Sabine Schoder So was passiert nur Idioten. Wie uns.

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Inhaltsangabe zu „So was passiert nur Idioten. Wie uns.“ von Sabine Schoder

Viki und Jay sind das absolute Traumpaar, das auch nach Monaten noch auf Wolke sieben schwebt. Endlich ist alles gut, endlich hat Viki jemanden gefunden, dem sie vertrauen kann, der ohne Wenn und Aber zu ihr steht. Doch dann findet Viki heraus, dass Jay sich nachmittags heimlich duscht. Das tut doch nur jemand, der etwas zu verbergen hat. Oder? Da ist etwas, das Jay ihr verschweigt. Etwas, das sich eiskalt in Vikis Herz bohrt. Setzt er alles, was sie hatten, einfach so aufs Spiel?

Fesselnd und emotional wie der erste Band. Sabine Schoders Schreibstil ist einmalig. Hier ist jeder Satz ein Genuss. Highlight 2017!

— Schassi
Schassi

Gelungener Abschluss mit ein bisschen zu viel Zuckerwatte

— Tasmetu
Tasmetu

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  • Tolle Fortsetzung der Geschichte von Viki und Jay

    So was passiert nur Idioten. Wie uns.
    Nabura

    Nabura

    24. September 2017 um 19:07

    Viki und Jay sind seit fast drei Jahren ein Paar und wohnen zusammen in Vikis Wohnung. Doch in letzter Zeit kommt Viki Jays Verhalten verdächtig vor: Er duscht mitten am Tag und wäscht die davor getragenen Klamotten sofort, ohne eine Erklärung zu liefern. Hat er eine Affäre? Als Viki sein Handy checkt, eskaliert der Streit und sie wirft ihn hinaus. Können die beiden Sturköpfe den Streit aus der Welt räumen oder ist das der Anfang von Ende ihrer Beziehung? Vor zwei Jahren konnte mich das Buch „Liebe ist was für Idioten. Wie mich“ mit seiner Liebesgeschichte rund um Viki und Jay absolut begeistert. Mit einer Fortsetzung hätte ich nicht gerechnet, habe mich aber sehr über die Nachricht gefreut. Seit den Ereignissen des ersten Bandes sind fast drei Jahre vergangen. Beide wohnen zusammen in der Wohnung, die Viki von ihrer Mutter geerbt hat, und gelten inzwischen als das Traumpaar schlechthin. Doch nun ist es zu einem großen Streit gekommen, der die Frage aufwirft, wie es weitergehen kann.Ich war im Nu wieder mitten drin in der Geschichte. Viki und Jay sind nach dem Streit erst mal beide zu stur, um miteinander zu reden. Am liebsten hätte ich ihnen ins Gewissen geredet, doch das übernehmen schon ihre besten Freunde. Mel kommt extra für Viki etwas früher aus dem Praktikum in London zurück und Jay findet nach seinem Rauswurf erst mal Unterschlupf bei Dave. Mel und Dave haben jeweils ihre eigene Vorstellung davon, was es bedeutet, zu helfen, wodurch es nicht nur zu mehr Klarheit, sondern auch neuen Missverständnissen kommt. Einige Kapitel sind auch aus ihrer Sicht erzählt, was eine gute Abwechslung war und neue Perspektiven auf das Geschehen bot. Viki und Jay blicken in dieser Zeit auf die letzten Jahre ihrer Beziehung zurück und überlegen, wie es weitergehen kann. Für mich hat sich die Phase, bis die beiden überhaupt wieder miteinander reden, allerdings etwas gezogen. Meine Begeisterung für die Geschichte wuchs dann wieder, als die beiden endlich wieder aufeinander treffen. Diese Szene fand ich besonders gelungen, sie hat Spaß gemacht trotz des ernsten Hintergrundes. Grundsätzlich ist der Tonfall der Geschichte locker. Die beiden Protagonisten haben einen trockenen Humor, es kommt zu witzigen Zwischenfällen und auch die Kapitel aus der Sicht ihres Hundes Kid konnten mich unterhalten. Es gibt aber auch viele Momente, die nachdenklich stimmen. Neben dem Streit macht sich Viki Sorgen, wie sie die Wohnung und ihr Leben finanzieren soll und Jay muss sich mit seinem Geheimnis auseinandersetzen. Bald wartet auch noch eine neue Herausforderung auf die beiden zu, die ich nach vielen Hinweisen schon recht früh erahnte.Vikis und Jays authentische Liebesgeschichte übte bald einen Sog auf mich aus, der mich neugierig weiterlesen ließ. Es kommt zu Hochs und Tiefs und immer wieder wird es auch chaotisch. Die beiden in all diesen Situationen zusammen zu erleben fand ich super. Schließlich kommt es zu dramatischen Entwicklungen, überstürzten Handlungen und einem großen Schock. Doch dann kommt eine schwarze Seite, die wie ein schwarzes Loch meine zahlreichen offenen Fragen schluckte und mich in eine Zukunft katapultierte, wo auf wenigen Seiten ein Ende geboten wird, das ich in der Form nicht gebraucht hätte. Für mich ein kleiner Wermutstropfen bei der sonst so tollen Geschichte rund um Viki und Jay.In „So was passiert nur Idioten. Wie uns.“ darf der Leser noch ein zweites Mal Viki und Jay begleiten. Nach einem großen Streit müssen die beiden überlegen, wie es weitergeht, und gleichzeitig noch einige andere Herausforderungen bewältigen. Nach einem etwas langen Einstieg hat mir die meist locker erzählte Geschichte mit vielen schönen, aber auch nachdenklichen Momenten immer besser gefallen. Wenn ihr den ersten Band mochtet, dann solltet ihr euch diese Fortsetzung nicht entgehen lassen!

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  • Ein Highlight des Jahres

    So was passiert nur Idioten. Wie uns.
    Schassi

    Schassi

    21. September 2017 um 12:31

    Sabine Schoders Debütroman „Liebe ist was für Idioten. Wie mich.“ war mein absolutes Jahreshighlight 2015! Bereits nach diesem ersten Buch war mir klar, dass die Autorin ab sofort zu meinen Lieblingsschriftstellerinnen gehört. Nachdem sie in diesem Frühjahr eine tolle Kurzgeschichte zu der Oetinger-Anthologie #herzleer beigesteuert hat, ist nun endlich die heißersehnte Fortsetzung ihres Debüts erschienen, auf das ich ungelogen sooo sehr hingefiebert habe. Die Geschichte spielt drei Jahre nach dem Ende des ersten Buches. Viki und Jay haben sich zusammengerauft, leben gemeinsam in Vikis alter Wohnung, haben einen Hund und gehen ihrem Studium nach. Die beiden sind glücklich, doch als Jay anfängt, sich komisch zu verhalten, vermutet Viki etwas Schreckliches. Soviel verrät ja bereits der Klappentext. Auch ich war sehr gespannt darauf, was zwischen den beiden vorgefallen ist. Natürlich möchte ich nicht spoilern, deshalb sage ich nur: Die Autorin schafft es durch das gesamte Buch hindurch, den Leser auf falsche Fährten zu locken und so stets die Spannung aufrecht zu erhalten. Teilweise liest sich der Roman wie ein Krimi. Das Besondere an diesem Band ist, dass er aus verschiedenen Perspektiven geschildert wird. Hauptsächlich kommen Viki und Jay zu Wort, aber diesmal erzählen auch ihre jeweils besten Freunde Mel und Dave, sowie einige andere Personen. Diese gelungenen Perspektivwechsel, zusammen mit den knackig kurzen Kapiteln haben mir richtig gut gefallen. An jedem Kapitelende wartet ein kleiner Cliffhanger, der das sofortige Weiterlesen fast unverzichtbar macht. Und trotzdem habe ich dieses Buch bewusst in kleinen Happen verschlungen. Denn Sabine Schoders Geschichten sind nicht mit anderen Jugendbüchern vergleichbar. Die Autorin hat einen unglaublich starken und sehr bildhaften Schreibstil, der voller Metaphern und zitatwürdiger Sätze steckt. Diese Schreibe muss man einfach genießen. Ich habe viele Absätze mehrmals gelesen, sie mir nochmal auf der Zunge zergehen lassen und war schlichtweg begeistert. Jeder Satz ist ein Genuss, ohne dass die Geschichte jemals kitschig oder unnatürlich wirkt. Denn Schoders zweite große Stärke ist die Authentizität: seien es die Charaktere, ihre Vergangenheit, ihre Gefühle, Worte oder Taten – ich konnte mich stets mit Viki, Jay und ihren Freunden identifizieren und habe sie alle sehr ins Herz geschlossen. Das Ende war genau nach meinem Geschmack. Gerade, als man denkt, jetzt kommt das große Happy End, folgt ein Schlag, mit dem niemand gerechnet hätte und alles wendet sich von Neuem. Da ist mir beim Lesen kurz das Herz stehen geblieben. Auch das ist Sabine Schoders Spezialität: Sie nimmt ihre Leser mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle und schmeißt sie an der höchsten Stelle einfach aus dem Sitz. So etwas liebe ich! Ein ganz besonderes Schmankerl stellte für mich der Epilog dar. Ohne zu viel verraten zu wollen, möchte ich anmerken, dass ich ihn perfekt fand – so wie auch das gesamte Buch. Die lange Wartezeit hat sich definitiv mehr als gelohnt. Ich wünsche mir sehnlichst, dass die Autorin uns ganz bald wieder mit neuem Lesestoff versorgt. Gut zu wissen: Obwohl dieses Buch eine Fortsetzung von „Liebe ist was für Idioten. Wie mich.“ ist, könnte man es auch unabhängig davon lesen. Die Geschichte spielt einige Jahre später. Durch viele kurze Einschübe werden dem Leser die Geschehnisse des ersten Bandes an den wichtigsten Stellen wieder ins Gedächtnis gerufen. Dabei fand ich es besonders spannend, diesmal viele Dinge aus Jays Perspektive zu erfahren. Wer Band eins nicht kennt, sollte also dennoch keine Probleme haben, der Geschichte zu folgen. Allerdings empfehle ich euch, beide Bücher zu lesen. Es lohnt sich! Fazit: Mit „So was passiert nur Idioten. Wie uns.“ hat Sabine Schoder es wieder geschafft, mich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitzunehmen. Drei Jahre nach dem Ende des ersten Buches müssen Viki und Jay erneut beweisen, dass ihre Beziehung nicht zum Scheitern verurteilt ist. Dabei kämpft vor allem Viki gegen ihre inneren Dämonen und ihre miese Vergangenheit an.Neben den authentischen Charakteren haben mir vor allem die spannungsvollen kurzen Kapitel gefallen, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden. Das Beste am Buch ist jedoch der unvergleichbare bildhafte Schreibstil der Autorin, der voller zitatwürdiger Sätze und Metaphern steckt. Hier ist jeder Satz ein Genuss. Bitte ganz bald mehr davon!Für mich eines des Highlights 2017!

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  • Wundervolles Buch mit klitzekleiner Kiritk

    So was passiert nur Idioten. Wie uns.
    Lovinbooks4ever

    Lovinbooks4ever

    21. September 2017 um 10:46

    Liebe ist was für Idioten. Wie uns. habe ich als Hörbuch gehört und war total begeistert. Natürlich musste ich dann einfach auch den zweiten Band lesen. Ich wollte ja schließlich wissen, wie es mit Jay und Viki weitergeht. Sie sind mittlerweile 3 Jahre älter und wohnen zusammen in Viki’s alter Wohnung. Gleich zu Beginn werden wir auch schon mit dem Streit konfrontriert, der die beiden erstmal entzweit. Und hach, der Grund war so banal und so blöd, dass ich mir echt dachte: Leute, ernsthaft? Hier hätte ich mir tatsächlich gewünscht, dass es nicht so laufen würde. Denn nach 3 Jahren Beziehung sollte man doch schon in der Lage sein sowas ansprechen zu können. Aber nun gut. Das ist allerdings auch die einzige Kritik, die ich an diesem Buch habe. Denn was Sabine Schoder aus der Geschichte macht ist mal wieder wundervoll. Gefühle pur mit viel Gänsehaut und einem dramatischen Abgang. Fantastisch! Und dazu ihr Schreibstil. Er ist witzig und fesselt einen ab der ersten Seite. Diesmal dürfen wir die Geschichte aus mehreren Perspektiven lesen. Mel (Viki’s Freundin), Dave (Jay’s Freund) und sogar aus Sicht des Hunds Kid. Das Kapitel aus Sicht von Kid war so goldig und so witzig. Schade, dass es nur ein einiziges Kapitel aus seiner Sicht gab. An manchen Stellen hätten weitere Kapitel noch super gepasst. So erfahren wir als Leser natürlich bestens, wer was denkt und warum was geschieht. Mir persönlich hat das sehr gut gefallen. Toll fand ich auch, dass es nicht nur um Jay’s und Viki’s Streit ging. Viki macht bezüglich ihres Vaters noch einen riesen Schritt durch und auch Jay’s Eltern haben eine kleine Krise zu bewältigen. So wurde es nicht langweilig und man hatte immer wieder etwas, wo man unbedingt erfahren wollte, wie es weitergeht. Das Ende war, wie gesagt, sehr dramatisch und der Epilog machte dann so einiges wieder wett. Wunderschön und einfach nur zum Seufzen. Der zweite Band besticht mal wieder durch einen tollen Schreibstil, viel Gefühl und tollen Charakteren. Lediglich der Grund des Streits kam mir doch sehr banal vor. Nach einer so langen Beziehung erschien es mir persönlich doch etwas zu oberflächlich. Dennoch ist dieses Buch absolut lesenswert. 4 von 5 Punkten!

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  • Gelungener Abschluss mit ein bisschen zu viel Zuckerwatte

    So was passiert nur Idioten. Wie uns.
    Tasmetu

    Tasmetu

    21. September 2017 um 10:21

    Spoilerwarnung.Nachdem Band Eins mich dazu gebracht hat, mein Leser-Pokerface vollkommen in Tränen aufzuweichen, waren meine Erwartungen natürlich hoch. Ich freute mich so so sehr auf die Fortsetzung von Vikis und Jays Geschichte, dass ich keine Sekunde warten konnte, als es ankam.Und ich weiß nicht, wie Sabine Schoder es schafft, dass ich bei ihren Liebesgeschichten emotional werde. Denn eigentlich kann ich Liebesromane nicht ausstehen. Bei Viki und Jay ist es aber irgendwie anders. Ich finde mich selbst in der Geschichte wieder, den Schmerz, den eine Beziehung verursachen kann, die unfairen Seiten des Lebens, der langsame Heilungsprozess eines gebrochenen Menschen, die Wut und Ohnmacht, die Stärke, die Hoffnung.Zwar habe ich bei diesem zweiten Teil nicht vollkommen schluchzend auf dem Boden gelegen (ich hoffe auch stark, dass das nie wieder vorkommt), aber ich hatte trotzdem immer wieder Tränen in den Augen. Schoder schafft es mit nur wenigen Sätzen immer wieder, sich tief in mein Herz zu bohren.Leider hat es meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Denn in Band Zwei haben wir mehr kitschige und klischeehafte Elemente, was für mich eine gewisse emotionale Distanz geschaffen hat. Gerade den Epilog fand ich... naja. Ein bisschen zu viel Zuckerwatte. Und ein bisschen zu viele offene Fragen.Trotzdem wirkten die beiden immer noch echt. Ihre Probleme - und davon gibt es jede Menge - sind mit ihnen gewachsen und plötzlich geht es weniger um Drogenmissbrauch als um Geldsorgen und ähnliches.Die Tatsache, dass sie ihre Vergangenheit, ihre schlechten Angewohnheiten und die inneren Narben und Fehler nicht einfach abschütteln, weil sie nun die große Liebe gefunden haben, fand ich sehr erfrischend. Hier wird niemand nur durch pure Liebe geheilt, sondern man sieht, wie es in Wahrheit ist: Ein anstrengender, nicht immer einfacher Prozess, der nie vollständig abgeschlossen ist und bei dem man immer wieder Rückfälle hinnehmen muss. Es hat mir das Herz gebrochen, weil es so verdammt real ist. Weil es nicht einfach nur hübsche Fiktion ist, sondern das wahre Leben. Und zwar das von Menschen, bei denen eben nicht immer alles super ist oder super wird, sondern wo das Leben immer wieder dazwischen funkt, sie auf die Probe stellt, sie verletzt, sie verzweifeln lässt, sie vor heftige und endgültige Entscheidungen stellt. Und dass diese Entscheidungen durchaus ernste, nicht wieder gut zu machende, Konsequenzen haben.Schoder hat ein Talent dafür, das wahre Leben zu Papier zu bringen und es dabei weder langweilig noch geschönt darzustellen. Sie schafft es, dass man das Leben lieben lernt, obwohl alles schief läuft. Sie schafft es, Liebe genau die Bedeutung beizumessen, die sie hat: Etwas, dass wie ein Kleber wirken kann, aber nicht wie ein schnelles Heilmittel. Eine Hilfe, aber keine Notwendigkeit. Auch die Themen der häuslichen Gewalt, Verlust, Drogenmissbrauch, Eltern-Kind-Beziehung, Erwachsenwerden, usw, fand ich gut behandelt. Obwohl ich die Zigaretten etwas zu "romantisiert" fand, denn wir erfahren nie, ob er tatsächlich aufgehört hat.Weshalb das Buch, neben dem erhöhten Zuckerwatte-Faktor, ebenfalls einen Stern abgezogen bekommen hat, war Dave. Jays bester Freund mag zwar ein gutes Herz haben, ist aber ein sexistischer Idiot. Ich hätte seine Perspektive wirklich nicht gebraucht. Ich weiß, dass solche Menschen durchaus auch zur unschönen Realität gehören, aber der Sexismus hätte echt nicht sein müssen. Dafür lieber mehr von Mel, denn die Freundschaft von ihr und Viki war wirklich Girlpower und voller platonischer Liebe.Ich bin auf jeden Fall froh, dass wir ein zweites Buch von Viki & Jay bekommen haben. Und ich hoffe, dass Schoder noch viele solcher Bücher schreibt. Allerdings sollten diese dann auch bessere Cover haben, die auch diejenigen ansprechen, die diese wirklich Geschichte brauchen.

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  • Ein kleines bisschen schwächer als Band 1, konnte mich aber trotzdem begeistern !

    So was passiert nur Idioten. Wie uns.
    InaVainohullu

    InaVainohullu

    21. September 2017 um 10:13

    Viki und Jay haben große Hürden gemeistert. 3 Jahre lang haben sie gekämpft, sind zusammengezogen und wurden glücklich. Doch plötzlich ist da diese verräterische Stimme in Vikis Kopf, die ihr Zweifel an Jays Treue einflüstert. Jay benimmt sich seltsam und Viki weiß nicht so recht wie sie sein Verhalten deuten soll. Hat er wirklich eine Neue ? Was sonst könnte er vor ihr verheimlichen wollen ? In ihrer Panik macht Viki einen blöden Fehler und so schaukelt sich die Situation nur noch weiter hoch. Hat ihre Beziehung noch eine Chance ?Meinung:Endlich ein neues Buch von Sabine Schoder ! Und dann auch noch ein zweiter Teil um Viki und Jay. Das kann doch eigentlich nur gut werden, oder ? Ich habe mich jedenfalls sehr darüber gefreut und war bereits im Vorfeld schon sehr euphorisch und zuversichtlich, denn immerhin war "Liebe ist was für Idioten. Wie mich" eines meiner Jahreshighlights 2015.Und tatsächlich beginnt die Geschichte wirklich richtig toll. Wir starten 3 Jahre nach dem Ende von Band 1 und obwohl ich nicht weiß was in dieser Zeit alles geschehen ist, bin ich sofort wieder voll drin und voll dabei. Und eigentlich könnte zwischen Viki und Jay alles total wunderbar und gut sein, wenn da nicht Vikis Zweifel wären.Der Grund hierfür bzw. dessen Offenbarung, warum es überhaupt zu Vikis Misstrauen kommt, erscheint mir im ersten Moment ehrlich gesagt, viel zu flach und zu banal, als das daraus so ein großes Dilemma entstehen könnte, in das sich die beiden definitiv hineinkatapultieren. Wenn man sich allerdings zurückerinnert an Teil 1, dann wird einem wieder bewusst, WARUM der Grund für Viki eine so extrem große Rolle spielt und warum Jay sein Geheimnis für sich behält. Zu blöd ist eben nur, das Viki völlig falsche Schlüsse zieht und ihre, in dieser Sache wenig hilfreichen, Freunde sie noch in ihrer Entscheidung bestärken und ja, sogar noch Feuer ins Öl gießen. Das macht die ganze Angelegenheit noch komplizierter. Auch ihre Selbstzweifel stehen ihr im Weg, der Verlust der Mutter wiegt mit einem Mal noch schwerer als die Jahre zuvor und dann ist da noch diese eine Entscheidung die Viki nur für sich selbst fällen kann. Geschrieben ist Band 2 aus insgesamt 6 Perspektiven, was ich sehr interessant und auch teilweise amüsant fand, stellenweise aber auch ein wenig unnötig. Melanie, Vikis beste Freundin, zum Beispiel hat mich eher aufgeregt, als das ihre Perspektive für mich einen Mehrwert hatte. Klar, sie macht sich Sorgen um ihre beste Freundin, doch dabei steckt sie sich viel zu sehr in die Beziehung. Alles im immer im Rahmen des Verständlichen, wenn man es von der Warte der besten Freundin aus betrachtet, aber mich hat sie damit ehrlich nur genervt. Ein wenig schade fand ich, das Sabine Schoder hier wichtige Rückblicke auf Jays Werdegang zwischen Band 1 und Band 2 ausspart. Hier hätte ich mir definitiv mehr Einblicke gewünscht. Nichtsdestotrotz konnte sie mich auch mit diesem zweiten Band wieder für sich Einnehmen und mich begeistern. Ich liebe einfach ihren absolut genialen Schreibstil und ihre Wortgewandtheit.Ihre Charaktere, insbesondere Viki, mit all ihren Gedankengänge und Handlungen, sind absolut authentisch. Jeder von uns könnte in ihre Situation geraten und dadurch ihre Ängste und Zweifel entwickeln, sie aber auch auf ähnliche Weise lösen. Die Figuren wirken echt und wie aus dem Leben gegriffen.Auch die Handlung ist, wenn man die oben genannten Punkte einmal außer Acht lässt, wirklich sehr realistisch und ebenfalls nachvollziehbar. Einzig das Ende wirkte ein wenig überspitzt und sehr dramatisch, was aber wiederum die Spannung noch einmal steigert. Und YAY, es gibt einen Epilog. Und zwar einen der die komplette Geschichte perfekt abrundet. Fazit:Auch mit dem zweiten Band "So was passiert nur Idioten. Wie uns" hat es Sabine Schoder geschafft mich zu begeistern. Ich liebe ihren wortgewandten Schreibstil, Charaktere wie Handlung sind authentisch und nachvollziehbar und auch wenn ich hier ein paar kleine Kritikpunkte habe, so kommt die Geschichte doch zu einem perfekten Abschluss und stellt mich total zufrieden.

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