Ich finde das Cover wunderschön und dem Thema angemessen. Farblich ist alles toll abgestimmt. Die Katze schaut etwas traurig zurück. Offensichtlich geht es für sie nur in einer Richtung weiter. Das ist vielleicht als kleiner Hinweis gedacht, dass das Buch auch traurige Aspekte hat. Liest man dann den Titel ergibt alles als ganzes einen Sinn.
Würde dieses Buch, in einer Buchhandlung, auf einem Tisch, zwischen vielen anderen Büchern liegen, meine Aufmerksamkeit hätte es.
Aus der Sicht eines Tieres habe ich den Abschied noch nicht betrachte. Die Vorstellung, dass es wirklich so ist oder sein könnte, finde ich schön und beruhigend. Mystery findet so viele Freunde und damit auch Geborgenheit. Sehr gefühlvoll ist die Geschichte geschildert. Mir gefällt der Schreibstil von Sabine Schröder sehr.
Ob groß oder klein, dieses Buch ist für jedes Alter eine Bereicherung und erhält meine Leseempfehlung.
Sabine Schröder

Lebenslauf
Sabine Schröder blickt auf einen ungewöhnlichen Werdegang zurück: Insgesamt dreizehn Jahre lang machte sie die Weltmeere unsicher. Auf großen Containerschiffen war sie u. a. als Erster Offizier im nautischen und technischen Schiffsbetrieb für eine große deutsche Reederei tätig, bis sie zur Wasserschutzpolizei Hamburg wechselte.
Acht Jahre später trieb es sie weiter und so machte sie sich mit ihrer eigenen Firma als Dienstleister für Qualitätsmanagement, Aus- und Weiterbildung in der Schifffahrtsindustrie selbstständig, bevor sie 2014 die Seefahrt komplett an den Nagel hängte. Seitdem hilft sie als zertifizierte Katzenpsychologin betroffenen Katzenhaltern dabei, ihre Miezen und deren Bedürfnisse besser zu verstehen, etwaige Verhaltensprobleme abzustellen und die Balance der Beziehung zwischen Mensch und Katze wiederherzustellen.
Alle Bücher von Sabine Schröder
Mystery und die Regenbogenbrücke
Neue Rezensionen zu Sabine Schröder
Für mich als Katzenliebhaberin war es ein besonderes Bedürfnis dieses Buch außerhalb meines Beuteschemas zu lesen.
Jeder, der schon mal ein geliebtes Tier hat gehen lassen müssen kennt die tiefe Trauer, die einen dann erfasst. Gerade bei sehr kranken Tieren stellt man sich dann vor, dass sie nun irgendwo in Frieden und ohne Schmerzen „weiterleben“.
So ist es auch bei Mystery. Und seine Geschichte hat mich besonders berührt.
Als Dieser in einer Fremden Welt aufwacht und nicht weiß, wo er sich befindet und nur an seine Mama denkt und was sie sich für Sorgen machen muss, weil er nicht bei ihr ist, fällt ihm auf, dass er keine Schmerzen mehr hat.
In dieser Welt lernt er nach und nach viele Haustiere kennen, denen es genauso geht und mit denen er nun lernt auszukommen.
Es war immer wieder sehr bewegend zu erleben, wie sich Mystery Sorgen um seine Mama macht und versucht ihr von seinem Ort aus Trost zu spenden. Die Story war aber nicht durchweg traurig, sondern – Katzenleichtsinn sei dank – auch mal ganz witzig.
Passend zur Geschichte gibt es hin und wieder mal sehr süße Zeichnungen, die die Erzählungen unterstützen.
Das Ende gefiel mir allerdings am besten, weil es mich nochmal besonders berührt hat.
„Mystery und die Regenbogenbrücke“ ist ein Buch für den einen Moment, der irgendwann mal jeden Haustierbesitzer aus den Fugen wirft. Es ist eine bewegende Geschichte, die liebevoll geschrieben ist, mit ein wenig Humor und Katzenlogik gespickt wurde und ein kleines Trostpflaster sein kann. Für Groß und Klein definitiv eine Hilfe bei der Trauerbewältigung und für mich ein ganz besonders empfehlenswerter Titel.
Mystery, der goldene Kater, landet nach seinem Tod im Regenbogenland. Dort lernt er viele neue Freunde kennen. Anfangs ist er etwas skeptisch darüber, dass Katz und Maus hier Freunde sein können. Aber durch Kater Mücke und Maus Rita, die ein unschlagbares Team sind, lernt er das Gegenteil kennen. Auch er akzeptiert Rita als Freund und nicht als Futter, denn im Regenbogen Land gibt es „Superwasser“ von dem die Tiere satt werden, wenn sie genug davon trinken.
Gemeinsam mit seinen neuen Freunden erkundet er das Regenbogenland. Die Freunde erleben zusammen viele Abenteuer und er erfährt, dass er hier auf seine Besitzer wartet und sie dann gemeinsam über die Regenbogenbrücke in eine andere Welt gehen können.
Fazit / Meinung:
Ein wirklich sehr schönes Buch, welches mich sehr bewegt und nachdenklich gemacht hat. Auch die ein oder andere Träne musste ich mir verkneifen, bzw. freien Lauf lassen. Es ist ein schönes, aber manchmal auch trauriges Buch. Ich finde, es ist gut geschrieben, man kann sich so ein gewisses Bild machen, wo sein geliebtes Haustier nach dem Tod sein könnte, und wie es ihm dort gehen könnte.
Jedes Kapitel hat eine Überschrift, die kurz erklärt, um was es im Einzelnen geht. Auch die Länge der Kapitel sind vollkommen in Ordnung. Alle sehr schön, einfach und spannend geschrieben.
Dieses Buch ist für Jung und Alt sehr gut geeignet. Ich denke, gerade für Kinder und Jugendliche, die sehr an ihrem Haustier hingen, kann dieses Buch ein sehr guter Tröster sein.
Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!!!
Gespräche aus der Community

Ich lade Euch ein zu einer Leserunde über mein Buch "Mystery und die Regenbogenbrücke".
Das Thema ist schwer … Trauerverarbeitung bei Verlust eines Haustieres. Da es sich nicht um einen Ratgeber im klassischen Sinne handelt, sondern um eine kurzweilige Erzählung auf Grundlage der Geschichte von der Regenbogenbrücke, kann es auch ohne traurigen Anlass gelesen werden.
Kommt Ihr mit ins Regenbogenland?
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