Die Montez-Juwelen

von Sabine Vöhringer 
4,5 Sterne bei44 Bewertungen
Die Montez-Juwelen
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Positiv (38):
C

Der erste Krimi der Reihe, den ich sofort lesen musste, nachdem ich das Ludwig Thoma Komplott zuerst gelesen habe. Super!

Kritisch (4):
B

Netter Krimi jedoch sehr viel Lokalkolorit und zu Detail verliebt. Das Ende konnte mich auch nicht überraschen.

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Inhaltsangabe zu "Die Montez-Juwelen"

»Ihre Schönheit verzaubert, ihr Glanz weckt Begierde«. Als Geschenk Ludwigs I. an seine Maitresse verführten die Juwelen schon im 19. Jahrhundert zu verhängnisvoller Liebe und tödlicher Leidenschaft. Tatsächlich taucht kurz nach der Schmuckpräsentation in der Hofstatt eine Leiche am Fischbrunnen des Marienplatzes auf. Hauptkommissar Tom Perlinger, bayerischer Sonnyboy mit amerikanischen Wurzeln, trifft nicht nur auf familiäres Chaos und seine Jugendliebe, sondern ausgerechnet sein Halbbruder Max, der Wirt des Hackerhauses, wird des Mordes verdächtigt …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839220566
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:280 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:08.03.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 08.03.2017 bei ABOD Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    buchstabensammlerins avatar
    buchstabensammlerinvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannender Krimi aus der bayrischen Landeshauptstadt
    Ein spannender Krimi aus der bayrischen Landeshauptstadt

    Inhalt:
    Tom Perlinger kommt nach einem Sabbatjahr und Genesung von einer Verletzung aus seinem letzten Fall, in seine Heimat München zurück, wo er seine Arbeit als Hauptkommissar wieder aufnehmen wird. Doch schneller, als er seinen Schreibtisch von seinem Kollegen und Widersacher Mayerhofer befreien kann, geschieht nach einer Schmuckpräsentation der sogenannten Montez-Juwelen ein Mord und Tom findet sich in Familienbanden und –verstrickungen, Habgier und Eitelkeiten der Münchner Wirtshausszene wieder.
    Meine Meinung:
    Dieser Krimi ist schnell, voller verschiedener Themen, vielen Personen, einem Protagonisten, in den man sich beim Lesen verliebt und einer Story, die so gut all dies zusammenführt, dass man sich beim Zuklappen des Buches auf den nächsten Fall von Tom Perlinger freut.
    Ich hatte mich zu Beginn gewundert, warum eine Personenliste der Story voransteht, aber fand sie bei den ersten Kapiteln sehr hilfreich, musste immer mal wieder nachschauen, denn es passiert so viel, auf unterschiedlichen Ebenen und die Zusammenhänge der Personen sind für den Fall sehr wichtig. Das Buch behandelt nicht nur die Münchner Wirtshausszenerie in einer charmant bayrischen Art (manchmal etwas mühsam für eine Preußin wie mich zu lesen, denn das Bayrisch ist doch ein wenig schwieriger zu „entziffern“) sondern hier geht es auch um Liebe, Sex, Drogen, Raub, Erpressung.... also alles, was einen Krimileser fesselt. Vor allem im letzten Drittel nimmt die Geschichte nochmal so richtig Fahrt auf und man fliegt nur so durch die Seiten. Mit hat das Buch sehr gut gefallen und das ansprechende Cover tut sein Übriges. Ich finde die Geschichte, auch wenn sie komplett erfunden ist, sehr glaubwürdig und noch dazu in einer leichten und guten Sprache rübergebracht, die einfach Spaß macht!
    Fazit:
    Ein toller Krimi, der auf alle Fälle Lust auf einen neuen Fall des sympathischen Hauptkommissars im Kreise seiner bayrisch verrückten Familie macht.

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    Daniel_Allertseders avatar
    Daniel_Allertsedervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Empfehlenswerter Krimi!
    Empfehlenswerter Krimi!

    Meine Meinung

    »Die Montez-Juwelen« von Sabine Vöhringer ist ein Krimi aus dem Gmeiner Verlag, der in München spielt. Ein Roman mit Lokalkolorit, mit bayerischem Temperament und dem unverwechselbaren Dialekt!

    Flugs ist mir nach der ersten Seite der sehr flüssige Schreibstil von Frau Vöhringer ins Auge gesprungen – dies erkenne ich, wenn meine Augen kein einziges Mal stoppen müssen, um den Satz langsam und in aller Klarheit nochmals zu lesen, damit ich ihn verstehen kann. Dies war – gleich vorneweg – nie der Fall, sodass die Autorin bei mir schon mal mit dem guten Schreibstil punkten konnte. Nehmen wir unseren Helden Tom Perlinger mal genauer unter die Lupe: Tom ist ein junger Polizist, der frisch aus Düsseldorf nach München zurückkehrt. Die Autorin hat Tom als lebhaften, charmanten und gutaussehenden jungen Mann beschrieben – und dies sehr authentisch und erfolgreich. Tom wirkte keinesfalls stereotypisiert, er wirkte wie ein Individuum auf mich, was ebenfalls ein Pluspunkt ist. Tom ermittelt mit Elan und mit Ehrgeiz – kein Wunder, denn seine eigene Familie ist scheinbar im aktuellen Mordfall verwickelt, der irgendetwas mit diesen ominösen Montez-Juwelen zu tun hat; nun gut, die Montez-Juwelen? Was ist denn das nun wieder? Wer’s wissen will, liest bitte das Buch, denn Frau Vöhringer hat mit grandioser Recherchearbeit die recht dramatische Vergangenheit der sehr begehrten Montez-Juwelen in ihrem Debütroman dargestellt und verdeutlicht. In Zusammenhang gebracht mit dem neuesten Fall von Tom Perlinger entstand ein amüsanter Kriminalroman mit historischen und kulturellen Fakten und Daten, die nicht nur für Bayer und Münchner, sondern auch für Jedermann interessant sein könnten.

        Leider habe ich auch etwas zu bemängeln, was aber kein großes Manko war: Da sehr viele Personen im Roman einen Platz gefunden haben und der Mordfall auch weitreichende Verbindungen zu diversen dubiosen Gestalten hat, hat die Autorin auch viele Personen in die Auflösung des Falls miteingebunden; heißt, sehr viele sind daran beteiligt, sehr viele haben etwas damit zu tun. Nach und nach klären sich diese Verhältnisse; wir lesen von Verbindungen und Intrigen, von Neid und Gier. Leider aber war es für mich persönlich sehr oft verwirrend, gerade wenn ich in solch einer Phase war – Zusammenhänge wurden erklärt, Familienstreits, Tode, Lügen und Verrat – irgendwann war mir das alles zu viel, und ich gab es auf, diesem verwirrenden Gebilde zu folgen. Auf einer Seite wurde meist zu viel erklärt, was wie eine Wucht auf mich rieselte, und ich persönlich hatte Probleme, diesem »Nach-und-nach-Aufdecken« zu folgen.

      Trotz alledem war der Roman sehr unterhaltsam, besonders die Wirtshaus-Szenen, die Dialoge, viele Personen, die einfach typisch bayerisch waren, und natürlich der liebe Tom, von dem ich zukünftig gerne mehr lesen möchte!

    Fazit

    Ein guter Kriminalroman, der zu empfehlen ist! Anspruchsvoller Schreibstil, ein guter Hauptcharakter und ein Mordfall, der zwar nicht ganz einfach zu folgen, aber trotzdem interessant und ausgefeilt ist – besonders im Zusammenhang mit den Montez-Juwelen!

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    Isar-12s avatar
    Isar-12vor einem Jahr
    Ein neuer Kommissar ermittelt in der Münchner Altstadt ...

    "Die Montez-Juwelen" ist der erste Krimi von Sabine Vöhringer. Dabei steht als ermittelnder Hauptkommissar Tom Perlinger im Vordergrund. Nachdem er nach einer schweren Schussverletzung bei einem Einsatz an seiner alten Wirkungsstätte Düsseldorf und einem Sabbatjahr wieder in seine Heimatstadt München zurückkehrt, überschlagen sich die Ereignisse. Er soll eine Dienststelle im Kommissariat übernehmen. Aber bevor er überhaupt diese antritt, gibt es einen Mord, bei dem sein Halbbruder Max verdächtigt wird. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als schon auf eigene Faust die Verdachtsmomente zu entkräften und den wahren Täter zu finden. Die Geschichte beginnt mit dem Prolog in der Düsseldorfer Vergangenheit und wechselt dann an den Schauplatz München. Über die Vorgeschichte erfährt der Leser dann nichts mehr. Dagegen führt Sabine Vöhringer nun den Leser gemeinsam mit Tom in die Münchner Altstadt. Als gebürtiger Münchner waren diese Orte für mich natürlich greifbar und ich wusste immer wo sich die Figuren gerade bewegen. Gelungen ist auch das Setting. Auf der einen Seite Tom im hier und jetzt inmitten seines familiären Trubels und zum anderen sein alter Freund und Journalist Hubertus, der Hintergründe aus der Vergangenheit zu den Juwelen recherchiert. Für den Leser fügt sich dabei Teil um Teil das Puzzle zusammen bei der Überführung des Täters. Sabine Vöhringer ist ein guter Regionalkrimi aus München gelungen, der eine ausgewogene Mischung aus Lokalkolorit und Spannung hat. Ich bin gespannt, wie es mit Tom Perlinger in München weitergeht.

    Kommentare: 1
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    Tanzmauss avatar
    Tanzmausvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend, feingesponnen mit aussagekräftigen Protagonisten und einer Handlung, die so manche Überraschung für den Leser bereit hält.
    "Ihre Schönheit verzaubert, ihr Glanz weckt Begierde"

    Nach einer schweren Verletzung hat sich Tom Perlinger in ein Sabbatjahr zurückgezogen. Nun kehrt er nach einem Jahr wieder nach München zurück und hofft auf eine friedliche Heimkehr. Doch es kommt alles ganz anders. Nicht nur, dass plötzlich ein toter Junge am Fischbrunnen gefunden wird und sein Halbbruder in Verdacht gerät, auch seine Gefühle spielen verrückt als er Christl wieder begegnet. Doch Christl ist mit Benno liiert und so muss Tom nicht nur an einer Front kämpfen …

     

    Im Debütroman von Sabine Vöhinger stehen die sagenumwogenen Montez-Juwelen im Vordergrund, die einst Ludwig I. seiner Maitresse zum Geschenk gemacht haben soll. In einem Wirrwarr aus Macht, Habgier, Neid und Verlangen versucht nicht nur Hauptkommissar Tom Perlinger den Überblick zu behalten. Auch ich selbst musste immer wieder die ganzen Namen und Personen sortieren und dank der Personenüberschrift schauen, wer zu wem in welcher Beziehung steht. Bald aber löst sich der Knoten und man wird Teil der Sippschaft um das Hackerhaus.

    Man bekommt mit diesem Buch nicht nur einen sehr spannenden Krimi, sondern auch noch etwas Heimatkunde mitgeliefert. Zwar sind die Juwelen eine Erfindung der Autorin, jedoch die ganzen Rahmendaten und ihre Geschichte nicht. Da die Geschichte zudem im schönen München spielt, ist ein wenig Lokalkolorit, die Eigeneart der Münchner und der dortige Dialekt eine besondere Zugabe. Für Nicht-Münchner gibt es zumindest eine Karte im Deckel, anhand der man sich orientieren kann. Beim Dialekt muss man durch, was mir zunächst etwas schwer, doch mit der Zeit immer leichter fiel.

    Die Protagonisten sind fein herausgearbeitet. Anhand ihrer ganz speziellen Charaktereigenschaften bekommt man schnell ein Bild von ihnen und das Kopfkino erwacht zum Leben.  Die Geschichte ist zwar in sich abgeschlossen, doch deuten verschiedene Passagen darauf, dass eine Fortsetzung nicht auszuschließen ist und so freue ich mich schon auf ein weiteres Buch mit Tom Perlinger, seiner Sippschaft und seinen Kollegen und hoffe, dass es schon bald erscheinen wird.

     

    Fazit:

    Ein gelungenes Krimi-Debüt, spannend, feingesponnen mit aussagekräftigen Protagonisten und einer Handlung, die so manche Überraschung für den Leser bereithält.

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    U
    ulla_leuwervor einem Jahr
    Spannung von Anfang bis Ende

    Meine Meinung:

    Ein Krimi, der von Anfang bis Ende spannend war. Schon im Prolog war einiges los und ich wusste sofort, was mit Tom Perlinger los war, denn seine Arbeit als Hauptkommissar sollte er nach einer Pause erst am nächsten Montag aufnehmen. Aber darauf nimmt ja kein Krimineller Rücksicht. Auf der anderen Seite hätte Tom sich ja auch zurück gehalten, wenn sein Bruder nicht auf einmal des Mordes verdächtigt worden wäre.  So kam es, dass Tom schneller mittendrin steckte und ich natürlich auch, als Leserin stecke ich ja oft mitten im Geschehen, aber so schnell selten.

    Dabei musste ich mich doch erst einmal zurecht finden. Es gab so viele Beteiligte, die von Anfang an in Erscheinung traten, da hat mir das Personenverzeichnis vor dem ersten Kapitel sehr geholfen. Ebenfalls sehr hilfreich fand ich den kleinen Stadtplan in der Klappeninnenseite. Ich war zwar schon mal in München, aber das sind schon ewig her und damit fand ich mich wunderbar zurecht.


    Tom Perlinger ist gerade wieder in München eingetroffen und begleitet seine Schwägerin Hedi zu einer Schmuckpräsentation. Die Montez-Juwelen werden einem interessierten Publikum vorgestellt. Diese Juwelen sind es dann auch, die einiges auslösen, wobei die ganzen Zusammenhänge nicht sofort ersichtlich sind. Es gibt einige Nebengeschichten, die am Ende alle zusammen finden. Hatte ich mich vorher ab und zu gewundert, warum, für mich, über unbeteiligte, berichtet wird, war mir am Schluss alles klar.

    Sehr geschickt hat die Autorin Spannung und Münchner Lokalkolorit verbunden und sie hat geschichtliches einfließen lassen, wobei die Juwelen leider eine Erfindung von ihr waren. Aber deren Weg erschien mir durchaus realistisch.

    In diesem Buch lernte ich sehr viele Personen kennen und hatte das Gefühl, dass einige durchaus mehr Raum gebraucht hätten, damit sie sich mehr entfalten können. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, beziehungsweise hoffe, dass es weitere Krimis mit den Beteiligten geben wird, denn es ist reichlich Potential vorhanden. Zumal ich besonders neugierig auf die weitere Zusammenarbeit von Tom und den beiden Kommissaren bin.


    Ich erwähnte ja schon, dass es von Anfang an spannend war. Zwischendurch stieg die Spannung dann sogar noch enorm an und ich hoffte, dass es für die Beteiligte gut aus geht, denn ich mochte sie sehr. Außerdem weiß man ja nie, was sich Autoren alles so einfallen lassen. 😉

    Ich habe das Buch dann auch verschlungen. Ich hatte immer wieder andere in Verdacht gehabt und war überrascht, wie es sich am Ende auflöste.



    Fazit:

    Ich finde den ersten Krimi von Sabine Vöhringer gelungen und gebe gerne eine Leseempfehlung. Gleichzeitig hoffe ich, dass ich noch mehr über Tom Perlinger lesen kann.

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    CTWs avatar
    CTWvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein gelungenes Werk, das Lust auf mehr macht 😃
    Ein gelungenes Werk, das Lust auf mehr macht 😃

    Ein gelungenes Werk, das Lust auf mehr macht 😃 Warum? Sabine Vöhringer hat mit dem wirklich gelungenen Krimi-Debüt "Die Montez-Juwelen" meine hohen Erwartungen absolut erfüllt. Die Autorin versteht es, eine Kriminalgeschichte gekonnt aufzubauen, Charakterfiguren zum Leben zu erwecken und - ganz wichtig - den Münchner Schmäh so festzuhalten, dass es nicht überzogen oder kitschig wirkt. Sie ist eine gute Beobachterin und schildert gekonnt menschliche Irrungen und Wirrungen. Den absolut schwierigen Grad zwischen Kriminalroman und Heimatkrimi hat die Autorin souverän beschritten und gepunktet. 😃

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    Blausterns avatar
    Blausternvor einem Jahr
    Die Montez-Juwelen

    Tom wurde während eines Polizeieinsatzes angeschossen und viele Monate außer Gefecht gesetzt. Nun kommt er zurück an seine Dienststelle und beginnt noch vor seinem eigentlichen Dienst geheim, denn sein Halbbruder Max wird des Mordes an einen Jungen verdächtigt, der am Fischbrunnen gefunden wird. Diesen hatte Tom zuvor bei einer Ausstellung der Montez-Juwelen schon gesehen. Sein nicht gerade gut auf ihn zu sprechender Kollege, Kommissar Mayrhofer, setzt aber alles daran, dass Max verurteilt wird. Zum Glück gibt es auch noch seine Kollegin Jessica, die ihm voll und ganz zur Seite steht in diesem Metier aus Macht, Geld, Drogen und Sex.
    Ein sehr umfassender Krimi, bei dem etliche Themen ineinander greifen. So gelangt man von den Montez-Juwelen auch zu Ludwig I. und erfährt noch einiges über die Geschichte Münchens. Aber auch die Geschäfte ohne Skrupel gehören dazu. Die Figuren sind absolut reell und auch vielfältig, wie sie einem im Leben begegnen können. Während Tom ein Paradebeispiel eines Mannes ist, den man mögen muss, ist Mayrhofer das Ekel, arrogant und unverschämt. Gut ist auch das Personenregister, welches man aber nicht so dringend benötigt, denn die Personen werden gemächlich in die Geschichte eingeführt, sodass man sich alle gut merken kann. München mit seinem Lokalkolorit kommt hier sehr gut an. Der Krimi bleibt bis zum Ende spannend und liest sich gut.

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    papaschlumpf13s avatar
    papaschlumpf13vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mord in der Münchner Altstadt
    Der Hackerhaus Krimi ( die Montez-Juwelen )

    Vor mir liegt der Debüt-Krimi von Sabine Vöhringer " Die Montez-Juwelen ".

    Ein Krimi aus München,mit einen gebürtigen Münchner Hauptkommissar aus Düsseldorf ! ( warum das so ist wird im Buch erklärt ).

    Wie sollte es auch sein,es geht um Mord und man hat auch schnell einen Verdächtigen.Den Halbbruder vom HKPerlinger,nebenbei der Wirt vom Hackerhaus ,wo am Vorabend eine Ausstellung der Montez-Juwelen stattfand. Übrigens am Anfang des Buches ist eine Namensliste,man braucht sie.

    Wer jetzt glaubt damit ist ja alles klar,der irrt.

    Der Krimi ist spannend und flüssig geschrieben.Die Autorin Sabine Vöhringer hat sehr fleißig recherchiert.Die Geschichte der Montez-Juwelen ist gut erzählt.

    Zurück zum Krimi,der Protagonist HK Perlinger hat nicht nur den Fall zu klären,sondern muss sich auch in seinem Neuen Team durchsetzten.Es macht Spass auf mehr und deshalb kann ich das Buch mit Guten Gewissen empfehlen und hoffe auf ein Neues !!

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    Colette_Sternbergvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Selten wurde ich so schnell von einem Buch und seinen Personen gefangen genommen. Spannend, gut geschrieben, menschelnde Personen.... toll
    Fortsetzung unbedingt erforderlich

    Selten wurde ich von einer Geschichte und seinen Personenn so schnell gefangen genommen. Eventuell hätte ich das Buch nicht gekauft, der Einband sprach mich nicht gleich an. Er kommt unspektakulär daher, ebenso schlicht ist der Titel.....aber sobald man beginnt zu lesen, eröffnet sich eine spannende Geschichte mit einem sehr menschelnden Kommisar...Ich freue mich, das Buch empfohlen bekommen zu haben. Eine Fortsetzung mit Kommisar Perlinger ist wünschenswert, wenn nicht sogar erforderlich! Sabine Vöhringes Kriminalroman ist ein gelungenes Debut....

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    janakas avatar
    janakavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Glamour und Mord in München, Habgier und Macht spielen eine große Rolle
    Glamour und Mord in München, Habgier und Macht spielen eine große Rolle

    Hauptkommissar Tom Perlinger kehrt nach München zurück und soll am Montag eine neue Abteilung übernehmen. Doch bereits am Wochenende bekommt er mit seinem neuen Team zu tun. Nach einer Schmuckpräsentation der legendären Montez-Juwelen wird am nächsten Tag ein Junge am Fischbrunnen tot aufgefunden. Unter Verdacht gerät Toms Bruder Max Hacker, der Wirt des Hackerhauses. Toms neues Team ist mit diesem Fall beauftragt, während sich Kollege Mayrhofer voll auf Max einschießt, kann Tom seine andere Kollegin Jessica davon überzeugen auch in andere Richtungen zu ermitteln und auch Tom stellt seine eigenen Recherchen an. Er sticht in ein Nest aus Macht, Habgier und Betrug. Ist sein Bruder unschuldig und was habe die Montez-Juwelen mit dieser Geschichte zu tun?

    Das und viele andere Fragen werden in dem spannenden München-Krimi "Die Montez-Juwelen" von der Autorin Sabine Vöhringer beantwortet. Durch den lockeren und flüssigen Schreibstil ist man schnell in der Geschichte, die Spannung ist von Anfang an präsent und steigert sich im Laufe der Geschichte.
    Die Charaktere sind vielschichtig und werden nach und nach eingeführt. Richtig gut hat mir das Personenregister am Anfang des Buches gefallen. Wenn ich mir unsicher war, habe ich einfach schnell nachgeschlagen. Tom ist mir vom ersten Augenblick an sehr sympathisch, ich stelle ihn mir gutaussehend vor, groß, gut gebaut mit ganz viel Charisma. Aber auch nicht so sympathische Charaktere werden glaubhaft dargestellt. Mayrhofer zum Beispiel, er ist faul und ziemlich ungehobelt, außerdem Tom gegenüber überheblich und arrogant. Und Jessica sitzt zwischen den Stühlen, auf der einen Seite muss sie aktuell mit Mayrhofer zusammenarbeiten, der sich komplett nur auf Max als Täter eingeschossen hat, auf der anderen Seite mag sie aber auch Tom und findet seine Ermittlungsansätze überlegenswert. Sie muss abwägen, wem sie was erzählt und macht es in meinen Augen ziemlich gut.

    Gut gefallen hat mir auch der Münchner Lokalkolorit, ich habe nun das Gefühl einen Teil von München besser zu kennen.
    Und auch die Geschichte um die Montez-Juwelen ist ziemlich spannend…

    Insgesamt ein gelungenes Krimi-Debüt, dass ich mit Spaß und Spannung gelesen habe.
    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    SabineVoehringers avatar
    Liebe Leser,

    Sie lieben raffinierte Krimis mit authentischen Charakteren und Lokalkolorit? Dann ist der Kriminalroman »Die Montez-Juwelen« genau das Richtige für Sie!
    »Ihre Schönheit verzaubert, ihr Glanz weckt Begierde«. Als Geschenk Ludwigs I. an seine Maitresse verführten die Juwelen schon im 19. Jahrhundert zu verhängnisvoller Liebe und tödlicher Leidenschaft. Tatsächlich taucht kurz nach der Schmuckpräsentation in der Hofstatt eine Leiche am Fischbrunnen des Marienplatzes auf. Hauptkommissar Tom Perlinger, bayerischer Sonnyboy mit amerikanischen Wurzeln, trifft nicht nur auf familiäres Chaos und seine Jugendliebe, sondern ausgerechnet sein Halbbruder Max wird des Mordes verdächtigt. Der Fluch der Juwelen scheint neu erwacht. Bald stößt Tom auf spannende Parallelen zur Gurlitt-Affäre, während die Juwelen weitere Opfer fordern…

    Bitte beantworten Sie zur Teilnahme folgende Frage:
    Wann schenkte Ludwig I. Lola Montez die Juwelen?
    a) Anlässlich der 1. gemeinsamen Nacht?b) Zum Abschied?c) Nie
    Ich freue mich sehr auf Ihre Teilnahme.
    Herzlich
    IhreSabine Vöhringer


    Blausterns avatar
    Letzter Beitrag von  Blausternvor einem Jahr
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