Die Königsdame

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Inhaltsangabe zu „Die Königsdame“ von Sabine Weigand

Die wahre Geschichte der osmanischen MätresseSie ist Kriegsbeute und Tochter des Paschas – Fatmah, die osmanische Schönheit, bezaubert Sachsens König August den Starken. Aber wem kann Fatmah am Hofe von Dresden trauen? De Villeroy, dem französischen Gesandten, der sich elegant über Augusts mangelndes Kriegsglück lustig macht? Oder dem jungen polnischen Grafen Worowski, der im Geheimen für die Freiheit seines Volkes kämpft? Da gerät Fatmah in eine Intrige um Magie, Mord und Verrat. Kann die Königsdame ihr Schicksal wenden?

ich liebe dieses Buch, toller Schmöker in perfekter Mischung...Historie, Fiktion, Liebe

— Burgkelfe
Burgkelfe

Eine tolle Geschichte im barocken Dresden! Voller Liebe, Leidenschaft, Spannung und Exotik.

— MademoiselleIsabel
MademoiselleIsabel

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    Die Königsdame
    Burgkelfe

    Burgkelfe

    13. November 2016 um 15:28

    Nach "Der Markgräfin" und "Das Perlenmedaillon" gibt es nun das dritte Buch aus der Feder von Sabine Weigand. "Die Königsdame", steht den beiden vorangegangenen Werken in nichts nach. Historisch fast korrekt, (Abweichungen vom tatsächlichen Verlauf der Geschichte werden im Anhang erläutert) liefert die Autorin wiederholt einen sprachlich gekonnten, spannenden und sehr lesenswerten Roman ab.Da Dresden meine Heimatstadt ist, habe ich mich auf diesen neuen Roman ganz besonders gefreut. Die beschriebenen Orte kenne ich alle, somit fühlte ich mich, auch auf Grund der sehr plastischen Erzählweise, hautnah am Geschehen.Vicomte Alphonse Louis Baptiste de Villeroy, eine fiktive Person aus dem Roman, ist mir vor allen Anderen ans Herz gewachsen. Besonders originell fand ich die seinen Memoiren beigefügten Rezepte, hier musste ich oft schmunzeln. Klasse Idee! Aber auch die osmanische Hauptprotagonistin Fatmah und natürlich Kurfürst August sind wunderbar gezeichnet."Die Königsdame" ist ein toller historischer Roman geworden!Vielen Dank an Sabine Weigand, ich habe mich prächtig unterhalten. Ich warte gespannt auf den nächsten Roman.(Rezi wurde von mir früher schon einmal verfasst)

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  • Der LovelyBooks Lesesommer 2014

    Lesesommer
    TinaLiest

    TinaLiest

    Pünktlich zum Ferienbeginn in einigen Bundesländern, haben wir uns für euch eine ganz besondere Aktion ausgedacht, die etwas Action in die faulen Sonnentage bringen soll: den LovelyBooks Lesesommer!10 Wochen lang möchten wir mit euch unsere Sommerlektüre diskutieren, Fotos austauschen und neue Bücher entdecken. Wir werden euch verschiedene Aufgaben stellen, die ihr alle bis zum 14. September in beliebiger Reihenfolge bearbeiten könnt (davon ausgeschlossen ist lediglich die 1. Aufgabe, die bis zum 31. Juli bearbeitet werden muss). Für jede Aufgabe könnt ihr Punkte sammeln - bei einigen Aufgaben gibt es auch Extra-Punkte zu ergattern. Drei Aufgaben stehen von Beginn an zur Bearbeitung bereit, jede Woche kommt eine weitere dazu. Wer bis zum Ende des Lesesommers am 14. September die meisten Punkte gesammelt hat, der gewinnt ein riesiges Buchpaket mit 50 Büchern, und auch die Plätze 2-10 erhalten eine Überraschung von uns! Wenn ihr teilnehmen möchtet, dann meldet euch gleich hier im Thema und stellt euch auch gerne kurz vor - wer sich nicht gleich traut mitzumachen, der kann auch gerne später erst loslegen! Es ist jederzeit möglich, in den Lesesommer einzusteigen. Ihr müsst euch also nicht gleich in der ersten Woche anmelden!Wir freuen uns auf viel sommerliche Lektüretipps, sonnige Lesestunden am Strand oder auf Balkonien und natürlich auf wundervolle Bücher! :-)P.S.: An alle Blogger unter euch: Wer mag, kann gerne die Grafik hier im Thema für seinen Blog verwenden, falls ihr zur Aktion einen Blogbeitrag schreiben möchtet!

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  • Fatmah, die Königsdame

    Die Königsdame
    maxibiene

    maxibiene

    26. June 2013 um 21:42

    Fatmah, ein osmanisches 11jähriges Mädchen, ist die einzige Überlebende eines grauenhaften Massakers und wird als Kriegsbeute an den russischen Zaren "Alexander" und später dem Kurfürst-König August von Sachsen und Polen als Geschenk überbracht. In der Obhut der Gräfin Heym, später Cosel, wird sie erzogen und ausgebildet. Mit den Jahren lernt die stumme Fatmah die Sprache der Deutschen und nimmt auch immer mehr eine frauliche Gestalt an. Als August der Starke ihre exotische Schönheit bemerkt, nimmt er sie als Mätresse und zeugt mit ihr zwei Kinder. Die Königsdame ist ein gut aufgebauter und spannender Roman mit viel historischen Hintergrund. Obwohl dieser angeblich nur teilweise stimmig sein soll, hat er mich gut unterhalten. Die Handlung wechselt ständig und wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Während die allgemeinen Erzählungen in der dritten Person geschrieben sind, wird aus Sicht von Fatmah die Handlung in der ICH-Version erzählt. Die Autorin geht während ihrer Erzählung auf die vielen Modeerscheinungen der Barockzeit Anfang des 18. Jahrhunderts ein und es ist interessant zu erfahren, wie man sich heraus geputzt, heraus gepudert und heraus geschminkt hat. Wasser und Seife waren eher ein Fremdwort, Hinterlassenschaften fand man überall vor, sei es auf den königlichen Flur oder in den Kemenaten. Anstrengend und interessant zu lesen waren die gesamten Kriegshandlungen, da man immer wieder versuchen musste, die einzelnen Figuren zuordnen zu müssen. Auch die historischen Briefe und Dokumente fand ich äußerst interessant, da sie eine gewisse Authentizität bewirkten. Der Schreibstil und die gewählte Sprache der Autorin fand ich ziemlich gewöhnungsbedürftig, da sie sehr altertümlich wirkten. Abgesehen davon hat mich nur die kleine Schriftgröße von einem entsprechenden Lesefluss abgehalten.

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  • Leserunde zu "Scharlatan" von Claudia Weiss

    Scharlatan
    claudiaweiss

    claudiaweiss

    „Wenn noch ein Funke Verstand in Euch ist, Frau Wrangel, dann fahrt nach Hause und fügt Euch in Euer Schicksal, bevor es Euch mit noch mehr Leid bedenkt!“Wer hat Lust, Ruth Wrangel, die keineswegs bereit ist sich Drohungen zu fügen, auf ihrer abenteuerlichen Reise quer durch das kriegsgebeutelte Europa des Jahres 1706 zu folgen?Am 4. Oktober 2012 erschien mein neuer Roman Scharlatan bei Hoffmann und Campe und ich lade Euch herzlich zu einer Leserunde ein, die den Hamburger Advocatus Hinrich Wrangel und seine Frau Ruth in haarsträubende Abenteuer reißt, die keineswegs nur dem Reich der Phantasie entsprungen sind, sondern auf fundierter historischer Recherche beruhen.Einigen von Euch sind Hinrich Wrangel und Ruth vielleicht schon bekannt aus meinem ersten Roman Schandweib. Scharlatan spielt fünf Jahre später.Worum geht es?In einer eisigen Dezembernacht des Jahres 1705 wird Johann Patkul, der Sondergesandte des russischen Zaren am Dresdner Hof, aus seinem Bett heraus im Namen König August II. ohne Grund verhaftet.Die europäische Diplomatie empört sich, die Allianz zwischen dem Zaren und König August gegen die Schweden gerät ins Wanken. Ein erlesener Kreis Juristen, unter ihnen der Hamburger Advocatus Hinrich Wrangel, will Patkul zu seinem Recht verhelfen. Aber massive politische Interessen sprechen dagegen. Als Wrangel auf einer geheimen Mission spurlos verschwindet, erklärt man ihn schnell für tot und den Fall Patkul für hoffnungslos.Nur Wrangels Frau Ruth glaubt nicht an seinen Tod. Ihre Suche quer durch das vom nordischen Krieg erschütterte Europa weckt schlafende Hunde.Unter allen Bewerbern für die Scharlatan-Leserunde verlose ich am 12. November 20 Bücher sowie 5 enhanced eBooks, die Hoffmann und Campe freundlicher Weise zur Verfügung stellen.Die eBooks lassen sich am komfortabelsten auf einem iPad lesen, weil auf diesen Geräten alle tollen Extras in bester Qualität abzurufen sind, wie etwa verschiedene Karten zur Reiseroute von Ruth, viele Bilder zum historischen Kontext und den historischen Figuren, mehrere Videos mit mir, die zusätzliche Infos geben, sowie Originalakten zu dem authentischen Fall von Johann Reinhold von Patkul.Aber Zusatzinfos rund um den Roman und seine historischen Hintergründe sowie eine großzügige Leseprobe findet Ihr auch auf www.scharlatan-roman.deUnd den Trailer könnt Ihr Euch gleich hier anschauen:Ich freue mich auf Euch!Mit herzlichem Gruß,Claudia Weiss 

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  • Rezension zu "Die Königsdame" von Sabine Weigand

    Die Königsdame
    Oriodoran

    Oriodoran

    16. May 2012 um 23:37

    Dresdner Barock – eine Zeit unter der Regierung von August dem Starken, Kurfürst von Sachsen und König von Polen. Ein Mann, der Dresden den Ruf des prunkvollen verlieh. Dank seiner Bauwütigkeit hinterließ er der Menschheit ein wunderbares Kulturerbe. Kaum eine andere Stadt ist so stark von der Kunst und Bauweise dieser Epoche geprägt. Augusts Beiname „der Starke“ rührt nicht nur von seiner unbeschreiblichen Kraft, die er immer wieder gerne unter Beweis stellte, indem er Silberteller zusammenrollte oder Hufeisen zerbrach. Er soll außerdem 365 Kinder gezeugt haben, von denen allerdings nur ca. 100 historisch nachgewiesen werden können. Er hatte unzählige Liebschaften für eine Nacht und hielt sich außerdem sechs langjährige Maitressen. Die bedeutendste war zweifelsohne die Gräfin Cosel, welche er über 10 Jahre lang liebte, bis sie in Ungnade fiel. Doch auch Fatima, eine Türkin, spielte eine lange und nicht unbedeutende Rolle der Königsdame.Im Buch wird Fatmah als Kind während einem Krieg zwischen Russland und der Türkei gefunden. In einer osmanischen Zeltburg entdeckt man sie verschreckt auf die grausam zugerichteten Leichen ihrer Tanten und ihrer Mutter herabschauend. Zuzusehen, wie ihre Familie skrupellos ermordert wird, raubt ihr für viele Jahre die Sprache. Da der russische Zar mit ihr nichts anfangen kann, schenkt er sie seinem Verbündeten, dem Kurfürsten von Sachsen. Dieser gibt Fatmah zur Erziehung an seine Maitresse Constantia von Cosel (vormals verheiratete Hoym). Als erwachsene Frau, nachdem Fatmah unterricht und eine Taufe erhielt, erweckt sie erneut das Interesse des Königs. Sehr zum Ärger der eifersüchtigen Cosel, welche ihr von nun an das Leben schwer machen wird. Um weiterhin Augusts Maitresse en Titre zu bleiben und seiner Liebe sicher sein zu können, sucht sie eine Hexe auf und versucht den König mit Liebeszaubern und Schwangerschaften an sich zu binden. Während sie nie zufrieden ist, ständig aufbrausend ist und dem König Eifersuchtsszenen macht, stellt Fatmah einen Ruhepol in seinem Leben dar, sie entführt ihn mit Erzählungen in andere Welten und hört ihm geduldig zu. Sie gebärt ihm zwei Kinder und auch für politische Korrespondenzen setzt August sie bald ein.Während der König seine Krone verliert und einen immer währenden Krieg mit seinem Cousin Karl, König von Schweden aussteht, kämpft Fatmah mit einem für sie neuen und gefährlichen Gefühl - der Liebe zu einem anderen Mann.Sabine Weigand traf wieder einmal genau den Punkt, an dem mein Herz höher schlägt. Sie hält eine realistische Waage zwischen historischen Persönlichkeiten und fiktiven Protagonisten. Auf wunderbare Weise versucht sie, die Geschichte aufzuarbeiten und für ihre Leser nachvollziehbar zu gestalten. Zuletzt geht sie im Nachwort auf die Ereignisse ein, legt ihre Beweggründe dar und klärt auf, was wahr ist und was ihrer Phantasie entsprang. Durch den Einbau von Auszügen aus Briefen und Zitaten in der altertümlichen Sprachen, verleiht sie dem Ganzen umso mehr Glaubwürdigkeit und das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein.

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  • Rezension zu "Die Königsdame" von Sabine Weigand

    Die Königsdame
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    12. June 2011 um 18:27

    "Danke", flüsterte sie lautlos. "Gott möge Ihnen vergelten, was Sie für uns getan haben."
    Lange habe ich gebraucht, um mich an dieses Buch zu wagen und bereue es nun, mir so viel Zeit gelassen zu haben. Anfangs hatte ich große Schwierigkeiten in "Die Königsdame" zu finden. Die Figuren blieben undetailliert, hatten keine Konturen, sodass ich mich überhaupt nicht mit ihren identifizieren konnte. Auch wurde mir die Geschichte oftmals zu historisch, da die Autorin meiner Meinung nach diese Zeit viel zu ausführlich beschrieb. Außerdem fand ich die ganze Story an sich ziemlich langweilig, sodass ich "Die Königsdame" nach knapp hundert Seiten wieder zur Seite legte. Doch dann habe ich mich wieder ans Lesen gewagt und wurde wirklich überrascht. Nach und nach fand ich immer mehr Zugang zu diesem Buch und auch die Protagonistin Fatima wurde mir immer sympathischer. Doch entgültig brach der Damm erst als Graf Jan Michal Worowski auftauchte und auch auf die polnische Geschichte eingegangen wurde. Da ich mich persönlich sehr für Polen interessiere, war ich sofort Feuer und Flamme. Auch als sich eine Liebesstory zwischen Worowski und Fatimah entwickelte, wurde ich immer gespannter und konnte es oftmals gar nicht abwarten weiter zulesen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt gefiel mir dieses Buch. Gut fand ich auch, dass die Autorin Sabine Weigand auf das Leben der einfachen Leute einging und den Krieg und alles was mit ihm einhergeht beschrieben hat. Allerdings hätte sie meiner Meinung nach manchmal durchaus ausführlicher sein können. So wurden wichtige Ereignisse meistens in wenigen Sätzen zusammengefasst, was mir ehrlichgesagt zu knapp war. Genauso ging es mir bei den Personen, da diese äußerlich auch kaum beschrieben wurden.
    .
    Fazit: Mit "Die Königsdame" ist Sabine Weigand ein guter historischer Roman gelungen, der sich mit der Zeit unmittelbar nach dem 30 jährigen Krieg befasst. Doch wegen dem sehr zähen Anfang vergebe ich nur knapp vier Sterne!

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  • Rezension zu "Die Königsdame" von Sabine Weigand

    Die Königsdame
    Weltverbesserer

    Weltverbesserer

    15. November 2010 um 10:06

    Die junge Osmanin Fathma kommt ca. 1700 an den Hof August des Starken in Sachsen. Zuerst interessiert sich niemand für sie, sie wird eher noch kritisch beäugt, wegen ihres exotischem Aussehens und da Fathma es unnatürlich findet, sich mit weißem Puder zu schminken, sich Perücken aufzusetzen und sich nicht zu waschen. Als Zofe der "Maitresse en titre" - Gräfin Cosel - genießt sie über mehrere Jahre eine recht angenehme Position am Hofe. Sie veranstaltet Kaffee- Stündchen (mit original türkisch zubereiteten Kaffee ) und erzählt dabei Märchen aus 1001 Nacht. Doch eines Tages interessiert sich König August für die heranwachsende Fathma und ihr Leben soll sich stark verändern.
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    So machen historische Romane Spaß, eine Mischung aus historisch belegten Gegebenheiten und Fantasie.

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  • Rezension zu "Die Königsdame" von Sabine Weigand

    Die Königsdame
    mabuerele

    mabuerele

    27. September 2010 um 17:44

    Es gibt in letzter Zeit viele historische Romane, in denen starke Frauen im Mittelpunkt stehen. Die meisten spielen im bürgerlichen Milieu oder in Bereichen des niederen Adels. Der Roman „Die Königsdame“ unterscheidet sich davon grundlegend. Im Mittelpunkt steht Fatmah, eine der Mätressen König August des Starken.
    Fatmah, Tochter eines Paschas, gelangt als Kriegsbeute im Kindesalter an den sächsischen Hof. Das Leben Fatmahs wird eingebettet in das real stattgefundene historische Geschehen. Hintergrund der Handlung ist die Person August des Starken, sein Kampf um die polnische Krone, die Auseinandersetzung mit Schweden, seine Begegnung mit Peter I., Zar von Russland, aber auch das schwierige Zusammenleben mit Gräfin Cosel. In diesem Umfeld, einer für sie unbekannten Welt, muss sich Fatmah behaupten. Dabei spielen auch die unterschiedlichen Lebensauffassungen zwischen Orient und Okzident eine Rolle. Während die Eifersucht der Gräfin Cosel historisch belegt ist, hat Fatmah schon allein wegen ihrer Erziehung kein Problem damit, nur eine der Favoritinnen des Königs zu sein. Der Roman ist gekennzeichnet durch einen inneren Spannungsbogen, der zum einen durch den historischen Hintergrund, zum anderen durch Sympathie und Antipathie zwischen den handelnden Personen getragen wird. Dabei wird durchaus die Zwiespältigkeit der historischen Personen deutlich. Auch wenn die Autorin stellenweise mit historischen Fakten spielt, die sich nicht belegen lassen, ist der Großteil der Rahmenhandlung historisch korrekt. „Die Königsdame“ ist ein lesenswertes Buch, das gerade in der Zeit des sich einenden Europas mit Bildern diese einst zerstrittenen Erdteils die Untauglichkeit von Krieg als Mittel der Politik anprangert. Das geschieht nicht vordergründig, sondern klingt in dem einen oder anderen Dialog an.

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  • Frage zu "Das sanfte Joch der Vortrefflichkeit" von Renate Feyl

    Das sanfte Joch der Vortrefflichkeit
    Ruthlinde

    Ruthlinde

    ich habe gerade eine Autorin entdekct, die mein Interesse für historische Romane geweckt hat. Es geht mir aber nicht um reine Romanhandlung oder reine biographische Titel, sondern gerade um eine Mischung beider, die ich biographischer Roman nenne. Oder anders ausgedrückt: Ich würde gerne etwas aus der Geschichte lesen, Personen, die ich im Geschichtsunterricht oder Kunst, Literatur etc.kennengelernt habe und das nicht als Sachbuch oder reine Biographie sondern in Romanform, wobei mir die Nähe zur Realität schon wichtig ist.
    Als Beipiel habe ich mal Renate Feyl angehängt. Vielleicht wißt Ihr ja noch ein zwei Titel?

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  • Rezension zu "Die Königsdame" von Sabine Weigand

    Die Königsdame
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    09. May 2009 um 16:37

    Sehr lesenswerte Liebesgeschichte, den historischen Hintergrund hat die Autorin sehr detailliert recherchiert. Einziger Nachteil: Man hat das Buch zu schnell durchgelesen :-)

  • Rezension zu "Die Königsdame" von Sabine Weigand

    Die Königsdame
    buchkiller

    buchkiller

    22. April 2008 um 14:08

    wahre geschichte,ein buch für fans von dresden.

  • Rezension zu "Die Königsdame" von Sabine Weigand

    Die Königsdame
    Kaenguruh

    Kaenguruh

    26. March 2008 um 12:51

    Ein bisschen erinnert der historische Roman "Die Königsdame" von Sabine Weigand an jene alten Kostümfilme, die um die Weihnachtszeit über die Fernsehschirme flimmern. Noch im Dresden des ausgehenden 17. Jahrhunderts ist der Schatten des französischen Sonnenkönigs deutlich zu spüren: die französische Hofkultur wird auch am Hof August des Starken imitiert. Der Hof wird von Intrigen, Prunk und Pomp dominiert, während der Herrscher im - von Hunger und Krieg erschütterten - Volk immer weiter in die Kritik gerät.

    Nach einer vernichtenden Niederlage ihres Volkes gerät die osmanische Prinzessin Fatima zunächst als Kriegsbeute nach Moskau. Als Freundschaftsgeschenk wird sie an August den Starken weitergereicht und landet so in Dresden - und im Bett des Fürsten.

    "Die Königsdame" ist die Geschichte einer exotischen Mätresse vor dem Hintergrund des absolutistischen Barock. Im Mittelpunkt des Romans steht der innere Konflikt von Fatima, die sich zwischen Islam und Christentum entscheiden muss und sich darüber hinaus nicht als Hure des Königs fühlen will. Immer wieder wird auch die Epoche beleuchtet, die von großen Gegensätzen dominiert wird. Ein alles erschütternder Krieg, die Unmenschlichkeit einer Hungersnot, rauschende Feste und kleinliche Hofintrigen.

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  • Rezension zu "Die Königsdame" von Sabine Weigand

    Die Königsdame
    scala

    scala

    22. July 2007 um 10:07

    flüssig zu lesender historischer Roman. Nicht besonders anspruchsvoll aber gute Unterhaltung.