Sabine Weigand Die Seelen im Feuer

(130)

Lovelybooks Bewertung

  • 152 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 5 Leser
  • 49 Rezensionen
(69)
(45)
(13)
(1)
(2)

Inhaltsangabe zu „Die Seelen im Feuer“ von Sabine Weigand

Machtkampf, Liebe, Zauberbann: der dramatische Historienroman<br> Mit der jungen Apothekertochter Johanna schauen wir in eine Welt, in der der Hexenglaube Wirklichkeit ist. Wie viele andere wird sie verdächtigt, mit Zauberei zu tun zu haben. Sie schwebt in höchster Gefahr. Gelingt ihr die Flucht ins weltoffene Amsterdam? Bekommen die Bürger von Bamberg Hilfe bei Kaiser und Papst, um das Brennen zu beenden? Packend und historisch genau beschwört Sabine Weigand das Schicksal einer jungen Frau zur Zeit der Hexenverfolgung in Deutschland herauf.

Auf historischen Dokumenten basierender Roman über Hexenverbrennungen - sehr beeindruckend

— Dataha
Dataha

Hier wird man in die düstere Zeit der Hexenverfolgung entführt-unbedingt lesenswert!

— Literatur-Lady
Literatur-Lady

Eine Chronik des Leids und der Qual von den Hexenverbrennungen zu Bamberg. Der Film zum Buch wird im November 14 ausgestrahlt.

— Postbote
Postbote

Ist einfach nicht meins. Wollte es mal wieder mit einem historischen Roman versuchen, aber.... sehr langatmig und schwierig zu lesen.

— meistraubi
meistraubi

Ein Wahnsinns Buch. Man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Sehr spannend geschrieben. Bin jetzt schon auf den Film gespannt.

— Marrylou
Marrylou

Eines meiner Lieblingsbücher. Es führt den Leser in das Mittelalter zu einer Zeit des Hexenwahns. Jetzt wird das Buch verfilmt - klasse!

— frau_schulz
frau_schulz

"Seelen im Feuer" war mein erstes Buch was ich von Sabine Weigand gelesen habe, es war fesselnd und spannend zugleich....

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Stöbern in Historische Romane

Die schöne Insel

Schön erzählte exotische Geschichte.

Svensonsen

Marlenes Geheimnis

Ein bewegender Familienroman, der ein wichtiges Kapitel der deutsch-tschechischen Geschichte aufgreift.

ConnyKathsBooks

Möge die Stunde kommen

Neues von den Familien Clifton und Barrington

Langeweile

Das Erbe der Tuchvilla

Geniale Fortsetzung. Die Geschichte nimmt einem mit in eine vergangene Zeit. Hoffentlich erscheint auch ein Teil 4 der Geschichte.

Murmeli

Nachtblau

historisch angehauchter Roman um die Entstehungsgeschichte des bekannten Delfter Porzellans

TeleTabi1

Der Jasmingarten

der Fokus liegt hier leider zu sehr auf geschichtliche und politische Ereignisse, als auf der eigentlichen Handlung

Engel1974

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Meilensteine der Taschentücher

    Die Seelen im Feuer
    Eonaramar

    Eonaramar

    20. February 2017 um 17:30

    Kurz zu beschreiben: Das Buch hat mich fertig gemacht!

    Ich hab Taschenbücher wie am Fließband verrotzt. Kaum kommt ein bisschen Hoffnung auf, schwubs wird es zerstört.
    Konnte nach dem Buch 2 Wochen kein anders mehr lesen, weil ich immer wieder daran denken musste.

    Aber es ist eines der besten Bücher die ich gelesen habe!

  • Leserkommentare zu Die Seelen im Feuer von Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer
    Regina67

    Regina67

    via eBook 'Die Seelen im Feuer'

    Sabine Weigand führt den Leser nach Bamberg ins frühe 17. Jahrhundert als der Aberglaube noch eine enorme Rolle gespielt hat. Historisch korrekt erzählt sie von Johanna, die beschuldigt wird eine Hexe zu sein. Hinzu kommt der ehrliche Schreibstil, der mich völlig in die Zeit hat eintauchen lassen. Auch die Briefe und Tagebuchaufzeichnungen haben mit gut gefallen.

    • 8
  • Rezension zu "Die Seelen im Feuer" von Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer
    Neonsonne

    Neonsonne

    Bamberg 1627, der Anfang einer düsteren Zeit, in der der Aberglaube bei den Menschen eine grosse Rolle spielt. Hexen und Zauberer soll es geben, die nur schlechtes verbreiten. Die Ernte verfault, tote Kinder werden geboren, Krankheiten werden angehext und vieles mehr. Mit aller Macht versucht der Fürstbischof Dornheim diesem Treiben ein Ende zu setzen und verhaftet all diejenigen, die verdächtigt und besagt werden. Unschuldige werden gefoltert bis sie gestehen und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Am liebsten sind die Reichen in den Flammen gesehen. Denn ihr Erbe geht nach deren Tod in die Malefizkasse und macht all die jenigen nur noch reicher, die dafür sorgen, dass den Hexen das Handwerk gelegt wird. Wer denn glaubt und behaupte es gäbe keine Hexen, der ist in den Augen der Kirche ein Ketzer und muss ebenfalls mit dem Feuer bestraft werden. Diese Hexenverfolgung entwickelt sich langsam zu einer politischen Machtfrage und das einzige was zählt, ist seine Autorität nicht zu verlieren. Und so versuchte man allen Zweiflern glauben zu machen, dass es wirklich Hexen und Druden gibt.. . Die Apothekerstochter Johanna hilft ihrem Vater seit dem Tod ihrer Mutter fleissig in der Mohren-Apotheke und ist, wie viele andere auch, eine Gegnerin der Hexenverbrennungen. Eines Tages wird auch sie beschuldigt eine Hexe zu sein, wird von den Einholern ins Drudenhaus gesperrt und muss sich seelischen Qualen aussetzen. Bei der Befragung ihrer Schuld schneidet man ihre schönen lockigen Haare ab, untersucht sie peinlich genau auf ein Hexenmal und drängt sie zu gestehen. Das Schicksal ihrer Familie ist besiegelt. Doch Cornelius, der Physikus der Stadt Bamberg, versucht mit allen Mitteln seine geliebte Johanna zu retten! . Meine Meinung: Die Seelen im Feuer ist ein authentischer Roman zu Beginn der Neuzeit, bei dem man sich schlagartig 400 Jahre in die Vergangeheit zurück versetzt fühlt. Allein die Schreibstil reicht aus um ein historisches Feeling in sich zu spüren. Die Sprache, der Umgang mit den Personen, man ist mittendrin im Geschehen. In einer Zeit in der Frauen ein lästiges Übel waren und unterdrückt wurden. Hier mal ein kleiner Ausschnitt aus dem Mandat des Reichshofrats vom 19. Mai 1631: "Demnach wurdt die Hausfrau des ersteren, Dorothea Flöckin, beschuldigt, sich des Lasters der Zauberey theilhafftig gemacht zu haben, sind aber auch vil hundertt andere beschuldiget, verhafft, gemarttert und hingericht worden!" Sabine Weigand hat eines der besten historischen Bücher geschrieben, die ich bis jetzt gelesen habe, spannend bis zur letzten Zeile! . Lieblingsstelle: Flammen züngelten an den verbrannten Gestalten, die bizarr verkrümmt an den Eisenstangen hingen. Sie leckten an Beinen, Armen, Köpfen, fraßen sich durch Fleisch und Knochen. Der Sohn des Henkers legte Holz nach...

    Mehr
    • 3
  • Hexenverbrennungen am Fliesband

    Die Seelen im Feuer
    Postbote

    Postbote

    Sabine Weigand hat eine Chronik des Leids und der Qual der Hexenverbrennungen zu Bamberg, ein aufklärendes und zugleich gut recherchiertes Buch geschrieben. Es umfasst die Jahre 1626 bis anno 1632. Allgemein wurden über 20 000 Hexen insgesammt in ganz Deutschland verbrannt. Die letzte Hexe wurde  1775 in der Fürstabtei Kempten hingerichtet. Warum dieses Buch gerade über die Bamberger Hexenverbrennung von der Autorin  gewählt wurde hatte einen besonderen Hintergrund. Von Bambergs Hexenakten aus dem 1700 Jahrhundert sind die meisten Originale erhalten. Tatsächliche Hexen, mit Vor und Zunamen, spielen hier in diesem Buch Originalrollen. Auch andere mitwirkende Protagonisten,die im Hinterteil des Buches aufgelistet sind, spielten hier Originalrollen. Johanna Wolff, Apothekerstochter der Mohrenapotheke in Bamberg, lebt mit ihrer Schwester Dorothea Wolff und dem Bruder Antoni Wolff und der Vater, Apotheker, Abdias Wolff in dem Haus der Apotheke. Johanna Wolff ist mit dem Stadtschreiber Hans Schramm verlobt. Der ist nur auf Erfolg aus im Beruf.  Johanna zweifelt mit der Zeit an der Beziehung. Sie begegnet zwischenzeitlich Cornelius Weinmann, der neue Arzt von Bamberg, für den sie viel mehr Gefühle übrig hat als für Hans. Cornelius wird zum Fürstbischof von Bamberg  gerufen. Dieser klagt über gesundheitliche Probleme beim Wasser lassen und beim Liebesakt. Cornelius stellt bei ihm Steinbildung in der Blase fest. Cornelius stellt den Bischof nur vor eine Wahl. OP oder tot. Die OP gelingt. Zu damaliger Zeit höchst neu und riskant. Der Bischof ist genesen und Cornelius hat bei ihm einen Wunsch frei, sei es was es wolle. Mittlerweile hat man längst mit den Hexenverbrennungen begonnen. Cornelius musste die Hexen vorher untersuchen.Nackt und bis in jede Ritze des Körpers. Dabei wurden auch die Haare komplett geschoren. Demütigung von Anfang an. Oft hat ein Muttermahl am Körper gereicht, so war man schon eine Hexe. Hans Schramm war ja der Stadtschreiber und notierte alles sorgfältig mit, bei den Untersuchungen. Es wurden Leute in der Stadt verraten und verleumdet, sogar von angeblichen Freunden. So entstand kein Mangel an Hexenverbrennungen. Das Geschäft lief. Mittlerweile hat man sich auch noch am Reichtum der Hexen orientiert . Es lief wie am Schnürrchen. Leider wird auch Johanna gefangen genommen. Wer einmal in den Fängen ist hat keine Chance mehr das zu überleben. Mit grausamer Folter wurden die unschuldigen Opfer zum Geständnis gezwungen.  Cornelius geht zum Fürstbischof und forderte seinen Wunsch. Er solle doch  Johanna frei  lassen.Dies gelingt , und sie flüchtet nach Amsterdam. Cornelius und Johanna sind mittlerweile ein Liebespaar. Diese Liebesgeschichte, im Buch, soll etwas ablenken von den wirklichen Grausamkeiten die täglich in der Folterkammer und auf dem Scheiterhaufen stattfanden. Vor allem die dies Veranlasst haben und sich sicher waren das es den Teufel gab. Ein Ende war nicht abzusehen. Aber es gab auch Aufständige die doch etwas bewirken konnten. Was aber sehr viel Zeit und Opfer forderte. Das Buch ist recht flüssig zu lesen trotz der harten Handlungen. Mir persöhnlich hat es einen Einblick gegeben was zu dieser Zeit stattfand und ich froh bin das es das heute so nicht mehr gibt. Die Folterszenen werden sehr realistisch und grausam beschrieben. Das muss man schon aushalten können beim lesen. Etwas anstrengend fand ich die Altdeutschen Beschriebenen Texte die In Briefform geschrieben worden sind. Aber man kommt rein. Auch ist immer das Jahr angegeben wo wieder etwas los war. Das Buch wurde letztes Jahr verfilmt, und soll im November 14 ausgestrahlt werden. Die Mohrenapotheke gibt es heute noch in Bamberg. Mehre Gebäude von der Stadt gibt es heute noch. Komplette 5 Punkte für dieses Buch und ihrer Schrecklichen Zeit.

    Mehr
    • 2
  • Hexenprozesse in Deutschland

    Die Seelen im Feuer
    Nurija

    Nurija

    02. March 2014 um 20:18

    Jeder kann verdächtigt werden, jeder wird verhört, jeder kann brennen. Die Angst geht um in Deutschland. 1626 ist es die Angst vor dem Teufel, der Zauberei, den Hexen. Es ist ein Ringen um Gut und Böse, aber auch ein Kampf um die Macht. Der intrigante Fürstbischof von Bamberg will die freien Bürger der Stadt in ihre Schranken weisen. Neben den einfachen Leuten hat er es deshalb besonders auf die Stadträte abgesehen. Sie werden verhört und verurteilt. Sie werden verbrannt. Mit der jungen Apothekerstochter Johanna schauen wir in eine Welt, in der der Hexenwahn Wirklichkeit ist. Auch sie droht in den Teufelskreis zu geraten, aus dem keiner entrinnt. Gelingt ihr die Flucht ins weltoffene Amsterdam? Bekommen die Bürger von Bamberg endlich Hilfe bei Kaiser und Papst, um dem Brennen ein Ende zu machen? Dieses Buch zeigt dem Leser deutlich, wie aus einer Harmlosen Äußerung über die man nicht nachdenkt oder sie nur sagt, um endlich Ruhe zu haben, schreckliche Folgen resultieren können. Es rüttelt auf, es bringt zum nachdenken. Durch die eingebundenen historischen Briefe und Berichte, die durch ihre "alte Schreibweise" nicht wirkich leicht zu lesen waren, fühlt man sich direkt in die Zeit des 17 Jahrhunderts zurückversetzt. Man bekommt einen sehr tiefen Einblick in die emotionale Welt der Bürger Bambergs. Wie sie in Schrecken und ständiger Angst vor der Willkür der Kirche leben mussten. Man kann und mag sich kaum vorstellen, welche Qualen die Beschuldigten unter der Folter zu erleiden hatten. Für Menschen der heutigen Zeit ist es teils schwer zu verstehen, welche religiösen Ansichten und welcher Aberglauben zum Ausmaß dieser Hexenverfolgungen geführt haben. Völlig fassungslos ist man aber, wenn aus den religösen Motiven ganz klar rein wirtschaftliche Motive werden, die unter dem Deckmäntelchen der Religion versteckt und zu einer Spirale in den Abgrund werden, die den Ausführenden selbst zum Ende der Verfolgungen keine Möglichkeit mehr lässt, Gnade walten zu lassen und dem Wahnsinn ein Ende zu bereiten.

    Mehr
  • Die Seelen im Feuer

    Die Seelen im Feuer
    maxibiene

    maxibiene

    15. May 2013 um 21:12

    Der junge Arzt Cornelius Weinemann hat sich auf dem Weg zurück in seine Heimatstadt Bamberg gemacht, um seinen Tot Sterbens kranken Vater ein letztes Mal zu sehen. Doch Cornelius kommt zu spät. Nur wenige Tage nach seines Vaters Ableben nimmt er das Erbe als Doktor in Bamberg an. Cornelius hat während seiner Studienzeit in Italien vieles gelernt und ist auch in der Lage Operationen durchzuführen, die sonst nur ein Bader oder Wundarzt durchführt. Sein fortschrittliches Wissen, Denken und unbekümmertes Handeln öffnet ihm die Türen bis zum Fürstbischof, den er von einem lästigen Leiden befreit. Im Gegensatz zu diesen kleineren Alltagsgebrechen wütet in Bamberg inzwischen die Hexerei und Zauberei. Immer mehr Frauen der angesehenen Bürger und Ratsherren werden der Hexerei bezichtigt, gefoltert und schließlich zum Tode durch Verbrennen verurteilt. Die Zahl der Verdächtigen wächst von Tag zu Tag, die Zahl der Unschuldigen nimmt genauso rasant zu und niemand scheint dagegen etwas unternehmen zu können. Sabine Weigand beginnt ihre Handlung ganz gemächlich und steigert sich in dessen Verlauf Stück für Stück und bringt so immer mehr Schwung und Spannung hinein. Während sie ihre Protagonisten nacheinander einführt und ihnen ihre unverkennbaren Charaktere einhaucht, lernt der Leser auch eine Menge über Kräuter und deren Heilkunde kennen. Die Zusammensetzung verschiedener Mixturen und Rezepte sind so detailliert beschrieben, dass man selbst Hand anlegen könnte. Ganz besonders gut kennt sich allerdings Johanna, die älteste Apothekertochter, damit aus. Obwohl Cornelius von ihr begeistert ist und auch einiges für sie empfindet, hält Johanna an das Eheversprechen mit ihrem Nachbarsfreund fest. Als jedoch auch Johanna der Hexerei bezichtigt wird, wendet sich ihr Verlobter von ihr ab und so scheint nur noch Cornelius für sie da zu sein. Sabine Weigand erzählt auf ganz dramatische Weise, wie sich Anfang des 17. Jahrhunderts die Hexenverfolgung in Bamberg ereignete und welches Leid in viele Familien, durch ungerechtfertigte Beschuldigungen, zog. Der Wahn in jedem eine Hexe oder Zauberer zu sehen, verfolgte schließlich jeden Bürger. Es herrschte nur noch Angst und Verzweiflung. Durch authentische Berichte und Dialoge hat es die Autorin verstanden, ihrer Handlung eine Menge Glaubwürdigkeit zu geben. Ihr Schreibstil ist der Zeit geschuldet, liest sich aber trotzdem flüssig und spannend. Auch wenn sich so manche Längen, gerade durch die Begutachtung und Befragungen der Hexen oder durch die Aufzählung der Anteile von Kräutern in verschiedenen Rezepturen, einschlichen, war der Roman sehr unterhaltsam. Der Ablauf der Befragungen und Verbrennungen von Hexen ist zwar aus anderen historischen Romanen bekannt, wurde aber durch die kleinen Nebenhandlungen interessant dargestellt.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Seelen im Feuer: Historischer Roman" von Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer
    Stirbelwurm

    Stirbelwurm

    04. February 2013 um 12:52

    Bürgerehre Scheiterhaufen Hexenwahn! Es trifft Frauen und Männer, Arme und Reiche: wer der Hexerei bezichtigt wird, stirbt in den Flammen. Es ist ein Ringen um gut und Böse, aber auch ein Kampf um die MAcht, denn der Fürstbischof von Bamberg will besonders die freien Bürger der Stadt in ihre Schranken weisen. Mit der jungen Apothekerstochter Johanna schauen wir in eine Welt, in der Hexenglaube Wirklichkeit ist....

    Mehr
  • Rezension zu "Die Seelen im Feuer" von Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer
    Susi180

    Susi180

    21. November 2012 um 03:22

    Ich kann dieses Buch wirklich ohne Einschränkungen weiterempfehlen an alle die sich für die Geschichte der Hexenverfolgung interessieren. Teilweise ist dieses Buch schwer zu lesen, da bestimmte Briefe oder Abschriften auf Altdeutsch geschrieben sind, aber selbst das tut dem guten Inhalt keinen Abbruch. Dieses Buch hat mich wirkich gefesselt und ich habe es schnell durchgelesen. Es liest sich leicht und flüssig bis auf diese besagten Abschriften oder Briefe. Es ist sehr umfangreich und man denkt auch nach dem weglegen des Buches darüber nach. Ich möchte den Inhalt oder die Geschichte selbstverständlich nicht verraten, aber was ich sagen kann, es ist schon erschreckend wie einfach es damals war einen Menschen in den Tod zu schicken nur weil man ihn nicht mochte oder weil man in der Not seinen Namen unter der Folter genannt hat. Teilweise ist es grausam geschrieben, aber genau das finde ich beachtlich, denn die Zeit und die Umstände waren nunmal grausam. Kommentar Kommentar | Kommentar als Link

    Mehr
  • Leserunde zu "Grave Mercy - Die Novizin des Todes" von Robin L. LaFevers

    Grave Mercy - Die Novizin des Todes
    cbj_Verlag

    cbj_Verlag

    Eine Gejagte wird zur Jägerin … Du magst deine historischen Romane am liebsten mit einer Prise Fantasy? Dir gefallen hochemotionale Liebesgeschichten – vor allem, wenn sie auch schön abenteuerlich und dramatisch sind? Dann wirst du Grave Mercy – Die Novizin des Todes von Robin L. LaFevers, den fulminanten ersten Band einer neuen historisch-fantastischen Jugendbuch-Trilogie, lieben! Wir suchen 15 TeilnehmerInnen, die sich in eine farbenprächtige, verführerische Welt – angefüllt mit Hofintrigen, Leidenschaft und unvergesslicher Magie – entführen lassen möchten.   Zum Inhalt: Bretagne, 15. Jahrhundert: Der Gott des Todes hat die 17-jährige Ismae mit tödlichen Gaben gesegnet, denn ihr ist ein Schicksal als Auftragsmörderin vorherbestimmt. In einer Klosterschule lernt sie als Novizin des Todes – von Kampfkünsten über Spionage bis hin zu höfischem Benehmen – alles, was für ihr grausames Handwerk nötig ist. Ihr erster Auftrag führt Ismae an den Hof der bretonischen Herzogin, wo sie sich mitten in einem tödlichen Spiel von Intrigen und Verrat wiederfindet. Bald schon sieht sie sich vor eine unmögliche Aufgabe gestellt, denn ihr nächstes Todesopfer ist der Mann, den sie liebt …   Hier geht´s zur Buchinfo mit Leseprobe: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Grave-Mercy-Die-Novizin-des-Todes/Robin-L-LaFevers/e414139.rhd   Bewerbt euch bis zum 03.Oktober und sagt uns, über welchen Zeitraum/welches Jahrhundert ihr am liebsten historische Romane lest und warum. Wir freuen uns auf eure Ideen und auf die Leserunde mit euch! Euer cbj/cbt-Team

    Mehr
    • 314
  • Rezension zu "Die Seelen im Feuer" von Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. February 2012 um 21:31

    "Seelen im Feuer" war mein erstes Buch was ich von Sabine Weigand gelesen habe. Es war fesselnd, und spannend zugleich.

  • Rezension zu "Die Seelen im Feuer" von Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer
    Imzadi

    Imzadi

    18. May 2011 um 22:51

    Dies ist kein Buch das ist ein Erlebniss. Schlägt man es auf, entfaltet sich vor einem bereits nach wenigen Sätzen das Bamberg des 17 Jhd. Hab es in Etappen gelesen, da das Thema an für sich eindringlich und grausam beschrieben wird, doch die Figuren sind so sehr voller Leben das man schnell darüber hinwegsieht wie ungerecht und brutal die Drudenverfolgung war. Einfach zauberhaft! Ein Kunstwerk auch für die die historische Romane nicht favorisieren wie ich.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Seelen im Feuer" von Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. February 2011 um 15:06

    Bücher über Hexenverfolgung gibt es wie Sand am Meer, aber dieses hebt sich ganz deutlich aus der Masse hervor. Mit diesem Buc ist der Autorin ein wahres Meisterwerk geglückt. Grausam ehrlich und schonungslos werden die Hexenverbrennungen, die peinlichen Befragungen und die Ängste der Menschen beschrieben. Aber auch genauso wunderbar die Erfahrungen der Johanna in Amsterdam, ihr Heilkräuterwissen in der Apotheke und ihr Leben. Sehr gelungen finde ich die vielen Einschübe, die Tagebuchaufzeichnungen, die Briefe, etc. Ein Buch das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird und Lust auf Mehr von Sabine Weigand macht.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Seelen im Feuer" von Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    22. January 2011 um 21:01

    Die Protagonistin ist Johanna Wolff. Sie ist die Tochter von Abdias Wolff, Inhaber der Mohrenapotheke. Johanna ist die Älteste der drei Kinder. Die Mutter starb als der Nachzügler Antoni zur Welt kam. Seither führt Johanna den Haushalt und geht ihrem Vater in der Apotheke zur Hand. Sie mit Hans Schramm, dem Schreiber verlobt. Es ist die Zeit als in Bamberg die Hexenverbrennungen beginnen. Bald wird auch Johanna verdächtigt und kommt ins Malefizhaus. Ihr wird der Prozess gemacht. Dank Cornelius Weinmann, der sich in sie verliebt hat, kommt sie wieder frei. Ihr Verlobter meidet sie. Bald wird ihr klar, dass ihre Liebsten in Gefahr sind, weil sie angeblich eine Hexe sei. Sie verbringt mit ihrem kleinen Bruder einige Zeit in Amsterdam. Im weiteren Verlauf des Romans werden die brutalen Hexenprozesse beschrieben. Wer warum verdächtigt und verbrannt wurde. Auch die Geschichte von Johanna wird weitererzählt. Sie wird noch viel Trauriges erleben. Der Roman ist flüssig zum Lesen. Anfangs haben mich die Szenen, die sich beim Lesen vor meinem geistigen Auge abspielten, verfolgt. Zum Teil einfach, weil der Leser weiss, dass es eine historisch fundierte Geschichte ist.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Seelen im Feuer" von Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer
    Federchen

    Federchen

    13. November 2010 um 17:54

    Hexenwahn – Der ferne Spiegel unserer Zeit . Grausam, erschreckend, spannend, interessant, beinahe unglaublich, gut recherchiert, so sollte man „Die Seelen im Feuer“ beschreiben. . Sabine Weigand führt uns nach Bamberg ins Jahr 1626. Johanna, die älteste Tochter des Apothekers, verlobt mit einem Schreiber, häuslich, freundlich, wird besagt und muss ins Malefizhaus. Jeder weiß, wer einmal in den Fängen der Malefizknechte ist, kommt nie mehr frei. Das Ende ist nur der Tod auf dem Scheiterhaufen, verbrannt als Hexe. Dennoch gelingt es ihr mit Hilfe eines guten Freundes die Mauern des Grauens, der Folter hinter sich zu lassen. Doch sie kommt nicht zur Ruhe. Die Verachtung der Bamberger Bürger schlägt ihr entgegen. Der Hexenwahn des Fürstbischofs nimmt immer größere Dimensionen an. Jeder geliebte Mensch ist in Gefahr. . „Die Seelen im Feuer“ ist ein guter historischer Roman. Als Historikerin hat Sabine Weigand den Anspruch stets Personen in ihre Romane einzubinden, die wirklich einmal gelebt haben. 31 der insgesamt 41 genannten Personen sind historisch belegt. Die Protagonistin ist allerdings eine Erfindung der Autorin. Aber jeder der das Buch gelesen hat oder noch lesen will, wird verstehen, warum das so ist. Sympathische, grausame, kindliche und widerwärtige Personen wechseln im Laufe des Romans und erzeugen Spannung, Mitgefühl oder auch Ekel. Beim Zuklappen des Buches hilft ein tiefer Atemzug und die Erkenntnis, dass man damals wahrscheinlich schneller auf dem Scheiterhaufen gestanden, als man gedacht hat. Egal ob Mann oder Frau, ob Bürgermeister oder Bäcker, ob Kind oder Greis. Jeder war in Gefahr!

    Mehr
  • Rezension zu "Die Seelen im Feuer" von Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer
    JED

    JED

    07. November 2010 um 09:58

    Kurzinhalt: Das Buch spielt in Bamberg, Mitte des 17. Jahrhunderts. Der Leser begleitet eine der Protagonistinnen, Johanna, die Tochter des Apothekers, auf allerhand alltäglichen Verrichtungen. Sie kennt sich mit Kräutern aus, verschiedenen körperlichen und geistigen Beschwerden und darf doch nicht als Frau die Apotheke ihrers Vaters einst übernehmen. Vielmehr will sie den Schreiber Stramm heiraten. In einem zweiten Handungsstrang erfährt man, dass es in der Stadt so nach und nach zu Hexenverbrennungen kommt, die bald die ganze Stadt leeren. Schramm, der Verlobte von Johanna, wohnt den bald täglichen Verhören als Schreiber bei und so verknüpfen sich nach und nach beide Handlungsstränge miteinander. Meine Meinung: Man ahnt schnell, worauf das Buch hinausläuft. Ein Frau, die sich mit Kräutern auskennt, kann im mittelalterlichen Verständnis nur suspekt sein. Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch Johanna bald der Hexerei angeklagt wird. Der Ablauf ist - wie in vielen anderen Büchern zum Thema - ähnlich: Die Frauen, die sich keiner Schuld bewusst sind; die so genannten Hexenproben, die auf entwürdigende Art die angebliche Schuld der Deliquentinnen beweisen sollen; die furchtbare Folter, die letzlich jeden zum Sprechen bringt. Bis dahin alles tausendmal gehört, wenn man sich schon häufiger mit dem Thema befasst hat. Neu ist an diesem Buch, dass es durchaus Menschen gibt, die zweifeln, die widersprechen. Die sich damit letztlich gegen die Lehre der katholischen Kirche auflehnen, diesbezüglich bis nach Rom reisen und selbst wieder verdächtig werden. Anschaulich wird auch, dass viele Hexenanklagen darauf zurückgingen, dass Leute unbequem waren, viel Geld hatten oder aus anderem Gründen aus dem Weg geräumt werden sollten. Das zeichnet das Buch aus. Es endet nicht da, wo Menschen in ihrem Wahn anderen Menschen schaden, sondern zeigt eben auch diejenigen, die all das hinterfragen und sich damit langsam aus der mittelalterlichen Gedankenwelt lösen, die von der Kirche dominiert war. Fazit: Wie von Sabine Weigand gewohnt: Ein unglaublich tief recherchiertes historisches Buch, bei dem diesmal nur leider die handelnden Figuren ein wenig kurz kommen. Ich konnte jedenfalls keinen richtigen Zugang zu ihnen finden, was vielleicht daran liegt, dass ich einfach schon zu viele Bücher zu dem Thema gelesen habe.

    Mehr
  • weitere