Sabine Wassermann Das Zeichen des Ketzers

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Inhaltsangabe zu „Das Zeichen des Ketzers“ von Sabine Wassermann

Ketzer, Huren und Verschwörer Konstanz 1415: Mit seinen ketzerischen Thesen ist Johannes Hus zur Gefahr für die Kirche geworden. Auf dem Konzil in der Stadt am Bodensee soll er sich rechtfertigen; ihm droht der Tod auf dem Scheiterhaufen. Zwei Brüder machen sich auf den Weg in die überfüllte Stadt: Martin, ein raubeiniger Söldner, und der Mönch Alban, ein heimlicher Anhänger von Hus. Während sich Martin im Hurenviertel herumtreibt, versucht Alban, dem eingekerkerten Reformator zu helfen. Dann geraten beide in Lebensgefahr. Doch ein düsteres Geheimnis hindert sie, einander beizustehen.

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  • Rezension zu "Das Zeichen des Ketzers" von Sabine Wassermann

    Das Zeichen des Ketzers

    Bokmask

    08. August 2009 um 21:24

    Autor: Wassermann, Sabine Titel: Das Zeichen des Ketzters Originaltitel: Verlag: Rororo Original: Erschienen: 2008 / 08 Original Erschienen: Seiten: 544 ISBN-10: 3499247178 ISBN-13: 978-3499247170 Cover: TB Preis: 9,95 € [b]Inhaltsangabe:[/b] [quote] Konstanz 1415: Die Hinrichtung des Ketzers Jan Hus steht bevor. Zwei Brüder machen sich auf den Weg zum Konzil in die überfüllte Stadt: Martin, ein raubeiniger Söldner, und Alban, ein heimlicher Anhänger von Hus. Während sich Martin im Hurenviertel herumtreibt, versucht Alban, dem eingekerkerten Reformator zu helfen. Beide geraten in Lebensgefahr. Doch ein dunkles Geheimnis hindert sie, einander beizustehen.Konstanz 1415: Die Hinrichtung des Ketzers Jan Hus steht bevor. Zwei Brüder machen sich auf den Weg zum Konzil in die überfüllte Stadt: Martin, ein raubeiniger Söldner, und Alban, ein heimlicher Anhänger von Hus. Während sich Martin im Hurenviertel herumtreibt, versucht Alban, dem eingekerkerten Reformator zu helfen. Beide geraten in Lebensgefahr. Doch ein dunkles Geheimnis hindert sie, einander beizustehen. [/quote]Quelle: Amazon de [b]Meine Meinung[/b] Mit diesem Buch hatte ich endlich mal wieder einen Historischen Roman in Händen der in meinen Augen sehr gut recherchiert war. Das Konzstanzer Konzil, das den Johannes Hus für seine Bibelauslegung aburteilen will. Drum herum webte die Autorin die Geschichte zweier Brüder wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Der eine ein verarmter Ritter, Weiberheld, Draufgänger, Martin. Der andere ein gottesfürchtiger Mönch, der aber den Lehren des Johannes Hus anhängt, Alban. Albans Abt bekommt Wind davon das er den Lehren des Johannes Hus verfallen ist und nutzt das schamlos aus. Da dieser Abt auch noch Männer sehr gern hat. Hat Alban nichts zu lachen. Anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen. Es passierte so viel, aber die Spannung wollte sich bei mir nicht einstellen. Dies sollte sich aber noch ändern, ab diesem Punkt war es dann schwer das Buch aus der Hand zu legen. Ich war mitten drin in der Geschichte und vor meinem inneren Auge spielte sich ein Film ab. Die Begebenheiten waren so richtig plastisch beschrieben und wunderbar ausgearbeitet. Mit jedem weiteren Kapitel bangte ich um Martins aber auch um Albans Leben. Die Schergen des Abtes hätte ich am liebsten ins ewige Eis geschickt. Auch die Liebesgeschichte zwischen Martin und Susanna war sehr schön geschrieben, Gegensätze ziehen sich doch an. Wie ein paar Magneten die am Ende doch gleich gepolt werden und doch zu einander finden können. Ich danke der Autorin für dies fast bildlich geschriebene Lesevergnügen Die Buch bekommt 4 von 5 Sternen von mir Eine satte Empfehlung, das Buch sollte gelesen werden von Lesern die sich gern mit der Geschichte auseinander setzten.

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  • Rezension zu "Das Zeichen des Ketzers" von Sabine Wassermann

    Das Zeichen des Ketzers

    shagger

    08. February 2009 um 11:28

    Konstanz 1415. Die Geschichte zweier Brüder, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Ein frommer Mönch, Alban, zum einen und ein heruntergekommener, verarmter Ritter, Martin, zum Anderen. Beide Brüder machen sich aus unterschiedlichen Beweggründen auf den Weg in das weit entfernte Konstanz. Martin um seine Kasse aufzubessern und etwas von der Welt zu sehen und Abwechslung in sein Leben zu bringen; Alban aus total anderen Beweggründen. Die Stadt am Bodensee ist nämlich Schauplatz und Austragungsstätte des Konzils um Jan Hus, den Reformator und Ketzer in den Augen der kath. Kirche. Im Laufe der Geschichte erhält man Einblick in die Tiefen menschlicher Abgründe und das Verhältnis von zwei Brüdern, die sich nicht ausstehen können aber im Grunde doch auf einander angewiesen sind. Mit diesen Brüdern erlebt man sämtliche Höhen und Tiefen des Gefühlslebens und fiebert stellenweise richtig mit. Die Liebe zu einer Frau darf natürlich nicht fehlen. Zudem werden die Verhandlungen um Jan Hus und die Schauplätze sowie Hinrichtungen und Folterungen sehr eindringlich beschrieben. Etwas negatives muss ich aber zu dem Buch auch bemerken. Teilweise werden Szenen an frivolen Orten wie Badehäusern oder das Liebesleben von Klerikern doch sehr übertrieben und teilweise sehr offen dargestellt. Ob das unbedingt sein muss, überlasse ich jedem selbst zu entscheiden. Stellenweise sind doch Gedankensprünge im Text vorhanden, die man während des Lesens zuerst mal aufmerksam nachvollziehen muss. Trotz der etwas einfachen Sprache und der teilweise recht kurzweiligen Unterhaltung ist es der Autorin gelungen, ein Werk auf die Beine zustellen, was sich zu lesen durchaus lohnt. Allerdings darf man jetzt keine Lektüre á la Rebecca Gable erwarten. Dennoch ist das Buch aufgrund seiner Schilderungen der Schauplätze und der historisch verbrieften Begebenheiten nett zu lesen.

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  • Rezension zu "Das Zeichen des Ketzers" von Sabine Wassermann

    Das Zeichen des Ketzers

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. December 2008 um 18:27

    Konstanz 1415, die ungleichen Brüder Alban und Martin kommen in Begleitung des Abtes Rogatus aus völlig unterschiedlichen Motiven in die übervolle Stadt am Bodensee. Alban, der dort hofft, auf den als Ketzer bezeichneten Magister Johannes Hus zu treffen, dessen Lehren er heimlich angehört, Martin, der sich als Söldner verdingt und nur seinen Spaß in dieser Stadt sucht. Aus diesen völlig unterschiedlichen Motiven webt Sabine Wassermann eine intensive und leidenschaftliche Geschichte, an deren Ende sowohl Alban als auch Martin zu weitreichenden Einsichten gelangen. Sabine Wassermann gelingt es, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite an dieses Buch zu fesseln, was zum einen an den wirklich gegensätzlichen Charakteren der Brüder liegt, zum anderen an die Einbettung deren Geschichte in die historischen Ereignisse, die sich in Konstanz im Frühjahr und Sommer des Jahres 1415 zugetragen haben - die Verhaftung, Verurteilung und Hinrichtung von Johannes Hus, der reformatorische Lehren verbreitete sowie die Absetzung und Verhaftung Johannes XXIII (Baldassare Cossa), Gegenpapst von Gregor XII und Benedikt XIII. Sabine Wassermann sorgt immer wieder für überraschende und spannende Momente um die historischen Geschehnisse, die sich mit wirklich intensiven Szenen zwischen den Protagonisten gekonnt abwechseln. Gerade die intensiven und intimen Momente der Protagonisten sind es, die einen den Atem anhalten lassen, weil man das Gefühl hat, man wäre ein heimlicher Beobachter und würde bei der kleinsten Bewegung stören. Nicht vielen Autoren gelingt es, den Leser so in eine Geschichte hineinzuziehen. Sabine Wassermann gelingt es mit Bravour. Das liegt an ihrer klaren, ruhigen Sprache, die den Leser gleich von Beginn an für sich einnimmt, das Lesen flüssig und zu einem Genuss werden lässt und ihrem großartigen erzählerischen Talent. Sabine Wassermann hat eine Geschichte vom Hass geschrieben, der von der Liebe besiegt wird, vom Glauben, der stärker ist als der Tod, von Menschen, die bedingungslos für das einstehen, was für sie wichtig ist, dem Mut eigene Fehler einzugestehen und von der Erkenntnis, dass das Verzeihen vielleicht die stärkste Eigenschaft ist, die dem Menschen zu eigen ist. Die Geschichte der ungleichen Brüder wird mich noch lange begleiten. Absolut empfehlens- und lesenswert!

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  • Rezension zu "Das Zeichen des Ketzers" von Sabine Wassermann

    Das Zeichen des Ketzers

    Aki_Danese

    01. November 2008 um 13:21

    Ich bin zutiefst enttäuscht. Das Buch wird seinem Anspruch in keiner Weise gerecht. Es ist stilistisch schwach, zuweilen erinnert es an Pfennigromane. Anhand der Tiefsinnigkeit, der Dramaturgie und der Sprache wirkte es auf mich wie ein mäßiges Jugendbuch, das allerdings um die frivol bis teils nachgerade geschmacklos dargestellten Bordell- und Badeszenen ergänzt und sich damit als "erwachsenes" Buch präsentieren möchte. Mal ein Zitatbeispiel: "Wild stieß er in sie, und sie hob sich ihm mit einem entzückten Jammern entgegen." Die Story ist um die historischen Vorgaben herumorganisiert, das wirkt nicht selten verkrampft. Es wurde unzureichend recherchiert. Allzu deultich wird immer wieder, dass zu bestimmten Inhalten, wie zur historischen Kleidung, zur Heilkunst und zum Bäderwesen einiges an Fachwissen erworben wurde. Und genau dieses selektive Spezialwissen wird allzu oft und in teilweise befremdlicher Wiederholung wo immer möglich eingeflochten, während andere Aspekte des Zeitbildes unverhältnismäßig blass und undetailliert bleiben. Der Titel "Im Zeichen des Ketzers" ist offenbar nach verkaufsstrategischen Gesichtspunkten gewählt und findet in der erzählten Geschichte nicht direkte Erfüllung.

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  • Rezension zu "Das Zeichen des Ketzers" von Sabine Wassermann

    Das Zeichen des Ketzers

    bkn

    13. August 2008 um 21:53

    EIn spannende Handlung, eine Liebesgeschichte noch halbwegs unkitschig, viel Zeitkolorit sehr lebensnah geschildert und dann auch noch die Geschichte um die Ketzer-Prozesse um Jan Hus so geschrieben, dass man es nebenbei versteht! Allerbeste Unterhaltung!

  • Rezension zu "Das Zeichen des Ketzers" von Sabine Wassermann

    Das Zeichen des Ketzers

    Spanier

    27. July 2008 um 04:42

    Uhtred als Ritter. Muy bien!!!

  • Rezension zu "Das Zeichen des Ketzers" von Sabine Wassermann

    Das Zeichen des Ketzers

    beowulf

    24. July 2008 um 20:27

    Der zweitbeste historische Roman des Jahres 2008, drei Monate im Jahre 1415 am Ende des Spätmittelalters in Konstanz werden die ersten Reformer verdammt und verbrannt, Johannes Hus und seine Lehren gehen auf den Scheiterhaufen. Sabine Wassermann breitet in kraftvollen Bildern die Atmosphäre des dekadenten Klerus, der um seine Machtpfründe fürchtete, die tief verwurzelte Volksfrömmigkeit verbunden mit der Angst vor Veränderung und den Niedergang der alten Werte ohne dass die neuen schon klar ausgebildet waren vor den Augen des Lesers aus. Dabei gelingt es ihr sofort echtes Kopfkino anhand ihrer klar gezeichneten Charaktere zu erzeugen, ohne dass sie einen der klassischen Tricks des historischen Romans verwendet. Sie stellt nicht einen Protagonisten, mit dem der Leser sich identifizieren kann und soll in den Mittelpunkt, sondern lässt mehrere Personen ihre Situation, ihre Ängste und Sorgen ausleben. Im Mittelpunkt steht ein Bruderzwist, der die Situation des Kleinadels wiederspiegelt, der eine Bruder ein Ritter, der im Niedergang des Rittertum ohne Geld sich durchschlägt, der andere ein Mönch, der im Gehorsam der Klosterdisziplin versucht das mit dem Lesen gelernte Denken nicht zu verraten. Beide wurden in der Vergangenheit zu Feinden und beide werden in die Ereignisse verwickelt, one den Lauf der Geschichte beeinflussen zu können. Wäre Charlotte Lynes "Die zwölfte Nacht" nicht schon gelesen, dies wäre das beste Buch des Jahres, so langt es nur zur Silbermedallie.

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