Nachts in meinem Haus

von Sabine Thiesler 
3,8 Sterne bei84 Bewertungen
Nachts in meinem Haus
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Positiv (53):
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Unterhaltsamer Roman mit einigen Längen

Kritisch (13):
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Das war eine der merkwürdigsten und absurdesten Geschichten, die ich je gelesen habe. Kann ich nicht empfehlen.

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Inhaltsangabe zu "Nachts in meinem Haus"

Tom ist ein anerkannter Kunstmaler, dazu reich und glücklich verheiratet. Alles läuft perfekt für ihn. Bis eines Nachts in seinem Haus etwas Schreckliches passiert. Unter Schock flieht er in ein toskanisches Bergdorf. Doch was ihm zunächst wie das Paradies erscheint, entpuppt sich schnell als Hölle. Tom hält das Alleinsein nicht aus, fühlt sich eingesperrt und verfolgt. Als er begreift, dass er niemandem mehr vertrauen kann, auch seinen Freunden nicht, ist es zu spät: Er trifft eine verhängnisvolle Entscheidung . . .

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453439122
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:11.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Goch9s avatar
    Goch9vor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Unterhaltsamer Roman mit einigen Längen
    Falsche Entscheidung

    Tom und Charlotte Simon führen eine harmonische und liebevolle Ehe. Das hindert Tom allerdings nicht daran, während einer beruflichen Abwesenheit von Charlotte, diese mit ihrer besten Freundin Leslie zu betrügen. Tom und Charlotte wohnen sehr abgelegen. Nach einem romantischen Stelldichein mit Leslie schrecken Tom ungewohnte Geräusche im Ha auf. Aufgrund eines Gewitters ist der Strom ausgefallen. Mit einer Harpune versucht Tom erst gar nicht den Einbrecher zu stellen, sondern schießt direkt in die Dunkelheit. Mit Schrecken erkennt er, dass er Charlotte mit der Harpune an die Küchentür genagelt hat.
    Tom holt René, Ehemann von Leslie und Rechtsanwalt, zur Hilfe. Dieser rät ihm Deutschland sofort zu verlassen und sich in Italien zu verstecken.
    Für Tom beginnt eine Odyssee.

    Der Beginn des Romans ist unheimlich spannend. Die Tat oder das Unglück katapultieren den Leser gleich in Toms Welt. Der Rückblick auf Toms erste Ehe und wie ihm da mitgespielt wurde, ist ebenfalls interessant. Danach war mir Tom einfach zu passiv. Die Szenen seiner ersten Ehe zeigen zwar, dass er andere für sich agieren lässt, aber dieses Gottvertrauen gegenüber René, den er ja auch noch mit seiner Frau betrügt, halte ich für etwas übertrieben.
    Die einzelnen Figuren sind von Frau Thiesler sehr gut ausgearbeitet , sodass bei Toms Passivität sein Weg vorgezeichnet ist. Die Gruppe um Charlotte und Tom zeigt ganz besonders diese Hassliebe zwischen den Reichen und Wichtigen der Schickeria.
    Die italienische Szenen zwischen Donato und Gabriella Neri empfinde ich wohltuend und unterhaltsam. Toms Leiden und Verzweiflung wäre sonst zu viel geworden.
    Alles in allem ist es ein unterhaltsamer Roman/Krimi mit einigen Längen.

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    Fleur91s avatar
    Fleur91vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Das war eine der merkwürdigsten und absurdesten Geschichten, die ich je gelesen habe. Kann ich nicht empfehlen.
    Was auch immer ich da gelesen habe...

    In dem Buch geht es um den reichen Maler Tom,  in dessen Haus etwas passiert, dass sein Leben und das Leben seiner Freunde für immer verändern wird.

    Das war eine der merkwürdigsten und absurdesten Geschichten, die ich je gelesen habe.
    Zum einen gibt es niemanden in diesem Buch, der irgendwie sympathisch ist. Nicht eine Person, mit der ich mitgefiebert hätte oder Mitleid hatte.

    Die Nebenfiguren haben unnötig viel Raum bekommen, vor allem der italienische Polizist Donato. Was interessiert mich seine Eheprobleme? Diese Kapitel habe ich immer übersprungen. Immer wenn es vielleicht mal interessant wurde, wurde das Tempo rausgenommen. Ja, es ist kein Thriller und das habe ich auch nicht erwartet, aber der gute Anfang wurde komplett zunichte gemacht. Jeder Funke Spannung wurde wieder im Keim erstickt.

    Die Polizei in diesem Buch ist allgemein absolut dämlich. Tut mir leid, aber das muss man so sagen. Und nicht nur die Polizei. Die Charaktere handeln so absurd und nicht nachvollziehbar...

    Dennoch habe ich es bis zum Ende gelesen, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Für mich ist dieses Buch sein Geld nicht wert. Ich kann es absolut nicht empfehlen.

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    Sakle88s avatar
    Sakle88vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Unnötige Längen und unnötige Geschichten zu Nebencharakteren
    Konnte mich nicht ganz überzeugend

    Inhalt:
    Tom ist ein berühmter Kunstmaler der mit seiner Frau Charlotte in Hamburg lebt. Sie haben ein schönes Leben bis es Nachts zu einem schrecklichen Vorfall kommt und Tom dadurch panisch nach Italien flüchtet. Doch dort findet er nicht das Paradies, er verfällt in eine Einsamkeit die ihm das Gefühl der Verfolgung vermittelt.
    Doch als wäre das nicht alles schon schlimm genug, wird ihm langsam bewusst das er niemandem mehr trauen kann, nicht mal mehr seinen Freunden. Bis es soweit kommt, dass er eine Entscheidung trifft dessen Folgen nicht schlimmer sein könnten.

    Meine Meinung:
    Zuerst einmal das Cover ist wirklich sehr schön, doch in meinen Augen hätte ich da eine andere Geschichte hinter erwartet.
    Der Schreibstil war angenehm leicht und flüssig zu lesen. Er hat es geschafft das ich das Buch unbedingt weiter lesen wollte. Doch leider sind unnötige Längen vorhanden. Außerdem wurden Erzählungen von Nebencharakteren ausgepackt, wo ich mich gefragt habe was da jetzt der Sinn hinter sein soll, denn mit der eigentlichen Handlung hatte es recht wenig zu tun. Es war nett, hätte aber nicht sein müssen.
    Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, somit konnte man  sich eigentlich gut einfühlen, sofern man Sympathien für den entsprechenden Charakter hegt. Aber es ist eindeutig zu erkennen wer gerade spricht. Es gibt auch einige Zeitsprünge in die Vergangenheit. Die in manchen Situationen wirklich Sinn ergeben und bei manchen nicht hätten sein müssen.

    Die Charaktere... Tom mochte ich von Anfang an und ich konnte auch gut verstehen wie es ihm gerade ging.
    Es ist schon erschreckend was er hier durchmachen muss.
    Wie schnell Vertrauen zu Verrat wird.
    Rene ist schwierig. Ich konnte seine Gründe für sein handeln schon verstehen aber absolut nicht nachvollziehen.
    Er war mir wirklich unsympathisch.
    Leslie weiß ganz genau wie sie das bekommt was sie will. In meinen Augen ist sie verwöhnt und verzogen. Und auch sie ist einfach falsch.
    Ich konnte ihr Handeln so gar nicht verstehen und viel schlimmer fand ich das was sie so von sich gegeben hat.

    Durch die unnötigen Längen verliert das Buch einfach an Spannung, was sehr schade ist, denn die Handlung hat absolut potenzial.
    Und dann dieses Ende, ich möchte nicht spoilern, aber das Ende hat mir absolut nicht gefallen. Aber wie alles was ich schreibe, ist es nun mal meine ganz persönliche Meinung.

    Fazit:
    Ein Buch das durchaus spannend ist, aber durch die unnötigen Längen einfach nicht ganz das war was ich erwartet habe.
    Daher gibt es von mir 3,5 Sterne aber durchaus eine Leseempfehlung für jeden der nichts gegen Längen und deutliche Hintergrundgeschichten hat.

    Vielen lieben Dank an das Bloggerportal Random House und den Heyne Verlag für das Reziexemplar, das meine Meinung in keinster Weise beeinflusst hat :)

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    Hellomymedias avatar
    Hellomymediavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Grandios!
    Wem kann ich trauen?

    Ich hatte mal wieder Lust auf einen guten, spannenden und beklemmenden Thriller. Das war der Grund, weshalb ich den Titel „Nachts in meinem Haus“ von Sabine Thiesler anfragte. Das Buch kam an und es lag auch gar nicht erst lange auf meinem SuB, sondern wurde schnell und innerhalb eines Tages ausgelesen. Der Roman hat sehr gemischte Kritiken bekommen – und welcher Seite ich mich anschließen werde, erfahrt ihr in der folgenden Rezension.





    Worum geht’s?

    Tom ist ein anerkannter Kunstmaler, dazu reich und glücklich verheiratet. Alles läuft perfekt für ihn. Bis eines Nachts in seinem Haus etwas Schreckliches passiert. Unter Schock flieht er in ein toskanisches Bergdorf. Doch was ihm zunächst wie das Paradies erscheint, entpuppt sich schnell als Hölle. Tom hält das Alleinsein nicht aus, fühlt sich eingesperrt und verfolgt. Als er begreift, dass er niemandem mehr vertrauen kann, auch seinen Freunden nicht, ist es zu spät: Er trifft eine verhängnisvolle Entscheidung...





    Gleich zu Beginn schafft es die Autorin, den Leser gut ins Geschehen zu integrieren. Man fühlt sich sofort in das Geschehen hineinversetzt und verfolgt gebannt den Handlungsverlauf. Mit den Figuren bin ich recht gut zurechtgekommen, sie verhielten sich überzeugend realistisch. Schade war lediglich, dass einige Personen dadurch, dass andere sehr im Rampenlicht standen, in den Hintergrund gerückt wurden und nicht näher beleuchtet.



    Sehr positiv hervorzuheben ist die sachliche Erzählweise. Die Autorin schildert keine besondere Sympathie ihrerseits zu irgendwelchen Figuren, was ich lobenswert in dieser Art von Geschichte finde. Als Leser stellt man sich nämlich andauernd die Schuldfrage, da es in diesem Buch keinen richtigen Bösewicht gibt, sondern jeder einzelne sich auf spannende Art verhält, fernab von festgelegten Werten wie Gut und Böse.



    Ist das jetzt richtig, wie sich diese Person verhält? Was würde man selbst tun? Mit welcher Figur kann ich mich am meisten identifizieren? Wem kann man trauen?



    Dabei verhalten sich alle Protagonisten äußerst realistisch und glaubwürdig. Mal aus einer Laune heraus, mal lang geplant, mal aus purer Verzweiflung, mal aus purer Bösartigkeit, mal aus Liebe. Das ist es, was das Buch auch im Nachhinein so spannend macht. Zu beobachten, zu welchen Mitteln man greift, um seine eigene Haut zu retten.



    Die Autorin verzichtet dabei auf rasante Spannung, sondern legt Wert auf eine ruhige und bedachte Erzählweise, die dem Buch sehr gut tut. Im Roman ändert sich häufig die Erzählperspektive, was den Lesefluss nicht im Geringsten gestört hat, sondern zu dem anzuerkennenden Effekt führt, dass man jede Figur auf ihre bestimmte Art und Weise nachvollziehen kann. Jeder Mensch wirkt dabei so realistisch unberechenbar.



    Jedoch finde ich, dass das Buch etwas kürzer hätte sein können. Es kommt während dem Lesevorgang niemals Langeweile auf, beim nachträglichen Revuepassieren fiel mir jedoch auf, dass man allein auf die Handlung konzentriert die Geschichte viel schneller hätte erzählen und trotzdem die atmosphärische Dichte rund um die vielschichtigen Figuren beibehalten können.





    Wie gut ist es?

    „Nachts in meinem Haus“ ist ein äußerst lesenswerter Roman, der durch seine realistischen und nachvollziehbaren Charaktere lebt. Es bedarf also nicht immer einem Bösewicht, um eine spannende und erschreckende Geschichte zu erzählen. Große Leseempfehlung!

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    Missi1984vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Das Cover fande ich der Hammer, das Buch selbst fände ich sehr spannend
    So schnell kann das Geld einen Probleme machen , und beste Freunde Feinde werden

    Nachts in meinem Haus. Charlotte ist Glücklich verheiratet lebt mit Tom zusammen, sie ist eine erfolgreiche Autorin und sehr auf nicht zuhause, Tom ist Maler und verdient sehr gut damit. Durch Tom seine erste Ehe, hat er Millionen erhalten und ist so stink Reich. In Charlottes Abwesenheit hat Tom ein verhälnis mit Leslie die Frau von Toms besten Kumpel. Nachts hörten Tom und sein verhälnis ein Geräusch und sie gegen von einem Einbruch aus , Strom Ausfall macht dieses nicht besser, und Tom sieht nur eine schwarze Gestalt und Schießt ,der Einbrecher war niemand anders als seine Frau Charlotte. Tom sein bester Freund und Anwalt , hilft ihm und Tom soll verschwinden. Nur leider bekommt sein bester Kumpel mit das Tom ein verhälnis mit seiner Frau Leslie hat und so hilft er ihn nicht mehr er möchte ihn nur noch Bluten sehen und Tom seine Millionen haben....

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    Buchstabenschatzs avatar
    Buchstabenschatzvor einem Jahr
    Kurzmeinung: italienischer Reiseführer
    unnötig in die Länge gezogen

    zum Inhalt
    Tom Simon ist Maler, kann davon sehr gut mit seiner Frau Charlotte im schönen Hamburg leben. Bis ihm ein dummes Missgeschick, eines Nachts einen dicken Strich durch die Rechnung macht. Er muss untertauchen und wählt dafür ein kleines Haus in der einsamen Toskana. Das Allein sein und die ewige Angst entdeckt zu werden, geben ihm den Rest, doch pötzlich sieht er einen Weg, alles wieder gerade zu rücken..... Aber ob das der richtige Weg ist?


    meine Meinung
    Ich bin sehr zwiegespalten. Die Geschichte hat soviel Potenzial, ist aber meiner Meinung nach total stümperhaft umgesetzt worden.
    Kommen wir erst mal zum Positiven.
    Es ist wirklich herausragend leicht und schnell zu lesen, der Schreibstil ist grandios. Die Grund Geschichte an sich ist super und lässt sich gut verfolgen, auch wenn man anfangs schon alle Strippenzieher kennt und benennen kann, ist es dennoch spannend zu erleben, wie alle miteineander fungieren.
    Was mich extrem über das ganze Buch hinweg störte waren die ewigen italienischen Wörter... Sämtliche Straßen und Plätze wurden getreu benannt.
    Er erinnerte sich noch gut, ging vom Bahnhof die Viale Giuseppe Mazzini in östlicher Richtung, lief dann an der Porta Ovile über die Piazza San Francesco bis in die Gärten der Fonti di Follonica. Und so geht es durchweg... ich kam mir vor wie in einem Reiseplaner. 
    Der Wein war nicht Wein sondern Vino. bei Dialogen kommen Antworten wie va bene, D'accordo, tesoro oder mezzogiorno zu Tage....Soll ich wirklich ein italienisch Wörterbuch zur Hand nehmen um dieses Buch hinreichend zu verstehen? Und dieser Widerspruch.... Italiener unterhalten sich in Italien deutsch (bzw so geschrieben für uns Leser), aber bei jedem 5 Satz werden einige Wörter vergessen zu übersetzen? Eine Frau kocht! : Farfalle con tonno, pomodori, olivi, aglio, olio e prezzemolo...... im Ernst???
    Der nächste Punkt der mich stört sind die ganzen Nebengeschichten, die weder interessant sind, noch in irgendwelchem relevanten Zusammenhang zum Hauptplot stehen. So kann man das Buch auch in die Länge ziehen... locker doppelt so lang.
    Das Cover des Schutzumschlages ist zwar sehr schön, aber es passt irgendwie gar nicht zum Buch... es sagt nichts über das Buch aus, eher verspricht es falsches.... und ich finde auch den Buchtitel unglücklich gewählt und ein wenig irreführend.
    Das Ende ist übrigens total daneben...aber das ist wirklich Geschmackssache.
    Trotz der vielen negativen Punkte habe ich mich dennoch gut unterhalten gefühlt und gebe dem Buch
    3 ★★★

    Das Buch wurde mir vom Heyne Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Packend!

    Die Story ist:

    Packend! Und zwar von der ersten bis zur allerletzten Seite. Einige wirklich unerwartete Wendungen haben es mir unmöglich gemacht dieses Buch aus der Hand zu legen. Alles in allem steht der Roman unter der Frage: „Wie weit geht ein Mensch, wenn er nichts mehr zu verlieren hat?“ Am Ende des Buches stellt man sich beinahe automatisch die Frage:

    Was würdest du tun?

    Das Cover:

    Ist wirklich sehr schön und es macht Lust darauf, den Roman zu lesen.Leider ist das matte Papier sehr anfällig für Verschmutzungen. Das Design passt perfekt zum Buch- vorallem die Lich/Schatten Effekte über dem Gesicht lassen darauf schließen, worum es im Buch geht.

    Die Charaktere sind:

    ..zwar nicht einzigartig, aber trotzdem okay. Natürlich findet man einige Klischee-Charaktere wieder. Die Charakterentwicklung, vorallem bei Tom, hat mich dagegen vollkommen überzeugt. An seinem Beispiel erkennt man sehr gut, wie einige Ereignisse einen Menschen ändern können. Am wenigsten mochte ich Leslie. Sie kam mir immer sehr verzogen und falsch vor. Durch den ständigen Sichtweisenwechseln, der meist von Kapitel von Kapitel vonstatten ging, konnte man jede Person kennenlernen. So lie sich auch die Polizeiarbeit oder Leslies (nennen wir es einfach mal) Gehabe nachvollziehen.

    Der Schreibstil:

    ..war anfangs gewöhnungsbedürftig. Die Autorin geizt nicht an Beschreibungen der Ungebung oder Charaktere. Auch die Flashbacks, die ab und an eingebaut wurden, haben mir weniger gefallen. Naürlich waren diese Reisen in die Vergangenheit wichtig um die Story zu verstehen, aber teilweiße waren es einfach zu viele. Dadurch hat der Spannungsbogen in der Mitte des buches doch sehr gelitten.


    Ich empfehle dieses Buch:

    ..vorallem den Menschen ,die auf der suche nach einem richtig gutem Thriller sind. Krimifreunde würden bei dieser Geschichte eher zu kurz kommen, da der Anteil von Polizeiarbeit sich wirklich in Grenzen hält. Leser, die gerne Bücher lesen, die sich mit menschlichen Abgründen beschäftigen , dürften hier ebenfalls auf ihre Kosten kommen.

    FAZIT

    Dieses Buch hat mich gefesselt und wirklich gut unterhalten. Die Langatmigen Stellen in der Buchmitte kann man da getrost verzeihen. Auch der Schreibstil war, nach kurzer Gewöhnungszeit, sehr ansprechend und vorallem sehr Bildgewaltig. Durch den ständigen wechsel der Sichweisen wurde es niemals langweilig. Man bekam von jeder Problem’front‘ etwas mit. Dieser Roman bekommt von mir gute 3 von 5 Sternen.

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    olga_oreschkins avatar
    olga_oreschkinvor einem Jahr
    "Nachts In Meinem Haus" Sabine Thisler/"Ночи в моем доме" Сабина Тислер


    Meine Meinung:


    So was passiert bei mir in zweitem Mal: Mir gefallt keine einzige Person im Buch, aber ich finde es sehr spannend,interessant und richtig gut. 
    Warum?
    Ich denke, zeigt das die Neveau von Autor(in), weil, wenn im Buch als Hauptperson süßen, netten Junge (süßes, nettes Mädchen), es leichter ist, ein Buch zu lieben. Aber, wenn  alle Personen im Werk negative Charektere haben, Schriftsteller muss groß begabt und intelligent sein. Braucht man sehr gut psychologie verstehen. In diesem Buch habe ich das gefunden und bin ganz überrascht, weil ich das als ein von den Bücher, von denen man nichts neues gelernt wird, genommen habe.
    Die Personen in Buch kennen keine Liebe. Die nutzen diesen Wort, aber wissen keine Bedeutung von den. Einziges,was für ihnen wichtig ist, ist es Geld.
     Ich habe so viele unterschiedliche Endungen übergelegt, aber so was habe ich nicht gedacht. 
    Und als die Autorin beschreibt die Sonne, Luft usw... ich hatte ein Gefühl, dass ich das richtig fühle, so schöne Schreibweise hat sie.


    Inhalt:
    Mord und Intrige in der Toskana Tom ist ein anerkannter Kunstmaler, dazu reich und glücklich verheiratet. Alles läuft perfekt für ihn. Bis eines Nachts in seinem Haus etwas Schreckliches passiert. Unter Schock flieht er in ein toskanisches Bergdorf. Doch was ihm zunächst wie das Paradies erscheint, entpuppt sich schnell als Hölle. Tom hält das Alleinsein nicht aus, fühlt sich eingesperrt und verfolgt. Als er begreift, dass er niemandem mehr vertrauen kann, auch seinen Freunden nicht, ist es zu spät: Er trifft eine verhängnisvolle Entscheidung . . ."


    ich bin ganz froh, dass ich dieses Buch genommen habe. Und es bekommt von mir 4,5/5

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    Bonbosais avatar
    Bonbosaivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein herausragender Thriller voller Neid, Intrigen und menschlicher Abgründe.
    Spannung bis zum Ende

    Die großartige Schreibweise der Autorin gefällt mir, kurz und prägnant schildert sie die Handlungen in ihren Büchern.

    Ihre Romane sind sich in etwa ähnlich (Schauplätze in der Toskana) und doch sind sie sehr verschieden.

    Ich habe alle Bücher von Sabine Thiesler gelesen, sie kamen unterschiedlich bei mir an.

    Während ich "Versunken" grandios fand, hat mir das letzte Buch "Draußen stirbt ein Vogel" überhaupt nicht gefallen.

    Dieses hingegen hat mich wieder total gefesselt, direkt auf der ersten Seite fing es spannend an.

    Erzählt wird wie es Tom geht, nachdem er einen Einbrecher in seinem Haus überrascht hat, unterbrochen von kurzen Rückblenden in Toms Vergangenheit. Seine Ängste, Sorgen, seine Verzweiflung und seine Einsamkeit waren deutlich zu spüren. Ich habe mit Tom gelitten und gezittert.

    Es geht um die Frage, ob Tom gefunden wird und die Ereignisse der fraglichen Nacht ans Licht kommen oder ob Tom dauerhaft auf der Flucht bleibt.

    Sehr fesselnd geschrieben, einfach locker und flüssig, und auch die Protagonisten Gabriella und ihr Carabiniere Donato Neri überraschen in diesem Buch.

    Das Ende war für mich so nicht vorhersehbar.


    Fazit:
    Ein herausragender Thriller voller Neid, Intrigen und menschlicher Abgründe. 

    Kommentare: 2
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    miissbuchs avatar
    miissbuchvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Irgendwie werde ich von Buch zu Buch enttäuschter von Thiesler.
    Nachts in meinem Haus. Sabine Thiesler

    Infos zum Buch

    Titel: Nachts in meinem Haus
    Autor: Sabine Thiesler
    Seiten: 512
    Verlag: Heyne
    Handlungsort: Hamburg, Deutschland; Toskana, Italien
    Erstveröffentlichung: 09. Januar 2017

    Infos zum Autor

    „Sabine Thiesler, geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie arbeitete einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen und auf der Bühne und schrieb außerdem erfolgreich Theaterstücke und zahlreiche Drehbücher fürs Fernsehen (u.a. Das Haus am Watt, Der Mörder und sein Kind, Stich ins Herz und mehrere Folgen für die Reihen Tatort und Polizeiruf 110). Bereits mit ihrem ersten Roman Der Kindersammler stand sie monatelang auf der Bestsellerliste. Ebenso mit den folgenden Büchern Hexenkind, Die Totengräberin, Der Menschenräuber, Nachtprinzessin und Bewusstlos.“ (Quelle)

    Aussehen

    DEtwas das häufig dazu bewegt ein Thiesler-Buch zu kaufen sind die Cover. Ich finde diese wirken immer sehr geheimnisvoll und sind immer auf eine besondere Art gestaltet. Auch dieses Cover finde ich wieder sehr verschwörerisch und düster. Ich gehe davon aus, dass es sich bei der Person auf dem Cover um eine Frau handelt, die leuchtend blauen Augen passen sehr gut zu den kleinen blauen Farbakzenten auf dem Cover. Die helle Haut hebt sich sehr gut vom sonst sehr schwarzen Cover ab. Der Titel und der Name der Autorin sind gut leserlich.

    Inhalt des Buches

    „Tom ist ein anerkannter Kunstmaler, dazu reich und glücklich verheiratet. Alles läuft perfekt für ihn. Bis eines Nachts in seinem Haus etwas Schreckliches passiert. Unter Schock flieht er in ein toskanisches Bergdorf. Doch was ihm zunächst wie das Paradies erscheint, entpuppt sich schnell als Hölle. Tom hält das Alleinsein nicht aus, fühlt sich eingesperrt und verfolgt. Als er begreift, dass er niemandem mehr vertrauen kann, auch seinen Freunden nicht, ist es zu spät: Er trifft eine verhängnisvolle Entscheidung . . .“ (Klappentext). Wie ihr sicher wisst ist es eigentlich nicht meine Art den Klappentext als Inhaltangabe zu verwenden, aber bei diesem Buch weiß ich einfach nicht, was ich anderes schreiben soll. Diese 8 Sätze geben wunderbar und mit genauso viel Spannung, wie das Buch geschrieben wurde, wieder, worum es in dem Buch geht. Um Tom der auf der Flucht ist und um Tom der anscheinend keine Freunde hat. Und das war es dann im Großen und Ganzen auch schon. Ich habe mich voller Vorfreude an dieses Buch gewagt, da ich ja schon von Und draussen stirbt ein Vogel nicht so sehr begeistert war. Und als ich angefangen habe zu lesen fühlte ich mich in die Zeit zurückversetzt in der ich die ersten Bücher von Thiesler gelesen habe. Spannung vom ersten Wort an, detailierte Beschreibungen der Umgebung und eine Atmosphäre in die man einfach hineintauchen konnte -fantastisch. Voller Erwartung habe ich die ersten ca. 80 Seiten verschlungen. Und auf einmal gab es einen lauten Knall und alles war anders. Die Spannung, die Thiesler auf diesen ersten Seiten scheinbar so mühelos aufgebaut hat war verpufft und ich war zeitweise richtig genervt von diesem Buch.
    Die Grundidee des Buches gefällt mir auch jetzt noch wirklich gut, nur die Umsetzung hat mich nicht so ganz überzeugt. Das lag zum einen daran, dass ich sämtliche Charaktere nicht sonderlich sympathisch fand, weil dieses Buch in einer Gesellschaft spielt, in der ich nicht zuhause bin und auch nicht zuhause sein möchte. Zum anderen lag es an der vorerst fehlenden Intergrundinformation über die Beziehungen und die Herzlichkeit untereinander. Dieses kam dann mit einem Rückblick in das Jahr 1998. Hier ging es ebenfalls um Tom und eine frühere Beziehung, sowie der Übergang zu seiner jetzigen. Ich muss ehrlich gestehen, ich habe aus diesem Teil des Buches, der nicht sonderlich kurz war, nicht viel für die aktuelle Handlung mitgenommen. Weder ein direktes Motiv für all die Taten, noch viele nützliche Informationen zu den Personen, diese Seiten hätte man sich – meiner Meinung nach – auch schenken können.
    Obwohl ich schon davon ausgegangen bin, dass nicht mehr wirklich viel passiert, war der Drang, das Buch zu Ende zu lesen, doch sehr groß. Ich glaube es lag an meiner Hoffnung in Thiesler, dass doch noch eine überraschende Wende kommt und sie ein Buch liefert, wie sie es früher häufiger getan hat. Diese Hoffnung wurde allerdings nicht erfüllt, dafür kam am Ende trotzdem nochmal etwas Spannung auf, die mich aber nur schwer mitreißen konnte.

    Fazit

    Ich bin nicht wirklich überzeugt von diesem Buch. Kann im Nachhinein auch nicht verstehen, was die Frau auf dem Cover zu bedeuten hat und finde es sehr traurig, dass in diesem Werk eine „Freundschaft“ gezeigt wird, wie man sie sich auf keinen Fall vorstellt. Der Schreibstil und die Beschreibung der Kulisse waren wie immer sehr gelungen, aber das Buch war mit unnötigen Handlungssträngen gefüllt, welche nicht wirklich etwas zum eigentlichen Geschehen beigetragen haben. Ich kann und werde nur 3 Sterne vergeben, da ich den Abfall der Spannung wirklich sehr drastisch und das Buch im Allgemeinen zu langweilig fand.

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