Sabine Tetzner Turquoise

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Inhaltsangabe zu „Turquoise“ von Sabine Tetzner

Arizona um 1870:

Es ist die Zeit, als die vertriebenen Navajos in ihre Heimat zurückkehren.
Viele Siedler haben sich mittlerweile dort niedergelassen.
Auch Miriam, die trotz der Brutalität ihres Ehemannes offen ist, neue Denkweisen zu akzeptieren. Doch die junge Frau ahnt nicht, was sie erwartet.
Dass ein einziger, kleiner Stein - ein Türkis - in der Lage ist, ihr Leben zu verändern. Dass ein Kojote ihr einen Weg zeigen kann. Und dass sie
versuchen wird, ein fremdes Volk zu verstehen.

... wenn ein gefundener Türkis von der Seele des Landes und ihrer früheren Bewohner erzählt.

— anne_lay

Sehr bewegendes, interessantes Buch

— karin66

Wundervolle aber auch erschreckende Auseinandersetzung mit der christlichen Geschichte

— Klene123

Sehr schöne Geschichte um eine Frau, die ihren eigenen Weg geht - bis zum Ende.

— Knurx

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  • Turquoise

    Turquoise

    anne_lay

    10. January 2017 um 17:29

    Arizona 1870.Miriam wächst als "Bastardkind" heran, ungeliebt von der Mutter, deren Fehltritt (?) sie verkörpert, und auch vom Vater, der streng über ihre Tugend wacht. Demütig hat sie zu sein, darf z.B. ihre Arme nicht entblößen und hat zu gehorchen.Dieses Mädchen und später Frau beschreibt ihre Welt. Die Ungerechtigkeiten ihres Alltags, die schwere Arbeit und auch Ansätze kleiner Freuden schildert sie. Sie erzählt von sich und lässt mich an ihren Gedanken teilhaben. Ich erfahre vom armseligen harten Leben, vom strengen moralischen Korsett und von John, der ihr nachstellt und der sie heiraten will. Heirat nicht im romantischen Sinne, sondern als Handel, als Übergang von einem Zwang in den nächsten.Ich möchte hier nicht zu viel vorwegnehmen. Mit einem Treck kommt Miriam in ihre neue Heimat und von nun an lebt sie in rotem Staub, in der Nähe eines Canyons und einem Dorf der Nawajo.Das persönliche Schicksal Miriams hat mich berührt und hat mich weiterlesen lassen. Die Situation einer Frau im "wilden" Westen, zwischen gesellschaftlichen bzw. religiösen Zwängen, umgesetzt durch Vater, Ehemann und den Reverend, dem Kontakt zu "den Anderen", den "Wilden" und ihren eigenen Gedanken hat mich wieder einmal nachdenklich gemacht. Nicht die große Historie wichtiger Persönlichkeiten sondern die Geschichte einer einfachen Frau bekomme ich hier präsentiert. Ein Kapitel amerikanischer Geschichte um Vertreibung der Ureinwohner und deren Rückkehr. Der Umgang der Siedler mit den Nachbarn wird hier zwischen Traum und Wirklichkeit geschildert. Am Ende war ich verwirrt. Was war real, was Traum? Aber darauf kommt es letztlich nicht an. Eigentlich mag ich diese Form monologischer Darstellungen nicht. Hier musste ich trotzdem weiterlesen, weil das Geschehen zum Teil dramatisch verläuft. Vieles bleibt offen und insgesamt scheint mir der Roman nicht ganz rund zu sein. Trotzdem ist es ein lesenswertes Büchlein.

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  • Was ist Traum und was ist Wirklichkeit...

    Turquoise

    Federchen

    05. August 2016 um 18:09

    Miriam erduldet jeden Tag Qualen in ihrer Familie und in ihrem Umfeld. Stets läuft sie mit gesenktem Blick an den Menschen vorbei. Nichts soll andere verärgern oder ihnen einen Grund liefern, sie zu beleidigen, zu bespucken oder zu schlagen. Und dennoch ist es ihr tägliches Brot, diese Qualen zu ertragen. John ist ein Widerling. Er hält nichts von Miriam. Sie ist ein Bastardkind und kann sich glücklich schätzen, dass er sie zur Frau nimmt. Doch Miriam weiß, all ihre Qualen, die sie bis jetzt ertragen musste, sind nichts im Vergleich zu denen, die sie bei John erwarten. Dennoch bleibt ihr keine Wahl, sie muss mit ihm in den Westen ziehen..."Turquoise" ist ein Historischer Roman, der um 1870 in Arizona spielt. Es ist ein Roman, der auf eine sehr grausame Weise zeigt, dass Frauen in diesem Jahrhundert in den USA eine sehr untergeordnete Stellung hatten. Harte Arbeit, Kindererziehung und sehr oft auch Demütigungen und Gewalt bestimmten ihren Alltag. Sabine Tetzner nimmt in ihrem ersten veröffentlichten Roman, der bereits 2013 erschien, kein Blatt vor den Mund und schreibt in einfacher aber sehr spannender Weise über das Leben einer Frau, die bereits vor ihrer eigenen Geburt gezeichnet war. Miriam erscheint zunächst als eine geschundene, unselbstbewusste, ängstliche und leicht zu beeinflussende junge Frau. Doch im Laufe des Plots wird nicht nur dem Leser bewusst, dass in ihr viel mehr zu finden ist. Immer mehr entdeckt sie ihre innere Stärke, macht sie sich zu nutzen und lässt sich immer weniger unterwerfen. Auch wenn die Navajo nur einen kleinen Teil der Geschichte ausmachen, so hat die Autorin diese Menschen, die in ihr Land zurückkehren, wunderbar mit eingewoben. Sabine Tetzner spielt mit Wirklichkeit und Traum, während sich ihre Protagonistin immer weiter entwickelt. Immer wieder wird der christliche Glauben und seine Umsetzung zu der Zeit der Siedler in Frage gestellt.Auch wenn es durchaus nachvollziehbar ist, warum einige Szenen nicht weiter näher beschrieben sind, so wäre es sicher auch spannend gewesen, die ein oder andere Szene weiter auszubauen. Mit seinen 149 Seiten ist der Roman somit kurzweilig und vor allem in einem Rutsch zu lesen. Was selbstverständlich auch an dem gut durchdachten Plot und seinen Spannungsbögen liegt. Das Ende dürfte für einen großen Teil der Leserschaft nicht vorhersehbar sein. Im Grunde ist es ein Ende, welches zwar überrascht oder weniger wünschenswert erscheint, dem Roman aber einen großen Teil an Ehrlichkeit und Echtheit schenkt. Romantische Wild-West-Erzählungen gibt es zu Hauf, doch Sabine Tetzners Roman "Turquoise" schafft es, ein Stück Wirklichkeit in die heutige Zeit zu transportieren, die den Leser vor allem zum Nachdenken anregt.(c) buchgefieder.blogspot.com

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    • 2
  • Leserunde zu "Turquoise" von Sabine Tetzner

    Turquoise

    SaTe

    Ich würde Euch gern auf eine Reise in die Vergangenheit mitnehmen. Ziel dieser Reise ist Arizona um 1870; eine Zeit, als die vertriebenen Navajos in ihre Heimat zurückkehren. Ihr werdet Miriam kennenlernen; eine junge Frau, die nicht von der Sonnenseite des Lebens geküsst wurde. Aber Miriam ist stark und offen - so offen, dass sie versucht, die Denkweise eines fremden Volkes zu verstehen. Bei "Turquoise" handelt es sich um einen historischen Roman mit einem Hauch von Mystik. Der Turmhut-Verlag stellt 5 Rezensionsexemplare (wahlweise Print, e-pub oder PDF) zur Verfügung. Ich freue mich auf eine Leserunde mit Euch und bin gespannt auf Eure Fragen! Natürlich werde ich an der Leserunde teilnehmen! Liebe Grüße Sabine Tetzner Zusatz: Der Erhalt des Rezensionsexemplares ist mit der Teilnahme an der Leserunde und dem Posten einer Rezension verbunden; nach Möglichkeit sollte das Buch auch bei Amazon oder auf ähnlichen Verkaufplattformen renzensiert werden.

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    • 95

    Starbucks

    09. March 2015 um 20:35
  • Türkis wie die Farbe des Himmels

    Turquoise

    Starbucks

    11. February 2015 um 23:37

    Gern lese ich amerikanische historische Literatur, und so habe ich mich gleich für Sabine Tetzners „Turquoise“ interessiert, das den Leser zurück in die Zeit um 1870 führt. Ein dünnes Bändchen erzählt hier vor allem von der schweren Zeit der Frauen in dieser Zeit. Zum Inhalt: Miriam, ein „Bastardkind“ führt ein ungeliebtes Leben. Die Eltern sind ganz froh darüber, dass sie schließlich mit ihrem Ehemann, der sie bereits vergewaltigt hat, nach Arizona geht. Die Perspektiven für Miriam sind nicht gut, dennoch scheint sie bei den Navajo doch endlich ihr Glück zu finden.. „Turquoise“ zeigt die schwierigen Zeiten für Frauen zu dieser Zeit auf. Es ist ein informatives Buch, dass durch eine bewegende Geschichte berührt. Miriam scheint vom Pech verfolgt, aber dann gibt es doch einen Lichtblick, dann aber...- das soll der Leser selbst herausfinden. Man kann „Turquoise“ aufgrund seiner Kürze sehr gut in einem Rutsch durchlesen. Man möchte es auch wirklich nicht weglegen. Auf wenigen Seiten wird soviel erlebt, wie es in manchem 400-Seiten-Roman nicht der Fall ist. Dass am Ende alles anders kommt, ist für das Buch gut und genau richtig. Mit der Schrift des Buches konnte ich nicht wirklich anfreunden – sie gibt mir mehr das Gefühl, ich würde ein Manuskript lesen, aber das tut dem Lesevergnügen nicht wirklich einen Abbruch. So kann ich gut und gern hier 5 Sterne vergeben und warte auf ein weiteres Buch der Autorin!

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  • Der blaue Türkis

    Turquoise

    AmberStClair

    Klappentext: Arizona um 1870: Es ist die Zeit, als die vertriebenen Navajos in ihre Heimat zurückkehren. Viele Siedler haben sich mittlerweile dort niedergelassen. Auch Miriam, die trotz der Brutalität ihres Ehemannes offen ist, neue Denkweisen zu akzeptieren. Doch die junge Frau ahnt nicht, was sie erwartet. Dass ein einziger, kleiner Stein – ein Türkis – in der Lage ist, ihr Leben zu verändern. Dass ein Kojote ihr einen Weg zeigen kann. Und dass sie versuchen wird, ein fremdes Volk zu verstehen Meine Meinung: Hier ist der Autorin ein wirklich tolles Buch gelungen. Etwas was einem zum nachdenken gibt und gleichzeitig sehr zum Herzen geht. Hier kommt viel zu Sprache, wie Sünde, Demut, Gehorsam und Vergebung. Ein Glaube der keinen Widerspruch duldet. In diesem Sinne ist auch Miriam erzogen, die ein Bastardkind ist. Auch ihre Mutter wendet sich von ihr ab und läßt es ihr spüren das sie nicht willkommen ist. Nach einer brutalen Vergewaltigung wird sie sozusagen an diesen Fiesling John verschachert, der sie brutal schlägt und quält. Miriam läßt alles klaglos über sich ergehen, in Demut weil sie meint sie hätte nicht besseres verdient. Bis sie eines Tages in ihrer neuen Heimat Arizonas einen Türkis findet der so blau wie der Himmel dieses Landes ist. Daraus schöpft sie Kraft und Mut. Ahiga ein Navajo Indianer zeigt ihr das es auch schöne Seiten des Lebens gibt. Aber ist es nur ein Traum oder ist es doch Realität??????? Ich bin noch immer überwältigt und konnte alles sehr gut mit Miriam mitfühlen. Ihre ganze Demütigungen die sie erdulden mußte und alles so klaglos hinnahm. Einfach bewundernswert ist das Schicksal dieser Frau. Die aber dann nach einem sehr langem Leidensweg doch noch ihr Glück endlich gefunden hatte. Der Einstieg im Buch war sofort gegeben. Die flüssige Schreibweise fantastisch. So eine Art von Büchern mag ich sehr. Es fing schon auf der ersten Seite spannend an und das durchzog sich durch dem ganzen Buch. Das Buch muß man einfach gelesen haben. Ich kann es weiter empfehlen!!!! Danke Sabine Tetzner das ich das Buch lesen durfte!

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    • 2

    parden

    05. January 2015 um 05:43
  • Turquoise

    Turquoise

    karin66

    01. January 2015 um 17:35

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, bis ich es fertig gelesen hatte. Die Autorin versteht es in einer sehr lebhaften, packenden Erzählweise, den Leser in den Bann zu ziehen. Es wird von Miriams Leben erzählt, die mehr oder weniger zwangsverheiratet wird . Sie zieht mit ihrem brutalen Ehemann Richtung Westen. Dort findet sie einen Edelstein, einen Turquise, der ihr in schwierigen Situationen immer wieder Kraft und Halt gibt. Alles endet jedoch anders, als man vermutet. Ich möchte nicht mehr verraten, damit dem Leser die Spannung erhalten bleibt. Ein absolut empfehlenswertes Buch.

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  • zutiefst beeindruckend...

    Turquoise

    Negothia

    10. December 2014 um 21:20

    Ich kann dieses Buch eigentlich nur als eines meiner persönlichen Favoriten in diesem Jahr beschreiben. Es ist in so wenigen Seiten auf eine ganz besondere Art und Weise unglaublich tiefgründig und berührend. Es ist schonungslos und gleichzeitig teilweise so sanft,... - es ist, als ob man neben Miriam steht, ohnmächtig, ohne die Möglichkeit, etwas zu tun,... - es ist, als ob man eingefroren ist, allein durch die Kälte und den Hass, den Miriam über die Jahre entgegengebracht bekommen hat. Das Ende des Buches schnürt einem selbst ein wenig die Kehle zu, und ich selber brauchte tatsächlich auch einen kurzen Moment um mich wieder zu sammeln,... Es ist etwas besonderes, und speziell das unglaubliche Geschick der Autorin, darin, mit Worten umzugehen und zu 'malen' berührt den Leser durch mehr als nur eine Ebene, bis direkt an den Punkt, an dem wir alle verletzlich sind. Fazit: Ein bewegendes, erschreckend direktes, in seiner Grausamkeit aber auch wunderschönes Buch.

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  • Turquoise

    Turquoise

    Klene123

    07. December 2014 um 23:03

    Ich habe dieses Buch in einem Zug durchgelesen, weil ich es einfach wirklich nicht aus der Hand legen wollte. Klappentext: Arizona um 1870: Es ist die Zeit, als die vertriebenen Navajos in ihre Heimat zurückkehren. Viele Siedler haben sich mittlerweile dort niedergelassen. Auch Miriam, die trotz der Brutalität ihres Ehemannes offen ist, neue Denkweisen zu akzeptieren. Doch die junge Frau ahnt nicht, was sie erwartet. Dass ein einziger, kleiner Stein - ein Türkis - in der Lage ist, ihr Leben zu verändern. Dass ein Kojote ihr einen Weg zeigen kann. Und dass sie versuchen wird, ein fremdes Volk zu verstehen. Man denkt zu erst ja ok, es spielt alles im Jahre 1870 da war das wohl so, Zwangsheirat weil die Hauptprotagonistin ein "Bastardkind" ist, Siedlung neben den Indianern, mit denen man sich nicht versteht,... Doch dieses Buch ist irgendwie ganz anders, man fühlt sofort mit Miriam mit, kann die Handlungen ihrer Eltern nicht verstehen und auch das Leben mit ihrem Ehemann funktioniert nicht gut. Große Themen wie Sünde, Vergebung und die Stützpfeiler des christlichen Glaubens werden in diesem Buch verarbeitet und auch ab und zu in ein anderes Licht gesetzt. Man vergisst beim Leben fast die Zeit in der die Geschichte spielt und es wird einem immer klarer, das diese Theme auch jetzt noch so wichtig sind. Wie die Protagonistin muss man versuchen ein anderen Volk einen anderen Glauben zu verstehen und taucht dadurch in eine wunderbare Welt ein. Man folgt Miriam mit dem Kojoten und taucht in die Traumwelt hinab mithilfe des Türkis oder ist es etwa kein Traum? Auch wenn man aus diesem Buch wieder auftauchen muss, so tut man dies glaube ich ein bisschen kritischer, wachsamer und ich hoffe toleranter. Einziger Abzug von mir im Nachhinein ist, dass ich gerne bei so einigem ein bisschen mehr ins Detail wäre :)

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