Sabine Tetzner Geliebter Geist

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Inhaltsangabe zu „Geliebter Geist“ von Sabine Tetzner

Angelas Leben besteht aus turbulentem Familienchaos. Oftmals kommen ihre eigenen Wünsche zu kurz. Als sie durch eine überraschende Erbschaft in den Besitz eines Hauses aus dem 16. Jahrhundert gelangt, ahnt sie nicht, dass sich das Haus bereits fest in den Händen Sebastians befindet. Niemand hat sie von seiner Existenz informiert. Wohlweislich nicht. Denn Sebastian ist ein Geist. Gutaussehend und lästig zugleich…

Eine Geschichte die zum Nachdenken anregen kann

— Mel_Amanyar

Ein sehr fragwürdiges Frauenbild wird hier verkörpert, die Liebesgeschichte bleibt genauso blass wie der Geist.

— Nyansha

Leider zu kurz! Ansonsten richtig schön!

— DarkReader

Ein kurzweilig und "überirdisches" Lesevergnügen

— Klusi
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  • Eine Geschichte die zum Nachdenken anregen kann

    Geliebter Geist

    Mel_Amanyar

    22. September 2017 um 21:09

    Anfangs tat ich mir etwas schwer, mit den schnellen und unsortierten Gedanken der Protagonistin Angela mitzuhalten.Nach dem ersten Kapitel dachte ich mir erstmal, ohje wenn das so weiter geht, aber es wurde dann zum Glück viel besser. Als ich dann mal drin war in der Geschichte, musste ich auch immer weiter lesen. Denn ich wollte unbedingt wissen,wann nun der hübsche Geist ins Spiel kommt. Das dauerte allerdings eine ganze Weile. Es war aber denke ich auch notwendig, die Familienverhältnisse deutlich zu beschreiben, um die Situation von Angela wirklich zu verstehen. Angela ist keine toughe Frau, sie hat schon früh ihre Eltern durch einen Unfall verloren und wuchs bei ihrer Oma auf.Als sie dann den Mann fürs Leben kennen lernt, bekommen sie zusammen vier Kinder. Nach dem zweiten Kind musste sie zu arbeiten aufhören und geht seitdem ganz in ihrer Aufgabe auf für ihre Familie da zu sein. Das denkt sie jedenfalls. Als ihre geliebte Oma dann aber schwer krank wird, wird ihr ganzes Leben immer mehr zum Spagat. An dieser Stelle kommt dann der Geist Sebastian ins Spiel. Ich muss gestehen, dass der Klappentext einen dazu verleitet zu denken es könnte eine Liebesgeschichte zwischen Sebastian und Angela geben. Dies ist aber nicht wirklich der Fall, er hilft ihr mehr wie ein sehr guter Freund und das ist teilweise echt witzig. Es ist denke ich keine Seltenheit, dass sich Frauen aber bestimmt auch Männer in ihrer Aufgabe als Eltern selbst vergessen und sich nicht mehr als eigenständiger Mensch wahrnehmen. Das ist auch eins der Probleme der Protagonistin.Ich persönlich finde es sehr wichtig, sich selbst auch als eigenständigen Menschen noch wichtig zu nehmen. Manchmal wäre es tatsächlich gut, wenn man so einen Freund hätte der einen in die richtige Richtung schubst...

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  • Leider eine Enttäuschung

    Geliebter Geist

    Nyansha

    28. February 2017 um 15:20

    Ich habe mich wirklich auf dieses Buch gefreut, denn ich bin davon ausgegangen, eine gut durchdachte, amüsante Geschichte über die Verbindung einer Frau und eines Geists zu lesen. Aber die Geistergeschichte war leider nur ein netter Nebeneffekt, der leider überhaupt keine Entwicklung durchmachte. Aus heiterem Himmel wird dann schließlich noch ein Liebesgeständnis eingeschoben, obwohl die Verbindung der beiden zuvor gar nichts mit Liebe zu tun hatte. Stattdessen wird der Gesundheitszustand der Oma und natürlich das schlechte Verhalten des Ehemannes in aller Ausführlichkeit und in allen Facetten beleuchtet. Dem Leser wird schon nach den ersten Kapiteln klar, wo der Hase mit dem Mann läuft und auch die Kinder machen genug Andeutungen (tatsächlich reagieren sie letzten Endes viel erwachsener als die eigene Mutter). Doch als die Wahrheit ans Licht kommt, kann man bezüglich der Gedanken und Reaktionen der Protagonistin schließlich nur noch die Hände über dem Kopf zusammen schlagen und hoffen, dass sich eine Frau in Wirklichkeit nie so einem Mann zu Füßen werfen würde. Mir erschließt sich der Titel des Buches nicht wirklich, wenn man einmal von den paar Gastauftritten des Geistes und dem Liebesgeständnis ein paar Seiten vor dem Ende des Buches absehen möchte. Stattdessen hätte man es wohl eher "Die alles verzeihende Frau und der grauenhafte Ehemann" oder "Affäre eines Mannes" nennen können.

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  • Davon hätte ich gern mehr gehabt.

    Geliebter Geist

    DarkReader

    22. January 2017 um 18:29

    Ich entdeckte das Büchlein beim Stöbern bei Thalia und dachte mir: Geist, altes Haus und eine turbulente Familie, das ist was für mich.Und so war es auch. Die Autorin schaffte es, mich von der ersten Seite an zu fesseln. Der Schreibstil ist locker und leicht und sehr gut zu lesen.Die Protagonisten waren sympathisch - außer dem ätzenden Ehemann - und gut ausgearbeitet. Der Story fehlte es an nichts und ich konnte mit der Heldin mitleiden und mitfiebern. Orte und Plätze waren gut beschrieben, so dass ich mir alles gut vorstellen konnte. Für mich hätten es gut etliche Seiten mehr sein können, mir hat das Buch sehr gefallen.

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  • Geliebter Geist

    Geliebter Geist

    Klusi

    19. September 2016 um 22:59

    Angela, Vollzeit-Hausfrau, liebende Ehefrau und vierfache Mutter kümmert sich selbstlos um das Wohl ihrer Lieben. Dankbarkeit erntet sie nicht dafür, aber sie sieht es als selbstverständlich an und ist mit ihrem Leben zufrieden. Nur, dass ihre geliebte Oma, bei der sie nach dem Tod ihrer Eltern aufwuchs, nun schwer krank geworden ist, belastet Angela sehr. Dann muss die Familie die Mietwohnung räumen, weil der Besitzer Eigenbedarf angemeldet hat. Allerdings kommt ihr nun ein unverhoffter Nachlass zur Hilfe, denn Angela hat ein altes Haus geerbt. Es wird im nahen Dorf gemunkelt, dass es dort spuken soll, und wenig später lernt Angela auch den weiteren Bewohner ihres Hauses kennen. Es ist der gut aussehende Sebastian, und er ist ein Geist. Ob das auf Dauer gut geht? Wohl kaum, denn Sebastian kann ganz schön lästig werden, wenn ihm etwas nicht in den Kram passt.Angela ist viel zu gut für diese Welt. Sie opfert sich regelrecht für ihre Familie auf und wird dafür auch noch angemault. Besonders ihr Mann Klaus ist ein richtiger Unsympath, der nur zu nörgeln hat und dem sie nichts recht machen kann. Die verschiedenen Charaktere sind zwar extrem, aber sie wirken trotzdem nicht überzeichnet, sondern sind glaubwürdig, denn solche Familienkonstellationen wie hier sind sicher keine Seltenheit. Auch wenn ich Angela gerne ab und zu aufgerüttelt hätte, weil ich nicht verstehen konnte, wieso sie sich so mies behandeln lässt, so hatte sie doch mein volles Mitgefühl, besonders weil sie sich Sorgen um ihre Oma macht. Die Angst um einen geliebten Menschen lässt andere Probleme schon manchmal in den Hintergrund treten und schwächt meist die Wehrhaftigkeit. So konnte ich Angelas Reaktionen schon nachvollziehen. Wunderschön ist die zarte Annäherung mit Sebastian beschrieben. Das Schicksal des Geistes aus dem 16. Jahrhundert ist ebenfalls sehr berührend.„Geliebter Geist“ ist ein Roman, den man schnell durchgeschmökert hat, denn hier gibt es keine langatmigen Passagen, sondern es geschieht eigentlich ständig etwas in Angelas Umfeld, und der flotte Schreibstil liest sich gut weg. Die eigentlich realistische Geschichte erhält durch den kleinen mystischen Touch, in Form von Geist Sebastian, die richtige Würze. Der Roman ist kurzweilig und kann auch mit feinem Humor aufwarten, entbehrt jedoch auch nicht einer gewissen Dramatik. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, lediglich am Ende ging mir alles ein wenig zu schnell. Da hätte ich nur allzu gerne noch weiter gelesen.

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  • Rezension zu „Geliebter Geist“ von Sabine Tetzner

    Geliebter Geist

    Yvi33

    31. July 2016 um 17:09

    Meine Meinung:Obwohl in der Geschichte ein Geist mitspielt, ist er jedoch nicht Mittelpunkt der Geschichte. Das ist die vierfache Mutter und Ehefrau Angela. Angela ist einfach zu gut und zu ruhig. Sie opfert sich den ganzen Tag für ihre Familie auf und kümmert sich täglich auch noch um ihre Oma. Doch leider wird das von ihrer Familie nicht gewürdigt. Besonders schlimm ist ihr Mann Klaus, in dessen Augen sie einfach alles falsch zu machen scheint. Ich hatte beim Lesen ziemlich schnell eine riesen Wut auf Klaus und die ist im Laufe der Geschichte nicht weniger geworden. Ich musste das Buch stellenweise sogar weglegen, weil ich mich so über ihn aufgeregt habe.Emotional konnte mich das Buch also absolut fesseln. Ich war ständig hin und hergerissen zwischen Wut und Traurigkeit. Es tut weh zu sehen, wie Angela behandelt wird und ich hätte ihr am liebsten mehr als einmal zugerufen, das sie den Kerl bloß rausschmeißen soll. Dann kommt auch noch hinzu, dass ihre Oma, zu der sie ein sehr tiefes Verhältnis hat, sterbenskrank ist. Der einzige, der Angela in dieser schweren Zeit eine Stütze ist, ist ihr Hausgeist Sebastian. Doch das muss sie erst einmal merken.Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Angela geschrieben und so erleben wir hautnah, was sie alles durchmacht. Der Schreibstil ist sehr emotionsgeladen und ich konnte am eigenen Leib dieses bedrückende Gefühl von Angela miterleben.Ein sehr gefühlvolles Buch, das viele Probleme des Alltags und der Routine des Lebens aufgreift und verarbeitet.Cover:Das Cover sieht nicht schlecht aus, passt aber irgendwie überhaupt nicht zur Geschichte. Die Person auf dem Cover kann vom Alter her nicht Angela sein und der Geist ist männlich. Deswegen finde ich es nicht optimal. Fazit:Eine sehr berührende und erschütternde Geschichte.

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  • Geliebter Geist

    Geliebter Geist

    Melody80

    02. July 2016 um 13:23

    Vorab zum Cover:Dieses finde ich irreführend, denn aufgrund vom Coverbild habe ich eine romantische, leicht lustige Liebesgeschichte zweier junger Menschen (der eine etwas gestaltlos) erwartet. Bekommen habe ich etwas komplett anderes, was mir dennoch gut gefallen hat. Vielleicht, weil es sich um das Leben einer überforderten Mutter mit einem egoistischen Ehemann, einer todkranken Großmutter und dazu noch einem Geist aus dem 16. Jahrhundert handelte. Ganz schön überbordend mag man da meinen, da gibt es bestimmt Probleme an allen Ecken und Ecken, was auch ganz klar der Fall war.Angela zieht mit ihren Liebsten in ein altes Haus, nichtsahnend, dass dort ein Geist seit 400 Jahren sein Unwesen treibt.Geliebter Geist ist ein Buch, was mich abwechselnd sehr traurig, dann aber auch wieder wütend gemacht hat. Traurig, weil Angela ihre kranke Großmutter pflegt und hilflos mit ansehen muss, wie ihre geliebte Oma immer schwächer wird. Wütend, aufgrund von Angelas' Verhalten. In manchen Situationen, nein eigentlich immer, kam sie mir so übertrieben hilflos und unsicher vor, dass ich sie am liebsten geschüttelt hätte. Angelas Welt spielt sich in einer Blase ab, die Sie gänzlich von der Aussenwelt abschirmt.Das Auftauchen des Geistes Sebastian fand ich dann sehr charmant, obwohl man hier auch nicht unbedingt von Romantik sprechen kann, eher kommt Sebastian einem guten Freund und einem Zuhörer gleich, der Angela zur Seite steht.Mir hat die Geschichte alles in allem gut gefallen, jedoch hätte ich mir eine stärkere Charakterentwicklung bei Angela gewünscht.Mein FazitUnterhaltende, oftmals traurige Geschichte, die mich überzeugen konnte.

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  • Eine tieftraurige Geschichte über Angela und ihr Leben, mit einem Hauch Magie versehen

    Geliebter Geist

    aly53

    15. June 2016 um 21:27

    Das Leben von Angela ist eigentlich voll durchorganisiert, sie geht in ihrer Rolle als Hausfrau und Mutter auf und zusätzlich ist eines ganz klar, sie liebt ihr Oma abgöttisch.Das traute Familienleben gerät in Bewegung als Angela eine Erbschaft macht.Sie erbt ein Haus und das ist der Beginn , an dem ihr Leben eine Wendung nimmt.Ein Haus, das für alle Veränderung bedeutet, sowie für sie persönlich, als auch für ihr Leben.Ein Haus, das eine Geschichte zu erzählen hat, die von vielen Geheimnissen umwoben ist.Entwickelt sich diese Veränderung zum guten oder zum schlechten, das musste ich mich ständig fragen.Angela selbst war mir zwar sympathisch. Ihr Handeln jedoch erschien mir oft zu kontrolliert. Ihre Denken und Fühlen gegenüber ihrem Mann, war nun ja etwas eigen.Doch wirklich oft musste ich über ihre Naivität den Kopf schütteln.Ihre Unentschlossenheit und ihr Zögern waren mir unbegreiflich.Wie kann das sein, das sie all das nicht sieht, was sich direkt vor ihrer Nase abspielt.Man muss wirklich kein Genie sein, um es zu erkennen.Ich hatte echt das Gefühl, sie verschließe die Augen vor der Realität.Für mich einfach wirklich unverständlich.Ich hätte sie manchmal zu gerne geschüttelt, einfach um ihr Leben einzuflössen und zu Taten zu bewegen. Sie aus ihrer Starre zu lösen.Aber ein weiteres Thema das hier angeschnitten wurde, hat mir dafür umso mehr gefallen und mich einfach auch sehr berührt.Da war plötzlich die Angela da, die Gefühle zeigt und sie auch spüren lässt.Mir hätte es wirklich gut gefallen, wenn man das ganze noch vertieft und ausgebaut hätte.Und nein, ich rede nicht vom Geist.Es ist all der Schmerz und die Verzweiflung, die sie erfassen. Man kann es wirklich sehr gut nachempfinden .Aber es sind auch die Ängste um die Zukunft, um die Verluste die sich abzeichnen.Aber vor allem, was dabei alles miteinbezogen wird und wie die Mitmenschen damit umgehen.Über Klaus jedoch war ich jedoch jedes Mal unglaublich wütend. Über diese Arroganz und sein ganzes Handeln.Einfach wie beide miteinander umgegangen sind, erschreckend und kaum zu glauben.Der Geist spielt eine nicht ganz unerhebliche Rolle bei dem ganzen.Diese hat mir recht gut gefallen, wobei das eher unterschwellig spürbar ist, worum es dabei geht.Man erfährt auch immer wieder viel aus der Vergangenheit, was doch mitunter recht interessant war.Auch wenn die Story teilweise ein paar Längen hatte, so hat es mir doch recht gut gefallen.Es ist erschreckend, was es uns sagt, aber leider kommt es häufiger vor als man denkt.Ich fand es sehr vorhersehbar, aber das störte den Lesefluss nicht.Letztendlich ist es ein Buch über Loslassen und Neufinden über Verluste und Neuanfänge.Besonders berührend fand ich hier die stets tieftraurige und hoffnungslose Atmosphäre, die das Ganze noch ausdrucksstärker gemacht hat.Die Idee mit dem Geist ist wirklich schön und hat dem Ganzen einen Hauch Magie gegeben.Besonders das Ende hat mir gut gefallen, einfach weil es sich mal abhebt.Eine durchaus lesenwerte Story für ein paar gemütliche Stunden.Hierbei erfahren wie die Perspektive von Angela, was ihr mehr Raum und Tiefe schenkt.Auch die Nebencharaktere sind recht gut gezeichnet.Ihre Handlungen und Gedankengänge waren meist gut nachvollziehbar gestaltet.Die einzelnen Kapitel haben eine normale Länge.Der Schreibstil ist fließend undn stark einnehmend, aber auch mitreißend gehalten.Das Cover und der Titel passen gut zum Buch.Fazit:Eine tieftraurige Geschichte über Angela und ihr Leben, das von einem Hauch Magie in andere Bahnen gelenkt wird.Charaktere die zum nachdenken anregen und gerade Angelas Entwicklung ist deutlich spürbar.Ich empfehle es gerne weiter.Ich vergebe 4 von 5 Punkten, einfach weil mir oft Emotionen gefehlt haben, die das ganze einfach noch fesselnder gemacht hätten.

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  • Geliebter Geist

    Geliebter Geist

    AmberStClair

    28. May 2016 um 19:08

    Klappentext: Angelas Leben besteht aus turbulentem Familienchaos. Oftmals kommen ihre eigenen Wünsche zu kurz. Als sie durch eine überraschende Erbschaft in den Besitz eines Hauses aus dem 16. Jahrhundert gelangt, ahnt sie nicht, dass sich das Haus bereits fest in den Händen Sebastians befindet. Niemand hat sie von seiner Existenz informiert. Wohlweislich nicht. Denn Sebastian ist ein Geist. Gutaussehend und lästig zugleich… Meine Meinung: Angela ist eine geplagte Hausfrau. Ihr Ehemann Klaus bevormundet sie und unterdrückt all ihre Wünsche. Sie soll nur für ihn und die Kinder da sein. Wenn es mal nicht klappt redet Klaus ihr immer ein schlechtes Gewissen ein. Schon lange liebt Angela ihren Mann nicht mehr, nur sie merkt es nicht, weil sie meint das sie ihn braucht und weil sie abhängig von ihm ist. Als sie ein altes Haus erbt begegnet ihr der Geist Sebastian. Langsam aber sicher entsteht zwischen den beiden eine zarte Liebe und jetzt weiß Angela was sie endlich will. Klaus ist unsympathisch und man kann ihn sich verdammt gut vorstellen. Er ist dominant und ein Despot, denn es muß alles so laufen wie er es will sonst macht er seinen Unmut kund. Auch sein Fremdgehen ist das selbst verständlichste von der Welt. Angela eine etwas chaotische Hausfrau, treusorgende Ehefrau und Mutter aber ein Herzensguter Mensch der auf an hieb sympathisch ist. Man kann sie sich gut vorstellen wie sie manchmal an sich selbst zweifelt. Sebastian ein humorvoller, sympathischer Geist, der sich nur Angela zeigt und ihr Mut macht und sie aufbaut. Eine Geschichte die sich flott lesen ließ. Der Schreibstil ist flüssig und man kann sich gut in dieser Geschichte mit hinein denken. Eine Geschichte die es auch im realen Leben geben kann. Ein Ehepaar was sich schon lange nichts mehr zu sagen hat, außer Schikanen von Seiten des Ehemannes. Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Eine sehr schöne und etwas traurige Geschichte die manchmal einem sehr zum Herzen gehen kann. Vielleicht entdeckt man sich selber in dieser Geschichte und sollte über einiges mal nachdenken. Für mich ein absoluter Lesegenuss!

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