Nachts in meinem Haus

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Inhaltsangabe zu „Nachts in meinem Haus“ von Sabine Thiesler

Mord und Intrige in der Toskana Tom ist ein anerkannter Kunstmaler, dazu reich und glücklich verheiratet. Alles läuft perfekt für ihn. Bis eines Nachts in seinem Haus etwas Schreckliches passiert. Unter Schock flieht er in ein toskanisches Bergdorf. Doch was ihm zunächst wie das Paradies erscheint, entpuppt sich schnell als Hölle. Tom hält das Alleinsein nicht aus, fühlt sich eingesperrt und verfolgt. Als er begreift, dass er niemandem mehr vertrauen kann, auch seinen Freunden nicht, ist es zu spät: Er trifft eine verhängnisvolle Entscheidung . . .

Rasanter Thriller!

— baerin
baerin

Eine etwas überdrehte Story, die teilweise realitätsfern wirkt.

— twentytwo
twentytwo

Spannender Anfang... ...und gutes Buch, allerdings auch mit ein paar Schwächen. Dennoch konnte ich es nicht aus der Hand legen.

— Judiko
Judiko

Eine fade, ereignislose Geschichte mit Logikfehlern ohne jede Spannung. Zwei Sterne gibt's für die Idee und den spannenden Einstieg.

— antonmaria
antonmaria

Kein Thriller, sondern ein toll geschriebener Roman mit Krimi-Elementen.

— dermoerderistimmerdergaertner
dermoerderistimmerdergaertner

Unglaubwürdig und konstruiert, oberflächliche Charaktere. Guter Anfang, überraschendes Ende. Alles in allem eher enttäuschend.

— Seehase1977
Seehase1977

Unerwartetes Ende

— brauneye29
brauneye29

Spannend

— Kerstin_Bohr
Kerstin_Bohr

Thiesler beschreibt hier grandios die Abgründe zwischenmenschlicher Beziehungen, die sich auftun, wenn Geld ins Spiel kommt!

— Ashimaus
Ashimaus

Eine fesselnde Mischung aus Thriller und Roman, wie immer in Deutschland und der Toskana, mit überraschendem Ausgang!

— Fanti2412
Fanti2412

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  • Mäßig spannend

    Nachts in meinem Haus
    Lesenisttoll

    Lesenisttoll

    28. February 2017 um 15:44

    Um es gleich vorneweg zu sagen: Sabine Thiesler kann an ihre spannenden ersten Bücher nicht anknüpfen. Wie schon der Vorgängerband "Und draußen stirbt ein Vogel" ist auch dieses Buch nicht besonders spannend. Die Handlung ist größtenteils nicht nachvollziehbar und total in die Länge gezogen. Die Leichtigkeit, mit der ein angesehener Anwalt plötzlich zum Unmenschen wird, ist nicht glaubhaft. Überhaupt sind die Personen allesamt sehr unsympathisch. Bei solchen Freunden braucht man keine Feinde. Stilistisch liest sich das Buch teilweise wie ein mittelmäßiger Schüleraufsatz. Zitat MDR "Die Thiesler ist Deutschlands ungekrönte Thriller-Queen". Vielleicht vor ein paar Jahren. Jetzt? Nö.

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  • Nur eine Nacht kann dein Leben verändern...

    Nachts in meinem Haus
    Books-have-a-soul

    Books-have-a-soul

    28. February 2017 um 10:02

    Das düstere, geheimnisvolle Cover hat mich neugierig gemacht und auch der Klappentext hat mir gleich gefallen. Die Geschichte beginnt gleich sehr packend und der angenehme Schreibstil zieht einen mitten hinein. Gleich in den ersten Kapiteln nimmt die Story ziemlich an Fahrt auf und man kann vor Begeisterung das Buch kaum aus der Hand legen. Leider legt sich diese Euphorie nach dem ersten Viertel schnell wieder. Die Spannung ebbt ab und der komplette Mittelteil zieht sich immer wieder und ist teilweise etwas langatmig. Die Idee dahinter ist wirklich interessant und gut durchdacht, aber einige Sachen hätte man meiner Meinung nach kürzer halten können. Die Charaktere sind allesamt unsympathisch, was aber in so einem Genre keine negativen Auswirkungen hat. Nur leider ist die Ausarbeitung einiger Protagonisten recht schwach. Gerade Marlene, für die man eigentlich Mitgefühl empfinden sollte, hat mich beim Lesen kaum berührt. Die alte Italienerin Lucia hat für mich irgendwie auch gar nicht richtig dazu gepasst. Eigentlich mag ich solche übernatürlichen bzw. mystischen Dinge sehr gerne, aber hier hat mich die Umsetzung einfach nicht erreicht. Man konnte einfach nicht nachvollziehen, warum sie hier mit eingebaut wurde. Es wirkte irgendwie, als ob die Autorin krampfhaft versucht hat, mit Lucia Spannung aufkommen zu lassen, aber so richtig gelungen ist ihr das leider nicht. Erst gegen Ende wurde es nochmals spannend und hier konnte ich auch nicht vorhersehen, wie das ganze ausgehen wird. Mitleid konnte ich allerdings für keine der Personen empfinden, denn alle für sich sind ziemlich egoistisch, falsch und teils sogar kaltherzig. Das Finale hat mich dann doch noch etwas überrascht, wenn auch nicht unbedingt schockiert. Fazit: Nachts in meinem Haus hat leider nicht gehalten, was es versprochen hat. Es ist eine nette, interessante Geschichte, die leider einige Schwächen in der Umsetzung hat. Abschließend muss ich sagen, dass ich nicht grundsätzlich von diesem Buch abraten würde, aber meiner Meinung nach verpasst man auch nichts, wenn man es nicht liest.

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  • Ein sehr enttäuschender Roman einer guten Autorin

    Nachts in meinem Haus
    ClaudiasWortwelten

    ClaudiasWortwelten

    23. February 2017 um 23:25

    Inhalt: Tom Simon ist ein renommierter und leidenschaftlicher Kunstmaler, sehr vermögend, glücklich verheiratet und lebt mit seiner zweiten Frau Charlotte in einem einsam gelegenen Haus im Norden von Hamburg. Charlotte ist eine erfolgreiche Film- und Fernsehproduzentin, beruflich viel unterwegs, und obwohl Tom sie über alles liebt, kann er den verführerischen Reizen von Leslie, der Ehefrau eines Freundes, nicht widerstehen und hat seit einiger Zeit ein Verhältnis mit ihr. Wieder einmal wird Charlotte für mehrere Tage weg sein, Tom hat sie gerade erst zum Flughafen gebracht und freut sich auf eine gemeinsame Liebesnacht mit Leslie, die ihren Besuch bereits angekündigt hat. Doch dann werden er und seine Geliebte in dieser stürmischen Gewitternacht plötzlich von seltsamen Geräuschen überrascht. Tom ist sicher, dass Einbrecher im Haus sind, greift zu seiner Harpune, die er unter dem Bett versteckt hat, schleicht sich ins Erdgeschoss, sieht dort schemenhaft den Schatten einer menschlichen Gestalt und schießt. Ein schreckliches Versehen, wie sich sofort herausstellt, denn als er erkennt, wen er in seiner Panik erschossen hat, ist er schockiert und fassungslos – seine Ehefrau Charlotte. Vollkommen verzweifelt bittet Tom seinen besten Freund René um Hilfe und hofft, dass der erfahrene Anwalt weiß, was in dieser Situation zu tun ist. René rät ihm, das Land zu verlassen und stellt ihm das kleine Haus seiner verstorbenen Schwester in der Toskana zur Verfügung. Alles Weitere werde er für ihn regeln und hat auch schon einen Plan, wie er Tom helfen kann. Noch in derselben Nacht macht sich Tom auf den Weg nach Italien, hält sich genau an Renés Anweisungen und richtet sich in dem kleinen Häuschen am Ortsrand von Cimessa ein. Doch auch in dem Idyll des toskanischen Bergdorfs kann er keine Ruhe finden. Eine rätselhafte in Schleier verhüllte Frau scheint ihn zu beobachten, er fühlt sich ständig verfolgt, die Einsamkeit droht ihn zu erdrücken und das wenige Bargeld, das er nach Italien mitnehmen konnte, geht allmählich zur Neige. Immer wieder regen sich in ihm auch Zweifel, ob René ihm tatsächlich helfen wird und trifft eine folgenschwere Entscheidung, als er erkennt, dass er niemandem mehr vertrauen kann. Meine persönliche Meinung: Seit ich vor einigen Jahren Sabine Thieslers Romandebüt Der Kindersammler gelesen habe, freue ich mich auf jedes neue Buch der Autorin und habe inzwischen sechs Bücher von ihr gelesen. Bislang hat mich Sabine Thiesler noch nie enttäuscht, nur Und draußen stirbt ein Vogel war ein bisschen schwächer als seine Vorgänger, aber alle Bücher der Autorin waren gleichermaßen fesselnd und überzeugten mich vor allem deshalb, weil Sabine Thiesler es schafft, in jedem ihrer Romane eine subtile psychologische Spannung aufzubauen. Außerdem sind ihre Bücher für mich immer eine kleine Reise in die Toskana, deren unverwechselbaren Charme die Autorin ganz vortrefflich einfängt, ohne sich in ausufernden Landschaftsbeschreibungen zu verlieren. Ihre Charaktere waren mir häufig nicht gerade sympathisch, aber darüber kann ich entspannt hinwegsehen, wenn sie glaubwürdig gezeichnet sind und nachvollziehbar handeln. Gerade das ist Sabine Thiesler in ihrem aktuellen Roman Nachts in meinem Haus leider gründlich misslungen und hat mir den Spaß am Lesen nahezu vollständig geraubt. Es fällt mir schwer, diesen Roman zu bewerten, ohne zu spoilern, aber dass der Kunstmaler Tom Simon aus Versehen seine Frau tötet, weil er sie in der Dunkelheit für einen Einbrecher hielt, ereignet sich bereits auf den ersten dreißig Seiten dieses mehr als fünfhundert Seiten dicken Spannungsromans. Dass er mit seiner Geliebten Leslie gerade im Schlafzimmer zugange ist, als er im Haus seltsame Geräusche hört, erfährt man ebenfalls schon auf den ersten Seiten, und dass Leslie die Ehefrau seines besten Freundes René ist, den er nach dem versehentlichen Mord an Charlotte dann um Hilfe bittet, weiß der Leser auch nach den ersten Kapiteln. Dann springt die Handlung zurück ins Jahr 1998, als Tom seine erste Ehefrau Emilia von Orosz kennenlernte. Man erfährt sehr detailliert, warum er sich von ihr scheiden ließ und wie er nach der Scheidung zum ersten Mal seiner späteren Ehefrau Charlotte begegnete. Ich war sehr gespannt darauf, zu erfahren, was Toms Erlebnisse in der Vergangenheit mit den Geschehnissen der Gegenwart zu tun haben, wartete das ganze Buch hinweg auf eine Verbindung, aber es gab keine. Man erfährt zwar, wie er zu seinem beträchtlichen Vermögen gekommen war und lernt auch seinen Freundeskreis besser kennen, aber ansonsten ist die ausführliche Schilderung seiner Vergangenheit vollkommen unnötig. Trotzdem glaube ich kaum, dass diese Passagen lediglich reine Seitenfüller sind, sondern vielmehr dazu dienen sollten, aus Tom einen tragischen Helden zu machen, einen gebrochenen Mann, der zwar wohlhabend, aber immer auf der Suche nach Liebe und Anerkennung ist, sich in Kreisen bewegt, in denen er eigentlich ein Fremdkörper ist, und nicht zwischen Freund und Feind unterscheiden kann. Sabine Thiesler nimmt sich also sehr viel Zeit, ihren Protagonisten einzuführen, denn anders kann ich mir die detaillierte Ausarbeitung seiner Vorgeschichte nicht erklären. Tom ist durchaus als tragische Figur angelegt, aber eben nicht sehr überzeugend. Es war mir nicht möglich, mich in ihn einzufühlen, geschweige denn, mit ihm mitzufiebern. Seine grenzenlose Naivität und seine Unfähigkeit, selbstständig Entscheidungen zu treffen, sind schon recht anstrengend, aber seine gleichzeitige Abgebrühtheit und sein Egozentrismus machen es ziemlich schwer, mit ihm Mitleid zu empfinden. Am meisten störte mich jedoch, dass seine Handlungen häufig vollkommen unlogisch, unglaubwürdig und absolut nicht nachvollziehbar waren. Schwer vorstellbar ist ja bereits, dass man eine Harpune unter dem Bett lagert und damit dann ohne Vorwarnung auf einen vermeintlichen Einbrecher schießt, aber wie man in einer solchen Situation auf die Idee kommen kann, sein Schicksal ausgerechnet in die Hand des Menschen zu legen, mit dessen Ehefrau man sich kurz zuvor noch vergnügt hat, ist nicht nur reichlich naiv und blauäugig, sondern vor allem auch ziemlich dreist und unverschämt. Ich bin keineswegs ein Hüter von Sitte und Moral, dass man sich zur Ehefrau des besten Freundes hingezogen fühlt, kann ja durchaus vorkommen, aber Tom betont irrsinnigerweise immer wieder, wie sehr er Charlotte liebt und wie glücklich seine Ehe ist, und es gehört ja auch ein ordentliches Stück Unverfrorenheit dazu, sich ausgerechnet dem Mann seiner Geliebten anzuvertrauen und ihn um Hilfe zu bitten. Nun ja, René ahnt in diesem Moment nicht, dass seine Frau ihn mit Tom betrügt, ist offenbar ein erfahrener Anwalt und müsste also wissen, was nun zu tun ist, aber der Plan, den er sich ausdenkt, um Tom zu helfen, ist so unausgereift und unlogisch, dass kein halbwegs vernünftiger Mensch davon ausgehen würde, dass man sich auf diese Weise aus der Bredouille ziehen kann. Paradoxerweise ärgert sich Tom maßlos, als sich in ihm die ersten Zweifel regen, ob es vielleicht doch keine so grandiose Idee war, René blind zu vertrauen, kommt jedoch nie auf die Idee, sein eigenes Verhalten zu hinterfragen, sondern fühlt sich von seinem besten Freund verraten und lamentiert über den Verlust dieser Freundschaft. Vor diesem Hintergrund war sein weiteres Vorgehen in Italien leider noch absurder, sinnfreier und überhaupt nicht mehr nachvollziehbar. Sympathisch war mir Tom ohnehin nicht, aber man muss schon jegliche Vorstellungen von Logik und gesundem Menschenverstand außen vor lassen, um nicht auf jeder weiteren Seite in diesem Buch, genervt mit den Augen zu rollen. Spannung wollte bei mir jedenfalls nicht mehr aufkommen, eine tragische Figur, mit der man mitfiebern könnte, ist Tom eben auch nicht gerade, sodass ich mir nur noch gewünscht habe, ihn einfach kläglich scheitern zu sehen. Doch auch alle anderen Charaktere sind nicht gerade Sympathieträger, wobei man René immerhin zugutehalten muss, dass er sich zumindest zeitweise seines Verstandes bedient. Hinzu kommen die dilettantischen Ermittlungen der deutschen und auch der italienischen Polizei, die mir wirklich die Sprache verschlug. Wenn es in Italien tatsächlich so einfach ist, unliebsame Zeitgenossen aus dem Weg zu schaffen und Morde zu vertuschen, muss dieses Land ja ein wahres Eldorado für Serienmörder sein. Hier begegnet man auch wieder Donato Neri, der Lesern von Sabine Thieslers Romanen bereits bekannt ist. Bislang hat es mir immer sehr gut gefallen, dass diese Ermittlerfigur zwar in jedem ihrer Bücher in Erscheinung tritt, aber eben ein Nebencharakter ist, dessen persönliche Lebensgeschichte eigentlich keine Rolle spielt. Leider nehmen Neris Eheprobleme in Nachts in meinem Haus einen sehr breiten Raum ein, haben nicht das Geringste mit der Haupthandlung zu tun, unterbrechen diese jedoch immer wieder und sind extrem anstrengend und langweilig. Die Turbulenzen in seinem Privatleben führen jedoch auf geradezu aberwitzige Weise dazu, dass er dem deutschen Kunstmaler Tom Simon immer wieder zufällig begegnet. Eine dieser Zufallsbegegnungen ist jedoch so an den Haaren herbeigezogen und überkonstruiert, dass ich nur noch mit dem Kopf schütteln konnte. Zufälle werden in diesem Roman ohnehin sehr überstrapaziert und machen den Plot, in dem es vor Ungereimtheiten und Logikbrüchen nur so wimmelt, leider noch unglaubwürdiger. Manchmal konnte ich fast nicht glauben, dass das Buch tatsächlich aus der Feder von Sabine Thiesler stammt. Allerdings ist der Schreibstil der Autorin unverkennbar und das Einzige, was mir an Nachts meinem Haus gut gefallen hat. Ansonsten fehlt es diesem Roman leider an allem, was ihre Bücher bislang besonders ausgezeichnet hat – psychologische Spannung, glaubwürdige Charaktere und einen logischen und schlüssigen Plot. Das ist sehr schade, denn die Idee, die der Geschichte zugrunde liegt, hätte durchaus Potenzial und das Setting hat mir auch sehr gut gefallen, sodass ich Nachts in meinem Haus trotzdem noch gut gemeinte zwei von fünf Sternchen gebe.

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  • Rasant und spannungsgeladen !

    Nachts in meinem Haus
    Line1984

    Line1984

    22. February 2017 um 12:42

    Ich hatte schon einige Bücher der Autorin gelesen und war jedes mal wieder begeistert, natürlich freute ich mich auf ihr neustes Werk. Meine Erwartungen waren hoch, voller Vorfreude stürzte ich mich auf das Buch. Was mich ein wenig verwunderte war dass dieses Buch dieses mal als Roman betitelt wurde. Doch jetzt nach dem lesen kann ich sagen dies der Spannung keinen Abbruch tut. Auch hier bleibt die Autorin ihren Stil treu, gleich zu Beginn wusste ich wer der Täter ist. Doch die ganzen Zusammenhänge wie es zur Tat kam usw werden erst im Verlauf der Story aufgeklärt und dass finde ich immer wieder spannend. Der Schreibstil der Autorin ist auch hier wieder sehr locker und flüssig zu lesen. Gerade dadurch liest sich das Buch mehr als angenehm, ich persönlich hatte es innerhalb von zwei Tagen verschlungen und das will schon was heißen. Das Buch beinhaltet 2 Teile über Toms Leben, immer wieder gibt es noch kurze Rückblenden in seine Vergangenheit und das machte das ganze noch spannender. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und lesen sich fast wie von selbst. Die Spannung bleibt im kompletten Buch über bestehen, immer wieder schaffte es die Autorin sogar noch eine Schippe drauf zu packen, hinzu kamen noch unvorhersehbare Wendungen die mich teilweise atemlos zurück gelassen haben. Das ganze steigert sich noch zum Ende hin, denn das Ende des Buches gleicht einem finalen Showdown und eins kann ich euch verraten dieses Buch endet völlig anderes als ich es erwartet hätte. Die Charaktere hat die Autorin authentisch gezeichnet. Ich habe regelrecht mit Tom mitgefiebert und mitgezittert. Zusammenfassend kann ich sagen, dieses Buch hat meine Erwartungen noch bei weitem übertroffen. Wieder einmal schaffte es die Autorin mich vollkommen zu flashen. Ich bin restlos begeistert und kann euch dieses Buch nur empfehlen. Fazit: Mit "Nachts in meinen Haus" ist der Autorin ein spannungsgeladener und fesselnder Roman gelungen der mich völlig begeistern konnte. Für mich ist dieses Buch ein kleines Highlight! Natürlich bekommt es von mir die volle Punktzahl.

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  • Rasanter Thriller!

    Nachts in meinem Haus
    baerin

    baerin

    18. February 2017 um 16:44

    Der reiche Kunstmaler Tom lebt mit seiner Frau Charlotte glücklich in Hamburg. Seine Frau ist beruflich viel unterwegs und als er mit seiner Geliebten Leslie im Bett liegt, hört er Geräusche aus dem Erdgeschoss. Er schleicht mit einer Waffe herunter und das Verhängnis nimmt seinen Lauf ... Nach dieser Nacht ist nichts mehr wie zuvor. Tom flüchtet in einen winzigen Ort in der Toskana, fühlt sich dort aber gar nicht wohl. Er hat kein Geld und kommt nicht an seine Millionen ran und beim Verkauf seines teuren Autos dreht man ihm Falschgeld an. Nun bräuchte er dringend die Hilfe seiner guten Freunde, doch es stellt sich heraus, dass auf die kein Verlass ist..... Das Buch ist in bewährt rasanter Form geschrieben, spannend und leicht lesbar. Eine Konstante in Thieslers Büchern ist ja immer die Toskana und der Dorfpolizist Donato, der mal wieder Probleme mit seiner Ehefrau Gabriella hat. Seine Schwierigkeiten bekommt er glücklicherweise in den Griff, was man von Tom nicht behaupten kann. Am Schluss überschlagen sich die Ereignisse und es gibt auch ein paar Leichen. Ich habe mich mal wieder gut unterhalten gefühlt.

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  • Nachts in meinem Haus

    Nachts in meinem Haus
    twentytwo

    twentytwo

    12. February 2017 um 10:47

    Der Wetterbericht hat recht behalten und das Unwetter entlädt sich mit ungeheurer Macht über Hamburg und Umgebung. Als kurz darauf das Licht ausfällt und Tom ein ungewohntes Geräusch wahrnimmt, ist er überzeugt davon, dass sich ein Fremder Zugang zu seinem Haus verschafft hat. In der Annahme es mit einem gefährlichen Einbrecher zu tun zu haben steigt Panik in ihm auf. In dem Glauben dass seine schlimmsten Befürchtungen war geworden sind, reagiert er wie von Sinnen und absolut unkontrolliert. Als er wieder zu sich kommt, ist es zu spät die unüberlegte Tat rückgängig zu machen und er steht vor den Trümmern seines Lebens. In seiner Not wendet er sich an seinen besten Freund René. Dieser verhilft ihm nicht nur zur Flucht, sondern schmiedet in aller Eile einen vermeintlich perfekten Plan um Tom vor der Justiz zu retten. Wenn Tom zu diesem Zeitpunkt geahnt hätte dass er sich damit erst richtig reinreitet, wäre er mit Sicherheit nicht auf diesen verrückten Deal eingegangen. Doch erst als Tom total pleite und vollkommen am Ende ist begreift er seinen Irrtum. Kalte Wut kocht in ihm hoch und er sieht nur noch einen Ausweg wie er sich rächen kann. Fazit Eine abenteuerliche Geschichte, um Freundschaft, Vertrauen und Geldgier, die zu einem tödlichen Dominospiel wird.

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  • Freund oder Feind?

    Nachts in meinem Haus
    abuelita

    abuelita

    12. February 2017 um 09:41

    Seufz. Und schon wieder bin ich auf die guten Rezensionen hereingefallen- wann lerne ich endlich mich auf meine eigene Wahrnehmung zu vertrauen und Bücher dieser Autorin links liegen zu lassen? Tom ist ein anerkannter Kunstmaler, dazu reich und glücklich verheiratet. Alles läuft perfekt für ihn. Bis eines Nachts in seinem Haus etwas Schreckliches passiert. Unter Schock flieht er in ein toskanisches Bergdorf. Doch was ihm zunächst wie das Paradies erscheint, entpuppt sich schnell als Hölle. Tom hält das Alleinsein nicht aus, fühlt sich eingesperrt und verfolgt. Als er begreift, dass er niemandem mehr vertrauen kann, auch seinen Freunden nicht, ist es zu spät: Er trifft eine verhängnisvolle Entscheidung . . Das ist die Kurzbeschreibung lt. Amazon. Leider fand ich nichts, was hier grandios, mitreissend, gnadenlos spannend und perfekt inszeniert sein soll. Das mag durchaus an mir liegen, keine Frage. Aber wenn ich bereits nach einem Viertel des Buches ahne, auf was das alles hinausläuft, dann ist das eben für mich NICHT spannend.  Geld alleine macht nicht glücklich, das wissen wir alle und das führt uns die Autorin hier vor. In ihrem ganz eigenen Schreibstil, der, je weiter das Buch fortschreitet und einer der Protagonisten immer weiter abstürzt, immer vulgärer wird.  Der arme Donato Neri, der einmal in seiner „Laufbahn“ das richtige tut – tun will (wenn auch viel zu spät) und so abgeschmettert wird, hat mir leid getan; das aber war auch die einzige Überraschung für mich.

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  • Ein Verhältnis wird zu einem Verhängnis !

    Nachts in meinem Haus
    Judiko

    Judiko

    10. February 2017 um 18:36

    Als Fan von Sabine Thiesler,  habe ich lange dem neuen Buch von ihr entgegen gefiebert. Umso mehr habe ich mich dann gefreut, als ich das Buch endlich in meinen Händen halten konnte. Das Cover,  finde ich persönlich,  sehr gelungen und es sieht auch nach einem Thriller aus, obwohl es unter "Roman" läuft. Ihr Schreibstil ist wie immer brillant und der Einstieg in die Geschichte fiel mir besonders leicht, weil es direkt zur Sache ging… …Tom bringt seine Frau Charlotte zum Flughafen, in Hamburg. Sie musste geschäftlich verreisen und er arbeitet zu Hause und verdient sein Geld mit der Kunstmalerei. Kaum dass er sie zum Flughafen gebracht hatte, rief er direkt Leslie, die Frau seines besten Freundes an. Schnell wurde mir klar, die Beiden haben ein Verhältnis. Die Zwei verbringen also den Abend gemeinsam bei Tom, als ein Unwetter über Hamburg fegt. Plötzlich hören sie ein Geräusch im Haus. Stromausfall! Leslie schob es erst noch auf das Gewitter, doch Tom glaubte mehr zu hören und ging mit seiner Harpune, die ihn vor Einbrechern schützen soll, im Dunkeln, nach unten. Und tatsächlich, es war Jemand im Haus. Tom schoss, kaum, dass derjenige sich umdrehen konnte. Was hat er getan? Ein Verhältnis wird zu einem Verhängnis! Wie gesagt, der Anfang und auch die Geschehnisse direkt danach, sind richtig spannend, allerdings gab es für mich, im weiteren Verlauf,  ein paar unrealistische Dinge,  die ich hier nicht erwähnen kann, da ich dann, der weiteren Geschichte, zu viel vorweg nehmen würde. Tom als Charakter jedenfalls, erscheint mir sehr naiv und deswegen konnte ich manch Aussage von ihm oder Handlungen, nicht immer nachvollziehen. Außerdem hatte ich manches Mal das Gefühl, dass Szenen eingebaut wurden, die die Geschichte nicht wirklich vorangebracht  haben und eher als Lückenfüller dienten. Wegen dem super spannendem Anfang und weil man auch nicht aufhören konnte zu lesen, weil man natürlich wissen wollte, wie es letztendlich  ausgeht, vergebe ich 3,5 Sterne. Aufgerundet 4! Ich möchte mich auch noch recht herzlich bei Randomhouse und dem Heyne Verlag, für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar bedanken.

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  • Flüssig und unterhaltsam, aber überkonstruiert

    Nachts in meinem Haus
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    07. February 2017 um 12:25

    Flüssig und unterhaltsam, aber überkonstruiert Rasant beginnt der neue Thriller von Sabine Thiesler. Als Tom Simon, Kunstmaler mit durchaus Erfolg und, wie der Leser später erfahren wird (und warum), an sich finanziell überaus unabhängig, seine Frau zum Flughafen bringt, die für eine Woche auswärts Arbeit zu erledigen hat. Und umgehend danach sein Handy zückt. Bei aller Liebe zu seiner Frau (die durchaus ernsthaft vorhanden ist), da steht noch etwas anderes, Erfreuliches für ihn im Raum. Doch der Abend und die Nacht werden sich in einer Art und Weise entwickeln, die das gesamte Leben des impulsiven Mannes völlig aus der Bahn werfen wird. Als er im Schlafzimmer bei einem Stromausfall Geräusche aus dem Erdgeschoss hört und, später, fluchtartig Hamburg verlassen muss, um unerkannt in einem kleinen toskanischen Dorf Zuflucht zu suchen. Ein starker Anfang im Übrigen, nach dem das Werk aber im Lauf der Lektüre doch mehrfach in den Personen selbst und in den diversen Erzählfäden zerfastert. Im festen Vertrauen auf seinen Anwalt und besten Freund. Dumm nur, dass Tom einer ist, der zunächst an die Befriedigung seiner impulsiven Interessen und Gelüste denkt. Immer schon und in jeder Situation und sich erst nachher Gedanken um die Wichtigkeit und den Wert von Freundschaften machen wird. Wobei Thiesler diese „menschlichen Abgründe“ beredt und lebendig zu schildern versteht, so dass der Leser die Personen überaus plastisch vor Augen hat während der Lektüre, andererseits allerdings viele Erzählfäden mit hineinbringt und auch eine gewisse unlogische Sprunghaftigkeit im Handeln der Personen, die teilweise eher verwirrend denn in sich schlüssig vorliegt. Zumindest ereignet sich nicht selten ein extreme Schwanken zwischen einer klaren Planung und dann massivem Zurückschrecken oder umgekehrt. Zweifler werden zu „kalten“ Tätern, kühl Berechnende zu Mimosen, um dann doch mit ganzem Gewicht sich auf den Körper einer unschuldigen, vom Leben eigentlich schon genug gestraften Frau zu werfen. Was zudem die Einschübe von „Schicksalsberichten“ eines italienischen Carabinieri mit seinen ausführlich erläuterten Eheproblemen genau im Buch soll, was eine „Verfluchung“ austrägt, die zwar irgendwie zum Tragen kommt, aber letztlich keinen „Grusel“ und keine vordergründige Rolle spielen wird, das erschließt sich im Lauf der Lektüre nur kaum. So verbleibt einerseits eine Abfolge von teils unglaubwürdigen, teils realistisch und temporeich geschilderten Abläufen, eine flüssige und anregende Erzählform, mit der aber ziemlich dick an Dramen (eine Prostituierte, die aus dem Leben „fällt“, eine tödliche Erkrankung im Freundeskreis, ein Leben als „Nachtschattengewächs“, eine deprimierend zunächst endende Ehe und eine ebenso deprimierend dann endende Liaison, ein Straßenmusiker, der wie gerufen kommt und, zufällig, alle Voraussetzungen mitbringt, die man in dieser Geschichte als „Opfer“ braucht und so manches mehr, was einen zwiespältigen Eindruck am Ende der Lektüre hinterlässt. Erzählfäden, die zwar gut erzählt, aber inhaltlich nicht nötig sind und Konstruktionen in den vielfachen Wendungen, die zwar immer wieder für neue Ansätze sorgen, in sich aber teils doch arg unglaubwürdig vorliegen. Alles in allem eine flüssige Unterhaltung, aber nicht unbedingt mehr und hier und da auch mit verwirrenden Entfaltungen und merkwürdigen Einschüben. 

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2017

    LovelyBooks Spezial
    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2017 und endet am 31.12.2017. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.11.2016 bis 31.12.2017 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2017 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2017 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: https://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2017-1400569386/ glanzente war wieder so lieb, und hat eine Liste mit Neuauflagen angelegt, die auch nach und nach ergänzt wird. Ihr findet sie hier: https://www.lovelybooks.de/thema/Neuauflagen-f%C3%BCr-die-Challenge-Krimi-gegen-Thriller-2017-1404878384/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Team Krimi:1. Postbote 2. Mercado 3. dorli 4. Bambisusuu 5. funny1 6. ChattysBuecherblog 7. faanie 8. hasirasi2 9. Lesezeichen16 10. janaka 11. buecherwurm1310 12. mabuerele 13. ChrischiD 14. mistellor 15. sommerlese 16. Bellis-Perennis 17. Katjuschka 18. danielamariaursula 19. claudi-1963 20. Michicorn 21. Wildpony 22. Wedma 23. Leserin71 24. clary999 25. saku 26. Barbara62 27. DaniB83 28. Caroas 29. Shanna1512 30. Traubenbaer 31. TheRavenking 32. Sabine_Hartmann 33. Schalkefan 34. Gelesene Bücher Januar: 21 Bücher Team Thriller:1. BeaSurbeck 2. calimero8169 3. lenicool11 4. glanzente 5. wortgewand 6. zusteffi 7. BookfantasyXY 8. KruemelGizmo 9. Jisbon 10. Floh 11. marpije 12. melanie1984 13. Janosch79 14. Steffi1611 15. Argentumverde 16. Thrillerlady 17. MelE 18. Sarlis 19. Brixia 20. MeiLingArt 21. Luzi92 22. katrin297 23. Lisa0312 24. Insider2199 25. Landbiene 26. lesebiene27 27. MissRichardParker 28. Joolte 29. Inibini 30. svenskaflicka 31. ScheckTina 32. Schluesselblume 33. LunaLuo 34. Luischen2002 35. fredhel 36. kalestra 37. Katharina99 38. Gelesene Bücher Januar: 29 Bücher

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    • 358
    kubine

    kubine

    06. February 2017 um 18:52
  • Flucht in die Toskana

    Nachts in meinem Haus
    dermoerderistimmerdergaertner

    dermoerderistimmerdergaertner

    06. February 2017 um 14:54

    Tom und Charlotte sind glücklich verheiratet und ziemlich wohlhabend. Eines Nachts, nachdem Tom seine Frau zum Flughafen gebracht hat, weil sie dienstlich verreisen muss, passiert etwas Schreckliches. Voller Angst flieht Tom in ein kleines Haus in der Toskana, das seinem besten Freund Rene gehört. Doch für immer kann er hier nicht bleiben und allmählich tut sich für ihn die Hölle auf…Aufgrund vieler negativer Rezensionen war ich diesem Buch gegenüber zunächst sehr skeptisch, aber der Schreibstil von Sabine Thiesler ist so flüssig, mitreißend und leicht zu lesen, dass ich auch langweilige Passagen schnell lesen konnte. Denn einige langweilige Passagen gibt es durchaus.Das Buch beginnt zunächst sehr spannend und lässt dann leider erstmal wieder nach. Die Rückblicke auf Toms erste Ehe und auf die Treffen im Freundeskreis fand ich für die Geschichte relativ unwichtig und zu lang. Ich hätte mir eine andere Lösung gewünscht, um die Charaktere näher kennenzulernen. Toms Freunde waren mir alle von Anfang an sehr unsympathisch (was sicher auch so gewollt war) und Tom tat mir einfach leid. Wie kann man im Alter von 45 Jahren so naiv und gutgläubig sein??? Das war schon sehr unrealistisch und seine Lage völlig hoffnungslos.Aber trotz einiger Schwächen und Unstimmigkeiten gibt es auch sehr überraschende und haarsträubende Wendungen und fiese Intrigen, die Spannung bringen und mir gut gefielen. Das Ende war für mich überraschend, aber durchaus zufriedenstellend.Um die Kapitel mit dem Dorfpolizisten Neri besser verstehen zu können, muss man schon mehrere Bücher von Sabine Thiesler gelesen haben, sonst wundert man sich, warum er in dieser Geschichte soviel Raum erhält, denn mit Toms Fall hat er relativ wenig zu tun. Doch da ich Neri inzwischen gut kenne, gefielen mir diese Kapitel gut. Fazit: Ein typischer Roman von Sabine Thiesler. Kein spannender Thriller, aber ein toll geschriebener Roman mit Krimi-Elementen. ⭐️⭐️⭐️⭐️

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  • Nachts in meinem Haus

    Nachts in meinem Haus
    Thrillertante

    Thrillertante

    06. February 2017 um 09:24

    Tom führt ein glückliches Leben. Er ist Kunstmaler, reich und führt eine glückliche Ehe. Eine Nachts geschieht in seinem Haus Schreckliches und Tom verkriecht sich in einem Dorf in der Toskana. Tom kommt mit der Einsamkeit nicht zurecht und denkt, verfolgt zu werden. Irgendwann merkt tom dass er mehr oder weniger in der Falle sitzt, denn er weiß nicht mehr, wem er noch vertrauen kann... Ich möchte gar nicht schreiben, was Nachts in Tom Haus geschieht, denn ich möchte ungern spoilern. Der Kunstmaler Tom erscheint mir zu Anfangs als ein unsicherer und sehr sensibler Mann, den die Geschehnisse, die in seinem Haus passiert sind nun -verständlicherweise- komplett aus der Bahn werfen. Wie ngut, dass sein bester Freuns und Anwalt René ihm hilft und fast alleine beschließt, dass Tom nun fliehen muss. René hat ein Häuschen in der Toskana geerbt, gibt Tom Schlüssel und Adresse und verspricht sich um alles Weitere zu kümmern nd mit ihm in Kontakt zu bleiben. Das sollte zur Story erst mal reichen. Tom und sein Freundeskreis, zu dem nicht nur René und seine Frau, sondern noch ein weiteres Ehepaar gehören, treffen sich regelmäßig. Eigentlich sollte man meinen, dass die Freundschaft der Clique recht gut ist, allerdings hatte ich sio das Gefühl, dass der eine dem anderen nichts gönnt. "Nachts in meinem Haus" startet sehr spannend und ich war gespannt, wie es Tom wohl in der Toskana ergehen mag. Leider hielt sich die Spannung für mich persönlich nicht durchgehend. Sabine Thiesler beschreibt wer wen wann und wie kennengelernt hat, was für meinen Geschmack etwas zu viel Raum eingenommen hat. Ich dachte eigentlich, dass die Story um Toms erste Ehe noch sehr wichtig werden wird, was es allerdings nicht wirklich war. Ich denke, dass diese Geschichte in der Geschichte nicht ganz so lang hätte ausgeführt werden müssen. Tom erschien mir sehr naiv. Er ist sehr sensibel und anfangs in meinen Augen eine regelrechte Memme. Klar, ist er verzweifelt und wen kann man trauen, wenn nicht seinen Freunden? So ist Tom  sehr dankbar für die Hilfe, die ihm entgegengebracht wird und merkt gar nicht, dass sein persönlicher Albtraum nur noch schlimmer zu werden scheint. Er vertraut fast blind und merkt als Letzter, dass ihm ziemlich übel mitgespielt wird. In vielen Dingen handelt Tom auch sehr unlogisch, wo der Leser sich schon an den Kopf greift... Das Ende musste eigentlich so kommen, trotzdem war es für mich fast zu abrupt. "Nachts in meinem Haus" hat mich ganz gut unterhalten, war für mich allerdings nicht unbedingt ein Highlight.

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  • Kein Krimi

    Nachts in meinem Haus
    Zeliba

    Zeliba

    05. February 2017 um 17:18

    Cover Dieses Cover ist ja im Grunde schon ein Versprechen für sich. Es vermittelt eine Stimmung die etwas doch anderes. Besonders diese Augen haben etwas Unheimliches an sich, wenn ihr mich fragt. Fast als würden sie den Betrachter anstarren. Aber! Und das sollte euch bewusst sein bevor ihr dieses Buch lest, es ist kein Typischer Sabine Thiesler Thriller. Denn wenn ihr mal genau auf das Cover schaut bemerkt ihr es auch. Dort steht nicht Thriller. Und es ist auch keiner. Keiner in der Art, wie ihr ihn von ihr gewöhnt seid. Ich schreibe das nur gleich, da ich nun schon häufig gelesen habe das es so einige schlechtes Bewertungen kassiert hat, weil es eben mit einer Thriller -erwartung gelesen wurde. Handlung Tom ist ein anerkannter Kunstmaler, dazu reich und glücklich verheiratet. Alles läuft perfekt für ihn. Bis eines Nachts in seinem Haus etwas Schreckliches passiert. Unter Schock flieht er in ein toskanisches Bergdorf. Doch was ihm zunächst wie das Paradies erscheint, entpuppt sich schnell als Hölle. Tom hält das Alleinsein nicht aus, fühlt sich eingesperrt und verfolgt. Als er begreift, dass er niemandem mehr vertrauen kann, auch seinen Freunden nicht, ist es zu spät: Er trifft eine verhängnisvolle Entscheidung . . . Charaktere »Überlege dir gut wenn du wie nahe an dich heranlässt«. Das dachte ich sehr oft beim Lesen und ja, habe so manches mal auch mit dem Kopf geschüttelt, wenn Tom mal einfach wieder nicht nachgedacht hat. Sich zu sehr auf etwas verließ oder einfach zu gutmütig für diese ganze Welt zu sein schien. Leider kann man hier auch kaum sagen, das man ja bekanntlich aus Fehlern lernt, denn Tom macht fast alles falsch. Manchmal erinnerte er mich ein Schlachtlamm, das gehorsam das Beil gleich mitbringt. Schreibstil Wo ich mir den Charakter tiefer und packender Gewünscht hätte, hatte der Stil und die Wendungen dann wieder alles was ich liebte. Hass. Intrige. Natürlich auch Geld und Liebe und falsche Freunde. Und oftmals war ich mir hier und dort so sicher zu wissen wie es ausgeht, nur um damit so manches mal auf die Nase zu fallen. Dazu ein Stil der einen toll durch die Seiten führte, immer wieder gewürzt mit unterschwelligem Grauen. Das Ende ist dann aber eben doch wieder so ganz ganz anders al sich dachte. Meinung Ich habe dieses Buch eher als spannenden Roman mit Krimi-Elementen gelesen und bin wohl damit besser gefahren als jene, die Sabine Thiesler eher auch aus Gewohnheit als Thriller lesen. Hier ist es wohl ein Fehler. Denn trotz der durchaus vorhanden Schwächen, gerade im Chrakterdesing von Tom und der kleinen Klischeekeule, hat dieses Buch mir Spaß gemacht. Man muss es eben als Roman lesen und versuchen nicht zu vergleichen. Auch wenn es schwer sein kann. Denn dann kann es zeigen was es kann. Unterhalten ohne Liter von Blut und Qual. Stattdessen mit den Abgründen der Seele.

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  • Nachts in meinem Haus

    Nachts in meinem Haus
    Seehase1977

    Seehase1977

    03. February 2017 um 20:46

    Zum Inhalt: Tom ist Maler, millionenschwer und glücklich mit seiner Frau Charlotte verheiratet. Dennoch hat er eine Affäre mit der Frau seines besten Freundes und Anwalts Rene. Bei einem ihrer Schäferstündchen im Haus von Tom passiert ein dramatisches Unglück, worauf hin Tom überstürzt und unter Schock aus Deutschland fliehen muss. Er verschanzt sich in einem kleinen unscheinbaren Dorf in Italien. Dort ist der Maler nicht nur völlig allein und auf sich gestellt, Tom fühlt sich schnell eingesperrt und verfolgt. Was noch schlimmer an ihm nagt ist die Erkenntnis, dass er niemandem mehr vertrauen kann. Die Angst und die Verzweiflung treiben Tom zu einer schwerwiegenden und verhängnisvollen Entscheidung… „Nachts in meinem Haus“ von Sabine Thiesler handelt von dem Millionär und Kunstmaler Tom, dessen Leben durch ein tragisches Unglück zerstört wird. Das Buch startet rasant und hat mir den Einstieg in die Story sehr leicht gemacht. Neugier und Vorfreude auf den Fortgang der Geschichte machten sich in mir breit. Doch je weiter ich Toms dramatische Flucht und die Ereignisse, die diese mit sich bringt verfolgte, umso enttäuschter wurde ich. Anstatt steigender Spannung erwarten den Leser nämlich langweilige Klischees, unglaubwürdige sowie konstruiert wirkende Handlungen und durchweg oberflächliche Charaktere. Liest sich ein bisschen wie das Drehbuch einer seichten Sonntag-Abend-ZDF-Schmonzette. Allerdings war ich, trotz über 500 Seiten, mit dem Buch in null Komma nix durch, was vermutlich am Schreibstil der Autorin lag, der leicht und locker zu lesen war und daran, dass eine Art von erstaunt-verwirrter Voyeurismus mich nahezu dazu zwang, weiterzulesen. Mit dem Ende hätte ich so dann doch nicht gerechnet und hat mich dementsprechend positiv überrascht. Im Großen und Ganzen habe ich mich doch gut unterhalten gefühlt, manchmal braucht es eben zwischendurch auch mal leichte, seichte Lesekost, vergleichbar mit einem kurzweiligen Sonntag-Abend-Schnulzenfilm. Klingt jetzt irgendwie komisch, ist aber schwer mit Worten zu erklären. „Nachts in meinem Haus“ von Sabine Thiesler ist keinesfalls Krimi oder Thriller (was das Buchcover aber auch nicht verspricht) und ich kann gut nachvollziehen, warum eingefleischte Thiesler-Fans mehr als enttäuscht von diesem Buch sind. Das was an Klischees, Oberflächlichkeit und Unglaubwürdigkeit zu viel war, war an Spannung und Nervenkitzel definitiv zu wenig. Ich hatte mir weit mehr erwartet. Dennoch fand ich die Story stellenweise wirklich unterhaltsam, der Einstieg war spannend, das Ende überraschend und der Plot interessant, nur war die Umsetzung insgesamt leider etwas unglücklich. Schade! 

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  • Unerwartetes Ende

    Nachts in meinem Haus
    brauneye29

    brauneye29

    03. February 2017 um 17:23

    Zum Inhalt:  Mord und Intrige in der Toskana Tom ist ein anerkannter Kunstmaler, dazu reich und glücklich verheiratet. Alles läuft perfekt für ihn. Bis eines Nachts in seinem Haus etwas Schreckliches passiert. Unter Schock flieht er in ein toskanisches Bergdorf. Doch was ihm zunächst wie das Paradies erscheint, entpuppt sich schnell als Hölle. Tom hält das Alleinsein nicht aus, fühlt sich eingesperrt und verfolgt. Als er begreift, dass er niemandem mehr vertrauen kann, auch seinen Freunden nicht, ist es zu spät: Er trifft eine verhängnisvolle Entscheidung. Meine Meinung: Immer wieder dachte ich während der Lektüre "Pass auf wem du vertraust". Das Buch war sehr spannend und der Schreibstil sehr gut lesbar. Das Ende kam für mich doch sehr überraschend,  damit hatte ich nicht gerechnet. Zum Schluß hin habe ich mehrfach gedacht, wie man auf den paar Seiten noch eine Lösung hinkriegen soll, aber das ist der Autorin durchaus gelungen. Fazit: Lesen!

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