Sabine Thiesler Bewusstlos

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Inhaltsangabe zu „Bewusstlos“ von Sabine Thiesler

Er kam im Sommer. Völlig überraschend. Aber er war kein Mensch, er war ein Ungeheuer. Als Raffael erwacht, sind sein Bett und seine Sachen voller Blut. Er gerät in Panik, denn ihm fehlt jegliche Erinnerung an die vergangene Nacht. Es gelingt ihm nicht herauszufinden, was passiert ist, aber wenn er getrunken hat, weiß er nicht mehr, was er tut. Mordet vielleicht, ohne es zu wissen. Von seinen Eltern, die in der Toskana leben, fühlt er sich verraten und verlassen. Die beiden führen ein glückliches Leben und ahnen nicht, dass er in ihrer Nähe ist und sie längst im Visier hat ...

Ehrlich gesagt habe ich mehr erwartet. Für mich leider eher durchschnittlich.

— Mine90
Mine90

Sehr spannend. Habe schon oft Gänsehaut beim lesen bekommen!

— Ipek_Books
Ipek_Books

Spannung pur! Konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen!

— Feuerameise
Feuerameise

Super spannend, ein absoluter pageturner, ich mochte das Buch gar nicht aus der Hand legen.

— sabine399
sabine399

Vielversprechender Anfang, gut und spannend geschrieben - aber leider verliert sich der Faden der Geschichte.

— Donnas
Donnas

Raffael ist ein sehr interessanter Protagonist, aber leider hat das Buch zu viele Längen!

— _Jassi
_Jassi

Ein Thriller mal aus einer anderen Perspektive geschrieben.

— ValEl
ValEl

Spannender Anfang - Thriller mit Längen

— schnaeppchenjaegerin
schnaeppchenjaegerin

Absolut fantastisch! Sehr fesselnd und man hat einfach das Bedürfnis, man muss es gleich zu Ende lesen :-) Absolut toll! EMPFEHLENSWERT!

— Schnulja
Schnulja

Thiesler.... ein muß :)

— Thilli
Thilli

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  • Sabine Thiesler - Bewusstlos

    Bewusstlos
    Mine90

    Mine90

    10. February 2017 um 18:29

    Ein Thriller, an dem ich einige Wochen genagt habe.. Leider habe ich mehr erwartet. Das Buch hat stellenweise seine Längen und -wer es gelesen hat- nennt mich ruhig begriffsstutzig, dass ich ziemlich lange benötigt habe um herauszufinden warum dieses Buch "Bewusstlos" heißt! Ich würde sagen man kann es gut zwischendurch lesen, für mich persönlich aber keine absolute Leseempfehlung mit großartigem Spannungsfaktor. Somit leider nur 3 Sterne.

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  • Spannender Anfang - Thriller mit Längen

    Bewusstlos
    schnaeppchenjaegerin

    schnaeppchenjaegerin

    Es ist das zweite Buch, das ich von Sabine Thiesler nach "Der Kindersammler" gelesen habe. Der Roman ist überwiegend aus der Sicht des Protagonisten Raffael geschrieben, die Autorin wechselt jedoch auch fast willkürlich die Perspektive. Raffaels Zwillingsschwester kam im Alter von sieben Jahren ums Leben, was er nie verkraftet hat. Er verstummt und verbringt seine Kindheit und Jugend im Internat, das ihn ebenfalls traumatisiert, da seine Eltern hilflos sind und keinen Zugang mehr zu ihm finden. Mit Mitte 20 lebt er bei einer netten älteren Dame zur Untermiete in Berlin und jobbt nebenbei. Eines Nachts wacht er blutverschmiert auf und kann sich aufgrund seines übermäßige Alkoholkonsums an nichts erinnern. Der Roman handelt anschließend sehr ausführlich von dem eintönigen Leben Raffaels, seiner Arbeit beim Theater und seinen Alkoholexzessen. Im weiteren Verlauf quält er seine Vermieterin zu Tode und flüchtet nach Italien, um zu seinen Eltern zu gelangen, die sich inzwischen eine neue Existenz aufgebaut haben. Die Handlung dümpelt dann um zwei Nebenschauplätze: die Affäre seines Vaters Karl zu dem Kindermädchen, der siebenjährigen Tochter und des Alltags eines Carabinieri. Raffael verliert erneut die Kontrolle und mordet. Seine Schwester Stella erinnert ihn an seine verstorbene Zwillingsschwester und wird auch äußerlich von ihm so angepasst. "Bewusstlos" ist nicht unspannend, aber er hat mit über 500 Seiten seine Längen. Am packendsten fand ich den Beginn, als Christine, die Mutter Raffaels, einem Psychologen den Tod ihrer Tochter schildert. Mit Raffael selbst empfindet man, auch als einem sein Schicksal näher erläutert wird, kein Mitleid. Der Protagonist ist unsympathisch, unmenschlich, brutal. Vielleicht verliert der Thriller an Spannung, da der Leser alle Handlungen Raffaels miterlebt und es kaum eine Schilderung davon gibt, wie versucht wird, seine Verbrechen aufzuklären. Trotz all der Kritik, ein lesenswerter Roman. Ich wollte doch unbedingt wissen, wer letzten Endes überlebt. Alle anderen begonnen Handlungen werden allerdings einfach nur abgebrochen.

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    • 2
    NeleSani2204

    NeleSani2204

    04. June 2015 um 11:30
  • Durchwachsen

    Bewusstlos
    NeleSani2204

    NeleSani2204

    04. June 2015 um 11:29

    Das Buch ist wirklich mit Höhen und Tiefen verbunden. Zwischendurch wird es eher langweilig, dann packt einen wieder die Spannung und man kann es gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Anfang ist etwas irritierend und es dauert lange bis man versteht, was der Anfang einem eigentlich sagen will, weil es lange mit der Geschichte selbst gar nichts zu tun hat. Auch mitten drin fragt man sich manchmal, was das jetzt mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat. Es liest sich sehr leicht. Man kann die Seiten fast überfliegen, weil es einfach geschrieben ist.  Der Protagonist Raffael ist mir leider gar nichts sympathisch. Der ging mir ziemlich schnell auf die Nerven und mir passiert es relativ selten, dass ich Protagonisten nicht mag oder sie mich so nerven.   Trotzdem bleibt die Spannung erhalten und das Ende sehr rätselhaft. Das Ende selbst fand ich allerdings enttäuschend. Da hatte ich mir was anderes, etwas mehr Spannung oder ein "Aha-Effekt" gewünscht. Was nun die ganzen Nebengeschichten damit zu tun haben, ist mir immer noch unklar.  Trotzdem würde ich von der Autorin nochmal ein Buch lesen.

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  • UNBEDINGT LESEN!

    Bewusstlos
    Schnulja

    Schnulja

    08. April 2015 um 22:53

    Bin selten so fastziniert von eineem Buch gewesen, aber das Buch ist wirklich toll! Es ist wahnsinnig spannend und fesselt einen. Man bekommt das Gefühl, dass man amm liebsten nicht mehr aufhören möchte mit lesen "Noch ein Kapitel, nun gut noch eins..." und dann ist es auf ein Mal schon 1 Uhr morgens :). Von meiner Seite also absolut zu empfehlen!

  • Bewusstlos - spannend und atmosphärisch

    Bewusstlos
    Seehase1977

    Seehase1977

    04. April 2015 um 15:41

    Klappentext: Er kam im Sommer. Völlig überraschend. Aber er war kein Mensch, er war ein Ungeheuer. Als Raffael erwacht, sind sein Bett und seine Sachen voller Blut. Er gerät in Panik, denn ihm fehlt jegliche Erinnerung an die vergangene Nacht. Es gelingt ihm nicht herauszufinden, was passiert ist, aber wenn er getrunken hat, weiß er nicht mehr, was er tut. Mordet vielleicht, ohne es zu wissen. Von seinen Eltern, die in der Toskana leben, fühlt er sich verraten und verlassen. Die beiden führen ein glückliches Leben und ahnen nicht, dass er in ihrer Nähe ist und sie längst im Visier hat ... Der 28jährige Raffael hat als kleiner Junge bei einem tragischen Unfall seine Zwillingsschwester Svenja verloren. Davon hat er sich nie erholt. Seit Jahren hat er schon keinen Kontakt mehr zu seinen Eltern und schlägt sich mehr oder weniger mit Aushilfsjobs durch, wie zurzeit als Hilfstechniker am Berliner Theater. Wohnen tut Raffael bei einer älteren Dame zur Untermiete, die nicht nur froh an dem zusätzlichen Geld ist, sondern auch Raffaels Nähe genießt. Sie verdrängt, dass der junge Mann auch eine düstere Seite in sich trägt, denn er neigt – vor allem wenn er zu viel getrunken hat, was ständig vorkommt – zu extremen Stimmungsschwankungen und gefährlichen Wutausbrüchen. Nach einer durchzechten Nacht erwacht Raffael eines Morgens über und über mit Blut verschmiert. Er selbst hat aber keinerlei erkennbare Verletzungen. Panisch versucht er sich zu erinnern was passiert ist, doch die letzte Nacht ist nur ein schwarzes Loch in seinen Erinnerungen. .. „Bewusstlos“ von Sabine Thiesler hat mich gleich von Beginn an gefesselt, flüssig geschrieben und schön zu lesen mit einem spannenden Einstieg und fesselnd bis fast zum Schluss. Die Charaktere sind der Autorin meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Der Hauptprotagonist Raffael war mir gleich suspekt und trotz seiner schicksalsträchtigen Kindheit konnte ich ihm keine seiner Handlungen wirklich verzeihen, geschweige denn konnte ich sie nachvollziehen. Der erste Teil der Story beschreibt Raffaels Leben in Berlin, in der zweiten Hälfte verlegt Thiesler die Story in die Toskana. Hier beschreibt sie fantastisch und atmosphärisch die Gegend und ihre Bewohner. Das Ende war dann leider etwas enttäuschend! Es wirkte holprig, umkonstruiert und irgendwie „hingeklatscht“ und die permanente Spannung wurde jäh unterbrochen und lies viele Fragen unbeantwortet, schade! Auch wenn „Bewusstlos“ in meinen Augen nicht so wirklich ein Thriller ist, hat Sabine Thiesler es geschafft mich von Anfang an mitzunehmen, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Wegen dem leider etwas komischen Ende, ziehe ich einen Stern ab.

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  • Eines der besten Bücher von Sabine Thiesler!

    Bewusstlos
    Lesemarle

    Lesemarle

    28. December 2014 um 12:13

    Der Thriller "Bewusstlos" handelt vom jungen Raffael der eines Tages erwacht und sich nicht mehr daran erinnern kann, warum seine Kleidung voller Blut ist. Persönliche Wertung Gekonnt bringt die Autorin Sabine Thiesler dem Leser die Lebensgeschichte des jungen Raffaels näher. Gleichzeitig lässt sich erahnen, dass etwas Schreckliches geschieht und Raffael immer mehr ausser Kontrolle fährt. Ich war von Anfang an von der Geschichte gefesselt. Man ahnt zwar, was folgen wird, doch tatsächlich weiss der Leser nicht was passiert. Genial! Fazit Eines der besten Bücher von Sabine Thielser!

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  • Bewusstlos

    Bewusstlos
    Querbeetleserin

    Querbeetleserin

    20. June 2014 um 09:12

    Raffael liegt in seinem Bett und seine Kleider sind blutgetränkt!Was passiert ist?Er hat keine Erinnerung daran und es gelingt ihm nicht,herauszufinden,was er getan hat.Er trinkt viel zu viel,liegt es daran?Seine Kindheit war alles andere als gut,zu seinen Eltern hat er keinerlei Kontakt mehr,er ist ganz allein.Als er herausfindet,das sie in der Toskana ein erfülltes Leben ohne ihn führen,begibt er sich dorthin... Nicht mein erstes Buch von Thiesler,deren Schreibstil mir sehr gut gefällt.Sie schreibt flüssig und lässt keine Langeweile aufkommen.

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  • Bewusstlos - Sabine Thiesler

    Bewusstlos
    Marina10

    Marina10

    27. February 2014 um 20:35

    Zum Inhalt: Er kam im Sommer. Völlig überraschend. Aber er war kein Mensch, er war ein Ungeheuer. Als Raffael erwacht, sind sein Bett und seine Sachen voller Blut. Er gerät in Panik, denn ihm fehlt jegliche Erinnerung an die vergangene Nacht. Es gelingt ihm nicht herauszufinden, was passiert ist, aber wenn er getrunken hat, weiß er nicht mehr, was er tut. Mordet vielleicht, ohne es zu wissen. Von seinen Eltern, die in der Toskana leben, fühlt er sich verraten und verlassen. Die beiden führen ein glückliches Leben und ahnen nicht, dass er in ihrer Nähe ist und sie längst im Visier hat ... Meine Meinung. Raffaels Leben war als Kind wunderbar. Mit seiner Zwillingsschwester Svenja hat er wundervolle Jahre verbracht, nichts konnte sie trennen!. Aber dies gilt nur für die ersten Jahre. Als Raffael 7 Jahre alt ist, geschieht ein schlimmes Unglück. Raffael verändert sich und niemand kann mehr zu ihm durchdringen ...er entgleitet seinen Eltern und sie können nichts mehr tun, ihn nicht mehr erreichen ... Und Raffael vergisst nicht. In seiner geschädigten Seele legt er sich die Schuld für das damalige Unglück schon zurecht. Weil der Vater nicht kam, weil der Vater ihn im Stich gelassen hat, nur darum ist alles spätere so geschehen, wie es geschehen ist. Und nun man Raffael nach vielen Jahren in Berlin wieder, als erwachsenen Menschen. In seiner Kleidung mit einem völligen Filmriss. Seine Kleidung ist blutüberströmt, sein heiliges Messer nicht mehr zu finden und er selbst, zur Untermiete bei einer einsamen, alten Frau lebend, kann sich das alles überhaupt nicht erklären. Nicht nur hier gibt Sabine Thiesler dem Leser einen gewissen Wissensvorsprung. Darüber, dass die unstete, aggressive Seite in Raffael jederzeit explodieren kann. Dass er in einer irren Logik sich alles zurecht legt und damit eine hohe Gefahr für alle seine Mitmenschen darstellt. Vertraute Mitmenschen ebenso, wie auch zufälligen Bekanntschaften gegenüber. Die Entwicklung bis dahin beschreibt die Autorin dabei sorgfältig und nachvollziehbar. Bei der Arbeit, als Raffael die Nagelpistole zweckentfremdet, in der Kneipe, wo er sich von einer hübschen Frau einfach nimmt, was er gerade will, gegenüber seinen Eltern, die ein neues, erfolgreiches Leben in Italien aufgebaut haben, gegenüber seiner alten Vermieterin, die sich zunächst über den jungen Mann und das neue Leben in der einsamen Wohnung freut. So manche Erzählstränge als Nebenhandlungen versickern aber irgendwie im Boden. Die Ermittlungen zu einem Mord in Berlin verlaufen merkwürdig uninteressiert im Sande. Manch andere „Nebengeschichte“ ist zwar flüssig und gut erzählt, aber in ihrer Bedeutung für das eigentliche Geschehen nicht klar erkennbar. Gut gelungen ist die eigentliche Auseinandersetzung Raffaels mit sich selbst und mit seinen Eltern, spürbar und fassbar steht die Bedrohung, die von Raffael ausgeht und die jederzeit unmotiviert ausbrechen kann im Raum. Alles in allem eine flüssig erzählte Geschichte mit einigen Sackgassen und Einbahnstrassen, die eher verwirren, als die Geschichte voranbringen. Ich weiß nicht, ob ich das Buch an sich als Thriller beschreiben würde ... eigentlich ist es eher ein Roman mit dunklen Geschehnissen ... Mein Fazit: Ich mag die Bücher von Sabine Thiesler, und ich mag auch dieses Buch! ich vergebe 4 Sterne, den ich habe schon Bücher von ihr gelesen, die ich deutlich besser fand!

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  • War gut

    Bewusstlos
    Anjaxxx

    Anjaxxx

    26. February 2014 um 11:48

    Meine Meinung: (Achtung evtl. Spoiler) Ich kenne ja bis auf “Hexenkind” die anderen Teile von Sabine Thiesler schon und war gespannt was mich diesmal erwartet und bin n bisschen geteilter Meinung. Positiv ist auf jeden Fall das es nicht hunderttausend verschiedene Charaktere gibt die einen durcheinanderbringen und man Mühe hat hinterherzukommen und die Handlungen nachzuvollziehen. Ihre Charaktere beschreibt sie gut und man hat keine Probleme in die Story reinzukommen. Auch dieses Buch “spielt” wieder teilweise in der Toskana was ich so klasse finde weil die Autorin die kleinen Orte in der Toskana immer so wunderschön beschreibt und dadurch lebendig werden lässt. Das Buch beginnt ja in Deutschland und erzählt erstmal die Geschichte von Raffael seiner Vergangenheit und dann der Gegenwart, wo Raffael bei Lilo wohnt. Liest sich alles sehr gut aber irgendwie wurde es dann doch leider ziemlich zu anfang schin alles etwas unlogisch. Lilo welche zwar alt ist und alleine aber dennoch total klar im Kopf und weiss was sie will, findet die blutdurchtränkten Sachen in seinem Zimmer…..und tut dann so als wenn nichts gewesen ist und macht ganz normal weiter? Ne, das hat mir nicht gefallen denn wie gesagt sie war ja völlig klar im Kopf und das war dann alles nicht mehr logisch für mich. Die vielen Seiten ansich, die geschrieben wurden als Raffael bei Lilo gewohnt hat waren ziemlich viele, hätte man kürzer fassen können, hat mich persönlich jetzt aber nicht gestört. Auch die Sache mit den Eltern die Raffael nach dem schweren Unglück in ein Internat gegeben haben fand ich unlogisch…welche Eltern würden das machen…man ist doch froh wenn man nach dem tragischen Tod das andere Kind bei sich hat. Naja. Als dann der Teil losging wo die Handlung in der Toskana spielte, habe ich mich gefreut, wieder etwas von den “alten” Charakteren lesen zu können. Nur wurde die Geschichte auch in der Toskana nicht wirklich spannender, ich hatte manchmal das Gefühl die Autorin hatte gar keine Lust mehr sich noch irgendwas auszudenken oder weiterzuschreiben….denn alles war irgendwie vorhersehbar, eben so wie man am Anfang dachte das es sein wird. Ich habe wenigstens ein paar Spannungsmomente vermisst, ehrlich gesagt hatte ich davon nicht einen einzigen, obwohl sich die Story trotzdem toll gelesen hat. Aber auch hier wieder war vieles einfach unlogisch und die Autorin hat die Charaktere, grad z.B Christine und Karl in ihrem denken und tun in völlig komische, für mich nicht nachvollziehbare Richtungen gelenkt. Für mich wieder ein typischer Thiessler Roman, den man flüssig durchliest und auch gerne liest, man aber irgendwie mehr erwartet hätte.

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  • Das böse in ihm?

    Bewusstlos
    Reneesemee

    Reneesemee

    23. February 2014 um 15:37

    Er kam im Sommer. Völlig überraschend. Aber er war kein Mensch, er war ein Ungeheuer. Inhalt: Als Raffael erwacht, sind sein Bett und seine Sachen voller Blut. Er gerät in Panik, denn ihm fehlt jegliche Erinnerung an die vergangene Nacht. Es gelingt ihm nicht herauszufinden, was passiert ist, aber wenn er getrunken hat, weiß er nicht mehr, was er tut. Mordet vielleicht, ohne es zu wissen. Von seinen Eltern, die in der Toskana leben, fühlt er sich verraten und verlassen. Die beiden führen ein glückliches Leben und ahnen nicht, dass er in ihrer Nähe ist und sie längst im Visier hat. Raffael hat eine glückliche Kindheit bis zu seinem 7. Lebensjahr. Den dann verliert er seine Zwillingsschwester beim spielen. Für ihn bricht nun eine Welt zusammen und er verstummt. Womit seine Eltern nicht klar kommen nicht nur das sie ihre Geliebte Tochter verlieren nein auch den Sohn verlieren sie in gewisser weise. Seine Eltern wissen sich nicht zu helfen und stecken ihn ins Internat. Doch dort beginnt ein neuer Alptraum. Doch 20 Jahre später, so scheint es hat er sein Leben im Griff. Aber dann wacht er mit blutiger Kleidung in seinem Bett auf und gerät in Panik. Was hat er angestellt? Raffael kann sich nicht mehr erinnern, doch was soll er tun. Den Raffael ist ein aggressiver Alkoholiker geworden. Der auch nicht vor Gewalt zurückschreckt. Doch kann er einen Mord begehen? Den an seine Taten kann er sich nicht immer erinnern. Raffael findet heraus das seine Eltern in der Toskana ein kleines Hotel betreiben. Und beschließt sie zu suchen. Doch in der Toskana angekommen bekommt er eine Überraschung zu sehen. Sabine Thiesler führt uns in die Abgründe der Menschen. Es ist voller Spannend, fesselnd und ab und an etwas zu lang. Doch sehr gut geschrieben wie immer. 

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  • Eine schreckliche Kindheit und ihre Folgen

    Bewusstlos
    gaby2707

    gaby2707

    03. November 2013 um 16:45

    Karl und Christine Herbrecht haben ein süßes Zwillingspärchen: Raffael und Svenja, beide 7 Jahre alt. Ihr Glück ist perfekt, bis es beim Spielen in einer Scheune zu einem folgenschweren Unfall kommt, bei dem Svenja stirbt - und sich Raffael schuldig fühlt. Die Eltern kommen an Raffael nicht mehr heran, er zieht sich in sich zurück und spricht nicht mehr. Nachdem sie in ihren Augen alles versucht haben, kapitulieren sie und geben ihn in ein Internat. Hier flieht er mit 16 Jahren...   In einer Sitzung mit dem psychiatrischen Gutachter Dr. Manfred Corsini erzählt Christine Herbrecht nach Jahren die Dinge aus ihrer Sicht. Ein "Beobachter" beschreibt die Jahre und das Leben von Raffael. Die Geschichte liest sich flüssig und Sabine Thiessler versteht es gut mich beim Lesen zu halten. Die Spannung hat von Anfang an ein hohes Level. Ich werde mitgenommen zu den nächtlichen Ausflügen von Raffael. Hier bekomme ich ein Bild von seinem Seelenleben und erst sehr viel später in der Geschichte erschließt sich mir, wie es zu dem allen kommen konnte. Ich bekomme tiefe Einblicke in die Psyche des jungen Mannes, der sich vom netten Jungen von nebenan innerhalb von Sekunden zum Monster entwickeln kann. Hier bekam hier und da Gänsehaut. Es gibt aber auch kleine Zwischengeschichten, die in meinen Augen nichts mit der Geschichte zutun haben und das Ganze nur aufblähen. Auch die polizeiliche Arbeit in Berlin wird nur am Rande gestreift. Hier habe ich mir mehr erwartet. Das Ende hatte ich so nicht erwartet, war eher überrascht. Ein spannendes Buch mit wenigen nichtssagenden Nebensächlichkeit, das mich gut unterhalten hat und auch mal nachdenken lässt.

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  • mein erster und letzter Thiesler - kein richtiger Thriller

    Bewusstlos
    nicigirl85

    nicigirl85

    26. June 2013 um 12:04

    Ich muss gestehen, dass ich von Frau Thiesler vorher kein Buch gelesen habe. Ich hatte es einmal mit "Nachtprinzessin" versucht, doch da leider nicht durchgehalten. Mit "Bewusstlos" wollte ich ihr noch einmal eine Chance geben, da eine Bekannte von mir die Romane der Autorin sehr mag und sie mir empfohlen hat. Der Roman, denn als Thriller kann ich das Buch nicht wirklich bezeichnen, startet äußerst spannend und fesselnd. Die Geschichte der beiden Zwillingsgeschwister berührt. Als wir dann den Protagonisten Raffael kennenlernen, ist dies ebenso interessant, denn Raffael ist nicht der liebe Nachbar von nebenan. Seit einem Ereignis in seiner Kindheit ist er grob gewalttätig und als Erwachsener alkoholabhängig. So verwundert es auch nicht, dass er nach einem Saufabend nicht weiß wie all das viele Blut an seine Kleidung kommt. Soweit so gut. Auch die Geschichte um seine Mitbewohnerin Lilo konnte mich noch berühren. Die Schilderungen des Alltags eines Alkoholikers hingegen langweilten mich doch schon sehr. Als die Handlung dann von Berlin in die Toskana wechselte, da war es bei mir vorbei. Die Handlung wirkte hiernach nun wirklich nur noch konstruiert und für mich teilweise auch an den Haaren herbeigezogen. Für mich kam einfach keine richtige Spannung auf. Man bekommt eigentlich alles auf einem Silbertablett serviert, man muss kaum mitdenken und auch die Polizeiarbeit kam mir für einen spannenden Thriller/ Krimi einfach viel zu kurz. Für mein Empfinden hätte die Geschichte auch mit deutlich weniger Seiten abgehandelt werden können. Enttäuscht lässt mich der Roman zurück, hatte er doch so klasse angefangen, dass es mir den Atem raubte. Der Schreibstil ist einfach gehalten und lässt sich flüssig lesen, wenn es denn mal spannend ist. Ansonsten musste ich mich leider durch die Seiten eher quälen... In den Charakter Raffael konnte ich mich zu keinem Zeitpunkt einfühlen, zu konfus seine Handlungsweise und trotz Alkoholismus und Depressionen einfach nicht nachvollziehbar. Fazit: Wohl nur etwas für echte Fans der Autorin, ein Thrillerliebhaber wird hier enttäuscht sein. Damit war es für mich der zweite und letzte Versuch mit dieser Autorin warm zu werden, schade eigentlich... Aus meiner Sicht nicht zu empfehlen!

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  • nichts neues....

    Bewusstlos
    abuelita

    abuelita

    25. May 2013 um 15:57

    Wollte ich doch nie wieder ein Buch der Autorin lesen…und wurde dann doch schwach, als der Urlaub kurz bevor stand….und ich noch unbedingt Lesestoff für das Ipad brauchte. Nun , ganz so schlecht wie das letzte Buch fand ich diesen Roman nicht ,aber an „Anfangszeiten“ kommt die Autorin einfach nicht mehr heran. Es ist immer die gleichen Schauplätze – Berlin und die Toskana. Auch Carabiniere Neri tritt wieder auf – und dieses Mal glücklicherweise – oder ausnahmsweise? – mal nicht ganz so vertrottelt wie sonst immer. Die Szenarien sind ebenfalls dieselben wie sonst auch, „Psychopath“ Raffael ist schnell durchschaut und langweilt nur ..... Das Sprachniveau – nun ja…..einfach, schnell und öde. Keinerlei Überraschungen, nichts Neues, immer der gleiche Einheitsbrei…. Ob Frau Thiesler es doch nochmal schafft, das Ruder herumzureissen? Ich würde es ihr wünschen.

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  • Immernoch nicht meine Lieblingsautorin...

    Bewusstlos
    happytanny

    happytanny

    22. May 2013 um 15:06

    Dies war nun schon das dritte Buch von Frau Thiesler, das ich gelesen habe. Und jedesmal gefallen mir die Bücher eigentlich ganz gut, doch am Ende bin ich wieder enttäuscht. Ich hab immer das Gefühl sie hat so viele tolle Ideen, die sie jetzt alle in das Buch stecken muss. Die Charaktere scheinen für sie das Wichtigste zu sein aber alles andere bleibt dann leider auf der Strecke. Es wird einfach zu wenig aufgeklärt. Man klappt das Buch zu und weiß gar nicht wirklich was denn jetzt passiert ist. Wie sind die ganzen Ermittlungen voran gekommen? Und auch die Geschichte in der Toskana wird nicht wirklich aufgeklärt... Dies finde ich wirklich sehr schade und ich hoffe, dass Frau Thiesler in ihrem nächsten Roman ein paar weniger Ideen umsetzt aber diese dafür konsequenter.

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  • Spannend und fesselnd

    Bewusstlos
    Bannab

    Bannab

    27. April 2013 um 19:17

    Raffael ist sieben Jahre alt, als seine Zwillingsschwester beim Spielen ums Leben kommt. Der Junge spricht nicht mehr und zieht sich in sich zurück, seine Eltern sind hilflos und stecken ihn in ein Internat. Der Kontakt bricht ab. Zwanzig Jahre später ist aus ihm aggressiver, unberechenbarer Mörder geworden, der sich an seiner Familie rächen will, die ihn im Stich gelassen und sich ohne ihn ein neues Leben in der Toskana aufgebaut hat. Das einzige Manko an diesem Buch ist, dass die Geschichte in Berlin nicht weiter aufgegriffen wird. Warum kommen diese Morde zustande? Wie kommen die Ermittlungen in dieser Sache voran? Warum nimmt Raffael den umständlichen Weg in die Toskana auf sich, verwischt alle Spuren, wenn es später keine Rolle mehr spielt? Was ist mit seinem Internatsfreund Holger? Ist der Protagonist Schizophren? Ist Holger eventuell sein zweites Ich?  Als großer Sabine Thiesler Fan hatte ich das Buch ganz schnell gelesen und kann es trotz kleiner Mängel jedem empfehlen. 

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