Die Markgräfin

von Sabine Weigand 
4,1 Sterne bei169 Bewertungen
Die Markgräfin
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Mokonas avatar

Gut recherchierter hist. Roman. Allerdings fehlte mir hier das gewisse etwas.

LiesaBs avatar

Gut recherchierter historischer Roman

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Inhaltsangabe zu "Die Markgräfin"

Mit zehn ist sie verheiratet. Mit zwölf Witwe. Mit fünfzehn heiratet sie den König von Böhmen. So steht es in den Chroniken. Als sie endlich ihr eigenes Leben führen will, sperren ihre Brüder sie ein. Ihre Spur verliert sich 1542. Bis in unseren Tagen ein geheimnisvoller Fund die Geschichte der Markgräfin Barbara von Ansbach enthüllt. 'Eine Geschichte von Machtgier, Intrigen, Liebe und Verrat - die Geschichte einer Frau, die tatsächlich gelebt hat: fesselnd bis zur letzten Seite.' Gong

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596511204
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:768 Seiten
Verlag:Fischer (Tb.), Frankfurt
Erscheinungsdatum:04.11.2009
Das aktuelle Hörbuch ist am 28.02.2005 bei Bastei Lübbe erschienen.

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    winter-chills avatar
    winter-chillvor 2 Jahren
    So macht Geschichte Spaß

    Mit zehn wurde sie zum ersten Mal verheiratet. Mit zwölf ist sie bereits Witwe. Nur wenige Jahre später wird sie von ihren Eltern an den König von Böhmen verschachert, der sie aber nie heimführt. Als sie endlich ihr eigenes Leben führen will, sperren ihre Brüder sie ein: als Vorlage für ihren Roman „Die Markgräfin“ hat die Historikerin Sabine Weigand die Lebensgeschichte der Barbara von Ansbach verwendet, die im 15./16. Jahrhundert gelebt hat. Allerdings hat Weigand die Handlung um rund 50 Jahre nach vorne gerückt, um den zweiten Markgrafenkrieg und die Zerstörung der Stadt Kulmbach in die Geschichte mit einfließen zu lassen. Diese kleine historische Schwindelei ist allerdings verschmerzbar – macht sie die Handlung doch noch ein bisschen spannender und dramatischer. Ansonsten bleibt Weigand aber sehr eng an der überlieferten Biografie der Markgräfin, historische Quellen, wie Briefe, werden zum Teil wörtlich wiedergegeben. Allerdings verliert sich die Spur der echten Barbara von Ansbach irgendwann, was mit ihr passiert ist, lässt sich nur vermuten. Hier setzt nun die Fiktion ein. Wie Weigand die historischen Lücken füllt und die Geschichte dieser interessanten Frau weiterspinnt, ist aber mehr als gelungen. Entstanden ist ein spannender, mitreißender und bewegender Roman, der wieder einmal zeigt, wie wenig Frauen in der Vergangenheit gegolten haben, wie wenig Rechte sie hatten.

    Spannend ist der Roman vor allem, weil Weigand ihn zusätzlich auf zwei Zeitebenen spielen lässt: Parallel zu den Geschehnissen im 16. Jahrhundert, gibt es noch einen Handlungsstrang, der in der Gegenwart spielt. Bei Renovierungsarbeiten auf der Plassenburg im fränkischen Kulmbach entdecken Handwerker die Knochen eines Säuglings, das Skelett ist etwa 400 bis 500 Jahre alt. Ein kleines Forscherteam macht sich nun daran, das Geheimnis hinter diesem Knochenfund aufzudecken und enthüllen dabei auch die Geschichte der Markgräfin Barbara von Ansbach.

    Sprachlich ist der Roman eher gediegen und in dem Handlungsstrang, der im 16. Jahrhundert spielt, hat Weigand ihre Sprache der damaligen Zeit angepasst. Das macht den Roman allerdings sehr authentisch. In der Summe ein interessanter, gut recherchierter historischer Roman. Und Weigand hat es geschafft, dieser vom Schicksal gebeutelten Frau ein wahrhaftiges Denkmal zu setzen.

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    LiesaBs avatar
    LiesaBvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Gut recherchierter historischer Roman
    Gut recherchierter historischer Roman

    Mit zehn wird sie verheiratet, mit zwölf Witwe, mit 15 Königin von Böhmen. So steht es im Klapptext von "Die Markgräfin".
    Sabine Weigand ist Historikerin und im Rahmen ihrer Doktorarbeit auf diese historische Figur gestoßen. Fasziniert von der Königin begann ihre Fantasie zu arbeiten. Das Resultat ist ein gut recherchierter historischer Roman, den es sich zu lesen lohnt.
    Gekonnt wird zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her gesprungen.
    Ein Forscherteam stößt auf die sterblichen Überreste eines Säuglings in der Plassenburg zu Franken und beginnt zu recherchieren, wer das Kind gewesen sein könnte. Parallel dazu wird die Geschichte des Kindes im 16. Jahrhundert erzählt.
    Einen Stern ziehe ich ab, das gerade in der ersten Hälfte des Romans die eine oder andere Länge auffällig ist.

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    maxibienes avatar
    maxibienevor 5 Jahren
    Eine interessante Geschichte

    Als Barbara, die Herzogin von Groß-Glogau und Crossen schon mit 12 Jahren Witwe wurde, noch bevor sie überhaupt zur Ehefrau geworden ist, musste sie ihr neues zu Hause schon wieder verlassen. Zurück im Markgraftum Ansbach konnte es ihrem Vater nicht eilig gehen, sie wieder zu verheiraten. Auch der König Wladislaw von Böhmen, ihr neuer Gemahl, hatte kein wirkliches Interesse an Barbara. Ihn interessierte lediglich die Mitgift, die ihm in Form des Herzogtums, das Barbara einst geerbt hatte, übergeben worden ist. Barbara hingegen blieb in Ansbach. Nach dem Tod des Vaters übernahmen das Erbe und die Geschäfte die Söhne Georg und Albrecht. Obwohl Barbara Albrecht immer zugetan war, zog sie seinen Hass auf sich, nachdem sie ihn in einer prekären Situation erwischt hatte. Die Bemühungen von Barbara und ihren Brüdern, sie nach Böhmen zu holen, scheitern daran, dass der König keinen politischen Nutzen in der Verbindung mehr sah. Jahre später waren sich sowohl Wladislaw als auch Barbara einig, die Ehe durch den Papst annullieren zu lassen.
    Sabine Weigand hat ihren Debütroman „Die Markgräfin“, der bereits 2005 erschienen ist, auf zwei Handlungssträngen aufgebaut, die sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart spielen. Während der Renovierungsarbeiten im Jahr 2001 auf der Burg Plassenburg in Kulmbach wurde das Skelett eines Neugeborenen gefunden, das hinter einem Hohlraum in der Wand versteckt worden ist. In einer aufwändigen Untersuchung wird festgestellt, dass es sich bei dem Skelett um einen Fund aus dem 16. Jahrhundert handelt. Der Kastellan Gregor Haubold und seine Hobbyhistoriker sind von dem Fund so fasziniert, dass sie dem Geheimnis, warum das Kind hinter der Wand zu finden war, auf die Spur kommen wollen. Nach umfangreichen Recherchen und dem Durchforsten von historischem Schriftgut, Briefen und Dokumenten, werden sie fündig und bringen sie zu dem gewünschten Erfolg. Nach mehr als einem Jahr wissen sie, wie das Kind zu Tode gekommen ist und wessen Mörder es war. Abwechselnd ziehen sich die Handlungsstränge durch den Plot und so erfährt der Leser zum einen wie die Recherchen in der Neuzeit erfolgten und zum anderen, was sich alles damals um die unglückliche Barbara ereignet hat. Die historische Handlung wird durch den interessanten Briefwechsel zwischen dem Markgrafentum Ansbach, dem König von Böhmen und vielen Weiteren komplettiert, sodass dadurch die Authentizität verstärkt wird. Sabine Weigand versteht es, ihrem Plot Spannung zu geben und beschreibt vor allem das Leid, das Barbara gerade in der Gefangenschaft ihrer Brüder durchleiden musste. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und ermöglicht es einem, die Geschichte schnell in einem Zug zu lesen. Auch wenn mir der Mix von Gegenwart und Vergangenheit in einem historischen Roman nicht so gefällt, hat mich das Werk dennoch gut unterhalten.

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    Stirbelwurms avatar
    Stirbelwurmvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Markgräfin" von Sabine Weigand

    Mit zehn ist sie verheiratet. Mit zwölf verwitwet. Mit fünfzehn heiratet sie den König von Böhmen. So steht es in den Chroniken. Als sie endlich ihr eigenes Leben führen will, sperren ihre Brüder sie ein. Ihre Spur verliert sich 1542. Bis in unseren Tagen ein geheimnisvoller Fund die Geschichte der Markgräfin Barbara von Ansbach enthüllt.

    Ein mitreissendes Historienepos aus Deutschland im Umbruch vom Mittelalter zur Neuzeit. Folgen Sie der Spur. Entdecken Sie das Geheimnis der Markgräfin....

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Markgräfin" von Sabine Weigand

    Dieses Buch hatte mir meine Mutter mal mitgegeben und meinte: "Du liest doch gerne historische Romane. Lies das hier auch mal! Es ist besonders interessant, da es auf Tatsachen beruht und wir da schon mal im Urlaub waren!“

    Damals muss ich wohl zu klein gewesen sein, um mich an die Ferienzeit im Bamberger Raum zu erinnern, aber das tat meinem Lesegenuss keinen Abbruch. Die Autorin Sabine Weigand schafft es in meinen Augen, ihre künstlerische Freiheit mit den Fakten nahtlos zu verschmelzen. So verlegte sie das Leben von Barbara von Brandenburg um ca. 50 Jahre nach hinten, um sie mit dem Markgräflichen Kriegsgeschehen ihres Bruders Albrecht zu verbinden. Während er im Laufe der Zeit das Grafentum in den Ruin treibt, sperrt er seine Schwester auf der Plassenburg ein, die zu seinem Familienbesitz gehört. Auslöser für diese Inhaftierung war, dass seine bereits im Kindesalter verwitwete und mit dem König von Böhmen wiederverheiratete Schwester selbstständig beim Papst um Scheidung gebeten und sich mit dem Ritter von Heideck wieder versprochen hatte. Dies entsprach weder den Plänen ihres Bruders noch den damaligen Regeln, denn Frauen wurden ja nur aus politischen Gründen verheiratet. Und so nahm das Schicksal der Markgräfin seinen Lauf.

    Parallel dazu führt die Autorin einen Handlungsstrang, der in der heutigen Zeit (naja, 2003) spielt. Der Kastellan der Plassenburg findet bei Reperaturarbeiten eine Kinderleiche, deren Alter auf 400-500 Jahre geschätzt wird und somit zu der oben beschriebenen Zeit passt. Neugierig macht der Kastellan sich gemeinsam mit seinen Freunden, dem Pfarrer, dem Lehrer und dem Archivar auf die Suche nach Informationen rund um dieses Kind. Dabei stößt er auf immer mehr Fragen, aber auch auf Antworten. Der Weg, auf dem versucht wird, die Herkunft des Kindes zu bestimmen, enthält dabei interessante Entdeckungen und Umwege parat, enthält aber auch hier und da vorhersehbare Ereignisse.

    Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Die kurzen Briefe, die an die damalige Sprache angelehnt sind, verdeutlichen die historische Atmosphäre der Geschehnisse. Detaillierte Schilderungen, die aber nicht überladen sind, ermöglichten es mir, problemlos in die beiden Handlungen einzutauchen und ihnen zu folgen. Hin und wieder habe ich die Geschehnisse, Orte und Personen im Internet nachgeschaut, um mehr über sie zu erfahren. Das, was ich dort las, passte zu diesem Roman, so dass keine nervenden Fragen auftauchten, die ich selbstständig beantworten musste. Für mich persönlich waren dies sehr schöne Lesestunden!

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    Nostalgias avatar
    Nostalgiavor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Markgräfin" von Sabine Weigand

    Einer der besten historischen Roman die ich gelesen habe und zudem noch aus deutscher Feder. Sabine Weigand, selbst Historikerin, promovierte über das Hofleben der zollerischen Landesherrn auf der Plassenburg in Mittelalter und Frühneuzeit und war fasziniert über die Markgräfin Barbara von Brandenburg-Ansbach, Herzogin von Groß-Glogau und Clossen und Königin von Böhmen und hat um und über sie diesen Roman gesponnen. Zeitlich hat sie das ganze 50 Jahre nach vorne gerückt um dem Markgräflerkrieg und der Zerstörung der Plassenburg eine Bühne geben zu können. Historisch ein wenig zeitlich verzerrt tut das der Spannung keinen Abbruch. Historische Quellen wurden authentisch verarbeitet und zum Teil wörtlich wiedergegeben, die Lücken wurden mit wunderbarer schriftstellerischer Freiheit gefüllt und fügen sich logisch in die Geschichte.
    Parallel wird die Plassenburg zur Neuzeit erzählt: Der Kastellan der Burg findet bei Restaurierungsarbeiten eine eingemauerte Babyleiche. Lt. Gerichtsmedizin ist das Skelett 400 - 500 Jahre alt und ist wohl nicht eines natürlichen Todes gestorben. Das holt die "Forschenden Vier", Kastellan, Lehrer, Pfarrer und Archivar, allesamt Hobbyhistoriker auf den Plan und eine aufregende Detektivarbeit durch sämtliche Archive und Bibliotheken beginnt. Wer war das Kind? Und wer die Mutter?
    Anders als Alles was ich bisher so an historischen Romanen gelesen habe. Mit vielen historischen Details, Quasi so eine kleine Geschichtsstunde nebenher. Ein Glossar am Ende des Buches hätte ich mir gewünscht, denn es waren viele Begriffe dabei die heute lang nicht mehr gebräuchlich sind. Sehr interessant die Schreibweise mancher Wörter - da waren viele Rechtschreibreformen dazwischen ;-)
    Ein dramatisches Frauenschicksal sehr bewegend und emotional erzählt, und mitreißend spannend bis zum Schluß was durch die Kombination Gegenwart und Damals noch verstärkt wird.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Kurzmeinung: Grausamer kann man das 16. Jahrhundert nicht beschreiben, Sabine Weigand versteht es, die Geschehnisse von damals anschaulich und spannend z...
    Rezension zu "Die Markgräfin" von Sabine Weigand

    Grausamer kann man das 16. Jahrhundert nicht beschreiben. Sabine Weigand versteht es die Geschehnisse von damals anschaulich, und spannend zu schildern.

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    LESE-ESELs avatar
    LESE-ESELvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Markgräfin" von Sabine Weigand

    Im Roman der Historikerin Sabine Weigand "Die Markgräfin" wird bei Umbauarbeiten in der Jetztzeit ein Babyskelett in einer Mauernische gefunden. Der Roman läuft mit zwei Zeitsträngen - einem in der Jetztzeit, dem anderen in der Zeit um 1500 - um das Rätsel des Fundes zu lösen, wobei sich Ermittlungen in Archiven etc. und Romangeschehen wunderbar verweben und einen dichten Roman ergeben. Basiert auf einem echten Knochenfund in der Plassenburg, einer über der Stadt Kulmbach gelegenen Burganlage, und auch die Hauptperson hat es tatsächlich gegeben.

    Der Roman besticht durch seine hohe Genauigkeit (die Autorin ist Historikerin!) aber auch durch die liebevoll, emotional berührend geschilderten Personen.
    Sehr empfehlenswert.

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    B
    bfhighlandervor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Markgräfin" von Sabine Weigand

    Positive Überraschung. Ich kannte die Autorin nicht, aber als gelegentlich begeisterter Mittelalterschmökerleser gab ich dem Buch eine Chance. Es hat sich gelohnt. Sabine weigand versteht es geschickt, wahre historische Fakten zu einer spannenden, mittelalterlich grausamen Geschichte zu spinnen. Aber je klarer die Zusammenhänge werden, umso interessanter werden auch die Geschehnisse um die unermüdlichen Forscher. Kann man durchaus empfehlen.

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    minnimauss avatar
    minnimausvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Markgräfin" von Sabine Weigand

    Ich lese sehr gerne historische Romane und dass die Frau hier wirklich gelebt hat, fand ich interessant. Aufgrund der vielen guten Bewertungen habe ich mir das Buch dann gekauft und war leider etwas enttäuscht. Ich kann mich den positiven Rezensionen leider nicht anschließen.
    Bücher sind nun mal Geschmackssache, und mir hat es nicht gefallen.
    Es liegt nicht an der Geschichte an sich, sondern vor allem an der trockenen, langweiligen Erzählweise. Zumindest empfand ich diese als trocken. Da merkt man der Autorin an, dss sie eigentlich Historikerin ist. Ich fand einfach keinen Zugang zu der Geschichte, habe mich eher gefühlt als würde ich einen Bericht lesen. Ich mag es einfach, in einer Geschichte zu versinken, mitzufühlen und einfach dabei zu sein - das hat hier nicht funktioniert, die Erzählweise hat keinerlei Emotionen in mir geweckt. Die teilweise sehr altertümliche Wortwahl und die Briefe sind wohl eine nette Idee, mir haben sie den Lesefluss aber eher erschwert. Auch die häufigen Zeitsprünge, oft nur nach ein paar Seiten, fand ich persönlich kontraproduktiv was den Lesefluss angeht. Für mich hat sich so auf jedenfall keine Spannung aufgebaut und die Hauptperson blieb nur sehr blass. Nach diesem Buch bin ich nicht sicher, ob ich von der Autorin nochmal etwas lesen werde.

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