Sabine Städing Anna und die flüsternden Stimmen

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Inhaltsangabe zu „Anna und die flüsternden Stimmen“ von Sabine Städing

Zusammen mit ihrer Familie muss die 15-jährige Anna ausgerechnet in einem Kaff namens Qual Urlaub machen. Wenn der Name mal nicht Programm ist - Doch dann lernt sie den süßen Tjark kennen und da ist Herzklopfen angesagt! Aber auch sonst sind die Ferien alles andere als langweilig: Anna wird nachts von flüsternden Stimmen geweckt und im Gewitter begegnet ihr ein unheimlicher alter Mann, der urplötzlich wieder verschwindet. Kann es sein, dass es in Qual spukt? Tjark erzählt Anna, dass sich merkwürdige Geschichten rund um das Gelände neben dem Ferienhaus ranken, auf dem früher eine Lungenheilanstalt untergebracht war. Ein Arzt namens Hasselreuther hat dort Kinder behandelt, die an Tuberkulose erkrankt waren, und wird seitdem im Ort geradezu verehrt. Doch dann entdeckt Anna, dass es eben jener Dr. Hasselreuther war, der ihr im Gewitter begegnet ist! Anna stellt Nachforschungen an und findet Erstaunliches über den Arzt heraus. Doch je näher sie der Wahrheit kommt, desto stärker gerät sie in den Sog eines uralten Fluchs -

Klassisch. Aber wunderbar.

— ClaraOswald

Sehr spannend und an manchen Stellen etwas gruselig.

— Mondprinzessin

Eine spannende, schaurig-romantische Geschichte mit einer dichten und wunderschönen Atmosphäre, die mich von der ersten Seite an nicht mehr

— Ejlena

grusel liebe und fantasie wirklich toll

— lesen2003

Super Grundidee und schöner Handlungsort, leider nicht ausgereizt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ganz viel Grusel für jedes Alter. Sehr zu empfehlen!

— MelE

spannendes Debüt mit gruseligen Elementen.. sehr fesselnd

— Buchraettin

Ganz nette Gruselgeschichte :)

— Ayanea

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  • Rezension: Anna und die flüsternden Stimmen

    Anna und die flüsternden Stimmen

    -Shelly01-

    01. January 2015 um 18:03

    Klappentext: Sommerurlaub in Qual an der Ostsee: Wenn der Name mal nicht Programm ist! Anna stellt sich auf öde Ferien ein, doch bereits am ersten Abend hat sie das Gefühl, dass mit dem Ferienhaus etwas nicht stimmt. Es scheint zu atmen - und nachts wird Anna von flüsternden Stimmen wach. Vor ihrem Fenster steht ein alter Mann, der sie zu sich heranwinkt, um im nächsten Moment zu verschwinden. Kann es sein, dass es in Qual spukt? Gemeinsam mit Tjark, der gar nicht nach Qual aussieht, beschließt Anna, den unheimlichen Ereignissen auf den Grund zu gehen. Doch die ahnen nicht, dass sie damit die Geisterwelt in Unruhe versetzen.Und das kann richtig gefährlich werden... Meine Meinung: Meiner Meinung nach ist das Buch spannend, genau wie die anderen Bücher der Autorin. Es ist wieder Fantasy pur und einfach toll. Es ist einfach zu lesen und ich empfehle es weiter an Leute die Fantasy mögen, da viel Fantasy drin vor kommt. Ich mag den Schreibstil und empfehle es vor allem an Kinder und Jugendliche aber auch an Erwachsene weiter.

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  • Mehr Teenieromanze als echter Grusel!

    Anna und die flüsternden Stimmen

    Azrael

    21. November 2014 um 09:14

    Anna muss mir ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder Urlaub in Qual an der Ostsee machen, während all ihre Klassenkameraden irgendwo im Süden unter Palmen liegen. Zum Glück trift sie dort auf Tjark, der ihr den Urlaub versüßt. Doch leider hat sich kurz nach ihrer Ankunft auch etwas Dunkles an ihre Fersen geheftet. Nachts im Regen steht eine mysteriöse Gestalt und sieht zu ihrem Fenster hoch, Stimmen flüstern, unheimliche Botschaften erscheinen auf ihrer Leinwand. Und dann ist da noch der wächserner Fremde mit dem Zylinder, der sie bedroht. Alles scheint mit einer ehemaligen Klinik zusammen zu hängen, die sich auf dem gleichen Grundstück wie ihr Ferienhaus befindet. Dr. Hasselreuther, der ehemalige Chef der Klinik treibt als verfluchte Seele sein Unwesen in Qual und trachtet nun nach Annas Seele. Annas einzige Chance auf Rettung ist, das Rätsel um Hasselreuther und seine Verbrechen zu Lebzeiten aufzudecken. Zum Glück steht ihr Tjark zur Seite. Die Geschichte wird aus der Sicht von Anna geschildert und startet recht schnell richtig durch. Schon kurz nach der Ankunft steht nachts im Regen eine unheimliche Gestalt und das Ferienhaus scheint zu flüstern. Als dann auch noch ein Hilferuf auf einer ihrer Leinwände erscheint und die mysteriöse Gestalt sie bedroht, zweifelt sie zunächst an ihrem Verstand, bis auch ihre Familie den Mann mit dem wächsernen Gesicht zu Gesicht bekommen, sich jedoch nichts dabei denken. Die Stimmung ist unheimlich und etwas bedrückend und steigert sich die ersten Kapitel stetig. Anfangs versucht Hasselreuther ihr auch durch seltsame Unfälle nach dem Leben zu trachten. Nach einiger Zeit gerät die anfängliche Spannung jedoch ins Stocken, dafür tritt Annas Beziehung zu Tjark in den Vordergrund. Das verpasst der Geschichte einen Dämpfer und lässt es stellenweise sogar unrealistisch wirken. Denn plötzlich gibt es keine Anschläge mehr auf Anna, als wolle er ihrem Techtelmechtel genügend Zeit einräumen und ihre Recherchen über sein eigenes niederträchtiges Leben nicht stören. Auch, dass Anna ihren ehemaligen Ausflug in die Welt der Wicca erst offenbart, nachdem sie bereits ein Medium um Hilfe fragen mussten wirkt zu konstruiert. Es hat halt gerade gepasst, weil zu einem Problem schnell eine Lösung her musste, natürlich wird dann auch noch das Internet als unanfechtbare Quelle allen magischen Wissens und echter Zaubersprüche heran gezogen. Warum war das Medium dann überhaupt nötig. Und wieso fällt es Hasselreuther so einfach eine Frau zu töten, aber bei Anna, einem naiven Teenie scheitert er? Zum Schluss hin wird es noch einmal dezent gruselig, wenn die Geister Anna um Hilfe ersuchen, doch leider gelingt alles zu reibungslos und Hasselreuther bleibt bis zum Schluss im Hintergrund. Gut gefallen hat mir dagegen der Teil indem die Geister Anna ihre Geschichte zeigen. Es war spannend und hat einige losen Enden zusammen gefügt. Das Ende wirkt dafür sehr übertrieben und erweckt den Eindruck als hätte die Autorin kurz vorher "Der Zauberer von Oz" gelesen. Was in aller Welt haben geflügelte Lemuren in der Geschichte zu suchen und woher hat Hasselreuther diese nervigen Geschöpfe so plötzlich? Mein Fazit, der Anfang hat mir wirklich gut gefallen und war vielversprechend, leider triftete die Geschichte im Verlauf hin zu einer mittelmässigen Teenieromanze ab. Etwas mehr Grusel und realistische Handlungsweisen hätten der Geschichte gut getan. Aber vielleicht bin ich da auch zu kritisch und sie gefällt einem jüngeren Publikum genau deshalb.

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  • Ein netter Jugendroman für zwischendurch

    Anna und die flüsternden Stimmen

    Kitty90

    04. October 2013 um 12:29

    Anna und die flüsternden Stimmen handelt von Anna, die ihre Ferien "leider" mit ihren Eltern in Qual (Norddeutschland) anstatt auf einer coolen Insel wie ihre Freundinnen verbringen. In Qual angekommen lernt sie dort Tjark kennen, der u.a. ihren Segelkurs leitet. Anna findet ihn sehr sympatisch und gemeinsam erleben sie dann ein gruselig, spannendes Abenteuer in Qual.   Ich fand das Buch sehr gelungen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und es wurde nicht langweilig. Die Story beginnt rasch und lässt sich so bis zum Schluss durchlesen, mit wirklichen Spannungselementen.  

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  • Anna und die flüsternden Stimmen (Sabine Städing)

    Anna und die flüsternden Stimmen

    LieLu

    30. June 2013 um 10:45

    Boje Verlag – Bastei Lübbe Die Autorin Sabine Städing wurde 1965 im Norden Deutschlands geboren. Ihren Durchbruch als Autorin feierte sie mit Magnolia Steel – Hexendämmerung, was 2011 im Boje Verlag erschien. Darin werden die Abenteuer einer jungen Hexe erzählt. Anna und die flüsternden Stimmen ist jedoch das erste Jugendbuch der Autorin, in welchem Geister, Flüche und eine ganz besondere Liebe eine Rolle spielen. Im Moment schreibt sie schon an ihrem nächsten Buch, auf welches ich schon sehr gespannt bin. Nomen est omen Anna hat die Nase voll, statt Urlaub in St. Tropez oder Miami zu machen, muss sie nun mit ihren Eltern nach Qual!! Nie gehört? Sie auch nicht. Sie fuhr nur mit, um ihren Segelschein machen zu können. Dort angekommen, ist Qual alles andere als normal und schon gar nicht langweilig. Immer unheimlichere Dinge geschehen, welche anscheinend nur Anna sehen kann. Eines Nachts meint sie eine weiße Frau vor ihrem Ferienhaus direkt am Strand stehen zu sehen, nach einem schweren Gewitter stehen auf einmal die Buchstaben SOS und save our soules auf ihrer Staffelei. Anna weiß nicht weiter. Auch der gutaussehende Tjark verdreht ihr gehöhrig den Kopf. Als sie ihm von dem Spuk erzählt, scheint er jedoch eher geschockt als belustigt. Anna hört zufällig ein Gespräch im Bäcker mit an, in welchem es scheinbar um sie geht, es ist alles andere als beruhigend. Als Annas Segelkurs beginnt, lenkt sie dieser zunächst ab. Als sie dann noch ihren Segellehrer kennen lernt, fällt sie aus allen Wolken. Doch dieses Gefühl währt nur kurz. Schnell geht der unheimliche Spuk weiter und Anna und Tjark werden immer tiefer hineingezogen. Als dann auch noch die verstorbene Henrike auftaucht und die beiden zu einer geheimnisvollen Seance ins Moor eingeladen werden, steht für Anna fest, dass es in Qual Spukt. Und wie es aussieht ist der Name Programm, denn Anna und Tjark begeben sich in tödliche Gefahr. Fazit Der Roman ist in der ersten Person aus Sicht von Anna, der Hauptprotagonistin, geschrieben. Durch fiktive Zwischen fragen „Ihr wisst Bescheid?“ spricht sie den Leser direkt an. Man fühlt sich mitten im Geschehen verankert. Ein von der ersten Seite an fesselndes Buch, was man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Städing schreibt in einem unglaublich spannenden und flüssigen Schreibstil, der es unmöglich macht, das Interesse zu verlieren. Zu schön ist auch die Kulisse eines Ferienhauses unmittelbar am Strand der Ostsee. Die Beschreibung der malerischen Landschaft und des Meeres, laden zum Träumen ein. Unheilvolle Wolken ziehen bereits bei der Ankunft der Familie im Ferienhaus auf, als das unheimliche und leer stehende Nebengebäude beschrieben wird. An einigen Stellen wird der Roman mehr als unrealistisch, was bei einem Fantasyroman jedoch nicht abschreckt. Leider fand ich gerade das Ende im Tunnel weniger gut gelungen, da es mich klischeehaft an Mythen über die Hölle mit geflügelten Affen etc. erinnerte. Das Buch an sich war jedoch so gut geschrieben, dass ich es innerhalb eines Abends verschlungen habe, da ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Jeder, der dieses Buch liest, sollte darauf gefasst sein. http://immer-mit-buch.blogspot.de/2013/06/anna-und-die-flusternden-stimmen-sabine.html

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  • Schauer-Romantik

    Anna und die flüsternden Stimmen

    pelznase

    03. April 2013 um 11:26

    Nachdem ich “Magnolia Steel” von Sabine Städing so toll fand, war ich sehr gespannt auf diesen neuen Roman von ihr. Während “Magnolia Steel” mehr eine Fantasygeschichte war, verbirgt sich zwischen den Deckeln von “Anna und die flüsternden Stimmen” eine romantisch angehauchte Schauergeschichte. Auch dieses Buch hat es mir wieder sehr leicht gemacht, mich einzufinden. Anna mit ihrer frechen Klappe hatte mir sofort gefallen, und auch ihre Familie mitsamt dem nervigen kleinen Bruder war mir soforty sympathisch. Und ich konnte Anna mit ihren Vorbehalten gegenüber den Ferien in Qual nur zu gut verstehen. An ihrer Stelle wäre ich auch sauer gewesen. Doch kaum hat Anna sich deshalb beim Leser ausgeschimpft, nimmt die eigentliche Geschichte Anlauf. Zunächst in Gestalt des gutaussehenden Tjark, der Anna ihren Urlaub gleich etwas entspannter sehen lässt. Nach und nach entspinnt sich zwischen ihnen eine wirklich schöne Liebesgeschichte, die aus verschiedenen Gründen niemals im Kitsch versinkt. Zunächst einmal sind da natürlich die unheimlichen Ereignisse, die Anna schon in der ersten Nacht widerfahren und die bald ungeahnt weitreichende Folgen nach sich ziehen. Dazu muss man schon sagen, dass “Anna und die flüsternden Stimmen” durchaus seine schaurigen bis wirklich gruseligen Szenen hat. Speziell Friedhofsgeist Goedeke Hein hat mir die eine oder andere Gänsehaut beschert. Aber auch andere Elemente steuern ihren schaurigen Teil zur Geschichte bei. Welchen besserne Ort könnte man sich für eine Gruselgeschichte vorstellen als ein altes, verfallenes Klinikgebäude? Wo wäre eine Seance noch stimmungsvoller als nachts in einem Moor? Es gelingt Sabine Städing wirklich ausgezeichnet, die jeweile Atmosphäre heraufzubeschwören, so dass man sofort von diesen Szenen gefangen genommen wird. Mir hat aber auch allgemein die Atmosphäre von “Anna und die flüsternden Stimmen” prima gefallen. Auch wenn es “nur” die Ostsee ist, an der Anna ihren Urlaub verbringt, die anschaulichen Schilderungen beschwören sofort eine Szenerie mit rauher See herauf. Vielleicht gelingt es dem Buch ja so, junge Leser für einen vermeintlich langweiligen Ostsee-Urlaub zu begeistern Spannend genug dafür ist es auf jeden Fall und ich habe mich bei manchen Szenen ehrlich gefragt, ob ich in dem Moment so tapfer gewesen wäre wie die beiden, oder ob ich Qual nicht schleunigst verlassen hätte. Zunächst beschränkt sich die Spannung auf die Handlung im Hier und Jetzt, auf Annas und Tjarks Nachforschungen. Doch bald schon führen diese Nachforschungen sie in die Vergangenheit, in die Zeit, als die Klinik noch als solche genutzt wurde. Und so wird es auch in der Vergangenheit spannend, denn natürlich möchte man wissen, was sich damals dort zugetragen hat. Obwohl ich sonst kein Fan von Geschichten bin, die so weit zurück in der Vergangenheit spielen, so hat mir diese Mischung hier prima gefallen. Zuletzt sei noch erwähnt, dass “Anna und die flüsternden Stimmen” auch immer mal wieder sehr witzig ist. Anna hat -wie gesagt- eine ziemlich große Klappe, und auch über die Streitereien zwischen ihr und ihren Bruder Joschi habe ich manches Mal herzlich gelacht. Da Anna selbst die Geschichte erzählt, liest sich das Buch jugendlich locker und zügig weg. Mir hat dieses Teenager-Ton gefallen, der typisch für diese Altergsgruppe ist, und damit wohl auch für die Mehrheit der Leser. Sie werden sich in vielen Aussagen und manchen Sprüchen sicher wiederfinden und so Spass beim Lesen haben und sich in Anna hineinversetzen können. Eine durchweg gleichmäßige und angenehme Kapitellänge lädt zum “häppchenweisen” Lesen ein. Das Cover mit diesem Blau, den Lichtspielereien und den feinen Ornamenten im Hintergrund gefällt mir ebenfalls. Es hat etwas sehr Märchenhaftes und verspricht eine spannende und phantasievolle Geschichte. Fazit:  Mir hat “Anna und die flüsternden Stimmen” sehr gefallen. Eine spannende, schaurig-romantische Geschichte mit einer dichten und wunderschönen Atmosphäre, die mich von der ersten Seite an nicht mehr losgelassen hat. Meine Empfehlung für junge Leserinnen, die solche Geschichten mögen!

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  • Rezension zu "Anna und die flüsternden Stimmen" von Sabine Städing

    Anna und die flüsternden Stimmen

    vormi

    28. February 2013 um 20:21

    Endlich ein gutes Jugendbuch, daß auch wirklich super für Teenager geeignet ist. Etwas verwirrt bin ich allerdings, da ich das Buch auch während des lesens nicht einordnen konnte. Ist das nun ein Fantasybuch? Sieht Anna wirklich Gespenster oder spielt ihr da jemand einen ganz bösen Streich? Wer trachtet ihr nach dem Leben? Gibt es am Ende für alles eine rationale Erklärung? Natürlich werde ich das jetzt hier auch nicht verraten. Für Teenager fand ich das Buch rundum gut gelungen. Aber für Twens (oder älter) finde ich es nicht ganz so glücklich, dafür ist die Ansprache an den Leser etwas zu flapsig. Die Sprache und die Witze fand ich allgemein sehr jugendlich. Den Namer für den Urlaubsort, Qual, finde ich nicht so toll gewählt. Ich hätte das Buch fast nicht gelesen, da ich den Namen für zu albern gehalten habe. Das wäre schade gewesen. Ansonsten ist es ein handwerklich durchaus gelungenes Buch, das sich gut hintereinander weglesen lässt. Nur fehlt ihn zum Pageturner noch ein kleines bißchen.

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  • Rezension zu "Anna und die flüsternden Stimmen" von Sabine Städing

    Anna und die flüsternden Stimmen

    Abraxandria

    28. February 2013 um 18:50

    Die 15-jährige Anna verbringt mit ihren Eltern und ihren kleinen Bruder ihre Sommerferien an der Ostsee in dem kleinen Ort Qual. Diese Ferien versprechen ganz anders zu werden als erwartet. Zum einen lernt sie den attraktiven Tjark kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Zum anderen spukt es in Qual. Sie und Tjark nehmen die Spuren auf, verhandeln mit Geistern und begeben sich dabei in große Gefahr… Welches Geheimnis verbirgt die leerstehende Lungenheilanstalt? Meine Meinung: “Anna und die flüsternden Stimmen” ist nach “Magnolia Steel – Hexendämmerung” der zweite Roman von Sabine Städing. Ihr drittes Buch “Magnolia Steel – Hexenflüstern” ist gerade erst erschienen. Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und einfach wunderschön. Es verspricht eine geheimnisvolle Geschichte und trifft damit genau ins Schwarze. Anna erzählt dem Leser ihre Geschichte in Ich-Form und nimmt ihn mit auf ein romantisches und spannendes Ferienabenteuer. Der Schreibstil ist sehr locker und unterhaltsam. Ich musste das eine oder andere mal ganz schön zwinkern. Man kommt sofort in die Handlung hinein. Schon das erste Kapitel nimmt einen gefangen, sodass man unbedingt nur noch weiter lesen will. So geht es eigentlich das ganze Buch hindurch. Die Kapitel sind kurz und man kommt schnell voran. Es ist ein Buch, dass man gut in einem Rutsch lesen kann. Manchmal jedoch hat mich der Ausdruck etwas gestört, wenn es zu umgangssprachlich wurde. Die Geschichte hat zwei zentrale Schwerpunkte. Diese sind Romantik und Mystery. Anna lernt mit Tjark ihre erste große Liebe kennen. Sie genießt ihre Sommerferien gemeinsam mit ihm am Strand und auf dem Meer beim Segeln. Sommer, Sonne, Sand, grillen, chillen und einfach glücklich sein – so stellt man sich einen Ostseeurlaub vor. Doch so ist es nur am Tage. Ein Kontrast dazu bildet die abenteuerliche Suche nach Geistern in den Nächten. Hier geht es nicht nur gruselig, sondern auch gefährlich zu. Ein Mord wird verübt und Anna ist immer wieder selbst in höchster Lebensgefahr. Unheimlich wird es nachts im Ferienhaus, auf dem Friedhof, im Moor und ganz besonders in der mysteriösen Heilanstalt. Dort kam vor mehr als hundert Jahren eine Krankenschwester und fünf Kinder bei einem Brand ums Leben. Die beiden Jugendlichen stürzen sich auf diesen nie aufgeklärten Fall und bringen Böses ans Tageslicht. Der leitende Arzt von damals entpumpt sich als Massenmörder. Nicht nur einmal reist Anna in die Vergangenheit und erfährt Unglaubliches… Mit Anna kann man sich gut identifizieren. Das Mädchen läßt sich nicht so schnell kleinkriegen und gibt sich stets emanzipiert. Ihre Hobbies sind Malen, Reiten, Segeln und ein Interesse fürs Mystische. An Anna bewundere ich, wie mutig sie ist. Ich würde nie nachts allein in ein spukendes verlassenes Sanatorium gehen und einen Geist verfolgen. Tjark hingegen habe ich bis zuletzt nicht getraut. Er gibt sich rätselhaft. Ich bin mir nicht sicher, ob er Anna wirklich mag, oder nur mit ihr zusammen ist, weil er die Geistersache so megacool findet. In seiner Clique verhält er sich ebenfalls merkwürdig. Die Treffen hinter Annas Rücken machen ihn verdächtig. Anna kommt mit seinen Freunden nicht klar und fühlt sich unter ihnen unwohl. Zudem ist sie eifersüchtig auf Charlize, die sich sichtbar an Tjark heranwirft. Annas Eltern empfand ich als sehr angenehm. Sie sind stets freundlich, umsorgend, verständnisvoll und nicht wirklich streng. Ich mag auch Joschi, Annas kleinen nervigen Bruder. So frech wie er ist, so witzig ist er auch. Mit Henrike, den Kindern und sogar dem Friedhofsgeist lernt man eine Menge sympathische Geister kennen. Trotz einiger Schwachstellen ist der Autorin eine mitreißende Abenteuergeschichte gelungen. Ein oder zwei Momente fand ich etwas dünn gezeichntet. So hätte ich gerne mehr über das Medium Ranghild und ihren Tod erfahren. Die Ausflüge ins Moor fand ich nämlich besonders interessant. Auch die Rituale auf dem Friedhof hätten etwas ausgeschmückter sein dürfen. Unbesprochen bleibt die Sache mit dem geliehen Geld. Merkt Joschi seinen Verlust denn nicht? Ich hätte gedacht, da kommt noch ein Nachspiel. Die Szenen mit Tjarks Clique und Annas Eifersüchteleien hingegen hätten nach meinem Geschmack kürzer ausfallen können. Fasziniert haben mich die Ausflugsziele der Eltern: Fehmarn, Eutin, Dänemark, Grömnitz… Ihr Ostseeurlaub ließ sich gut verfolgen und brachte mich selbst in Ostseestimmung. Fazit: Ein spannender Mädchenroman mit viel Romatik und Gruselmomenten. Eine Geistergeschichte in die Vergangenheit, die erschüttert. Ein Buch, das man schnell verschlingt und bei dem man sich gut unterhalten fühlt.

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  • Rezension zu "Anna und die flüsternden Stimmen" von Sabine Städing

    Anna und die flüsternden Stimmen

    sabatayn76

    23. February 2013 um 09:45

    'Oh schaurig ist's, übers Moor zu gehen, wenn es wimmelt im Heiderauche.' Inhalt: Die 15-jährige Anna macht zusammen mit ihren Eltern und ihrem 10-jährigen Bruder Joschi Urlaub an der Ostsee, im kleinen Ort Qual. Anna sieht in der ersten Nacht in Qual eine helle Gestalt vor dem Haus stehen, hört schließlich flüsternde Stimmen, als sie sich bei einem Gewitter in einem verfallenen Schafstall unterstellt. Auch die Bewohner des Ortes verhalten sich bisweilen sonderbar und sprechen über die Rückkehr einer Person, die scheinbar regelmäßig ihr Unwesen in Qual treibt. Anna macht sich gemeinsam mit Tjark, einem Jungen aus dem Ort, auf die Suche nach der Ursache der unheimlichen Ereignisse. Mein Eindruck: 'Anna und die flüsternden Stimmen' ist ein unheimliches und stimmungsvolles Jugendbuch, das sich unterhaltsam und flüssig liest. Sprachlich empfand ich das Buch oft als zu flapsig, dann wieder zu bemüht hochgestochen und gewählt (z.B. 'aufbegehren'). Die Protagonisten bleiben zudem allesamt farblos und wenig greifbar. Bisweilen hat die Autorin in Sachen Grusel ein wenig über das Ziel hinausgeschossen und mit ihren Schilderungen übertrieben, so dass es noch unrealistischer geworden ist, statt authentischer und in sich konsistent zu wirken. Mein Resümee: Oft stimmungsvoll und unheimlich, mir insgesamt jedoch zu übertrieben und zu parapsychologisch, ohne dass die Autorin den Leser davon überzeugen kann, dass das alles so passiert sein könnte.

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  • Rezension zu "Anna und die flüsternden Stimmen" von Sabine Städing

    Anna und die flüsternden Stimmen

    micra-cat

    08. February 2013 um 21:47

    Familienurlaub an der Ostsee - Geister und Flüche inclusive Die 15jährige Anna verbringt mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder ihre Sommerferien in einem Örtchen mit dem wenig schmeichelhaften Namen „Qual“ an der Ostsee. Anna ist alles andere als begeistert, zumal der Ferienort gerade mal 1,5 Stunden von ihrem Zuhause Hamburg entfernt liegt und sie sich lediglich darauf freut, dort ihren Segelschein machen zu können. Noch ahnt sie nicht, dass die Zeit dort alles andere als langweilig werden soll. . Gleich nach ihrer Ankunft sieht Anna nachts eine merkwürdige Gestalt vor dem Fenster und hört Stimmen. Spukt es etwa in ihrem Ferienhaus? Anna versucht den Geheimnissen, die in der Geschichte der Gebäude in der Umgebung liegen, auf die Spur zu kommen und gerät dabei immer wieder in gefährliche Situationen. . Anna, ihr nervtötender kleiner Bruder, der Vater der immer zu Späßen aufgelegt ist und ihre fürsorgliche Mutter waren mir sofort sympathisch, die sind einfach zum Knuddeln und eine richtige Bilderbuchfamilie. Es hat mir Spaß gemacht, mit ihnen gemeinsam den Urlaub zu verbringen, zumal ich fast alle Orte, die sie besuchten, auch selbst kannte. Bis auf Qual, den gibt es nicht, aber Geister ja schließlich auch nicht – oder etwa doch? An Gruseligem wird jedenfalls kaum etwas ausgelassen, unheimliche leerstehende Gebäude, Geistererscheinungen, nächtliche Besuche auf Friedhöfen, ungeklärte Todesfälle, Seancen, Flüche, Feuer. . Die Story des Buches garantiert Gänsehaut, vor allem natürlich bei jüngeren Lesern, auf die die Geschichte zugeschnitten ist und die Schilderungen sind „unblutig“. Aber auch ich als älteres Semester habe mich gegruselt und konnte mich gut in Anna hineinversetzen. Die zarte Liebesgeschichte zwischen ihr und dem Sohn des Vermieters Tjark, dem sie als einziges von ihren Geisterbeobachtungen erzählt, war romantisch und für diese Altersklasse passend. Etwas übertrieben fand ich die fliegenden Grusel-Affen, da war meine Phantasie etwas überfordert und die passten für mein Empfinden nicht so richtig zur Story. Aber sonst hat mir das Buch gut gefallen, die Sprache ist einfach gehalten und die 256 Seiten flogen nur so dahin.

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  • Rezension zu "Anna und die flüsternden Stimmen" von Sabine Städing

    Anna und die flüsternden Stimmen

    antjemue

    08. February 2013 um 11:53

    Alte Geister und ein Schuss Romantik Dass ich eine Leseratte bin, hat sich ja inzwischen herum gesprochen. Mein Lesestoff ist sehr vielfältig und gern greife ich auch mal in die Regale der Jugendbuchabteilung. Im Familien- und Freundeskreis habe eine ganze Horde Jungleser, mit denen ich gern über aktuellen Lesestoff diskutiere und die sich auch oft die eine oder andere Buchempfehlung von mir holen. Dieses Buch entdeckte ich bei Amazon Vine. Als sich die letzte Gelegenheit für ein Rezensionsexemplar bot, griff ich zu. Mit der Autorin Sabine Städing hatte ich bislang noch keinerlei Lesekontakt. Bereits in ihrer Jugend dachte sich die 1965 geborene Hamburgerin gern Geschichten aus. Heute arbeitet sie im Bereich Marketing und gibt nebenbei Yoga-Unterricht. „Anna und die flüsternden Stimmen“ ist bereits ihr zweiter Roman. Ihr Debüt „Magnolia Steel – Hexendämmerung“ veröffentlichte der Boje Verlag 2011. Anna und die flüsternden Stimmen Die 15-jährige Anna hat es schon verdammt schwer. Nicht nur, dass ihre Eltern der Meinung sind, bevor die Sprösslinge ins Ausland fahren, sollen sie erst mal ihre Heimat richtig kennenlernen, ist sie auch noch mit einem nervigen jüngeren Bruder gestraft. So landet sie im Familienurlaub also in einem Ostsee-Nest namens Qual und ist sich sicher, das kann nur öde werden. Doch die erste Person, die ihr in diesem Ort begegnet ist ein überaus gutaussehender Junge namens Tjark. Das hebt ihre Stimmung in jedem Fall erst einmal. Allerdings passieren kurz nach ihrer Ankunft eigenartige Dinge, die sie ängstigen und an ihrem Verstand zweifeln lassen. Spukt es in Qual? Gemeinsam mit Tjark versucht sie diesen Begebenheiten auf den Grund zu gehen… Gerechtigkeit nach über 100 Jahren Diese packende Geistergeschichte fesselte mich von Anfang bis Ende. Aus der Ich-Perspektive von Anna erzählt, ließ sie sich von Anfang an leicht und flüssig lesen. Auch die verwendete Sprache gefiel mir. Angenehm jugendlich frisch, aber niemals ins ordinäre abgleitend. Die Mischung zwischen Realität, Vergangenheit und fantastischen Elementen ist der Autorin meiner Meinung nach gelungen. Die Charaktere sind sympathisch und gut vorstellbar. Mir gefiel sehr, wie sich die beiden Jugendlichen Hauptprotagonisten mit ihren Entdeckungen auseinander setzen und versuchen, vergangenes Unrecht wieder gut zu machen. Nebenbei lockten mir alltägliche Begebenheiten aus dem Zusammenleben des Teenagers Anna mit ihrer Familie oder auch der Zickenkrieg mit gleichaltrigen weiblichen Nebencharakteren immer wieder mal ein Schmunzeln ins Gesicht. Die eingeflochtene Liebesgeschichte ist auch jugendgerecht umgesetzt. Lediglich eine Sache stößt mir im Nachgang noch ein bisschen auf. Im Zusammenhang ihrer Recherchen braucht Anna Geld und greift dabei ins Portemonnaie ihres kleinen Bruders. Obwohl von Anna in diesem Moment selbst zum Ausdruck gebracht wurde, dass sie weiß, dass dies nicht richtig ist, gefällt mir nicht, dass dieser Punkt später nicht noch einmal aufgegriffen wurde, sich also keinerlei Konsequenzen daraus ergaben. Dass da überhaupt Geld ins Spiel kam, war meiner Meinung nach unnötig und die Art- und Weise der Normalität, wie dann darüber hinweg gegangen wurde, bereitet mir als Mutter, die gerade zwei Jungen durch die Pubertät gebracht hat, im Zusammenhang mit Begebenheiten, die ich in der Realität erlebt habe, ein wenig Bauchschmerzen. Da ich aber davon ausgehe, dass zumindest die Jugendlichen, die lesen und damit Zielgruppe sind, den Intellekt besitzen und einen Griff in fremde Portemonnaies doch als Fehlverhalten sehen und sich daran kein Beispiel nehmen, möchte ich selbst nicht noch weiter darauf herum reiten. Insgesamt hat mir die Geschichte ja trotzdem gefallen. Jungs – hier spreche ich wieder mal aus der Erfahrung mit den Eigenen – werden sich auf Grund der Romanze und der doch dominierenden weiblichen Hauptfigur mit der Geschichte schwer tun. Doch für Mädchen in der empfohlenen Altersgruppe von 12 – 15 Jahren kann ich durchaus eine Leseempfehlung abgeben.

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  • Rezension zu "Anna und die flüsternden Stimmen" von Sabine Städing

    Anna und die flüsternden Stimmen

    IraWira

    06. February 2013 um 21:28

    "Anna und die flüsternden Stimmen" hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist etwas Besonderes, die Umsetzung ist gelungen und auch die Charaktere sind durchweg sympathisch und gut ausgeführt. Auch die äußere Gestaltung ist ausgesprochen liebevoll und ansprechend gemacht, ebenso sind die einzelnen Seiten ebenfalls liebevoll mit der schon auf dem Cover in Erscheinung tretenden Pusteblume verziert. Sabine Städing schreibt in einer sehr schöne und flüssig zu lesenden Sprache eine wunderbare Geschichte, in der ein ganz normaler Sommerurlaub, junge Liebe und ein düsteres Geheimnis zu einer stimmigen Erzählung verflochten werden, die mich in ihren Bann geschlagen hat. Ich las das Buch in einem Rutsch durch, da ich unbedingt wissen wollte, was es mit den unheimlichen Vorfällen auf sich hat und natürlich auch, ob es Anna und Tjark gelingt, das Rätsel zu lösen. Anna kommt mit ihren Eltern ausgerechnet nach Qual an der Ostsee, um dort Urlaub zu machen - Urlaub an der Ostsee und dann noch in einem Ort mit so einem Namen...nun ja. Anna ist definitiv nicht begeistert von dieser Aussicht. Das ändert sich jedoch, als sie Tjark kennenlernt, der auf einmal überall aufzutauchen scheint. Doch nicht nur er taucht überall auf - was hat es mit dem unheimlichen alten Mann auf sich, der plötzlich erscheint? Und wer um alles in der Welt treibt sich nachts im Ferienhaus von Annas Familie herum? Bald wird klar, dass das Nachbarhaus ein düsteres Geheimnis verbirgt, dass nicht zum ersten Mal ein Leben gefordert hat. Wird es Anna und Tjark gelingen, hinter das Geheimnis zu kommen und dem Spuk ein Ende zu bereiten? Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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  • Rezension zu "Anna und die flüsternden Stimmen" von Sabine Städing

    Anna und die flüsternden Stimmen

    minnimaus

    04. February 2013 um 11:04

    Anna und die flüsternden Stimmen ist ein Jugendroman, der eine Sommerromanze mit einer Gruselgeschichte vereint. Die 15jährige Anna verbringt ihre Sommerferien mit der Familie in einem kleinen, deutschen Küstenort namens Qual. Darüber ist sie gar nicht erfreut, denn ihre Freundinnen fahren alle ins Ausland und werden viel mehr zu erzählen haben. Als sie den attraktiven Tjark kennenlernt findet sie den Urlaub schon erträglicher. Neben der zarten Liebesgeschichte geht es auch um eine leerstehende Nervenheilanstalt und deren Geheimnisse. Zusammen mit Tjark macht sich Anna daran, diese zu lüften. Die Geschichte ist in einer einfachen, jugendlichen Sprache geschrieben und liest sich flüssig. Die Autorin versteht es, Spannung aufzubauen und eine gruselige Atmosphäre zu erzeugen. Ich hatte ein paar Mal Gänsehaut beim Lesen. Die gruseligen Szenen sind aber meiner Meinung jugendgerecht und lösen sich recht schnell wieder auf. Anna als Hauptfigur ist aufgeweckt, ein bisschen frech, pfiffig und mutig. Ich mochte sie gerne. Sie ist eben ein richtiger Teenie mit allem was dazugehört. Ihre Gefühle und Sorgen sind gut nachvollziehbar und glaubhaft. Lediglich eine Sache hat mich gestört, sie glaubt sehr schnell an das Übernatürliche, ohne groß zu zweifeln und kommt mit den gruseligen und schlimmen Erlebnissen zu gut klar. Die meisten Menschen würde das sicher ziemlich fertig machen, wenn Tags zuvor jemand gestorben ist oder man einem Geist begegnet. Anna legt sich aber einfach an den Strand und schmachtet Tjark an. Auch ihre Familie ist sympathisch und gut gezeichnet. Nur Tjark blieb für mich ein wenig blass. Die Story an sich ist nicht wirklich neu und ab einem bestimmten Punkt weiß man, was Dr. Hasselreuther verbrochen hat. Trotzdem ist es eine schöne, spannende und kurzweilige Geschichte mit toll ausgedachten Details. Genau das Richtige für den Strandkorb! Ich bin sicher, man wird von dieser Autorin noch einiges hören.

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  • Rezension zu "Anna und die flüsternden Stimmen" von Sabine Städing

    Anna und die flüsternden Stimmen

    Ayanea

    30. January 2013 um 12:55

    Niedliche Gruselgeschichte in Qual Hinter Anna und die flüsternden Stimmen verbirgt sich ein schaurig-niedlicher Gruselroman mit Geistern, Poltergeistern, Schockmomenten und allem Drum und Dran. Anna fährt gemeinsam mit ihrer Familie hoch an die Ostsee ins beschauliche Örtchen Qual- in dem nicht gerade der Bär steppt- so Anna. Doch bald schon häufen sich die merkwürdigen Momente. Ein Geist erscheint vor ihrem Fenster und winkt sie zu sich und schnell ist sie einem uralten Fluch auf der Spur. Hilfreich zur Seite steht ihre Urlaubsromanze Tjark. Der Schreibstil dieses Jugendromans ist wirklich sehr einfach gehalten. Einige Szenen laden wirklich zum Gruseln ein und wenn man es nachts allein im Bett liegt bekommt man hier und da sogar regelrechtes Gähnsehaut-feeling. Ich hätte mir zuweilen noch mehr von diesen Momenten gewünscht. Die Art und Weise wie Tjark und Anna des Rätsels Lösung auf der Spur sind, hat mir auch sehr gut gefallen. Es gibt wirklich viele flüsternde Stimmen, einige Morde, brennende Häuser- es ist alles dabei was ein gutes Horrormärchen ausmacht. Stellenweise wirkte auf mich der Roman dann doch etwas langweilig. Es gab viele Szenen die ich nicht gebraucht hätte, aber vielleicht soll das den Leser die Urlaubssituation besser näher bringen. Die kleine Liebesbeziehung zwischen Anna und Tjark war eben doch recht "klein". Und so recht passen wollte sie in meinen Augen auch nicht. Es wäre nicht weiter tragisch gewesen, wenn Tjark und Anna nur Freunde geblieben wären- so verhalten sie sich zueinander auch eher. Alles in allem habe ich die Geschichte rund um Anna und den flüsternden Stimmen durchaus genossen, aber ich weiß schon jetzt, dass sie mir nicht wirklich im Gedächtnis bleiben wird- da hat mir einfach zu sehr das gewisse Etwas gefehlt. Dennoch kann man diesen Gruselroman durchaus lesen.

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  • Rezension zu "Anna und die flüsternden Stimmen" von Sabine Städing

    Anna und die flüsternden Stimmen

    ilonaL

    23. January 2013 um 12:44

    Ein toller Phantasie Roman, nicht nur für Jugendliche! Diese phantastische Geschichte handelt von Anna und Tjark. Anna und ihre Familie machen in dem kleinen Örtchen namens Qual Urlaub und Tjark ist ein einheimischer Junge. Schon der Ort Qual lässt so einiges vermuten. Denn er hat es in sich und birgt ein noch nicht aufgedecktes Geheimnis. Anna und Tjark begeben sich, gezwungener Maßen, auf eine sehr abenteuerliche Reise und damit in große Gefahr. Es geht um gute Geister und wie nicht anders zu vermuten, auch um einen sehr bösen. Diese Geschichte ist sehr einfallsreich und logisch geschrieben. Hier vereinen sich Spannung und Humor. Und eine junge erste Liebe darf hier natürlich auch nicht fehlen! Sabine Städing hat es verstanden, mit jedem weiteren Kapitel, kontinuierlich mehr Spannung aufzubauen. Eine wirklich tolle Geschichte, deshalb sind die fünf Sterne wohlverdient! PS: Der Romantitel hätte auch „SOS - Rette unsere Seelen“ heißen können, aber ich glaube damit hätte man doch zu viel verraten ;)

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  • Rezension zu "Anna und die flüsternden Stimmen" von Sabine Städing

    Anna und die flüsternden Stimmen

    Buechersuechtig

    21. January 2013 um 13:55

    DIE GESCHICHTE... Während sich ihre Freundinnen in St. Tropez oder Miami sonnen, muss Anna Steenbuck die nächsten Wochen mit ihrer Familie in Qual an der Ostsee verbringen. Doch als die 15-jährige Schülerin Tjark kennenlernt, ist es mit der Langeweile vorbei... Außerdem beschleicht Anna das Gefühl, dass mit ihrem Ferienhaus etwas nicht stimmt. Es scheint zu atmen und dann hört sie auch noch Stimmen - spukt es in ihrem Feriendomizil? Gemeinsam mit Tjark beschließt die Hamburgerin, zu erkunden, was es mit den unheimlichen Geschehnissen auf sich hat... MEINE MEINUNG: Angetan von dem schönen Cover und dem vielversprechenden Buchtitel musste ich "Anna und die flüsternden Stimmen" unbedingt lesen. Der schön beschriebene Schauplatz wurde an die Ostsee, besser gesagt in das kleine Dorf Qual verlegt. In "Anna und die flüsternden Stimmen" werden wir mit der dunklen Vergangenheit von Qual, mysteriösen Vorkommnissen und übersinnlichen Erscheinungen konfrontiert, abgerundet wird die Geschichte mit einer zarten Liebesgeschichte. Die 15-jährige Anna Steenbuck malt gern Bilder, wohnt mit ihrer Familie in Hamburg und verbringt den Sommerurlaub mit ihren Eltern und ihrem 10-jährigen Bruder Joschi Urlaub an der Ostsee. Anfangs ist die hübsche Anna überhaupt nicht begeistert, bis sie den süßen Tjark kennenlernt. Tjark ist 16, wohnt in Qual und sucht oft Annas Nähe. Anna ist eine liebenswerte Hauptperson, die sich manchmal etwas naiv verhält (andererseits ist sie ja ein Teenager), wodurch ich hin und wieder Annas Handlungen und Taten nicht ganz nachvollziehen konnte. Die Charaktere, auch Nervensäge Joschi und Annas überbesorgter Vater, sind interessant gestaltete Figuren, die sich ansprechend in die Handlung einfügen. "Anna und die flüsternden Stimmen" ist ein gut gemachter Jugend-Mystery-Roman, der mit interessanten Wendungen, gruseligen Elementen und allerlei Irrwegen ausgestattet wurde. Dieser Roman von Sabine Städing widmet sich neben der Erforschung der unerklärlichen Begebenheiten auch Alltagsdingen, die Familie Steenbuck im Urlaub erleben - dadurch bleibt der Plot abwechslungsreich. Auch wenn die Romanidee nicht ganz neu ist und die Handlung gelegentlich mit kleinen Längen & ausgeschmückten Beschreibungen aufwartet, hat mich Annas Geschichte wunderbar unterhalten. Ich-Erzählerin Anna schildert die ereignisreichen Geschehnisse aus ihrer Perspektive und lässt uns netterweise an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Dank der packenden Schreibweise, der angenehmen Sprache und den unterhaltsamen Dialogen sind die 256 Seiten schnell gelesen. FAZIT: "Anna und die flüsternden Stimmen" präsentiert eine gelungene Mischung aus Mystery, Abenteuer & Spannung gepaart mit einem Hauch Romantik, die gleichermaßen für junge und junggebliebene LeserInnen geeignet ist. Bis auf ein paar klitzekleine Mankos hat mir "Anna und die flüsternden Stimmen" sehr gut gefallen, weshalb ich 4 1/2 STERNE verteile.

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