Zum Inhalt:
Nancy zieht mit ihrem Partner Calder auf eine kleine schottische Insel und hofft auf einen Neuanfang. Für Calder kein Problem, denn er ist auf der Insel aufgewachsen, bevor er nach London gezogen ist. Nancy jedoch tut schwer beim Einleben, die Landschaft ist karg und die Bewohner verschlossenen. Dann wird auch noch Nancys größter Albtraum wahr: Calders Boot liegt umgestürzt in einer Bucht, er selbst treibt im Wasser. Zwar überlebt er den Unfall, ist danach aber verändert. Sein Verhalten ängstigt Nancy und er scheint etwas zu verheimlichen. Was ist passiert? Aber auch Nancy selbst hat ein Geheimnis, dem sie eigentlich entfliehen wollte. Als schließlich eine Leiche an den Strand gespült wird und sich die Ungereimtheiten häufen, rückt der Neuanfang in weite Ferne...
Meinung:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich fand es Geschichte spannend und atmosphärisch. Man konnte sich die Abgeschiedenheit und das Ausgeliefertsein auf der Insel gut vorstellen. Die Autorin schafft es meiner Ansicht auch gut das Misstrauen gegenüber einigen Charakteren aufzubauen, sodass man schon nicht mehr weiß wer gut oder böse ist. Ein spannender, unterhaltsamer und kurzweiliger Thriller.
Sabine Thiele
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Neue Rezensionen zu Sabine Thiele
Im Roman "Die Vorhersage" geht es darum, dass an einem bestimmten Tag jede und jeder über 22 Jahren eine Box mit einem Faden erhält. Die Länge des Fadens sagt die noch verbleibende Lebensdauer voraus. Im Buch begleitet man unterschiedliche Protagonist*innen dabei wie sie mit einem kurzen oder langen Faden, den sie erhalten haben, umgehen oder wie sich das Leben gestaltet, wenn im engsten Umfeld jemand einen kürzeren Faden hat als man selbst. Oder aber, wie es ist die Box ungeöffnet zu lassen. Möchte man wissen wie lange das eigene Leben noch dauert?
Ich persönlich fand die einzelnen Geschichten sehr schön beschrieben und habe die Protagonist*innen gerne begleitet. Gefallen hat mir auch, dass sich die Wege der einzelnen Personen gekreuzt hatten. Dadurch ist für mich die Geschichte flüssig geblieben und kam nicht ins Stocken.
Das Ende ist aufgrund des Themas vorhersehbar. Allerdings geht es aus meiner Sicht hier nicht darum, das Ende eines Buches vorab noch nicht zu kennen, sondern wie man damit umgeht, wenn man weiß, wann das eigene und das Leben der Mitmenschen enden wird.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen.
Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen düster, geheimnisvoll, genau mein Beuteschema. Entsprechend neugierig bin ich in die Geschichte gestartet. Zurück blieb bei mir jedoch ein sehr zwiegespaltenes Gefühl. Die Grundidee hat mich direkt gepackt: Ermittlerin Julia Harte wird von einem Fall aus dem Jahr 1994 eingeholt, der sie traumatisiert und in den Ruhestand getrieben hat. Als die Mordserie trotz des Todes des damaligen Täters erneut beginnt, wird schnell klar, wie persönlich dieser Fall für Julia ist. Diese Ausgangslage war stark und hat mich regelrecht in die Geschichte gezogen. Leider wurde ich immer wieder aus der Spannung gerissen vor allem durch die Ermittlungsarbeit. Sie wirkte auf mich unlogisch und frustrierend. Wichtige Hinweise werden übersehen, und als Leserin war ich den Ermittlern oft voraus. Dadurch ging für mich viel Spannung verloren. Auch der Umgang zwischen Julia und ihrem Kollegen hat mich zunehmend genervt und den Lesefluss gebremst.
Der Schreibstil ist angenehm, die kurzen Kapitel und der Wechsel zwischen 1994 und 2024 haben mir gut gefallen. Besonders berührt hat mich der Blick auf Julia: wie sie früher war und wie sehr sie das Leben gezeichnet hat. Emotional blieb ich den Figuren dennoch etwas zu fern.
Das Ende bringt zwar überraschende Wendungen, kam für mich aber zu abrupt und wirkte nicht ausreichend vorbereitet. Am Ende blieb bei mir der Eindruck zurück, dass hier mehr auf düstere Effekte als auf logisch saubere Ermittlungsarbeit gesetzt wurde.
Ein solides Debüt, das sein Potenzial nicht vollständig ausschöpft. Trotzdem bin ich neugierig auf Amys nächste Geschichte.
Gespräche aus der Community
Gewinne jetzt eines von 15 exklusiven Vorabexemplaren und tauche ein in die Kindheit von Suzanne Heywood, die sie fast ausschließlich auf hoher See verbrachte. In ihrem Buch "Wavewalker" erzählt sie von den aufregenden Abenteuern und Erlebnissen, die diese Reise mit sich brachte, aber auch vom Gefühl des Gefangenseins im Lebenstraum ihres Vaters und dem Mut, für die eigenen Träume zu kämpfen.
Endlich habe ich die Zeit gefunden mich in dies beängstigende Abenteuer, von Sue, zu stürzen.
Es hat mich tief berührt, erschüttert und mitgerissen.
Danke für diesen ergreifenden Buchgewinn.
Isak und Madde treten voller Zweifel eine Reise nach Gotland an, um Isaks Vater nach Jahren des Schweigens zu treffen. Die Schönheit der Insel und das elegante Anwesen lassen sie die Warnungen über den unberechenbaren Mann vergessen. Doch plötzlich kommen alte Geheimnisse mit unheilvollen Folgen ans Licht.
Hast du Interesse an einem packenden Thriller? Dann bewirb dich für eines von 30 Exemplaren!
BAMMMMM.....wer hätte es gedacht.
Das Ende hat noch mal einiges rausgeholt.
Mein Freund sagt immer bei Filmen: "Das Böse stirbt nie..."
Mir hat das Buch ganz gut gefallen, obwohl ich von "Der Ausflug" überzeugter war.
Aber dennoch muss ich sagen, ich hab mich gut unterhalten gefühlt und ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.
Meine Rezension folgt.
Vielen Dank für die tolle Leserunde
Gewinne jetzt eines von zehn gedruckten Rezensionsexemplaren und begleite den renommierten Journalist Tom Chesshyre auf seiner literarischen Zugreise quer durch Europa nach Istanbul. Inspiriert von der historischen Route des Orient-Expresses erkundet er die historischen Stätten unterwegs, macht spannende Bekanntschaften und erlebt so einiges Aufregendes.
Ich habe meine Rezension jetzt auch geschrieben. Diese Reise hat mir echt gut gefallen. Interrail war gerade in meiner Jugend eh total in und hat einige meiner Freunde auch mit dem Zug nach Istanbul gebracht. Es hat Spaß gemacht den Erzählungen zu folgen.
Ich habe meine Rezi hier und auf wasliestdu, lesejury, Hugendubel, bücher.de, ebook.de, Thalia und Amazon eingestellt.
Vielen Dank für diese interessante Reise mit dem Zug durch Europa.














