Sabrina Janesch Die goldene Stadt

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Inhaltsangabe zu „Die goldene Stadt“ von Sabrina Janesch

«Makellos geschrieben, fesselnde Figuren, Reichtum, wohin man sieht – plastisch, farbig und unvergesslich.» Sten Nadolny über «Die goldene Stadt» «Sabrina Janesch hat einen großen Abenteuerroman geschrieben, phantastisch anmutend und doch historisch wahr – eine Hommage an die Grenzenlosigkeit der menschlichen Neugier.» Alberto Manguel über «Die goldene Stadt» Peru, 1887. Das ganze Land redet nur von einem Mann – und seiner großen Entdeckung: Augusto Berns will die verlorene Stadt der Inka gefunden haben. Das Medienecho reicht von Lima bis London und New York. Doch wer ist der Mann, der vielleicht El Dorado entdeckt hat? Alles beginnt mit einem Jungen, der am Rhein Gold wäscht und sich in erträumten Welten verliert, der später in Berlin den glühend verehrten Alexander von Humboldt befragt, um bald darauf einen Entschluss zu fassen: Er, Berns, will die goldene Stadt finden. Berns wagt die Überfahrt nach Peru, wo er eher zufällig zum Helden im Spanisch-Südamerikanischen Krieg wird, dann als Ingenieur der Eisenbahn Mittel für seine Expedition sammelt. Mit dem Amerikaner Harry Singer besteigt er die Höhen der Anden und schlägt sich durch tiefsten Dschungel – um schließlich an einen Ort zu gelangen, der phantastischer ist als alles, was er sich je vorgestellt hat. Erst seit kurzem weiß man, dass das sagenumwobene Machu Picchu in Peru von einem Deutschen entdeckt wurde. Sabrina Janesch hat sich auf die Spuren des vergessenen Entdeckers begeben und erzählt seine aufregende Geschichte. Ein Roman von großer literarischer Kraft, der uns in eine exotische Welt eintauchen lässt – und zeigt, was es bedeutet, für einen Traum zu leben.

Indiana Jones oder Welt der Wunder? Auf jeden Fall ein außergewöhnliches Buch!

— Lieblingsleseplatz
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Die Lebensgeschichte von Augusto Berns, gut recherchiert, teilweise sehr interesant aber auch sehr viele Längen und schwer zu lesen.

— makama
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  • Indiana Jones oder Welt der Wunder? Auf jeden Fall ein außergewöhnliches Buch!

    Die goldene Stadt
    Lieblingsleseplatz

    Lieblingsleseplatz

    18. August 2017 um 17:19

    Als ich aus Paris zurück kam fand ich ein liebevoll zusammengestelltes Paket von Lovelybooks und dem Rowohlt Verlag vor. Ich habe mich gefreut wie ein Kind an Weihnachten! Ich liebe die Geschichte der Inkas und die Legenden um Machu Picchu ...und ich liebe Indiana Jones! Ich dachte ich bekomme hier einen toll recherchierten Abenteuerroman und einen Helden wie meinen Indie... ob dem so war? Zu Beginn des Buches erzählt die Autorin des Buches zunächst wie sie darauf gekommen ist die Geschichte des Rudolf August Berns - der sich später Augusto R. Berns nannte - zu erzählen. Sie nahm dazu lange Jahre akribischer Recherche und sogar eine Reise nach Peru entlang Berns Spuren auf sich. Dafür hat sie zu Recht 2017 den Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis verliehen bekommen. Aus der Jury-Begründung: «Sabrina Janesch verfügt über ein originäres und vitales Erzähltalent. Sie hat dieses Talent in unterschiedlichen Genres und Themenbereichen unter Beweis gestellt. Dabei orientiert sie sich nicht an literarischen Trends, sondern geht ihren eigenen Weg … Sabrina Janesch ist eine engagierte und weltoffene Autorin, deren magischer Realismus Tradition und Moderne miteinander verbindet.» Am Anfang der Geschichte lernen wir den Tagträumer Rudolph kennen. Der Schreibstil, der einerseits hochintelligent und sehr distanziert wirkt macht es mir schwer, den Einstieg zu finden. Die Tagträume des Jungen erscheren es mir zudem der Geschichte flüssig zu folgen, da ich schwer zwischen Realität und Fiktion unterscheiden kann.  Erst auf den letzten Seiten des zweiten Kapitels wurde ich richtig warm mit der Geschichte - das Zusammentreffen mit Alexander von Humboldt hat mich gefesselt. Rudolf muss viele Schicksalsschläge und Herausforderungen meistern - doch nie lässt er sein großes Ziel aus den Augen einst die goldene Stadt zu entdecken! Durch den distanzierten Schhreibstil fällt es mir weiterhin schwer die nötige Nähe zu Rudolph aufzubauen - dennoch finde ich ihn fazinierend und manche Sätze des Buches möchte ich mir am Liebsten an die Wand schreiben... "Wieder einmal kam Rudolph die Welt vor wie ein unordentlicher, gedankenloser Entwurf." Ich schwanke immer hin und her mit meiner Meinung - ist es ein Abenteuerroman (die ich liebe) oder ein Historienroman (die ich nicht so mag) ... eine Mischung ist es irgendwie nie. Mal bin ich gefesselt und mal gelangweilt. Aber richtig nahe wird mir Rudolph auch als Augusto nicht ;-) Aus der Hand legen mag ich das Buch trotzdem nicht, immer wieder bin ich doch zu gespannt wie es weiter geht... Das Leben von Berns ist ohne Zweifel faszinierend. Und es hat sich in jedem Falle gelohnt bis zum Ende durchzuhalten. OK - Ich hatte deutlich mehr "Indiana Jones und das Königreich des Kristalschädels " erwartet und weniger Welt der Wunder Dokuchannel ... aber die Fakten und Schauplätze für dieses Buch sind so fantastisch und akribisch recherchiert -  Mann, am liebsten würde ich Sandra Janesch sagen "Once more with feeling!" Als ich Indiana Jones beim Lesen aus meinem Kopf verbannt hatte konnte ich mich besser auf die Geschichte und den Erzählstil einlassen. Es ist ungewöhnlich geschrieben - und das meine ich völlig wertfrei. Zu abenteuerlich für ein Sachuch und zu sachlich für ein Abenteuerbuch. Außergewöhnlich eben - aber immer intelligent mit einer Spur englischem Humor. Ich mochte "Die goldene Stadt" sehr gern als ich mich eingefunden hatte. Daher vergebe ich 4 von 5 LieblingsLesesessel für Die goldene Stadt.

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  • Machu Picchu

    Die goldene Stadt
    makama

    makama

    18. August 2017 um 16:19

    Das Buch erzählt die Lebensgeschichte von Rudolph August Berns, der 1842 in Uerdingen am Rhein geboren wurde.Schon  als KInd war sehr neugierig und fremde Welten, gerade Peru und die verlorene Inkastadt haben ihn sehr interessiert.Der Junge und seine Familie müss eneinige Schicksalschläge erleben, nicht alles läuft rund. Trotzdem schafft er es gerade volljähirg geworden, Deutschland zu verlassen und in die große weite Welt zu gehen. Sein Ziel ist,  wie sollte es anderes sein Peru.....Er verdingt sich eim Militär, arbeitet als Ingenieur bei der Eisenbahn und nennt sich nun Augusto Berns.....Doch eins verliert er nie aus den Augen ---- sein großes Ziel die versunkene Inkastadt !MACHU PICCHU, und damit viel Gold, sein El Dorado zu finden.Zusammen mit dem MIneralogen Singers machtersich auf die jahrelange Suche.....Um 1876 entdeckt er die sagenumworbene Stadt und gilt mitlerweile auch als erster Entdecker der alten Stadt.....Aber findet er auch GOLD????Seine Reise führt ihn auch in die USA und er arbeitet beim Bau des Panamakanals mit.....ABer er kann Peru nicht vergessen -  das Land ist mitlerweile seine Heimat geworden........Augusto kehrt viele Jahre später zurück........!911 entdeckte dann der Amerikaner Hiram Bingham ebenfalls die alte Stadt. Lange galt er als der erste  Entdecker....FAZIT:Die Lebensgeschichte von Augusto Berns klingt sehr spannend, leider ist es das Buch nicht, es hat sehr sehr viele Längen und manches ist viel zuausführlich und für mich untinteressant gewesen, andere Szenen waren durchaus spannend z.B. die Szenen im Dschungel ..... Davon hätte es einiges mehr geben können.Zudem lies sich das Buch schwer lesen und Augusto ist mir nicht wirklich ans Herz gewachsen....Deshalb nur 3 Sterne ..,.

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  • Intensiv, detailreich, etwas schwer von Stil her zu lesen

    Die goldene Stadt
    Buchraettin

    Buchraettin

    18. August 2017 um 08:21

    Es ist die Zeit des 19. Jahrhunderts. Ein Zeitalter der Entdeckungen. 1842 wird Rudolph Augustus Berns in Preußen geboren. In dieser Geschichte erzählt die Autorin seinen Lebensweg, der ihn nach Südamerika führte und dessen Leidenschaft den Inkas gilt. Er wird zum Entdecker. Ist er der wahre Entdecker von El Dorado, Maccu Piccu?Da ich ein Leseexemplar gelesen habe, weiß ich nicht genau, ob die Seiten auch in der Verkaufsausgabe enthalten sind. Aber ich finde das sehr gelungen. Hier wurde zu Beginn die Geschichte kurz erklärt und auch anhand alter Fotos dargestellt, wie sich die Entdeckung damals abgespielt hat. Die Autorin berichtet auch über ihre vielfältige Recherchearbeit, das fand ich wirklich sehr gelungen, diese Details lesen zu können. Es folgt eine Karte, die als Beweis dient, dass er die Stadt entdeckt hat. Daran an schließt sich eine Übersicht der zeitlichen Abläufe. Das war wirklich toll und sehr informativ.Anfangs kam mir der Stil der Geschichte eher kühl und distanziert vor. Ich muss aber sagen, je länger ich gelesen habe, umso tiefer ich in das Leben der Figur eingetaucht bin, umso mehr bekam ich das Empfinden wirklich im 19. Jahrhundert angekommen zu sein. Einfach durch die Sprache, die für kühl wirkende Erzählweise, die aber auch durch kleine Humorszenen durchsetzt wird. Besonders gefallen hat mir, das auch der Naturforscher Humboldt einen Gastauftritt im Buch erhält.Aber es gab für mich auch einige Längen, Abschnitte, die für mich nicht wirklich den Lauf der Geschichte fördern sondern sehr ausführlich berichten, aber mich einfach im Lesefluss störten.Es wurde allerdings im Laufe der Geschichte deutlich, dass die Szenen auch ein Bedeutung in der Geschichte erhalten. Mir fehlte hier aber ein wenig das Gefühl in das Buch und seine Geschichte eintauchen zu können. Mir blieb die Figur leider auf Distanz und mir fehlte einfach das flüssige Lesen der Geschichte. Ich fand es etwas anstrengend zu lesen auch wegen der vielen Details. Was ich ungewöhnlich fand beim Lesen, dass sie die Erzählung manchmal ins Präsens sprang. Das hat mir eigentlich gefallen, weil es das Lesen intensiver gestaltet.Gut gefallen haben mir die Beschreibungen im Dschungel. Die Szenen, wo er über die Inkas und ihre Mythen erzählt, das war wieder sehr spannend und interessant und inspiriert mich als Leser mich genauer mit den Inkas und deren Geschichte, aber auch dem Land in Südamerika zu beschäftigen. Das Buch braucht schon Aufmerksamkeit beim Lesen. Es war für mich kein reiner Abenteuerbericht, es war schon anspruchsvoller zu lesen. Mir war es aber manchmal zu detailreich und es wurde mir Szenen auch zu lang erzählt, da konnte mich die Geschichte nicht so fesseln. Es macht den Leser neugierig auf die Zeit und die Entdeckungen. Vom Stil her für mich etwas schwer zu lesen.3 Sterne

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  • Leserunde zu "Die goldene Stadt" von Sabrina Janesch

    Die goldene Stadt
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    "El Dorado wurde von Leuten wie mir erbaut. Deshalb werden Leute wie ich es finden." Abenteuer und die Lust, Neues zu entdecken – dieser Antrieb steckt in jedem von uns. Doch nur die wenigsten wagen den mutigen Schritt ins Ungewisse. Augusto Berns ist einer dieser Menschen. Sein Traum: Die goldene Stadt El Dorado. Tief im Dschungel Perus verborgen soll sie liegen. Wird es Berns wirklich gelingen, einen Weg in die versunkene Stadt der Inkas zu finden? In Sabrina Janeschs neuesten Roman "Die goldene Stadt" begleiten wir Augusto Berns bei seinem waghalsigen Plan, dessen Ende ungewiss ist ...Mach dich bereit für eine Expedition in eine exotische Welt und gewinne mit etwas Glück eine von 25 Schatzkisten inklusive einem Exemplar von "Die goldene Stadt" für unsere anschließende Leserunde.Was sich hinter den Schatzkisten verbirgt, erfahrt ihr auf unserer Aktionsseite!Über das Buch     Peru, 1887. Das ganze Land redet nur von einem Mann – und seiner großen Entdeckung: Augusto Berns will die verlorene Stadt der Inka gefunden haben. Das Medienecho reicht von Lima bis London und New York. Doch wer ist der Mann, der vielleicht El Dorado entdeckt hat? Alles beginnt mit einem Jungen, der am Rhein Gold wäscht und sich in erträumten Welten verliert, der später in Berlin den glühend verehrten Alexander von Humboldt befragt, um bald darauf einen Entschluss zu fassen: Er, Berns, will die goldene Stadt finden.>> Mehr Infos zum Buch und einen Ausschnitt aus dem Buch findet ihr hierÜber Sabrina Janesch        Sabrina Janesch wurde 1985 in Gifthorn geboren. Sie studierte Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim und Polonistik an der Jagiellonen-Universität in Krakau und schloss mit einem Diplom ab. Ihre deutsch-polnische Abstammung beeinflusst ihre Werke, die seitdem erschienen. Noch bevor ihr erstes Buch "Katzenberge" 2010 erschien, wurde sie durch ein Stipendium erste Stadtschreiberin in Danzig. Sie war Nominierte des Ingeborg-Bachmann-Preis und erhielt für "Katzenberge" den Mara-Cassens-Preis 2010. Gemeinsam mit Rowohlt vergeben wir in unserer Leserunde 25 Schatzkisten inklusive einem Exemplar von "Die goldene Stadt" für unsere Leserunde.Was du tun musst, um dabei zu sein?Bewirb dich bis einschließlich 06.08. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantworte folgende Frage:Welcher Gegenstand dürfte in euer Ausrüstung bei einer Expedition im peruanischen Dschungel auf keinen Fall fehlen?Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und drücke euch ganz fest die Daumen!Auf eine spannungsreiche Expedition!Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden. 

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