Sabine Thiessler Sabine Thiessler: Hexenkind

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Inhaltsangabe zu „Sabine Thiessler: Hexenkind“ von Sabine Thiessler

[Sabine Thiessler: Hexenkind Taschenbuch (Gebraucht - Gut) Heyne 2007 4. Auflage]
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  • Kein Roman, eher ein Thriller - Excellanté

    Sabine Thiessler: Hexenkind
    Leseherz

    Leseherz

    07. May 2016 um 08:26

    Man lebt unbesorgt mit seiner Familie in Italien und man weiß, nichts, aber auch rein gar nichts kann einen erschüttern… Wenn man daran glaubt, sollte es auch so sein. Sarah, geboren in Berlin war einige Zeit mit Franky zusammen. Gemeinsam hatten sie Elsa, die gewaltig am schreien war und nur schwer zu beruhigen. Nachbarn waren genervt – man dachte einfach, dass es eine Laune der Natur war, bis Elsa angefangen hatte mit Zahlen zu spielen und so ersichtlich wurde, dass Elsa schlau war. Sehr schlau! Seitdem hörte sie auf zu schreien und sich bei allem, egal ob es gut gemeint war, zu wehren und um sich zu hauen. Dennoch, eines Tages rastete Franky aus (Drogen- und Alkoholabhängig) und schlug Sarah. Hilfesuchend flüchtete sie zu Romano und da veränderte sich das Leben schlagartig. Sie gingen gemeinsam nach Italien, bauten zusammen eine Zukunft auf und bekamen Eduardo, oder auch Edi genannt… Elsa fühlte sich etwas zur Seite geschoben, da Edi, logischerweise der kleine Bruder, anfangs mehr Aufmerksamkeit bekam. Doch bei seinem 2. Geburtstag lief Edi zu einem See und fiel ins Wasser. Mehrere Minuten lang bekam sein Gehirn kein Sauerstoff – auch wenn er überlebte, er war geistig massiv zurück geblieben. Teresa, die Großmutter, verhätschelte Edi dermaßen, dass er immer mehr in die Breite ging. Elsa, die die Schule absolvierte und dann studierte, ließ sich dann nur noch selten im Elternhaus blicken. Sie lernte Antonio kennen und dachte, sie habe den Richtigen gefunden. Bis Sarah, ihre Mutter kam und ihm den Kopf verdrehte. Dies konnte Elsa ihrer Mutter nicht verzeihen und ging zu Romano. Er blieb bei Sarah..In einem abgelegenem Haus, was Enzo einst mit seiner ersten Frau gehörte (sie starb als sie versehentlich eine giftige Substanz trank und im Haus tot aufgefunden wurde), zog Sarah sich mit ihrer Malerei zurück und empfing dort ihren Liebhaber. Elsa konnte irgendwann Antonio vergessen und lernte „Amadeus“ kennen. Sie fühlte sich sofort von ihm angezogen und wurde nach nur wenigen Wochen schwanger. Jedoch nahm auch dies kein gutes Ende – Amadeus war Franky, Elsas leiblicher Vater! Er tauchte im Hause von Sarah auf und alle waren erschüttert über diese Neuigkeit. Für Elsa war klar, dass sie dieses Kind nicht bekommen kann und bat ihre Freundin Anna um Hilfe. Sie traf sich mit Stefano und er überreichte ihr zwei Medikamente, um das kleine Leben auf eigene Faust abzutreiben….. Elsa wollte sich rächen und wandte sich an Edi. Sie bläute ihm ein, die Mama ins Paradies hinauf zu schicken, so wie er das mit seinen Kaninchen macht. „Morgenrot – alle tot“! Eines Nachts schlich Edi aus dem Bett, mit Messer und Taschenlampe und brachte seine eigene Mutter im Schlaf um. Man fand sie einige Tage später und im Verdacht geriet Romano. Elsa kehrte ins Haus zurück und kümmerte sich derweil um das blutdurchtränkte Laken und reinigte das Zimmer, bis ein Unwetter auf kam und Elsa auf sich allein gestellt war. Edi, immer noch in diesem Mordwahn, ging erneut zu diesem Haus, warf die Scheibe mit einem Stein ein und brachte seine Halbschwester um. Enzo, der Vater von Romano, der den Verlust von Sarah nicht eine Minute verarbeiten und begreifen konnte, fuhr mit einem Benzinkanister zu diesem Haus, wusste jedoch nicht, dass sich Elsa dort befand und steckte in Brand. Erst bei den Löscharbeiten fand man ihre verkohlte Leiche.Romano befand sich während des zweiten Mordes in U-Haft und man konnte ihm den Mord an seine Frau nicht nachweisen… Erst als er mit Edi eines seiner weiteren Kaninchen in den Wald brachte, erschrak er und das was er sah, war auch gleichzeitig sein Todesurteil…   An und für sich ein sehr guter… Thriller und nicht Roman! Aber besonders bei der Szene, wo Elsa sich die Tabletten einwirft, um das Kind alleine abzutreiben, ist NICHT für schwache Nerven!

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