Sabrina Železný Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten

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Inhaltsangabe zu „Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten“ von Sabrina Železný

„Bücher sind schön, Herr. Sie erzählen Geschichten. Sie sagen uns, wer wir sind. Sie sind gut, um nicht zu vergessen. Bücher sind unsere Seelen aus Papier. Aus Tinte. Darum ist Büchermachen gut, es ist Leben. Darum will ich Büchermachen lernen.“ So bittet Yawar um eine Lehrstelle beim Meisterbuchbinder. Er sollte der Hüter des Spiegelbuches sein, das Zuflucht der Geschichten des Hochlandes ist. Doch dann wurde das Spiegelbuch zerstört, und die Geschichten streifen nun heimatlos umher. Im Auftrag der Berggötter muss Yawar ein neues Spiegelbuch schaffen. Bald ist das Ziel zum Greifen nah, aber er hat einen mächtigen Fluch auf den Fersen.

Eine sehr schöne Sprache mit außergewöhnlichen Metaphern und einer für mich völlig neuen, wundervollen Sagenwelt.

— Ofelia
Ofelia

Eine phantastische Reise in die, für mich, fremde und faszinierende Welt Perus.

— pschade
pschade

Ein wundervolles Debüt, das man gar nicht mehr aus der Hand legen will - absolute Leseempfehlung!

— Cairiel
Cairiel

Selten erlebt man ein Buch so intensiv wie dieses. Ich bin begeistert...

— unclethom
unclethom

Wahre Geschichte Perus vermischt mit einer zauberhaften Erzählung, um ein besonderes Buch, dessen Hüter und "schüchterne Geschichten"!

— elane_eodain
elane_eodain

Ein sprachlich und inhaltlich wunderbares Werk, das einen mal mitreißt und mal sanft fließen lässt, aber einen immer im Bann hat.

— Hikari
Hikari

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  • Leserunde zu "Das Geheimnis des Mahagonibaums" von Sabrina Železný

    Das Geheimnis des Mahagonibaums
    SabrinaZelezny

    SabrinaZelezny

    Ferne Länder, Familiengeheimnisse und Photographie? Wenn ihr all das mögt, könnte »Das Geheimnis des Mahagonibaums« genau das Richtige für euch sein – und dann freue ich mich darauf, euch bei der Leserunde begrüßen zu dürfen! Mehr zum Buch: Die junge Studentin Blanca kann ihr Glück kaum fassen, als sie ein Stipendium für eine Foto-Akademie in Peru erhält, dem Land, aus dem ihre Urgroßmutter Guadalupe stammt. Kurz vor Blancas Abreise schenkt ihre Großmutter ihr das einzige Foto von Guadalupe, die in den Wirren des Zweiten Weltkrieges in Peru verschollen ist. Blanca soll herausfinden, was damals mit ihr geschah. In Peru angekommen, lernt Blanca Emilio kennen, mit dem sie der Spur des Bildes folgt. Gemeinsam tauchen sie ein in die bewegte Geschichte des Landes und in die Geheimnisse ihrer Familie. Der Aufbau-Verlag stellt für die Leserunde 25 Exemplare zur Verfügung. Wenn ihr für eines davon in den Lostopf hüpfen wollt, müsst ihr mir auch ein wenig über euch verraten: Für meine Heldin Blanca ist Photographie gleichsam das Erbe ihrer Urgroßeltern. Gibt es auch für euch etwas, das ihr von Eltern, Großeltern oder noch ferneren Generationen mit auf den Weg bekommen habt? Berufung, Hobby, Alltagsweisheit, Lebensphilosophie – was ist in dieser Hinsicht euer persönliches Familienerbstück? Ich freue mich auf eure Antworten. Eine erlesene Jury, bestehend aus meinem Alpaka Zwiebel und mir, wird die 25 Glücklichen in hitzigen Zweierdiskussionen auswählen und bei Entscheidungsschwierigkeiten mit Losen nachhelfen. [EDIT] Die Gewinner der Leserunde sind: AvengerJ black_horse BuchNotizen Claddy Constanze_Annamarie Erdbeerelfe1203 Estrelas Faidit featherfog Gelinde Gelsche irismaria LadySamira091062 LiberteToujours melanie_reichert misslia Monalisa73 Nachtschwärmer Nessa_Davy Ormeniel Seschat sunflowrina SunshineSaar tinstamp zeichenzauber Den genauen Auslosungsvorgang habe ich hier dokumentiert. ;-) Natürlich seid ihr auch mit einem eigenen Exemplar des Mahagonibaums in der Runde willkommen. Tretet ein und kommt mit auf eine Reise in Südperus farbenfrohe, lichtdurchflutete Stadt Arequipa!

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  • Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný

    Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten
    SabrinaZelezny

    SabrinaZelezny

    Hallo zusammen, wer schon einmal in Lateinamerika war, der weiß, dass Pünktlichkeit dort häufig nicht ganz so eng gesehen wird. Auch in Peru spricht man oft und gern davon, dass etwas mit »hora peruana«, also frei übersetzt »mit peruanischer Pünktlichkeit« beginnt. Und passenderweise gilt das auch für diese Leserunde: Eigentlich war der Startschuss für den 18. März eingetaktet, aufgrund technischer Widrigkeiten beginnen wir jetzt mit »hora peruana« und ich hoffe natürlich auf rege Teilnahme! Worum geht es? Klappentext: »Bücher sind schön, Herr. Sie erzählen Geschichten. Sie sagen uns, wer wir sind. Sie sind gut, um nicht zu vergessen. Bücher sind unsere Seelen aus Papier. Aus Tinte. Darum ist Büchermachen gut, es ist Leben. Darum will ich Büchermachen lernen.« So bittet Yawar um eine Lehrstelle beim Meisterbuchbinder. Er sollte der Hüter des Spiegelbuches sein, das Zuflucht der Geschichten des Hochlandes ist. Doch dann wurde das Spiegelbuch zerstört, und die Geschichten streifen nun heimatlos umher. Im Auftrag der Berggötter muss Yawar ein neues Spiegelbuch schaffen. Bald ist das Ziel zum Greifen nah, aber er hat einen mächtigen Fluch auf den Fersen. Der historische Fantasy-Roman »Kondorkinder – Die Suche nach den Verlorenen Geschichten« entführt euch in das Peru des 18. Jahrhunderts, in eine Welt, in der die Vorstellungen der spanischen Kolonialgesellschaft und der andinen Traditionen aufeinanderprallen. Es geht um alte Mythen und zornige Berggötter, um Widerstand und Versöhnung – und um die Kraft der Geschichten. Für diese Leserunde stellt der Verlag Mondwolf 10 Freiexemplare zur Verfügung. Was ihr tun müsst, um eines davon zu gewinnen – ganz einfach: Verratet mir bis zum 30. März, was euch an Peru interessiert, sei es als Romanschauplatz oder als Reiseziel, und was ihr gern über dieses Land erfahren würdet. Im Anschluss wird mich mein Assistent Zwiebel tatkräftig bei der Verlosung der Freiexemplare unterstützen. [EDIT 31.3.] Die Gewinner stehen fest! Cairiel ColourfulMind elane_eodain Hikari Kanjuga Meduza Serenitay -- Buch neu vergeben an britta70 Shunya tedua unclethom Da ja Ostern war und ein wenig Eiersuch-Flair aufkommen sollte, gibt es die vollständige Liste nicht nur hier, sondern ich habe die Auslosung auf meinem Blog dokumentiert: http://tinyurl.com/ccffp53 So könnt ihr euch auch gleich überzeugen, dass alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Ganz herzlichen Glückwunsch vorab schon einmal an die Gewinner. Schickt mir eure Adressen per PN, damit ich sie fix an den Verlag weiterleiten kann und die Bücher rasch versandt werden! Gleichzeitig möchte ich mich bei allen bedanken, die sich beworben haben - ich hatte nicht mit so umwerfend viel Interesse gerechnet! Vielleicht darf ich ja auch den einen oder anderen in der Leserunde begrüßen, der heute leider kein Losglück hatte. Ich wünsche euch allen von Herzen frohe Ostern! :-)

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  • Eintauchen in phantastische Welten

    Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten
    pschade

    pschade

    30. March 2014 um 18:16

    Ich kenne weder das Land Peru noch seine Legenden, doch einmal Sabrina Zeleznýs "Kondorinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" angefangen, konnte ich es kaum wieder aus den Händen legen. Es ist nicht nur die wundervolle Geschichte des Jungen, der zum Mann heranwächst und seiner Berufung nachgeht und diese schließlich an seine große Liebe weitergibt, das Vermächtnis und den Stolz des peruanischen Volkes im Herzen und in dem Spegelbuch einzufangen und zu bewahren. Es ist vor allem die Schreibweise der Autorin, die mich gefangen hielt und von der ich mich habe nur zu gern entführen lassen. In eine Welt, die so einfühlsam, so stark und fantastisch ist, dass einem die Luft wegbleibt, wenn man es nur zulässt. Mit jeder Seite, die man liest, spürt man die Liebe zu dem Land und die Begabung, Geschichten zu erzählen, die die Autorin mit uns teilt. Für mich ganz klar, eines der leckersten Lesefutter der letzten Zeit. Ein perfekter Mix aus Geschichte, eine Prise Kultur, vermischt mit faszinierenden Charakteren und phantastischen Elementen, verrührt mit Spannung und versüßt mit der Eleganz der Geschichtenerzählerin.

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  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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  • Die große Leserpreis 2013 - Buchverlosung!

    doceten

    doceten

    Buchverlosung: Gewinnt eure beliebtesten Bücher 2013 In den letzten Wochen konntet ihr auf LovelyBooks eure beliebtesten Bücher für den Leserpreis nominieren und in der Finalrunde für die 35 Favoriten in 15 verschiedenen Kategorien abstimmen. Die Resonanz beim diesjährigen Leserpreis war einfach überwältigend. Hunderte Blogbeiträge, viele Tausende Beiträge bei Facebook und Twitter und über 37.000 abgegebene Stimmen machen den Leserpreis 2013 zu einem der größten Publikumspreise im deutschsprachigen Raum. Als kleines Dankeschön an alle leidenschaftlichen Leser da draußen möchten wir zum Abschluss zehn feine Buchpakete mit vielen nominierten Büchern verlosen. So kannst du mitmachen Du nimmst automatisch am Gewinnspiel teil, wenn du unter diesem Beitrag folgende Frage beantwortest: Welches Buch ist dein absolutes Lieblingsbuch 2013? Damit wir bei der Verlosung deine Vorlieben berücksichtigen können, gib bitte auch gleich drei verschiedene Buchpakete an, über die du dich am meisten freuen würdest. Wir haben folgende Pakete für euch zusammengestellt: Romane Fantasy Krimi und Thriller Kinderbuch Jugendbuch Erotik Hörbuch Humor Liebesromane Historische Romane EDIT: Vor lauter Leserpreisfieber habe ich den Teilnahmeschluss vergessen. Alle Mitglieder, die hier bis zum Donnerstag, 5.12., kommentrieren, nehmen automatisch an der Verlosung teil. :-)

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  • Ein wundervolles, berührendes Debüt!

    Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten
    Janika_Hoffmann

    Janika_Hoffmann

    02. June 2013 um 18:42

    Yawar ist erst acht Jahre alt, für sein Alter jedoch erstaunlich weit. Aufgewachsen ist er im Hochland Perus, in einem kleinen Dorf, wo er gemeinsam mit seiner Mutter lebt, die alles tut, um ihm Sicherheit zu bringen – selbst, wenn das bedeutet, Geheimnisse vor ihm zu haben. Doch dem Schicksal kann man nicht entfliehen, und so holt es den kleinen Yawar ein: Er soll der neue Yuyaq, der Hüter des Spiegelbuches werden. Dieses besondere Buch ist das Zuhause der Verlorenen Geschichten aus den alten Zeiten des Landes. Bevor Yawar seine Aufgabe jedoch antreten kann, wird das Spiegelbuch zerstört und die Verlorenen Geschichten verbreiten sich in alle Himmelsrichtungen, heimatlos und verschreckt durch das grausame Ereignis. Vor dem zukünftigen Yuyaq liegt nun eine noch viel größere Aufgabe: Er muss seine Mutter und alle, die er kennt, verlassen, um in der reichen Stadt Arequipa zu lernen, ein neues Spiegelbuch zu schaffen, außerdem müssen die Verlorenen Geschichten den Weg in ihr neues Heim finden. Doch Yawars Herz ist jung und mutig, also nimmt er die Aufgabe an. In Arequipa trifft er nicht nur auf eine neue, vollkommen fremde Welt, sondern auch auf Isabel, die Tochter seines Meisters. Ihr allein verdankt er, dass ihm eine Chance gegeben wird und er in die Lehre gehen darf, und sie ist wie eine Schwester für ihn. Yawars Zukunft jedoch ist hart, denn dem Schicksal kann man nicht entfliehen … Das Cover von „Kondorkinder – Die Suche nach den Verlorenen Geschichten“ hat mich sofort neugierig gemacht, es gefällt mir sehr gut. Das Andenkreuz, das in der Geschichte eine wichtige Bedeutung hat, findet sich im Schriftzug wider, was mich sehr gefreut hat. Der Preis ist sehr stolz, dennoch nutzte ich die Gunst der Stunde, auf der Leipziger Buchmesse gleich beide Bände erstehen zu können, obwohl Band 2 eigentlich erst im August erscheint. Bereits auf den ersten Seiten erweckte die Geschichte meine Neugier, wirklich fesseln konnte sie mich aber besonders in der zweiten Hälfte. Der Wechsel zu Isabels Perspektive war sehr interessant, ebenso sehr fieberte ich bei der Suche nach den Verlorenen Geschichten mit und dabei, sie anzulocken, ihr Vertrauen zu gewinnen und ihnen wieder ein Zuhause zu geben. Überhaupt die Art, wie die Geschichten als lebendige, scheue Wesen dargestellt werden, deren Vertrauen man sich erst erarbeiten muss, hat mich sehr berührt. Nachdem ich das Buch in einem wahnsinnigen Tempo zu Ende gelesen hatte, brauchte ich erst einmal eine Weile, um in die Realität zurückzufinden, so sehr hat Sabrina Železný mich in die Welt ihrer Kondorkinder entführt. Viele Wörter in der Sprache Quechua und einige auf Spanisch fanden ihren Gebrauch, doch durch direkte Übersetzungen oder das Register hinten im Buch bereiteten diese beim Lesen kaum Probleme. Die Idee, jedes Kapitel zweisprachig zu benennen, gefiel mir sehr gut. Ein wahres Highlight des Buches ist Chasky, das Alpaka, das Isabels Weggefährte wird. Jedes Mal, wenn er mit dem rechten Ohr zuckte, musste ich grinsen! Er hat mich mehrfach zum Schmunzeln gebracht, Hut ab an die Autorin für solch ein putziges „Tier“! Zur äußeren Form des Buches habe ich leider ein paar Anmerkungen. So angenehm die recht große Schrift auch zu lesen war, so sehr hat sie leider zu Anfang verhindert, dass ich wirklich in die Geschichte eintauchen konnte. Viel zu schnell war die Seite ausgelesen, ich konnte nicht tief genug in der Story versinken, um das Umblättern nicht mehr zu bemerken, sodass ich das Gefühl habe, die ersten ca. 100 Seiten eher oberflächlich gelesen zu haben. Erst, als Yawar und Isabel mich wirklich nachdrücklich hineinzogen in ihr Abenteuer, legte sich das. Die große Schrift trägt natürlich auch zu der Dicke des Buches zu und damit vermutlich leider auch zum Preis. Der ist natürlich nicht nur von der Seitenzahl abhängig, aber wenn es die Möglichkeit gegeben hätte, das Buch in etwas kleinerer Schrift zu kaufen, dafür aber ein bis zwei Euro günstiger, hätte ich das sicher begrüßt. Die Länge der Geschichte wäre immerhin dieselbe geblieben. Auch gab es nicht am Anfang eines jeden Absatzes eine kleine Einrückung, wie es eigentlich üblich ist. Dies war die meiste Zeit über kein Problem und einfach nur ungewöhnlich, an einigen Stellen jedoch kam ich dadurch ins Zögern, beispielsweise, ob immer noch dieselbe Person redet oder doch schon eine andere, weil der Beginn der wörtlichen Rede auf den Zeilenanfang rutschte und ich nicht wusste, ob dort nun ein Absatz war oder nicht. Insgesamt hat mir „Kondorkinder – Die Suche nach den Verlorenen Geschichten“ außerordentlich gut gefallen und mich auch nach dem Lesen noch beschäftigt. Ich habe es sehr gern, wenn eine Geschichte mir noch im Gedächtnis bleibt und nicht sofort Platz macht für den Wunsch nach einem neuen Buch. Die Kritikpunkte, die ich in Sachen Schrift und Einrückung gemacht habe, lassen mich einen Stern abziehen, weil ich dadurch nicht sofort in der Geschichte versinken konnte, dies mir aber sehr wichtig ist. Insgesamt muss ich aber sagen, dass das Buch sein Geld definitiv wert ist. Ich freue mich sehr darauf, den zweiten Teil zu lesen!

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  • Rezension zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný

    Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten
    elane_eodain

    elane_eodain

    24. May 2013 um 16:33

    >> Isabel begann in jenen geschwungenen Buchstaben zu schreiben, die Yawar so sehr liebte. Ihre Hand glitt über das Papier, die Buchstaben flossen synchron zur Musik dahin. Wort, Klang, Licht, alles um Isabel herum wurde auf wundersame Weise eins. Sie saß nicht mehr auf einem steinernen Dach hoch über Arequipa. Sie tauchte ein in eine Geschichte, deren Vertrauen sie gewonnen hatte, die zu ihr kam und sich aufschreiben ließ. Sie spürte das vollkommene Glück. << (aus „Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten“ von S. Železný) INHALT: Yawar wächst im Hochland Perus von seiner Mutter wohl behütet auf. Als eines Tages zwei Fremde in ihrem Dorf auftauchen, die ihre eigenen Geschichten sowie ein besonderes Buch mit sich bringen, ändert sich das Leben der beiden schlagartig. Yawar muss ein Erbe antreten, von dem er bislang nichts wusste, aber das er bereitwillig zum Schutz seiner Mutter, aber auch für die Geschichte seines ganzen Landes annimmt. GEDANKEN: „Kondorkinder – Die Suche nach den verlorenen Geschichten“ ist der erste (aber in sich runde und abgeschlosse) Band einer historisch-phantastischen Kinder-/Jugendbuchreihe, die in Peru zur Zeit der spanischen Kolonialherrschaft spielt. Diese Kolonialherrschaft bedrohte und veränderte das Leben der peruanischen Ureinwohner, der Inka, und damit auch die von Generation zu Generation überlieferten Geschichten. Hier setzt nun Sabrina Železnýs Erzählung ein, denn die Apus, die peruanischen Berggötter wollen nicht zulassen, dass die alten Geschichten verloren gehen. Deshalb stellen sie einen Herrn und Hüter für die verlorenen Geschichten unter ihren ganz persönlichen Schutz. Dass das aber dennoch keine leichte Aufgabe ist, das erzählt dieser erste Band der Reihe. Die Autorin Sabrina Železný schreibt ihre Geschichte unterhaltsam, spannend und mutig. Dabei findet sie ein – meiner Meinung nach – sehr gutes Maß zwischen Anspruch und Unterhaltung. Ihre sehr bildhafte und angenehme Sprache ist großartig, so dass die Zielgruppe ab 12 Jahren ein sehr niveauvolles Buch lesen darf und auch erwachsene Leser, so wie ich, keinesfalls unterfordert oder gelangweilt sind. Ganz im Gegenteil, wunderschöne Textpassagen lassen sich finden und ganz nebenbei habe ich einiges über das mir bisher sehr fremde Land gelernt, über seine Geschichte und das Erbe der Inka. Man spürt die Sympathie der Autorin für das Land Peru und seine Menschen, und damit macht sie Lust darauf, das Land näher kennenzulernen, sich damit zu beschäftigen oder sogar selbst einmal hin zu reisen. Die Charaktere der Geschichte sind sehr schön gezeichnet, mit Yawar und Isabel fühlte ich von Anfang bis Ende mit. Ob in Yawars Heimatdorf oder gemeinsam auf dem Dach der Buchbinderei mit Musik im Ohr ... immer ist man ihnen sehr nahe, freut sich mit ihnen, aber leidet, hofft und bangt auch. Eine besondere Freude war außerdem die Bekanntschaft mit einem ganz besonderen Alpaka, aber dazu will ich gar nicht mehr verraten, lest selbst! ;-) FAZIT: Hinter diesem schöngemachten Cover steckt ein wahrer Buchschatz, nicht nur weil die Geschichte von einem besonderen Buch handelt, sondern auch weil die Autorin Sabrina Železný eine begnadete Geschichtenerzählerin ist! REIHENINFO: - Band 1: Kondorkinder – Die Suche nach den verlorenen Geschichten - Band 2: Kondorkinder – Der Fluch des Spiegelbuchs

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  • Ein wundervolles Buch über Bücher und Geschichten

    Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten
    Meduza

    Meduza

    16. May 2013 um 22:31

    Das Spiegelbuch ist die Zuflucht der Geschichten des Hochlandes von Peru. Nach seiner Zerstörung ist es die Aufgabe des jungen Yawar, den Geschichten eine neue Heimat zu geben. Wunderschön geschrieben, spannend, gefühlvoll, zum Nachdenken anregend, humorvoll - all dies ist dieses Buch und doch noch so viel mehr. Ich habe es an einem Tag durchgelesen und bin hineingesunken wie in einen magischen Traum. Lange hat kein Roman so viele unterschiedliche intensive Gefühle in mir geweckt. Schon nach den ersten Seiten hat mich der bildhafte, besondere Erzählstil in seinen Bann gezogen. Obwohl ich das eigentlich nicht mache kam ich in Versuchung, mir die wundervollen Vergleiche zu notieren. Schnell wurde mir jedoch klar, dass ich dann gleich das ganze Buch hätte abschreiben können. Märchenhaft, farbenprächtig und mitreißend führt die Autorin durch eine faszinierende Geschichte, in der es eben darum geht: Um Geschichten, um Bücher, um Menschen und Mythen in Peru, um große Gefühle und die Bedeutung von Freiheit und Liebe. Die Figuren sind glaubhaft, haben alle ihre Eigenheiten und Macken und wirken darum so lebensnah. Was habe ich mich über eine der Figuren aufgeregt! Ich war zwischendurch so wütend und traurig, dass es mir schwer fiel, weiterzulesen, aber natürlich wollte ich wissen, wie es weitergeht. Und wie wundervoll: Wie gerufen kam dann das Alpaka Chaski und eroberte sofort mein Herz, heiterte mich auf und brachte eine ganz neue Seite in den Roman.  Ohne jemals in Peru gewesen zu sein, meinte ich oft, mich mitten im Geschehen zu befinden, konnte Peru mit allen Sinnen wahrnehmen. Nach der letzten Seite fühlte ich mich dann wie nach dem Erwachen aus einem besonders schönen Traum. Das Buch hat mir rundum so gut gefallen, dass ich mich jetzt schon sehr auf den zweiten Teil freue.

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  • Ein fantastisches Debüt und der gelungene Auftakt einer Reihe

    Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten
    Cairiel

    Cairiel

    14. May 2013 um 21:29

    "Kondorkinder: Die Suche nach den verlorenen Geschichten" ist ein Buch, das mich auf ganzer Linie überzeugen konnte. Von der ersten Seite an zieht einen die Autorin Sabrina Železný mit ihrem malerischen Schreibstil in den Bann. Man kann nicht anders, als die Figuren sofort ins Herz zu schließen - oder aber sie lösen wie ein gewisser Usphasonqo eine leidenschaftliche Abscheu in mir aus. Es hat mir großen Spaß gemacht, Yawar und Isabel und (vor allem *lach*) Chaski, das spitzzüngige Alpaka, auf ihrer Reise durch Peru zu begleiten. Aber auch all die anderen Menschen (oder anderen Wesen), die sie dabei begleiten und ihnen zur Seite stehen, werde ich durch ihre einmalige Art, die sie sofort sympathisch macht, schwerlich wieder vergessen können. Und das will ich auch gar nicht! Inhaltlich dreht sich alles um das Spiegelbuch, in dem die Verlorenen Geschichten des Andenreiches aufgezeichnet werden müssen, damit sie nicht verloren gehen und weitererzählt werden können. Doch es wurde zerstört und muss nicht nur neu angefertigt werden, sondern auch mit den Geschichten gefüllt, die teilweise sehr verschreckt und schwer anzulocken sind. Ob es am Ende gelingt, allen Geschichten wieder ein Zuhause zu geben, will ich an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel: Es lohnt sich, das herauszufinden! Wie die Verlorenen Geschichten im Spiegelbuch ihr Zuhause finden, habe ich viele schöne Stunden lang in diesem Buch zugebracht und hätte es am liebsten gar nicht mehr verlassen. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band und bin gespannt, wie es weitergehen wird!

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  • Kondorkinder

    Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten
    tedua

    tedua

    10. May 2013 um 14:35

    "Kondorkinder" ist ein wunderbares Buch über Geschichten. Mir hat es richtig gut gefallen, denn grundsätzlich liebe ich Bücher, in denen es um Bücher geht. Die Idee, die hinter "Kondorkinder" steht, ist sehr originell und auch sehr gut umgesetzt. Das Buch lässt sich flüssig und leicht lesen, die Figuren sind gut ausgearbeitet und sympathisch, und der Handlung kann man ebenfalls gut folgen. Ich hatte sehr viel Freude mit diesem Buch und warte nun gespannt auf den zweiten Teil.

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  • Eine Geschichte über Geschichten und ihre Einzigartigkeit.

    Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten
    ColourfulMind

    ColourfulMind

    09. May 2013 um 21:45

    "Vergiss niemals deine Geschichten, Yawarchay, niemals deine Lieder und deine Sprache. Sie sind Bilder deiner Seele. Sie sind, was du bist." S. 58 Inhalt: Als die junge Mutter Yanakachi eines Nachts einen verletzten Apu pflegt, hat sie noch keine Ahnung, welche Auswirkungen dies auf ihr zukünftiges Leben haben wird. Denn ihr Sohn, Yawar, wirs zum neuen Hüter des Spiegelbuches, dem Heimatort der Geschichten ernannt. Doch dann lädt Yanakachi einen schrecklichen Fluch auf sich und es liegt an Yawar, sich auf die Suche nach den verlorenen Geschichten zu machen. Meine Meinung: Kondorkinder ist mit Sicherheit eines und zwar besonders. Unglaublich kreativ erzählt die Autorin die Geschichte einer längst vergangenen Zeit gepaart mit guter alter Fantasy. Aber was wohl am meisten an der Geschichte begeistert, ist die Art, wie sie erzählt wird. Denn die Autorin hat einen wirklich wundervollen und ausgefallenen Schreibstil, dass man fast meinen könnte, dass die eigentliche Geschichte diesen eigentlich dekoriert und nicht umgekehrt. Es werden sehr viele Metaphern und unheimlich schöne Beschreibungen verwendet, die den Leser wirklich träumen lassen. Jemand der einen anspruchsvollen und außergewöhnlichen Schreibstil zu schätzen weiß, wird an dieser Geschichte wohl ebensolche Freude haben, wie ich. Die Geschichte an sich ist, wie schon erwähnt, sehr kreativ und unterhaltend, an vielen Stellen aber auch ungemein berührend und mitreißend. Meine einzigen Kritikpunkte waren, dass sie mir trotz allem nur sehr kurzweilig vorkam und ich leider zu Anfang einige Probleme hatte, mich so wirklich in die Geschichte einzufinden, da mir persönlich wichtige Erklärungen fehlten. Ich habe mich deswegen ein wenig zu sehr in die Geschichte hinein geworfen gefühlt, was sich aber nach ein paar Seiten gelegt hat und ab da konnte mich das Geschehen dann wirklich fesseln. Die Charaktere der Geschichte sind ebenfalls sehr gut ausgearbeitet und besonders. Allesamt wirken sie sympathisch. Es gibt auch eine kleine Liebesgeschichte, die aber leider etwas zu kurzweilig erschien, mich jedoch trotzdem berühren konnte. Zum Schluss konnte ich mich nicht wirklich entscheiden, welcher Zielgruppe ich "Kondorkinder" nun eigentlich zuordnen soll. Am Anfang wirkt es wie ein Kinderbuch, zum Ende hin wird die Atmosphäre aber doch ernster und dramatischer, weswegen ich eigentlich nur festellen kann, dass "Kodorkinder" wohl ein Buch für jedermann ist, der Geschichten liebt. Denn es ist schließlich eine Geschichte über Geschichten und ihre Einzigartigkeit. Fazit: Eine wirklich schöne und fesselnde Geschichte für wohl alle Altersgruppen und Fans von kreativer Fantasy.  Eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

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  • Ein Buch zum Träumen

    Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten
    unclethom

    unclethom

    03. May 2013 um 17:13

    Das Buch: „Bücher sind schön, Herr. Sie erzählen Geschichten. Sie sagen uns, wer wir sind. Sie sind gut, um nicht zu vergessen. Bücher sind unsere Seelen aus Papier. Aus Tinte. Darum ist Büchermachen gut, es ist Leben. Darum will ich Büchermachen lernen.“ So bittet Yawar um eine Lehrstelle beim Meisterbuchbinder. Er sollte der Hüter des Spiegelbuches sein, das Zuflucht der Geschichten des Hochlandes ist. Doch dann wurde das Spiegelbuch zerstört, und die Geschichten streifen nun heimatlos umher. Im Auftrag der Berggötter muss Yawar ein neues Spiegelbuch schaffen. Bald ist das Ziel zum Greifen nah, aber er hat einen mächtigen Fluch auf den Fersen. Die Autorin: Sabrina Železný, geboren 1986, ist in Berlin aufgewachsen, wo sie Kulturanthropologie mit Schwerpunkt Lateinamerika studierte. Nach zahlreichen Aufenthalten insbesondere in Peru lebt sie mittlerweile in Bonn, wo sie ihr Traumstudium Altamerikanistik aufgenommen hat. Sie schreibt hauptsächlich in den Genres Phantastik und Historik mit Ausflügen in den Jugendbuch- und Krimibereich. Ihr besonderes Interesse gilt dabei Mythologie, Geschichte und Sprachen der indigenen Kulturen Lateinamerikas, Aspekte, die in ihren Werken fast immer eine Rolle spielen. Sabrina Železný hat mehrere Kurzgeschichten veröffentlicht und belegte 2012 den 2. Platz beim Marburg Award. Im Jahr 2013 erscheint ihr Debüt »Kondorkinder – Die Suche nach den verlorenen Geschichten« im Verlag Mondwolf. Meine Rezension: Die Geschichte, angesiedelt im Peru des 18. Jahrhunderts, ist flüssig geschrieben. Durch ihre Schreibweise reisst die Autorin einen mit, man steht mitten in der Geschichte, an schaut  in die Abgründe der Anden, lernt die Figuren zu lieben oder zu hassen. Selten erlebt man ein Buch so intensiv wie dieses.  Auch mein Sohn war begeistert, Insbesondere ganz zu Beginn die Geschichte mit dem gestrandetem Condor gefiel ihm besonders gut. Was mir aufgefallen ist, es war für meinen Sohn auch ein Buch zum darüber reden. Wir finden glatte 5 Sterne sind auf jeden Fall verdient.

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  • Lesemarathon zum Welttag des Buches! (27.&28.04.)

    litschi

    litschi

    Hallo ihr Lieben! Der Welttag des Buches ist der Feiertag für alle Bücherfreunde und solche, die es werden wollen. Um die Welt mit ihrer Begeisterung für Bücher anzustecken, haben sich die Bloggerinnen Dagmar und Christina eine ganz besondere Aktion überlegt: „Blogger schenken Lesefreude!“. Sie haben etliche Blogger zusammengetrommelt, die am Welttag des Buches (23.04.) Bücher verschenken wollen. Mehr Informationen gibts im passenden Streamthema. Wir finden: eine tolle Idee! Und die perfekte Möglichkeit sich noch einmal mit Büchern zu versorgen vor unserem großen Lesemarathon, den wir am Wochende nach dem Welttag des Buches starten!  Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind was ihr so lest, haben wir uns auch ein paar Aufgaben ausgedacht, die ihr lösen könnt. Wir starten am Samstag, dem 27.04. um 09 Uhr und posten hier alle 2 Stunden eine neue Aufgabe. Reinschauen lohnt sich also :) Enden wird der Lesemarathon nach 24 Stunden, also am Sonntag, dem 28.04. um 09 Uhr.  Unter allen Teilnehmern, verlosen wir ein tolles Buchpaket! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Was werdet ihr so lesen? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt? Warum nehmt ihr teil und wart ihr bereits dabei? :) Aufgabenübersicht: 1. Aufgabe - 9 Uhr: Welches Buch liest du denn gerade und wie gefällt dir das Cover?  2. Aufgabe - 11 Uhr: Aus welchem Genre stammt das Buch, das du gerade liest? Liest du öfter Bücher aus diesem Genre? Wenn ja, was reizt dich besonders daran? Hast du vielleicht sogar besondere Empfehlungen aus diesem Genre für uns?  3. Aufgabe - 13 Uhr: Wir sind unheimlich neugierig… verrate uns doch bitte den 3. Satz auf deiner aktuellen Seite. 4. Aufgabe -15 Uhr: Hast du dich schon mal gefragt wie viele Leute eigentlich gerade das Gleiche lesen wie du? Schau gleich mal auf LovelyBooks nach und berichte uns!  5. Aufgabe - 17 Uhr:  Wo befindest du dich? An welchem Ort spielt das Buch, das du gerade liest? 6. Aufgabe - 19 Uhr:  Schreibe eine Kurzmeinung zu dem Buch, das du gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Wir sind gespannt, wie du dein aktuelles Buch findest! 7. Aufgabe - 21 Uhr: Beschreibe den Protagonisten/die Protagonistin deines Buches in drei Worten. 8. Aufgabe - 23 Uhr: Wir lieben gute Rezensionen! Belohne eine gute Rezension zu dem Buch das zu gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Das kannst du tun, indem du auf die Rezension und dann rechts auf das ♥ klickst. 9. Aufgabe - 01 Uhr: An alle Nachtleseeulen: verratet uns doch die besten Tipps und Tricks zum Wachbleiben. Wie haltet ihr euch wach, wenn euch die Augen schon zu fallen, ihr aber unbedingt weiterlesen wollt? 10. Aufgabe - 3 Uhr: Hast du eigentlich Gemeinsamkeiten mit einer Person aus dem Buch? Gibt es eine Figur mit der du dich identifizieren kannst? Welche ist das und wieso? 11. Aufgabe - 5 Uhr: Stell dir vor das Buch würde verfilmt werden. Wie müsste die Person sein, die die Hauptrolle spielt? Hast du einen konkreten Schauspieler vor Augen? Was hältst du generell von Buchverfilmungen? 12. Aufgabe - 7 Uhr: Es ist doch immer wieder toll Leser mit einem ähnlichem Buchgeschmack zu finden und sich auszutauschen. Auf LovelyBooks werden dir auf der eingeloggten Startseite in der rechten Leiste etwas weiter unten User mit ähnlichem Buchgeschmack angezeigt. Wie wäre es, wenn du einem von ihnen eine Buchempfehlung oder einfach nur einen netten Gruß an die Pinnwand postest? 13. Aufgabe - 9 Uhr: Wie viele Seiten hast du insgesamt gelesen? Wie hat dir der Lesemarathon gefallen? -- FAQs: a) Muss man wirklich 24h durchlesen?  Nein, natürlich nicht, jeder beteiligt sich in dem für ihn möglichen Rahmen. Das können auch nur 3-4 Stunden am Samstag sein, jeder liest eben wann, wie und wo er Zeit hat. Es geht hierbei um den Austausch und das Lesen zu zelebrieren. b) Braucht man einen Blog, um mitmachen zu können?  Anfangs war das so, dies wollen wir aber ändern. Darum kann man sich nun auch über LovelyBooks und Twitter beteiligen. Selbstverständlich kann man auf einem Blog in größeren Beiträgen länger berichten, Bilder von den Büchern etc. einbauen, aber wir wollen soviele Teilnehmer wie möglich erreichen bzw. zum Lesen bringen - egal auf welcher Website. c) Wie kann ich mich beteiligen?  Grundsätzlich kann jeder mitmachen, spontan einsteigen & kommentieren. Einfach mit der Kommentarfunktion hier posten und los geht's!

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  • Rezension zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný

    Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten
    Shunya

    Shunya

    26. April 2013 um 18:20

    Als Yawar's Mutter Yanakachi eines Tages bei einem Unwetter einen verletzten Kondor rettet, ahnen die beiden nicht, was noch alles auf sie zukommen wird. Der Kondor ist in Wirklichkeit Yanaphuru und sucht den neuen Yuyaq, ein Hüter der die Geschichten im Spiegelbuch verbreiten und beschützen soll. Entsetzt darüber zerreist Yanakachi das Buch und zieht sich somit den Zorn Mismis auf sich. Yanaphuru sucht mit Mutter und Kind die Berggöttin Sabancaya auf, die Yanakachi vom Fluch befreien soll, der diese befallen hat, doch es bleibt nur die Möglichkeit, dass Yawar der neue Yuyaq wird und den Fluch auf sich nimmt, um seine Mutter zu retten. Er muss lernen Bücher zu binden und ein neues Spiegelbuch herzustellen, die verlorenen Geschichten suchen und sie zum Spiegelbuch heimführen. Padre Valentín bringt den Jungen nach Arequipa zu Elisendo Goyeneche, der ihn in seine Obhut nimmt und als Lehrjungen einstellt. Schnell freundet Yawar, nun unter dem Namen Santiago, sich mit der Tochter des Hauses Isabel an. Die beiden verbindet ihre Leidenschaft für die Kunst des Buchbindens und bald noch mehr, doch der Fluch ist immer noch da und als die beiden ihre Pläne einer Hochzeit verkünden, nimmt das Unheil seinen Lauf... Der erste Band (der zweite folgt im August 2013) hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte spielt in Peru und die vielen Begriffe, die auch in einem Glossar ausführlich erläutert werden, lassen den Leser ganz in die zauberhafte Welt eintauchen. Überhaupt ist die Stimmung im Buch sehr angenehm und auch der Erzählstil konnte mich begeistern. Yawar's Kindheit in den Bergen hat mir sehr gut gefallen, auch die kleine angedeutete Romanze zwischen Yanakachi und Yanaphuru fand ich sehr niedlich. Padre Valentín ist auch ein sehr interessanter Charakter, der allerdings leider nicht lange an Yawar's Seite bleibt. Die Darstellung der Apus, der Berggötter, fand ich hervorragend umgesetzt. Isabel als Kind war mir sehr sympathisch, aber später fand ich sie dann doch recht naiv und wusste nicht so viel mit ihr anzufangen, aber es hat nicht lange gedauert und im Verlauf der Handlung hat sie sich weiterentwickelt und ist mir sympathischer geworden. Yawar als Kind mochte ich lieber, als als Jugendlichen. Überhaupt mochte ich den ersten Abschnitt des Buches am liebsten. Richtig amüsant wurde es dann nach der großen Wende in der Handlung als Isabel, als neue Yuyaq, das sarkastische und sprechende Alpaka Chaski kennen gelernt hat und welches sie auf ihrer Reise begleitet hat. Chaski ist mein heimlicher Favorit im Buch! ♥ Wie gesagt gibt es eine größere Wende im Buch, bei der ich mich etwas umstellen musste, aber letztendlich war diese Idee gar nicht mal so übel. Isabel's Reise als Yuyaq fand ich sehr interessant, vor allem die Orte die sie besucht hat, um die verlorenen Geschichten zu suchen, waren abwechslungsreich beschrieben worden. Das Ende hat mir gut gefallen, es war gut durchdacht und nun bin ich sehr gespannt, was mich im zweiten Band erwarten wird. Fantasyfans und Leser, die sich für Peru interessieren sollten auf jeden Fall zugreifen. Die Geschichte rund um Yawar, Isabel, die Berggötter und den Fluch weiß zu begeistern und führt den Leser in eine fantasievolle Welt der Kondorkinder.

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  • Kondorkinder - Der erste Band und ein gelungenes Debüt

    Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten
    Hikari

    Hikari

    22. April 2013 um 12:04

    Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten erzählt eine wunderbare Reise durch das Peru des 18. Jahrhunderts. Dabei werden die Mythen der Einheimischen des Landes hier zu einer realen Geschichte, die gut zum historischen Setting passt und die mit einer wunderbaren Sprache wiedergegeben wird, die sehr eigen, aber schön ist. Die Charaktere sind dabei gut ausgearbeitet. Die Geschichte erzählt von verschiedenen Menschen, deren Schicksale miteinander verwoben sind und über Jahre hinweg ihre Reise begleitet - um das zu schaffen, was die Götter ihnen auferlegen: Nämlich das Buch der Verlorenen Geschichte zu schaffen und weiterzugeben. Am prägnantesten ist wirklich der schöne Ausdruck und das Sprachbild der Autorin. Die Geschichte fließt wie ein wunderbarer, manchmal seichter, manchmal reißender Fluss und zieht einen mit sich in seine Welt hinein. Leseempfehlung!

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