Sabrina Capitani Das Spiel der Gauklerin

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Inhaltsangabe zu „Das Spiel der Gauklerin“ von Sabrina Capitani

Leipzig, 1573. Auf dem Neujahrsmarkt erregt ein »Wundermann« Neugier und Abscheu der Bürger: Jacobus, zwergwüchsig und Schausteller eines Raritätenkabinetts, einer sogenannten »Wunderkammer«. Eine Bande von Gassenkindern treibt ihren Spott mit dem gutmütigen Zwerg, bis er die Geduld verliert und die Kinder bedroht. Als tags darauf zwei kleine Jungen verschwinden, beschuldigt man Jacobus und sperrt ihn in den Kerker. Allein Pauline hält zu Jacobus und stürzt sich in gefährliches Abenteuer, um die Unschuld ihre Freundes zu beweisen …

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  • Spiel der Gauklerin

    Das Spiel der Gauklerin

    HeikeM

    22. April 2013 um 12:47

    Die ersten Seiten dieses historischen Romanes haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Pauline ist keine Schönheit, sie ist nicht vornehm und nicht gebildet. Sie ist eine kratzbürstige junge Frau mit Herz und Mund am rechten Fleck und sie hat eine große Leidenschaft, von der und für die sie lebt - die Musik. So natürlich, wie einem die Protagonistin dieses Buches begegnet, so glaubhaft erscheint ihr Wunsch, mehr über die Musik zu lernen und ihr Können ständig zu verbessern. Aber der Zeit geschuldet bleiben ihr viele Türen verschlossen, denn sie ist "nur" eine Frau. Dabei befindet sich die Musik gerade im Umbruch. Emotionen erhalten einen bisher ungekannten Stellenwert in der Musik und davon kann die junge Spielfrau viel einbringen. Sehr kompetent führt Sabrina Capitani ihren Lesern das musikalische und handeltreibende Leipzig in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts vor Augen. Äußerst interessant fand ich ihre Ausführungen über die Musik. Aber auch der Marktplatz wurde in meinen Gedanken lebendig. Ich hörte die Marktfrauen feilschen, konnte den Duft förmlich riechen und den Klängen der Musikanten lauschen. Die detailreichen und sachkundigen Beschreibungen sind nicht nur ansprechend und aufschlussreich, sie fügen sich unaufdringlich in die Handlung ein und sind wunderbar zu lesen. Ein großes Lob gebührt der Autorin auch für die Zeichnung der Charaktere. Neben Pauline wurden auch die anderen Personen lebensecht in die Handlung gefügt. Besonders habe ich die liebenswert rotzigen Straßenkinder ins Herz geschlossen. Die feinfühlige Charakterisierung ihrer Figuren in Verbindung mit der real wirkenden Szenerie gab mir das Gefühl, Geschichte miterleben zu können, etwas, das ich bei historischen Romanen sehr schätze und das sich wohltuend abhebt von den Romanen, in denen Protagonistinnen in Männerrollen gedrängt und dann lediglich in eine verstaubt anmutende Kulisse eingefügt werden. Sehr gefallen hat mir das Ende des Romans, lässt es doch eine kleine Hoffnung aufleben, Pauline vielleicht noch einmal ein Stück auf ihrem Weg begleiten zu dürfen. "Das Spiel der Gauklerin" ist ein Buch für Herz und Verstand, für mich war es ein richtiges Wohlfühlbuch. Es hebt sich sehr positiv aus der Masse der historischen Romane ab und bekommt von mir eine unbedingte Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Das Spiel der Gauklerin" von Sabrina Capitani

    Das Spiel der Gauklerin

    arno

    28. November 2010 um 11:09

    Ich würd mal sagen ein typischer Capitani, es dreht sich alles um das Glück der ganz kleinen Leute. Ein Buch von ihr das in teutschen Landen spielt ist neu bei ihr, aber nicht ohne Reiz. Die Lösungen die man glaubt gefunden zu haben, erwiesen sich bei mir alle als Irrtum. Ein Buch das einen nicht von Hocker haut, aber das sein Geld Wert ist. Arno
    Ich würde 3,5 Sterne vergeben.

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