Sabine Thiesler Der Menschenräuber

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Inhaltsangabe zu „Der Menschenräuber“ von Sabine Thiesler

Wehe, wenn wir uns wiedersehen Zuerst verliert er durch einen schrecklichen Unfall seine Tochter. Dann seinen Beruf und schließlich seine Frau. Als der erfolgreiche Medienmanager Jonathan in einem einsamen Bergdorf in der Toskana ankommt, scheint er am Ende zu sein. Doch dann trifft er die junge Sophia und beginnt mit ihr ein neues Leben. Bis ihn die Vergangenheit einholt. Aus Rache wird er zum Mörder, aber das ist erst der Anfang... Die junge Kunststudentin Giselle wird am helllichten Tag von einem betrunkenen Autofahrer überfahren und tödlich verletzt. Ihr Vater Jonathan, ein erfolgreicher Fotograf und Medienmanager, kommt über ihren Tod nicht hinweg und rutscht ab in Alkoholismus, Depression und Verwahrlosung. Daran zerbricht auch seine Ehe. In einer Novembernacht fährt Jonathan einfach los. Ohne Ziel, ohne Geld und ohne Hoffnung. Er strandet in einer heruntergekommenen Ferienwohnung einer Bauernfamilie in der Toskana. Als Jonathan aber deren blinde Tochter Sophia kennenlernt, ist er bis ins Mark schockiert: Auf geradezu unheimliche Art gleicht sie seiner toten Tochter. Jonathan bleibt in Italien, findet neuen Lebensmut und heiratet Sophia. Aus dem abgewirtschafteten Gehöft machen die beiden ein luxuriöses Feriendomizil. Doch eines Tages verbringen Gäste aus Deutschland dort ihren Urlaub, und als Jonathan erkennt, wer sich da eingemietet hat, erwachen erneut sein Hass und seine Rachegefühle. Er übt tödliche Vergeltung, aber das ist ihm noch nicht genug...

sehr lesenwert wie alle Bücher von Sabine Thiesler

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  • Gerechtigkeit oder blinde Rache?

    Der Menschenräuber
    SitataTirulala

    SitataTirulala

    20. January 2016 um 18:23

    Der fahrlässig verursachte Unfalltod ihrer Tochter Giselle, einer begabten, jungen Malerin, ist es, der Jonathans und Janas Ehe zerbrechen lässt. Während sie weitermachen muss, um irgendwie damit zurecht zu kommen, kann Jonathan auch Jahre danach nicht loslassen. Der betrunkene Fahrer, Tobias, ist durch Mauschelei und Vitamin B mit einer so lächerlich geringen Strafe davon gekommen, dass er nicht einmal als vorbestraft gilt. Irgendwann hält Jonathan es nicht mehr aus, bricht alle Zelte ab, verlässt Jana und fährt einem spontanen Impuls folgend nach Italien. Dort lernt er die blinde Sophia kennen, die Giselle überwältigend ähnelt, und heiratet sie. Seine zweite Chance, seine Tochter zu beschützen. Alles ist perfekt, die Ferienwohnungen seiner Schwiegerfamilie sind ausgebaut und gehen in der Hauptsaison gut. Und dann ist plötzlich alles wieder da: denn plötzlich ist der Richter, der Giselles Mörder damals hat davon kommen lassen, Gast in ihrem Haus. Und in Jonathan reift ein perfider Plan heran... Bei "Der Menschenräuber" handelt es sich um mein erstes Werk von Sabine Thiesler, obwohl ich schon lange um ihre Bücher rum schleiche und einige davon auch auf dem festen Wunschzettel stehen hab. Jetzt hat es sich ergeben, dass ich mir die Hörbuchfassung von "Der Menschenräuber" geschnappt habe. Sabine Thiesler erzählt hierin eine Geschichte von Verlust, den unterschiedlichen Arten zu trauern, der Unfähigkeit einen geliebten Menschen loszulassen und dem vielleicht ältesten Motiv der Menschheit: Rache. Und wenn ich sage 'Sabine Thiesler erzählt', dann meine ich das genau so. Denn die Autorin liest ihr Werk selbst vor, was mir persönlich schon bevor ich das Hörbuch angemacht habe, ein gutes Gefühl gegeben hat. Denn wer weiß besser, wie sich die Autorin ihre Figuren und diese oder jene Szene vorgestellt hat als sie selbst? Ich habe ihr unheimlich gerne zugehört und mich von ihr in die beschauliche italienische Provinz entführen lassen, habe Jonathans Weg begleitet und ihm so sehr gewünscht, dass er endlich loslassen und glücklich werden kann. Aber die Geschichte nimmt einen Verlauf, bei der man sich fühlt als fahre man mit einem Auto geradewegs auf eine Mauer zu - nur, dass man selber das Steuer nicht herumreißen kann. Hier und da gab es selbst in der gekürzten Fassung ein paar Längen, die ich aber nicht weiter tragisch fand, da die Geschichte insgesamt für mich stimmte. Ein Thriller, der viel mit menschlichen Tragödien und zwischenmenschlichem Umgang zu tun hat, ohne dass ein Klischee-Ermittler mittleren Alters mit zerrüttetem Leben im Mittelpunkt steht. Vier Blümchen bekommt Sabine Thiesler von mir für diesen packenden Ausflug in die italienische Provinz.

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  • Ich fands nich gut

    Der Menschenräuber
    Anjaxxx

    Anjaxxx

    26. February 2014 um 12:42

    Den Kindersammler habe ich so toll gefunden, fand jedes Kapitel spannend usw….im vergleich dazu ist dieses Buch grottenschlecht. Es geht um Jonathan der seine Tochter verloren hat durch einen tragischen Unfall und dann durch Alkohol immer mehr abstürzt und nur noch rache will. Achtung Spoiler….Also die ersten ca 60 Prozent dieses Buches passiert echt gar nichts. Es wird kurz beschrieben wie Jonathan seine Tochter verloren hat, ansonsten kommen nur belanglose dinge vor, welche nicht von bedeutung sind. Auch der in der beschreibung dramatische Absturz kommt im prinzip gar nicht vor. Er hat halt seine Tochter verloren und trauert wie es alle Eltern tun würden. Aber er trauert halt anders als seine Frau, irgendwann streiten sie nur noch und er landete auf völlig unspektakuläre Art und Weise in der Toscana, lernt die blinde Sophia, ein Ebenbild seiner toten Tochter kennen und lieben. Dann wird auf zig weiteren Seiten beschrieben wie er sich dort in dem Haus einlebt, es ausbaut und vermietet usw….erst ich glaube bei 80 Prozent passiert der erste Mord. Was ich am schlimmsten fand war, das in diesem Buch alles vorhersehbar war. Man hat 2 Sätze eines Kapitels gelesen und wusste wie es die nächsten 30 seiten weitergeht. Keine spannung, gar nix. Ausserdem hätte ich mir ein klares ende gewünscht …das ende sagt nicht wie es denn mit dem entführten Baby weitergeht, denn ist ja logisch das die Eltern des ermordeten Vaters nun auch wissen was passiert is usw….

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  • Hörbuchrezension

    Der Menschenräuber
    Marcsbuecherecke

    Marcsbuecherecke

    25. November 2013 um 10:20

    Sabine Thiesler war mir bevor ich dieses Hörbuch in Händen hielt zwar ein Begriff, aber etwas gelesen oder gehört von ihr hatte ich nicht. Da ich dieses Buch in der Bibliothek fand, dachte ich mir, dass ich da ja nun nicht so viel verkehrt machen könnte. Ich habe es nicht bereut. Handlung: Jonathan muss eines Tages erfahren, dass seine Tochter, Giselle, von einem betrunkenen jungen Mann überfahren wurde und ist am Boden zerstört. Als dann der Täter bei der Gerichtsverhandlung mit einer sehr geringen Strafe davon kommt, bricht seine Welt vollends zusammen. Er bricht alle Zelte ab, verlässt Frau und Beruf und verschwindet nach Italien. Dort landet er letztenendes auf einem alten Ferienhof, auf dem er Sophia begegnet. Diese ist ein exaktes Ebenbild von Giselle. Jonathan beginngt ein neues Leben, baut zusammen mit seiner neuen Familie die Pension aus. Doch eines Tages steht ein alter Bekannter vor der Tür und der der Menschenräuber schlägt zu... Zum Buch:  Sabine Thiesler überzeugt mit einem einfachen, schönen und eingängigen Schreibstil. Auch wenn die Handlung einiger Zeit in Anspruch nimmt, bis der eigentliche "Thrillerfaktor" ins Spiel kommt, rasen die Seiten, oder in meinem Falle: die CDs, regelrecht an mir vorbei. Man hat hier einen Psychopathen kennengelernt, den ich auch lieben konnte. Thiesler hat einen "Antihelden" geschaffen, dessen Reaktionen ich vollends nachvollziehen konnte.  Umsetzung:  Sabine Thiesler liest ihr Meisterwerk hier selbst. Eine Tatsache, der ich sehr kritisch gegenüber stehe. Oft finde ich nämlich, dass die Autoren schreckliche Vorleser sind. Könnte man ja als Kompliment nehmen, oder? Immerhin war Schiller höchstselbst ein gefürchteter Vortrager. Thiesler macht ihren Job auch als Vorleserin einfach nur fantastisch. Eine angenehme Stimme, fantastische Interpunktionen. Ich bin einfach nur begeistert. Fazit:  Ich kann dieses Buch / Hörbuch einfach vorbehaltlos jedem empfehlen, der gerne auch mal einen Thriller mit Tiefgang liest.  Viel Spaß beim Lesen! Bis bald!

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  • Mehr Familiendrama als Krimi ...

    Der Menschenräuber
    -Anett-

    -Anett-

    17. October 2013 um 10:37

    Dies ist mein erster Roman / Hörbuch der Autorin und ich bin eher zufällig in der Bücherei darüber gestolpert. Nun habe ich schon so viel Gutes von der Autorin gelesen, da dachte ich mir, das kann kein Fehler sein. Aber ich habe mich getäuscht - das Hörbuch ist langatmig und Spannung kommt allenfalls zum Ende auf. Die ersten Stunden wird nur darüber berichtet, was für eine schreckliche Ehe Jonathan mit seiner Frau nach dem Tod der Tochter führen, wie er nach Italien kommt, was er da findet, wie das haus aussieht, die Gegend...blablabla... Es geschehen einfach nur zu viele Zufälle und vieles ist für mich nur an den Haaren herbei gezogen. Ausserdem werden mir alle Charaktere keinesfalls sympatisch, alles wirkt so abgeschnitten und müde.  Wie gesagt, das Ende ist nochmal etwas spannend, aber da passiert so viel in so kurzer Zeit, dass auch diese handlungen nur wie angeschnitten wirken. Für mich zählt das keinesfalls zu einem Krimi (schon gar nicht zu einem Guten), das alles ist eher ein Familiendrama, hätte ich das vorher gewußt, hätte ich mir diese Zeit gespart.

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  • Rezension zu "Der Menschenräuber" von Sabine Thiesler

    Der Menschenräuber
    Reneesemee

    Reneesemee

    30. November 2012 um 18:10

    Man trifft sich immer zweimal Jonathan verliert bei einem schrecklichem Umfall seine Tochter Gieselle, sie ist/wahr eine junge Kunststudentin. Sie wurde am hellichtem Tag von einem Betrunkenden Autofahrer tödlich verletzt. Jonathan ihr Vater ist/war ein erfolgreicher Fotograf und Manager, der nicht über den Tod seiner Tochter hinwegkommt. Er rutscht ab und verliert seinen Job. Doch in einer Nacht und Nebelaktion im November läst er alles hinter sich und fährt einfach los. Ohne Ziel, Geld und Hoffnung. Er strandet in der Toskana bei einer Bauernfamilie in einer herruntergekommenen Ferienhaus. Als er die Tochter des Hauses kennenlernt beschließt er zu bleiben und heiratet Sophie. Doch die Vergangenheit holt ihn wieder ein, den man sieht sich immer zweimal im Leben. Diesem Thriller fehlt es einwenig an Spannung da alles ein bisschen vorhersehbar ist.

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  • Rezension zu "Der Menschenräuber" von Sabine Thiesler

    Der Menschenräuber
    I_love_books

    I_love_books

    29. October 2011 um 17:44

    Es kann so schnell gehen und das Leben ist von der einen zur anderen Sekunde vorbei. Einen Verkehrsunfall mit Todesfolge, so etwas erwartet man nicht vom Leben und es ist schon gar nicht dass Schicksal, welches Eltern sich für ihre Kinder vorstellten - doch genau das geschieht Jonathan... Seine Tochter Giselle wird an seinem Geburtstag von einem betrunkenen, jungen Autofahrer über den Haufen gefahren und tödlich verletzt. Die Welt gerät ins Wanken, denn sein Lebensmittelpunkt, seine geliebte Tochter, wurde ihm genommen. Von da an geht es für ihn im Grunde nur noch bergab: Der Unfallverursacher wird unverständlicherweise zu einer milden Strafe verurteilt. Jonathan verliert seinen Job. Seine Ehe zerbricht an dem Schicksalsschlag. Er gibt sich regelrecht auf, wird depressiv, beginnt zu trinken und irrt ziellos umher. Jonathan landet irgendwann in Italien - in der Toskana um genau zu sein. Dort will er sich eigentlich nur für unbestimmte Zeit in einer Ferienwohnung verkriechen. Plötzlich ändert sein Leben sich vollkommen, als er die blinde Tochter des Vermieters kennenlernt: Sophia sieht seiner toten Tochter zum verwechseln ähnlich! Der Schock ist groß und doch behält er diese Tatsache für sich und entscheidet sich, ein neues Leben in der Toskana zu beginnen und Sophia zu heiraten. Natürlich ist diese Beziehung zu Sophia irgendwie krankhaft und doch scheint es, als hätte Jonathan wieder alles im Griff. Er will Sophia beschützen und baut die heruntergekommenen Ferienwohnungen zu einem luxuriösen Urlaubsdomizil aus. Alles wäre mehr oder minder vielleicht gut verlaufen, wenn er nicht eines Tages Urlaubsgäste aus Deutschland im Ferienhaus hätte, die durch einen schicksalhaften Zufall eine Verbindung zu seiner traumatischen Vergangenheit haben. Ab jetzt beginnt der Albtraum, ein regelrechter Rachefeldzug, bis zur allerletzten Sekunde! Wer bis dahin dachte, Sabine Thieslers "Menschenräuber“ sei ein recht harmloser Thriller, der hat sich getäuscht. Es wird hoch spannend und die Autorin zeigt, dass im Grunde jeder in der Lage ist, aus Rache zu töten.

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  • Rezension zu "Der Menschenräuber" von Sabine Thiesler

    Der Menschenräuber
    MEmma

    MEmma

    28. June 2010 um 17:55

    Ein typischer Thiesler. Wie immer in der Toskana, gut zu verfolgen die Story. Ich mags ;)