Wölfe im Münsterland

von Sabine Schulze Gronover 
4,3 Sterne bei6 Bewertungen
Wölfe im Münsterland
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sameas avatar

Gut zu lesender Krimi, der einige Überraschungen bereit hält.

Wildponys avatar

Spannender Krimi - hat mir super gut gefallen

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Inhaltsangabe zu "Wölfe im Münsterland"

Wenn die Angst durchs Land schleicht

Der Fund einer toten Ziege verstört die Bewohner des beschaulichen Ortes Oelde im Münsterland. Der Wolf ist zurückgekehrt!
Mirela Schulze Brinkhoff, die alte Mutter eines Großgrundbesitzers, prophezeit, dass mit dem Wolf auch das Unglück Einzug hält, und es sieht so aus, als würde die gebürtige Rumänin mit ihren Befürchtungen Recht behalten.

Ihre Schwiegertochter wird tot auf der Pferdeweide gefunden, mit zerbissener Kehle. Sie hatte in der Nacht nach dem Wolf Ausschau gehalten. Die Untersuchungen ergeben jedoch, dass sie vor den Bissen erschlagen wurde. Allen wird klar, dass ein gewissenloser Mörder in Oelde sein Unwesen treibt.

Die Stadt steht kopf, die Eltern der Kinder des Waldkindergartens verbreiten Panik, der Bürgermeister mahnt zur Ruhe. Kommissar Schmitt und der junge Polizist Dirk Kemper ermitteln unter Hochdruck. Dabei fühlt sich Schmitt nicht einmal sonderlich geeignet für die Ermittlungen rund um den Wolf, denn er hat eine ausgesprochene Angst vor jedem Tier, das größer ist als ein Beagle.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783954414307
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:360 Seiten
Verlag:KBV
Erscheinungsdatum:16.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    ChrischiDs avatar
    ChrischiDvor 10 Tagen
    Spuren der Vergangenheit

    Eine Wolfssichtung und eine tote Ziege schüren die Ängste der Bewohner Oeldes im Münsterland. Als kurze Zeit später die Leiche einer jungen Frau gefunden wird und wieder einige Spuren auf den Wolf deuten, ist es mit der Beherrschung vollends vorbei. Die Schwiegermutter des Opfers ahnt, dass es hier jedoch eigentlich um etwas ganz anderes geht, Geheimnisse, die sie jahrzehntelang gut verschlossen bewahrt hat. Nun scheint die Vergangenheit sie eingeholt zu haben…

    Urängste sind im Menschen verankert und können häufig gar nicht kontrolliert werden, so gern man dies auch würde. Die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland ist ein aktuelles, viel und kontrovers diskutiertes Thema, das hier gekonnt mit der Geschichte verwoben wird und aufzeigt welche Verhaltensmuster sich auf Grund (falscher) Annahmen ergeben können. Doch auch Menschen können ganz klar charakterliche Eigenschaften besitzen, die Wölfen häufig zugeschrieben werden. Sollte man diese dann nicht auch verbannen? Definitiv eine Thematik über die es lohnt einmal mehr nachzudenken.

    Die Ermittlungen den eigentlichen Fall betreffend gestalten sich schwierig, denn dieser ist nicht nur per se undurchsichtig, es gibt auch die ein oder andere Person, die durchaus mehr zu sagen hätte, aber lieber schweigt. Dadurch gibt die Polizei zwar ihr Bestes, stochert aber im Grunde mehr im Dunkeln als ihnen selbst lieb ist. Der Leser erhält zwar die ein oder andere weiterführende Information, dennoch ergibt sich kein klares Bild für Motiv und Tat. Verdächtige gibt es einige, doch eine lückenlose Beweiskette lässt sich nicht aufzeigen.

    Obwohl die Handlung häufig zu stagnieren scheint, sei es durch Behinderung diverser Figuren oder einfach auf Grund fehlender Neuigkeiten, baut sich unterschwellig kontinuierlich Spannung auf. Man spürt die aufgeladene Atmosphäre im weiteren Verlauf immer deutlicher, so dass die Neugierde geschürt und der Ermittlerinstinkt angefacht wird. Inwiefern sich die Auflösung schlussendlich mit den eigenen Vorstellungen deckt muss natürlich jeder für sich herausfinden, aber die ein oder andere Überraschungen dürfte jeder erleben.

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    echs avatar
    echvor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Spannender Kriminalroman um zwei- und vierbeinige Wölfe im Münsterland
    Spannender Kriminalroman um zwei- und vierbeinige Wölfe im Münsterland

    Die Autorin Sabine Gronover greift in ihrem Kriminalroman mit der Rückkehr des Wolfes nach Deutschland ein aktuelles Thema auf und transportiert es in Form einer spannnenden Geschichte, die mich auf ganzer Linie überzeugen konnte.

    Eine unverhoffte Wolfssichtung stellt das sonst so beschauliche Leben im Oelder Ortsteil Sünninghausen komplett auf den Kopf. Das kurz danach zunächst eine tote Ziege und dann eine tote Frau gefunden werden, trägt auch nicht unbedingt zur allgemeinen Beruhigung bei. Als aber klar wird, das Karin Schulze Brinkhoff nicht von dem Wolf getötet wurde, ist dem ermittelnden Kommissar Hugo Schmitt und dem ortsansässigen Polizisten Dirk Kemper schnell klar, das sie es hier doch eher mit zweibeinigen Wölfen zu tun haben.

    Neben einer spannenden Mördersuche liefert die Geschichte auch noch eine Menge Lokalkolorit aus dem Münsterland. Das die Autorin selber dort beheimatet ist und daher weiß, worüber sie schreibt, merkt man dem Buch zu jeder Zeit an.
    Die Frage, ob es sich bei der Rückkehr des Wolfes nach Deutschland in erster Linie um einen Fluch oder doch eher um einen Segen handelt, wird hier sehr umfassend und ausgewogen beleuchtet. Alle Sichtweisen zu diesem Thema bekommen ausreichend Raum, so das sich am Ende jeder seine Meinung dazu bilden kann.
    Im Mittelpunkt steht hier aber der Kriminalfall, der mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen vorangetrieben und am Ende auch überzeugend aufgelöst wird.
    Gut und vielschichtig charakterisierte Protagonisten tragen zudem einiges zum absolut positiven Gesamteindruck bei.

    Ein spannender und uneingeschränkt empfehlenswerter Kriminalroman mit sympathischen Ermittlern, von denen ich sehr gerne noch mehr lesen würde.

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    Wildponys avatar
    Wildponyvor 21 Tagen
    Kurzmeinung: Spannender Krimi - hat mir super gut gefallen
    Spannender Krimi - hat mir super gut gefallen

    Wölfe im Münsterland   -  Sabine Schulze Gronover

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Wenn die Angst durchs Land schleicht

    Der Fund einer toten Ziege verstört die Bewohner des beschaulichen Ortes Oelde im Münsterland. Der Wolf ist zurückgekehrt!
    Mirela Schulze Brinkhoff, die alte Mutter eines Großgrundbesitzers, prophezeit, dass mit dem Wolf auch das Unglück Einzug hält, und es sieht so aus, als würde die gebürtige Rumänin mit ihren Befürchtungen Recht behalten.

    Ihre Schwiegertochter wird tot auf der Pferdeweide gefunden, mit zerbissener Kehle. Sie hatte in der Nacht nach dem Wolf Ausschau gehalten. Die Untersuchungen ergeben jedoch, dass sie vor den Bissen erschlagen wurde. Allen wird klar, dass ein gewissenloser Mörder in Oelde sein Unwesen treibt.

    Mein Leseeindruck:

    Durch die Münsterland-Krimis aus dem Emons-Verlag freute ich mich auf diesen Krimi der Autorin Sabine Schulze Gronover doch sehr.

    Und auch wie vermutet hat sie mich mit diesem Buch mal wieder sehr fesseln und begeistern können.

    Die Handlung ist etwas weg vom Mainstream und daher auch so wunderbar anders. Sind wirklich wieder Wölfe zurück in diese Gegend gekommen uns haben sie wirklich die Frau getötet. Schnell findet die Polizei jedoch heraus das die Bisspuren von einem Kampfhund stammen und nur Wolfhaar zusätzlich der Wunde beigefügt wurden.

    Woher kommt der Wolf, der sich plötzlich so nahe an den Kindergarten wagt? Ist er zahm oder gefährlich?

    Als dann auch noch eine Einbruchsbande die Häuser der Umgebung unsicher macht und ein weiterer Mord geschieht wird die Spannung im Buch auf ein höheres Level gesetzt. Geheimnisvoll ist es von Anfang an....

    Fazit:

    Ein wirklich interessanter Krimi, der zwar nicht die absolute Hochspannung erreicht, aber doch sehr ausdrucksvoll ist und die Handlung schon etwas besonderes ist.

    Mit hat er wieder gut gefallen und ich kann ihn wirklich empfehlen.

    Daher gibt es von mir für die Autorin und den Münsterland-Krimi von mir 4 Sterne und natürlich eine Weiterempfehlung. ****


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    teretiis avatar
    teretiivor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein sehr gut geschriebenes Buch was spannend ist aber zwischendurch auch Zeilen zum schmunzeln hat. Genau die richtige Mischung.
    Spannend aber auch zum schmunzeln

    Die Bewohner von Oelde sind außer sich. Ein Wolf hat eine Ziege gerissen. Ein paar Tage später wieder ein Opfer. Diesmal aber eine junge Frau. Auf dem ersten Blick deuten die Bissspuren eindeutig auf einen Wolf oder Hund hin, aber schnell kommt heraus, das dort doch wohl ein Mensch am Werk war.

    Durch die Ermittlungen kommen viele Geheimnisse ans Licht, die tief in die Vergangenheit reichen.
    Immer wieder kommen neue Fragen auf, die nach und nach aber gelöst werden. 
    Das Buch ist bis zum Schluss spannend und hat zwischendurch immer wieder tolle Szenen die einem beim Lesen schmunzeln lassen. Das lockert die Sache zwischendurch immer wieder auf.
    Alles in allem ist das Buch richtig gut geschrieben und ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen. 

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    ElisabethBulittas avatar
    ElisabethBulittavor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein Krimi voller Überraschungen, der den Leser bis zum Ende mitfiebern lässt, dem aber auch eine Portion Humor nicht fehlt.
    Ein Wolf gibt sich nicht mit einer toten Ziege zufrieden, und er kommt nicht allein.

    Sabine Gronovers Kriminalroman „Wölfe im Münsterland“ ist 2018 im KBV-Verlag erschienen und umfasst 359 Seiten.

    Eines Nachts im Oktober begegnet ein Autofahrer im münsterländischen Oelde einem Wolf. Doch es bleibt nicht bei dieser einen Begegnung: Kurz darauf reißt das Raubtier eine Ziege. Während das Auftauchen des Tieres bei der Oelder Bevölkerung gemischte Gefühle hervorruft, sieht Mirela Schulze Brinkhoff es als ein böses Omen - und sie soll Recht behalten: Kurz darauf wird ihre Schwiegertochter mit durchbissener Kehle auf einer Pferdekoppel gefunden. Erste Untersuchungen ergeben schon bald, dass ein skrupelloser Mörder seine Hände im Spiel hatte. Als noch weitere Verbrechen geschehen, laufen Schmitts und Kempers Ermittlungen auf Hochtouren und führen weit zurück in Mirelas siebenbürgische Vergangenheit.

    Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland - von Tierschützern und Naturliebhabern euphorisch gefeiert, von anderen kritisch und ängstlich beäugt. Ein Thema, das hierzulande immer wieder, wenn dieses Raubtier neue Reviere für sich erobern will, für heftige Kontroversen sorgt. Sabine Gronover ist es gelungen, die Argumente der Befürworter und Gegner in diesen Krimi informativ, spannend und unterhaltsam zugleich einzuflechten.

    Als Mirela Schulze Brinkhoff dann auch noch die Prophezeiung „Ein Wolf gibt sich nicht mit einer toten Ziege zufrieden, und er kommt nicht allein. Die wirklich gefährlichen Wölfe folgen erst noch.“ (S. 27) ausstößt, baut sich ein Spannungsbogen auf, der den Leser bis zum Ende nicht mehr loslässt. Aufrechterhalten wird die Spannung nicht zuletzt dadurch, dass immer wieder neue Motive und Verdachtsmomente auftauchen, die Ermittler und Leser nicht zur Ruhe kommen lassen und jedes Mal neue Fragen aufwerfen. Dieses lässt diesen Roman zu einem rasanten Leseerlebnis werden.

    Im Zentrum der Geschichte steht jedoch die Frage, welches Geheimnis Mirela Schulze Brinkhoff wohl hütet. Erscheint Mirela anfangs einfach nur als gut situierte Witwe eines Großbauern, die auf dem Hof ihren Lebensabend verbringt und – wie im Münsterland noch heute üblich - hilft, wo sie nur kann, rückt sie durch die allmähliche Preisgabe neuer Informationen aus ihrer persönlichen Geschichte mehr und mehr in den Fokus des Geschehens. Dadurch, dass dieses zum großen Teil durch die Wiedergabe ihrer Gedanken geschieht, ist der Leser auf weiten Strecken des Romans den Protagonisten an Wissen voraus. Dieses tut der Spannung trotzdem keinen Abbruch, lässt die Lösung des Rätsels doch nach einem dramatischen Finale bis zum Schluss auf sich warten.

    Die im Titel erwähnten Wölfe begleiten den Roman in mehrerlei Hinsicht: Natürlich als das leibhaftige Raubtier, doch auch als Symbol für das Böse, was schon in Mirelas Vorhersage angedeutet wird. Darüberhinaus lässt Mirelas Herkunft aus den Karpaten, in denen Aberglaube noch heute weit verbreitet ist, natürlich auch den Wolf als mythisches Wesen nicht aus dem Blickfeld.

    Dem Roman fehlt es zudem nicht an humoristischen Elementen, die zum großen Teil der Tierphobie des Kommissars Schmitt entspringen. Doch auch ansonsten konstruiert die Verfasserin immer wieder Szenen, die beim Leser ein Lächeln auf die Lippen zaubern.

    Gronovers Sprache ist schnörkellos und leicht zu lesen. Von Zeit zu Zeit tauchen Nebenschauplätze auf, z.B. im Privatleben des Bürgermeisters Tillmann, die mit der eigentlichen Handlung nichts zu tun haben. Sollte es von diesem Buch Nachfolgeromane geben, ist dieses ein meiner Meinung nach durchaus sinnvolles Vorgehen, sorgt es doch für eine durchgehende Handlungsebene. Bei einem Einzelband hätte die Autorin darauf meines Erachtens aber besser verzichten sollen, um so den Handlungsverlauf geradliniger verlaufen zu lassen, fehlt es ja ansonsten nicht an Überraschungsmomenten und Sackgassen in diesem Buch.

    Das Cover des Buches ist im Vintage-Stil gehalten und zeigt einen großen Wolfskopf vor münsterländischer Landschaft, passt sich also sehr gut dem Inhalt des Buches an.

    Dieses ist das erste Buch, das ich von Sabine Gronover gelesen habe, und ich bin wirklich angetan von Geschichte und Erzählweise. Einziger Wehrmutstropfen ist für mich persönlich die Einstellung der Charaktere zu Mirelas Geheimnis: Wie sie am Ende präsentiert wird, passt sie – ohne zu viel verraten zu wollen und zu dürfen – doch nicht so ganz in mein Weltbild. Aber das soll jeder Leser für sich entscheiden. Insgesamt ist dieser Kriminalroman ein Buch, das meiner Meinung nach Krimiliebhabern, die gleichzeitig auch ein Faible für das Münsterland, Wölfe und ungewöhnliche Geschichten besitzen, sicher ein paar spannende und vergnügliche Lesestunden zu bescheren vermag.

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    sameas avatar
    sameavor einem Tag
    Kurzmeinung: Gut zu lesender Krimi, der einige Überraschungen bereit hält.
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    KBV_Verlags avatar

    Ein Wolf versetzt die Einwohner des beschaulichen Städtchens Oelde im Münsterland in helle Aufregung. Die einen erstarren in Angst und Hass, die anderen feiern Isegrims Rückkehr. Als ein Mord geschieht, scheint die düstere Prophezeiung einer alten Bäuerin wahr zu werden: Das Böse folgt dem Raubtier in das Münsterland.

    Kommissar Schmitt und der junge Polizist Dirk Kemper haben alle Hände voll zu tun, um eine Panik in Oelde zu verhindern. Tötet tatsächlich der Wolf, oder nutzt ein Unbekannter die Urängste der Menschen, um seine Taten zu begehen? 

    Sabine Gronovers sechster Münsterlandkrimi hat Biss. Nie kommt das Gefühl auf, die Handlung sei reine Fiktion -  man kann das nahende Unheil förmlich riechen.

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