Sabine Wassermann Das gläserne Tor

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Inhaltsangabe zu „Das gläserne Tor“ von Sabine Wassermann

Das Tor in eine phantastische Welt Es geschehen seltsame Dinge am Ausgrabungsort des jungen Berliner Archäologen Friedrich. Nicht datierbare Schmuckstücke tauchen auf, und eines Nachts stößt seine Verlobte Gracia auf einen dunklen Fremden, der vor ihren Augen im Wasser verschwindet. Wenig später zieht es auch Gracia in den See, doch sie findet sich nicht am Grund des Sees wieder, sondern in einer fremden Welt voller Magie, Zauber und Gefahr. Während Friedrich in Berlin verzweifelt nach Gracia sucht, wird sie von Kriegern gefangen genommen und vor deren despotischen Herrscher geführt. Als ihr ein mysteriöser Sklave zur Flucht verhilft, beginnt für die junge Frau das Abenteuer ihres Lebens ...

Zeitweise zieht sich die Geschichte und am Ende kann es nicht schnell genug gehen. Fand ich schade und deshalb nur drei Sterne!

— Elysetta
Elysetta

Schwieriger Einstieg, aber dann wurde es fantastisch

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Eine wunderbar, fantastische Welt

    Das gläserne Tor
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. August 2014 um 15:17

    Den Einstieg fand ich etwas zäh. Aber nachdem Gracia erst einmal in die andere Welt gelangte, wurde es richtig fantastisch. Die Erzählungen wurde lebhaft und ich konnte die Orte und die Gassen quasi vor mir sehen.
    Die Liebesgeschichte hätte ich, ehrlich gesagt nicht gebraucht. Erinnerte es doch sehr an Diana Gabaldon mit ihrem Jamie.

  • Rezension zu "Das gläserne Tor" von Sabine Wassermann

    Das gläserne Tor
    sabisteb

    sabisteb

    13. August 2010 um 12:06

    Berlin 1895: Gracia Zimmermann lebt das Leben einer behüteten Tochter aus gutbürgerlichem, preußischem Hause. Sie ist 18 Jahre alt und verlobt mit einem Archäologen namens Friedrich. Dieser Beruf beflügelt Gracias Fantasie zumal auch ihr Vater Altphilologe ist. Als Gracias Verlobter auf der Pfaueninsel Ausgrabungen durchführt und archaischen Schmuck entdeckt, ist Gracia Feuer und Flamme und begleitet ihn. Nie hätte sie geahnt, dass die Begegnung mit diesem wunderschönen, gottgleichen Mann auf dem Bootssteg ihr Leben derartig verändern sollte, denn er ist wirklich ein Gott und mit seinem Kuss vermacht er ihr eine wundersame Gabe. Gracia kann von nun Wasser erschaffen! Diese Begegnung lässt der jungen Frau keine Ruhe, sie will das seltsame Tor in der Havel, in welchem der Gott verschwand untersuchen und gerät so in eine archaische, primitive Welt mit zwei Monden und einem nomadisierenden Wüstenvolk. Die Wüstennomaden halten Anschar, einen Krieger der Zehn gefangen, der Gracia langsam die Sprache und die Gebräuche dieser fremden Welt lehrt und auch was es heißt zu lieben. Die Autorin schafft es eine faszinierende, neue Welt zu erschaffen in welche sie Gracia versetzt. Mit Gracia hat sie einen recht schwierigen Charakter für ein Abenteuer und Fantasy buch geschaffen. Eine preußische junge Dame, die im Korsett und Stiefeletten durch die Wüste reist und sich verschämt hinter Vorhängen und unter langen Gewändern in einer ansonsten sehr freizügigen Gesellschaft verbirgt und permanent an ihren Fingernägeln kaut erscheint zunächst keine reizvolle Heldin für das ansonsten vor Amazonen und starken Frauen strotzende Fantasy Genre zu sein. Aber genau dies macht Gracia wiederum so faszinierend und interessant. Anschar hingegen verkörpert den Archetypen des gefühlvollen Kriegers, der Traum junger Mädchen und Frauen in einsamen Nächten, langhaarig, muskulös und einfühlsam lässt er Gracia Zeit sich zu entwickeln bevor er sie entjungfert... Dieses Buch verwendet geschickt bekannte Klischees und schafft etwas Neues aus Elementen die schon vorher erfolgreich waren. Mich erinnerte die Beziehung zwischen Gracia und Anschar oft an Jane und Tarzan, nur nicht im Dschungel, sondern in der Wüste. Ich hatte auch ein wenig Probleme mit den beiden Königen Mallayur und Nadyur, die sehr ähnliche Namen haben und die ich am Anfang daher öfter verwechselt habe. Warum lieben Fantasy Autoren das Ypsilon so sehr? Unterhaltsam fand ich vor allem auch das berliner Lokalkolorit. Als Süddeutsche fragt man sich beim Essen von Pfannkuchen meist, was die Protagonisten da wohl zu sich nehmen. In diesem Fall (S. 484) wird es jedoch spezifiziert, denn der Pfannkuchen ist mit Puderzucker bestreut und würde im Süddeutschen Sprachraum somit Berliner heißen. Sehr unterhaltsames und gelungenes Debüt, das es schafft einen in einer neuen, fremden Welt eintauchen zu lassen. Trotz vieler Klischees und einiger kitschiger Plots schafft es die Autorin durch eine sehr liebevolle und detailreiche Beschreibung der Menschen und Orte den Leser zu fesseln und gut zu unterhaltsam.

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  • Rezension zu "Das gläserne Tor" von Sabine Wassermann

    Das gläserne Tor
    Kathchen

    Kathchen

    06. February 2010 um 01:48

    “Das gläserne Tor” von Sabine Wassermann handelt von Grazia, einer Tochter aus wohlhabenden Hause, und ihren Erlebnissen in einer anderen Welt. Grazias Verlobter ist Archäologe und im Moment an Ausgrabungen auf der Pfaueninsel beschäftigt. Eines Tages bemerkt Grazia ein seltsames Licht in der Havel und einen gutaussehenden Mann, der plötzlich in der Havel verschwindet. Von diesem Tag an kann sie Wasser erschaffen und daher macht sie sich erneut auf zur Havel um diesen Mann nochmal zu begegnen und herauszufinden, was es mit dieser Gabe auf sich hat. Doch dieses mal landet sie in der Havel und bemerkt, dass dies wohl das Tor zu einer anderen Welt ist. In dieser Welt lebt der Krieger Anschar. Anschar wurde dazu ausgewählt, einen Gott zu finden, der ihnen das Wasser zurück bringen soll, da die Wüstenwelt unter mangeldem Wasser leidet. Doch im Moment ist Anschar noch ein Gefangener eines Wüstenvolkes… “Das gläserne Tor” ist der erste Band einer zweiteiligen Serie und insgesamt hat er mir sehr gut gefallen. Anschar und Grazia sind beide keine einfachen Charaktere, vorallem nicht Grazia. Allerdings kann ich ihr Verhalten gut nachvollziehen, da sie sehr geprägt ist durch ihre Erziehung und diese natürlich nicht einfach ablegen kann. Im Verlauf des Buches kann man bei ihr auch deutliche Veränderungen feststellen. Die Liebesgeschichte zwischen Grazia und Anschar beginnt langsam und man fiebert regelrecht ihrer Beziehung entgegen. Besonders diese beiden Charaktere wurden sehr gut herausgearbeitet und somit stand die Liebesgeschichte teilweise im Mittelpunkt für mich. Aber auch Nebenfiguren bleiben zum Großteil nicht blass, bis auf wenige Ausnahmen. So z.B. auch der König Mallayur. Bei ihm habe ich vorallem eine “Erklärung” für seine Taten vermisst, denn “nur” böse kann für mich persönlich eine Figur nicht sein. Allerdings muss ich auch sagen, war es mir für einen Fantasyroman fast schon zu wenig fantastische Elemente, zwar sollte der Roman nicht überladen sein, aber etwas mehr hätte sicherlich nicht geschadet. Das es in Anschars Welt zwei Monde gibt, fand ich interessant, oder auch die schwebende Stadt fand ich wirklich ganz toll. Ebenfalls sehr interessant fand ich auch die Gegenüberstellung zweier verschiedener Welten, da sie sich, trotz weniger Fantasyelemente, dennoch voneinander unterscheiden. Vorallem was die Einstellung und das Verhalten der jeweiligen Menschen angeht. Grazia muss die Sprache, die sie in Anschars Welt sprechen, von Grund auf neu lernen. Allerdings muss ich sagen, ging mir das teilweise etwas zu schnell, auch wenn ich zugeben muss, dass ich erstens nicht weiß, wie man das hätte besser regeln sollen und zweitens es das Buch auch teilweise umsonst in die Länge gezogen haben könnte. Das Cover gefällt mir sehr gut. Auf mich wirkt es geheimnisvoll und weckt auf alle Fälle meine Neugierde. Im Buch gibt es, zu meiner großen Freude, schön gestaltete Karten. “Das gläserne Tor” war auf alle Fälle ein schönes Leseerlebnis und ich freue mich auf den zweiten Teil, den ich sicherlich bald lesen werde. Vorallem für Leute, die wenig Fantasy lesen, könnte dieses hier eine gute Möglichkeit sein, in das Genre reinzuschnuppern.

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  • Rezension zu "Das gläserne Tor" von Sabine Wassermann

    Das gläserne Tor
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. December 2008 um 18:31

    Für mich war es ebenfalls ein Pageturner, den ich nicht aus der Hand legen konnte. Die Kombination der beiden Welten ist einfach perfekt gelungen und gerade die unbekannte Welt hinter dem Tor mit all ihren liebevoll und facettenreich gezeichneten Personen, Tieren und Städten lässt vor dem inneren Auge ein wunderbares Szenario entstehen. Die beiden Hauptfiguren Grazia und Anschar sind mir von Anfang an ans Herz gewachsen. Ihre Entwicklung, die Entwicklung ihrer Beziehung zu einander, die nicht immer leicht ist, ihre Ecken und Kanten und auch Hochs und Tiefs hat, fand ich besonders spannend. Man lebt mit den beiden wirklich mit. Sabine Wassermann führt den Leser mit Tempo, Witz, Spannung, Leid und Glück durch die Geschichte, dass es eine wahre Freude ist und es findet sich so manche überraschende Wendung, die so für den Leser nicht vorhersehbar ist. Ich bin jedenfalls restlos begeistert und gebe hier gerne die volle Punktzahl.

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