Sabine Trinkaus Der Zorn der Kommissarin

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Inhaltsangabe zu „Der Zorn der Kommissarin“ von Sabine Trinkaus

Eine Kommissarin, die Tatorte hasst, ein Jurist, der vor das höchste Gericht abtritt, und fünf Menschen, die nicht wissen, dass sie im Grunde so gut wie tot sind. Ruth Veritzky und ihr Kollege Brodtmann ermitteln in einem mysteriösen Fall. Alles deutet darauf hin, dass der Bonner Star-Anwalt Eugen Brandmeyer Selbstmord begangen hat - wären da nicht die anderen Todesfälle, die demselben grausamen Muster folgen.

Viele Tote, viele Verdächtige, viel Spannung!

— Irmi_Bennet
Irmi_Bennet

Absolut fesselnd, mit interessanten Charakteren, Leseempfehlung !

— elisabethjulianefriederica
elisabethjulianefriederica

Dieser Kriminalroman ist außergewöhnlich, anspruchsvoll und perfekt und für mich die Entdeckung meines noch jungen Lesejahres!

— Nina2401
Nina2401

Mörderisch, rasant, komplex und sehr authentisch....so list man Krimi gerne! Leseempfehlung!

— Floh
Floh

rabenschwarz und rasant ... teilweise sehr rasant

— esposa1969
esposa1969

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  • Gut konstruierter Kriminalroman

    Der Zorn der Kommissarin
    Irmi_Bennet

    Irmi_Bennet

    Als die Ermittlerin Ruth Veritzky und ihr junger Kollege Brodtmann zu einem Selbstmord gerufen werden, sieht erst einmal alles danach aus, dass sich Staranwalt Brandmeyer selbst getötet hat und der Fall schnell vom Tisch ist. Seine labile Witwe ist zwar anderer Meinung, aber es scheint nur noch Routine, bis der Vorgang abgeschlossen werden kann. Dann passieren andere – scheinbar grundlose Selbstmorde. Gibt es einen Zusammenhang? Die Protagonisten: Die Kommissarin Ruth hasst Tatorte und ein Stück weit sich selbst. Während sie mit ihrer Midlife Crisis kämpft, hat ihr Kollege gerade eine Familie gegründet, aber einen glücklichen Eindruck macht auch er nicht. Ich konnte mit den Figuren nicht warm werden. Zu bemüht erschien mir die Zeichnung der Figuren, trotzdem bleiben die Charaktere flach und wecken in mir einfach kein lebendiges Bild. Schade. Die Handlung: Anfangs muss man sich auf viele verschiedene Handlungsstränge enlassen. Der erfahrene Krimifreund weiß natürlich, dass irgendwann später der Zusammenhang aufgeklärt wird. Und das macht einen Großteil der sich langsam aufbauenden Spannung aus. Der Leser wird belohnt! Eine intelligente, gut durchdachte ( wenn auch sehr konstruierte ) Geschichte tut sich auf, die man sich verfilmt durchaus als einen der besseren TV-Krimis vorstellen kann. Für den Leser ist es ganz zu Beginn des Buches nicht leicht, sich über 10 verschiedene Personen, deren Namen und Tätigkeiten zu merken und sie nicht zu verwechseln, aber das ändert sich schnell. Sicherlich ein Kriminalroman, den man aufmerksam lesen muss und dessen Schreibstil intelligent und wortgewandt ist, nicht einfach zu lesen – aber wer nach dem ersten Drittel alle beteiligten Personen kennengelernt hat, wird für seine Durchhaltevermögen belohnt. Das Ende ist hochspannend, überraschend, anders.

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    SabineTrinkaus

    SabineTrinkaus

    27. May 2014 um 09:09
  • Leserunde zu "Der Zorn der Kommissarin" von Sabine Trinkaus

    Der Zorn der Kommissarin
    SabineTrinkaus

    SabineTrinkaus

    Liebe Krimifreunde, der Frühling kommt - und mit ihm mein neuer Roman - heute erscheint "Der Zorn der Kommissarin". Eine Kommissarin, die Tatorte hasst, ein Jurist, der vor das höchste Gericht abtritt, und fünf Menschen, die nicht wissen, dass sie im Grunde so gut wie tot sind. Ruth Veritzky und ihr Kollege Brodtmann ermitteln in einem mysteriösen Fall. Alles deutet darauf hin, dass der Bonner Star-Anwalt Selbstmord begangen hat – wären da nicht die anderen Todesfälle, die demselben grausamen Muster folgen. Wer Lust auf eine Leserunde hat, kann jetzt in den Lostopf springen, es gibt 15 Exemplare zu gewinnen. Ich freue mich drauf!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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  • Die Kommissarin, die Tatorte hasst ...

    Der Zorn der Kommissarin
    elisabethjulianefriederica

    elisabethjulianefriederica

    25. April 2014 um 14:26

    Zum Inhalt: Eine Kommissarin, die Tatorte hasst, ein Jurist, der vor das höchste Gericht abtritt, und fünf Menschen, die nicht wissen, dass sie im Grunde so gut wie tot sind. Ruth Veritzky und ihr Kollege Brodtmann ermitteln in einem mysteriösen Fall. Alles deutet darauf hin, dass der Bonner Star-Anwalt Selbstmord begangen hat – wären da nicht die anderen Todesfälle, die demselben grausamen Muster folgen. (Klappentext) Die Autorin: Sabine Trinkaus wuchs in hohen Norden auf. Das Studium verschlug sie nach Bonn, wo rheinische Lebensart und Karneval sie tief beeindruckten und zu einer raschen Assimilierung führten. Nach internationalen Lehr- und Wanderjahren in den USA und Frankreich kehrte sie daher zurück an den Rhein und lebt mittlerweile mit Schaf und Familie in Alfter. Seit 2007 schreibt sie Kurzgeschichten, für die sie einige Blumentöpfe gewann. Zuletzt war sie 2013 für den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi nominiert. 2012 erschien ihr erster Roman „Schnapsleiche“, 2013 folgten die „Schnapsdrosseln“, im März 2014 dann „Der Zorn der Kommissarin“. (Quelle: Lovelybooks) Mein Leseeindruck: Ein spannender psychologischer Kriminalroman, besonders gefallen haben mir die verschiedenen Charaktere mit Ecken und Kanten, absolut lebensecht! Der bildhafte Sprachstil hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung ist fesselnd und stimmig, der Leser als Hobbydetektiv kann den Fall logisch nachvollziehen, ohne jedoch das Ende vorherzusehen – alles wichtige Voraussetzungen für einen guten Kriminalroman. Leseempfehlung für alle, die gerne fesselnde psychologische Krimis mit authentischen Figuren mögen, 5 Sterne !

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  • Toller psychologischer Krimi!

    Der Zorn der Kommissarin
    hermine

    hermine

    15. April 2014 um 16:28

    Wie weit würdest du gehen? Diese Frage stellt man sich beim Lesen dieses psychologischen Krimis an einigen Stellen. Ruth Veritzky und ihr Kollege Brodtmann ermitteln in einem mysteriösen Fall. Die Kommissarin hasst Tatorte und lässt ihren „Tatortzorn“ auch an ihren Kollegen aus. Der Bonner Star-Anwalt Eugen Brandmeyer ist tot, alles deutet zunächst auf Selbstmord hin. Doch weitere Todesfälle kommen hinzu, sie folgen demselben Muster und lassen auf eine andere Todesursache schließen. Mehr möchte ich hier nicht zum Inhalt verraten. Nun zu meinem Leseeindruck: Der Krimi ist so spannend geschrieben, dass man unbedingt weiterlesen muss. Der Plot ist geschickt konstruiert, viele Erzählstränge laufen parallel, sorgen anfangs für etwas Verwirrung beim Leser, die sich dann aber schnell auflöst. Für mich war das Ende überraschend, da der Leser oft auf eine falsche Fährte gelockt wird und aufgrund der durchgängig gehaltenen Spannung Kleinigkeiten überliest. Den Krimi zeichnet außerdem die psychologische Herangehensweise aus: Man erfährt durch innere Monologe viel über die Gedanken und Gefühle der einzelnen Figuren. Diesen Krimi kann ich sehr empfehlen, das Lesen hat mir Spaß gemacht. Auf eine Fortsetzung würde ich mich freuen.

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  • Der Zorn der Kommissarin

    Der Zorn der Kommissarin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. April 2014 um 09:27

    Bonn. Die Kommissare Veritzky und Brodtmann wurden routinemäßig zu einem Selbstmord gerufen. Alles scheint geklärt, doch die Verena die Frau des toten Anwalts glaubt an Mord und verdächtigt einen Klienten ihres Mannes. Da die Witwe mit dem Vorgesetzen der Kommissare bekannt ist, und diesen unter Druck setzt zu ermitteln, wird der Fall weiter verfolgt. Nach und nach tauchen immer mehr „Selbstmorde“ auf, bei denen aber immer ein kleiner Zweifel besteht, und scheinbar nichts mit dem ersten Fall zu tun haben. Ruth Veritzky, eine Frau die andere mit ihrer direkten Art abstoßen kann, ist mir gerade deshalb sehr sympathisch, sie zieht ihr Ding durch und folgt ihrem Bauchgefühl. Brodtmann, ein später Vater mit Schlafmangel und bis zum reißen angespannten Nerven, ist mit seiner einfühlsamen Art die ideale Ergänzung in diesem Team. Die Dialoge der beiden regten mich zum Schmunzeln an, eine angenehme Auflockerung bei einem psychologisch tiefsinnigen mit mehreren Handlungssträngen angelegten Krimi. Sabine Trinkaus hat einen sehr spannenden Krimi geschrieben, der den Leser auf immer andere Fährten lockte und die „Ermittlungen“ erschwerte. Ein tiefsinniges Buch bei dem immer die Frage im Raum stand: Die weit würdest du gehen?

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  • Außergewöhnlich, anspruchsvoll und spannend!

    Der Zorn der Kommissarin
    Nina2401

    Nina2401

    11. April 2014 um 19:48

    „Es ist ein Moment, der Bruchteil einer Sekunde, in dem man begreift, was Grauen bedeutet“ Das muss sich erst mal setzen, ich musste Luft holen und dann habe ich mich auf das Leseabenteuer mit Ruth Veritzky und den mysteriösen Morden in Bonn eingelassen. Ich habe einen „gemütlichen“ Krimi aus meiner Heimatregion erwartet und meine Erwartungen wurden so dermaßen übertroffen, dass mir fast schwindelig wurde: Ein perfekter Prolog, der nicht zu viel verrät und extrem neugierig macht. Eine Kommissarin mit liebenswerten Ecken und Kanten, die Tatorte hasst und auch mal Schwäche zeigt. Ein Mörder, der sich mir nicht zu erkennen gibt, obwohl ich ihm mehrmals begegne. Perfekt gezeichnete Figuren, die ich trotz ihrer Vielzahl gut auseinanderhalten kann. Und … ein absolut perfekt konstruierter Plot, der mich atemlos machte, der mich spekulieren ließ und der mir sein Geheimnis erst am Ende preis gab. All das wird in der dritten Person erzählt, auch die Auftritte von dem großen Unbekannten, aber dann wechselt Sabine Trinkaus ins Präsens uns holt mich dadurch noch näher ran. Und immer wieder diese Sprache, die mit einer leichten Nuance bitterbösen Humors durchzogen ist und die mich immer wieder innerlich jubeln und zu meinem Notizblock greifen lässt. Denn es gibt Sätze, die muss ich einfach aufschreiben! Man kann das Buch natürlich nicht so „runter lesen“, dafür ist der Schreibstil zu anspruchsvoll und zu dicht. Aber das ist auch gut so, denn etwas anderes hätte dieses Buch nicht verdient. Auch die vielen Stränge und Personen haben mich begeistert. Ich weiß, das ist Geschmackssache und einige Leser haben ein Problem damit. Ich liebe es, denn es gibt der Geschichte das nötige Tempo und ich muss meinen Kopf ein bisschen anstrengen. Und am Ende … da war alles klar … die fantastische Konstruktion aus vielen einzelnen Fäden wurde nach und nach entwirrt. Das Ende ist logisch und dennoch überraschend. Und … es ist genial in seiner unspektakulären Einfachheit. Eine so gut konstruierte Geschichte habe ich schon lange nicht mehr gelesen! Dieser Kriminalroman ist außergewöhnlich, anspruchsvoll und perfekt und für mich die Entdeckung meines noch jungen Lesejahres!

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  • Der Zorn der Kommissarin - klare Leseempfehlung!

    Der Zorn der Kommissarin
    Wildpony

    Wildpony

    08. April 2014 um 13:32

    Der Zorn der Kommissarin - Sabine Tinkhaus Kurzbeschreibung Amazon: Eine Kommissarin, die Tatorte hasst, ein Jurist, der vor das höchste Gericht abtritt, und fünf Menschen, die nicht wissen, dass sie im Grunde so gut wie tot sind. Ruth Veritzky und ihr Kollege Brodtmann ermitteln in einem mysteriösen Fall. Alles deutet darauf hin, dass der Bonner Star-Anwalt Eugen Brandmeyer Selbstmord begangen hat - wären da nicht die anderen Todesfälle, die demselben grausamen Muster folgen. Mein Leseeindruck: Rückseitiger Klappentext: Wie weit würdest du gehen? Eine Frage, die einige Überlegungen aufwirft und die erst mal im Krimi nicht in den Vordergrund rückt, da man als Leser zwar totel gefesselt ist, jedoche von Anfang an keine konkreten Vermutungen hat, was es mit den Todesfällen zu tun hat und man auch im stetigen lesen oft auf falsche Vermutungen und Fährten abschweift. Die Hauptprotagonisten wie z.B. Kommissarin Ruth und Hauptkommissar Brodtmann sind ungewöhnliche Figuren, an die man sich aber nach und nach in der Story als Leser annähert. Leider gehörte ich wohl zu der Lesergruppe, die sich an der Spannung des Buches sehr erfreut hat, aber wohl als Ermittler selbst nicht taugen würde, denn ich war wohl bis zum Ende ziemlich unbedarft in der Auflösung und Tätersuche. Fazit: Ein super spannender Krimi der etwas anderen Art. Sehr lesenswert und ein Geheimtipp. Daher 5 Sterne für das Buch und ich persönlich würde mich über einen neuen Fall sehr freuen!

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  • So muss Krimi sein...absolut perfekt!

    Der Zorn der Kommissarin
    Floh

    Floh

    08. April 2014 um 05:04

    Autorin Sabine Tinkaus präsentiert hier in "Der Zorn der Kommissarin" einen sehr komplexen und rasanten Fall um die einzigartige Ermittlerin Ruth Veritzky und Kollege Brodtmann. Ein Regionalkrimi mit einem gewaltigen Schuß Chaos, Katastrophen und mehr Glück als Verstand, gewürzt mit einer frischen Dosis Sarkasmus in einem sonderbar sympathischen Ermittlerteam. Ruth und Konsorten. Neckische Ironie trifft bestialischen Mord und Übergriffe und immer unerklärlichere Zusammenhänge. Ein neuer Fall für die Kommissarin, die Tatorte verabscheut und sich hier mehr als einmal überwinden muss... Zum Inhalt: "Eine Kommissarin, die Tatorte hasst, ein Jurist, der vor das höchste Gericht abtritt, und fünf Menschen, die nicht wissen, dass sie im Grunde so gut wie tot sind. Ruth Veritzky und ihr Kollege Brodtmann ermitteln in einem mysteriösen Fall. Alles deutet darauf hin, dass der Bonner Star-Anwalt Eugen Brandmeyer Selbstmord begangen hat - wären da nicht die anderen Todesfälle, die demselben grausamen Muster folgen." Schreibstil: Die Autorin Tinkaus hamstert sich gleich zu Beginn durch ihren Prolog alle Krimisympathiepunkte ein. Ohne Vorwarnung geht es gleich richtig los. Der Leser wird mit der ganzen Bandbreite eines Krimis überrumpelt. Im Laufe der Story überzeugt Sabine Tinkaus dann weiter und punktet erneut, sie besitzt einen so herrlichen und herzhaften Schreibstil, dass sie gleich weiterhin all meine Sympathiepunkte erhaschte. Sie nutzt unter anderem den typischen Schreibstil für einen gelungenen Krimi, denn sie legt falsche Spuren, sorgt für Irrungen und Wirrungen, streut Handlungsstränge und lässt den Leser an den Ermittlungen aktiv teilhaben und mit den Ermittlern an den Ermittlungen verzweifeln. Zudem überzeugt die Autorin Tinkaus mit einer gewaltigen Portion Komik, Ironie, Schlagfertigkeit und Humor, durch ihre sympathischen und einzigartig eigenwilligen Ermittler, allen voran natürlich Ruth und Brodtmann, die ein ganz besonderes Team bilden. Sie schreibt neuartig und andersherum bedient sie den Krimiliebhaber mit Altbewährten. Sehr gut gemacht und toll präsentiert. Das Buch liest sich flüssig und unterhält, es gibt unheimlich viel Spannung und Überraschungsmomente. Sie schreibt flott, flüssig, humorig und trifft den Nerv der Zeit und lässt die Bauchmuskeln zucken. Ihre Art macht Lust auf mehr. Charaktere: Viel Geschick und Können beweist die Autorin bei der Auswahl der Charaktere. Denn hier treffen wir viele Persönlichkeiten und gerade das Team um die Ermittlungen wartet mit kuriosen Eigenschaften auf. Ruth und Brodtmann sind ein ganz spezielles und liebenswürdiges Team. Ruth ist eine ganz besondere Type, offen, freischnauze, eigen und total chaotisch...Konflikte entstehen hier. Brodtmann ist der passende Gegenpol zu Ruth. Ein Team mit Ecken und Macken, dennoch als Einheit unschlagbar. Zudem treffen wir auf sympathische und unsympathische Figuren und dürfen so manchen Überraschungsmoment erleben. Autorin Tinkaus beweist großes Geschick, denn sie bringt die vielen Rollen und Nebenrollen in Einklang und lässt den Leser somit mitfühlen und ganz wichtig: Sie lässt den Leser an den katastrophalen Ermittlungen teil haben! Und sie sorgt für ausreichend Humor mit enorm viel krimitypischer Spannung! Die Charaktere sind das ganze Herzstück des Romans und mit Gold kaum aufzuwiegen.....herrlich! "Wie weit würdest du gehen?" Meinung: Das Treiben rund um die Ermittlungen, um den Mordhergang, um den Täter, um die Opfer, um die Mutmaßungen, um die Wendungen und Kuriositäten sind äußerst irr und wirr aber mehr als komplex und stimmig dargestellt. Wer hier gerne auf Authenzität in der Mordermittlung setzt, der wird garantiert seine Freude mit diesem Krimi haben. Ich war von Beginn bis zum Ende mehr als begeistert, da mir die Proffessionalität sehr gefallen hat. Weil mich dieser Krimi absolut durch seine Charaktere, die Story, die Umstände, die ganzen Ideen, die Dialoge und vor allem die verschrobenen Konstellationen absolut überzeugt und unterhalten hat, bekommt er die ganzen 5 Sterne. Die Autorin reizt den Leser zum Schubladendenken und lässt diesen gekonnt damit auflaufen. Gerade die schöne heile Welt bröckelt langsam vor sich hin und immer neue Abgründe tun sich auf. Psychische Störungen, Lug und Betrug, Neid und Missgunst...Schließlich bringt es viel Potential für eine Kriminalhandlung gepaart mit verschrobenen Persönlichkeiten, das Wahren der Idylle....all das vereint zaubert einen Krimigenuss wie er sein soll! Auch die Schauplätze sind gekonnt gewählt und machen das Geschehen lebendig und real, hier hätte ich mir dennoch mehr Lokalkolorit vorstellen können. Die Kapiteleinteilung und die das Schriftbild gefallen mir sehr gut und lassen das Buch sehr locker wirken. Gegen Ende gibt es nun dann die vielen Antworten auf die vielen offenen Fragen und die Handlungsstränge laufen zusammen. Und vor allem gibt es am Ende eine unglaubliche Wendung: Die Frage der Fragen: wie weit würdest du gehen? bekommt einen ganz neuen Fokus. Cover: Ein Cover, das durch Titel und Darstellung alle Blicke auf sich zieht und absolut neugierig macht. Stimmig zum Inhalt und absolut grandios. Die Autorin: "Sabine Trinkaus lebt mit Familie und Schaf in Alfter bei Bonn. Seit 2007 schreibt sie kriminelle Kurzgeschichten, für die sie bereits zahlreiche Preise gewonnen hat. 2013 war sie für den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi nominiert. »Der Zorn der Kommissarin« ist ihr dritter Roman. " Fazit: Ein sehr humorvoller und professioneller Krimi mit absolut überzeugenden Charakteren und Dialogen. Eine absolute Leseempfehlung!

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  • Raffiniertes Gedankenchaos

    Der Zorn der Kommissarin
    Kia

    Kia

    07. April 2014 um 18:55

    Inhalt: Die Kommissare Ruth und Bordtmann ermitteln in einem Fall, in dem alles klar scheint: Selbstmord! Wäre da nicht die hysterische Witwe des Anwalts, die darauf besteht, dass es Mord war. Doch brauchbare Anhaltspunkte außer wahllose Beanschuldigungen liefert sie nicht. Jedoch häufen sich die Merkwürdigkeiten als weitere vermeintliche Selbstmorde geschehen. Ein Zufall oder gibt es eine Verbindung? Meine Meinung: Der Krimi entwickelt sich rasant, sodass ich ihn kaum aus der Hand legen konnte. Allerdings auch so rasant, dass sich zu Beginn in meinem Kopf ein wahres Gedankenchaos gebildet hat. So viele Personen und Handlungstränge, die im ersten Augenblick gar nichts mit einander zu tun haben. Das war teilweise sehr anstrengend und unbefriedigend, doch mit der Zeit ordnet sich alles. Der Detektiv in mir kam voll auf seine kosten: Wer ist der Täter, wer ist das nächste Opfer und vor allem warum? Mit den Charakteren bin ich nicht so warm geworden, denn alle haben ihre Macken, die sie nicht gerade liebenswert, dafür aber authentisch machen. Das Ende hat mir gut gefalllen und mich gleichzeitig innerlich zerrüttet, weil... ;)

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  • rabenschwarz und rasant

    Der Zorn der Kommissarin
    esposa1969

    esposa1969

    06. April 2014 um 00:58

    Hallo liebe Leser, ich liebe Krimis und ich liebe verworrene Verhältnisses. Dieser Krimi bietet davon sehr viele: == Der Zorn der Kommissarin == Autorin: Sabine Trinkhaus == Buchbeschreibung: == Eine Kommissarin, die Tatorte hasst, ein Jurist, der vor das höchste Gericht abtritt, und fünf Menschen, die nicht wissen, dass sie im Grunde so gut wie tot sind. Ruth Veritzky und ihr Kollege Brodtmann ermitteln in einem mysteriösen Fall. Alles deutet darauf hin, dass der Bonner Star-Anwalt Selbstmord begangen hat – wären da nicht die anderen Todesfälle, die demselben grausamen Muster folgen. Ein Fest für alle Liebhaberpsychologischer Krimis: Rasant und rabenschwarz. == Das Cover: == Das Cover finde ich so faszinierend! Dass noch nie jemand zuvor darauf gekommen ist, solch eine Tatort Zeichnung als Buchcover für einen Krimi zu verwenden, dabei ist das so naheliegend. Ein Cover, welches mir in der Buchhandlung sofort ins Auge stechen würde und mich alleine schon deswegen zum Kauf veranlassen würde. == Leseeindrücke: == Dieser 367-seitige Krimi beginnt mit dem Fund einer Leiche: Der tote Star-Anwalt Eugen Brandmeyer wird gefunden, seine Witwe Verena scheint völlig aufgelöst. Obwohl Selbstmord vermutet wird, wissen wir Leser - spätestens nachdem wir den Buchrückentext gelesen haben - natürlich, dass dem nicht so ist. Im ersten Viertel des Krimis tauchen dann pro Kapitel immer wieder neue Handlungsstränge auf, die zunächst nichts mit dem eigentlichen Fall zu tun haben. Neue Handlungsstränge, jeder Menge neue Namen der Personen und neue Leichen. Nach wenigen Seiten sind es schon zwei, drei, vier … Ich muss gestehen, dass mich die vielen Namen der Personen und deren Tätigkeiten und wie diese beschrieben werden, anfangs sehr sehr verwirrten. Wie soll ich mir die alle merken?  … war mein erster Gedanke. Irgendwann aber ist mit neuen Personenvorstellungen Schluss und die bereits Vorgestellten prägen sich einem mehr und mehr ein und irgendwann laufen auch alle Stränge zusammen und dieser Krimi wird, wie er angekündigt wurde: rasant und rabenschwarz, wenn auch anfänglich ziemlich rasant. Zum Glück konnte ich mir alle Namen und Personen letztendlich gut merken und zuordnen. Verdächtige gab es mind. ebenso viele wie Leichen und das waren ja nicht gerade wenig.  Das Ende war passend und packend. Insgesamt hat mich dieser Krimi sehr gut unterhalten und mit recherchieren beschäftigt, nur eben die ersten Seiten waren mir etwas zu anstrengend, weil ich überhaupt nicht in die Handlung reingekommen bin. Dafür ziehe ich 1 Stern ab, vergebe aber gerne 4 von 5 Sternen! Vielen Dank für´s Lesen! by esposa1969

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  • Eine Serie von Leichen pflastert den Bonner Raum

    Der Zorn der Kommissarin
    TochterAlice

    TochterAlice

    04. April 2014 um 15:35

    und es weist einiges darauf hin, dass sie miteinander zu tun haben - aber wo, um Himmels willen, ist der Zusammenhang? Oder wenigstens ein winziger Hinweis, eine Andeutung zu selbigem? Kommissarin Ruth Veritzky und ihr Kollege Brodtmann tappen im Dunkeln, was sie aber nicht von herzhaften Meinungsverschiedenheiten abhält - weder untereinander noch mit anderen Mitmenschen. Auch etliche der weiblichen Beteiligten - Zeuginnen und anderweitig eingebundene sind ganz schöne Kaliber. Man sieht also, dass das als beschaulich geltende Bonn mitnichten ein geruhsames Pflaster ist! Sabine Trinkaus schreibt flüssig, eloquent und mit mehr als einem Hauch von Humor. Sie hat keine Scheu vor Protagonisten mit Ecken und Kanten - Hauptsache, es ist nicht 08/15! Das kann dann mal auf Kosten des ein oder anderen Sympathieträgers gehen - Leser mit einem Faible für Harmonie werden sich hier bei der Auswahl von Lieblingsfiguren ziemlich schwer tun. Mir macht das nichts aus, ich habe die vielschichtigen Charaktere des Ermittlerpaares sowie aller beteiligten Frauen sehr goutiert - bei den Männern allerdings ist der Autorin wohl leider etwas dazwischen gekommen: diese waren aus meiner Sicht mit ausgesprochen wenigen Alleinstellungsmerkmalen ausgestattet und dazu kommt dann noch mein katastrophales Namensgedächtnis- kurzum: ich habe fast alle männlichen Protagonisten wieder und wieder durcheinandergewürfelt, was insgesamt sehr auf die Spannung der Geschichte ging. Trotzdem - oder vielleicht gerade deswegen - kam das Ende für mich unerwartet und damit durchaus überraschend. Ein Buch für Freunde von gut geschriebenen Krimis, nicht jedoch unbedingt für solche von Regionalkrimis: im Gegensatz zur "Schnaps"-Reihe von Sabine Trinkaus gibt es hier wenig Bönnsches zu erlesen.

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  • Tatortzorn und Stimmungsbarometer

    Der Zorn der Kommissarin
    Antek

    Antek

    03. April 2014 um 17:58

    Ruth und ihr Kollege Brodtmann werden ins Haus des Bonner Staranwalts Eugen Brandmeyer gerufen. Alles deutet auf Selbstmord hin, die Witwe ist aber überzeugt, dass dies auf keinen Fall in Frage kommt und hat auch ihren Verdächtigen schon gefunden. Vorgesetzter Orth macht Druck, dass in dem Fall ermittelt wird, da er die Witwe persönlich kennt und wohl auch ein wenig fürchtet. Die Ermittlungen beginnen und als sich weiter Todesfälle, die alle nach Selbstmord aussehen, häufen, sind alle überzeugt, dass es sich hier nicht mehr nur um einen Zufall handeln kann. Wie aber stehen die Opfer in Zusammenhang, wer könnte ein Motiv haben, liegt die Witwe des Anwalts mit ihrem Verdacht richtig? Fragen über Fragen, die das Ermittlerteam in Atem halten. Erschwert wird die Arbeit dadurch, dass scheinbar jeder etwas verheimlichen oder vertuschen will. Die Kommissarin Ruth, bei der sich der Tatortzorn deutlich bemerkbar macht, hat mir mit ihren Ecken und Kanten sofort gefallen. Auch Brodtmann, der wegen Nachwuchs sehr unter Schlafmangel leidet, was sehr an seinem Stimmungsbarometer nagt, fand ich klasse. Die beiden liefern sich immer wieder Wortgefechte vom Feinsten. Der Kriminalfall an sich ist sehr verzwickt und die vielen Handlungsstränge mitsamt den dazugehörigen Namen, haben mir den Einstieg nicht sehr leicht gemacht. Da aber die einzelnen Personen sehr viel Tiefe erhalten, ist man dann bald in der Geschichte und dann lässt einen der Krimi nicht mehr los. Das beworbene Fest für Liebhaber psychologischer Krimis kann ich nur bestätigen. Die Handlungsstränge werden wirklich erst ganz allmählich, aber perfekt zusammengefügt. Das sorgt für Höchstspannung bis zum Schluss.   Ich war lange am Überlegen wegen vier oder fünf Sternen, eben wegen des etwas holprigen Starts, aber der tolle Sprachstil, bei dem sich so geniale Stilblüten häufen, haben dann entschieden.

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  • Psychologisch feinsinniger Krimi

    Der Zorn der Kommissarin
    Leserin71

    Leserin71

    01. April 2014 um 21:29

    Ruth Veritzky ist Kommissarin und hasst Tatorte. Ihr sprichwörtlicher Tatortzorn zeigt sich auch bei der Untersuchung des mutmaßlichen Selbstmordes des Bonner Star-Anwalts Eugen Brandmeyer. Ihr Kollege Brodtmann weiss damit umzugehen - wie sie übrigens mit seinen Eigenheiten - und so beginnen die Ermittlungen in alle Richtungen. Rasant entwickelt sich die Handlung, so dass auf den ersten 52 Seiten schon drei Morde begangen worden sind. Und wie auch der Klappentext verspricht, werden es noch mehr, die Frage ist nur, wer und wie und warum. Sabine Trinkaus hat einen psychologisch sehr feinsinnigen Krimi geschrieben, bei die anfänglichen kleinen Fäden am Ende zu einem großen Ganzen zusammengewebt werden. An den Personen war ich ganz nah dran und konnte ihre Gedanken lesen - wenn  auch manchmal nicht nachvollziehen oder gutheißen. Die Handlung ist in Bonn angesiedelt ist, aber es ist dennoch kein Regionalkrimi, da die Örtlichkeiten eine untergeordnete Rolle spielen. Einziger Wermutstropfen für mich ist, dass die Protagonisten viele Ecken und Kanten haben und ich nicht richtig warm wurde mit ihnen. Gut versteckt waren einige Einzelheiten, die für die Lösung des Falles wichtig waren. Ich musste mich sehr konzentrieren, mir alle Namen der vielen Personen zu merken. Das Ende hat mich überrascht, war schön schlüssig, wenn auch traurig. Positiv angetan war ich, dass ich keinen einzigen Tippfehler entdeckt habe! Für mich ist es ein 4,4 Sterne Krimi, an dem man mit 367 Seiten auch lange Vergnügen hat.

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  • Ich habe das doch nicht gewollt

    Der Zorn der Kommissarin
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    01. April 2014 um 13:41

    Ruth und Brodtmann wurden zu einem Selbstmord gerufen. Die Witwe von Staranwalt Brandmeyer ist überzeugt, dass ihr Mann sich nicht selbst getötet hat. Sie verhält sich aber höchst merkwürdig. Dann gibt es weitere Todesfälle, die alle nach Selbstmord aussehen. Trotzdem beschäftigen diese Fälle Ruth mehr, als ihr lieb ist. Ihr Vorgesetzter Orth macht Druck wegen des Falles Brandmeyer, da er mit dem Ehepaar bekannt ist. Verena Brandmeyer reagiert immer seltsamer, sie verdächtigt Morowski, einen Klienten ihres Mannes. Es ist ein Buch, das man nicht so mal eben herunterlesen kann, dafür gibt es zu viele Handlungsstränge und Personen. Bis diese Stränge zusammenlaufen, dauert es. Die Gedanken der Protagonisten werden sehr detailliert beschrieben. Ruth kommt am Anfang sehr spröde rüber, aber mit der Zeit ändert sich das, vor allen Dingen, weil man auch mehr über sie erfährt. Der Fall setzt ihr zu und sie hat wohl so eine kleine Midlife-Crisis. Brodtmann ist überfordert. Zu Hause sorgt der Säugling dafür, dass er unter Schlafmangel leidet und seine Frau hat Vorstellungen von Privatleben, die mit dem Berufsleben schwer zu vereinbaren sind. Die Dialoge im Kommissariat sind oft sehr witzig, aber es gibt auch immer wieder Konfliktstoff. Wenn man sich in die Geschichte eingelesen hat, ist es schwierig, das Buch aus der Hand zu legen, denn man ist begierig zu erfahren, wie die einzelnen Fälle, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, zusammenhängen. Die Geschichte ist gut durchdacht und die Spannung wird bis zum Ende gehalten.

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