Sabine Thiesler Hexenkind

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Inhaltsangabe zu „Hexenkind“ von Sabine Thiesler

Eine Familie – gefangen im Netz des Todes Ein Pilzesammler entdeckt in einem einsam gelegenen alten Bauernhaus in der Toscana eine schlimm zugerichtete Leiche. Der deutschstämmigen Sarah, Frau des Trattoriabesitzers Romano, hat jemand die Kehle durchgeschnitten. Dieser Mord ist aber erst der Anfang für ein Verhängnis, das vor Jahren in Deutschland begann, sich nun über die ganze Familie auszubreiten beginnt und sich bis zu einem bitterbösen Ende steigert. (Quelle:'E-Buch Text/25.10.2010')

Spannender Roman, den ich nicht aus der Hand legen konnte. Auch wenn es eher eine Familientragödie ist, als ein Thriller.

— Linchen456

Packender Schluss mit dem ich so nicht gerechnet habe!

— ani_cxx

Spannungsgeladene Familiengeschichte mit bitterbösem Ende.

— BettyBlue81

Bisher mein Favourit von Frau Thiesler. Sehr interessant und spannend

— Nienni

Bombastisches Ende. Spannend bis zum Geht nicht mehr. Die Geschichte packt dich und lässt dich bis zum letzten Punkt nicht mehr los.

— Jellybaby

Spannend von Anfang bis Ende

— Petra0412

Familiendrama mit nicht gerade sympathischen Protagonisten, nicht unspannend, aber voraussehbar

— makama

Viele "kranke" Charaktere in einem Buch - war hin und her gerissen zwischen spannend und "zu weit hergeholt" und für SPANNEND entschieden.

— Zirbi

Irgendwie kann ich dieses Buch nicht einordnen ...

— Bellis-Perennis

Durch die unsympathischen Personen - inkl. des Mordopfers - konnte ich kein Interesse für die Geschichte entwickeln.

— Nicky_G

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    Hexenkind

    BettyBlue81

    16. June 2017 um 20:10

    Titel: Hexenkind Autorin: Sabine Thiesler Inhalt: Eine Familie – gefangen im Netz des Todes. Ein Pilzesammler entdeckt in einem einsam gelegenen alten Bauernhaus in der Toscana eine schlimm zugerichtete Leiche. Der deutschstämmigen Sarah, Frau des Trattoriabesitzers Romano, hat jemand die Kehle durchgeschnitten. Dieser Mord ist aber erst der Anfang für ein Verhängnis, das vor Jahren in Deutschland begann, sich nun über die ganze Familie auszubreiten beginnt und sich bis zu einem bitterbösen Ende steigert Rezension: Es war mein erstes Buch von Autorin Sabine Thiesler, mein Mann hatte es mir aus einer Tauschbücherei mitgebracht.  Anfangs war ich etwas skeptisch, aber das legte sich schnell. Als ich es angefangen habe, konnte ich es auch nicht mehr aus der Hand legen. In der Story tauchen immer wieder neue Charaktere auf, bei denen man immer denkt, der/die könnte der/die Mörder/in sein. zumindest ist mir beim Lesen so ergangen. Es ist wirklich sehr spannungsgeladen. Sei es die Familiensituation oder das Rätsel um die Morde.  Das Buch hat mich einfach gefesselt. Und obwohl ich einen Verdacht hatte, habe ich mit dem geschriebenen Ende in keinster Weise gerechnet. Mein Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen, allerdings gabs zum Ende hin einen Satz, den man sich hätte Sparen können.  Daher gibts von mir einen Punkt Abzug, 4 von 5 Sternen.

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  • Leserunde zu "Die Indianische Kalenderchallenge 2016/2017"

    Indianisches Horoskop / Geburtstagskalender (Wandkalender immerwährend DIN A3 quer)

    stebec

    Halli Hallo meine Lieben, Vorab: Es handelt sich hier um eine Challenge. Der Kalender kann nicht gewonnen werden!.Wie wir es schon angekündigt haben, möchten kattii und ich euch dieses Jahr auch wieder mit einer Horoskop-Challenge bespaßen. Da wir uns gedacht haben, dass zwei Jahre hintereinander das gleiche Horoskop ziemlich langweilig werden kann, haben wir uns dazu entschlossen dieses Jahr die Chinesischen Sternzeichen durch die Indianischen zu ersetzen. Wir haben auch noch ein paar kleine Änderungen vorgenommen, damit das Punktesammeln nicht mehr so kompliziert ist, wie letztes Jahr und somit das Lesevergnügen ganz im Vordergrund steht. Außerdem gibt es am Ende der Challenge auch eine Kleinigkeit zu gewinnen. Kommen wir also erstmal zu dem wichtigsten. Die Regeln:1. Wir sammeln diesmal Totems und keine langweiligen Punkte ;)2. Jeden Monat bekommt ihr zwei Aufgaben zu einem Tierkreiszeichen. Die Aufgaben beziehen sich immer auf eine negative und eine positive Charaktereigenschaft. 2.1. Für jede gelöste Monatsaufgabe gibt es ein Totem.3. Zusätzlich bekommt ihr von uns 12 Jahresaufgaben, die ihr über den gesamten Challengezeitraum lösen könnt. Die sind sozusagen eure Joker, falls ihr mal eine Monataufgabe nicht lösen könnt. Diese sind dafür etwas aufwändiger bzw. kniffliger.3.1. Für jede Jahresaufgabe gelöste Jahresaufgabe gibt es ein Totem.4. Denn um am Ende der Challenge in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr mindestens 24 Totems gesammelt haben.5. Gerne könnt ihr die Jahresaufgaben auch zusätzlich lösen. Eure Chance auf den Gewinn beeinflusst das jedoch nicht. 6. Wie auch letztes Jahr bekommt ihr die doppelten Totems, wenn ihr die Monatsaufgaben zu dem Tier löst, was euer Sternzeichen ist. ACHTUNG: Die Jahresaufgaben sind hiervon ausgeschlossen. 7. Eine Rezension oder Kruzmeinung zu den Büchern ist diesmal Pflicht und muss in einem Sammelpost festgehalten werden. Ob ihr diesen in dem Thread erstellt oder doch lieber mit eurem Blog teilnehmen wollt, ist euch überlassen. 8. Die Rezensionen oder Kurzmeinungen müssen immer bis zum 5ten des Folgemonats online sein. 9. Die Monatsaufgaben postet katti immer am 20ten des vorherigen Monats.10. Da noch nachträglich viele Anfragen eingehen. Ist die Anmeldefrist aufgehoben. Man kann jederzeit in die Challenge einsteigen, aber die gelesenen Bücher können nicht nachträglich gezählt werden. Es gelten die Bücher die ab Zeitpunkt der Challenge gelesen wurden.11. Sagt uns bitte bei der Anmeldung, wann ihr Geburtstag habt, damit wir die doppelten Totems nachvollziehen können.12. Wir behalten uns vor jeden Teilnehmer, der drei Monate abwesend war/ist, anzuschreiben und ggf. aus der Challenge auszuschließen.Natürlich interessiert euch auch, was es zu gewinnen gibt:Die Gewinne:1. Ein Überraschungpaket im Wert von 20-30€2. Zweimal einen Buchgutschein im Wert von 10 € von der Bockumer Buchhandlung.Ihr seht wir haben einiges geändert, sodass die Challenge etwas einfach und vielleicht auch attraktiver wird. Wir wünschen euch jetzt erstmal viel Spaß und hoffen, auf eine rege Teilnahme.Fragen können wie immer gerne im dazu vorgesehenen Thread gestellt werden.Die Teilnehmer:Ann-Kathrin Speckmann 07.09.1995 => 8 TotemsBücherwurm 25.06.=> 6 TotemsBuchgespenst 07.01.1981 => 16 TotemsFederzauber 20.06.1982 => 10 TotemsInsider2199 26.03.1968 => 15 Totemsjanaka 02.10.1965 => 14 TotemsJisbon 06.09.1994 => 8 TotemsLadySamira091062 09.10.1962 => 8 Totemslouella2209 22.09.1978 => 17 TotemsPaulamybooksandme 18.04.1993 => 4 Totemssomebody 01.03.1980 => 3 TotemsTatsu 08.10.1988 => 16 Totems

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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    • 2376
  • Familiendrama

    Hexenkind

    makama

    14. September 2016 um 14:38

    In einem einsam gelegenen Bauenhaus mitten im Wald in der Toskana wird eine schrecklich zugerichtete Leiche gefunden. Es ist Sarah Simonetti. Der deutschen Frau vom Trattoriabesitzer Romano wurde die Kehle duchgeschnitten...... Die ganze Geschichte beginnt in den 80er Jahren in Deutschland. Sarah lernt den durchgeknallten, aber genialen Musiker Franky kennen. Sie verlieben sich und bald ist Sarah schwanger...... Elsa kommt auf die Welt - ein Schreikind - und Franky wird immer unberrechenbarer...... und brutaler Sarah verläässt ihn und zieht mit Romano, in den sie ich verliebt hat, und der wie man inzwischen weiß hochintelligenten Elsa, in dessen Heimat - die Toskana. Söhnchen Eduardo kommt zur Welt ..... und ist nach einem Etrinkungsunfall , den er an seinem zweiten Geburtstag hat, schwerbehindert, Sarah kompensiert das Unglück mit diversen Männerbekanntschaften.... Ein gefährliches Leben.... Doch das Unheil, das bereits in Berlin begann, nimmt langsam aber sicher seinen Lauf und es endet nicht mit dem Tod von Sarah.... Fazit: Das Buch ist nicht unspannend, es hat mehrere Erzählstränge, die in die Vergangenheit führen. Und gerade die sind die interessanteren. Der Leser ahnt irgendwann, was sich wie zugetragen hat .... somit es die Auflösung vorhersehbar. Als Krimi würde ich das Buch nicht bezeichnen - steht ja auch ROMAN drauf. Von mir gibt es 3,5 Sterne, die ich auf drei abrunden muss, weil 4 leider etwas zuviele wären. Das Buch lies sich schnell und leicht lesen und ich hatte es rasch durch.

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    • 2
  • Leider enttäuschend und zu viele Zufälle!

    Hexenkind

    sommerlese

    19. July 2016 um 20:16

    Der Roman "*Hexenkind*" von "*Sabine Thiesler*" erschien 2007 im "*Heyne Verlag*". Sarah, deutschstämmig und Frau des Trattoriabesitzers Romano, wird mit durchgeschnittener Kehle in einem Bauernhaus von einem Pilzsucher aufgefunden. Die Bewohner des beschauliches toskanischen Dorfes sind geschockt. Welches Motiv könnte hinter dieser Tat stecken? Bei diesem Buch geht es hauptsächlich um das Leben und Handeln von Sarah und ihre Familie. Es geht nicht so sehr um die Aufklärung der Tat, als um die Erklärung der Umstände. Rückblenden geben Aufschluss darüber, langweilen aber mit zu vielen Details und teilweise auch überflüssigen Angaben. Lange überlegte ich, ob es hier um eine Familiengeschichte oder um einen Krimi bzw. Thriller geht. Ich kann es bis heute nicht beantworten, es ist ein Mischmasch von jedem. Die Charaktere haben mich enttäuscht, sie bleiben mir fremd und unsympathisch. Sarah ist nicht nur ihrem Mann gegenüber rücksichtslos, sondern geht sogar mit dem Freund ihrer Tochter ein Verhältnis ein. Da will ich gar nicht wissen, wer sie ermordet hat. Es gibt zu viele Einzelschicksale, die hier im Roman Beachtung finden, da bleibt das Interesse einfach auf der Strecke. Dabei fehlt dem Roman an und für sich die Spannung, die einen dazu antreibt, weiter lesen zu wollen. Die Dialoge wirken aufgesetzt, die Auflösung ahnt man schon zur Hälfte des Buches und mit Zufällen hat es die Autorin bei diesem Buch wirklich übertrieben. Ich musste mich echt zusammen reißen, um weiter zu lesen. Dadurch wirkt die Story absolut konstruiert und das finde ich enttäuschend und langweilig. Am Schreibstil kann man der Autorin nichts vorwerfen, sie erzählt wunderbar flüssig und dank der geschickten Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit kommt Dramatik und Abwechslung ins Spiel. Am Ende kommt zwar noch etwas Spannung auf, aber nach diesen unglaubwürdigen Bausteinen, ist es einfach zu unrealistisch als logisch zu sein. Schade, ich hatte mir mehr von diesem Buch versprochen!

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    • 3
  • Hexenkind

    Hexenkind

    Zirbi

    28. May 2016 um 11:20

    Das Buch spielt wieder in der Toskana, man fühlt sich als wäre man dort und kann schnell in die Geschichte eintauchen. Achtung SPOILER: Teilweise erschien mir die Story etwas weit hergeholt. Jeder betrügt, belügt und natürlich ist jeder hinter der Hauptperson des Buches (sexuell) her. Sie ist absolut magisch und verdreht jedem Mann (jungen, alten, verheirateten..) den Kopf und scheint eine Männerverschlingende "Pflanze" zu sein. Sie macht vor keinem Halt und dadurch kommt es schließlich zu einem großen Drama. Auch die Tochter scheint ziemlich "verrückt" zu sein und hat tiefe Abgründe in der Psyche, die nach und nach zum Vorschein kommen. Und dann gibt es noch den Bruder, der als Kind durch einen Unfall verletzt wurde und geistig behindert ist. Und eine total verbitterte, böse Schwiegermutter, einen verwirrten Schwiegervater und boshafte Eltern, die weder ihrer Tochter noch ihrem Schwiegersohn eine Hilfe sind. Oh je, ihr merkt schon, viele Charaktere, teilweise etwas unrealistisch. Aber trotzdem hat es mich irgendwie interessiert, wie es weiter geht und das spricht dann doch für das Talent von Sabine Thiesler. Eine verwirrende Geschichte, die man eigentlich komisch findet so spannend zu schreiben, dass man es doch nicht schafft das Buch aus der Hand zu legen - Respekt - das verdient es dann wohl auch absolut, dass man es liest. Kurz gesagt: Viele "kranke" Charaktere in einem Buch - war hin und her gerissen zwischen spannend und "zu weit hergeholt" und für SPANNEND entschieden.

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  • unnahbare Charaktere und unnahbare Handlungen

    Hexenkind

    Pelikanchen

    08. April 2016 um 10:14

    Die deutschstämmige Sarah wird in ihrem kleinen Haus im Wald, ermordet aufgefunden. Als Ehefrau von dem Trattoriabesitzer Romano lebte sie seit ihrer Flucht aus Deutschland in Italien.Das gesamte Dorf und die Familie ist geschockt und keiner kann Glauben das Sarah so brutal ermordet wurde.Sarahs Leben und ihr Handeln stehen in diesem Buch im Vordergrund und anhand von Rückblenden wird alles erzählt, von der Zeit an, als sie ihren Romano in Deutschland kennen lernte.Der Mord steht also gar nicht im Mittelpunkt und wird eher so nebenbei ein bisschen untersucht und ermittelt.Ich fand das ganze Buch eigentlich wenig spannend geschrieben und die Charaktere sind für mich alle auf Distanz geblieben. Gerade Sarah war für mich von Anfang an eine komische Protagonistin, aber im laufe des Buches wird sie für mich einfach unsympathisch, rücksichtslos und als sie dann noch ihrer Tochter den Freund ausgespannt hat, war sie für mich ganz unten durch. Aus diesem Grund hatte ich auch gar kein größeres Mitleid über ihren Tod, denn wer so handelt, der spielt mit dem Feuer.Für mich wirkte hier einfach alles unrealistisch, die Charaktere, die Handlungen ........................................ und alles hat dahin geplätschert.2 Sterne vergebe ich, weil ich das Buch zu ende gelesen habe, auch wenn ich des öfteren ein paar Seiten großzügig überblättert habe. Denn Bücher die ich mit einem Stern Bewerte, die habe ich abgebrochen.

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  • Eine Familientragödie ...

    Hexenkind

    Bellis-Perennis

    Hexenkind/Sabine Thiesler Schauplatz dieses Werks ist einerseits ein kleines Dorf in der Toskana andererseits – in vielen Rückblenden – Deutschland. Sarah, die Frau des Trattoriabesitzers Romano wurde ermordet. Diese Bluttat ist der Auftakt für eine Katastrophe, die vor über einem Jahrzehnt in Deutschland begonnen hatte. Nun überrollen die damaligen Ereignisse die trauernde Familie. Mit den Personen und den Charakteren habe ich ein bisschen gehadert. Einiges klingt sehr nach Klischee, wie z.B. der mit den Ermittlungen betraute Kommissar Neri, der „arme“ gehörnte Ehemann, ein Muttersöhnchen wie er im Buche steht, die allgewaltige italienische „Mamma“ und die mannstolle deutsche Schwiegertochter. Der Schreibstil der Autorin ist ein wenig irritierend. Sie springt häufig zwischen den Zeiten, den Orten und den Personen. Der Ansatz, sich eher mit den Ereignissen, die ZUM Mord führten, als mit dessen Aufklärung zu beschäftigen, ist gut gemeint. Der Plot ist zwar grundsätzlich spannend, lässt aber bei der Umsetzung ein wenig zu wünschen übrig. Relativ bald konnte ich den Täter erkennen, das „warum“ allerdings nicht so ganz. Das Ende ist eher unglaubwürdig. Das Buch ist meiner Ansicht nach keinem Genre wirklich zuordenbar. Entsetzt habe ich entdeckt, dass das der Auftakt zu einer bislang fünf Bücher umfassende Reihe sein soll. Obwohl ich mich als „Reihen-Junkie“ bezeichnen kann, wird dieses Werk mein einziges dieser Serie bleiben.

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    • 2
  • Hexenkind / Sabine Thiesler

    Hexenkind

    Lenny

    20. January 2016 um 06:34

    Der Schreibstil dieses Romans hat mir gefallen und mich eingefangen, deshalb auch 4 Sterne! Ich hatte immer gehofft, dass es noch anders ausgeht als gedacht, doch ich wurde enttäuscht. Es ist auch durch den Titel schon sehr vorraussehbar! Es beginnt mit dem Mord an Sarah. Ihr wurde die Kehle durchgeschnitten und ein Pilzsammler findet sie. Der Pilzsammler macht sich allerdings vom Acker ohne es zu melden. Ein Jäger meldet den Fund und die Ermittlungen durch Kommisar Neri beginneen. Allerdings sind wir wenig mit dem Ermittler unterwegs, uns wird die Geschichte und die Personen nach und nach vorgestellt. Wir starten also mit Sarah´s erstem Mann Franky, der nicht gerade sehr nett zu Sarah ist und sie schlägt......nimmt er irgendwann Rache?

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  • Hexenkind – Langatmiger Thriller mit unnahbaren Personen

    Hexenkind

    Nicky_G

    Sarah, die deutschstämmige Ehefrau von Trattoriabesitzer Romano, wird in ihrem kleinen Haus im Wald ermordet aufgefunden. Aufgrund der Brutalität des Angriffs sind nicht nur die Familienmitglieder geschockt, sondern das gesamte Dorf, für dessen Bewohner Sarah, als sie vor vielen Jahren mit Romano und ihrer kleinen Tochter aus Deutschland kam, eine Attraktion war. Aber wer hatte ein Motiv, sie zu ermorden? Eigentlich wird der Mord an Sarah zweitranging behandelt. Ihr Leben und ihr Handeln stehen im Vordergrund und werden anhand von Rückblenden erzählt, die den Leser in verschiedene Zeitabschnitte von Sarahs Leben führen. Das hätte spannend werden können, ist es aber leider nicht. Manche Textstellen erscheinen regelrecht überflüssig und langweilig, weil sie für die Geschichte oder für den Hintergrund uninteressant sind. Ein Beispiel dafür ist die eingeschobene Erzählung über Edis Haarverlust, die Elsa erzählt, als sie sich mit Amadeus trifft. Generell ist der gesamte Roman wenig spannend geschrieben, als Leser bleibt man auf Distanz und entwickelt kein Gefühl für die Figuren oder die Geschichte überhaupt. Auch ist Sarah alles andere als sympathisch, verhält sich nicht nur gegenüber Romano rücksichtslos, sondern auch gegenüber ihrer Tochter, als sie ein Verhältnis mit deren Freund eingeht. Deshalb fällt es auch schwer, Mitleid für sie zu empfinden. Irgendwie scheint es eher eine Befreiung für die Familie gewesen zu sein, weshalb ich als Leser wenig Interesse habe zu erfahren, wer sie ermordet hat. Die Dialoge wirken teilweise gestelzt und unrealistisch. So würde man in diesen Situationen wohl nicht miteinander reden, geschwollen und in langen Sätzen wie z. B. Herberts Rede an Sarah auf ihrer Hochzeit. Da wäre man meines Erachtens so aufgewühlt, dass man diese Wurmsätze nicht zustande bringen würde. Selbst die Auflösung war nach der Hälfte des Buches schon offensichtlich, weshalb ich mich durch den letzten Teil regelrecht quälen musste und auch nicht mehr überrascht wurde. Als Thriller zu langatmig und gespickt mit Personen, die weitestgehend unsympathisch und unnahbar sind, als dass man wirkliches Interesse entwickeln könnte.

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    • 2
  • Unterhaltsames Familiendrama, aber kein Thriller

    Hexenkind

    Aglaya

    „Hexenkind“ ist der erste „Krimi“ um den Polizisten Donato Neri. Dabei geht es im Buch nur sehr am Rande um den Commissario. Er wird ein paar Mal erwähnt, macht aber eigentlich nichts, und er klärt erst recht keinen Fall auf. Das Verbrechen, ein Mord an einer in der Toscana lebenden Deutschen mittleren Alters, steht in diesem Buch ohnehin eher am Rand. Viel mehr geht es darum, wie es überhaupt zu der Tat kam. Die Geschichte beginnt dabei 18 Jahre zuvor, als das spätere Opfer gerade mit ihrer kleinen Tochter beim Vater der Kleinen ausgezogen ist und sich in ihren italienischen Nachbarn verliebt hat. Sarah, so heisst die Protagonistin, war mir über das ganze Buch hinweg ziemlich unsympathisch, ebenso ihre Tochter Elsa und die meisten weiteren klischeebeladenen Figuren, inklusive dem Commissario. Der Einzige, der mir einigermassen sympathisch blieb, war Sarahs Ehemann Romano, aber auch er konnte mich nicht wirklich begeistern. Die unsympathischen Figuren führten dazu, dass es mir während der Lektüre eigentlich ziemlich egal war, wem was warum passiert, und ob der Mordfall aufgeklärt werden kann. Der Schreibstil der Autorin Sabine Thiesler lässt sich flüssig lesen. Da in „Hexenkind“ eigentlich kaum wirklich etwas passiert, empfand ich die Lektüre trotzdem als eher zäh. Zeitsprünge sollen wohl Interesse wecken, wirkten aber auf mich nur verwirrend. Die Handlung plätschert vor sich hin, durchaus auf ihre Weise unterhaltsam, aber weit entfernt von Spannung oder Action. Auch die Bezeichnung Krimi oder gar Thriller empfinde ich hier als unangebracht, ich würde den Roman als Familiendrama bezeichnen. Mein Fazit Als Familiendrama durchaus unterhaltsam, als Krimi oder gar Thriller enttäuschend.

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    • 3
  • "Hexenkind" von Sabine Thiesler

    Hexenkind

    Nelly87

    30. November 2015 um 11:26

    Der Inhalt Eine Familie – gefangen im Netz des Todes Ein Pilzesammler entdeckt in einem einsam gelegenen alten Bauernhaus in der Toscana eine schlimm zugerichtete Leiche. Der deutschstämmigen Sarah, Frau des Trattoriabesitzers Romano, hat jemand die Kehle durchgeschnitten. Dieser Mord ist aber erst der Anfang für ein Verhängnis, das vor Jahren in Deutschland begann, sich nun über die ganze Familie auszubreiten beginnt und sich bis zu einem bitterbösen Ende steigert. Die Autorin Sabine Thiesler, geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie arbeitete einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen und auf der Bühne und schrieb außerdem erfolgreich Theaterstücke und zahlreiche Drehbücher fürs Fernsehen (u.a. Das Haus am Watt, Der Mörder und sein Kind, Stich ins Herz und mehrere Folgen für die Reihen Tatort und Polizeiruf 110). Bereits mit ihrem ersten Roman Der Kindersammler stand sie monatelang auf den Bestsellerlisten. Ebenso mit den folgenden Büchern Hexenkind, Die Totengräberin, Der Menschenräuber, Nachtprinzessin, Bewusstlos und Versunken. Meine Meinung Schon vor einigen Jahren wurden mir die Bücher von Sabine Thiesler in der Buchhandlung meines Vertrauens empfohlen. Neugierig geworden, landet Hexenkind in meinem Einkaufskorb, doch zuhause angekommen schlummerte das Buch Ewigkeiten auf meinem SuB. Irgendwie fehlte mir immer wieder die Lust, das Buch endlich zur Hand zu nehmen. Nun hat mir mein Book-Jar die Entscheidung abgenommen und ich hab es endlich auch gelesen. Doch schon lange war ich nicht mehr so zwiegespalten bei einem Buch, wie bei diesem. Sabine Thiesler erzählt die Geschichte von Sarah, einer Deutschen, die in ein kleines toskanisches Dorf ausgewandert ist und dort eines Tages in ihrem abgelegenen Waldhaus tot aufgefunden wird. Das Buch beschäftigt sich dabei weniger mit der Aufklärung des Mordes, sondern mehr mit Sarahs Leben, ihrer Hintergrundgeschichte und ihrer Familie. Um diese Story zu erzählen, spielt der Großteil in der Vergangenheit. Man wechselt immer wieder zwischen Vergangenem und Gegenwärtigem hin und her. Damit unterscheidet sich Thieslers Buch doch gravierend von Büchern dieser Art. Die Art, ihre Handlung so aufzubauen, hat mir unglaublich gut gefallen, da es zu jeder Zeit die Spannung auf einem hohen Level gehalten hat. Allerdings hat es die Autorin mit dem Zufall an einigen Stellen doch schwer übertrieben. Da passieren Dinge, bei denen ich mehr als einmal entnervt den Kopf schütteln musste. Da lernt Elsa, Sarahs Tochter, einen deutschen Musiker kennen, der nur für wenige Tage die Toskana besuchte, verliebt sich in ihn und lässt sich schwängern. Und siehe da, es stellt sich raus, dass es sich dabei um ihren eigenen Vater handelte, an den sie sich nicht erinnerte und von dem auch keine Fotos existieren. Und auch wie sie ihm begegnet.... Zum Schreien, nämlich als sie durch die Straßen der Stadt wandert. Da sieht sie ihn am offenen Fenster stehen, nackt, ekstatisch in seiner Musik versunken. An sich hab ich auch nichts gegen einige Zufälle, allerdings kamen hier soviele zusammen, dass die ganze Geschichte einen konstruierten Eindruck erweckt hat. Von einer schlüssigen, nachvollziehbaren Story konnte gar nicht mehr die Rede sein und dass, obwohl Sabine Thiesler mit gerade diesen Zufällen nachher ihre Geschichte auflöst. Sabine Thieslers Schreibstil war flüssig lesbar und wies keine besonderen Ausrisse auf. Die Geschichte wechselt, wie bereits gesagt, zwischen Gegenwart und Vergangenheit, wobei die meisten Kapitel mit einem kleinen Cliffhanger enden. Dabei wird das Buch aus vielen verschiedenen Blickwinkel erzählt, wobei manche immer wieder auftauchen, während andere nach einem einmaligen Auftritt wieder verschwinden. Dadurch wurde einem eigentlich nie langweilig, selbst wenn es gerade mal um einen Charakter ging, mit dem man nicht so gut konnte. Problematisch war für mich allerdings, dass gerade die Charaktere der größte Minuspunkt waren. Denn da gab es so gut wie keinen, über den man sich nicht ins Unermessliche aufregen konnte. Keiner von ihnen hat auch nur im Geringsten einigermaßen nachvollziehbar gehandelt. Warum Sarah in Italien plötzlich zur bekannten Dorfmatraze wurde, nachdem sie noch in Deutschland überhaupt keine Ambitionen in diese Richtung hat? Wer kann das schon sagen, ich zumindest nicht, da es dafür im Buch keine Erklärung gab. Noch nicht mal vor dem Freund ihrer eigenen Tochter scheint sie die Finger lassen zu können. Ihr italienischer Ehemann ist ein kleiner Feigling, der sich nicht traut, gegen seine Frau den Mund aufzumachen und sich lieber sehenden Auges Hörner aufsetzen lässt. Ihr gemeinsamer Sohn, der nach einem Unfall behindert ist, wird null authentisch dargestellt und Sarahs Tochter Elsa hat sowieso den größten Klatsch weg. Der war aber scheinbar nötig, um die Geschichte zu einem einigermaßen logischen Ende zu bringen. Mein Fazit Die Grundidee zu Hexenkind war gar nicht so schlecht. Die Idee, nicht die Aufklärung des Mordes in den Mittelpunkt zu stellen, sondern eher die Umstände zu beleuchten, wie es zu der Tat kam, war mal was anderes und hätte so gut sein können. Doch Thieslers Charaktere waren durch die Bank weg nicht authentisch, sondern handelten dermaßen unrealistisch, dass es ein Graus war, dem zuzuschauen. Wie am Anfang bereits gesagt, war ich selten bei einem Buch so zwiegespalten, wie es mir gefällt. Daher vergebe ich für dieses Buch durchschnittliche

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  • Weglegen nicht möglich!

    Hexenkind

    Yaya

    14. November 2015 um 14:26

    Durch einem Los für meine SUB kam ich auf dieses Buch und habe mir eigentlich nichts dabei gedacht und dann habe ich es innerhalb von 3 Tagen verschlungen! Es fängt direkt im Geschehen an: der Mord einer Frau! Zu Beginn hat der Leser natürlich Mitleid mit dieser Frau, schien sie doch eine wunderbare Ehefrau und Mutter zu sein - weit gefehlt. Mit den Zeitsprüngen in die Vergangenheit zeichnete sich das Leben dieser Frau und zeigt sehr deutlich die dunkle Seite von ihr. Denn neben ihrem Mann, schläft sie gerne auch mal mit anderen Männern. Aber nicht nur ihre Vergangenheit wird gezeigt, denn die Tochter aus einer vergangenen Beziehung hat ebenfalls dunkle Seiten an sich, die allerdings nur entstanden sind, da die Mutter sich auch ihr gegenüber unmöglich verhält. Am Ende stellt sich zumindest allgemein die Frage: Wer könnte diese Frau nicht hassen?  Der Mann, der so oft betrogen wurde aber einer der liebsten Menschen auf Erden ist oder doch die Tochter, die durch die Mutter ihre erste große Liebe verloren hat? Und dann wäre da natürlich noch der Exfreund, der die Frau so geliebt hat und was ist mit der Stiefmutter oder sogar der Stiefvater, der immerhin wusste, dass sie ihren Mann betrügt?  Am Ende allerdings wird der Leser sehr, sehr überrascht. Denn keiner von ihnen ist der Mörder. Der Mörder ist nicht einmal wirklich Schuld an dem Mord und kurz nachdem die Mutter gestorben ist, folgt der Tod der Tochter, sowie des Vaters..und nur eine einzige Person wird niemals verdächtigt oder gar ansatzweise befragt. Für mich ein sehr überraschendes Buch und auch wenn diese typische "Thriller" Spannung nicht aufkommt - ist auf vielfältige Weise einfach wunderbar und mit den Sprüngen in die Vergangenheit mehr als nur detailliert. Top! 

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  • Sehr empfehlenswert, super Buch!

    Hexenkind

    Ankili

    05. May 2015 um 18:58

    Die Zeitsprünge sind am Anfang etwas verwirrend, aber es ist sehr gut geschrieben . Ein behinderter Junge tötet....ein sehr gutes Ende, ein überraschender Mörder/Täter. Absolut empfehlenswert. Nach diesem ersten Buch von ihr war ich ein Fan von ihrem Schreibstil und der Spannung in ihren Büchern.

  • Spannung und Gänsehaut pur bis zur letzten Seite

    Hexenkind

    abendstern78

    11. March 2014 um 09:48

    Der zweite Roman von Sabine Thiesler ist ein sehr gelungener Thriller- nicht nur was die Spannungsmomente anbelangt, sondern auch weil die Autorin meiner Meinung nach die einzelnen Charaktere genau und treffend beschreibt. Im Vergleich zu dem "Vorgänger"(Der Kindersammler)finde ich sogar, dass die Personen lebendiger dargestellt werden. "Hexenkind" ist auch lange nicht so düster und deprimierend wie "Der Kindersammler". Ich finde, dass beide Bücher auf ihre Art besonders sind, wenn ich auch sagen muss dass mir "Hexenkind" ein kleines bisschen besser gefallen hat. Fazit: Spannend, lebendig erzählt, fesselnd, lesen!

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