Sabine Wierlemann , Christoph Clasen Das Geheimnis des roten Mantels

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis des roten Mantels“ von Sabine Wierlemann

"Das Buch bietet auf wenigen Seiten leichtes und verständliches Wissen über die alten Römer und Germanen und macht so Lust auf mehr Geschichte." (www.ajum.de)

"Ein ausgezeichneter Band, der den Geschichtsunterricht plastisch darstellt, Menschen aus anderen Zeitepochen anschaulich schildert und das 'damals' lebendig vor Kinderaugen auferstehen lässt. Unbedingt zu empfehlen!" (das dental labor, 3/2013)

Ein Mantel aus kräftigem, rotem Stoff hatte Mathildas Aufmerksamkeit auf sich gezogen, als sie aus den Augenwinkeln beobachtete, dass Felix die Brosche an seinem T-Shirt festmachte. Das durfte doch wohl nicht wahr sein! Doch noch ehe Mathilda ihren Zwillingsbruder bremsen konnte, geschah es. Mathilda schaute ungläubig in Richtung ihres Bruders. Oder besser gesagt, sie starrte völlig entgeistert dahin, wo Felix gerade eben noch gestanden hatte…

Die Zwillinge Mathilda und Felix finden sich plötzlich in der Antike wieder. Doch nicht am selben Ort! Mathilda landet bei den Römern und Felix bei den Germanen. Zunächst läuft alles gut: Mathilda lernt den Alltag in der Weltstadt kennen, sie freundet sich mit dem Sklaven Alexios und der Patriziertochter Octavia an; Felix darf am Thing, der Versammlung der Männer, sowie an der Wildschweinjagd teilnehmen, verliebt sich zum ersten Mal in seinem Leben und bekommt eine verantwortungsvolle Aufgabe übertragen.
Doch dann gerät Mathilda in Schwierigkeiten. Wird es den Zwillingen gelingen, sich wiederzufinden und schaffen sie es schließlich, wieder zurück in ihre Zeit zu reisen?****************A cloak of thick, red material had caught Mathilda’s attention when she noticed out of the corner of her eye that Felix was fastening the brooch to his T-shirt. But that couldn’t be true! Yet before Mathilda could stop her twin brother it happened. Mathilda looked incredulously at her brother. Or rather she stared, completely dumbfounded, at the place where Felix had just been standing…
Twins Mathilda and Felix suddenly find themselves in the ancient world. But not in the same place! Mathilda ends up with the Romans and Felix with the Germans. At first everything goes well: Mathilda becomes familiar with life in cosmopolitan Rome and makes friends with the slave Alexios and the patrician’s daughter Octavia; Felix is allowed to join the the assembly of tribesmen and to take part in a boar hunt, falls in love for the first time and is given a responsible task to carry out.
But then Mathilda gets into difficulty. Will the twins manage to find each other again, and will they at last be able to travel back to their own time?

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LeseratteMina

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  • Rezension zu "Das Geheimnis des roten Mantels" von Sabine Wierlemann

    Das Geheimnis des roten Mantels

    LightningAres

    20. December 2012 um 17:07

    Inhalt: Mathilda und ihr Bruder Felix spielen im Museum, als sie plötzlich in einer anderen Zeit landen! Mathilda ist im antiken Rom, aber Felix meilenweit entfernt in Germanien. Jetzt müssen die Geschwister versuchen, wieder zueinanderzufinden, um in ihre eigene Zeit zurückzukehren. Doch wie geht das überhaupt? Noch dazu haben sie mit den alltäglichen Bräuchen der Menschen zu kämpfen. Ein Tieropfer oder eine Wildschweinjagd scheint da ganz alltäglich zu sein... Sprache: Das Buch ist in einem sehr angenehmen Schreibstil verfasst, der insbesondere für Kinder gut geeignet ist. Es kommen kaum schwierige Worte vor, sodass geübtere Leser damit keine Probleme mehr haben sollten. Trotz der einfach gehaltenen Sprache kommen aber auch einige lateinische Fachbegriffe vor, die aber im Anhang erklärt werden. Die Erklärungen sind auch sehr kindgerecht und absolut verständlich. Was mich persönlich aber gestört hat ist, dass einige der Fachbegriffe keine wirkliche Bedeutung für die weitere Handlung hatten. Außerdem ist es für Kinder sicherlich blöd, wenn sie Worte nachschlagen müssen - vielleicht wäre eine direkte Erklärung im Text besser gewesen. Dann würde die römische Kultur auch ziemlich gut vermittelt werden! Sehr schön finde ich allerdings, dass auch wirklich römische Namen verwendet werden. Ich habe mich dabei sehr an meinen Lateinunterricht erinnert gefühlt und konnte mich dadurch sehr gut ins alte Rom hineinversetzen. Charaktere: Die beiden Protagonisten sind Kindern bestimmt sehr schnell sympathisch, weil sie typische Gedanken und Handlungen von Kindern zeigen. Sobald die Kleinen sich also mit ihnen identifizieren wird die Geschichte für sie richtig spannend. Ich hatte damit aber gewisse Probleme. Mir waren viele Gedanken und Gefühle einfach zu standardmäßig, aber man muss hierbei natürlich daran denken, dass es sich um ein Kinderbuch handelt! Die Darstellung der Römer und der Germanen hat mir hingegen super gefallen. Sie sind genauso, wie man sie immer in Geschichtsbüchern beschrieben bekommt. Außerdem werden verschiedene Gesellschaftsgruppen angesprochen, was mir auch ganz gut gefällt. Handlung: Die Handlungsfäden sind sehr interessant gestaltet: Es gibt eine Rahmenhandlung und zwei Handlungsfäden, die langsam miteinander verwachsen. Die Rahmenhandlung rundet die Geschichte sehr schön ab, während das Zusammenführen der Handlungsfäden für Spannung sorgt. Allerdings auch nur in geringem Maße, weil es zwischen den einzelnen Kapiteln oft große Zeitsprünge gibt. So eine Unterbrechung finde ich ziemlich blöd. Außerdem finde ich, dass viele angesprochene Themen einfach zu oberflächlich abgehandelt werden. Sogar aus den Augen eines Kindes gesehen würde ich mir mehr Infortmationen und vor allem historischen Bezug wünschen. Trotzdem gibt es aber auch immer wieder interessante Szenen, die kurzzeitig auch richtig spannend werden können. Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert, aber der Funke springt leider nicht über.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis des roten Mantels" von Sabine Wierlemann

    Das Geheimnis des roten Mantels

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. November 2012 um 18:04

    Meine Erwartungen: Eigentlich hatte ich einen eher ‚kindgerechten’ Zeitreiseroman erwartet, der jedoch vom Stil her dem regulärem Zeitreiseroman für Erwachsene entspricht. Der Inhalt: Mathilda und Felix, elfjährige Zwillinge in der Gegenwart, berühren zwei historische Gegenstände und landen im alten Rom beziehungsweise in Germanien. Dort erleben sie die Antike hautnah. Meine Meinung: Wer wie ich eher unbelastet an dieses Buch geht, ist wohl eher irritiert. Denn hier geht es weniger darum, eine Geschichte zu erzählen, sondern vielmehr um ‚Erlebnis Geschichte’. Sabine Wierlemann hat definitiv keinen Unterhaltungsroman geschrieben, was an vielen Stellen deutlich wird, sondern ein Buch, das junge Menschen an Geschichte heranführen soll, indem eben nicht Jahreszahlen auswendig gelernt werden, sondern Geschichte erfahrbar wird. So ist dieses Buch unaufdringlich vollgepackt mit dem ganz normalen Leben in der Antike, sei es nun die Sklavenhaltung oder etwa das, was man heute wohl als Kinderehe bezeichnen würde. Die kursiv gedruckten Wörter werden im Glossar wunderbar erklärt. Dass dieses Buch als Schullektüre mit Begleitmaterial angeboten wird, macht diese Intention sehr deutlich. Und in diesem Punkt hat mich ‚Das Geheimnis des roten Mantels’ absolut überzeugt. Ich finde es sehr wichtig, Geschichtsunterricht plastisch zu machen, das Leben der Menschen ‚damals’ (egal, welche Epoche) zu schildern und eben nicht nur stumpf über Herrscher und Kriege zu dozieren. Denn wie soll man verstehen, warum manches geschah, wenn man nicht weiß, wie man dachte? Ich denke, dieses Buch leistet dabei einen wichtigen Beitrag, wenn die Kinder bei der Lektüre nicht allein gelassen werden. Auch gefielen mir die relativ kurzen Kapitel, die sicherlich in einer Schulstunde gut gelesen und ausführlich bearbeitet werden können. Der Wechsel zwischen Mathildas und Felix’ Geschichte erhöht den Reiz, weiter zu lesen. Was mich als Erwachsene gestört hat war die mangelnde Reflektion der geschilderten Ereignisse (hier sind halt die Lehrer und das Begleitmaterial gefragt – beides stand mir nicht zur Verfügung) und diese doch eher rosarote Sichtweise und Handlung. Doch da kommt mir halt mein älterer ‚Verstand’ in die Quere. Auch finde ich die Ausdrucksweise oft gestelzt und wenig flüssig. Grundsätzlich finde ich die Idee, Kinder durch ‚Zeitreiseromane’ neugierig auf Geschichte zu machen, sehr gut. Und irgendetwas an der Aufmachung lässt mich auf weitere Bände hoffen. Fazit? Eine wunderbare Grundidee, eine mit Begleitung sinnvolle Lektüre, die junge Menschen für Geschichte begeistern kann.

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