Mederia 3: Die versiegelten Hallen

von Sabine Schulter 
4,8 Sterne bei24 Bewertungen
Mederia 3: Die versiegelten Hallen
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Torsten78s avatar

Finale mit leichten Schwächen in der ersten Hälfte

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Einfach umwerfend, magisch, göttlich und so voller Gefühl :)

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Inhaltsangabe zu "Mederia 3: Die versiegelten Hallen"

Das mitreißende Finale der Mederia-Reihe ist endlich da!

Nachdem die Verteidiger Mederias einen erneuten Angriff auf die Mauern Tetras abwehren können, entscheiden sie sich dazu, zu handeln und einen Trupp in das feindliche Land zu schicken. Sein Ziel: Sakterkis zu beseitigen.
Lana, die durch ihre Wandlungsfähigkeiten und ihr beeindruckendes Maß an Göttlichkeit zur Hoffnungsträgerin geworden ist, wird dafür ausgewählt und begibt sich zusammen mit ihren Freunden auf die Suche nach den versiegelten Hallen, in denen sich Sakterkis‘ Gefängnis befindet.
Auf ihrem Weg durch den Süden trifft Lana auf unvorhergesehene Probleme und auch ihre Gefühle für den Dämonenprinzen Gray lenken sie immer wieder ab. Doch Mederia braucht seine Götterbotin.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B07B661B42
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:410 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:30.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Torsten78s avatar
    Torsten78vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Finale mit leichten Schwächen in der ersten Hälfte
    Finale mit leichten Schwächen in der ersten Hälfte

    Tetra konnte mit der Hilfe der Elben, der Ostländer, von Lana, den Dämonen und den Drachen bisher standhalten. Aber das hat einen hohen Preis gefordert. Lana wurde von der eigenen Schwester verraten und anschließend gefoltert und dauerhaft gezeichnet. Das betrifft sowohl ihren Körper als auch die Dunkelheit, die in ihr eingepflanzt wurde. Lanas Scherbe wurde entwendet. Dauerhaft kann Tetra gegen den Feind nicht bestehen und somit bleibt Lana und ihren Gefährten nur die Flucht nach vorn.

    Sie müssen den Feind auf seinem eigenen Territorum vernichtend schlagen. Doch den Kampf kann nur Lana führen. Hat sie gegen einen so übermächtigen Gegner überhaupt eine Chance? Warum sollte gerade sie erfolgreich sein, wenn es beim letzten Krieg vor 300 Jahren auch nicht gelungen ist?


    Wird sie sich dabei am Ende sogar selbst opfern müssen?

    In dem Buch ist mir etwas nervig aufgestoßen, dass gut 15% Wiederholung der ersten beiden Teile sind. Ich weiß ja, dass die Verlage das offenbar von den Autoren verlangen, dass in jedem Buch einer Serie die Vorgängerteile durchgekauft werden aber hier fand ich das schon etwas arg. Es mag auch daran liegen, dass es für mein Empfinden in diesem Buch ziemlich verkrampft wirkt, weil die Charaktere so einiges von sich geben was nicht wirklich viel Sinn macht, nur um die Geschichte der Vorgängerteile aufzufrischen (zwei Beispiele: Lana vergisst Namen von Tieren, die sie ihnen selbst gegeben hat – das passt nicht zu ihr und Gray spricht von Ereignissen, die Lana nicht „gefallen – nein Folter gefällt, den wenigsten Menschen… – die Formulierung ist also mehr als unglücklich).

    Ich frage mich ja immer, ob es Leute gibt, die den dritten Teil einer Serie lesen, ohne dass sie die vorherigen gelesen haben aber vermutlich gibt es genug, die eine Zusammenfassung der Vorgängerteile zu schätzen wissen.

    Lana und Gray tasten sich trotz der äußeren Umstände ganz langsam aneinander ran nur um sich dann von Banalitäten zurückhalten zu lassen, die vollkommen unwichtig sind.

    Alles steuert hier auf das große Finale hin. Der letzte Teil ist leider nicht ganz so gut wie die beiden Vorgänger. Der Weg auf generisches Territorium erinnert mich ein wenig an den langen Weg nach Mordor in Der Herr der Ringe.

    Der letzte Teil hat mir nicht ganz so gut gefallen wie die beiden vorherigen. Vor allem der erste Teil des Weges lässt etwas die Spannung vermissen, die sich durch die vorherigen Bücher durchgezogen hat.

    Die vollständige Serienrezension findet sich hier:

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    _zeilenspringerin_s avatar
    _zeilenspringerin_vor 4 Monaten
    Der perfekte Reihenabschluss

    "Die versiegelten Hallen" stellt den dritten und finalen Band der High Fantasy Reihe Mederia von Sabine Schulter dar.

    Obwohl es schon etwas länger her war, dass ich den zweiten Teil der Reihe gelesen habe, fiel mir der Einstieg in das Buch dennoch leicht. Geschickt eingewobene Rückblenden rufen dem Leser alles wichtige erneut in Erinnerung, so dass es keinerlei Verständnisprobleme gibt. Man taucht bereits auf den ersten Seiten wieder in die wunderbare und facettenreiche Welt von Mederia ein.

    Die Bardin Lana ist eine wirklich tolle Protagonistin, die ich bereits in den vorherigen Bänden in mein Herz geschlossen habe. Ich liebe diese absolut positive, gutherzige, hilfsbereite und mutige Frau einfach, die immer wieder über sich selbst hinaus wächst. Und auch in "Die versiegelten Hallen" hat sie wieder gezeigt, warum sie zu meinen liebsten Protagonistinnen überhaupt gehört. Sie ist einfach toll!
    Und auch der Dämon Gray hat wieder bewiesen, warum er einfach großartig ist und ein männlicher Protagonist auf keinen Fall Bay Boy Allüren braucht um fabelhaft zu sein. Er bleibt weiterhin der Fels in der Brandung, handelt überlegt und strategisch, kann aber auch verbissen und stur sein.

    Die Szenen zwischen Lana und Gray wurden immer schöner und ich bin regelmäßig ins Schwärmen geraten. Hach, ich mag die beiden so sehr <3 Auch wenn sie mich hier schon einiges an Nerven gekostet haben.
    "Ich tue es, weil ich es kann. Du bist schließlich nicht nur meine Freundin, sondern auch meine Seelenpartnerin. Ich werde immer für dich da sein, egal, was für einen Unsinn du dir überlegst." Auch die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet. Besonders gerne mag ich unter anderem Grays Bruder Famir, der sowohl Reden schwingen kann, die mir selbst aus der Seele sprechen, mich aber auch regelmäßig zum Lachen bringen kann. Allgemein ist die Truppe um Lana und Gray ein richtig toller Haufen der unterschiedlichsten Charaktere, der beweist, dass tiefe Freundschaften trotz kultureller Unterschiede entstehen können.

    Die Welt von Mederia konnte mich auch hier wieder für sich vereinnahmen. In diesem Teil lernt man hauptsächlich Süd-Mederia kennen, von dem man bisher noch nicht allzu viel gesehen hat. Sabine Schulter versteht sich einfach perfekt im Worldbuidling und schafft es, den Leser immer wieder in ihre Welten zu ziehen und mit vielseitigen Landschaften zu begeistern. Viele verschiedene Völker sorgen zusätzlich für das gewisse Etwas und eine willkommene Abwechslung.

    Die Handlung hat mich wieder von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Es gibt Action und Kämpfe, Spannung, Emotionen und Romantik. Ich habe wirklich jede einzelne Szene genossen. Dabei ist die Handlung immer wieder überraschend. Mit dem Ende hätte ich niemals gerechnet, bin aber vollkommen zufrieden mit dem Ausgang der Geschichte, auch wenn ein kleines bisschen Wehmut mitschwingt, dass ich Mederia nun verlassen muss. Aber: eine kleine Hintertür hat die Autorin sich offen gelassen und ich hoffe wirklich sehr, dass es irgendwann noch etwas aus Mederia zu lesen geben wird.
    Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und das Erzähltempo passend zur Geschichte. Die Beschreibungen sind dabei detailliert und bildhaft, so dass ich mir die verschiedenen Settings wirklich gut vorstellen konnte. Doch besonders glänzt das Buch für mich durch die wirklich tollen Dialoge.
    Fazit:
    "Die versiegelten Hallen" ist ein episches Finale der Mederia-Trilogie, dass mich absolut begeistern und fesseln konnte. Das Buch überzeugt mit tollen Charakteren, einer genialen und spannenden Handlung und einem wirklich gelungenen, vielseitigen Setting.

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    clauditweetys avatar
    clauditweetyvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Einfach umwerfend, magisch, göttlich und so voller Gefühl :)
    Ein Feuerwerk an Fantasy und Emotionen, ein gewaltiges Epos geht zu Ende :)

    Ich habe den letzten Band der Reihe grade beendet und weiss gar nicht was ich denken soll, ich bin so geflashed und voller Emotionen O.O.
    Ich muss es einfach sagen, ich liebeeee diese Reihe. Sie hat mich in eine traumhafte Welt entführt, die so voller Wunder ist, das ich fast mithelfen wollte, sie vor der Dunkelheit zu bewahren.
    Lana, Gray, Famir, Kimire, Mihana und Talien machen sich auf dem Weg in den Süden, zu den versiegelten Hallen, um ein für alle Mal Sakterkis zu besiegen und damit auch die Dunkelheit. Ihren Weg zu begleiten, hat mir großen Spaß gemacht und die Gefühle, die dabei über sprudelten, waren so fantastisch geschrieben, das ich mit jeder Figur mitfühlen konnte. Ich habe geliebt, gehasst, bedauert und gelacht. Ich liebe diese kleine Reisegruppe und auch die neuen Verbündeten, die dazu gestoßen sind, oder die sie getroffen haben. Ich habe noch nie bei einer Reihe, so ein wundervolles Kopfkino gehabt, wie hier. 
    Es war für mich ein mehr als würdiger Abschluss und endlichhhhhh gab es ein Happy End, hach Lanas und Grays Verbindung ist so wunderschön, zart und tief, das sie sich von allen was ich bis jetzt gelesen habe, abhebt :). Sabine, du hast deinen Figuren und dieser Welt so viel Leben und Gefühl eingehaucht, das es für mich Fantasy pur war :). Höre niemals auf, solche Werke zu erschaffen ;).
    Neben der Reise mir den lustigen Famir und der tollen Kimire und Mihana , gab es auch wieder viel Action, aber wundervoll dosiert und die Kampfszenen waren einfach genial. Ich habe so mitgefiebert und hätte einige Wendungen am End nicht erwartet, dadurch war es aber auch einfach für mich das perfekte Ende und ich bin traurig, aber auch so froh mit diesem Abschluss. Ich werde Lana und Gray und ihre ganzen Freunde und Familie so vermissen :(. 

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    alice14072013s avatar
    alice14072013vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein emotionales Finale, das durch seinen überragenden Weltentwurf und die wirklich schönen Aussagen begeistert. Poetisch und magisch
    Selbst in der Dunkelheit liegt Schönheit...Bewahre das Gleichgewicht in der Welt!

    „Sie würden die letzte Hürde angehen, egal wie schwer es für sie werden würde. Für Mederia, für ihre Völker und für eine gemeinsame Zukunft.“ ( Zitat aus dem Buch )

    Ein verheerender Krieg Hell gegen Dunkel
    Eine große Bürde
    Eine letzte Entscheidung

    ...und doch findet sich gerade in diesen schweren Zeiten das Licht der Liebe....

    Dreihundert Jahre zuvor konnte die Machtergreifung durch die dunkle Armee in einem verheerenden Krieg um Mederia abgewendet werden. Doch nun droht Mederia wieder in die Dunkelheit zu fallen, als erneut Schatten in Nord Mederia einfallen und einen neuen grausamen Krieg heraufbeschwören. Einen Krieg, der das Gleichgewicht zwischen Helligkeit und Dunkelheit für immer zu zerstören droht und Tod, Verzweiflung, Zerstörung und Blutmagie zur Folge hätte.
    Die einzige Hoffnung der Völker ruht nun auf der jungen Bardin Eleana, die mit ihren Verbündeten einen Weg sucht, Mederia vor der Finsternis zu bewahren.
    In diesem lang ersehnten finalen Band der Trilogie, gipfelt der Kampf um Mederia in seinen Höhepunkt. Während die Völker Nord - Mederias vor der belagerten Menschenstadt Tetra dem dunklen Heer des Südens entgegentreten und verzweifelt versuchen ihre letzte Festung zu verteidigen, begibt sich Eleana „die Götterbotin“ mit ihren Freunden auf eine letzte, schwere Reise in den Süden, um sich in den versiegelten Hallen Sakterkis in einem alles entscheidenden Kampf zu stellen und den Krieg endgültig zu beenden.

    Die Vorstellung, dass Eleana allein mit wenigen ihrer Freunde in das Gebiet ihrer Feinde zieht, um sich letztendlich einem übermächtigen Magier zu stellen, hat mich diesen finalen Band der Trilogie mit gemischten Gefühlen beginnen lassen. Ich hatte Angst Verluste ertragen zu müssen, die ich nicht erleben wollte und ich befürchtete eine Handlung, die vor allem von Schrecken und Gefahr geprägt sein würde. Doch was ich bekam, war so viel mehr. Es war die Erkenntnis, dass es möglich ist ein düsteres Thema mit Licht und Schönheit zu füllen, Angst in Hoffnung zu wandeln und uns zu zeigen, dass Vertrauen alles möglich machen kann, wenn man nur fest an etwas glaubt.

    „Er ist schon seit Jahren als Barde eine Legende und es wäre eine Lüge, wenn ich behaupten würde, dass ich seine Zeit bei der dunklen Armee nicht genossen hätte. Er hat mit seiner Stimme den einzigen Funken Schönheit dorthin gebracht.“
    „Eine Schönheit, die die Dunkelheit generell vermissen lässt.“
    „Nein, so würde ich das nicht sehen. Die Nacht zum Beispiel ist immer dunkel, aber auch wunderschön. Es ist Fueno, der lieber die widerlichen Seiten der Finsternis ausschöpft, statt sie so zu präsentieren, wie sie wirklich ist: Die andere Seite einer Medaille. Mehr nicht, aber auch nicht weniger.“ Zitat aus dem Buc
    h

    Inhalt:

    Nachdem die Verteidiger Mederias einen erneuten Angriff auf die Mauern Tetras abwehren können, entscheiden sie sich dazu, zu handeln und einen Trupp in das feindliche Land zu schicken. Sein Ziel: Sakterkis zu beseitigen.
    Lana, die durch ihre Wandlungsfähigkeiten und ihr beeindruckendes Maß an Göttlichkeit zur Hoffnungsträgerin geworden ist, wird dafür ausgewählt und begibt sich zusammen mit ihren Freunden auf die Suche nach den versiegelten Hallen, in denen sich Sakterkis‘ Gefängnis befindet.
    Auf ihrem Weg durch den Süden trifft Lana auf unvorhergesehene Probleme und auch ihre Gefühle für den Dämonenprinzen Gray lenken sie immer wieder ab. Doch Mederia braucht seine Götterbotin.

    Meinung:

    Mederia ist Faszination. Mederia ist Magie.
    Ich glaube diese Welt, die von der Autorin erschaffen wurde ist der Grundstein für eine Geschichte, die mich von den ersten Zeile ihrer Entfaltung bis zum Ende einer langen Reise so bedingungslos und unerschütterlich an jede einzelne Seite gefesselt hat, dass es sich kaum in Worte fassen lässt.
    Obwohl Mederia von einem grausamen Krieg gebeutelt ist und die dunkle Armee mit ihren Schattenwesen alles Licht für immer zu verschlingen droht, obwohl die Völker Nord Mederias erschütternde Verluste hinnehmen mussten und sich dennoch verzweifelt der Zerstörung ihrer Heimat stellen, finden wir hier keine trostlose und düstere Welt. Im Gegenteil, es werden traumhaft schöne Szenarien und Landschaften mit einer Intensität beschrieben, die einen immer wieder in Staunen und Ehrfurcht versetzen, und die den Leser in seinem Wunsch bestärken, dass diese Welt um jeden Preis geschützt und erhalten werden muss.

    „Nur Lana blieb noch stehen, um für einen Moment die Augen zu schließen und direkt in die Sonne zu schauen, damit sie in ihrer Wärme baden konnte. Es tat so gut, das lebenspendende Licht auf sich zu spüren, das Gefühl zu haben, liebkost zu werden, und einfach das Wissen zuzulassen, wie schön die Welt war, egal, wo man sich befand. Lana liebte die Beständigkeit, die das tägliche Kommen und Gehen der Sonne darstellte, und es tröstete die Seele, dass es auch fernab ihrer Heimat nicht anders war.“ Zitat aus dem Buch

    „Eine Dunkelheit wallte weit vor ihnen, beinahe schon am Horizont und damit an dem Ort, an dem eigentlich die Wälder von Saan sein sollten, und erinnerte an dichte, schwarze Wolken, die es eigentlich nicht geben dürfte. Sie verschluckten das Licht der Sonne, fraßen es auf und wandelten es in ein Grauen um, das Lana bis hierher spürte, obwohl sie noch viele Kilometer entfernt waren.“ Zitat aus dem Buch


    Mederia ist eine Welt, die dich mit allen Sinnen erfasst. Sabine Schulter beschreibt sie mit solch eindringlichen Worten, dass wir sie nicht nur vor unseren Augen sehen können, sondern sie auch fühlen. Die schwüle Feuchtigkeit der Sümpfe kriecht durch unsere Kleidung und setzt sich in vielen Schweißtropfen auf unsere Haut. Wir haben das Gefühl ständig in der dichten, schweren Luft um Atem zu ringen und wünschen uns nichts mehr, als den ersten trockenen Schlafplatz nach Tagen der anstrengenden Reise. Wir schlagen nach all den lästigen Insekten, die uns umgeben und fühlen uns erschöpft. Dann wieder schweben wir fast auf dem weichen Untergrund Nymphenhains, eines zauberhaften Waldes, atmen den Duft seiner magischen, von Göttlichkeit durchtränkten Flora und lassen uns von wunderbaren Licht- und Wasserspielen verzaubern. Wir spüren den heißen Sand der Wüste unter unseren Füßen oder laufen ehrfürchtig durch geschichtsträchtige Hallen. Was auch immer wir erfahren, die Welt Mederias lebt und ist so real, als würde sie wirklich existieren, weil sich uns jedes noch so kleine Detail erschließt. Es ist beeindruckend, was hier geschaffen wurde, allein durch die Fantasie einer einzigen Person. Selbst nach drei Büchern hatte ich das Gefühl, dass es noch viel mehr zu entdecken gibt und sich mir das Land noch nicht in seiner ganzen Fülle gezeigt hat. Es ist dieses Gefühl sich zunächst in einer vertrauten Welt zu befinden, indem wir noch einmal einen umfangreichen Einblick in die schon bekannten Orte Nord Mederias erhalten, um dann plötzlich durch die Reise in den Süden festzustellen, wie fremd uns diese Welt dennoch war und wie viel mehr sie noch zu bieten hat. So fühlt man sich wie Eleana, die staunend all die neuen Eindrücke in sich aufnimmt und darüber fast die die drückende Angst vor dem Ziel ihrer Reise verdrängen kann.

    „Gibt es etwas Wichtigeres, als das oder eher diejenigen, für die man kämpft?“ Zitat aus dem Buch

    Für Eleana und ihre Gefährten liegt die Antwort ganz klar auf der Hand. Es gibt nichts Wichtigeres. Das ist es, was wir in jeder Zeile spüren, die wir lesen. Es stellt sich nie die Frage, ob nicht jeder auf dieser Reise für den anderen sein Leben lassen würde, wäre es notwendig.

    „... aber du kannst all deinen Freunden, die dich hierher begleitet haben, vollkommen vertrauen. Wir mögen für den Frieden kämpfen, aber wir sind vor allem wegen dir hier, Lana. Ich bin vor allem wegen dir hier.“ Zitat aus dem Buch

    Die Charaktere harmonieren hier auf eine unglaublich stimmige Weise und jeder beweist, wie wertvoll er für das Vorankommen aller auf seine ganz eigene Art ist. Ob es die besonnene, durchdachte Art ist, die Sicherheit und Ruhe vermittelt, oder der spezielle Humor, der das ein oder andere Mal Zweifel und Angst vertreibt. Ob es die Fähigkeit ist nahezu unbemerkt die Gefahren und Fallen ausfindig zu machen, oder durch Bestimmtheit und Stärke anzutreiben. Ob es das Wissen über eine unbekannte Landschaft und Lebensart der Menschen ist, die den Weg erleichtert, oder die besondere Kampfkraft, man spürt, dass jeder einzelne seinen besonderen Platz gefunden hat und die Gruppe zu einem unschlagbaren Team macht, das sich allem Unheil stellen kann. Doch die eigentliche Stärke liegt hier in der tiefen Freundschaft, in der jeder für den anderen einsteht und in der es keinen Raum für Verrat und Hass gibt. Selbst dann nicht, wenn Gefühle nicht erwidert werden.

    „Ja, es mag sein, dass mir deine Entscheidung nicht gefällt und mich der Gedanke schmerzt, dass ... scheinbar das in dir weckt, was mir verwehrt bleibt. Aber wie immer folgst du nur deinem Herzen und wer, wenn nicht ich, weiß besser, dass die Liebe Wege geht, die keiner lenken kann. Sieh also nicht so schuldbewusst aus.“ Zitat aus dem Buch

    Ich bin immer wieder beeindruckt, mit welcher emotionalen Tiefe hier Charaktere gezeichnet werden. Egal ob Haupt- oder Nebencharaktere, sie alle werden so unglaublich detailliert ausgearbeitet, dass es sich anfühlt, als wäre man mit alten Freunden unterwegs, die man schon sein Leben lang kennt und die man auf gar keinen Fall verlieren möchte. Der Fokus der Autorin liegt hier ganz eindeutig auf dem emotionalen Zusammenspiel ihrer Figuren. Sie lässt ihnen viel Raum für Interaktionen und tiefgründige Gespräche. Damit gewährt sie uns einen Einblick in die tiefen ihrer Seele und beschert uns so manche Überraschung. Ich hatte schon zu Beginn des Buches das Gefühl nach Hause zu kommen und meine Freunde wiederzutreffen. Da gab es kein Vergessen und keine Fragen.

    „Am liebsten hätte Lana Nein gesagt, aber sie erkannte im Ernst seiner braunen Augen, die sich langsam rot färbten, dass er das hier tun musste. Um sich für den Tod seiner Familie zu rächen, um endlich mehr zu tun, als ihr nur den Rücken zu stärken, und seiner Seele Ruhe zu schenken. Dass er dafür ein anderes Leben auslöschen musste, gefiel ihr nicht, aber sie verstand es nur zu gut.“ Zitat aus dem Buch

    „Etwas Widerliches kroch in ihr auf und zum ersten Mal in ihrem Leben verspürte sie bitteren Hass.
    Da hob Gray die Hand, die er von ihr hielt, und Lana spürte, wie er ganz sacht mit den Lippen über die Narben an ihrem Handgelenk strich und sie hauchzart küsste. Scharf sog Lana die Luft ein, als ein solch wildes Kribbeln durch ihren Körper brandete, dass es alle anderen Empfindungen auslöschte. Sie ruckte mit dem Kopf von ihrem Arm hoch und sah Gray mit weit aufgerissenen Augen an. Ihr Herz klopfte so schnell, dass sie glaubte, es würde zerspringen, aber Grays ruhiger Blick besänftigte die aufgeschreckten Schmetterlinge in ihrem Bauch bereits wieder.
    „Hass passt nicht zu dir, Lana“, sagte ihr Freund leise, aber ernst. „Und ich werde es nicht zulassen, dass Duraks Taten solche Empfindungen in dir pflanzen. Hast du mich verstanden?“ Zitat aus dem Buch


    Dennoch gab die Autorin den Protagonisten genügend Raum sich weiterzuentwickeln. Sie durften neue Erfahrungen machen, manchmal zweifeln und mit sich hadern. Sie durften ihre Gefühle in Frage stellen und endlich die Liebe erkennen. Sie durften staunend feststellen, dass nicht jeder Feind ihnen Böses will und manch einer nicht das ist, was er zu sein schien. Letztendlich durften sie an innerer und äußerer Stärke gewinnen, aber auch die Erfahrung machen, dass man nicht jeden Weg zusammen gehen kann, so sehr man es auch gehofft hat.

    „Im Gegensatz zu der Zeit, als sie sich kennengelernt hatten, wirkte sie inzwischen anders: aufrechter, stolzer, selbstbewusster. Sie kannte nun den Platz, den sie in der Welt einnahm, und hatte ihn akzeptiert, ohne ihr tiefstes Wesen davon berühren zu lassen. Das erhielt ihre Fröhlichkeit und diesen faszinierenden Blick auf die Welt, den er immer an ihr bewundert hatte. Und das alles zusammen ließ Lana sich erden. Sie war in ihrem inneren Gleichgewicht und das schimmerte auch nach außen, weswegen sie andere automatisch beeindruckte.“ Zitat aus dem Buch

    Hier wurde sehr intensiv mit den Gefühlen gespielt und so manches Mal hätte ich mir die Haare raufen können oder war wirklich überrascht, wie viele unerwartete Wendungen auf mich zukamen. Darin liegt eindeutig die Stärke dieser Geschichte, die uns unweigerlich mitfiebern lässt oder zum Nachdenken anregt, sowie sie uns auch hoffen und träumen lassen kann.

    „Es war einfach wundervoll, dass in einer Zeit wie dieser, in der Krieg und Leid auf der Welt herrschten, trotz allem noch schöne Dinge wie die Liebe passierten.“ Zitat aus dem Buch

    Ja, richtig gelesen, die Liebe. Sie nimmt auf dieser letzten Reise einen sehr großen Raum ein. Hier darf endlich aus einer wunderbaren Freundschaft etwas entstehen, das einzigartig ist und tiefer geht. Es werden nahezu alle Facetten der Entwicklung dieses unbeschreiblichen Gefühls ausgeschöpft. Ob es die Selbstzweifel sind, die Angst jemanden zu verlieren, der einem alles bedeutet, oder der Versuch auf Distanz zu gehen und es dennoch nicht zu können. Es war unbeschreiblich schön, das Entstehen einer Liebe zu verfolgen, auf die wir alle gewartet und gehofft haben. Selten habe ich es in einer Geschichte erlebt, dass sich so viel Zeit genommen wurde, den Protagonisten in einem stimmigen und glaubwürdigen Umfang die Entstehung ihrer besonderen Gefühle zuzugestehen und es dann auch noch auf wunderschöne Weise zu vermitteln. Das beeindruckt mich sehr. Ich habe unglaublich intensiv gefühlt und miterlebt.

    Und dennoch ergibt sich hier für mich persönlich eine Problematik. Dadurch, dass wir in den Protagonisten Freunde gefunden haben und sich hier so viel Gewicht auf deren emotionales Erleben legt, verliert die eigentliche Dramatik der Reise, bezogen auf den letzten schweren Kampf an Intensität. Wir wollen keine Verluste und ich habe es mitunter so empfunden, das Kämpfe zu leicht gewonnen wurden, Gefahr und Schmerz ausblieben und Lösungen gerade durch erstaunliche, wenn auch sehr stimmige Wendungen zu schnell bei der Hand waren. Hier stellt sich die Frage, was ist uns wichtig?
    Gerade die Verluste in den vorhergehenden Bänden haben mich persönlich sehr berührt und die Spannung auf das Finale enorm gesteigert. Doch die düstere Stimmung blieb hier fast aus. Es ist sicherlich Geschmacksache, aber ich hätte mir ein wenig mehr Angst erhofft. Gerade weil es eine enorme Gefahr darstellt ins Gebiet eines Feindes zu reisen und sich in einem alles entscheidenden Kampf einem übermächtigen Gegner zu stellen. Mir fehlten die großen Hürden, die Tränen, die ich zuvor noch weinen musste und das Nachdenken über das Warum. Doch das sollte jeder für sich entscheiden.

    Mit dem finalen Showdown aber hat mich die Autorin wieder abgeholt. Hier durfte ich noch einmal all das erleben, was mir in einer Geschichte wichtig ist. Vor allem hat mich die unerwartete Lösung mehr als überrascht. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass die wichtige Aussage der Geschichte hier noch einmal so zum Tragen kommt und uns zeigt, dass nicht immer Schwarz und Weiß ausschlaggebend sind, sondern die Grautöne so viel mehr bedeuten können.

     „Ihr müsst wissen, dass Helligkeit und Dunkelheit in der Welt immer in der Waage gehalten werden müssen, damit das Leben nicht auf Dauer zerstört wird“ Zitat aus dem Buch

    Das Ende rundet die Geschichte mehr als zufriedenstellend ab. Es war ein sehr stimmiges Erleben und wunderschön ausgearbeitet.

    Wenn ich aber eines aus dieser Geschichte gelernt habe, dann ist es die Erkenntnis, dass uns unser Schwarz-Weiß-Denken nicht zwangsläufig ans Ziel bringt. Nicht alles lässt sich eindeutig in Gut und Böse einordnen, denn es gibt so viele Facetten dazwischen. Nicht jeder der schlecht scheint, ist es letztendlich auch und kann durchaus auch umkehren. Vor allem aber ist es oft das Erleben oder das Umfeld, das uns zu dem macht, was wir schlussendlich sind. Egal für welchen Weg wir uns entscheiden. Wichtig ist die Schönheit zu erkennen, die vor uns liegt und das Ziel zu manifestieren, für das wir einstehen. Dann kann uns alles gelingen.

    „Den Traditionen der Dämonen zufolge gilt jedes neugeborene Kind als vollkommen unberührt. Es ist weder gut noch böse, sondern wird durch die Einflüsse seines Lebens geprägt. Ich denke, dass diejenigen, die sich keine Gedanken um andere machen, grausam sind oder ihrer Meinung nach gern anderen schaden, nichts dafür können. Sie wurden von ihrem Leben zu dem gemacht, was sie sind. Ihr Denken ist anders als unseres, weil sie durch ihre Erfahrungen das Gefühl haben, richtig zu handeln oder das Recht dazu zu haben. Sie öffnen sich der Dunkelheit und lassen sich zu dem machen, was gerade in den Wäldern von Saan passiert – zu Wesen der Dunkelheit. Auch ich kenne die Überlieferungen und weiß, dass dort bald alles Leben nur darauf aus ist, anderes auszulöschen. Aber im Gegenzug dazu gibt es auch Wesen wie uns beide, Lana.“ Zitat aus dem Buch

    „Im Hinblick auf die Zeit im Gesamten stimmt das sogar, aber ich will damit nicht sagen, dass unser Kampf unsinnig ist. Nur dass wir uns nicht von dem Wieso und Warum ablenken lassen sollten. Wir müssen das tun, was wir für richtig halten, und das ohne zu bereuen. Und wenn ich dafür kämpfe, dass das Licht über die Dunkelheit siegt, zumindest dieses eine Mal, dann bereue ich sicher nichts.“ Zitat aus dem Buch


    Fazit:

    Es gibt Geschichten, die dich kaum berühren können. Aber auch solche, die dich mitnehmen und gut unterhalten. Und schließlich gibt es noch Geschichten wie diese,  die dich in ihre Welt hineinziehen und dich nie wieder richtig loslassen, weil sie dich nicht nur lesen, sondern erleben lassen, als wären sie real. Es sind die Geschichten, in denen Charaktere zu Freunden werden und zu wirklichen Menschen, deren Welt du dir zu deiner eigenen machst. Genau das ist Sabine Schulter gelungen. Sie schafft durch ihre Geschichte wahre Gefühle und tatsächliches Erleben mit allen Sinnen, als wäre man ein Teil davon. Es macht den Zauber ihrer Bücher aus und jedes Lesen zu etwas Besonderem. Auch wenn ich hier ein paar Kritikpunkte hatte, so war die gesamte Mederia-Reihe ein überragendes Erlebnis, das mir sehr viel mit auf den Weg gegeben hat und für immer unvergesslich bleibt. Ich würde mir wünschen, dass diese großartige und magische Welt noch sehr viele Leser begeistert.

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    Annabos avatar
    Annabovor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein toller Abschluss um den finalen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit! Gelungenes Finale!
    Finaler Kampf zwischen Licht und Dunkelheit!

    Inhalt:
    Die Gruppe rund um Lana macht sich auf zu Sakterkis und Fuenos Versteck, den versigelten Hallen. Doch der Weg ist steinig und schwer. Immer wieder stoßen sie auf Probleme, doch die Freunde sind einfallsreich. Auf ihrer Reise begegnen sie den unterschiedlichsten Völkern und durchwandern die unterschiedlichsten Landschaften, stets mit den Gedanken bei dem Kampf der ihnen allen bevorsteht und dem Wissen wofür sie alles riskieren…

    Meinung:

    Die versiegelten Hallen“ ist der dritte und finale Band der „Mederia“-Trilogie von Sabine Schulter und genauso bezaubernd wie der Rest der Reihe. Das Cover ist einfach magisch und wunderschön, ein absoluter Blickfang. Ich liebe die Farbwahl und die Gestaltung. Den Schreibstil der Autorin finde ich wie immer angenehm: flüssig, locker und leicht zu lesen. Man kommt relativ schnell wieder in die Geschichte rein, bei einigen Namen musste ich aber doch ab und zu mal überlegen um sie wieder einordnen zu können. Inhaltlich war es einfach wieder klasse, eine tolle Mischung aus Spannung, Aufregung, Drama, Abenteuer und Emotionen. Besonders gut gefiel mir das Abtauchen in das magische und faszinierende Land Mederia. Ich hatte unglaublich viel Spaß daran das Land und seine Gegenden, sowie seine Völker kennenzulernen, die Beschreibungen waren sehr angenehm, nicht zu detailliert und trotzdem genug um das Kopfkino anzuregen. Auch die Kampfszenen hatte eine angenehme Länge. Was das Erschaffen der Welt angeht, hat sich die Autorin wirklich selbst übertroffen. Die verschiedenen Völker: Menschen, Nymphen, Dämonen, Banshees, Drachen, Faeles und Elben sind einfach magisch und sehr interessant. Über manche hätte ich wirklich gerne noch viel mehr gelesen.
    Das Ende war wunderschön, ich liebe es und finde es sehr gelungen! Zum dahinschmelzen und durch ein bisschen Dramatik auch richtig zum mitfiebern! Eine tolle Welt voller toller Menschen und anderer Wesen, einzigartiger Magie und Göttlichkeit! Einfach voller Fantasie, die den Abschied vom Land und der Gruppe ziemlich schwer macht!

    Erzählt wird die Geschichte aus Grays und Lanas Sicht, aber auch szenenweise von der Banshee Cyanea, was eine super Abwechslung darstellte, mich zu Beginn aber auch überraschte. Ich habe es geliebt zu lesen wie sich die Beziehung von Gray und Lana immer weiter entwickelte und veränderte, obwohl ich beide auch gerne geschüttelt hätte, wenn sie mal wieder schwer von Begriff waren. Ansonsten entwickelt sich die ganze Gruppe großartig weiter, aber bei den beiden merkt man es einfach am meisten und trotzdem bleiben sie sich selbst treu und genauso wie ich sie als Leserin liebe. Ich hatte echt wieder richtig viel Spaß beim Mitfiebern und kann die Reihe jedem empfehlen!

    Fazit:
    Ein wunderschöner Abschluss der Mederia-Trilogie, voller Spannung, Drama und Abenteuer! Ich habe es genossen ein letztes Mal mit Lana, Gray und den anderen zu reisen, lernen und zu staunen. Mitfiebern stand durchgehend auf dem Programm und der Gedanke an Abschied fällt mir nicht leicht, aber hiermit findet die Geschichten ein wunderbares Ende!

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    Lotta22s avatar
    Lotta22vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eine weitere Reise mit tollen Beschreibungen durch Mederia
    Eine weitere Reise mit tollen Beschreibungen durch Mederia

    Achtung, es handelt sich hierbei um den Abschluss einer Trilogie!


    Die Götterbotin Lana hat maßgeblich zur Verteidigung Tetras beigetragen, doch nun will sie dem Dunkel ein Ende setzten und macht sich mit ihren Freunden auf den Weg zu den versiegelten Hallen.

    Auch der letzte Teil dieser Trilogie überzeugt mit einer Reise durch Mederia. Bisher - für den Leser - unbekannte Gegenden und Wesen werden erforscht. Durch die faszinierenden Beschreibungen bildet sich immer wieder ein sehr reales Bild beim Lesen, sodass es schon fast traurig ist, dass nicht ganz Mederia bereist wird.

    Gleichzeitig schafft es Sabine Schulter immer wieder die durch den nun schon recht lange andauernden Krieg bedrückte Stimmung mittels der Barden oder flotten Sprüchen aufzulockern. Eine einzigartige Atmosphäre entsteht somit zwischen den Freunden.

    Dennoch war ich später ein bisschen enttäuscht von der Liebe und dem abschließenden Kampf, doch hier liest bitte jeder selber, ich möchte schließlich nicht spoilern!

    Insgesamt eine weitere Reise mit tollen Beschreibungen durch Mederia, die mir zu etwa zwei Dritteln sehr gut gefallen hat und später leider nachgelassen hat. So bewerte ich mit 4 von 5 Sternen. 

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    ManuelaBes avatar
    ManuelaBevor 5 Monaten
    Guter Abschluss

    Die versiegelten Hallen ist der Titel des dritten Bandes der Mederia Reihe der Autorin Sabine Schulter. Mit diesem Band endet die Geschichte rund um Lana und Gray und als Leserin muss ich mich leider von den beiden trennen.


    Lana muss in die versiegelten Hallen gelangen um Mederia von der Dunkelheit zu befreien, dabei stehen ihr wieder die lieb gewonnenen Gefährten zu Seite und es kommt letztendlich zum entscheidenden Endkampf.


    Wie schon in den Vorbänden finde ich die Charaktere gut getroffen und die Protagonisten entwickeln sich interessant weiter. Neue Verbündete schließen sich der Gruppe rund um Lana und Gray an und verstärken deren Kampfkraft. Die Geschichte wird gut und stimmig weiter erzählt und das Ende hat genau meinen Geschmack getroffen.


    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und die Seiten flogen nur so dahin. Langeweile oder Langatmigkeit wurden auf keiner Seite verströmt und ich habe von der ersten bis zur letzten Seite mit Vergnügen gelesen. Ich empfehle die Mederia Trilogie vorbehaltlos und fühlte mich sehr gut unterhalten mit einer stimmigen Geschichte die spannend und einfühlsam war.


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    Darkmoon81vor 5 Monaten
    Der finale Kampf gegen die Dunkelheit

    Es ist soweit. Lana bricht zusammen mit ihren Freunden auf, um Sakterkis zu besiegen und dem Krieg und der Dunkelheit damit ein Ende zu setzen. Auf ihrem Weg trifft sie auf viel Neues und unbekanntes Terrain und auch ihre Gefühle für Gray lassen sich nicht mehr ignorieren. Werden sie und ihre Freunde es in die versiegelten Hallen schaffen und dort Sakterkis besiegen?


    Bei „Mederia 3 – Versiegelte Hallen“ handelt es sich um den dritten und somit finalen Band einer Trilogie. Es ist zwingend notwendig, die ersten Beiden Teile zuerst zu lesen, da ansonsten die Zusammenhänge nicht geknüpft und die Geschichte nicht verstanden werden kann.


    Das Cover des dritten Bandes gefällt mir wieder sehr gut. Dieses mal ist es in rosa, lila und Gelbtönen gehalten und es zeigt, wie schon der erste Band, Lana. Das darauf zu sehende Mädchen ist einfach nur schön, so stellt man sich Lana auch vor.


    Der Schreibstil der Autorin ist auch in diesem Buch, ebenso wie in all ihren vorherigen Büchern, einfach wundervoll. Sie hat einen sehr gut zu lesenden Schreibstil und noch dazu schafft sie es immer wieder, vor meinen Augen die schönsten Bilder entstehen zu lassen. Ich kann mir immer sehr gut vorstellen, was sie beschreibt. Vollkommen egal, ob es sich um eine Landschaft oder ein besonderes Wesen handelt.


    Außerdem versteht sie es, wie sonst kein anderer Autor, auch ihren Nebencharakteren so viel Tiefe zu verleihen, dass man sie automatisch mit ins Herz schließen muss. Man möchte auf keinen von ihnen mehr verzichten. Egal, wie groß die Macken oder Eigenarten desjenigen auch sein mögen.


    Ich lebe die Geschichten immer voll mit. Bin glücklich, traurig, angespannt. Ich muss lachen und auch weinen, so sehr nimmt mich die Autorin mit.


    Eigentlich bin ich überhaupt kein Fan von High-Fantasy, aber diese drei Bücher, die in dieses Genre gehören, habe ich einfach nur verschlungen und bin rasend schnell durch die Seiten geflogen.


    Alles in allem hat die Autorin für mich einen wundervollen Abschluss der Geschichte geschaffen, der noch die ein oder andere Überraschung bereit hält. Ich kann diese Reihe bedenkenlos jedem empfehlen, der gerne Fantasy liest. Und selbst für diejenigen, die High-Fantasy ebenso kritisch gegenüber stehen wie ich – lest es! Es lohnt sich wirklich.


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    Artemis_25vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: So ganz verabschieden möchte ich mich gar nicht von Mederia, vor allem nicht von den tollen Figuren, werde sie sehr vermissen.
    Ein herzerwärmender Abschluss der Trilogie

    Hach, ich habe immer noch ein zufriedenes Grinsen im Gesicht von diesem wunderschönen, herzerwärmenden Ende. Ein toller runder Abschluss der Trilogie wie er besser nicht sein könnte.
    Schon von Seite 1 an war ich wieder mitten in Mederia angekommen und das nach längerer Pause zum zweiten Band. Vergangene Ereignisse wurden geschickt in die aktuelle Handlung gewoben, es ging also auch sofort weiter, diesmal in den Süden Mederias, um endlich Sakterkis zu besiegen und Frieden im Land einkehren zu lassen.
    Mir hat das Erkunden des noch eher unbekannten Stück Landes und dessen Bewohner viel Freude bereitet. Die Beschreibungen sind so gut gelungen, dass ich mir alles bildlich wunderbar vorstellen konnte. Da fühlt man sich schon fast als wäre man Teil der kleinen Gruppe.
    Ein großer Bestandteil des Buches ist Lanas und Grays romantische Annäherung, die, sowie auch schon ihre Freundschaft, in einem langsamen Tempo voranschreitet, was die Beziehung der beiden irgendwie zu etwas besonderem macht, auch wenn man als Leser schon des Öfteren ins Buch springen und die zwei schütteln möchte.
    Besonders zum Ende hin gibt es die ein oder andere sehr überraschende Wendung, die mich glatt vom Hocker gehauen hat Da wäre ich nie drauf gekommen. Obwohl ich über eine davon schon traurig gewesen bin, ganz egal wie genial sie ist. Mehr möchte an dieser Stelle aber nicht verraten.
    Außerdem gefallen hat mir, dass darauf Wert gelegt worden ist, keine Schwarz-Weiß-Malerei zu betreiben. So mancher Charakter zeigt noch ganz andere Seiten von sich, die man ihm so zuerst gar nicht zugetraut hätte.

    Ich bin demnach sehr glücklich mit dem Finalband der Mederia-Trilogie und kann sie nur wärmstens an jeden Romantasy-Fan weiterempfehlen.

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    NiQuevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Mederia ist eine der besten Fantasyreihen, die ich je gelesen habe....
    Begeistert von Anfang bis zum Ende

    # Mederia - Die versiegelten Hallen von Sabine Schulter ## Begeistert von Anfang bis zum Ende Dieser Teil ist der dritte, und somit auch der letzte der bezaubernden, spannenden und gefühlvollen „Mederia“ Reihe. Von daher war ich einerseits etwas Traurig gestimmt, aber auch voller Freude auf diesen Teil. Dadurch, dass die vorherigen Teile immer weitaus mehr als meine Erwartungen übertrafen, ging ich natürlich mit der größten Erwartung an dieses Buch, und wurde nicht enttäuscht. Meine größtes Bedenken zu diesem Buch waren jedoch meine eigenen Erinnerungen. Denn der zuletzt gelesene Teil lag schon einige Monate zurück, so zermarterte ich mir vor dem lesen etwas den Kopf mit folgender Frage: Was war eigentlich alles passiert? Dies wurde jedoch von der Autorin grandios zur Nebensache, denn gespielt ließ sie vergangenes nochmals in den Text einfließen, ohne dass es zu viel „offensichtlich“ wiederholt wurde. Nachdem dadurch dann meine Erinnerungen nach und nach wieder auftauchten, konnte ich mich wieder hervorragend in Mederia und der Story zurechtfinden. Auch die Protagonisten blieben ihren eigenem Stil treu, und ich habe sie wieder sehr schnell in mein Herz schließen können. Auch hier will ich nochmal gesagt haben: Sabine Schulter erstellt wunderbare Nebencharaktere, die mit ihren jeweiligen Rollen stets präsent rüberkommen, und sich einfach in die Geschichte miteinbringen, sodass man sie genauso gut wie die eigentlichen Hauptprotagonisten kennenlernen und lieben kann. Ich liebe ihre Protagonisten allesamt, und das in jedem ihrer -von mir bereits gelesenen - Bücher. Auch die Umgebung, die Kulisse, ist wieder wunderbar in Szene gesetzt worden, aber anders kenne ich es von der Autorin auch nicht. So lernen wir sehr schöne Landschaften kennen, wunderschöne Orte, und bekommen stets ein schönes Bild vor Augen gesetzt. Der Verlauf der Story verlief stets abwechslungsreich, das heißt: spannend, teils romantisch, gefühlvoll, abenteuerlich und aufregend. Aber auch so viel mehr. Durch die Kompaktheit dieser Bücher kann einfach so viel ausgedrückt werden, was in manch anderen einfach des Öfteren verloren geht. Und auch gerade weil die Autorin es schafft, dieses kompakte nicht langatmig werden zu lassen, hat sie großen Respekt für ihre Arbeit verdient. Ich könnte eigentlich Seitenlang weiter schwärmen, aber kommen wir zum Ende: Dieses verlief mit dem großen Showdown und auf höchstem Spannungsniveau einfach atemberaubend ab, genau nach meinen Erwartungen. Auch der Epilog und das Zusatzkapitel können sich sehen lassen. Fazit: Mederia ist eine der besten Fantasy Reihen, die ich je gelesen habe, und diese sollte gelesen werden, man würde auf jeden Fall etwas großartiges verpassen, wenn man es nicht tut. Diese Autorin begeistert mich einfach immer wieder mit ihren Meisterwerken. 5/5 Sterne und definitiv eines meiner #Jahreshighlights2018

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Sabine_Schulters avatar

    Mederia 3

    Die Geschichte in dem fantastischen und wunderschönen Land geht weiter!

     

    Klappentext:


    Nachdem die Verteidiger Mederias einen erneuten Angriff auf die Mauern Tetras abwehren können, entscheiden sie sich dazu, zu handeln und einen Trupp in das feindliche Land zu schicken. Sein Ziel: Sakterkis zu beseitigen.
    Lana, die durch ihre Wandlungsfähigkeiten und ihr beeindruckendes Maß an Göttlichkeit zur Hoffnungsträgerin geworden ist, wird dafür ausgewählt und begibt sich zusammen mit ihren Freunden auf die Suche nach den versiegelten Hallen, in denen sich Sakterkis‘ Gefängnis befindet.
    Auf ihrem Weg durch den Süden trifft Lana auf unvorhergesehene Probleme und auch ihre Gefühle für den Dämonenprinzen Gray lenken sie immer wieder ab. Doch Mederia braucht seine Götterbotin.

    Dies ist Band 3 und damit das Finale der Trilogie.

     

    Die Autorin

    Sabine Schulter wurde 1987 in Erfurt geboren, lebt nun aber mit ihrem Mann in Bayern. Trotz ihres abgeschlossenen Oecotrophologie-Studiums fokussierte sie sich auf das Schreiben von Fantasy-Büchern. Sie liebt das Spiel mit den Emotionen und möchte ihre Leser tief in ihre Bücher ziehen, die oft von dem Zusammenspiel der Protagonisten untereinander geprägt sind. Viel Spannung gehört in ihre Geschichten genauso wie ein Happy End und unvorhergesehene Wendungen.

     

    Herzlich willkommen!

    Ich begrüße all diejenigen, die sich voller Interesse dieser Leserunde zugewandt haben. Ich bin sehr gespannt, welches Feedback ihr mir zu meinem neusten Roman geben werdet. Dabei wünsche ich euch viel Spaß und Spannung, sowohl mit dem Buch als auch bei dem Austausch mit den anderen Lesern.

    Mit dieser Leserunde verlose ich 10 Exemplare als Ebook zu diesem High Fantasy-Roman und möchte euch gleichzeitig bitten, nach dem Lesen eine Rezension zu schreiben. Ich stocke bei mehr Bewerbungen gern noch mit Ebooks auf

    Um an dieser Leserunde teilzunehmen, müsst ihr mir einfach nur eine kurze Mitteilung im Bewerbungsbereich hinterlassen.


    Jetzt geht es los!!!

    Bis zum 19.04. könnt ihr euch für diese Leserunde bewerben, danach erfolgt die Auswahl und der Versandt der Ebooks. Wer weitere Fragen oder Anregungen hat, kann mich natürlich jederzeit anschreiben.

    Wenn ihr zudem noch mehr über meine Bücher, meine weiteren Projekte oder auch über mich erfahren wollt, dann besucht sehr gern meine Homepage (www.sabineschulter.de) oder schaut auf Facebook vorbei (www.facebook.com/Sabineschulterautorin).

    Ich freue mich sehr auf euch :)

    Sabine

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