Sabine Weiß Die Buchdruckerin

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Inhaltsangabe zu „Die Buchdruckerin“ von Sabine Weiß

Straßburg um 1520. Margarethe Prüß hat gegen den Willen der Zunft eine Druckerei geerbt. Als die Reformation die Stadt erreicht, heiratet sie den ehemaligen Mönche Johannes. Doch ihr Mann sieht den Platz einer Frau im Haus. Allen Widerständen zum Trotz kämpft Margarethe für ihr großes Ziel: Jeder soll Bücher lesen dürfen.

Eine tolle Darstellung des Buchdruckerhandwerks aus seinen Anfängen.

— Bellis-Perennis

Wunderschönes Cover! Es geht um ein Handwerk, das man gelesen haben muss! Definitiv! Ein Must Read! *.*

— BuecherFeenkiste

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

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    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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  • Die "schwarze Kunst" Bücher zu durcken, hat die Welt verändert

    Die Buchdruckerin

    Bellis-Perennis

    07. December 2015 um 11:39

    In ihrem nunmehr dritten Buch entführt Sabine Weiß ihre Leser in das Straßburg von 1510. Inhalt: Margarethe Prüß, die Tochter eines Buchdruckers, ist eher in der Werkstatt als auf dem, den Frauen dieser Epoche, zugewiesenen Platz zu finden. Als sie nach dem Tod des Vaters die Druckerei gemeinsam mit ihrem (arbeitsscheuen) Bruder erbt, ist buchstäblich Feuer am Dach. Die Zünfte, die Familie und die Kirche fühlen sich provoziert. Doch Margarethe geht unbeirrt ihren Weg. Sie glaubt, dass Bücher die Welt verändern können. Nicht nur für einige wenige soll es Bücher geben, nein. Leistbare Bücher für alle, ist ihr Lebensmotto. Man erlaubt ihr, das Buchdrucken, wenn sie innerhalb eines Jahres einen Meister heiratet. Nach vielen glücklichen Ehejahren und fünf Kindern stirbt ihr Ehemann und die Querelen beginnen erneut. Verschärfend kommt diesmal hinzu, dass die Reformatoren ihre Schriften heimlich bei Margarethe drucken hat lassen. Der neue Ehemann, ein ehemaliger Mönch und fanatischer Anhänger Luthers, verbannt sie wieder aus der Werkstatt. Erst mit ihrem dritten Ehemann erfährt sie Zufriedenheit und Glück. Allerdings sind die persönlichen Umstände bald wieder gefährdet, weil die Zensur willkürlich Bücher beschlagnahmt und das Leben der Drucker akut bedroht ist. Doch Margarethe ist eine unermüdliche Kämpferin, wenn es darum geht, Büchern und dem Lesen den Einzug in den Alltag der einfachen Menschen zu gewähren. Historischer Hintergrund: Margarethe Prüß hat wirklich gelebt. Die Zeit in die sie hineingeboren wurde, ist gekennzeichnet durch politische und religiöse Umwälzungen. Religionskriege, Bauernaufstände, Entdeckungen und Erfindungen bringen schicksalhafte Wendungen. Eine wahrlich spannende Epoche. Leider sind wenig authentische Daten verbürgt, so dass die Autorin eine Lebensgeschichte konstruieren musste. Man weiß nur, dass sie mindestens dreimal verheiratet war und mindestens fünf Kinder hatte. Ihr Sterbejahr wird mit 1542 angegeben. Schreibstil/Spannung Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen, obwohl es den Lesern viele historische Details präsentiert. Schön wird das Druckergewerbe geschildert, ohne dass man sich mit Info-Dump überfordert fühlt. Auch die Lebensumstände dieser Zeit sind penibel recherchiert. Einzig die emotionale Seite der Figuren kommt für mein Empfinden manchmal ein wenig zu kurz. Spannend wird die Geschichte nicht unmittelbar durch die Protagonisten selbst sondern durch genaue Recherche und die Darstellung des historischen Kontexts. Fazit: Ja, Bücher haben die Welt verändert!

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  • Buchverlosung zu "Die Buchdruckerin" von Sabine Weiß

    Die Buchdruckerin

    Schreibschwester

    Liebe LeserInnen, zum Welttag des Buches möchte auch ich Lesefreude verschenken. Deshalb stelle ich je ein Exemplar meiner letzten Romane "Das Geheimnis von Stralsund", "Hansetochter" (Danke an den Lübbe-Verlag) und "Die Buchdruckerin" zur Verfügung - natürlich signiert! Wenn ihr das signierte Exemplar von "Die Buchdruckerin" gewinnen möchtet, beantwortet bitte ab dem 23. April (bis 30. April) folgende Frage: Wie nennt man in der Druckersprache die letzte Zeile eines Absatzes, die zugleich die erste Zeile einer neuen Seite ist? Ich freue mich über euer Interesse und wünsche euch viel Glück! Herzlichst, Sabine Weiß

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  • Die Freiheit des Wortes

    Die Buchdruckerin

    Ireland

    01. May 2014 um 06:29

    Margarethe Prüß ist die Tochter eines Straßburger Druckers und schon in ihrer Kindheit ist sie von diesem Handwerk begeistert. Nach dem plötzlichen Tod des Vaters erbt sie gemeinsam mit ihrem Bruder die Druckerei. Doch sowohl die Zunft als auch ihr Bruder wollen ihr dieses Erbe streitig machen. Um die Geschäfte weiterführen zu dürfen, muss sie einen Drucker heiraten. So heiratet sie schließlich Reinhard Beck, den Altgesellen ihres Vaters und ihre heimliche Liebe. Den beiden ist jedoch nur eine kurze Zeit des gemeinsamen Glücks vergönnt. Ihr zweiter Ehemann, der ehemaligen Mönch Johannes Schwan, drängt Margarethe aus der Druckerei, da er ihre Aufgaben ausschließlich in der Erledigung des Haushalts und der Erziehung der Kinder sieht. Auch das gesellschaftliche Umfeld und die Reformationen machen es ihr nicht leicht. Doch allen Widerständen zum Trotz kämpft sie für ihr großes Ziel – Bücher sollen für jeden zugänglich sein. Was für ein tolles Buch! In flüssigem Stil bringt Sabine Weiss dem Leser sowohl die Welt des Buchdrucks als auch das gesellschaftliche und politische Leben des frühen 16. Jahrhunderts nahe. Und die Hauptfigur Margarethe ist eine sehr sympathische Person mit der man einfach mitfühlen muss.

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  • Rezension zu "Die Buchdruckerin" von Sabine Weiß

    Die Buchdruckerin

    calla

    17. March 2011 um 12:05

    Eine Autorin die ihr Handwerk versteht.... Inhalt: Straßburg im Jahr 1520.Margarethe Prüß, Tochter eines Straßburger Druckers, erbt nach dessen Tod gegen den Willen der Zunft die Druckerei gemeinsam mit ihrem Bruder. Doch um die Geschäfte weiterführern zu können heiratet sie und versucht mit ihrem Wissen die Druckerei zu erhalten. Doch private Schwierigkeiten, das gesellschaftliche Umfeld und die Reformationen machen es ihr nicht leicht ihr Ziel nicht aus dem Auge zu verlieren. Doch trotz aller Umstände kämpft sie für ihren Traum: Jeder sollte die Möglichkeit haben Bücher zu lesen.... Meine Meinung: Sabine Weiß schafft es in diesem Buch durch ihren flüssigen und ausdrucksstarken Schreibstil die Welt des frühen 16. Jahrhunderts vor dem Auge des Leser auferstehen zu lassen. Man merkt hinter jeden Satz wie detailgetreu sie die Lebensumstände und ihr Wissen über den Buchdruck recherchiert hat. Doch zu keiner Zeit wirkt das Buch langatmig oder mit historischen Fakten überladen. Denn die Autorin lässt diese Details auf sehr geschickte Weise einfließen beispielsweise während Streitgesprächen zwischen den Romanfiguren. Also in einer Situation in der der Leser sowieso vom Lesefluss mitgerissen wird. Die Romanfiguren bestehen zum Teil aus fiktiven aber auch aus realen Personen und wirken authentisch. Mit der Protagonistin Margarethe hat Frau Weiß eine sehr sympathische Figur geschaffen mit der ich als Leser einfach mitfühlen musste. Dies alles verpackt in einer sehr spannenden Geschichte ließ die Seiten des Buch nur so dahin fliegen. Fazit: "Die Buchdruckerin" ist ein spannender und detailgetreuer historischer Roman von einer Autorin die ihr Handwerk ganz eindeutig versteht. Meiner Meinung nach ein absolutes Muss für jeden Fan dieser Genre.

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  • Rezension zu "Die Buchdruckerin" von Sabine Weiß

    Die Buchdruckerin

    Logoso

    31. October 2010 um 11:49

    ,,Die Buchdruckerin” von Sabine Weiss ist 2010 beim Marion von Schröderverlag erschienen, einem der Ullsteinverlage. Sie verfasste bereits Romane wie ,,Die Wachsmalerin“ und ,,Das Kabinett der Wachsmalerin”. Margarethe wird in eine Familie von Buchdruckern im 16. Jahrhundert geboren. Ihr Vater Hans Prüß ist ein bedeutender Straßburger Drucker, welcher Margarethe in seine Arbeiten miteinbindet. Als er stirbt muss sie ihr Können unter Beweis stellen, doch nicht jeder ist ihr wohl gesonnen. Vor allem, da noch die Zeiten der Zunft herrschen, in welcher Frauen nichts zu suchen haben. Straßburg ist für seine Toleranz bekannt und stellt sich offen gegen die Ausführung des Wormser Edikts und somit auch gegen den Kaiser und den Papst. Straßburg ist weit bekannt für seine Wahrung der Freiheit, doch die Zeiten ändern sich. Auch für Margarethe und ihre Familie. In Zeiten der Reformation kann man nie sicher sein, welche Buchdrucke nicht doch plötzlich verteufelt und verboten werden. Aber Margarethe möchte, dass die Menschen von guten Werken erfahren, dass sie sich selbst eine Meinung bilden können. Dies birgt jedoch viele Gefahren und auch Gegner. Oft muss sie ihre Druckerei von neuem verteidigen. Wird Margarethe es schaffen ihre Liebe, ihr Leben und ihre Druckerei zu beschützen? Da mich die Zeit um die Reformation interessiert, war ich sogleich auf dieses Buch gespannt. Ich fand es beeindruckend einmal etwas über diese Zeit in einer anderen Gegend zu lesen, als direkt im Zentrum. Zu sehen, welche Auswirkungen der neue Glaube an anderen Orten hatte. Da dies ein historischer Roman ist, habe ich auch vieles über Straßburg selbst und das Handwerk der Drucker gelernt. Die Charaktere in ,,Die Buchdruckerin” haben sehr viele Typen von Menschen geboten. Margarethe selbst, die immer wieder um ihr Glück kämpfen muss, wird zu einer starken Frau, die weiß was sie will. Ihre Männer haben unterschiedliche Charakterzüge. Sie gerät an Ehemänner die sie liebt, doch auch an solche, bei welchen sie erst später den Fehler dieser Verbindung erkennt. Da dieses Buch das ganze Leben und das Schicksal von Margarethe Beck darstellt, gibt es unzählige wichtige Personen. Doch Sabine Weiss schafft es, dass man den Überblick nicht verliert. Auch wenn man manchmal mitdenken muss um sich zu entsinnen, welche Funktion jemand noch mal hatte. Der Schreibstil gefällt mit meist sehr gut. Manchmal finde ich, dass die Autorin etwas nicht genau genug beschreibt. Aber dies liegt wohl auch daran das der Fokus auf den geschichtlichen Geschehnissen liegt. Zu erwähnen wäre auch die wunderschöne Karte am Beginn und Ende des Romans. Sie zeigt Straßburg zu der Zeit der Reformation. Ich persönlich fand es sehr reizvoll diese Karte zu studieren. Eines, das mir persönlich nicht gefallen hat, ist dass am Ende mancher Kapitel oder Abschnitte, wenn es gerade danach aussah, dass alles sich zum Guten gewendet hätte, ein Satz kam, der darauf hinwies, dass es nicht so bleibe werde. Sicherlich, hin und wieder ist dies ein gutes Mittel um den Leser anzuspornen, das ,,warum” dieser Andeutung herauszufinden, aber für mich wird dieses Mittel zu oft verwendet. Ich sehe es als schön an, wenn eine Art Happy End auch einmal als ein solches bestehen bleibt ohne Tipp auf zukünftige Schicksalsschläge. Margarethes Leben finde ich sehr ansprechend dargestellt, durch ihre Funktion als Druckerin, bekommt sie sehr viel von den wichtigen Geschehnissen zu dieser Zeit mit. Kurz: Ich finde, dass dieses Werk für alle geschichtlich Interessierten ein sehr guter Tipp ist. Auch für jeden, den das Schicksal einer Frau im 16. Jahrhundert interessiert. Es wäre jedoch von Vorteil etwas Vorwissen zu den Begebenheiten um Luther, Karlstadt und die Folgen ihres Wirkens zu haben.

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  • Rezension zu "Die Buchdruckerin" von Sabine Weiß

    Die Buchdruckerin

    goat

    29. October 2010 um 23:16

    Als absolute Leseratte habe ich mich gerade über diesen Roman ganz besonders gefreut. Ein Buch über Bücher ist dann natürlich ein absolutes "must have". Schon das Cover ist optisch hübsch gestaltet. Eine junge Frau, die am Tisch sitzt und in einem Buch liest. Vor ihr liegen noch ein paar Bücher und man kann ein Tintenfass und ein Geldsäckchen erkennen. Im Hintergrund sieht man die Kathedrale einer Stadt. Bezogen auf die Geschichte passt das Cover schon recht gut. Auf der Innenseite der Buchdeckel befinden sich zwei wunderschöne gezeichnete Karten von Straßburg in Farbe. Der Roman besteht aus 18 Kapiteln, die sich zusammen mit dem Epilog auf 508 Seiten verteilen. Es sind also recht lange Kapitel. Das Buch beginnt im Jahre 1510 und endet im Jahre 1542. Durch diese Zeit hinweg begleitet der Leser die Protagonistin Margarethe Prüß. Diese erbt zusammen mit ihrem Bruder nach dem Tod ihres Vaters die Druckerei. Zu der damaligen Zeit war es für eine Frau natürlich noch unmöglich, alleine einen Beruf auszuüben. Um das Erbe nicht zu gefährden, muss sie also heiraten. Da Margarethe mit einer eigenen Druckerei eine gute Partie ist, gibt es natürlich einige heiratswillige Kadidaten in der Zunft. Als Margarethe sich für Reinhard Beck, den Gesellen ihres Vaters, den sie schon länger liebt, entscheidet, macht sie sich einige Feinde. Das Glück ist jedoch nicht von langer Dauer. Als sie ihren Mann verliert, muss Margarethe erneut heiraten, um die Druckerei halten zu können und ihre fünf Kinder zu ernähren. Doch sie gerät an einen Mann, der der festen Überzeugung ist, dass eine Frau an den Herd gehört und nicht in die Druckerei. Für die selbständige Margarethe eine Rolle, in die sie sich gar nicht einfügen kann. Der Ärger ist vorprogrammiert, zumal ihr Mann ein überzeugter Reformator ist. Obwohl für Margarethe durch die letzte komplizierte Entbindung Lebensgefahr besteht, geht aus dieser Ehe auch noch ein Kind hervor. Kurz darauf kommt ihr Ehemann bei einem Brand ums Leben. Mit ihrem dritten Ehemann bekommt Margarethe endlich die Unterstützung, die sie braucht und sie blüht auf. Doch die Zeiten sind schlecht, denn selbst Drucke, die durch die Zensur gekommen sind, können am nächsten Tag schon verboten sein und bei Beschlagnahme droht der Aufenthalt im Kerker ... Sabine Weiss hat einen flüssigen und lebhaften Schreibstil, so dass ich ständig mitgefiebert habe. Das Leben der Frauen war damals schon nicht leicht. Aber in der Zunft der Drucker war es alleine schon riskant durch das, was gedruckt wurde. Gerade zu Zeiten der Reformation. Neben der fiktiven Geschichte gibt es auch reale Personen, die zu der Zeit gelebt und gewirkt haben. Die Autorin hat sehr gut recherchiert und das betrifft vor allen Dingen das Drucken von Büchern. Der Leser erfährt sehr viel über die damaligen Techniken. Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, das Leben der Margarethe Prüß zu begleiten. Durch die Vielzahl der Figuren, die in dem Roman auftauchen hätte ich mir allerdings ein Personenverzeichnis gewünscht. Gerade bei den Reformatoren bin ich manches Mal ins Straucheln geraten. Trotzdem bekommt "Die Buchdruckerin" von mir die volle Punkzahl. Die lebendige Erzählweise und die Ausarbeitung der einzelnen Figuren sind beispielhaft und haben mich überzeugt.

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  • Rezension zu "Die Buchdruckerin" von Sabine Weiß

    Die Buchdruckerin

    Ani

    26. October 2010 um 08:41

    Straßburg um 1520 Margarethe Prüß ist die Tochter eines angesehenen Buchdruckers. Die Druckerei der Familie ist der Ort, an dem sie sich am liebsten aufhält. Von Kindesbeinen an hat sie dem Vater bei seiner Arbeit über die Schulter gesehen und versteht deshalb viel vom Buchdruck. Da sie ausserdem lesen und schreiben kann, darf sie die Bücher Korrektur lesen, beim Verkauf der gedruckten Werke helfen und dem Vater auch sonst zur Hand gehen. Margarethes Bruder Hans dagegen lässt sich in der Druckerei nur selten sehen und verbringt seine Tage lieber mit Freunden im Wirtshaus. Als der Vater überraschend stirbt, gibt Hans das Geld mit vollen Händen aus und vernachlässigt die Druckerei. Doch in seinem Testament hat der Vater die Hälfte der Druckerei Magarethe übertragen. Ein erbitterter Streit um das Familienerbe entbrennt. Da es nicht üblich ist, dass Frauen eine Druckerei führen, erteilt die Handwerkszunft Magarethe Auflagen um ihr Erbe anzutreten. Sie muss innerhalb einer bestimmten Frist einen Drucker heiraten, der die Geschäfte für sie übernimmt. Doch das Glück scheint auf Magarethes Seite zu stehen, denn schon bald findet sie einen geeigneten Partner, dem ebenfalls sehr viel an der Druckerei und der jungen Buchdruckerin liegt. Das Schicksal lässt Margarethe allerdings nicht zur Ruhe kommen, denn es hält noch einige Wendungen bereit. Die Reformation belebt das Handwerk des Buchdrucks, da viele Schriften unter das Volk gebracht werden müssen. Doch auf die Drucker lauern dabei einige Gefahren, denn selbst Schriften, die an einem Tag durch die Zensur freigegeben werden, können am nächsten Tag als ketzerisch gelten und den Drucker in den Kerker bringen. Meine Meinung Im Nachwort erfährt man, dass die Buchdruckerin Margarethe Prüß tatsächlich im damaligen Straßburg gelebt hat und im Bürgerbuch der Stadt erwähnt wird. Die Hauptprotagonistin zählt zu den wichtigsten Druckern der Wiedertäufer in Straßburg. Es handelt sich um eine Romanerzählung bei der zwar einiges erfunden ist, die sich allerdings trotzdem so genau wie möglich an den historischen Begebenheiten und Fakten orientiert. Detailliert und gut recherchiert beschreibt Sabine Weiss den Alltag und die Arbeitsbedingungen in der Druckerei. Man erfährt ausserdem etwas über die Handwerkszünfte, ihre Regeln und den Einfluss den die Zünfte ausüben konnten. Es gelingt der Autorin das historische Straßburg so zu beschreiben, dass man sich das emsige Treiben in den Gassen oder vor dem Münster lebhaft vorstellen kann. Die Beschreibungen sind detailliert, aber keinesfalls langatmig. Im Gegenteil, sie lassen die Handlung glaubwürdig und lebendig wirken. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Man kann mühelos in die Handlung eintauchen und ihr problemlos folgen. Selbst die Beschreibungen der damalig angewendeten Drucktechniken und auch die eher trockenen Fakten der Reformation sind gut recherchiert und als Teil der Handlung ansprechend und interessant geschildert. Die Hauptprotagonistin Margarethe wirkt, im Gegensatz zu anderen weiblichen Protagonistinnen im historischen Genre, authentisch. Obwohl sie die Buchdruckerei erbt, kann sie das Handwerk nicht ohne Mann ausüben und muss sich an die Auflagen der Zunft halten. Margarethe ist keine typische Heldin, denn sie hat durchaus ihre kleinen Schwächen, aber gerade diese lassen sie sympathisch und glaubhaft wirken. Auch in diesem Roman darf natürlich die Liebe nicht fehlen. In dieser Hinsicht hält das Schicksal einige Überraschungen für Margarethe bereit. Dennoch hält sich die Liebesanteil wohltuend zurück und lässt dem historischen Bereich genug Raum. Das Buch erzählt die Geschichte eines außergewöhnlichen Frauenschicksals und wirkt dabei nicht überladen und klischeehaft, sondern glaubwürdig. Mein Fazit Insgesamt gesehen hat mir dieser historische Roman sehr gut gefallen. Besonders interessant fand ich, dass die Hauptprotagonistin Margarethe Prüß tatsächlich als Buchdruckerin in Straßburg gelebt hat und man erfährt, wie aufwendig Bücher zur damaligen Zeit hergestellt wurden und welche Risiken die Drucker dabei manchmal eingingen. "Die Buchdruckerin" ist ein gut recherchierter und lebendig erzählter historischer Roman, den ich gerne weiterempfehle.

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