Geliebter Geist

von Sabine Tetzner 
3,8 Sterne bei21 Bewertungen
Geliebter Geist
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (14):
Leseratte_2310s avatar

Tolles und berührendes Buch.

Kritisch (4):
LadyMoonlight2012s avatar

Für mich bisher leider der Flop des Jahres :(

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Inhaltsangabe zu "Geliebter Geist"

Angelas Alltag wird von ihrer Familie bestimmt. Vier Kinder, ein Macho als Ehemann und eine kranke Großmutter – dabei kommen ihre eigenen Wünsche oft zu kurz. Als sie durch eine überraschende Erbschaft in den Besitz eines Hauses aus dem 16. Jahrhundert gelangt, ahnt sie nicht, dass es sich bereits fest in den Händen Sebastians befindet. Doch Sebastian ist nicht irgendwer. Er ist ein Geist. Gutaussehend, aber lästig. Besonders wenn es darum geht, Angela die Augen für ihr eigenes Leben zu öffnen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959913614
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:212 Seiten
Verlag:Drachenmond-Verlag
Erscheinungsdatum:30.01.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Leseratte_2310s avatar
    Leseratte_2310vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Tolles und berührendes Buch.
    Ein sehr emotionales Buch

    Ich habe heute dieses Tolle Buch beendet. Es zu lesen war für mich persönlich ein Wechselbad der Gefühle.
    Davon mal abgesehen das Klaus ein A... ist und ich Ihm permanent eine in die ..... hauen könnte. Kamen ja noch die lieben Kinder dazu, am Anfang dachte ich nur was für kleine verzogene Kinder das sind und warum behandeln alle die Mutter nur so Sch... . Aber nach ner Welle, mochte ich Kinder dann doch sehr ( hust hust, erst fast am Ende). Und da sind wir auch schon bei der Mutter Angela, ja bei ihr habe ich meine Meinung alle paar Seiten geändert. Von oh sie tut mir so leid, bis selber schuld warum lässt du es zu, war wirklich alles dabei. Aber auch alles.
    An mancher Stelle wollte ich sie wirklich an der Schulter packen und so lange rütteln und schütteln bis sie zur Vernunft kommt und zwei Seiten später, hätte ich sie am liebsten in die Arme genommen und sie so lange getröstet bis es ihr wieder besser geht.

    Was mir am meisten gefallen hat, war die Story drum herum. Wie alles aufgebaut ist und vor allem was dazu geführt hat. Es passte irgendwie alles, so makaber es auch an mancher Stelle war, so schön war es auch an anderer Stelle. Karma sowie auch Schicksal haben da mächtig mit gewirkt.
    Am meisten habe ich gelitten als es hieß das die Oma krank ist. Denn das ruft Erinnerungen wach und auch alte Wunden. Denn diese Situation kam mir sehr vertraut vor. Ich habe bei diesem Buch ne Packung Taschentücher verbraucht und konnte trotzdem nicht aufhören zu lesen. Ich denke, Weil ich mich in Angela's Situation sehr gut hineinversetzen konnte und ich auch Wissen wollte wie sie das alle meistert, liebe ich das Buch.
    Huch, da hätte ich doch glatt noch den lieben Geist Sebastian vergessen. 😉 Na so was aber auch, dazu sage ich nur so viel. Ach ist er Goldig.

    Was das hervorbringen von Gefühlen beim Lesen trifft, kann Sabine Tetzner sich die Hand mit Ava Reed reichen. Denn beide verstehen es die Leser nicht nur auf eine Reise zu schicken, sondern eine Atmosphäre zu schaffen wo man denkt das man mitten drin ist und selber am liebsten eingreifen möchte, damit es allen wieder gut geht

    Dieses Buch ist nicht für jedermann, das ist klar, aber wer sich darauf einlässt und auch mal aus der Sicht einer ändern Person überlegt warum sie so handelt. Wird dieses Buch lieben, weil es einfach gefühlvoll und mit liebe geschrieben wurde.

    Von meiner Seite aus, kann ich nur 5 Sterne und eine Kaufempfehlung geben.

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    LadyMoonlight2012s avatar
    LadyMoonlight2012vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Für mich bisher leider der Flop des Jahres :(
    Ich bin enttäuscht von diesem Buch ...

    Was habe ich mir von diesem Buch erwartet? Titel und Klappentext deuten auf einen Romantic Fantasy Roman hin. Die Rezensionen waren durchweg positiv, außerdem habe ich vom Drachenmond Verlag bisher einige ziemlich gute Bücher gelesen.

    Um was geht es wirklich? Die Protagonistin Angela ist eine introvertierte Hausfrau und Mutter, der es nicht nur an Selbstbewusstsein, sondern auch an Durchsetzungsvermögen mangelt. Sie lässt sich von ihrem Ehemann und ihren Kindern herumschubsen, lässt sich wirklich regelrecht alles gefallen, ohne großartig aufzubegehren!

    Wo bleibt hier bei allem nun der „Geliebte Geist“? Tja, da muss ich leider sagen, der bleibt nicht nur lange Zeit aus, wenn er dann einmal auf der Bildfläche erscheint, ist er auch schnell wieder weg und allgemein ein ziemlich blasser Charakter. Das ist auch garantiert kein Romantic Fantasy Roman. Es geht hauptsächlich um die Eheprobleme der Hauptprotagonistin, um ihre Familie und ihr Leben. Für mich ist Angela leider kaum zu ertragen. Selten habe ich eine so feige und unsympathische Protagonistin erlebt. …

    Tut mir ehrlich leid! Ich finde das wirklich schade. Ich schätze den Drachenmondverlag normalerweise sehr. Vor allem sind die Cover immer so schön. Mit diesem Buch kann ich mich aber nicht anfreunden. Ehrlich gesagt war es eine Quälerei, ich hätte es beinahe abgebrochen. Fertig gelesen habe ich es nur wegen der geringen Seitenanzahl. Das Ende hat mir auch nicht gefallen. Ich bewerte Bücher so gut wie nie mit einer derart niedrigen Punktezahl. Bedauerlicherweise kann ich diesem Buch jedoch kaum Positives abgewinnen. Vermutlich gehöre ich wohl einfach nicht zur richtigen Zielgruppe. Ich war auf Romantic Fantasy eingestellt. …

    Mein Fazit:
    Idee/Storyentwicklung: 1 von 5
    Schreib- und Sprachstil: 2 von 5
    Charaktere: 1 von 5
    Unterhaltung: 1 von 5
    Gesamt: 1,25 Punkte

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    Littlevampy83s avatar
    Littlevampy83vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Wunderschön
    Sebastian und Angela

    Ein wunderschönes Buch mit einer liebevoll geschriebenen Geschichte von Angela, die durch den Geist Sebastian erkennt, was Liebe ist und ihren Weg findet.


    War ich voreingenommen, weil die Protagonisten wie ich Angela heißt und blond ist? Ich gestehe..... Ja, war ich. 
    Ich wurde nicht enttäuscht, nein,  ich wurde in den Bann der 18 Kapitel gezogen.

    Selten habe ich bei einem Buch zugleich so oft Tränen in den Augen gehabt, die Geschichte aber dennoch unendlich genossen.

    Wer Liebesgeschichten mag, wer Geister mag, wer gute Bücher mag, dem sei zu diesem Werk geraten.

    Ich habe den leichten Schreibstil sehr genossen. 

    Das Thema, das hier gewählt wurde ist nicht einfach und wurde sehr gut umgesetzt.

    Jeder Leser sollte sich fragen, welche "Geister" er selbst ruft und welche Konsequenzen sie haben können.

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    Brines avatar
    Brinevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: War leider so gar nicht meins ...
    Geist als Nebenrolle

    Geliebter Geist:

    Allgemeine Infos:
    Autor: Sabine Tetzner
    Verlag: Drachenmond Verlag
    Preis: 12,00 EUR
    Seitenzahl: 212 Seiten
    ISBN: 978-3959913614


    Internetseite des Verlags:

    https://www.drachenmond.de/titel/geliebter-geist/

    Inhalt:

    Das Buch handelt von Angela, einer Frau mittleren Alters mit Mann und drei Kindern, die irgendwie in ihrem Leben festgefahren zu sein scheint.
    Durch eine Erbschaft gelangt sie an ein Haus am Ende der Welt auf dem Land und die Begeisterungsstürme dort einzuziehen halten sich bei allen doch sehr in Grenzen.
    Den Umständen geschuldet, bleibt der Familie jedoch nichts anderes übrig als einzuziehen.
    Schnell merkt Angela jedoch, dass sie nicht alleine in dem Haus ist und ob sie es glauben will oder nicht - hier bereits ein Geist wohnt.

    Kann Angela den Geist vertreiben oder bahnt sich hier sogar eine Freundschaft an?!

    Meine Meinung:

    Puuuuh. Das wird jetzt tatsächlich schwierig, weil es mir so leid tut, was ich über das Buch zu sagen hab - aber es hat mich tatsächlich wahnsinnig gemacht und ich war einfach nur froh, als ich es beendet hatte.

    Bereits der Anfang des Buches hat schon fast dazu geführt, dass ich nach 30 Seiten das Handtuch geworfen hätte. Die Autorin hat mit mir als Leserin da leider auch etwas Pech gehabt, da ich selbst Rechtspflegerin bin und auf meiner Arbeit Nachlassfälle bearbeite.
    Der ganze Teil um die Erbschaft gab aus rechtlicher Sicht leider einfach gar keinen Sinn. Die Begriffwahl hat mich schon wahnsinnig gemacht (ich dachte, wenn ich noch einmal Erbschaftsgericht lesen muss, schmeiß ich das Buch weg (denn nein, es heißt nicht Erbschaftsgericht, sondern Nachlassgericht!)).
    Und auch die Umsetzung des Testaments, die Folgen und Konsequenzen, die hier beschrieben wurden, gaben einfach sowohl aus erbrechtlicher Sicht als auch aus immobiliarrechtlicher Sicht keinen Sinn.
    Mir ist klar, dass einem Laien das weder auffällt noch es ihn stört und auch dass es sich hier um einen reinen Unterhaltungsroman handelt, aber ich hätte mir einfach gern ein bisschen mehr Recherche gewünscht, damit zumindest das Grundgerüst stimmt.
    Aber gut, ich hätte mein Urteil über das Buch aber nicht von den ersten 30 Seiten abhängig gemacht, wenn der Rest des Buches mich umgehauen hätte.
    So war es jedoch leider nicht. Die Hauptperson Angela ging mir einfach nur tierisch auf die Nerven. Ich hab nicht verstanden wie ein Mensch nur so dermaßen naiv durch das Leben rennen kann und sich auch noch so ausnutzen lässt. Zu all dem hat sie sich ständig alles schön geredet und hat scheinbar versucht für sich eine heile Welt zu erhalten. Mich persönlich hat das einfach nur genervt. Auch von den anderen Personen war mir einfach absolut niemand sympathisch. Angelas Mann war hier natürlich der Schlimmste, aber Angelas Art hat nicht mal dazu geführt, dass ich groß Mitleid mit ihr hätte haben können. Und auch die Kinder waren einfach schrecklich. Undankbar, unfreundlich und verzogen.
    Wenn wenigstens unser Geist Sebastian etwas hätte retten können. Aber bei ihm hatte ich mehr das Gefühl er spielt eine Neben - statt der Hauptrolle, die ich erwartet hatte.
    Der Titel des Buches hat mir etwas anderes versprochen, als ich bekommen habe. Mir kam es vor wie die Geschichte um eine verzweifelte Hausfrau, in der zufällig ein Geist mitspielt.

    Lange Rede - kurzer Sinn:


    Fazit:

    Es hat mir einfach nicht gefallen! Sowas kommt tatsächlich nicht oft vor bei mir. Zumindest nicht in dem Maße, dass ich darüber nachdenke, ein Buch abzubrechen. Ich hab mich durch die Seiten regelrecht gequält. Leider kann ich daher auch zum Schreibstil der Autorin nicht viel sagen, weil ich gar nicht darauf geachtet habe. Alles war davon überschattet, wie unsympathisch mir alle sind.

    Gepaart mit der Katastrophe am Anfang um die erbrechtliche Lage, konnte für mich leider nichts mehr gerettet werden.

    Daher gibt es von mir leider, leider, leider, nur 2 Sterne für das Buch.

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    Lubig2s avatar
    Lubig2vor einem Jahr
    Kurzmeinung: http://aliswerk.blogspot.de/2017/11/geliebter-geist-rezension.html
    tiefgründig, feinfühlig und erschreckend nah an der Realität

    Wer hier eine Schnulze erwartet, liegt leider falsch!

    Angela ist zufrieden. Denkt sie. Sie hat tolle Kinder, ihre heißgeliebte Omi und einen Ehemann auf den sie sich verlassen kann. Die große Verliebtheit ist nach vielen Ehejahren nicht mehr da, aber das ist wohl normal. Der Haushalt und die Kinder halten sie ordentlich auf Trab. Zudem ist ihre Omi nicht mehr die gesündeste. Aber alles ist allem geht es ihr gut. Denkt sie.

    Als sie erfährt, dass sie geerbt hat, bröckelt die Fassade langsam. Sicher geglaubte Gewissheiten sind plötzlich nicht mehr gültig. Und als sie in das „neue“ Haus ziehen, muss sie feststellen, dass sie zu allem Überfluss auch noch einen Geist mitgeerbt hat.

    Anfangs tat ich mich mit dem Schreibstil der Autorin etwas schwer. Aber nach einigen Seiten gewöhnt man sich daran und dann zieht einen das Buch unaufhaltsam in seinen Bann. Ich erzähle jetzt mal lieber nicht, wann ich heute Nacht schlafen gegangen bin!
    Sehr feinfühlig und mit einer scharfen Beobachtungsgabe erzählt Sabine Tetzner von den Auflösungserscheinungen einer in den letzten Zügen liegenden Ehe. Von Vertrauensbrüchen, PuMos, unwürdiger Behandlung und tiefsitzender Traurigkeit. Von Hilflosigkeit und Gewohnheit.
    Manchmal hätte ich Angela schütteln können. Aber immer habe ich still mit ihr gelitten.

    Dann ist da noch Sebastian. Der Geist. Erst nur lästig und zum Fürchten, wird er für Angela mit der Zeit zum Vertrauten, der ihr mehr als einmal den Kopf zurechtrückt. Nur leider weiß er nicht, wie er erlöst werden kann.

    Fazit:
    Trotz Fantasy-Element sehr realistisch und erschreckend nah an der Wirklichkeit.
    Unbedingt lesen! Ich bin begeistert.

    Das Cover der E-Book-Ausgabe gefällt mir einerseits sehr gut, es passt für mich aber nicht optimal zum Buch.
    Außerdem hat mich der Titel nicht dazu animiert das Buch zu lesen. Das hat erst in Verbindung mit dem Klappentext hingehauen. Den hätte ich aber vermutlich nie gelesen, wenn es kein Drachenmondbuch gewesen wäre ...

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    Mel_Amanyars avatar
    Mel_Amanyarvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Geschichte die zum Nachdenken anregen kann
    Eine Geschichte die zum Nachdenken anregen kann

    Anfangs tat ich mir etwas schwer, mit den schnellen und unsortierten Gedanken der Protagonistin Angela mitzuhalten.
    Nach dem ersten Kapitel dachte ich mir erstmal, ohje wenn das so weiter geht, aber es wurde dann zum Glück viel besser.

    Als ich dann mal drin war in der Geschichte, musste ich auch immer weiter lesen. Denn ich wollte unbedingt wissen,
    wann nun der hübsche Geist ins Spiel kommt. Das dauerte allerdings eine ganze Weile. Es war aber denke ich auch notwendig, die Familienverhältnisse deutlich zu beschreiben, um die Situation von Angela wirklich zu verstehen.

    Angela ist keine toughe Frau, sie hat schon früh ihre Eltern durch einen Unfall verloren und wuchs bei ihrer Oma auf.
    Als sie dann den Mann fürs Leben kennen lernt, bekommen sie zusammen vier Kinder. Nach dem zweiten Kind musste sie zu arbeiten aufhören und geht seitdem ganz in ihrer Aufgabe auf für ihre Familie da zu sein. Das denkt sie jedenfalls. Als ihre geliebte Oma dann aber schwer krank wird, wird ihr ganzes Leben immer mehr zum Spagat.

    An dieser Stelle kommt dann der Geist Sebastian ins Spiel.

    Ich muss gestehen, dass der Klappentext einen dazu verleitet zu denken es könnte eine Liebesgeschichte zwischen Sebastian und Angela geben. Dies ist aber nicht wirklich der Fall, er hilft ihr mehr wie ein sehr guter Freund und das ist teilweise echt witzig.

    Es ist denke ich keine Seltenheit, dass sich Frauen aber bestimmt auch Männer in ihrer Aufgabe als Eltern selbst vergessen und sich nicht mehr als eigenständiger Mensch wahrnehmen. Das ist auch eins der Probleme der Protagonistin.
    Ich persönlich finde es sehr wichtig, sich selbst auch als eigenständigen Menschen noch wichtig zu nehmen. Manchmal wäre es tatsächlich gut, wenn man so einen Freund hätte der einen in die richtige Richtung schubst...

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    Lilith-die-Buecherhexes avatar
    Lilith-die-Buecherhexevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr schöne Geschichte und auch flüssig zu lesen. Protagonistin war sehr blauäugig
    Geliebter Geist

    Eine Erbschaft und ein ungewollter Mitbewohner im neuen Eigenheim, der ziemlich viel Unruhe stiftet.
    Angela lebt mit ihrem Ehemann und ihren vier Kindern in einer Wohnung und ist nicht wirklich glücklich. Ihr Leben steht Kopf. Nicht nur, dass ihre Großmutter schwer krank ist und bald sterben wird, sie erbt auch noch ein Hausgrundstück. Kurzerhand zieht die Familie ein, doch was tun, wenn man erfährt, dass es in dem Haus spukt? 
    Schnell merkt auch Angela, dass es in dem Haus nicht mit rechten Dingen zugeht und sieht sich bald Sebastian gegenüber, ihrem persönlichen Hausgeist. Erzählen will sie niemandem etwas von ihm, immerhin will sie nicht eingewiesen werden. 
    Dennoch läuft auch nach dem Umzug nicht alles so, wie Angela es gern hätte. Irgendwie scheint die Luft in der Beziehung raus zu sein, die Kinder wenden sich auch von ihr ab und Respekt, den hat fast keiner mehr vor ihr. Immer wird sie mit Vorwürfen konfrontiert und ständig wird an ihr rumgenörgel. Doch zum Glück ist Angela nicht alleine und Sebastian öffnet ihr nach und nach die Augen. Was dann allerings passiert, damit hat keiner gerechnet.
    Geliebter Geist von Sabine Tetzner stand schon auf meiner Leseliste, seitdem ich den Drachenmond Verlag für mich entdeckt habe. Die Geschichte war wirklich sehr schön und auch die Idee dahinter war klasse, allerdings hat mich die Protagonistin etwas genervt. Ich habe mich oft gefragt, ob man wirklich so blind im Leben sein kann. 
    An sich mochte ich Angela, allerdings war sie wirklich sehr einfältig und gutgläubig. Vielleicht gibt es auch Frauen, die so etwas mit sich machen lassen (was genau, müsst ihr allerdings lesen!), aber es ist doch sehr fragwürdig. Trotz diese einen Sache hat mir das Buch sehr gut gefallen. Wie bereits gesagt, fand ich die Idee einfach klasse und auch die Umsetzung war sehr schön gemacht. Es wurde sich nicht zu viel mit Kleinigkeiten aufgehalten und die Story ging flüssig voran. 
    Müsste ich Sterne vergeben, würde ich einen abziehen für die Protagonistin. Allerdings tut das dem Buch keinen Abbruch. Es war eine sehr schöne Geschichte, mir sehr viel Potential und Momenten zum Schmunzeln.

    Eure Lilith-die-Buecherhexe

    Noch mehr Rezensionen? Dann schaut doch einfach mal hier:

    www.diebuecherhexen.blogspot.de

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    Sancro82s avatar
    Sancro82vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Hauptprotagonistin war mir leider zu naiv und in manchen Fällen einfach blind.
    Schöne Idee, aber leider nicht so gut umgesetzt

    In Angelas Leben dreht es sich hauptsächlich um ihre 2 Kinder und ihren Mann. Sie leben in einer Wohnung, die mittlerweile zu klein für die Familie geworden ist. Bis eines Tages völlig überraschend Angela ein altes Haus aus dem 16. Jahrhundert erbt. Doch mit dieser Erbschaft wird sich ihr komplettes Leben verändern. Zumal schon jemand in dem Haus wohnt und das schon viel länger als Angela lieb ist. Nämlich Sebastian, der Geist des Hauses, der nichts besseres zu tun hat als Angelas Familie zu ärgern.
    Mit dem Schreibstil hatte ich keine Probleme, aber Angela war mir einfach zu naiv. Es gab einfach zu viele Situationen die einfach zu offensichtlich waren und ich die Reaktionen von ihr absolut nicht nachvollziehen konnte. Der Schluss war leider auch nicht meins. Da fühlte ich mich am Schluss einfach allein gelassen und es wirkte auf mich einfach zu gezwungen. Ich kann es leider nur mit 3 Sternen bewerten, weil ich die Grundidee wirklich toll fand, aber die Umsetzung zu wünschen übrig lässt.


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    Phoenicruxs avatar
    Phoenicruxvor einem Jahr
    Der Macho Ehemann, die naive Frau und der Geist

    Cover:
    Schön hell, etwas melancholisch und doch ein kleiner Hingucker. Die Tauben die davonfliegen, die Frau auf dem Weg zum Haus und der Mann der über allem wacht, passen wirklich gut und es hat etwas friedvolles an sich.

    Zum Buch:
    Es liest sich wirklich toll, durch die einfachen Formulierungen. Die Seitenverzierungen machen jede Seite zu einem kleinen optischen Hingucker und das ist wirklich schön gemacht, denn das Auge liest ja bekanntlich mit.

    Protagonisten:
    Mit Angela hatte ich so meine Schwierigkeiten, da ich mich überhaupt nicht mit ihr identifizieren konnte. Sie hätte ruhig mehr durchgreifen können, als sich tyrannisieren zu lassen und zu harmoniebedürftig zu handeln. Manchmal hatte ich das Gefühl das sie gar nicht versteht das sie die Erwachsene ist.
    Klaus, ihr Mann, ist wohl der unsympathischste Protagonisten, von dem ich seit langem gelesen habe, mehr möchte ich aber nicht vorweg nehmen.
    Angelas Kinder haben mich sehr irritiert. Ich war regelrecht überrascht wie respektlos und widerspenstig sie sich gezeigt haben. Man sieht eindeutig die Schattenseiten am Mutter sein anhand der Dialoge.
    Sebastian fand ich sofort lustig, als er präsent war gab es immer etwas Abwechslung die das ganze etwas aufgelockert hat. Den Einfluss den er auf Angela hat, tut ihr wirklich gut und zeigt ihr Probleme auf, die sie versucht hat zu ignorieren.

    Meine Meinung:
    Ehrlich gesagt musste ich es immer wieder weglegen, weil ich Angela schütteln wollte, das sie endlich mal aufwacht. Ich konnte diese Naivität einfach nicht nachvollziehen. Die Geschichte war gut, aber mir hat die Entwicklung der Charaktere gefehlt. Ich hätte mir gewünscht das da etwas mehr Veränderung stattgefunden hätte. Beim Lesen kam man gut voran, das Buch war verständlich geschrieben, hatte aber keine Überraschungen oder Wendungen die man nicht schon vorhergesehen hat.

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    Nyanshas avatar
    Nyanshavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein sehr fragwürdiges Frauenbild wird hier verkörpert, die Liebesgeschichte bleibt genauso blass wie der Geist.
    Leider eine Enttäuschung

    Ich habe mich wirklich auf dieses Buch gefreut, denn ich bin davon ausgegangen, eine gut durchdachte, amüsante Geschichte über die Verbindung einer Frau und eines Geists zu lesen. Aber die Geistergeschichte war leider nur ein netter Nebeneffekt, der leider überhaupt keine Entwicklung durchmachte. Aus heiterem Himmel wird dann schließlich noch ein Liebesgeständnis eingeschoben, obwohl die Verbindung der beiden zuvor gar nichts mit Liebe zu tun hatte. Stattdessen wird der Gesundheitszustand der Oma und natürlich das schlechte Verhalten des Ehemannes in aller Ausführlichkeit und in allen Facetten beleuchtet. Dem Leser wird schon nach den ersten Kapiteln klar, wo der Hase mit dem Mann läuft und auch die Kinder machen genug Andeutungen (tatsächlich reagieren sie letzten Endes viel erwachsener als die eigene Mutter). Doch als die Wahrheit ans Licht kommt, kann man bezüglich der Gedanken und Reaktionen der Protagonistin schließlich nur noch die Hände über dem Kopf zusammen schlagen und hoffen, dass sich eine Frau in Wirklichkeit nie so einem Mann zu Füßen werfen würde. Mir erschließt sich der Titel des Buches nicht wirklich, wenn man einmal von den paar Gastauftritten des Geistes und dem Liebesgeständnis ein paar Seiten vor dem Ende des Buches absehen möchte. Stattdessen hätte man es wohl eher "Die alles verzeihende Frau und der grauenhafte Ehemann" oder "Affäre eines Mannes" nennen können.

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