Sabine Weigand Die Tore des Himmels

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Inhaltsangabe zu „Die Tore des Himmels“ von Sabine Weigand

Regentin, Rebellin, Heilige: wer war Elisabeth von Thüringen wirklich?

Sabine Weigands erfolgreicher Roman um die berühmteste Frau des deutschen Mittelalters.

Seit ihrer Kindheit ist die junge Adlige Gisa die Vertraute von Elisabeth, der Landgräfin von Thüringen. Sie weiß, wie zerrissen Elisabeth ist zwischen ihrer Liebe zum machtbewussten Landgrafen Ludwig und ihrer Suche nach einem gottgefälligen, einfachen Leben. Gisa erlebt, wie Elisabeth gegen den Hof aufbegehrt, welche Unruhe ihre Spenden, ihre Fürsorge für die Armen auslöst. Sie sieht auch, wie der jüngere Bruder des Landgrafen mit unzufriedenen Adligen paktiert und sie gegen den Stauferkaiser Friedrich II. aufbringen will. Gisas drückendstes Geheimnis dreht sich um die verbotenen Treffen einer Ketzersekte, die sie belauscht hat. Als Elisabeth 1226 dem fanatischen Inquisitor Konrad von Marburg begegnet und ihr Leben radikal strengsten Glaubensregeln unterwirft, gerät Gisas Welt völlig aus den Fugen. Wie weit kann sie Elisabeth zur Seite stehen, ohne selbst unterzugehen?

Was für ein Buch! Sehr lesens- und empfehlenswert!

— DarkReader

Super.......ein gelungener Roman über Elisabeth von Thüringen. 5 Sterne !!

— MarieKleinstadt

Eines der besten Bücher welches sich mit dem Leben und Wirken der Heiligen Elisabeth von Thüringen auseinandersetzt. Packend und mitreißent

— Bernd66

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Von Elise

Dieser Roman gehört eindeutig zu meinen Lesehighlights des Jahres! Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

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  • Eine Frau im Mittelalter, die nach Heiligkeit strebt! Keine leichte Kost....

    Die Tore des Himmels

    DarkReader

    29. June 2017 um 13:23

    Dieses Buch fiel mir zufällig in die Hände und da ich einen Mittelalter-Tick habe dachte ich, warum nicht.Doch statt verklärter Minne und Ritter- Romantik bekam ich hier zuweilen starken Tobak vorgesetzt und eine Sichtweise der Zeit, die so gar nicht ins verklärte Rittertum mit edlen Burgfräulein und werbendem Minnegesang passt.Anhand harter Fakten, Überlieferungen und Zeitzeugnissen - denen man glauben mag oder nicht - gewährt die Autorin hier einen grundsolide recherchierten Blick auf eine der bekanntesten Frauen des Hochmittelalters in Deutschland. Politische Verhältnisse, Machtgefüge, die Stellung der Frau in dieser Zeit und die der armen Bevölkerung werden hier mit Einfühlungsvermögen dargestellt, dass es einem manchmal beim Lesen die Tränen in die Augen treibt.Ich spreche meine Hochachtung für die Autorin aus, die versucht hat, einen Blick zu gewähren auf eine Frau, die immer anders war als ihre Zeitgenossinnen und darunter zu leiden hatte.Manchmal hätte ich sie gern geschüttelt - Elisabeth von Thüringen, nicht die Autorin - wenn sie mal wieder gar zu verstockt war und alle gegen sich aufbrachte, auch die ihr eigentlich wohlgesonnenen.Neben den historisch belegten Personen dieses Buches möchte ich gern die von der Autorin "hinzugefügten" hervorheben, die mir sehr gut gefallen haben. Sie verleihen diesem Buch die nötige Lust, unbedingt weiter lesen zu wollen um heraus zu finden, wie es weiter geht mit ihnen - auch wenn sie nie lebten und "nur" eine sehr begabte und eifrige Autorin ihnen Leben einhauchte.Der Schreibstil ist packend, lässt sich sehr flüssig lesen und einmal begonnen ist aufhören schwer.Detailgetreu geschilderte  Handlungsorte, Begebenheiten und die Lebensweise jener Zeit taten ein Übriges, um bei mir große Lesefreude und Genuss aufkommen zu lassen. Mein geliebtes Kopfkino in Reinkultur.Lobend erwähnen möchte ich noch das ausgezeichnete Glossar am Encde des Buches und die Erklärungen der Autorin, die mir sehr geholfen haben, manches, was ich noch nicht kannte zu verstehen. Oder es zumindest zu versuchen.Ich kann dieses Buch nur wämstens empfehlen, auch für Leute ohne "Mittelalter-Tick" wie mich.  

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    • 3
  • Prächtiges Sittengemälde des Mittelalters und interessantes psychologisches Profil

    Die Tore des Himmels

    anushka

    Thüringen im 13. Jahrhundert: Die 2-jährige Gieslind überlebt als einzige den Angriff auf ihre Heimatburg. Aus Mitleid nimmt die Landgräfin von Thüringen die kleine Gisa in ihrem Haushalt als eines ihrer Kinder auf. Einige Jahre später stößt auch die kleine Ungarin Elisabeth dazu, die mit dem ältesten Sohn des Landgrafen verlobt wird. Schon bald verbindet die beiden Mädchen eine enge Freundschaft, die den Rest ihres Lebens andauern soll und Gisa alle Höhen und Tiefen Elisabeths miterleben lässt, die erst zur Landgräfin aufsteigt und später zur religiösen Fanatikerin. Elisabeths größter Wunsch ist es schon seit ihrer Kindheit, einmal eine Heilige zu werden ...Die Figur der Gisa in diesem Buch ist rein fiktional, während die der Elisabeth auf einer Unmenge an historischem Quellenmaterial beruht, wie dem umfangreichen Nachwort zu entnehmen ist. Durch Gisa und ihre Perspektive erlebt man Elisabeth jedoch hautnah und Gisa ist es auch, die eine modernere Sicht auf Elisabeths Verhalten erlaubt. Sie ist schon fast ein rationaler Gegenpol, bleibt aber trotzdem bis zum Ende mit Elisabeth verbunden.Zunächst beginnt dieser opulente Roman mit verschiedenen Handlungssträngen. Neben Gisa und ihrer Ich-Perspektive wird das Leben am Hof auch von einem auktorialen Erzähler geschildert. Zudem gibt es den Handlungsstrang um Primus, einem Jungen aus der Schicht der Ärmsten, die von der Hand in den Mund leben, und den Handlungsstrang und Kreuzritter Raimund von Kaulberg, der immer wieder auf die zahl- und oft fruchtlosen Kreuzzüge geht, die von Kirche und Kaiser ausgerufen werden. Die verschiedenen Stränge bieten einen unglaublich umfassenden Blick über die Lebensverhältnisse und die politische Situation in Deutschland im 13. Jahrhundert. An Primus wird deutlich, wie schlecht es den ärmeren Bevölkerungsschichten geht, während die spätere Landgräfin Elisabeth sich anfeinden lassen muss, weil sie sich der Pflege der Armen und Kranken widmet und dabei viel Geld ausgibt. Immer wieder fiebert man mit Primus, dass er auf seinen Diebestouren nicht erwischt wird, dass er endlich eine Anstellung findet, die seine Familie ausreichend ernährt, dass keines seiner Geschwister stirbt. Sabine Weigand beschreibt so eingängig, dass man immer mitten im Geschehen ist. Sie spart die epochenüblichen Grausamkeiten nicht aus, aber sie wälzt sie auch nicht aus, sondern berichtet sie knapp und sachlich. Zunehmend finden die Handlungsstränge zusammen, bis sie am Ende komplett verschmelzen und keine losen Fäden übriglassen.Die politischen Verstrickungen werden verständlich und der Wahnsinn der Kreuzzüge nachspürbar. Alle paar Jahre bricht ein Heer gen Jerusalem auf, das schon beim letzten Mal nicht erobert werden konnte oder gar wieder verloren wurde. Gleichzeitig entsteht in Europa die Armutsbewegung, aus der verschiedene neue Orden, aber auch angebliche Ketzerreligionen hervorgehen. Und mittendrin steigert sich Elisabeth von Thüringens eigener religiöser Wahn, aufgepeitscht von dem fanatischen und sadistischen Prediger Conrad von Marburg. In ihrem Bedürfnis, durch das Helfen heilig zu werden steigert sie sich bis zur Selbstverleugnung, gefährdet schließlich ihre Kinder und sich selbst und macht sich mächtige politische Feinde. All das wird absolut nachvollziehbar, auch wenn man selbst nie so handeln würde. Und auch wird deutlich, dass hinter all dem Helfen immer doch sehr egoistische Motive stehen (können). Auch wenn die Religion hier eine große Rolle spielt, sind viele der Betrachtungen zur Wohltätigkeit allgemeingültig und auch auf die heutige Zeit anwendbar. Diese Buch ist so eine geballte Wucht an Erzählkunst und Themen, dass es schwer in Worte zu fassen ist. Trotzdem bleiben die Figuren nahbar, es mangelt nicht an Liebesgeschichten, aber auch die großen politischen Umwälzungen und der zunehmende Wahn einer einzelnen Frau, die noch heute umstritten ist, verweben sich perfekt zu einem prächtigen Sittengemälde des Mittelalters, das durchweg die Spannung aufrecht erhält und zu fesseln vermag. Das Buch zeichnet glaubhaft und interessant das psychologische Profil einer historisch verbürgten Heiligen und ihrer Umwelt nach.

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    • 3
  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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  • Der Wahrheit sehr nahe !

    Die Tore des Himmels

    Bernd66

    26. May 2015 um 17:27

    Frau Weigand hat hier in diesen Roman versucht das Leben der Elisabeth von Thüringen so darzustellen wie es in Wirklichkeit  könnte gewesen sein. Sie geht hier mit dem Wunderglauben und der Erschaffung von solchen Wundern sehr wahrheitsgeträu um. Auch ich habe mich jahrelang mit diesen Stoff beschäftigt und muß leider sagen, daß die Wunder von bestimmten Kirchenleuten selber erfunden, wie gesagt hausgemacht sind. Auch das sogenannte Rosenwunder hat eine ganz andere Grundlage. Aber ich möche auch wie die Autorin keinem Leser seinen Glauben an die Kirche und an Wunder nehmen. Auch die Darstellung der anderen Personen ist der Frau Weigand sehr gut gelungen. Dieses Buch ich wirklich eine Bereicherung für jeden Leser welcher historische Romane mag.

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  • Elisabeth von Thüringen

    Die Tore des Himmels

    Helene2014

    12. May 2015 um 22:15

    Regentin, Rebellin, Heilige: wer war Elisabeth von Thüringen wirklich? Sabine Weigands erfolgreicher Roman um die berühmteste Frau des deutschen Mittelalters. Seit ihrer Kindheit ist die junge Adlige Gisa die Vertraute von Elisabeth, der Landgräfin von Thüringen. Sie weiß, wie zerrissen Elisabeth ist zwischen ihrer Liebe zum machtbewussten Landgrafen Ludwig und ihrer Suche nach einem gottgefälligen, einfachen Leben. Gisa erlebt, wie Elisabeth gegen den Hof aufbegehrt, welche Unruhe ihre Spenden, ihre Fürsorge für die Armen auslöst. Sie sieht auch, wie der jüngere Bruder des Landgrafen mit unzufriedenen Adligen paktiert und sie gegen den Stauferkaiser Friedrich II. aufbringen will. Gisas drückendstes Geheimnis dreht sich um die verbotenen Treffen einer Ketzersekte, die sie belauscht hat. Als Elisabeth 1226 dem fanatischen Inquisitor Konrad von Marburg begegnet und ihr Leben radikal strengsten Glaubensregeln unterwirft, gerät Gisas Welt völlig aus den Fugen. Wie weit kann sie Elisabeth zur Seite stehen, ohne selbst unterzugehen? Sabine Weigands Roman über das Leben und Wirken der Hl. Elisabeth von Thüringen hat mir -wie alle ihre vorigen Bücher- sehr gut gefallen. Wieder versteht sie es, Geschichte lebendig und mitreißend zu vermitteln und den Leser nicht nur zu informieren sondern auch gut zu unterhalten. Das Buch ist in 3 Handlungsstränge aufgeteilt. Es kommt einmal der Erzähler zu Wort, dann wieder Gisa, die Vertraute Elisabeths und Primus, ein bettelarmer Junge, der zusammen mit seiner Familie ums Überleben kämpft. Primus habe ich richtiggehend ins Herz geschlossen. Er versucht verzweifelt -trotz seiner Jugend- sich, seine Mutter und seine jüngeren Geschwister durchzubringen. Auch hier versteht es Sabine Weigand hervorragend, dem Leser die bittere Armut der Leute zu dieser Zeit nahe zu bringen. Die Kapitel, in denen Gisa aus ihrer Perspektive erzählt, sind auch sehr gut gelungen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, in ihre Zerrissenheit zwischen ihrer Treue zu Elisabeth und ihrem Misstrauen gegenüber dem Fanatismus des Konrad von Marburg.  Elisabeth muss man -meiner persönlichen Meinung nach- als Kind ihrer Zeit sehen. Ihre tiefe Gläubigkeit wandelte sich allerdings im Laufe ihres Lebens in religiösen Fanatismus. Das Hauptziel ihres Lebens war die Heiligsprechung. Auch ihre Beziehung und völlige Abhängigkeit zu Konrad von Marburg mag uns aus heutiger Sicht eher als krankhaft erscheinen. Aber auch hier hat die Autorin es perfekt verstanden, dem Leser ein möglichst objektives Bild zu vermitteln. Fazit: Ein sehr gut geschriebener historischer Roman. Unbedingt empfehlenswert.

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  • Etwas zu derb

    Die Tore des Himmels

    pallas

    19. January 2014 um 10:59

    Dieses Buch habe ich in Form eines Hörbuchs gehört - ungekürzt. Zum Inhalt möchte ich nicht viel erzählen nur, dass mir die groben Verwünschungen und Verletzungen des Priesters gegenüber Elizabeth doch zu weit gingen. Es war eine Erniedrigung vor dem Menschen jedoch nicht unserem Herrn Christus wie gewollt von Elizabeth. Dies war schon eine Hörigkeit. Ob das so gewesen war? mir erscheint es übertrieben trotz damaliger Zeit . Deshalb bekommt das Buch von mir nur vier Punkte.  

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  • Rezension zu "Die Tore des Himmels" von Sabine Weigand

    Die Tore des Himmels

    chiara

    25. November 2012 um 17:18

    „Die Tore des Himmels“ ist mein dritter Roman von Sabine Weigand. Nachdem ich die beiden vorherigen Bücher regelrecht verschlungen habe, war klar, dass ich auch das neue Buch von ihr lesen musste. Natürlich stellte sich die Frage, ob Sabine Weigand ihr Niveau halten kann und mich der neue Roman auch wieder begeistern wird. Meine Sorgen sollten sich als vollkommen unbegründet erweisen. Denn „Die Tore des Himmels“ braucht sich vor seinen Vorgängern nicht zu verstecken. Bereits nach kurzem Einlesen war ich in der Geschichte gefangen. Neben dem allgemeinen Erzähler gibt es noch Gisa und Primus, die die Ereignisse jeweils aus ihrer Sicht erzählen. So bekommt der Leser einen umfassenden Einblick in die Ereignisse der damaligen Zeit. Außerdem wird auf diese Weise die Geschichte aufgelockert. Ich will ehrlich gesagt nicht wissen, wie sich das Buch gelesen hätte, wenn es nur einen Erzähler gegeben hätte. Vermutlich wäre es ziemlich langweilig geworden und in Richtung Sachbuch abgedriftet. In diesem Zusammenhang möchte ich noch erwähnen, dass sich Sabine Weigand bemüht die sozialen und somit auch die Bildung betreffenden Unterschiede zwischen Primus und Gisa durch verschiedene Sprachstile zu verdeutlichen. Das macht dieses Buch viel realistischer und außerdem redet ein kleiner Junge nun einmal anders als eine Zofe. Des Weiteren hat es die Autorin wieder hervorragend geschafft das Mittelalter vor dem geistigen Auge des Lesers auferstehen zu lassen. Ich konnte das Leben von Gisa und Primus gut nachvollziehen und hatte so manches Mal das Gefühl selbst am Hofe Elisabeths unterwegs zu sein. Sabine Weigand ist es wieder gut gelungen historische Fakten mit fiktiven Elementen zu einer spannenden Lektüre zu verbinden. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich vor der Lektüre dieses Buches noch nie etwas von Elisabeth von Thüringen gehört habe. Zwar dachte ich während des Lesens hin und wieder darüber nach, mich über diese Frau zu informieren. Doch ich hatte etwas Sorge, dass ich mir auf diese Weise die Spannung nehmen würde. Letztlich bin ich froh, dass ich nicht recherchiert habe. Ich denke, dass ich ansonsten nicht so unvoreingenommen an das Buch hätte herangehen können. Fazit Insgesamt war dieses Buch eine sehr unterhaltsame Lektüre, die vor allem durch die beiden Ich-Erzähler aufgelockert wird. Sabine Weigand hat sich bemüht ein umfassendes und vor allem objektives Bild von Elisabeth von Thüringen zu schaffen und ich finde, dass ihr das sehr gut gelungen ist. Wer gerne historische Romane liest, sollte einmal einen Blick in dieses Buch werfen.

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  • Rezension zu "Die Tore des Himmels" von Sabine Weigand

    Die Tore des Himmels

    KatesLeselounge

    15. November 2012 um 16:59

    Vor dem Lesen dieses Buches war mir zwar der Name Elisabeth von Thüringen ein Begriff, aber sie mit etwas bestimmten in Verbindung bringen, konnte ich nicht. Und ich bin ehrlich, diese Frau hat mir so Manches abverlangt. Eine Frau, die für ihren größten Wunsch, eine Heilige zu werden, über alles und jeden geht. Immer mehr und mehr fühlte ich mich von ihr genervt und konnte sie überhaupt nicht verstehen. Ihr Verhalten ging einfach über mein Verständnis hinaus. Stellenweise hätte ich am liebsten das Buch zugeklappt und in die Ecke gepfeffert, weil ich ihr Verhalten unmöglich fand. Warum dieses Buch dennoch 5 Sterne von mir erhält? Weil die Autorin es geschafft hat, trotz dieser Wahnsinnigen von einer Frau, mich nicht nur zu unterhalten, sondern mich auch mit Wissen zu versorgen. Dieses Buch zu lesen war wie eine Geschichtsstunde der Extraklasse. Ohne großes Drum und Dran, schlicht und einfach und, was besonders wichtig ist, einfach nur ehrlich. Der Erzählstil von Sabine Weigand ist sehr direkt. Sie verschönert nichts und hat es auch nicht nötig. Sie schafft es dennoch den Leser an ihr Buch zu fesseln, selbst wenn eine der Hauptprotagonisten in fast Allem nur schwer zu ertragen ist. Einen Ausgleich zu Elisabeth hat die Autorin in anderen Protagonisten gesetzt, ob Haupt- oder Nebendarstellern. Sie alle haben das Lesevergnügen enorm gesteigert und wären sie nicht vorhanden gewesen, wäre es mir unheimlich schwer gefallen dieses Buch zu Ende zu lesen. Für mich waren sie einer der Hauptgründe, warum ich "Die Tore des Himmels" dennoch die volle Punktzahl gebe. "Die Tore des Himmels" war mein erstes Buch von Sabine Weigand, aber mit Sicherheit nicht das Letzte. Fazit: Trotz einer Hauptprotagonistin, bei dem der Leser starke Nerven braucht, wurde ich mehr als nur gut unterhalten. Dieses Buch zu lesen ist nicht nur unheimlich spannend und interessant, sondern auch wirklich lehrreich.

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  • Rezension zu "Die Tore des Himmels" von Sabine Weigand

    Die Tore des Himmels

    saba

    31. October 2012 um 08:52

    Sabine Weigand stellt in ihrem neuen Mittelalterroman das Leben und Wirken der Elisabeth von Thüringen in den Mittelpunkt. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der Kammerzofe Gisa und dem Armenjungen Primus erzählt. Beide Figuren sind aber im Gegensatz zu Elisabeth und anderen Protagonisten nicht historisch. Elisabeth wird 1207 als Tochter des ungarischen Königs geboren. Schon als Kind kommt sie nach Thüringen, wo sie dem zukünftigen Landgrafen Herrmann zu Thüringen versprochen wurde. Als Herrmann nach einem Jagdunfall stirbt, heiratet Elisabeth seinen Bruder Ludwig. Es ist eine Liebesheirat und das Paar bekommt drei Kinder. Neben ihrem Ehemann liebt Elisabeth aber vor allem auch ihren Glauben. Sie ist fest entschlossen ihr Leben den Armen und Benachteiligten zu widmen und widersetzt sich schnell dem üppigen Lebensstil der adligen Gesellschaft. Mehr und mehr eckt Elisabeth mit diesem Verhalten bei Ihresgleichen an und gefährdet so ihre Ehe und ihr Land. Die Situation spitzt sich zu, als die junge Adlige dem Kreuzprediger Konrad von Marburg begegnet und sich ihm unterwirft. „Die Tore des Himmels“ ist der sechste, große historische Roman aus der Feder von Sabine Weigand. Wie schon in ihren Vorgängerwerken kann die Autorin auch in ihrem neuesten Buch vor allem mit ihrem mitreißenden erzählerischen Talent überzeugen. Obwohl der Schreibstil locker an die Ausdrucksweise des Mittelalters angepasst ist, liest sich der Roman sehr flüssig. Mit Gisa und Primus erlebt der Leser einen ständigen Perspektivwechsel, der vor allem sehr lebendig verdeutlicht unter welchen äußeren Umständen und Einflüssen die Protagonisten im 13. Jahrhundert gelebt haben. Die Charaktere sind alle sehr gut und plastisch ausgearbeitet. Besonders Elisabeth ist trotz ihres Heiligenstatus‘ durchaus eine Person, an der man sich während der Lektüre reiben kann. Obwohl sie so viel Gutes tut fragt man sich als Leser immer wieder welche Motive sie eigentlich antreiben. Das Thema Glaube, aber auch der im Mittelalter verbreitete Aberglaube, spielt in „Die Tore des Himmels“ eine große Rolle. Sabine Weigand macht innerhalb der Handlung Platz für einen kurzen Einblick in die vielen neuen religiösen Strömungen, die zu Beginn des Mittelalters die christliche Kirche zu beeinflussen begannen. Sie beschreibt Denk- und Vorgehensweisen die aus neuzeitlicher Sicht kaum noch nachvollziehbar sind, in der damaligen Zeit aber eine Art Weltordnung bildeten. „Die Tore des Himmels“ sollte vor allem als Unterhaltungsroman aufgefasst werden. Zwar hält sich die Autorin an die wesentlichen historischen Fakten, aber sie erlaubt sich auch kleine Änderungen, die sich für den Spannungsbogen des Romans als nützlich erweisen. Wer also einen Tatsachenbericht über das Leben der Elisabeth von Thüringen sucht, der ist mit einem Sachbuch sicher besser bedient. Im Nachwort gibt Sabine Weigand dazu Anregungen und informiert den Leser auch über ihre umfangreiche Recherchearbeit für das Buch.

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  • Rezension zu "Die Tore des Himmels" von Sabine Weigand

    Die Tore des Himmels

    robbylesegern

    22. October 2012 um 14:55

    Sabine Weigands neues Buch " Die Tore des Himmels",ist ein überzeugendes Bild des Hochmittelalters und stellt die Figur der Elisabeth von Thüringen in ihren Mittelpunkt.Um Elisabeth von Thüringen ranken viele Geschichten manche wahr, manche erfunden, aber alle dazu angetan Elisabeth von Thüringen als "Heilige "dazustellen, die sie ja letztendlich auch durch die Fürsprache des fanatischen Inquisitors Konrad von Marburg wurde.Fast ihr ganzes Leben widmete Elisabeth diesem Ziel und dies bis zur Selbstaufgabe. Sabine Weigand lässt zwei Figuren die Geschichte dieser sagenumwobenen Person erzählen. Gisa von Tenneberg, eine fiktive Person, die in diesem Roman eine von Elisabeths Dienerinnen, aber auch beste Freundin ist und Primus,wiederum fiktiv ,ein Junge aus dem einfachen Volk, der durch die Schilderungen seines eigenen Lebens den Unterschied zwischen Arm und Reich sehr gut widerspiegelt. Elisabeth kommt schon als Kind an den Hof des thüringischen Landesfürsten Ludwig.Aus dem angesehenen Geschlecht der Andechs aus dem "Ungarland" kommend, wird sie schon früh dem ältesten Sohn Hermann als Frau versprochen. Um die Sprache zu lernen und zur echten Thüringerin zu werden lebt sie schon früh auf der Wartburg . Als allerdings Hermann ,ihr zukünftiger Bräutigam,stirbt, wird sie nicht nach Hause geschickt, sondern an Kindes statt angenommen. Ihr späterer Mann Ludwig, der Bruder Hermanns und zukünftiger Landesfürst, respektiert nicht nur ihren tiefen Glauben und ihre Zuwendung zum einfachen Leben, sondern liebt sie auch über die Maßen,was in einer Zeit in der Ehen nur aus politischen Gründen geschlossen werden, eher eine Seltenheit ist.Ihm schenkt Elisabeth 3 Kinder. Um Elisabeth von Thüringen und ihre Glaubenseinstellung verstehen zu können, muss man glaube ich versuchen,die heutige Sicht auf die Dinge ausblenden.Der Glaube und auch die Kirche nahmen im Hochmittelalter , in dem dieser Roman spielt, einen anderen Stellenwert ein. Egal ob einfaches Volk , oder Adel, der Glaube war allgegenwärtig und bestimmte das Leben der damaligen Menschen.Die Kreuzzüge, in diesem Buch war es der 5., stehen stellvertretend für diese Zeit, in der es um politische Macht und die Verbreitung des wahren Glaubens ging.Man wollte das Grab Jesu und die Stadt Jerusalem aus den Händen der Ungläubigen befreien und das Machtgebiet des Staufenkaisers Friedrich des II. erweitern.Dafür ließen Hunderttausende ihr Leben, vorrangig natürlich Menschen aus dem einfachen Volk.Aber auch die Glaubensbewegung der Katharer, oder die Hinwendung zum einfachen, armen Leben innerhalb der Kirche, für die Franz von Assisi und sein Orden steht, lassen Elisabeths Einstellung besser verstehen. Was Sabine Weigand wunderbar verstanden hat ist, die Person der Elisabeth von Thüringen als Menschen zu zeigen. Sicherlich hat Elisabeth ein gottesfürchtiges Leben geführt und viel Gutes getan, aber vieles tat sie aus dem Gedanken heraus, irgendwann heilig gesprochen zu werden und darüber vergaß sie häufig auch ihre Verantwortung gegenüber ihren Kindern und Untergebenen.Ihr fanatisches Vorgehen in manchen Bereichen, das einer Selbsterniedrigung und Selbstzerstörung gleichkommt, würde man heute sicherlich als Psychose bezeichnen, aber man sollte versuchen ihre Person in Kontext zur damaligen Zeit zu setzen, in der dieses Verhalten öfter vorkam. Wunderbar gefallen haben mir in diesem Buch auch die beiden Erzähler, Gisa und Primus. Gisa erzählt ihre Sicht der Dinge und so kann man die Figur Elisabeth aus einer anderern Perspektive betrachten, in der immer wieder klar wird, dass sie letztendlich auch nur ein Mensch war .Gisa ist gut getroffen und lockert die Geschichte durch ihre Liebesbeziehung ein wenig auf und lässt sie neben der ganzen "Frömmelei" realistisch und lebendig erscheinen. Auch Primus war eine Figur, der meine ganze Sympathie galt. Er erzählt das Leben in dieser Zeit aus Sicht der der einfachen Leute, die häufig nur ums nackte Überleben kämpfen mussten und aufzeigen, dass das Geburtsrecht zu dieser Zeit über Leben und Tod bestimmend war . Aus Sicht des Primus war Elisabeth sicherlich in manchen Fällen Lebensretterin und ihr Tun, mehr als sozial zu nennen, zumal sie dies so stringend verfolgte und es ihr egal war, ob sie den Leuten ihres Standes damit vor den Kopf stieß oder nicht. Auch politische Intrigen und wie schon erwähnt die Liebe, finden in diesem Buch ihren Platz und lassen ihn zuweilen sehr spannend werden.Frau Weigand hat diesem Roman nicht nur eine gute Recherche vorausgehen lassen, die man bei ihr als Historikerin allerdings immer findet, sondern erleichtert dem Leser durch ein Personenverzeichnis und ein Glossar am Ende des Buches, das Verstehen dieses Romans . Für mich kann ich nur sagen, dass ich diesen Roman sehr gelungen finde und ich der Figur Elisabeth von Thüringen sehr nahe gekommen bin.Wenn man versucht sich in die damalige Zeit hineinzuversetzen und die heutige Sichtweise außer Acht lässt, wird man dieses Buch als das genießen können was er ist, ein hervorragender historischer Roman, der diesen Namen verdient.

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