Sabine Wassermann Die Wikingersklavin

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Inhaltsangabe zu „Die Wikingersklavin“ von Sabine Wassermann

Anno Domini 1066: Heimatlos und ihrer Freiheit beraubt, landet die junge Fränkin Sophia in der Wikingerstadt Haithabu. Im Haus der Hurenwirtin Svana trifft sie auf Askell. Der Nordmann mit tiefschwarzem Haar tätigt am Ende einer Handelsreise noch einen letzten Kauf: Sophia wird seine Sklavin.
Unsichere Zeiten führen Askell, Sophia und den ebenfalls versklavten Benediktinermönch Aidan über die raue See in die unwirtlichen Wälder des Nordens. Blutige Kämpfe und gefährliche Intrigen lassen Sophias Hoffnung auf ein Leben in Freiheit schwinden. Doch das Schicksal hält noch einige Wendungen bereit. Wo Furcht und Verachtung waren, wachsen allmählich Vertrauen und Zuneigung. Deren Stärke muss sich jedoch in einer letzten Herausforderung erst noch beweisen ...

Ein Einblick in die Kultur und das Leben der Wikinger - gut recherchiert.

— Bellis-Perennis

Hatte mir irgendwie mehr erwartet... 😕

— DoReenchen306

Ernüchternde Geschichte einer Fränkin unter Wikingern

— Ikopiko

Weniger gut als erwartet.

— tragalibros

Grandios!

— ShangriLadj

schade, da habe ich mehr erwartet. Leider nicht mein Fall.

— Floh

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  • Konnte mich nicht überzeugen

    Die Wikingersklavin

    Fleur91

    03. April 2017 um 10:33

    Ich hatte mit diesem Buch schon einen schweren Anfang. Nach den ersten Seiten habe ich Zweifel bekommen, ob es überhaupt was für mich ist. Ich bin dennoch dran geblieben und es wurde mit der Zeit immer besser. Zum positiven: Ich mochte Sophia sehr gerne. Sie war endlich mal keine zickige Protagonistin und dazu noch verkappte Schönheit, sondern wurde sehr realistisch dargestellt meiner Meinung nach. Das Buch lässt sich auch unglaublich schnell lesen. Wenn ich mal dran gelesen habe, dann kam ich gut voran.Nicht so gut fand ich, dass das Buch vor sich hinplätschert. Erst ganz zum Schluss gab es mal einen Tempowechsel. Ich hab mich beim Lesen etwas gelangweilt. Mehr kann ich eigentlich gar nicht sagen. Es war okay, aber nochmal lesen würde ich es nicht. Weiterempfehlen auch nicht unbedingt.

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  • Leider nicht so überzeugend wie erwartet

    Die Wikingersklavin

    Susi180

    20. May 2016 um 12:34

    Anno Domini 1066: Heimatlos und ihrer Freiheit beraubt, landet die junge Fränkin Sophia in der Wikingerstadt Haithabu. Im Haus der Hurenwirtin Svana trifft sie auf Askell. Der Nordmann mit tiefschwarzem Haar tätigt am Ende einer Handelsreise noch einen letzten Kauf: Sophia wird seine Sklavin. Unsichere Zeiten führen Askell, Sophia und den ebenfalls versklavten Benediktinermönch Aidan über die raue See in die unwirtlichen Wälder des Nordens. Blutige Kämpfe und gefährliche Intrigen lassen Sophias Hoffnung auf ein Leben in Freiheit schwinden. Doch das Schicksal hält noch einige Wendungen bereit. Wo Furcht und Verachtung waren, wachsen allmählich Vertrauen und Zuneigung. Deren Stärke muss sich jedoch in einer letzten Herausforderung erst noch beweisen. Die Autorin: Sie studierte Kunst an der Städelschule in Frankfurt am Main. Das Interesse an der griechischen Sagenwelt und der Antike brachte sie zum Schreiben. Sie lebt als Malerin und Schriftstellerin in Bad Kreuznach, wo sie 2001 mit dem Kulturpreis der Stadt Bad Kreuznach ausgezeichnet wurde. Meine Meinung: Die Thematik des Buches hat mich sehr interessiert und daher habe ich mich besonders auf die Geschichte gefreut Der Anfang war auch sehr vielversprechend und doch schon bald stellten sich die ersten Zweifel ein. Ich kam einfach nicht in die Geschichte. Die Figuren waren mir zu blass und nicht greifbar. Ich konnte mich einfach nicht mit dem Schreibstil anfreunden. Er war nicht schlecht sondern grundsätzlich flüssig und doch hat es mir Probleme bereitet. Ich kann nicht mal genau sagen warum.Schon nach den ersten Seiten hat mich die Geschichte wieder vom Haken gelassen. Was am Anfang so gut anfing konnte ich in den folgenden Kapiteln leider nicht mehr finden. Es hätte eine wirklich schöne Geschichte werden können aber leider für mich nicht. Geschmäcker sind verschieden und auch wenn der Schreibstil gut war und die Thematik sehr interessant war es dennoch nicht mein Buch.Ja ich würde es dennoch weiterempfehlen obwohl es mich nicht begeistern konnte. Es gibt aber sicher genug Leser die es toll finden würden. Ich würde deshalb jedem empfehlen eine Leseprobe zu lesen und dann zu entscheiden. Es ist kein schlechtes Buch aber manchmal wird man einfach nicht warm mit einer Geschichte.

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  • Ein Schmied, ein Mönch und eine Sklavin - Gefährten des Schicksals

    Die Wikingersklavin

    Bellis-Perennis

    03. August 2015 um 09:46

    Sabine Wassermann entführt die Leser in das Jahr 1066. Den meisten durch Wilhelm, den Eroberer, bekannt. Zu dieser Zeit liefern sich Angelsachsen, Dänen und Wikinger blutige Gemetzel. Es geht einerseits um die Vorherrschaft zu Land und zu Wasser andererseits um den Kampf der alten (nordischen) Götter und der Christianisierung der Menschen. Der Autorin gelingt es scheinbar mühelos, die Leser in die unwirtliche raue Landschaft der norwegischen Fjorde zu versetzen. Die Beschreibung der Charaktere und der Landschaft sind eindringlich und klingen realistisch. Der Schmied Askell, ein Mann mit vielen Geheimnissen und Anhänger des alten Glaubens ist eine vielschichtige Figur. Die titelgebende Hauptgestalt Sophia macht im Laufe der Zeit eine sehr große Wandlung durch und findet zu sich selbst. Auch der Mönch Aidan ist eine durch und durch sympathische Figur, die ihren Weg macht Das Verknüpfen von alten Bräuchen und Riten, Wahrheit und Fiktion machen dieses Buch zu einem spannenden historischen Roman. Das ausführliche Glossar am Ende des Buches ist sehr hilfreich und macht Lust auf mehr Information zu diesem Thema. Fazit: „Die Wikingersklavin“ konnte mich durch die spannende Handlung und die außergewöhnliche Zeit in der die Geschichte spielt voll und ganz begeistern. Ich hätte gut und gerne noch 200 Seiten mehr lesen können.

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  • Die Wikingersklavin

    Die Wikingersklavin

    Ikopiko

    12. May 2015 um 08:06

    Sophia wurde durch einen Piratenüberfall zu einer Waise. Sie wird nach Haithabu gebracht, wo sie in einem Bordell Wikingern zu Willen sein soll. Der Wikinger Askell fühlt sich genauso einsam wie Sophia und so verhandelt er mit der Hurenwirtin nicht um Sophias Liebesdienste, sondern er kauft sie. Von nun an ist sie seine Sklavin. Ihr zum Gefallen nimmt Askell einen weiteren Sklaven, den Mönch Aidan, mit auf seine Reise. Askell will in sein Heimatdorf um sich um eine geliebte Verwandte zu kümmern. Er kümmert sich auch um seine beiden Sklaven vorbildlich, was Sophia jedoch völlig anders sieht. Sie trauert ihrem freien Leben mit dem geliebten Vater hinterher. Askells Bemühungen um sie verdrängt sie in ihrem Stolz. Durch ihre ruppiges Verhalten weist sie Askell immer weiter von sich. „Die Wikingersklavin“ von Sabine Wassermann hat mich neugierig gemacht, da ich über Wikinger kaum etwas gelesen habe, aber das Wikingermuseum Haithabu kenne. Die Aufmachung des Buches gefällt mir. Auch das Lesebändchen fehlt nicht. Sophia ist mir leider die ganze Geschichte über nicht sympathisch. Sie hat ein schweres Schicksal und versucht tapfer dagegen anzukämpfen, jedoch verspielt sie jedes in sie gesetzte Vertrauen und will Entgegenkommen nicht erkennen und anerkennen. Dadurch wirkt sie stets mürrisch und launisch. Askell ist das krasse Gegenteil. Obwohl Sophia ihm gehört und er mit ihr machen könnte was er will, verhält er sich ihr gegenüber gerecht und akzeptiert ihre Ablehnung. Ich habe einiges über den Glauben der Wikinger vor der Christianisierung gelernt und mich bei den ständigen Opferungen geschüttelt. Viel lieber hätte ich jedoch mehr über den Alltag der Wikinger gelernt.

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  • Rezension zu "Die Wikingersklavin" von Sabine Wassermann

    Die Wikingersklavin

    tragalibros

    04. May 2015 um 07:21

    Die Fränkin Sophia ist jung und hat doch schon so viel Leid erfahren müssen. Als Sklavin wird die an eine Hurenwirtin verkauft, die bald darauf einen weiteren Handel abschließt - Sophia wird erneut verkauft. Diesmal an den Schmied Askell, der eine Frau für sein Bett sucht. Er nimmt die verängstigte Sophia mit nach Norwegen und gemeinsam mit dem ebenfalls versklavten Benediktinermönch Aidan bricht für sie eine schwere Zeit an. Geprägt von Gefahren und weiteren Schicksalsschlägen. Aus ihrer Verschlossenheit und Verachtung gegenüber Askell entwickelt sich bald ein zartes Band der Zuneigung, aber das Leben meint es erneut nicht gut mit Sophia... Dieser historische Roman führt den Leser in das Jahr 1066. Eine Zeit, geprägt von kriegerischen Auseinandersetzungen und dem Kampf zwischen altem Glauben und Christentum. In diese Unruhen wird die junge Protagonistin hineingeworfen und kämpft fortan um ihr Leben. Die Handlung rund um Sophia und Askell hat so viel Potential, leider fand ich, dass dies nicht annährend ausgereizt wurde. Die Geschichte begann auf einem eher mittelmäßigen Niveau und wurde leider auch im Verlauf des Buches nicht interessanter. Vergeblich habe ich nach einer richtigen Spannungskurve gesucht, wurde aber in dieser Hinsicht auch enttäuscht. Die Handlung plätscherte seicht dahin.  Was mich wiederum angesprochen hat war die Tatsache, dass der Roman ohne lange und aufgesetzte Gespräche auskommt. Überraschenderweise konnte man trotzdem die gesamte Gefühlslage der Protagonisten überblicken. Allerdings tauchte gleich zu Anfang des Buches eine Frage auf, die ich mir bis zum Ende nicht richtig erklären konnte. Die Autorin webt zu Beginn der Geschichte ein Naturschauspiel, einen Kometen, ein. Beide Hauptpersonen bekamen ihn zu Gesicht. Die weitere Bedeutung dieser Himmelserscheinung für die beiden Charaktere blieb mir aber verborgen. Ab und zu wurde erwähnt, dass Sophia nach den Schweifstern Ausschau hielt. Aber das war's dann auch zu diesem Thema. Trotz des doch recht angenehmen Schreibstils hat mich dieses Buch nach den ersten Seiten eher gelangweilt, sodass ich mich beeilt habe um es durchzulesen und ein spannenderes oder insgesamt schöneres Buch anfangen zu können. Alles in allem war ich von dem Roman nicht überzeugt. Deswegen fällt auch meine Bewertung mit zwei Sternen weniger gut aus. Ich hatte mehr erhofft.

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  • Bei den Wikingern im Hohen Norden

    Die Wikingersklavin

    allegra

    Handlung Der Schmied Askell kehrt nach einer Handelsreise nach Haithabu bei einer Hurenwirtin ein, wo er sich die Sklavin Sophia kauft, die er mit sich nach Hause nehmen will, um seine Felle zu wärmen. (Haithabu ist eine Wikinger Handelsstadt zwischen  Hamburg und Flensburg.) Sophia war nicht immer Sklavin. Sie ist in einem  kleinen Dorf bei Bremen als Tochter eines Pelzers aufgewachsen und kann gar nicht damit fertig werden, unfrei zu sein. Sie plant, bei der ersten Gelegenheit zu fliehen. Askell kauft neben Sophia noch den Mönch Aidan und reist mit diesen beiden von Haithabu nach Norden in sein Dorf Bisund. Auf der Überfahrt nach Norwegen, kommt es zu einem Mordanschlag auf Askell, den er aber überlebt. In seinem Dorf ist er offenbar nicht willkommen. Er holt sich seine geistig zurückgebliebene Schwester Asla und reist weiter in den kargen Norden. Obwohl Askell Sophia als Sklavin recht freundlich behandelt, ist sie ihm gegenüber sehr wortkarg und abweisend, während sie zum Mönch Aidan recht schnell Vertrauen schöpft. Zu Askell baut sie erst eine gewisse Bindung auf, wenn es schon zu spät erscheint. Meine Meinung Der Roman entführt den Leser in eine völlig ungewohnte Welt. Das Leben der Menschen in Norwegen zu Beginn des 11.Jahrhunderts ist sehr hart und geprägt von Krieg und Kälte. Sabine Wassermann kreiert eine Vielzahl von sehr interessanten Figuren, die im Laufe der Handlung eine Entwicklung durchmachen. Von den Protagonisten konnte ich mir ein gutes Bild machen, weil sie recht anschaulich beschrieben sind. Die Autorin lässt sowohl sehr brutale als auch gefühlvolle Szenen zu, dennoch hatte ich immer etwas das Gefühl, nur durch eine dicke Glasscheibe Beobachter zu sein. Ich konnte die Stimmung in den Wikingerhäusern zwar recht gut nachvollziehen, hätte aber gerne etwas genauere Beschreibungen gehabt, wie die Häuser und das Mobiliar ausgesehen haben. Die Handlung ist mir leider etwas statisch und passiv erschienen. Die interessantesten Abschnitte werden jeweils von einer Person im Buch erzählt, so dass man bei der spannenden Eroberungsschlacht von Hastings durch Wilhelm den Eroberer nur indirekt erfährt. Die einzelnen Handlungsabschnitte gehen mir manchmal nicht rund genug ineinander über, so dass ich mich das eine oder andere Mal etwas überrumpelt fühlte und mir nicht sicher war, ob ich etwas überlesen hatte. Insgesamt hat mir aber das Buch ein gutes Stimmungsbild der Welt der Wikinger im Mittelalter vermittelt. Die Geschichte, die erzählt wird, ist gut, hätte aber mehr hergeben können. Von mir erhält es 3,5 Sterne

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  • Die Wikingersklavin

    Die Wikingersklavin

    Buecherwurm1973

    13. May 2014 um 16:31

    Die Fränkin Sophia wird verschleppt. Sie wird an ein Hurenhaus verkauft. Dort wird von Askell gekauft. Sophia tut sich schwer mit ihrem neuen Schicksal anzufreunden. Obwohl sie es bei Askell nicht schlecht hat. Er versucht sie, sehr einfühlsam zu behandeln. Später stosst der Mönch Aiden zu ihnen. Das Dreigespann ist stetig auf der Flucht bis Askell gefangen wird. Was wird nun aus Sophia und Aiden?   Ich habe mich selten beim Lesen solchen Gefühlsschwankungen ausgesetzt gefühlt. Nicht weil ich so mit Sophia mit gelitten hätte. Das ständige hin und her zwischen der  puren Langweile (im Sinne jetzt breche ich ab) und jetzt endlich wird es spannend.   Die Autorin hat die Figuren sehr gut ausgearbeitet. Der Leser kann sich sehr gut ein Bild von ihnen machen. Dasselbe gilt für die Umgebung und den  Beschreibungen der Gepflogenheiten dieser Zeit. Aber die Geschichte ist so zäh wie Kaugummi. Manchmal verliert sie sich in Begebenheiten. Die  man durchaus kürzer formulieren hätte können.   Sehr positiv empfand ich, dass das Buch überhaupt nicht kitschig ist. Das war meine Befürchtung wegen des Covers. Dies zeigt eine schöne Frau in schönen Kleidern . Sophia soll aber nicht eine Schönheit gewesen sein und in Lumpen gekleidet   gewesen sein.   Fazit: Ich habe mich sehr schwer getan mit dem Buch.  

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  • Haithabu, 1066.

    Die Wikingersklavin

    dubh

    23. February 2014 um 20:49

    Haithabu, 1066. Die junge Sophia hat Schlimmes hinter sich als sie in der Hafenstadt von Askell, einem Wikinger und Schmied, gekauft wird. Anschließend muss sie sich mit ihm, seiner Schiffsmannschaft und einem spontan gefangen genommenen englischen Mönch, Aidan, auf die Reise gen Norden begeben. Aidan wird schnell zu Sophias Anker, denn sie kommt ihrer Situation nicht zurecht. Sie ist die Tochter eines Kürschners und hat - entgegen der damaligen Rollenverständnisse - viel von ihrem Vater gelernt und weiß sich eigentlich im Leben zu behaupten. Und so beherrscht die Trauer um den Verlust ihres bisherigen Lebens und ihrer Freiheit, aber auch die ersten Gedanken an eine Flucht, die Tage auf dem Schiff… Darüber übersieht Sophia auch, dass Askell sich ihr gegenüber fair verhält, sie in Ruhe lässt, ja, sogar versucht, ihr einiges recht zu machen. Und sie übersieht, dass der stolze Wikinger ähnlich einsam ist wie sie selbst… Doch Askell ist auch ein Anhänger der alten Religion seines Volkes und dieses Thema nimmt auch große Teile des Buches ein: die Auseinandersetzung zwischen dem alten und dem neuen Glauben ist streckenweise sehr gewalttätig und stößt auf beiden Seiten auf großes Unverständnis. Askell und Aidan werden im Laufe des Romans eine sehr eigentümliche Schicksalsgemeinschaft, die dann aber doch zeigt, dass ein Zusammenleben möglich sein kann und muss. So ist für mich nicht nur die spannende Handlung vor den religiösen Veränderungen dieser Zeit nicht nur entscheidend, sondern auch die sehr glaubhafte Entwicklung der Personen, die für mich nicht von Anbeginn sofort allesamt liebenswert sind, sondern bei denen auch bei mir ein Prozess eingesetzt hat, der meine Sympathie stetig hat wachsen lassen. Das ist übrigens etwas, das die Autorin Sabine Wassermann bei mir bislang bei jeden Buch, das ich von ihr gelesen habe, geschafft hat: dass sich meine Gefühle zu den Figuren während des Lesens immer weiter entwickelt und gefestigt haben. Und so sind mir auch bei "Die Wikingersklavin" die Hauptpersonen allesamt ans Herz gewachsen. Hinzu kommt, dass mich mal wieder einige völlig unerwartete Wendungen überrascht haben, was für mich auch einen wirklich guten Roman ausmacht, denn unerwartete Veränderungen - die glaubhaft sind - machen für mich ein Buch definitiv lesenswerter. Kurzum: Gelungene Unterhaltung, die in einer für mich ungewöhnlichen Zeitspanne spielt und mich noch einiges über die Wikinger und deren Christianisierung gelehrt hat. Die Geschichte Sophias ist vor diesem Hintergrund sehr gut erzählt - ohne jeden Kitsch.

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  • Ungewöhnliche Geschichte

    Die Wikingersklavin

    starone

    20. February 2014 um 07:44

    Inhalt:  Alles beginnt mit dem  Hurenhaus der Svana im Jahre 1066. Askell, der Wikinger hat seine letzte Reise unternommen und möchte nun gerne nach Hause in den hohen Norden. Seit Jahren verkehrt er im Haus dieser Hurenmutter  und ihrer Frauen. Jetzt kommt er zum letzten Mal und möchte eine Frau kaufen. Svana hat zur Zeit auch ein Mädchen auf Lager, Sophia gerade als Beute aus einem Überfall erhalten. Schweigsam und verängstigt. Man wird sich schnell handelseinig und beide fahren mit dem Schiff gen Norden. Doch die Fahrt nimmt eine überraschende Wende, denn die Mannschaft trachtet Askell plötzlich nach dem Leben. Mit knapper Not entkommt Askell und findet auch Sophia wieder. Zudem kann sich noch ein weiterer Sklave, des Schiffes sich retten,  es ist der Mönch Aidan. Zu Dritt und unter schwierigen Umständen macht man sich auf den Weg ins Dorf seines Vaters. Der Vater hat ihn verstoßen, wird er ihn jetzt wiederaufnehmen? Sophia begreift nur langsam ihre neue Situation, die soll das Bett mit einem  Ungläubigen teilen und ihre weiteres Leben in Sklaverei führen. Sie kann es nicht fassen. Einzig Aidan, der junge Mönch erkennt die Situation und versucht Sophia eine Stütze zu sein. Askell-Sophia - Aidan. Drei grundverschiedene Menschen, doch das Schicksal bringt alle drei zusammen und erlegt ihnen schwere Prüfungen auf.  Meine Meinung:  Sabine Wassermann schafft es hier geschickt uns Lesern die Zeit um 1066 vor Augen zu führen. Die alten Götter haben langsam ausgedient und auch im hohen Norden ist das Christentum auf dem Vormarsch. Vertreten durch Askell auf der eine und Aidan, den jungen Mönch auf der anderen Seite. Es entsteht ein leiser Kampf um die Religion ausgetragen durch die beiden Männer. Dagegen hat Sophia einfach nur erst einmal mit ihrer veränderten Stellung und Lebenslage zu kämpfen. Von der Tochter eines Pelzhändlers zur Sklavin eines Mannes, den sie nicht will und kennt. Sich aber einfach so fügen soll. Gefühlvoll beschreibt Sabine Wassermann, wie sie sich langsam und mit der Zeit verändert. Das ist aber nur ein Teil der Geschichte, es gibt auch blutige Rituale und Schlachten und man merkt wie wild diese Wikinger waren. Eine Geschichte, die ich so nicht erwartet habe, weil sie doch sehr tiefgründig ist. Der Mittelpunkt sind drei sehr starke, sehr unterschiedliche Figuren, die trotz unterschiedlicher Meinungen, wie es scheint auf wundersame Weise letztendlich zusammen kommen und am Ende auch entsprechend glücklich sind.  Eine Geschichte, die auf alle Fälle berührt, mit Ecken, Kanten  und Fakten, die für diesen Lesebereich eher ungewöhnlich sind. Aber der Geschichte somit eine andere nicht vorhersehbare Wendung gibt. Und somit kein null achtfünfzehn Geschichte ist, was mir sehr gefallen hat. 

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  • Keine kitschige Liebesgeschichte!

    Die Wikingersklavin

    Spatzi79

    07. February 2014 um 19:40

    Im Jahr 1066 wird die Sklavin Sophia in der Hafenstadt Haithabu von dem Schmied Askell gekauft. Askell ist noch Anhänger der alten Wikinger-Götter und lehnt das Christentum ab. Dennoch ist er kein böser Mensch und behandelt Sophia relativ gut. Doch die geschockte junge Frau nimmt nur ihre Gefangenschaft in der Hand eines Nicht-Christen wahr und hat keine Augen für das Positive an Askell und ihrer Situation. Einzig der ebenfalls von Askell gekaufte Benediktinermönch Aidan gibt ihr Halt. Das Cover und der Titel täuschen meiner Meinung nach ein bisschen, der Inhalt des Buches ist keine kitschige Liebesgeschichte, sondern eine spannende und streckenweise finstere Auseinandersetzung über Glaubensfragen in einer Zeit, in der das Christentum sich zunehmend ausbreitete und den Glauben an andere Götter mehr und mehr verdrängte. Anhand der beiden gegensätzlichen Figuren Askell und Aidan wird dieser teilweise auch sehr blutige Konflikt authentisch, aber auch unterhaltsam und spannend dargestellt. Sophia hingegen ist eine schwierige Figur, mit der ich lange nicht wirklich warmgeworden bin, ist sie doch sehr in sich gekehrt und abweisend und macht es weder den Personen um sie herum, noch dem Leser ganz leicht, sie liebzugewinnen. Dennoch mochte ich sie, denn ihr schweres Schicksal lässt ihr Verhalten durchaus nachvollziehbar wirken. An einer Stelle änderte sich ihre Einstellung für mich ein bisschen zu aprupt, aber insgesamt fand ich sie durchaus verständlich. Die Autorin bringt einige überraschende Wendungen im Verlauf der Handlung. Wer am Anfang gedacht hat, schon zu wissen, wie das Buch ausgeht, wird sich zwischendurch sicher das eine oder andere Mal wundern. Auch an Begleitinformationen zu dieser doch weit zurückliegenden Zeit wird nicht gespart, und so bekommt der Leser neben der fiktiven Geschichte noch viele wissenswerte historische Details vermittelt. Da ich über die Wikinger nur noch sehr wenig wusste, fand ich das hochinteressant. Auch gibt es am Ende noch ein kleines Glossar.

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  • Leserunde zu "Die Wikingersklavin" von Sabine Wassermann

    Die Wikingersklavin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hallo liebe Forengemeinde, darf ich mich vorstellen: Ich heiße Sabine Wassermann, bin 48 Jahre alt, lebe in Bad Kreuznach und schreibe mit Leidenschaft historische Romane. Mein neuer führt in die aufregenden Jahre, als die Wikingerzeit ihrem Ende entgegen ging. Ich freue mich sehr, hier eine Leserunde mit euch starten zu dürfen. Meine erste ist es nicht; unter dem Pseudonym Isabel Beto hatte ich hier schon zwei Runden, die ich in sehr angenehmer Erinnerung habe, ich fand sie aufregend und lehrreich. Darum geht es: Anno Domini 1066: Heimatlos und ihrer Freiheit beraubt, landet die junge Fränkin Sophia in der Wikingerstadt Haithabu. Im Haus der Hurenwirtin Svana trifft sie auf Askell. Der Nordmann mit tiefschwarzem Haar tätigt am Ende einer Handelsreise noch einen letzten Kauf: Sophia wird seine Sklavin. Unsichere Zeiten führen Askell, Sophia und den ebenfalls versklavten Benediktinermönch Aidan über die raue See in die unwirtlichen Wälder des Nordens. Blutige Kämpfe und gefährliche Intrigen lassen Sophias Hoffnung auf ein Leben in Freiheit schwinden. Doch das Schicksal hält noch einige Wendungen bereit. Wo Furcht und Verachtung waren, wachsen allmählich Vertrauen und Zuneigung. Deren Stärke muss sich jedoch in einer letzten Herausforderung erst noch beweisen ... Wenn ihr Lust habt, meine drei Helden auf ihrem abenteuerlichen Weg zu begleiten - der Bookspot-Verlag spendet 10 Bücher, für die Ihr Euch hier bewerben könnt. Bewerbungsfrage : °°° Was war das herausragende Ereignis des Jahres 1066? °°° Wer das Buch schon gekauft hat, oder kein Freiexemplar mehr bekommt, kann selbstverständlich auch mitmachen! Ich freue mich auf euch! Sabine Wassermann ..................................................................................................................... Liebe BewerberInnen, vielen Dank für Euer Interesse an der Leserunde, das hat uns sehr gefreut! Das herausragende Ereignis des Jahres 1066 war die Schlacht von Hastings (an der englischen Südküste). Sie fand am 14. Oktober statt und war der erste militärische Erfolg der französischen Normannen (unter Herzog Wilhelm) bei der Eroberung Englands (König Harold II.). Klasse, dass Ihr das alle richtig beantwortet habt! Wir haben nun ausgelost und die GewinnerInnen sind: Buecher_Engel Danny Dreamworx Gelinde Irismaria Nirak03 Smilla 507 Starbucks Wildpony Wusl Schickt uns bitte so schnell wie möglich (spätestens bis zum 15.12.) Eure vollständige Adresse, damit Ihr das Buch noch (hoffentlich) vor Weihnachten erhaltet. Wir freuen uns schon sehr auf Eure aktive Teilnahme an der Leserunde und wünschen Euch viel Freude bei der Lektüre. Wer das Buch schon gekauft hat, oder kein Freiexemplar mehr bekommt, kann selbstverständlich auch mitmachen! Euch allen noch frohe Weihnachten! Mit den besten Grüßen aus München, Euer Bookspot Team

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  • Als Sklavin bei den Wikingern

    Die Wikingersklavin

    Dreamworx

    26. January 2014 um 15:37

    1066 kauft der Wikinger Askell in der Handelsstadt Haithabu bei einer Hure die junge Sophia als Sklavin für sich und macht sich mit ihr zusammen auf die Reise in den hohen Norden. Alles ist Sophia fremd und sie hadert mit der Situation und ihrem Schicksal, sie weiß nicht, was auf sie zukommen wird. Aber in Askell hat sie einen sehr umsorgenden Herrn, der sich um seine Sklaven kümmert. Auf der Reise erwirbt Askell noch den Mönch Aidan, und langsam aber stetig entwickelt sich ein eingespieltes Team zwischen den Dreien, die füreinander einstehen und dem anderen die rettende Hand hinhalten. Wie wichtig dies ist, wird spätestens dann klar, als die Kämpfe unter den Wikingern beginnen und auch Askells Leben auf dem Spiel steht. Sabine Wassermanns Roman „Die Wikingersklavin“ lässt sich sehr flüssig lesen und birgt auch einiges an Spannung. Kaum hat der Leser die ersten Seiten verschlungen, ist er auch schon mittendrin in der Geschichte und kann sich nur schwer lösen. Die Charaktere sind detailliert ausgearbeitet und auch sehr verschieden angelegt. Sophia ist eine recht sture und eigenwillige Frau, die gleichzeitig geheimnisvoll wirkt. Askell entspricht nicht der typischen Vorstellung eines Wikingers, die man als rohe und gewalttätige Gesellen vor Augen hat. Er ist eher fürsorglich, hat recht menschliche Züge und gerade deshalb sehr sympathisch. Aidan bildet das Gegengewicht zu Sophia und Askell, deshalb ergänzen sich die Drei auch so gut. Auch die recherchierten historischen Hintergründe der damaligen Zeit hat die Autorin sehr geschickt in ihre Handlung eingewebt. Dabei verzichtet sie auf Klischees und Gefühlsduselei und erzählt eine sehr spannende Geschichte. Die Verknüpfung einiger Ereignisse und Aufdeckung der Geheimnisse am Ende des Buches kamen allerdings etwas zu abrupt auf den letzten Seiten. Alles in allem ist der Autorin ein sehr schöner und spannender historischer Roman gelungen über eine Epoche, die viele noch viel zu wenig kennen. Absolut zu empfehlen!  

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  • Zurück in die Zeit der Wikinger

    Die Wikingersklavin

    Sternenstaubfee

    1066: Sophias Familie wird überfallen und getötet, sie selbst ist die einzige Überlebende. Sie wird entführt, missbraucht und landet schließlich in Haithabu in einem Hurenhaus. Dort trifft sie auf Askell, der Sophia als Sklavin kauft und mit nach Norwegen nehmen möchte. Der Weg ist hart und steckt voller unliebsamer Überraschungen. Mein Leseeindruck: Die Geschichte spielt in einer sehr spannenden Zeit, was mir sehr gefallen hat. Über die Wikinger habe ich bisher nicht viel gelesen, daher war ich auch sehr neugierig auf diese Geschichte. Besonders gefallen hat mir, dass der Konflikt der Religionen - das Christentum und der Glaube an die alten nordischen Götter - zur Sprache kommt. Das war für mich sehr interessant zu lesen. Die Geschichte an sich hat mir auch sehr gefallen, obwohl ich Sophias Handlungen nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Trotzdem mochte ich sie, und auch Askell war mir durchaus sympathisch. Am besten gefallen hat mir aber der Mönch Aidan, der auch von Askell als Sklave gekauft wurde. Aidan ist einfach eine tolle Figur, die sich letztendlich auch als wahrer Freund sowohl für Sophia als auch für Askell erweist. Die Beschreibungen, wie die Menschen damals gelebt und überlebt haben, sind sehr gut geschildert, so dass ich mir ein richtig gutes Bild davon habe machen können. Das ist mir bei Historischen Romanen auch immer sehr wichtig, da dieses einen besonderen Reiz ausmacht. Es ist dann wie eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit. Mir hat also insgesamt gesehen das Buch "Die Wikingersklavin" sehr gut gefallen. Es ist ein tiefgreifender Historischer Roman mit einer Liebesgeschichte, die aber nicht zu kitschig rüberkommt.  

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  • Zu Besuch bei den Wikingern

    Die Wikingersklavin

    Starbucks

    25. January 2014 um 09:57

    Sabine Wassermann war mir zwar vor ‚Die Wikingersklavin‘ als Name kein Begriff, aber sie ist mir dennoch aus anderen Büchern bereits bekannt. So war es dann kein Wunder, dass mir auch dieses Buch gefallen würde. Und endlich lese ich auch einmal History in dieser Form über die Wikinger, was für mich neu ist. Die Wikingerstadt Haithabu kenne ich, und so ist Leben in diese Wikingerstadt (Freilichtmuseum) gekommen. Die Fränkin Sophia wird im geschichtsträchtigen Jahr 1066 in der Wikingerstadt Haithabu zur Wikingersklavin ihres Herren und Käufers Askell. Sie muss ihn in den Norden begleiten und zusammen mit dem Benediktinermönch Aidan mit nach Norwegen. Dass Askell und Sophia sich näher kommen, ist schon ‚vorprogrammiert‘, wenn man nur den Klappentext gelesen hat.. Doch Sophia ist nun mal als Sklavin gekommen und möchte zurück. Ich habe viel über die Wikinger erfahren, was ich bisher noch nicht wusste. Es hat Spaß gemacht, über Riten und Gebräuche zu lesen und stand für mich im Vordergrund neben den religösen Aspekten um die Christianisierung, ein Thema, mit dem ich mich sowieso gerade auch auseinander setze. Auch die Story um Sophia war spannend und besonders der Benediktiner Aidan bildet einen ausgleichenden Part. Er hat sogar im Sklavenstatus nur die Bekehrung der Heiden im Sinn. Was mir persönlich manchmal etwas viel war, waren blutige Kriegsszenen. Wer ein Buch liest, das in 1066 spielt, kann dies aber fast erwarten. Für mich wäre da weniger mehr gewesen, aber viele mögen das ja gern. Für mich sind die persönliche Entwicklung der Protagonisten sowie der religiöse, traditionelle und geschichtliche Hintergrund das, was dieses Buch ausmachen. Als Fazit kann man sagen, dass ich mich gut unterhalten gefühlt habe, dass der Schreibstil der Autorin, von der ich bereits wusste, dass sie ihr Handwerk gut versteht, sehr gut lesbar ist, dass man gut ‚abtauchen‘ kann und in der Geschichte aufgehen kann. Da der hohe Norden, sprich, Norwegen, auf meiner Reiseliste für die nahe Zukunft steht, kann ich das Land mit seiner Geschichte sicher besser verstehen und dort Anknüpfungspunkte finden. Das Glossar ist sehr hilfreich und war für mich auch notwendig und gut. Da ich immer gleich los lese, habe ich es erst einmal übersehen. Später habe ich viel darin gelesen. Als Fazit kann man sagen, dass mir „Die Wikingersklavin“ sehr gut gefallen hat, dass allerdings blutige Szenen für mich nicht notwendig gewesen wären. Das Buch hat gute vier Sterne verdient.

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  • Die Wikingersklavin

    Die Wikingersklavin

    Gelinde

    11. January 2014 um 15:18

    Die Wikingersklavin von Sabine Wassermann Der Roman spielt um 1066 im hohen Norden. Die Fränkin Sophia wird von Askell, einem schwarzhaarigen Wikinger mit eigenen Geheimnissen in seiner Vergangenheit, als Sklavin gekauft. Bald wird klar, dass er mehr für sie empfindet, doch Sophia denkt nur an ihre Flucht und so bemerkt sie dies erst als es zu spät für sie zu sein scheint. Der Mönch Aidan, der ebenfalls von Askell versklavt wird, wird ihr zum Bruder und Halt. Doch das Schicksal hat noch einiges auf Lager, bevor ein Happy End in Sicht ist, das aber noch genügend Raum lässt um die Geschichte weiterzuspinnen. Das Buch erzählt von einer Zeit und einem Land das (mir) nicht sehr bekannt ist. Es werden viele Details aus dem Alltag eingebaut, die das ganze sehr anschaulich machen. Gut gefallen haben mir die Beschreibungen der Schwierigkeiten vom alten Götterglauben zur Christianisierung. Trotzdem hab ich beim Lesen immer das Gefühl gehabt nur Zuschauer zu sein. Ich war nie mittendrin in der Geschichte, ich konnte selten mit den Personen mitfühlen, konnte die Emotionen nicht auf mich übertragen oder nachempfinden. Vielleicht lag es daran, dass auch sehr viel über Kriege der nordischen Völker untereinander oder z.B. mit den Engländern (Schlacht um Hastings) geschrieben wurde, was mich nicht unbedingt interessiert hat. Oder weil sehr viele Fragen ziemlich lange offen gehalten wurden und so das Ganze für mich doch ein bisschen fraglich oder unlogisch war. Mein Fazit: Ein interessanter historischer Roman in einer ganz anderen Zeit, aber kein „Must have“.

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