Sabine Thomas. Und konnten es einfach nicht fassen

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Inhaltsangabe zu „Und konnten es einfach nicht fassen“ von Sabine Thomas.

»Als ich Dirk kennenlernte, in der Besucherzelle des Untersuchungsgefängnisses, hatte er schon zwei unumkehrbare Fakten geschaffen. Er hatte einer Frau das Leben genommen. Und er hatte in seinem Verhör zugegeben, dass er die Frau erst beraubt und sie dann getötet hatte ...« Die Geschichten, die Familienanwältin Sabine Thomas von ihren Mandanten hört, sind so vielfältig wie das Leben selbst. Und sie könnten jedem passieren. Ehen werden geschieden, Jugendliche geraten auf die schiefe Bahn, Pläne scheitern, Illusionen zerbrechen. Davon erzählt die Anwältin, eindringlich und mitfühlend.

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  • Ein Buch, das unter die Haut geht!

    Und konnten es einfach nicht fassen

    Tasmetu

    29. May 2014 um 09:17

    Eigentlich mag ich ja keine Kurzgeschichten. Aber dieses Buch hat mich einfach nur ergriffen. Sabine Thomas schreibt so sachlich und doch trifft sie einen mitten ins Herz. Die Geschichten gehen einem unendlich nah, denn sie sind das wahre Leben. Es sind wahre Geschichten, die genau so irgend jemandem passiert sind. Jemanden, der ich hätte sein können. Ich habe das Buch des öfteren zur Seite legen müssen, weil mich die Erzählungen getroffen haben oder ich einfach über das Geschriebene nachdenken musste. Andererseits war ich auch sehr schnell durch, die Schicksale sind spannend, so dass man weiterlesen will, aber gleichzeitig sehr kompakt erzählt, so dass man nicht lange für ein Kapitel braucht. Zwar fand ich die ersten Geschichten deutlich besser als die späteren und über die Darstellung von Mehmet lässt sich streiten, aber alles in allem finde ich es ein wundervolles Buch, dass frei von persönlicher Wertung vom Leben erzählt, wie es wirklich ist. Ausführlichere Rezension hier: http://wp.me/p4kFUV-h2

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  • Buch-Assoziationen - Bücher passend zu Substantiven, Adjektiven und Verben lesen!

    Die Verratenen

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben, gerade hatte ich spontan eine Idee und vielleicht haben ja ein paar Lust dabei mitzumachen! In diesem Thema soll in jeder Woche ein anderes Wort im Mittelpunkt stehen. Dieses Wort kann eigentlich jeder Art sein, egal ob Substantiv, Adjektiv, Verb, Farbe etc. - dabei ist nur wichtig, dass man dazu gut etwas assoziieren kann. Für die erste Woche, die am 3. Mai startet, gebe ich als Wort "Muster" vor. Wenn ihr Lust und Zeit habt, dann könnt ihr in dieser Woche ein Buch beginnen, das hierzu passt. Wie ihr das Wort "Muster" für euch interpretiert, bleibt euch dabei natürlich überlassen. Hat das Cover vielleicht ein bestimmtes Muster oder handelt eine Figur im Buch nach einem bestimmten Muster? Das vorgegebene Thema soll einfach als Anregung dienen, sich vielleicht mal ein passendes Buch vom Stapel ungelesener Bücher (= SuB) zu schnappen! Natürlich soll es viele verschiedene Wörter für Buch-Assoziationen geben - genauer gesagt für jede Woche eins! Wer hier gern mitmachen möchte, kann also direkt auch ein Wort vorschlagen. Die vorgeschlagenen Wörter würde ich einfach in der Reihenfolge eurer Anmeldungen oben für die einzelnen Wochen eintragen. Wer mitmachen möchte, muss das selbstverständlich nicht in jeder Woche tun, sondern ganz so, wie man Spaß daran hat. Wenn ihr euch über die Bücher, die ihr gerade zu einem bestimmten Assoziations-Wort lest, austauschen möchtet, dann tut das bitte immer im zugehörigen Unterthema oben. Einfach auf das Thema klicken und dort eure Beiträge schreiben :-) Falls ihr Fragen und Ideen habt, richte ich dafür auch ein extra Thema ein. Nun wünsche ich uns ganz viel Spaß!

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    • 368
  • Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas.

    Und konnten es einfach nicht fassen

    Daniliesing

    Sabine Thomas hat durch ihren Beruf als Fachanwältin für Familienrecht einen ganz besonderen Blick auf das Leben und die Menschen. In ihrem Buch "Und konnten es einfach nicht fassen" erzählt sie in 16 Geschichten berührend über verschiedene Schicksale. Jede davon regt zum Mitfühlen und Nachdenken an und lässt einen nicht mehr los! Die Autorin wird im Zeitraum vom 16. bis 21. September hier eure Fragen beantworten. Mehr zum Buch: Eine junge Frau wird durch einen tragischen Unfall für immer entstellt, ihr Mann kann sich ein Eheleben mit ihr nicht mehr vorstellen, will sie in dieser Situation aber auch nicht im Stich lassen. Nach der Trennung von seiner alkoholkranken Frau darf ein Vater seine Tochter nicht mehr sehen, doch dem Kind gelingt es schließlich, eine Brücke zu ihm zu schlagen. Die Geschichten von Sabine Thomas handeln davon, was passiert, wenn sich das Leben von einem Augenblick zum anderen ändert. Eindringlich und mitfühlend erzählt sie von Menschen, die verkraften müssen, dass ihre Träume zerbrochen, ihre Lebensentwürfe gescheitert sind. Die aber auch erfahren, dass ein Ende ein neuer Anfang sein kann und das Schicksal manchmal unerwartete Pointen setzt. --> Leseprobe Zusammen mit dem Ullstein Verlag suchen wir 25 Testleser für dieses besondere Buch! Lasst euch von Sabine Thomas bewegenden Geschichten fesseln und tauscht euch darüber in dieser Leserunde aus. Für eure Bewerbung um eines der Leseexemplare* müsst ihr nur noch die folgende Frage bis zum 8. September 2013 beantworten: Habt ihr es selbst schon mal erlebt, dass ihr in einer schwierigen Situation wart und diese dann doch überraschend positiv ausging? Erzählt uns davon! * Im Gewinnfall gehören eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten sowie das Verfassen einer abschließenden Rezension selbstverständlich dazu.

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  • Etwas zum Nachdenken....

    Und konnten es einfach nicht fassen

    hinki1

    23. November 2013 um 18:02

    Sabine Thomas, Fachanwältin für Familienrecht erzählt in 16 kurzen Geschichten, Fälle aus Ihrem Berufsalltag. Die Geschichten erzählen tragische Schicksale einzelner Personen oder ganzer Familien, ausgelöst durch z.T. Unfälle oder auch einfach nur durch "das Leben". Scheidungen und Sorgerechtsfälle als auch Geschichten aus Ihrer Zeit als Strafverteidigerin werden von Frau Thomas ungeschönt beschrieben. Die Geschichten enden nicht immer so wie man sich es wünschen würde - aber sie sind nunmal echt und aus dem Leben gegriffen. Jeder einzelne Fall regt zum Nachdenken an und zeigt einem, wie gut man es doch selber hat. Es trägt dazu bei, einiges was man selbst als besonders schlimm empfindet, etwas zu relativieren. Der Erzählstil ist nicht allzu emotional, dies hätte dem Buch noch gut getan, allerdings ist es verständlich, aus der Sicht der Anwältin, alles mit gewisser Distanz zu betrachten und erleben. Ich finde es ein gelungenes Buch, das, auch wenn es mich emotional nicht extrem mitgerissen hat, mich zum nachdenken angeregt hat. Es war schön, einzelne Geschichten, nicht am Stück, zu lesen und auf mich wirken zu lassen.

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  • zu distanziert...

    Und konnten es einfach nicht fassen

    KaJul

    06. November 2013 um 22:57

    In 16 kurzen Geschichten erzählt eine Anwältin für Familienrecht Schicksale aus ihrem Arbeitsalltag. Schlimme Schicksalsschläge, Trennungen, Sucht, Abhängigkeiten, Rassismus...verschiedenste Lebensgeschichten von Menschen, deren Träume und Lebensvorstellungen zerbrechen, manchmal einen Neuanfang ermöglichen, manchmal aber auch nicht. Durch den kanppen, nüchternen Schreibstil der Autorin, der eine Distanz zu den Personen schafft, fand ich jetzt nicht so den Zugang zu dem Buch. Mir fehlten die Emotionen, die Nähe, das Mitfühlen. Das mag aber auch an der Tatsache liegen, dass es sich um Kurzgeschichten handelt, dadurch muss ja viel Information in wenig Seiten fliessen. Mir fiel es schwer, mich auf das Buch einzulassen, kaum ist man in der Geschichte "drin" ist sie auch schon wieder zu Ende, oft auch mit einem unbefriedigenden Ausgang. Und schon geht es weiter mit der nächsten Geschichte... Für mich kein Buch, das man einfach so runter lesen kann.

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  • Und konnten es nicht fasssen

    Und konnten es einfach nicht fassen

    Antika18

    04. November 2013 um 12:09

    Inhalt: Die Autorin, Sabine Thomas, ist seit 1984 als Rechtsanwältin tätig und hat sich auf Familienrecht spezialisiert. In ihrem Buch “ Und konnten es nicht fassen “ erzählt sie in 16 Shortstorys, Geschichten von Menschen, welche sie im Rahmen ihrer Tätigkeit als Anwältin vertreten hat. Es sind alles Geschichten aus dem wahren Leben. Geschichten, die jeden von uns treffen können. Schreibstil: Der Schreibstil ist sachlich, aber trotzdem emotional und leicht verständlich gehalten. Auf komplizierte Fachausdrücke hat die Autorin dankbarerweise verzichtet. Meine Meinung: Diese Kurzgeschichten aus dem Leben machen einen wirklich betroffen. Gerade weil es Geschichten sind, die jeden von uns treffen können. Einige sind sehr emotional, andere wiederum einfach nur sachlich erzählt. Da die Autorin diese Geschichten größtenteils ja nur bis zum Ende ihres Mandates erlebte und nicht weiter hinaus, haben sie meistens ein offenes Ende und der Leser muss - oder kann - sich das Ende selbst erdenken. Fazit: Lesenswerte Kurzgeschichten aus dem Leben.

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  • Aus dem Leben gegriffen

    Und konnten es einfach nicht fassen

    Isador

    18. October 2013 um 21:53

    Sabine Thomas ist Rechtsanwältin für Familienrecht. Durch ihre Arbeit kommt sie mit den verschiedensten Menschen in Kontakt und erfährt die unterschiedlichsten Schicksale hautnah. Sechzehn sehr unterschiedliche Geschichten hat sie in dem Buch "Und konnten es einfach nicht fassen" aufgeschrieben. So bekommt der Leser einen Einblick in die weniger schönen Seiten der Welt. Es geht um Situationen, die das Leben verändern, wie z. B. Unfälle, Sucht, Gewalt, Verschwinden einer Person, also völlig unterschiedliche Vorfälle. Der Schreibstil ist sehr sachlich, die Geschichten aber sehr anschaulich beschrieben, so dass keine Fragen offen bleiben. Der Leser wird zum Nachdenken angeregt und die Geschichten wirken noch lange nach und wecken Demut. Es wird deutlich, dass man für jeden guten Tag dankbar sein muss, da am nächsten Tag schon alles anders aussehen kann. Denn alle Mandanten von Frau Thomas haben vorher auch nicht gedacht, mal in diese Situationen zu geraten. Gerne würde ich weitere Geschichten von Frau Thomas lesen.  

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  • Schicksale, die berühren...

    Und konnten es einfach nicht fassen

    glorana

    09. October 2013 um 16:04

    In 16 Kurzgeschichten erzählt die Rechsanwältin Sabine Thomas verschiedene Schicksale von Menschen, deren Träume und Lebensvorstellungen zerbrechen. Schicksale, die unfassbar sind, aber trotzdem auch Hoffnung geben können auf einen Neuanfang. Sabine Thomas legt uns Lebensgeschichten von früheren Mandanten dar, deren Lebenssituation sie ausschmückt, die aber im wesentlichen genau so abgelaufen sind. Darunter sind schlimme Geschichten, die kaum vorstellbar sind, aber auch Geschichten, die einen zu Tränen rühren. Mit tiefgreifenden und mitfühlenden Worten schafft Sabine Thomas es, dass man mitleidet und verstehen will, was einige Menschen antreibt und wie es zu diesen Schicksalen kommen konnte. Beim lesen spürt man, dass die Rechsanwältin Sabine Thomas nicht nur ihren Job macht! sondern den Menschen beisteht und sich um sie sorgt. Ein Buch eben wie das Leben selbst, weil die Geschichten wahr sind, auch wenn man sich das bei vielen gar nicht wünscht.

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  • SO ist das Leben

    Und konnten es einfach nicht fassen

    gusaca

    06. October 2013 um 17:59

    Sabine Thomas, die Fachanwältin für Familienrecht ist, faßt in ihrem Erstlingswerk 16 erlebte tragische Geschichten aus ihrem Berufsleben zusammen. Sie sind jeweils so verfremdet, dass sie nicht einem konkreten Gerichtsfall zuzuordnen sind. Der Schreibstil der Autorin ist gut verständlich und nicht durch Fachjargon verfälscht. Die einzelnen Geschichten beinhalten keine Wertung, die soll der LEser sich selber bilden. Alle Geschichten haben eins gemeinsam. Es handelt sich ohne Ausnahme um  Fälle , indenen ein einschneidendes Ereignis den gesamten LEbensweg verändert. Nicht immer ist der Lebensweg eine grade Linie und grade diese Kreuzungen werden hier aufgezeigt. Mich hat jede einzelne Geschichte zum NAchdenken gebracht. Leider sind die überwiegende Anzahl der Erzählungen tragisch und nicht immer ist das Ende der Geschichte vorhersehbar.

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  • Rezension zu "Und konnten es einfach nicht fassen" (S. Thomas)

    Und konnten es einfach nicht fassen

    Anchesenamun

    05. October 2013 um 13:01

    Zum Inhalt Sabine Thomas ist seit 1984 als Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Familienrecht tätig. In ihrem Buch „Und konnten es einfach nicht fassen“ erzählt sie in 16 Kurzgeschichten einige ihrer interessantesten, tragischsten Fälle nach, von Ehekrisen, Sorgerechtsstreitigkeiten, Kindesmissbrauch, Alkoholismus, Mord, gescheiterten Existenzen und schmerzlichen Erinnerungen. Meine Meinung Den Titel ihrer Kurzgeschichtensammlung hat sich die Autorin von Erich Kästners Gedicht „Sachliche Romanze“ ausgeliehen. Bis auf dieses Gedicht, das quasi als Vorwort dient, gibt es keine weiteren Erläuterungen. Ich hätte ein Vor- oder Nachwort der Autorin begrüßt, in dem sie z. B. über ihre Ambitionen für dieses Buch geschrieben hätte, aber vielleicht wollte sie einfach die Geschichten ohne jegliche Erläuterungen für sich stehen und wirken lassen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Niveauvoll und eloquent, dennoch leicht verständlich, so dass sich das Buch flüssig lesen lässt. Sabine Thomas stellt die Schicksale ihrer Mandanten in den Vordergrund, bleibt dabei aber sachlich und bewertet nicht. Ich bin ihr dankbar, dass sie auf kompliziertes Rechtsvokabular verzichtet und für Leser ohne jegliche Jurakenntnisse leicht verständlich geschrieben hat. Dennoch kann man das ein oder andere aus dem Rechtsbereich von ihr lernen. Z. B. wusste ich nicht, dass im deutschen Recht bis vor wenigen Jahren verheiratete Paare, bei denen sich ein Ehepartner einer Geschlechtsumwandlung unterziehen möchte, gesetzlich zur Scheidung gezwungen wurden. Da Sabine Thomas als Anwältin die Anonymität ihrer Mandanten wahren muss, sind die Geschichten nicht 1:1 nacherzählt, sondern wurden basierend auf echten Begebenheiten rekonstruiert und modifiziert. Die Stories sind inhaltlich völlig voneinander losgelöst und haben nichts miteinander zu tun, außer dass die Wege der Betroffenen irgendwann in die Kanzlei von Sabine Thomas führen. Sie schreibt nicht nur darüber, was mit ihren Mandanten passiert, während sie sie rechtlich vertritt, sie erzählt auch deren Lebensgeschichten davor und die genaueren Umstände, die überhaupt dazu führten, dass diese Menschen letztendlich zu ihr kamen. Schade ist es, dass die Kurzgeschichten eben nur Kurzgeschichten sind, denn die Schicksale müssen meist offen bleiben, und oft genug wollte ich zu gerne wissen, wie es denn nun weiterging. Vermutlich hätte man aus fast jeder dieser Kurzgeschichten ein eigenes Buch machen können. Meine Reaktionen auf die einzelnen Geschichten waren sehr unterschiedlich. Nur wenige konnten mich wirklich berühren, wie z. B. die Geschichte von Katja, die bei einem Unfall entsetzlich entstellt wird, was zu einer enormen Belastung für ihre bis dahin sehr glückliche Ehe führt. Oder die Erinnerungen einer ehemaligen KZ-Insassin. Andere Stories wiederum fand ich eher langweilig und nichtssagend. Z. B. die Teenagermutter, die sich mit ihrem Ex-Freund vor Gericht um das Sorgerecht streitet. Oder der alkoholkranke Möchtegern-Charmeur, der wegen sexueller Belästigung vor Gericht steht, was ihn jedoch ziemlich kalt lässt. Die meisten Fälle sind nicht sonderlich spannend, haben keine Highlights in dem Sinne, sind jedoch sehr interessant und oft erschütternd, insbesondere wenn man sich vor Augen führt, dass sie so oder so ähnlich tatsächlich passiert sind. Die Geschichten regen zum Nachdenken an und wirken noch lange nach. Zum Glück enden nicht alle von ihnen schlecht, aber zum Schmunzeln und Lachen wird man hier dennoch nichts finden.

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  • Jeden könnte es treffen

    Und konnten es einfach nicht fassen

    evengel

    05. October 2013 um 10:53

    Das Buch beinhaltet mehrere verschieden Schicksale verschiedener Menschen. Wenn man es gelesen hat, lässt sich sofort hinauskristallisieren wer am meisten der/die Leidtragenden sind. Manche Geschichten liesen mich kalt, andere widerum gingen mir so sehr ans Herz. Aber auch einige Geschichten davon, darüber konnte ich mich so hineinsteigern, mich so über das Verhalten von einigen aufregen, das ich selbst so eine Wut auf bestimmte Menschen von den Geschichten bekommen habe.  Es gibt nunmal Dinge die nicht selbstverständlich sind, aber durch die Liebe macht man es nunmal doch, und hofft das etwas gutes herauskommt. Auch wenn dies dann am Ende doch nicht der Fall ist.  Bei einigen Geschichten, fragt man sich, wie konnte es denn nur soweit kommen? Was hätte man machen können, um den Personen zu helfen? Sie zu unterstützen, dort wo sie Hilfe brauchten. Hätte man sie zu bestimmten Dingen einfach gezwungen, wäre es dann anderst ausgegangen?? Die Autorin zeigt mit diesem Buch, wie schrecklich die Realität wirklich sein kann. Erschütternd das es auch leider so ist, und man gar nichts dagegen machen kann, einfach nur machtlos ist. Aber auch ist es schön zu sehen, das aus schlimmen Situationen, es auch gute Enden geben kann, daran sollte man sich auch festhalten.  Mich würde es freuen, wenn die Autorin weiterhin solch Kurzgeschichten schreiben würde. Da sie sie wirklich gut geschrieben hat, und sie einfach ECHT sind.   Im großen und ganzen fand ich das Buch sehr spannend und super. Deshalb von mir 4 von 5 Sternen. 

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  • Geschichten, die das Leben schrieb

    Und konnten es einfach nicht fassen

    Buecherwurm1973

    04. October 2013 um 22:51

    Sabine Thomas arbeitet seit 1984 als Rechtsanwältin. Ihr Spezialgebiet ist das Familienrecht. So sind die meisten der 16 Kurzgeschichten Familiengeschichten, die mit einem Drama enden.  Die Autorin hat Fälle aus ihrem Berufsalltag in neue Geschichten verpackt.  Der Leser begleitet Ehepaare, Liebespaare oder auch Familien, die sich nichts mehr zu sagen haben. Was bleibt ist der Kampf vor Gericht. Die Autorin hat einen sehr berührenden und einfühlsamen Schreibstil gewählt. Der Leser kann oft nicht fassen, was da für Schicksale passieren. Oft bleibt der Leser machtlos zurück und ist einfach sprachlos. Eigentlich möchte er  ins Buch springen und die sich bekämpfenden oder auch den Missetäter  schütteln und zu Räson ziehen. Man merkt auch, dass Sabine Thomas mit Leib und Seele Rechtsanwältin für Familienrecht ist. Ihr Umgang mit ihren Klienten ist sehr Anteil nehmend.   Fazit: Ich würde mich freuen, wenn Sabine Thomas nicht aufhört mit dem Schreiben. Gerne würde ich nochmals ein Kurzgeschichtenbuch von ihr lesen.

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  • 1. kommt es anders und 2. als man denkt...

    Und konnten es einfach nicht fassen

    Moep

    03. October 2013 um 20:36

    Inhalt: Mit diesem Buch haben wir eine Sammlung 16 ganz besonderer Kurzgeschichten, die die Autorin Sabine Thomas aus ihrem Alltag als Rechtsanwältin für Familienrecht erzählt. Bereits im Titel drückt sie die Grundstimmung des Buches, nämlich eine unglaubliche Fassungslosigkeit und das Gefühl der Ohnmacht durch die letzte Zeile aus Kästners „sachlicher Romanze“ aus. Denn oft bringt das Schicksal die Protagonisten ihrer Geschichten in Situationen, in denen man es „einfach nicht fassen kann“, nicht weiß, wie es weitergehen soll und einem auch schnell mal die Kraft fehlt, sich diesen Schicksalsschlägen zu widersetzen. Häufig haben wir es hier mit den juristischen „Rosenkriegen“ ehemals Liebender zu tun, die in ihrem Hass aufeinander meist das Wohl ihrer Kinder aus den Augen verlieren oder gar vernachlässigen. Aber auch andere, noch viel tragischere Fälle aus dem strafrechtlichen Bereich sind hier von nicht zu unterschätzender Bedeutung und so lässt sich insgesamt sagen, dass alle Geschichten von unglaublicher Vielfalt und jede für sich einfach einzigartig sind. Meine Meinung: Auch, wenn ich die ein oder andere Geschichte jetzt vielleicht eher ein wenig langweilig und nicht so besonders aufregend fand, muss ich ganz klar sagen, dass andere Geschichten, andere Fälle dagegen so stark waren, dass sie die Gesamtwirkung des Buches noch mal um so Einiges anhoben. Man merkt, wirklich wie sehr die Autorin an ihrem Beruf hängt, mit welchem Engagement und welcher Hingabe sie ihm nachgeht. Denn so schreibt sie zwar zum Teil sehr sachlich, erklärt dem Leser alle juristischen Hintergründe, bleibt aber gleichzeitig emotional genug, um den Leser durch die Geschehnisse zu berühren. So wird man durch die beeindruckende Authentizität der Schicksale sehr zu Nachdenken angeregt und weiß sogleich das eigene Leben ein bisschen mehr zu schätzen. Fazit: Ein sehr authentisches und bewegendes Werk, das Geschichten erzählt, so erschütternd, wie nur das Leben sie schreiben kann und das auch im Schreibstil vollends überzeugt, gerade wenn man bedenkt, dass die Autorin in ihrem Beruf eher nüchterne Texte verfasst und hiermit ihr Debüt veröffentlicht hat.

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  • Lebensgeschichten

    Und konnten es einfach nicht fassen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. October 2013 um 19:00

    Die Rechtsanwältin Sabine Thomas schreibt eindringlich und mitfühlend in ihrem Buch "Und konnten es einfach nicht fassen" sechszehn Geschichten, die das Leben schrieb. Sie schreibt über Lebensereignisse ihrer Mandanten, die zu ihr kommen und Rechtsschutz suchen, weil in ihrem Leben eine scheinbar nicht zu überwindende Hürde erscheint. Menschen, die von ihrem Schicksal erschlagen sind und oft selbst keinen Ausweg mehr aus der Krise sehen. Die Geschichten berühren und regen durchweg zum Nachdenken an. Die Erzählungen sind sehr vielschichtig und ziehen sich durch alle sozialen Schichten unserer Gesellschaft. Sabine Thomas schreibt die Geschichten mit sehr viel Gefühl, sie wertet ihre Mandanten nicht und zeigt nicht mit dem Zeigefinger. Vielmehr stellt sich für den/die Leser/in die Frage, wie würde ich in so einer Situation entscheiden. Jede Geschichte ist für sich sehr wertvoll. Hoffnung macht, das bei einigen Erzählungen eine erfreuliche Wendung eintritt. Ein Ende kann auch ein neuer Anfang sein und die Menschen gehen gestärkt aus solchen Erfahrungen heraus. Ein absolut lesenswertes Erstlingswerk von Sabine Thomas, welches ich sehr gerne weiterempfehle.

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  • Wenn man denkt, es geht nicht mehr ...

    Und konnten es einfach nicht fassen

    Marabu

    03. October 2013 um 09:26

    Auf Familienrecht spezialisiert erzählt die Rechtsanwältin Sabine Thomas in 16 Kurzgeschichten, wie übel das menschliche Schicksal sein kann. Nicht immer gibt es einen Schuldigen und trotzdem brauchen diese Menschen rechtlichen Beistand. Wie sich das schöne Leben innerhalb von Sekunden in einen Albtraum verwandeln kann, erzählt die Geschichte von Katja, die durch einen menschlichen Fehler alles verliert, was ihr mal wichtig war. Solche Geschichten animieren einen, das Leben so zu genießen, wie es ist, denn sehr schnell kann es seine Richtung ändern. Familienrecht beeinhaltet meißtens Streitereien in der Familie, sehr oft sind die Kinder die Leidtragenden. Doch es gibt auch andere Fälle, in denen das Leben so kompliziert ist, das man einen Fehler nach dem anderen begeht, in der Hoffnung, das alles besser wird, bis man plötzlich vor dem Richter steht und einsehen muss, das es zu spät für Reue ist. Erlebnisse kann man auch für eine lange Zeit unterdrücken, obwohl sie ein das ganze Leben stillschweigend begleiten, doch sie holen einen irgendwann ein und man muss sich erneut mit ihnen auseinandersetzen. Das Erlebte schmerzt einen zu sehr und trotzdem prägt es einen das ganze Leben. Immer wieder hört man über konfuse Rechtsfälle, schüttelt den Kopf und lacht über die Dummheit der Anderen, obwohl man die Geschichten dahinter gar nicht kennt. In ihrem Erstlingswerk bringt uns Sabine Thomas diesen Menschen näher mit ihren Geschichten, die zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken sind. Nachdenken über das was wäre wenn, das wir eh nicht beeinflussen können, denn wenn das Schicksal mit uns spielen will, dann tut es das ohne wenn und aber. Ein sehr schönes Buch, das aber auch gerade verzweifelten Menschen zeigt, das es immer einen Ausweg geben wird, auch wenn man das erst gar nicht glauben mag.

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