Die Magnolienfrau

von Sabrina De Stefani 
4,4 Sterne bei42 Bewertungen
Die Magnolienfrau
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Lebensgeschichte eines Freigeistes, der die ganze Welt bereist und das Glück in Indien findet.

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Spannende Lebensgeschichte, für mich bleiben leider viele Fragen offen

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Inhaltsangabe zu "Die Magnolienfrau"

Schon als kleines Kind wird Sabrina auf eine harte Probe gestellt. Jahrelang ans Gipsbett gefesselt, findet sie unter dem blühenden Magnolienbaum im Garten ihrer Großmutter Hoffnung und Trost. Die erwachsene Sabrina schließlich sucht auf abenteuerlichen Reisen ihren Weg zu innerer Freiheit. Vor allem die Exotik Indiens und die Einkehr in Ashrams faszinieren sie. In Gestalt des geheimnisvollen Shankar begegnet ihr die große Liebe. Doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer. Unschuldig landet Sabrina in einem der berüchtigtsten Gefängnisse Asiens. Wieder stößt sie an Grenzen, wieder wird sie in ihrer Freiheit beschnitten. Zudem ist sie schwanger, und ihre Gedanken kreisen einzig darum, wie sie entkommen kann. Doch der Blick auf die blühende Magnolie im Gefängnishof gibt ihr in dieser ausweglosen Situation Zuversicht. Wird ihr die Flucht gelingen?
In schillernden Farben und berührenden Szenen erzählt uns die Autorin die Geschichte ihres Lebens. Sie lässt uns auf packende Weise daran teilhaben, wie sie sich inneren und äußeren Herausforderungen immer wieder mutig stellt.
Leserstimmen:
»Das Buch ist eine großartige Ermutigung, den eigenen Sehnsüchten zu folgen.« Marilis Kurz-Lunkenbein, freie Journalistin
»Ein bewegendes Buch: fesselnd, sinnlich, inspirierend. Der Lebensweg einer Frau, die den Mut findet, frei zu leben.« Birgit Böllinger, Literaturblog Sätze & Schätze
»Was für eine Lebensgeschichte!« Ulrike Renk, Autorin von "Das Lied der Störche"
»Die dichte Atmosphäre und das einmalige Schicksal verführen zum sofortigen Weiterlesen.« Katharina Meier-Cortés, Buchhändlerin
»Was kann ein einzelner Mensch ertragen? Die Antwort heißt: alles. Wenn er nur weiß, was Liebe bedeutet. Sabrina De Stefani hat es erfahren und erzählt – und lässt ihre Leser bis zur letzten Seite nicht mehr los.« Claudia Beckers, Chefredakteurin Avanti

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783793423249
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Allegria
Erscheinungsdatum:06.04.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Kiki77vor einem Monat
    Kurzmeinung: Lebensgeschichte eines Freigeistes, der die ganze Welt bereist und das Glück in Indien findet.
    Frei sein

    „Die Magnolienfrau“ von Sabrina de Stefani beschreibt ihre eigene Lebensgeschichte. Angefangen mit der Kindheit im Gips Bett, bei der Oma, die sich liebevoll und aufopfernd um Sabrina kümmert. Wobei man hier fragt, wo ist die Mutter? Diese holt Sabrina dann in die Schweiz, wo sie im Internat die Schule beendet. Schon die Gefangenschaft im Gips Bett, als auch die Regeln im Internat engen Sabrina ein und sie benötigt Freiheit. Sie lässt alles hinter sich und zieht in die Welt. Arbeitet da wo sie gerade ist, stellt Schmuck her und verkauft auf Märkten. Trotz aller gelebten Freiheiten hat sie nach wie vor den Drang frei zu sein und überwindet den inneren Schweinehund und geht nach Indien. Mit einer sehr einfachen Lebensart und geistiger Erfüllung findet sie hier ihre große Liebe. Doch dann landet sie unschuldig im Gefängnis und möchte nur noch frei sein.
    Ein sehr schönes und abenteuerreiches Buch. Für mich sind viele Passagen in Indien nicht nachvollziehbar. Wahrscheinlich weil man ein luxuriöses Leben gewöhnt ist. Das Buch ist toll geschrieben und macht neugierig, wie das Leben von Sabrina weitergeht.

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    natalia_bvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende Lebensgeschichte, für mich bleiben leider viele Fragen offen
    Die Suche nach Identität

    "Die Magnolienfrau" von Sabrina De Stefani ist eine autobiografische Geschichte über den ungewöhnlichen und auch teils steinigen Weg einer starken Frau auf der Suche nach eigener Identität. Als Kind mit einer Wirbelsäulenkrümmung an ein Gipsbett gefesselt, ist das Mädchen viel mit ihren Gefühlen und Gedanken allein. Dies prägt wohl auch ihren weiteren Lebensweg. Als junge Frau hat sie nicht viel Glück mit der Männerwelt und das traditionelle Arbeitsleben eng sie ein. Sie begibt sich auf eine Reise in verschiedene Länder, zuletzt nach Indien, wo sie vor allem herauszufinden versucht, wer sie ist und auch vor allem was sie braucht, um glücklich zu sein. Dort trifft sie auch die große Liebe, die auch zugleich ihr geistiger Führer wird. Ein spannendes Leben, welches sich nicht jeder zu führen traut...

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    F
    ferrucciovor 3 Monaten
    Eine Frau – ein Leben – ein Schicksal

    Packend, emotional, spannend, einfühlsam sind nur einige Attribute um dieses facettenreiche Schicksal kurz zu beschreiben. Sie hat wirklich alles erlebt – Gefahr, Liebe. Leid, Verlust, Flucht, Mutterglück. Und sie ist daran gewachsen. Spiritualität spielt hierbei eine fast zentrale Rolle in ihrem Leben. Doch wie hoch war der Preis. Sabrina verzaubert und macht Mut. Wie sie lächelt! Einem unbändigem Freiheitsdrang zu folgen bedeutet Mut, Optimismus und einen festen Glauben an sich selbst.

    Autobiographisch erzählt, besticht das Buch vor allem aber durch literarische Freiheiten und Abschweifungen. Das Porträt einer sehr eigenen Frau, die ihren Weg geht, der einer Odyssee gleicht. Sie steht im Fokus. Leider bleibt aber so der Blick des Lesers auf ihre Umgebung trüb, obwohl eben auch dies stellenweise von sehr großem Interesse gewesen wäre. Das Auf und b in ihrem Leben spiegelt sich ungewollt auch im Schreibstil der Autorin wider. Ihre Erlebnisse schildert sie in wechselnder Intensität. So manche Station ihres Lebens wird regelrecht stiefmütterlich behandelt. Einzig die Magnolien ziehen sich wie ein rotes Band durch Leben und Werk.

    Freiheit muss nicht Glück bedeuten, kann aber trotzdem eine Erfüllung sein, wenn auch ohne wirkliches Happy End. Es ist, als hätte sie immer schon gewusst, dass sie kein alltägliches Leben führen wird. Interessant und lesenswert doch nicht beneidenswert; so vom Lesesessel aus betrachtet. Nicht alles wird ganz bis zum Ende erzählt. Der Leser bleibt mit einigen Fragen zurück. Wie also nicht in einigen Jahren noch einen Teil zwei.

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    Aloegirls avatar
    Aloegirlvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Das Cover ist einfach top. Der Schreibstil ist flüssig, packend und fesselnd. Die Charaktere sind wahnsinnig gut beschrieben.
    interesant






























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    orfe1975s avatar
    orfe1975vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Emotionale und spannend geschriebene Suche einer Frau nach Liebe, Geborgenheit und sich selbst
    Magnolie als Trost und Lebensbegleiter

    Cover:

    Das Titelbild zeigt eine schwarz-weiß-Aufnahme der Autorin, davor indische Blütenmuster in bunten Farben. Farblich wirkt das Cover etwas altbacken auf mich, Bild und Titel passen jedoch, wenn man die Hintergründe der Biographie kennt. Durch den lächelnden Blick zum Betrachter fühlt man sich im Laden angesprochen nimmt das Buch neugierig zur Hand. Als Hardcover mit Schutzumschlag macht das Buch einen wertigen Eindruck, ein Lesebändchen hätte diesen Eindruck perfekt abgerundet.

    Inhalt:

    Die Autorin ist in ihren ersten drei Lebensjahren ans Gipsbett gefesselt, um einen geraden Rücken zu bekommen. Während ihre Mutter in einer anderen Stadt arbeitet, kümmerst sich ihre Oma liebevoll um sie. Dennoch ist das Eingeengtseins eine Qual. Nur die Blicke auf den lila blühenden Magnolienbaum im Garten spenden ihr Trost:

    "Wie lange liege ich hier schon? Ich weiß es nicht. Was ich spüre: dass es gut ist unter diesem Baum. Ich strecke die Arme aus und versuche die lila Blüten zu berühren. Meine Hände erreichen sie nicht, aber mein Blick schafft es. Er trägt mich hinaus und hoch in die Zweige. Der Baum nimmt mir Schmerz, Angst und Zorn, er öffnet mein Herz. Der blumige, leicht würzige Duft seiner Blüten trägt mich in eine andere Welt, weit weg von allem." (s. 15)

    Das Gefühl des Eingeengtseins und die Suche nach Liebe werden sie fortan begleiten. Sie rebelliert, reist viel herum und so landet sie in Indien. Hier besucht sie Ashrams und findet schließlich die große Liebe ihres Lebens. Doch es gibt Neider, sie muss ins Gefängnis und schließlich aus dem Land fliehen.

    Mein Eindruck:

    Ich habe dieses ca. 330 Seiten starke Buch von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen und hätte noch weiter lesen können. Selbst wenn nach außen gerichtet gar nicht so viel passiert, erlebt die Autorin ein Feuerwerk an Gedanken und Gefühlen, die sie mit treffender, anschaulicher Sprache zu benennen vermag. Ein Beispiel:

    "Wie eine Schlafwandlerin reiste ich nun, ohne Ziel, ohne Gefühl für Raum und Zeit. Nur dass ich vorwärts musste, spürte ich. So als ob ich nicht Halt machen durfte, wenn ich irgendwann einmal wirklich auf den Grund meiner Seele blicken und das erkennen wollte, was dort auf Erlösung wartete. Das Herz hat eben doch die stärkste Anziehungskraft. Aber warum dauerte meine Suche so lange? Lag es daran, dass ich immer noch kein klares Ziel hatte? Immerhin wollte ich keinen Widerstand mehr leisten, sondern mich einfach vom Weg führen lassen. Ich wollte mich dem Fluss des Lebens hingeben." (S. 96)

    Die Autorin geht dabei offen und unbarmherzig ehrlich mit sich selbst um. Man erfährt alles über ihre Gedanken, oft widersprüchlichen Gefühle und Ängste. Durch ihre Reisetätigkeit erfährt man viel über andere Kulturen, vor allem aber viel über Hinduismus und die einzelnen Rituale und Gebräuche der Inder. Das Leben von Frau De Stefani gleicht einem ständigen auf und ab. Immer wenn sie das Gefühl hat, angekommen zu sein, treibt sie nach einer Weile ihre innere Unruhe weiter. Schließlich findet sie die Liebe ihres Lebens und ist bereit, alles dafür aufzugeben. Doch diese Liebe weckt Neider und diesmal wird sie durch eine Intrige von dem Menschen losgerissen, bei dem sie sich zuhause fühlte. Ab diesem Punkt wird die Geschichte noch rasanter und spannender. Ich habe fast wie bei einem Thriller mitgefiebert und konnte ihre Angst, die sie um sich selbst und ihre kleine Tochter bei der Flucht hatte, mit jeder Faser mitfühlen. Leider kam mir das Ende dann doch zu abrupt. Vor allem fehlte mir ein Nachwort über den aktuellen Zustand der Autorin wie sich ihr Leben seit der Flucht entwickelt hat. Nachdem man im Laufe der Handlung tief in ihr Leben und die Personen darin eintaucht, wird man plötzlich am Ende mit einigen offenen Fragen zurückgelassen. Das ist der einzige Kritikpunkt, den ich hier habe und weswegen ich einen Punkt abziehe. Ansonsten ist dies eine sehr emotionale und spannend geschriebene Biographie, die mich von Anfang an in ihren Bann gezogen hat.

    Fazit:

    Emotionale und spannend geschriebene Suche einer Frau nach Liebe, Geborgenheit und sich selbst

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    IlonGerMons avatar
    IlonGerMonvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt.
    Auf der Suche nach dem Leben

    Der Klappentext und auch noch die Leseprobe dieses Buches hatten mich sehr gereizt, leider konnte das vollständige Buch die anfängliche Begeisterung nicht stützen und nicht halten.

    Die erzählte Geschichte ist wohl sehr autobiographisch geprägt. Das Kind Sabrina, mit einer verkrümmten Wirbelsäule geboren, verbringt die ersten Jahre im Gipsbett. Die Großmutter, bei der sie aufwächst, fährt das Kind im Sommer unter den Magnolienbaum im Garten, dieser Baum wird für sie ein Symbol für Freiheit, wobei ich mir diesen Gedanken mit diesen Worten für ein Kind nicht wirklich vorstellen kann. Sei’s drum.
    Sabrina lebt als Jugendliche zeitweilig bei der Mutter, doch die Großmutter bleibt zeitlebens die wichtigste Bezugsperson. Später absolviert sie erfolgreich eine Ausbildung, hat einen guten Job und ist doch nicht zufrieden. Freiheit bedeutet dieses Leben für sie nicht, doch danach strebt sie.
    Sie wagt einen radikalen Neuanfang und begibt sich auf Reisen. Das Geld zum Leben verdient sie sich dabei durch die Herstellung und den Verkauf von Modeschmuck an Touristen. Zwischendurch gibt es immer wieder Abstecher in die Heimat, der Besuch bei der Großmutter ist immer ein wesentlicher Punkt dieser Stippvisiten.
    Schließlich geht Sabrina nach Indien, trifft dort einen Mann, der ihre große Liebe werden könnte, werden soll, wäre er nicht ein religiöser Lehrer und ihm aufgrund dieser Stellung die „normale“ Beziehung zu einer Frau verboten. Auch er scheint ähnliche Gefühle für Sabrina zu hegen.
    Sabrina entschließt sich, seine Schülerin zu werden und kämpft fortan jeden Tag aufs Neue mit den sich daraus ergebenden Schwierigkeiten des Alltags.
    Ganz besonders diese Jahre haben wir die Lust an diesem Buch genommen. Thematisch zwar sehr interessant und einfühlsam, aber so detailversessen und mit ständigen Wiederholungen erzählt, fand ich das Buch ab hier nur noch sehr wenig spannend und musste mich mit Unterbrechungen immer wieder zum Weiterlesen zwingen.
    Am Ende muss Sabrina Indien verlassen, landet unschuldig und schwanger in einem berüchtigten Gefängnis Asiens und bringt dort schließlich ihr Kind zur Welt. Ihr gelingt irgendwann die Flucht, Indien und den Vater ihres Kindes sieht sie nicht wieder.
    Heute lebt die Autorin in der Schweiz und hat sich dort eine neue berufliche Existenz aufgebaut.
    Insgesamt hat mich das Buch enttäuscht, da es in diesen indischen Jahren immer wieder und ausschließlich um die eigene Person der Autorin kreist. Über das religiöse Leben in dieser Phase ihres Lebens erfährt man sehr viel, fast möchte ich sagen zu viel. Dafür bleiben die anderen Menschen und Indien allgemein auf der Strecke. Schade.

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    M
    madameeapoevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Interessante Geschichte mit Höhen und Tiefen.
    Spannend

              Das Cover ist äußerst  farbenfroh und zeigt eine Frau und ist somit sehr auffällig und interessant.
    Auch die Handlung hat ihre verschlungenen Wege, beschreibt Höhen und Tiefen und unterhält den Leser  gut.
    Mir hat die Protagonistin sehr gefallen, denn sie war besonders, stark und charismatisch. Ihr Leben nahm außergewöhnliche Bahnen und interessante Wendungen und so wurde die ganze Geschichte nie langweilig.
    Ich denke, dass dieses Buch für jeden etwas ist, egal ob jung oder alt. Es hat mich unterhalten und ich war immer gespannt wie es denn  weiterging, wenn ich mal aufhörte das Buch zu lesen.
    Schlussendlich kann ich jedem dieses Buch nur empfehlen, denn es hat mich wirklich sehr überzeugt.
           

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    SteffiGluecklederers avatar
    SteffiGluecklederervor 4 Monaten
    Persönlich

    Im Buch schildert die Autorin Sabrina de Stefani ihren ganz persönlichen Lebensweg von der Kindheit an. Ihr Leben ist alles andere als langweilig. Sie bringt viele sehr persönliche Begebenheiten und Erfahrungen ein. Sei es die Kindheitsjahre, die sie an ein Gipsbett gefesselt verbringen muss, um eine Fehlbildung zu beheben und die Zeit, als sie den Mann ihrer Träume, einen indischen Guru kennen lernt. Ihr Leben gleich einer Achterbahnfahrt und auch eine Erfahrung im Gefängnis muss sie machen. Gerade diese unebene Lebensweg macht das Buch auch interessant. Ich fand es spannend, unterhaltsam und auch lehrreich, das eigene Leben betreffend. Dazu ist es mit einem sehr schönen Cover ausgestattet. Das Buch ist absolut empfehlenswert. 

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    Butis avatar
    Butivor 4 Monaten
    Was brauche ich um glücklich zu sein?

    Die Magnolienfrau von Sabrina de Stefani

    Eine beeindruckende Biografie oder „Hab Mut und du kannst alles schaffen was du Dir vornimmst“
     
    Sabrina wir in jungen Jahren hart auf die Probe gestellt. Als Kind ist sie jahrelang ans Gipsbett gefesselt, da ihre Wirbelsäule verkrümmt ist. Ihre Großmutter ist in dieser Zeit ihre größte Verbündete, sie hält sie aufrecht, und der Magnolienbaum im Garten. Diese Bäume ziehen sich wie ein roter Faden durch ihr Leben und spenden ihr oft Trotz und Hoffnung in schweren Zeiten. 
     
    Als junge Erwachsene zieht es Sabrina in die Welt hinaus, besonders Indien mit seinen Farben und Gerüchen hat es ihr angetan. Und genau dort trifft sie auf ihre große Liebe, Shankar. Man könnte meinen diese Frau hat genug im Leben durchgemacht, es kommt jedoch noch schlimmer, als sie unschuldig ins Gefängnis muss, dazu noch schwanger. Rettung ist nicht in Sicht und so bleibt ihr lediglich der Magnolienbaum im Hof, der ihr wieder Mals Hoffnung gibt, das Ganze zu überstehen. 

    Ich bin überwältigt von dem Buch, konnte kaum aus der Hand legen.

    Die Geschichte ist bildlich erzählt, man taucht ein in die Farben und glaubt die Gewürze Indiens riechen zu können. Sabrina ist eine bemerkenswerte junge Frau, gefühlvoll, mutig und faszinierend. Ich bin mir nicht sicher, ob ich so mutig wäre, alles hinter mir zu lassen und durch fremde Länder, auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, zu reisen. Sie nimmt uns jedoch mit auf die Reise.

    Das Buch empfehle ich sehr gerne, es regt zum nach denken an und was es heißt zu sich selbst zu finden und innere Freiheit zu erlangen.

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    Ekcnews avatar
    Ekcnewvor 4 Monaten
    Eine wahre Geschichte übers Freisein und die große Liebe

    Der Untertitel, den ich auch als Titel für meine Rezension gewählt habe, finde ich absolut passend. Dieses Buch ist im Genre 'Sachbuch' erschienen, das hatte mich zunächst vom Lesen zurückgehalten. Dieses ist ein sehr gelungenes Buch, in dem Sabrina de Stefani aus ihrem Leben berichtet - sie hat einiges erleben müssen. Der Schreibstil ist leicht und verständlich, ich konnte gut in Sabrinas Geschichte eintauchen. 

    Sabrina wuchs bei ihrer Großmutter auf, sie wurde mit einer verkrümmten Wirbelsäule geboren und musste die ersten drei Lebensjahre im Gipsbett verbringen. Im Frühjahr und Sommer wurde sie von ihrer Großmutter im Kinderwagen unter einen Magnolienbaum gestellt. Seit je her spürt sie die Kraft, die ihr ein Magnolienbaum gibt. Sabrina ist auf der Suche nach einem erfüllten Leben. Diese Erfüllung scheint sie in Indien zu finden, doch dann kommt alles anders. 

    Sehr beeindruckend finde ich, wie die Autorin es geschafft hat, eine beginnende Unzufriedenheit zu hinterfragen und dann auch die Bereitschaft, Änderungen in Angriff zu nehmen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Allegria_Verlags avatar
    Liebe Leserinnen und Leser,
    auf Euch wartet d ie unglaubliche Geschichte einer Reise zu sich selbst,  spannend, intensiv und berührend geschrieben,  für alle, die auf der Suche nach Inspiration und guter Unterhaltung sind. 
    Inhaltsangabe:
    Schon als kleines Kind wird Sabrina auf eine harte Probe gestellt. Jahrelang ans Gipsbett gefesselt, findet sie unter dem blühenden Magnolienbaum im Garten ihrer Großmutter Hoffnung und Trost. Die erwachsene Sabrina schließlich sucht auf abenteuerlichen Reisen ihren Weg zu innerer Freiheit. Vor allem die Exotik Indiens und die Einkehr in Ashrams faszinieren sie. In Gestalt des geheimnisvollen Shankar begegnet ihr die große Liebe. Doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer. Unschuldig landet Sabrina in einem der berüchtigtsten Gefängnisse Asiens. Wieder stößt sie an Grenzen, wieder wird sie in ihrer Freiheit beschnitten. Zudem ist sie schwanger, und ihre Gedanken kreisen einzig darum, wie sie entkommen kann. Doch der Blick auf die blühende Magnolie im Gefängnishof gibt ihr in dieser ausweglosen Situation Zuversicht. Wird ihr die Flucht gelingen? In schillernden Farben und berührenden Szenen erzählt uns die Autorin die Geschichte ihres Lebens. Sie lässt uns auf packende Weise daran teilhaben, wie sie sich inneren und äußeren Herausforderungen immer wieder mutig stellt. Entstanden ist ein großartiges Memoir, das einem Roman gleicht und einfach ganz großes Kino ist.

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