Sabrina B. Blut Süß, süßer, die Süßesten

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Inhaltsangabe zu „Süß, süßer, die Süßesten“ von Sabrina B. Blut

Ein Buch über Diabetes mellitus Typ I, muss man das denn lesen?

Damian ist gerade einmal zweieinhalb Jahre alt, als Diabetes mellitus Typ I bei ihm ausbricht. Eine Autoimmunkrankheit, die das Leben der Familie erstmal auf den Kopf stellt.

Sabrina B. Blut ist keine Medizinerin, keine Ernährungsberaterin oder Ähnliches. Sie ist „nur“ eine liebende Mama. Auf charmante und ehrliche Art und Weise klärt sie uns ein Stück weit über das Leben mit Diabetes mellitus Typ I auf.
In kurzweiligen Episoden ermöglicht sie uns einen Einblick in ein Leben mit Typ I Diabetes. Untermalt wird ihre Erzählung durch Statements und Geschichten anderer Betroffener, die alle auf wahren Begebenheiten beruhen.

Erleben Sie eine Achterbahn der Gefühle, unterhaltend und aufklärend. Egal, ob Sie selber betroffen sind, einen Diabetiker kennen, oder bisher noch keine Berührungspunkte mit dieser Krankheit hatten, sie werden mit diesem Buch sicher auf ihre Kosten kommen.

„Jeder muss seinen Weg finden, um im Leben mit den verschiedensten Herausforderungen fertig zu werden. Unsere ist die Zecke Diabetes Mellitus Typ I.“

Absolut empfehlenswert!

— Charmed

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    Was man von hier aus sehen kann

    Daniliesing

    Es ist für uns schon eine liebgewonnene Tradition geworden und vielleicht für euch ja auch? Zum Ende des Jahres blicken wir auf unsere gelesenen Bücher zurück und jeder im LovelyBooks Team überlegt sich ein Buch, das ihn in diesem Jahr ganz besonders begeistern konnte. Die Lieblingsbücher des LB-Teams 2017 möchten wir euch hier verraten und ans Herz lesen. Es ist eine bunte Mischung verschiedener Genres und bestimmt für jeden was dabei.Auf einen von euch wartet dabei ein besonderer Gewinn!Wir verlosen ein großes Lieblingsbücher-Paket unter allen Teilnehmern dieser Verlosung. In diesem Paket wird jedes der hier genannten 17 Lieblingsbücher einmal vertreten sein.Und los geht es mit unseren Herzensbüchern des Jahres:diewortklauberin empfiehlt "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana LekyEin Okapi ist ein abwegiges Tier. Ebenso abwegig erscheint es, dass ein Traum von einem ebensolchen einen Todesfall ankündigen soll. Doch das ist nur eine der Kuriositäten, die dem Leser in diesem kleinen Dorf im Westerwald begegnen.„Was man von hier aus sehen kann“ hat mich besonders durch seine Unaufgeregtheit begeistert. Es ist eine Geschichte, die leise und schlicht daher kommt und die großen Themen bespricht, ohne sie anzusprechen: den Tod, der uns immer plötzlich trifft, obwohl er unweigerlich Teil des Lebens ist, die Liebe, auf die das Gleiche zutrifft, und den Mut trotzdem (oder eben deswegen) das Leben zu wagen.PiaDis empfiehlt "Die Blutschule" von Max RhodeDieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Es ist wirklich verstörend, spannend und gleichzeitig richtig gut. Es steht zwar Thriller drauf, aber da ist schon auch ein wenig Horror drin. Nichts für schwache Nerven ;-) Ein Buch das mich wirklich immer noch ein wenig beschäftigt. Ich habe das Buch fast am Stück gelesen, weil es mich nicht los lassen wollte ...sarah_elise empfiehlt "Rendezvous mit einem Oktopus" von Sy MontgomeryEr kann 16.000 Küsse auf einmal verteilen, Tricks lernen, Türen öffnen, miese Laune verbreiten und mit seinen Tiefseeaugen die Türen zu einer noch unbekannten Welt öffnen. Der Oktopus. Mein Buch des Jahres hat mich auf jeder Seite verzaubert und zugleich meinen Blick erweitert. Meinen Blick auf meine große Liebe, das Meer. Ein liebevolles und tiefgründiges Buch über die Seele der Ozeane für alle Tiefseetaucher, Hobbyaquanauten und jeden Literaturliebhaber.infinitejourney empfiehlt "Blade Runner" von Philip K. DickEin Klassiker, der hochaktuelle Fragen aufwirft: Was braucht ein Mensch um sich als Mensch zu fühlen, wie weit sollen Gefühle gesteuert werden, was ist künstliches Leben wert? Entworfen wird eine dystopische Zukunft, die theoretisch in erschreckend greifbarer Nähe liegt und zum Reflektieren anregt. In Verbindung mit dem filmischen Sequel mein persönliches Lesehighlight in diesem Jahr.Marina_Nordbreze empfielt "The Hate U Give" von Angie ThomasSelten hat mich beim Lesen ein Buch so wütend gemacht. Warum ist unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert noch immer so furchtbar rassistisch? Für mehr Wut auf die Missstände und mehr Kraft zur Veränderung empfehle ich ganz dringend die Lektüre von "The hate u give" von Angie Thomas, die ungeschont den Alltagsrassismus in den USA beschreibt. Vielleicht bewirkt das Buch auch hier in Deutschland ein Umdenken bei so manchem Leser. Wünschenswert wäre es. Malista empfielt "Warten auf Bojangles" von Olivier BourdeautEine Liebeserklärung an das Leben in allen seinen Facetten! Voll Liebe, Hoffnung und Mut erzählt der Autor die Geschichte eines Familienlebens, das auf Grund der Krankheit der Mutter, eigentlich alles andere als leicht sein sollte. Dennoch erscheint das Leben dieser Familie beneidenswert liebevoll und leichtfüßig und es begleitet einem beim Lesen ein herrliches Gefühl, das alles möglich sein kann.SandraKath empfiehlt "Caraval" von Stephanie GarberStephanie Garber hat mich beim Lesen komplett vergessen lassen, dass "Caraval" ihr Debüt ist. Man taucht ein in diese magische Welt und kann nicht mehr unterscheiden, was wahr und was nur eine Illusion ist, wem man vertrauen kann und wer lügt. Man folgt Scarlett in ein Spiel um Leben und Tod und sucht mit ihr gemeinsam nach den Antworten auf so viele Fragen. Und gerade, wenn man denkt, dass alle Rätsel gelöst sind, liest man die letzte Seite...markusros empfiehlt "Die Geschichte der Bienen" von Maja LundeAngestachelt und aufgerüttelt von meiner Tochter, die in der Schule das Thema Bienen und Bienensterben behandelt hat, habe ich mich im Urlaub auf den Roman gestürzt. Ein paar wenige laue Sommerabende am Campingplatz später hatte ich das Buch verschlungen. Neben viel Spannung und schöne Lesestunden hat mir das Buch auch beim aktuellen Thema „Insektensterben“ geholfen, einige aktuelle politische Diskussionen besser einordnen zu können, etwa rund um Glyphosat. Und um selber wenigstens im Kleinen was Gutes zu tun: Im eigenen Garten haben wir seit dem Herbst eine extra bienenfreundliche Wildblumenwiese gesät.kultfigur empfiehlt "1Q84" (Buch 1 & 2) von Haruki MurakamiIch habe in diesem Jahr für mich das erste Mal Hörbücher ausprobiert. Eigentlich war ich skeptisch, doch nachdem ich 1Q84 von Haruki Murakami (Buch 1 + 2) ungekürzt bei Spotify entdeckt und gehört habe, bin ich absolut fasziniert. Zur erzählerischen Qualität des Autors muss man, glaube ich, nichts sagen und die Geschichte hat, unaufgeregt gelesen von David Nathan, einen unglaublichen Sog. Noch nie waren Figuren für mich so real und zum Greifen nahe und als es zu Ende ging, war ich tieftraurig. Was für ein Glück, dass Buch 3 noch auf mich wartet :-)TanjaMaFi empfiehlt "Ein Gentleman in Moskau" von Amor TowlesEinen klügeren, warmherzigeren und optimistischeren Charakter als Graf Rostov habe ich in einem Buch selten erlebt. 1922 wird er im Hotel Metropol in Moskau unter Hausarrest gestellt und durchlebt in diesem irgendwie sehr gemächlichen Mikrokosmos die nächsten 30 turbulenten Jahre im sich rapide ändernden Russland. Quasi durch das Fenster erlebt der Leser nicht nur einzigartige Figuren aber auch eine faszinierende Reise durch die Zeit. "Ein Gentleman in Moskau" ist definitiv das Buch, das mich dieses Jahr am meisten begeistert hat.Sharyssima empfiehlt "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay KristoffEin Buch, das mich dieses Jahr vollkommen überrascht und überzeugt hat, ist "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff. Wer glaubt, ein ganz normales Science-Fiction-Buch vor sich zu haben, täuscht sich gewaltig. Die spannende Story wird nämlich mit einem bunten Mix aus Chats, Protokollen, Berichten, Funksprüchen und Bauplänen erzählt, die die Geschichte so plastisch und realistisch machen, dass man sich selbst auf den Raumschiffen im Weltall wähnt. Ein Buch, das geradezu nach einer Verfilmung schreit!NaddlDaddl empfiehlt "Im Traum kannst du nicht lügen" von Malin Persson GiolitoEndlich mal wieder ein Thriller, der mich komplett überzeugen konnte! "Im Traum kannst du nicht lügen" fängt zwar eher ruhig an, zieht einen aber immer mehr in seinen Sog. Majas Gedanken rund um den Prozess sind absolut spannend, ich war wie gebannt von der Frage, was passiert ist, wer welche Rolle gespielt hat und wer die Schuld an den Geschehnissen trägt. Eine Geschichte, die nicht nur aus schwarz und weiß besteht – schon lange hat mich kein Buch mehr so nachdenklich hinterlassen.Daniliesing empfiehlt "Before they pass away" von Jimmy NelsonSo wenige Romane, wie in diesem Jahr, habe ich wohl selten gelesen. Dafür durfte ich große Mengen an (Papp)bilderbüchern anschauen und ein paar interessante Sachbücher entdecken. Kurz vor knapp sind mir jedoch ein Buch und ein Fotograf begegnet, die mich nicht mehr losgelassen haben. Deshalb geht meine Empfehlung an den Bildband "Before they pass away" mit den atemberaubenden Fotos von Jimmy Nelson. Er hat es sich zur Aufgabe und Berufung gemacht, indigene Völker auf der ganzen Welt und in den entlegensten Winkeln der Erde zu entdecken, sie kennen zu lernen und natürlich zu fotografieren. Dieser kleine Einblick in ihren Alltag, der zugleich in starkem Kontrast zu unserer modernen, schnelllebigen Welt steht, macht dieses Buch für mich so eindrucksvoll!Cari_f empfiehlt "Nevernight - Die Prüfung" von Jay KristoffMeine persönliche Entdeckung dieses Jahres sind die Bücher von Jay Kristoff. Sowohl "Illuminae", das er zusammen mit Amie Kaufman geschrieben hat, als auch "Nevernight - Die Prüfung" haben mich absolut in ihren Bann gezogen. Letzteres lässt die Leser in eine düstere Fantasywelt eintauchen und strotzt nur so vor Ironie, Schonungslosigkeit und Ideenreichtum. Dieses Buch ist zwar nichts für Zartbesaitete, lässt aber die Herzen all jener höher schlagen, die gerne anspruchsvolle Fantasy mit wunderbar unperfekten Protagonisten lesen. Eins meiner Highlights des Jahres 2017!aba empfiehlt "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von José Eduardo AgualusaEin Buch, das mich zugleich berührt, unterhalten und auch zum Nachdenken gebracht hat, ist "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von dem angolanischen Schriftsteller José Eduardo Agualusa. In seinem Roman erzählt er die Geschichte einer Frau, die 30 Jahre lang allein und isoliert in der angolanischen Hauptstadt gelebt hat. In ihrer eigenen Wohnung! In derselben Zeit erlebt das Land große politische und wirtschaftliche Umstellungen. Die Protagonistin dieses Romans schafft es, das Schicksal vieler Menschen zu beeinflussen, und das während ihrer Isolation und ohne es überhaupt zu ahnen. Glaubhaft und höchst spannend erzählt Agualusa diese unglaubliche Geschichte, an die ich noch sehr sehr lange denken werde!Gexi empfiehlt "Götterblut" von Stella A. TackFür Fantasy mit griechischer Mythologie bin ich eigentlich immer zu haben und Stella A. Tacks Buch war ein Volltreffer. Warrior ist eine eigenwillige und etwas kratzbürstige Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt und die einen oft zum Lachen bringt. Sie nimmt uns mit auf eine Taxifahrt durch die Hölle und auf ein Golfspiel der Götter im Olymp und richtet dabei einiges an Chaos an. Für mich wurde durch dieses Buch klar, dass deutsche Fantasy viel kann! Mein Fazit: einfach göttlich.Daria87 empfiehlt "Der Junge auf dem Berg" von John BoyneDieses war mein erstes Buch des Autors und ich war vollends begeistert. Sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte konnte mich von Anfang an fesseln. Meisterhaft beschreibt John Boyne wie leicht vor allem Kinder beeinflussbar sind und wie wichtig es ist, dass sie gute Vorbilder haben. Eine absolute Leseempfehlung!Wir hoffen an dieser Stelle natürlich, dass wir vielen von euch das ein oder andere - oder gleich alle ;-) - unserer Lieblingsbücher schmackhaft machen konnten.Wenn ihr also dieses schöne Buchpaket mit unseren 17 Top-Büchern des Jahres gewinnen möchtet, klickt einfach auf "Jetzt bewerben" und verratet uns folgendes:Mal angenommen, ihr dieses Jahr nur ein einiziges Buch zu Weihnachten verschenken, das für euch ein echtes Highlight war. Für welches Buch würdet ihr euch entscheiden und wieso?Bei dieser Verlosung könnt ihr bis einschließlich 3. Januar 2018 mitmachen! Wir wünschen euch schöne Weihnachten mit euren Lieben und einen guten Start ins neue Jahr!

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  • Bewegende Story

    Süß, süßer, die Süßesten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. May 2017 um 12:44

    Der Schreibstil Stil angenehm und flüssig zu lesen

    Die Autorin zeigt uns viele einblicke in ein leben mit einem Zuckerkranken Kind die Information über die Krankheit ist auch für leihen wunderbar verständlich geschrieben

    Dieses Buch ist wirklich für jeden was. Ob er Diabetes hat oder nicht, man muss es echt gelesen haben.

    Nicht nur ein Ratgeber

  • Bewegende Geschichte

    Süß, süßer, die Süßesten

    mullemaus7584

    22. August 2016 um 07:56

    Die Autorin hat in diesem Buch die Geschichte ihres kleinen Sohnes Damian erzählt. Dabei ging es nicht nur allein darum, mit dem Diabetes klar zu kommen, ihn in den Griff zu bekommen, sondern sie mussten auch gegen diverse Vorurteile kämpfen. Sabrina B. Blut hat einen angenehmen Schreibstil. Ihre Erklärungen hinsichtlich des Diabetes etc. waren gut verständlich. Besonders gut fand ich auch die Statements anderer Betroffener am Ende fast jeden Kapitels. Geschichten aus dem wahren Leben lese ich sehr gerne, auch wenn diese meistens etwas traurig sind. Diese Geschichte jedoch zaubert einem auch zusätzlich so einige Male ein Lächeln ins Gesicht. Es war bewundernd zu lesen, wie Sabrina und ihr Mann einige Situationen gemeistert haben, in denen ich wahrscheinlich meine Nerven komplett verloren hätte. "Süß, süßer, die Süßesten" ist eine wahre Geschichte, erzählt von einer Mutter und unterstrichen mit Statements einiger Betroffener. Die Zecke Diabetes, die sich bei den zweieinhalb Jahre alten Damian eingenistet hat, bringt oft Vorurteile mit. Menschen die sich damit noch nicht befasst haben, sollten dieses Buch unbedingt lesen. Sabrina B. Blut erklärt diese Autoimmunkrankheit sehr gut. Wer jetzt an eine trockene Aufklärungsbroschüre denkt, der irrt sich.

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  • Wenn ich es nicht großartig finde, wie soll es dann Euch gefallen?

    Süß, süßer, die Süßesten

    Charmed

    19. July 2016 um 09:59

    Natürlich bin ich von meinem Buch überzeugt. Und das meine ich weder überheblich, noch arrogant gekünstelt. Hand aufs Herz, selbst, wenn ich es nicht geschrieben hätte, sondern jemand anderes, würde ich es klasse finden. Das klingt immer etwas doof, wenn man etwas zu seinem eigenem Buch schreibt und ich gestehe, ich bin kein Freund der Selbst- Bebauchpinselung...Der ein oder andere mag das Buch sofort ignorieren, da er meint, Diabetes sei kein interessantes Thema für ihn. Aber leider irrt er da. Sicher könnte ich jetzt hier einen Vortrag darüber halten, dass die Erkrankungen der verschiedenen Diabetes Typen immer weiter verbreitet wird (und ja, jeder Typ steht für eine eigene, individuelle Krankheit, es gibt keinen "schlimmen" oder "nicht so schlimmen Diabetes"), aber das ist gar nicht der Grund, der das Buch lesenswert macht. Lesenswert ist das Buch, da es eine reale Geschichte ist, voller Emotionen. Lachen, weinen, fluchen - alles liegt manchmal eng zusammen, besonders, wenn Kinder und/oder Vorurteile mit im Spiel sind. Ich verspreche Ihnen, dass Sie, sollten sie selber Diabetiker sein, oder einen Typ 1 Diabetiker kennen, sich selber und/oder ihren Bekannten im Buch wiederfinden werden. Allen nicht Betroffenen verspreche ich, dass Sie nicht umhin kommen, mitzufühlen und nach Beendigung des Buches vielleicht einen etwas anderen Blickwinkel auf die ein oder andere Situation zu haben....Alle die wissen wollen, warum beispielsweise:- der Weihnachtsmann nicht immer einen tollen Job hat- schlafende Kinder eine Gefahr für den eigenen Leib darstellen können- ein Eisbecher die Welt bedeuten kann- Vorurteile unsere Feinde sind und nicht der Diabetes Typ 1Für alle Menschen, die bereit sind einmal einen Blick über den Tellerrand zu werfen, für alle die ist dieses Buch.Selten lieben Unterhaltung, Emotionen und Aufklärung so dicht beisammen.....

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  • Sehr süß

    Süß, süßer, die Süßesten

    dieDoreen

    05. January 2016 um 21:40

    Als Krankenschwester habe ich natürlich Vorkenntnisse was die Krankheit Diabetes mellitus Typ 1 betrifft. Aus diesem Grund war es besonders interessant für mich zu lesen, wie Menschen mit dieser Krankheit im Alltag umgehen, denn bisher habe ich mir um ehrlich zu sein darüber nie Gedanken gemacht. Erschwerend kommt hier noch die Tatsache hinzu, dass es sich bei dem Erkrankten um ein Kleinkind handelt, was die Eltern noch einmal vor eine besondere Herausforderung stellt. "Süß, süßer, die Süßesten" ist keine trockene Fachlektüre, sondern ein Tatsachenbericht der eindringlich mit Vorurteilen aufräumt, Hoffnung schenkt und dem Leser einen spannenden Einblick in das Leben einer Familie mit diesem Handicap gibt. Dabei hat mich das Buch nicht nur zum Lächeln gebracht, sondern auch den Kopf schütteln lassen über so manche Dummheit anderer Menschen. Der Familie wurden viele Steine in den Weg gelegt und man erhält eine Ahnung davon wie schwer es heutzutage noch ist diese Krankheit im Alltag zu integrieren.  Mein Fazit "Süß, süßer, die Süßesten" war ein interessanter Roman, der mir noch viel beibringen konnte und einen aufschlussreichen Einblick zu einem Krankheitsbild gewährt welches auch heute noch mit vielen Vorurteilen behaftet ist. 

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  • Diabetes Mellitus Typ 1

    Süß, süßer, die Süßesten

    GabiR

    01. January 2016 um 22:26

    .... aus Erfahrung in der eigenen Familie weiß ich, dass es jeden treffen kann. Jeden Menschen, jeden Tag, jeden Alters, jeden Geschlechts, auch jedes Haustier ..... Allerdings interessierte mich sehr, wie das Leben mit einem Kleinkind abläuft das betroffen ist und teilweise hat mich doch sehr erschüttert, auf welchen Widerstand die Eltern samt Kind in der Umgebung stoßen und welcher *falschen* Erziehungs- und Essgewohnheiten sie beschuldigt werden. Und wie schnell doch die Meinung gefasst wird, dass es bei allen Betroffenen gleich ablaufen muss, was ja gar nicht sein kann, weil wir Lebewesen sind und keine Maschinen. Entweder haben diese Menschen keine Ahnung von der *Zecke* DM Typ1 oder sie stecken den Kopf in den Sand - was ja fast noch schlimmer ist, weil sie selber oder jemand in der Familie betroffen sind. Denn es könnte die Möglichkeit bestehen, dass Hilfe benötigt wird, die prinzipiell jeder leisten kann, der ein bisschen Interesse an seinen Mitmenschen hat und diese Hilfe tut nicht mal weh, kann aber Leben retten. Sabrina und Bastian haben zusammen mit Damian der Zecke DM den Kampf knallhart angesagt und - auch wenn sie ihn nicht gewinnen können - schaffen sie doch zumindest einen Waffenstillstand, damit Damian wie ein gesundes Kind aufwachsen kann und sie haben dafür meine Bewunderung, aber auch aus den Steinen, die uns in den Weg gelegt werden, können wir etwas Schönes bauen. Meiner Meinung nach hat die Zecke diese Familie noch mehr zusammengeschweißt und ich würde mich sehr freuen, sie im Frühjahr kennen zu lernen. Dieses Buch kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen, denn es ist kein *trockenes* Sachbuch, auch wenn Sabrina sich bemüht, eventuell auftretende Fragen zu klären, sondern einfach ein Miterleben eines Lebens, das sich nicht so entwickelt wie gewünscht und erwartet.

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