Die Teufelsmalerin

von Sabine Wassermann 
3,5 Sterne bei31 Bewertungen
Die Teufelsmalerin
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Das Porträt einer starken Frau im Mainz des Dreißigjährigen Krieges

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Spannender historischer Roman mit überraschendem Ende

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Inhaltsangabe zu "Die Teufelsmalerin"

Künstlerin, Geliebte, Hexe

Mainz 1631: Seit dreizehn Jahren wütet der große Krieg, Hexenfurcht geht um in deutschen Landen, und in Mainz wird der Malerstochter Henrietta Güntelein bei Todesstrafe verboten, den Pinsel zu führen. Doch ihr Vater ist schwerkrank, und sein Meisterwerk wartet auf die Vollendung.
Da besetzen die Schweden die Stadt. Mit ihnen kommt ein Maler, der fasziniert ist von der begabten und ehrgeizigen jungen Frau. Er ahnt nicht, wie weit sie gehen wird, um ihren Lebenstraum zu verwirklichen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783962151669
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:0 Seiten
Verlag:Edel Elements
Erscheinungsdatum:07.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    SaBineBes avatar
    SaBineBevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Das Porträt einer starken Frau im Mainz des Dreißigjährigen Krieges
    Eine Malerin in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges

    Künstlerin, Geliebte, Hexe
    Mainz 1631: Seit dreizehn Jahren wütet der große Krieg, Hexenfurcht geht um in deutschen Landen, und in Mainz wird der Malerstochter Henrietta Güntelein bei Todesstrafe verboten, den Pinsel zu führen. Doch ihr Vater ist schwerkrank, und sein Meisterwerk wartet auf die Vollendung.
    Da besetzen die Schweden die Stadt. Mit ihnen kommt ein Maler, der fasziniert ist von der begabten und ehrgeizigen jungen Frau. Er ahnt nicht, wie weit sie gehen wird, um ihren Lebenstraum zu verwirklichen … (Klappentext)
    Schon fast als „Teufelsmalerin“ verurteilt, kann Henrietta mit der Hilfe des Malers Thomas dem Scheiterhaufen doch noch entgehen. Aber es wird ihr verboten weiterhin zu malen. Doch Henrietta ist nicht wie andere Frauen. Sie ist nicht bereit sich ihrem Schicksal zu fügen. Dass Schweden in ihrem Haus einquartiert werden, machen es ihr nicht leichter. Thomas nimmt Henrietta schließlich als Malergehilfin unter seine Fittiche und verliebt sich in sie.
    Auf geschickte Weise gelingt es der Autorin, den Personen Leben einzuhauchen und sie in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges realistisch darzustellen. Der Schreibstil ist flüssig und der Zeit angepasst. Auch wenn das Buch an manchen Stellen etwas schwer zu lesen war, ist es dennoch eine gute Unterhaltung, die gute vier von fünf Sternen verdient hat.

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    Lavendel3007s avatar
    Lavendel3007vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender historischer Roman mit überraschendem Ende
    Kunst oder Teufel

    >> "Ich kann das nicht glauben," flüsterte er. "Du zeigst mir einen Toten..."
    "Er ist nicht tot."
    "Bei allen Heiligen, hör auf so zu tun, als sei es das Normalste der Welt, dass du mir einen Toten in die Werkstatt schleppst! Was bist du nur für eine Frau? Erschlägst einen Man, ziehst ihn aus und ...", erschöpft ließ er sich auf einen Stuhl sinken. (62 %)

    Klappentext:
    Künstlerin, Geliebte, Hexe

    Mainz 1631: Seit dreizehn Jahren wütet der große Krieg, Hexenfurcht geht um in deutschen Landen, und in Mainz wird der Malerstochter Henrietta Güntelein bei Todesstrafe verboten, den Pinsel zu führen. Doch ihr Vater ist schwerkrank, und sein Meisterwerk wartet auf die Vollendung.
    Da besetzen die Schweden die Stadt. Mit ihnen kommt ein Maler, der fasziniert ist von der begabten und ehrgeizigen jungen Frau. Er ahnt nicht, wie weit sie gehen wird, um ihren Lebenstraum zu verwirklichen …

    Sogleich man angefangen hat zu lesen ist man mitten in der Handlung gefangen. Von Anfang bis Ende bietet die Spannung eine Höhe die ich so nicht erwartet hätte, sehr gut. Die historischen Begebenheiten wurden sehr gut geschildert. Wunderbar geschrieben fand ich die Zweispältigkeit in dieser Zeit des 30-jährigen Krieges. Der Krieg selbst wurde genauso geschildert wie es war oder man es sich vorstellt, in seiner vollen Grausamkeit. Die Pest und der Aberglaube mit all seinen Facetten von Hexe bis über den Teufel wurde nicht vergessen. Dennoch gelingt es Sabine Wassermann auch eine zarte Atmosphäre einzugliedern, nämlich die von Henrietta und Thomas.

    Henrietta ist nicht wie die anderen Frauen. Sie fügt sich nicht einfach so, sie hat ihren eigenen Kopf und trotzt den Gefahren. Thomas nimmt sie unter seine Fittiche und so verlieben sich die beiden. Er versucht sie zu beschützen, was in dem Soldatenbesetzten Haus nicht gerade als leicht zu erachten ist. Dazu kommt das Henriettas Vater im oberen Stockwerk der Syphilis erliegt.

    Den Charakteren wurde Leben eingehaucht und trotz kleiner Mängel (die ein oder andere Reaktion war dann doch nicht sooo nachvollziebar) wirken diese sehr real.

    Der Schreibstil der Autorin ist authenisch und wortreich. Das Erzähltempo ist gelungen und zeugt von vielen überraschenden Wendungen.

    Auf der eine Seite finde ich das Cover zwar passend, aber es nicht so meins.

    Fazit:
    Ich war gefangen im Roman, wurde gut unterhalten und hatte wunderbare Lesestunden.

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    0_Lavender_0s avatar
    0_Lavender_0vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Kriegswirren und Hexenverfolgung und das Schicksal einer Malerin, der verboten wird zu malen
    Kleingeister gegen künstlerische Freiheit

    Das katholische Mainz wird während des 30-jährigen Krieges von den protestantischen Schweden eingenommen. Zu den Gräueltaten der Besatzer kommt der Kleingeist der Spießbürger von Mainz, die in einer malenden Frau wie Henrietta Güntelein eine "Teufelsmalerin" sehen und der der Hexenprozess gemacht werden soll.
    Es gelingt ihr mit Hilfe von Thomas Hartenberg, einem Maler im Gefolge der Besatzer, ihre Unschuld zu beweisen - wie kann damit zwar ihr Leben retten, es wird ihr aber verboten zu malen.
    Henrietta lebt allein und unverheiratet mit ihrem schwerkranken Vater und der Magd Priska in einem aufgelassenen Gasthof, der zum Quartier einer Rotte Besatzer wird.
    Thomas Hartenberg verliebt sich in Henrietta und macht sie zu seiner Malergehilfin, er versucht sie vor den Soldaten zu schützen.
    Sehr lebendig wird die Lage der Menschen in der besetzten Stadt geschildert, zudem bekommt der Leser einen Einblick in das Leben des Trosses und erfährt u.a. vom Schicksal der Trosshure Jette und einem stummen Jungen, der sich aus Not ebenfalls seinen Peinigern anschließen musste.
    Obwohl Henrietta verboten wurde zu malen, drängt ihr Vater darauf, dass das begonnene Gemälde von ihr fertiggestellt werden solle, weil er dazu nicht mehr in der Lage war.
    Welche Entscheidung wird Henrietta treffen? Beginnt sie heimlich zu malen? Wie wird es ihr mit den Soldaten im Haus ergehen? Welche Rolle wird Thomas in ihrem Leben spielen?

    Der Erzählstil ist flüssig, die Charaktere wurden lebendig dargestellt, sodass sich die Geschichte gut lesen lässt. Es wird anschaulich erzählt, wie jemand konsequent seinen Lebenstraum zu verwirklichen sucht. Insgesamt sind viele Teile des Romans glaubhaft, einige Stellen wirken eher oberflächlich.
    Das Buch ist als Urlaubslektüre gut geeignet, wer aber nach Tiefgründigem sucht, wird enttäuscht.

    Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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    Ayumauss avatar
    Ayumausvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht ganz so meines aber wer gerne über Krieg und diese Epoche etwas liest und Frauen die ihren Kopf durchsetzen, ist es sehr gut geeignet.
    Eine Leidenschaft, die bis an die Grenzen des Todes geht.

    Klappentext:
    Mainz 1631: Seit dreizehn Jahren wütet der große Krieg, Hexenfurcht geht um in deutschen Landen, und in Mainz wird der Malerstochter Henrietta Güntelein bei Todesstrafe verboten, den Pinsel zu führen. Doch ihr Vater ist schwerkrank, und sein Meisterwerk wartet auf die Vollendung.
    Da besetzen die Schweden die Stadt. Mit ihnen kommt ein Maler, der fasziniert ist von der begabten und ehrgeizigen jungen Frau. Er ahnt nicht, wie weit sie gehen wird, um ihren Lebenstraum zu verwirklichen …

    Zu dem Buch:
    Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Henrietta und Thomas aber auch von der Beobachterperspektive geschrieben. Der Schreibstil ist manchmal schwer aber wenn man sich daran gewöhnt hat, ging es voran.

    In den Prolog bin ich gut rein gekommen. Kapitel 1 und 2 waren für mich zäh und es hat ganz schön gedauert. Viel las ich noch nicht über Henrietta Malen, sondern eher über den Krieg und die Besetzung. Naja aber irgendwo muss ja der Angang gemacht werden.

    Thomas fand ich vom Anfang an sympathisch und ich wusste er würde Henrietta gut behandeln. Henrietta und ihre Familie macht sehr viel durch, gerade schon wegen ihrem kranken Vater.

    Im 2. Teil kam endlich heraus, warum Henrietta Teufelsmalerin genannt wird. Respekt das sie so mutig ist aber auch so kaltherzig von Henrietta. Naja der Krieg macht viele Leute kaltherzig oder emotionslos aber Henrietta und Priska haben viel durch gemacht und da war Ole nicht gerade ein Unschuldslamm. Ich hätte Angst, dass die Soldaten mich erwischen. Endlich passierte auch mehr zwischen Thomas und Henrietta. Ich hatte da schon gehofft, dass beide zueinander finden und beide ihre Leidenschaft ausleben können.

    Das Ende war jetzt doch überraschend aber ich habe wie es im Epilog zu lesen war, beiden sehr gewünscht? Beide passen sehr gut zusammen und ich hoffe sie können beide neu anfangen und ihre Leidenschaft ausleben und endlich unbeschwert zu malen.

    Erstaunt hat mich, das man Thomas mit Henrietta hatte flüchten lassen. Ich glaube sie hatten alle selber die Schnauze voll von Sven Petersson. Aber das mit dem Vater und Priska war schon traurig, allerdings hätte Henrietta diese Stadt nie verlassen. Respekt auch an Henrietta, sie hat eingesehen, dass das Bild zu malen sie ins Unglück brachte und zum Schluss hat sie es verwendet um zu überleben.

    Die Sache mit Jörg tut mir sehr leid. Der junge musste ganz schön leiden. Man hat nicht viel über ihn gelesen aber trotzdem war er mir sympathisch und er tat mir sehr leid. Jetta konnte ich nicht wirklich einschätzen und die Familie Scherer ebenso.

    Es gab öfter mal Stellen wo ich aus dem Lesen raus kam, da manchmal Textpassagen vorkamen, die mich verwirrten weil sie in eine Handlung eingebaut wurden die gerade irgendwie nicht passten. Das Buch war nicht ganz so mein Fall. Eine schöne Story aber ich bin nicht ganz so warm geworden. Es ist einfach zu kalt für mich und Henrietta kam mir manchmal auch sehr komisch vor. Richtig mitleiden oder mögen konnte ich sie nicht, eher war mir Thomas am liebsten. Er hatte die meisten Gefühle gezeigt. Zum Glück sind eben Geschmäcker verschieden.

    Das Cover finde ich schöner als das vom Taschenbuch, auch wenn es sehr düster gehalten ist.

    Vielen Dank an die Autorin Sabine Wassermann, dass ich an deiner Leserunde teilnehmen durfte.

    Schöne Lesegrüße aus Berlin.
    Ayumaus

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    teilzeitbaeuerins avatar
    teilzeitbaeuerinvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Hexen, Pest, Krieg - mitten darunter eine Frau, die für ihre Leidenschaft einsteht
    Leidenschaft lässt sich nicht bremsen

    Henrietta wird aufgrund einer Denunzierung bei einem Hexenprozess dazu verurteilt, nicht mehr malen zu dürfen. Für Henrietta gleicht dies einem Todesurteil. Noch am gleichen Tag werden in ihrem Haus, welches sie mit ihrem kranken Vater und einer Magd bewohnt, schwedische Soldaten einquartiert. Ihr Retter und Unterstützer, der Maler Thomas, versucht ihr zu helfen und stellt sie als "Malergeselle" bei sich an, wo sie fortan Farben anrührt. Henrietta ist jedoch noch immer davon besessen, das größte Bildnis von sich und ihrem Vater - ein Heiligenbild - fertigzustellen. Die Lage in Mainz spitzt sich zu.


    Der Leser wird direkt in die Zeit des Krieges katapultiert. Die Gräuel sind allgegenwärtig. Die Gefahren für Leib und Leben sind spürbar. Der historische Roman ist vor allem ein Roman. Wer sich ein Sachbuch mit der genauen Darstellung der Ereignisse erwartet, wird enttäuscht.


    Wer jedoch die Malerei liebt, Geschichte achtet und das ganze mit Liebe gemischt erwartet, ist hier genau richtig!

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    engelslockes avatar
    engelslockevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wer gerne etwas historisches liest, ist hier genau richtig
    Gut umgesetzter Roman

    Inhalt: Einer Malerstochter wird verboten, den Pinsel zu führen. Doch ihr Vater ist krank, und eins seiner Werke wartet darauf fertig zu werden. Mit den Schweden kommt auch ein Maler in die Stadt, der auch fasziniert von ihr ist. Doch er ahnt nicht wie weit sie gehen wird. 


    Schreibstil: Ich bin sehr schnell in die Geschichte gekommen. Manches hätte ich mir ausführlicher gewünscht.  Aber im großen und ganzen war es gut geschrieben. 

    Handlung: Für ein historischer Roman sind die Handlungen zeitgerecht. Ihre Ideen hat sie super umgesetzt. 

    Fazit: Wer gerne etwas aus der Rubrik Historik liest, ist bei diesem Buch gut aufgehoben. 

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    winniehexvor 3 Monaten
    Da hätte mehr kommen können

    Mainz 1631: Seit dreizehn Jahren wütet der große Krieg, Hexenfurcht geht um in deutschen Landen, und in Mainz wird der Malerstochter Henrietta Güntelein bei Todesstrafe verboten, den Pinsel zu führen. Doch ihr Vater ist schwerkrank, und sein Meisterwerk wartet auf die Vollendung.
    Da besetzen die Schweden die Stadt. Mit ihnen kommt ein Maler, der fasziniert ist von der begabten und ehrgeizigen jungen Frau. Er ahnt nicht, wie weit sie gehen wird, um ihren Lebenstraum zu verwirklichen …

    Ich kannte das Buch schon aus einer Serie, dachte es hätte sich vielleicht inhaltlich doch nochmal geändert.

    Das Buch an sich ist nicht gerade ohne, zwar finde ich es zum Teil langweilig gleichzeitig hat die Autorin aber auch nichts geschönt. An manchen Stellen ist es sehr brutal gehalten und als Leser ist man sowas nicht unbedingt gewöhnt.

    Ich hätte mir einfach mehr Tiefgang gewünscht, ausschmückende Stellen und eine berührende Geschichte. Das waren so die Punkte die mir dann doch gefehlt haben.

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    Leseratte61vor 3 Monaten
    Historischer Roman zur Zeit des Hexenwahns und des 30jährigen Krieges

    In Mainz wütet 1631 der große Krieg und dies seit 13 Jahren. Zusätzlich treibt die Hexenfurcht das Volk fast in den Wahnsinn, genauso wie die gerade überstandene Pest. Jetzt wird die Bevölkerung auch noch mit der Besatzung der Schweden konfrontiert.
    Zu dieser Zeit wird Henrietta Güntlein als Hexe angeklagt und in den Kerker geworfen. Sie wird von einem Maler gerettet, der ihre Unschuld beweisen kann. Jedoch wird Henrietta in diesem Hexenprozess bei Todesstrafe verboten, jemals wieder den Pinsel zu führen.
    Henrietta ist die Tochter eines Malers, der im Auftrag des Domherrn von Mainz ein Heiligenbild für den Dom malen soll. Dies Werk kann er nicht mehr selbst vollenden, da er an der „französischen Krankheit“ leidet und langsam dahinsiecht. Ob Henrietta trotz Verbot das Lebenswerk ihres Vaters vollendet und wenn wie, werde ich nicht verraten.
    In Güntleins Haus wird eine Rotte Schweden einquartiert, die Henrietta, ihrer Magd Priska und ihrem Vater das Leben schwermachen. Die Gräueltaten der Schweden werden sehr detailliert beschrieben und mögen Leser schocken, die sich mit dieser Thematik noch nicht beschäftigt haben.
    Thomas Hartenberg, der deutsche Maler, der Henrietta das Leben rettete unterstützt Henrietta auch weiterhin als fürsorglicher Freund und Helfer. Welche Abenteuer die Hauptfiguren erleben und ob wie sie die vielfältigen Gefahren meistern, zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch.
    Fazit:
    Die Handlung und die beschriebenen Personen haben mich von Anfang an begeistert. Die Art, wie die Spannung aufgebaut und bewahrt wurde finde ich bewundernswert. Auch Protagonisten, die nur Nebenrollen hatten wurden sehr detailliert und gefühlvoll beschrieben. Das Buch ist ausgesprochen flüssig geschrieben und liest sich sehr gut.
    Viele beschriebene Handlungen kann ich nachvollziehen. Dazu gehört auch das Verschonen der „Hexe“ Henrietta, da zu dieser Zeit der Hexenwahn langsam am abklingen war und nicht mehr jede Hexe tatsächlich verbrannt wurde. Freilassungen wurden langsam normaler, da die Menschen von Priestern wie Friedrich Spee zum Umdenken gebracht wurden. Die Cautio Criminalis von ihm erschien im Jahre 1631 in erster Auflage.
    Auch die Besessenheit Henriettas von der Malerei lässt sich für mich nachvollziehen. Was hat sie denn sonst Positives in ihrem Leben?
    Für mich ein absolut empfehlenswertes Buch 

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    Viv29vor 3 Monaten
    Spannende, unterhaltsam geschriebene Geschichte mit ein paar Plausibilitätsmängeln

    Die Teufelsmalerin führt uns nach Mainz während des 30jährigen Krieges, gerade haben die Schweden die Stadt besetzt. Man ist sofort mitten in der Handlung und liest gebannt von der ersten bis zur letzten Seite. Der Spannungsbogen ist sehr gut gelungen, es gibt keine Längen, keine überflüssigen Szenen. Die beiden Hauptpersonen Henrietta und Thomas lernt der Leser schnell kennen, beide sofort in packenden Situationen.

    Das historische Umfeld ist gut beschrieben und immer wieder schaffen gut platzierte Nebensätze mit historischen Details die richtige Atmosphäre. Das ist geschickt gemacht und gelungen. Erstaunt war ich, daß sich dann das viel zu moderne Wort "Sachverständiger" in das Buch geschlichen hatte und dort in der wörtlichen Rede verwandt wurde.

    Wir begleiten Henrietta und Thomas durch viele aufregende Erlebnisse - es gibt reichlich Themenvielfalt: natürlich das Malen, aber auch Hexenparanoia, Leiden einer besetzten Stadt, Künstlerambitionen, Gewalt, Niederträchtigkeit, Mitleid und Liebe.

    Henrietta ist für Zeit und Umfeld zu unangepaßt und muß dadurch Nachteile erleiden. Eine ständige potentielle Gefahr droht durch die zahlreichen in ihrem Haus einquartierten Soldaten, zusätzlicher Kummer durch den todkranken Vater. Thomas bemüht sich das ganze Buch hindurch, Henrietta zu helfen und zu beschützen. Die beiden verlieben sich, diese Liebesbeziehung wird recht zurückhaltend und zum Glück ohne Kitsch erzählt. Das wirkt an einigen Stellen vielleicht ein wenig zu zurückhaltend, weil es manche Entscheidungen nicht ganz nachvollziehbar macht, aber im Ganzen finde ich diese Beziehung angenehm geschildert.

    Ein wenig störend fand ich, daß es viele nicht plausible Stellen in dem Buch gibt, gerade im letzten Drittel. Sehr irritierte mich, daß Henrietta nach einem Tag, an dem sie eine Vergewaltigung miterlebte und selbst fast ständig in Gefahr einer solchen ist, durch diese Geschehnisse Begehren auf Thomas entwickelt. Eine seltsame Reaktion und irritierend genug, um das Lesevergnügen doch zu stören. - An mehreren anderen Stellen reagieren Charaktere zu sehr gegen ihr vorheriges Verhalten oder tun Dinge, die einfach nicht nachvollziehbar sind. Es scheint, als ob hier öfter eine etwas bequeme Lösung gewählt wurde, um die Handlung in der gewünschten Art voranzubringen. Das ist schade, denn es hätte andere plausible Möglichkeiten gegeben.

    Im Gesamten ist das Buch aber empfehlenswert. Der Schreibstil ist angenehm, das Erzähltempo gut und es gibt ziemlich viele überraschende Wendungen, dazu sind die Charaktere gut ausgearbeitet und vielschichtig. Es hat viel Spaß gemacht, es zu lesen, war spannend und unterhaltsam.

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    Philienes avatar
    Philienevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Geschichte
    Leben im 30 jährigen Krieg

    Es ist doch immer wieder erschütternt zu lesen, wie die Soldaten im Krieg mit der Zivilbevölkerung umgehen.


    Die Teufelsmalerin spielt in Mainz im 30 jährigen Krieg. Die Stadt wird gerade von den Schweden eingenommen und die Bewohner müssen nicht nur damit leben, das die Schweden ihre Häuser in Beschlag nehmen. Sie müssen sich auch viel von ihnen gefallen lassen.
    Im Mittelpunkt steht die Malerin Henrietta, der das Malen verboten wird und der Maler des schwedischen Heeres Thomas. Nachdem Thomas Henrietta vor dem Scheiterhaufen rettet kommen sie sich langsam näher.

    Mir hat das Buch gut gefallen auch wenn es für einen historischen Roman recht kurz ist. Aber es ist ja auch mal ganz angenem ein dünnes Buch zu lesen. Die Figuren waren gut ausgearbeitet und der Schreibstil war flüssig.
    Ich würde es vor allen Leuten empfehlen die gerne mal in die Welt der historischen Romane hineinschnuppern möchten aber vor 500 Seiten und mehr zurückschrecken. 

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