicht viel los. Arbeit und nochmal Arbeit bestimmen den Tagesrhythmus. Keine Zeit zur Klage, keine Zeit, um über Dinge grübeln, die eh nicht zu verändern sind. Doch hier oben ist die Welt nicht so in Ordnung (im wahrsten Sinne des Wortes) wie es sich so mancher Teilzeitaussteiger gern vorzustellen wünscht. Und schlussendlich ist die Begegnung mit dem Jungen, der den Kitt aus den Fenstern der Schule aß, ein Treffen mit einem sehr vertrauten Menschen…


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Cover des Buches ganz & einfach (ISBN: 9783463405988)
Ritjas avatar

Rezension zu "ganz & einfach" von Dieter Moor

Rezension zu "ganz & einfach" von Dieter Moor
Ritjavor 12 Jahren

Was ich bisher von Dieter Moor gesehen oder gelesen habe, machte mir Spaß. Sein feiner scharfsinniger Humor und die herrlichen Anspielungen auf festgefahrene Klischees und Gegebenheiten zaubern mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Hier wird das Kochen zur Nebensache und vorallem ist es entspannt. Kein Gourmetkochen mit zig Zutaten, die man danach nie wieder braucht, sondern eine einfache und gesunde Küche mit Spaß an den Zutaten. Danke Herr Moor für die Entschleunigung in der Küche!

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