Sabine Thomas.

 4,1 Sterne bei 43 Bewertungen
Autorenbild von Sabine Thomas. (©Privat)

Lebenslauf von Sabine Thomas.

Geboren 1955, im Ruhrgebiet aufgewachsen, seit Anfang 2019 mit Beginn des Ruhestandes in Bonn lebend.
Rechtsanwältin für Familienrecht von 1984 bis Ende 2018. 

In zweiter Ehe verheiratet. 

Bisherige Veröffentlichungen:

„Und konnten es einfach nicht fassen“ 2013 (auch als Taschenbuch und Hörbuch, eingelesen von Desirée Nosbusch), 

„Hell wie der Mond und stark wie Eisen“ 2016.

„Ein alter Schmerz“ - Rheinhausen-Krimi 2019, nominiert für den Literaturpreis Ruhr 2020

„Diese Dinge verschwinden nicht so leicht“ 2021


Botschaft an meine Leser

Hallo, liebe Literaturverrückte! Mein viertes Buch ist erschienen. Es heißt „Diese Dinge verschwinden nicht so leicht“ und ist mein persönlichstes, ein Familienroman und Porträt einer Frau über fünfzig Jahre, nämlich 1943 bis 1993. So gesehen kann man es auch als historischen Roman verstehen: Beim Lesen der mehr als 400 Seiten erfährt man jede Menge Zeitgeschichtliches: Kriegsgeschehen, Flucht, deutsche Teilung, Wiedervereinigung. Die Erzählung ist in Posen, in Norddeutschland und im Ruhrgebiet angesiedelt. Ich freue mich sehr, diesen meinen Herzensroman jetzt vorlegen zu können! 

Alle Bücher von Sabine Thomas.

Cover des Buches Und konnten es einfach nicht fassen (ISBN: 9783548612454)

Und konnten es einfach nicht fassen

 (26)
Erschienen am 07.01.2015
Cover des Buches Diese Dinge verschwinden nicht so leicht (ISBN: 9783985273300)

Diese Dinge verschwinden nicht so leicht

 (7)
Erschienen am 21.12.2021
Cover des Buches Ein alter Schmerz: Rheinhausen-Krimi (ISBN: B07YLWBDXZ)

Ein alter Schmerz: Rheinhausen-Krimi

 (5)
Erschienen am 30.09.2019
Cover des Buches Hell wie der Mond und stark wie Eisen (ISBN: 9783945710012)

Hell wie der Mond und stark wie Eisen

 (4)
Erschienen am 01.03.2016
Cover des Buches Und konnten es einfach nicht fassen (ISBN: 9783844908206)

Und konnten es einfach nicht fassen

 (1)
Erschienen am 13.09.2013

Neue Rezensionen zu Sabine Thomas.

Cover des Buches Diese Dinge verschwinden nicht so leicht (ISBN: 9783985273300)
H

Rezension zu "Diese Dinge verschwinden nicht so leicht" von Sabine Thomas.

Diese Dinge verschwinden nicht so leicht
HubertMvor 10 Monaten

Nach den ersten Zeilen und einigen Seiten querlesen habe ich das Buch der Autorin Sabine Thomas erst einmal zur Seite gelegt: es  ist keine leichte Kost!


Die Beschreibung von Verwundeten, Sterbenden und die Bilder, die zur Zeit in den Medien zu sehen sind zeigen Menschen, die wie Elisabeth schwer an den körperlichen und seelischen Folgen ihrer Flucht vor dem Krieg leiden.


"Diese Dinge verschwinden nicht so leicht", sie verändern den Menschen und bleiben immer Teil des Leben und  werden oft auf die Kinder übertragen, die mit ihnen an den Folgen leiden.


Wenn Elisabeth, die wie viele  Vetriebene als junges Mädchen und Haus und Hof in Oberschlesien verlassen musste so ähnelt ihr Leben meiner Schwiegermutter Elisabeth, ihren Eltern und Großeltern.


Sie waren auch Heimatvertriebene aus Schlesien.


Meine Eltern waren Flüchtlinge aus Pommern und so bin ich mit der Flucht und ihren Folgen sehr vertraut.


Wir haben ein Buch bekommen, dass mit sehr viel Herzblut geschrieben worden ist.


Wenn man das damalige und das jetzige Leiden der Flüchtlinge in aller Welt verstehen möchte sollte man das Buch unbedingt lesen.



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Cover des Buches Diese Dinge verschwinden nicht so leicht (ISBN: 9783985273300)
berkas avatar

Rezension zu "Diese Dinge verschwinden nicht so leicht" von Sabine Thomas.

Diese Dinge weckten viele Erinnerungen
berkavor 10 Monaten

Falls ich mal meine Memoiren schreibe, wird vieles wie in diesem Buch klingen - zum Glück nicht alles. Flucht aus dem Osten nach dem Krieg, Essen in den 60er Jahren und später, Gewalt gegen Kinder, das alles kommt mir sehr bekannt vor.

Die Flucht spielte sich allerdings (für meine Mutter) unter gänzlich anderen Umständen ab, die Gewalt war bei mir zum Glück bei weitem nicht so ausgeprägt (im häuslichen Umfeld eher harmlos, in der Schule war ich selbst zum Glück nicht betroffen, allerdings noch einige Mitschüler). Essen ist gut und treffend beschrieben, ich habe einiges wiedererkannt. Allerdings sind Ortskenntnisse keinesfalls erforderlich, d. h. auch Nicht-Essener können mitlesen. Schleswig z. B. ist ein weiterer Haupt-Handlungsort, den ich gar nicht kenne, der aber genauso anschaulich beschrieben wird.

Es ist eine Familiengeschichte, die hier auf über 400 Seiten beschrieben wird, mit vielen Figuren und einigen Zeitsprüngen. Die Zeitsprünge sind leicht verständlich und logisch in den Ablauf integriert, lediglich bei einigen Neben-Figuren habe ich ein wenig den Überblick verloren. Am Ende werden alle Fäden nochmal aufgenommen, zusammengeführt und an die Gegenwart angeknüpft. Auch zwischendurch fast verloren geglaubte Figuren tauchen wieder auf: Klaus und Ursel verbrachten einige Jahre in Amerika. Die deutsche Teilung und ihr Einfluß auf Familien spielt auch eine große Rolle. Noch mehr aber die Nachkriegszeit und der Wiederaufbau.

Traurige und humorvolle Passagen wechseln sich ab. Beispiel für ersteres ist die hilflose häusliche Gewalt gegen Kinder, deren Schilderung betroffen macht. Beispiel für letzteres sind die treffend und witzig geschilderten und aufwändig gestalteten Verwandtenbesuche, auch wenn es die nur selten gab. Im Buch nehmen sie relativ viel Raum ein und geben einiges her. 

Durch Ortswechsel und die äußeren Umstände konnten Freundschaften nicht aufrecht erhalten werden, zumindest die Eltern vereinsamen. Das alles wird anschaulich in den Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland gestellt.

Es steckt vermutlich eine Menge Autobiographisches in der Handlung dieses mit viel Herzblut geschriebenen Romans, dafür gibt es von mir die volle Punktzahl.

Der Stoff eignet sich gut für eine Verfilmung, am besten als Mehrteiler. Für die Hauptrollen schlage ich vor:

Elisabeth - Michaela May
Rolf - Heino Ferch
Ursel - Iris Berben
Gundel - Nora Tschirner
Lilo - Valerie Niehaus

Kommentare: 1
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Cover des Buches Diese Dinge verschwinden nicht so leicht (ISBN: 9783985273300)
AddictedToBookss avatar

Rezension zu "Diese Dinge verschwinden nicht so leicht" von Sabine Thomas.

Informativ, interessant und mit viel Liebe geschrieben
AddictedToBooksvor 10 Monaten

Klappentext:
Elisabeth leidet schwer an den seelischen Folgen ihrer Flucht aus Polen gegen Ende des Zweiten Weltkrieges. Bilder von Verwundeten und Sterbenden verfolgen sie ihr Leben lang, und die deutsche Teilung trennt sie über Jahrzehnte von Eltern und Geschwistern. Ihr Mann Rolf trägt die furchtbaren Erfahrungen der russischen Kriegsgefangenschaft mit sich herum. Nach dem Krieg versuchen beide verzweifelt, ihr Leben in ruhigere Bahnen zu lenken und ihm auch heitere Seiten abzugewinnen. Doch von Schmerz und Wut getrieben, lassen sie sich immer wieder zu Gewalt gegen ihr ältestes Kind Lilo hinreißen. Und Elisabeth muss auch noch ein altes Familiengeheimnis hüten, das auf keinen Fall aufgedeckt werden darf, nicht einmal vor ihren Liebsten … 

"Diese Dinge verschwinden nicht so leicht" von der Autorin Sabine Thomas ist keine leichte Kost. Wer sich jedoch dafür entscheidet, das Buch zu lesen, wird mit vielen interessanten Informationen, einer spannenden Lebensgeschichte und viel Liebe belohnt, mit der die etwa 400 Seiten geschrieben worden sind. Die Charaktere sind liebevoll ausgestaltet und ihre Erlebnisse - positive wie negative - zeitgemäß. Mir hat das Buch gut gefallen, an einigen Stellen hat es mich sehr berührt, an anderen erinnerte es mich an ein spannend geschriebenes Sachbuch, denn ich habe viel über Politik erfahren, ohne dass es langweilig wurde. Einige Kapitel waren interessanter als andere, es gab leider auch langatmige Stellen, trotzdem überwiegen die interessanten Kapitel.

Alles in allem hat mir "Diese Dinge verschwinden nicht so leicht" schöne Lesestunden beschert. Wer gerne mehr über das Leben einer Familie während des Zweiten Weltkriegs und vor allem in der Nachkriegszeit erfahren möchte, mit allen Gefühlen, die diese Situationen eben auslösen, teils mitreißend geschrieben, ohne schreckliche Erlebnisse auszulassen, der wird hier auf seine Kosten kommen. 4 Sterne

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Gespräche aus der Community

Mein viertes und wichtigstes, weil persönlichstes Buch, sozusagen mein Herzensbuch. Im Austausch mit LeserInnen will ich herausfinden, ob es mir gelungen ist, ein Zeit- und Frauenporträt zu entwerfen, das fesseln und berühren kann. Wer sich bewirbt, sollte das Buch nach Abschluss der Leserunde auf den gängigen Plattformen rezensieren. 

Hallo, liebe Bücherverrückte, 

ich freue mich sehr auf den Austausch mit Euch. Vor Euch liegen mehr als 400 Seiten an Lektüre, schon ein „Brett“, aber es werden eben auch fünfzig Jahre an Euch vorüber ziehen, von den letzten Kriegsjahren bis zu den Jahren kurz nach der Wiedervereinigung. In diesen fünfzig Jahren begleitet Ihr die Hauptfigur Elisabeth im Alter von 21 bis 71. An ihrem Beispiel könnt Ihr nacherleben, welche Traumata einen Teil der Kriegsgeneration geprägt haben und wie diese Traumata an die nächste Generation weitergegeben wurden und bis heute wirken. Aber auch Werte und Moralvorstellungen im Wandel der Zeiten spielen eine Rolle. Es ist also ein typischer, generationenübergreifender Familienroman, der auch seine leichten und heiteren Momente hat.

Ich bin sehr gespannt auf Eure Beiträge und Einschätzungen!

148 BeiträgeVerlosung beendet
SabineThomass avatar
Letzter Beitrag von  SabineThomasvor 10 Monaten

Vielen, vielen Dank! Es war mir ein Vergnügen.

Ich verlose zehn Exemplare meines neuen Rheinhausen-Krimis zur Besprechung hier und bei Amazon.

Hallo, liebe Buchfreundinnen und Buchfreunde, 

nach meinen beiden Büchern mit Kurzgeschichten aus meiner Duisburger Familienrechtspraxis habe ich jetzt einen Regionalkrimi geschrieben. Er spielt, wo etliche Schimanski-Tatorte spielten: in Duisburg-Rheinhausen. Die Geschichte wird entwickelt vor dem Hintergrund eines hochinteressanten Industriestandortes, umfasst einen Zeitraum von mehr als hundert Jahren und wird aus vier Perspektiven erzählt.
In einer Amazon-Besprechung wird der Krimi als „literarischer Krimi“ bezeichnet,  nicht reißerisch, nicht trivial. Das freut mich besonders, denn eine schöne Sprache und die Auslotung seelischer Vorgänge waren mir besonders wichtig.

Eure Sabine Thomas

111 BeiträgeVerlosung beendet
SabineThomass avatar
Letzter Beitrag von  SabineThomasvor 3 Jahren

Sonst kommentiere ich die Besprechungen ja nicht, freue mich jedoch sehr über Eure überaus freundlichen Bewertungen. Deine Idee, für die Figuren Schauspielerinnen und Schauspieler zu finden, die die entsprechenden Rollen besetzen könnten, finde ich bestrickend. Hab das Gedankenspiel sofort weiter gesponnen: Johanna Wokalek für die Eleonore der Jetztzeit?

Wir möchten das neue Buch von Sabine Thomas vorstellen. Unter allen Bewerbern, die uns ihre Meinung zum Cover von "Hell wie der Mond und stark wie Eisen" sagen, verlosen wir 5 Leseexemplare.
Eine Leseprobe findet Ihr hier https://www.mercator-verlag.de/_leseproben/_leseprobe_9783945710012.html

26 BeiträgeVerlosung beendet
dia78s avatar
Letzter Beitrag von  dia78vor 7 Jahren

Zusätzliche Informationen

Sabine Thomas. wurde am 11. Dezember 1955 in Schleswig geboren.

Community-Statistik

in 74 Bibliotheken

von 12 Leser*innen aktuell gelesen

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