Sabrina Janesch Die goldene Stadt

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Inhaltsangabe zu „Die goldene Stadt“ von Sabrina Janesch

'Makellos geschrieben, fesselnde Figuren, Reichtum, wohin man sieht – plastisch, farbig und unvergesslich.' Sten Nadolny über 'Die goldene Stadt'

'Sabrina Janesch hat einen großen Abenteuerroman geschrieben, phantastisch anmutend und doch historisch wahr – eine Hommage an die Grenzenlosigkeit der menschlichen Neugier.' Alberto Manguel über 'Die goldene Stadt'

Peru, 1887. Das ganze Land redet nur von einem Mann – und seiner großen Entdeckung: Augusto Berns will die verlorene Stadt der Inka gefunden haben. Das Medienecho reicht von Lima bis London und New York. Doch wer ist der Mann, der vielleicht El Dorado entdeckt hat? Alles beginnt mit einem Jungen, der am Rhein Gold wäscht und sich in erträumten Welten verliert, der später in Berlin den glühend verehrten Alexander von Humboldt befragt, um bald darauf einen Entschluss zu fassen: Er, Berns, will die goldene Stadt finden. Berns wagt die Überfahrt nach Peru, wo er eher zufällig zum Helden im Spanisch-Südamerikanischen Krieg wird, dann als Ingenieur der Eisenbahn Mittel für seine Expedition sammelt. Mit dem Amerikaner Harry Singer besteigt er die Höhen der Anden und schlägt sich durch tiefsten Dschungel – um schließlich an einen Ort zu gelangen, der phantastischer ist als alles, was er sich je vorgestellt hat.
Erst seit kurzem weiß man, dass das sagenumwobene Machu Picchu in Peru von einem Deutschen entdeckt wurde. Sabrina Janesch hat sich auf die Spuren des vergessenen Entdeckers begeben und erzählt seine aufregende Geschichte. Ein Roman von großer literarischer Kraft, der uns in eine exotische Welt eintauchen lässt – und zeigt, was es bedeutet, für einen Traum zu leben.

interessant, aber zwischenzeitlich doch sehr langatmig und zäh.

— isa_belle

Keineswegs makellos. Weitschweifig. Verliert sich in irrelevanten Details, dazu kleine Logikfehler, manchmal direkt schwülstig.

— wandablue

Ein makelloser und sehr bunter historischer Roman über den Entdecker Rudolph August Berns, der Machu Picchu entdeckte.

— hundertwasser

Zu langatmig. Leider gar nicht mein Fall.

— Grossstadtheldin

Sehr lehrreich und interessant

— derbuecherwald-blog

Leider nicht mein Buch

— marathongirl

Eine tolle und spannende Romanidee von der ich mir leider deutlich mehr erhofft habe.

— Buecherzauber123

Großartig recherchiert, leider aber nicht so spannend wie erwartet. Eher ein Historienroman als ein Abenteuerroman.

— banshee

als historischer Roman „keine leichte Kost“, erinnert der Roman doch eher an ein Reisbericht bzw. eine Biografie

— Engel1974

die Geschichte eines Abenteurers, dem man die Mühen beim Lesen anmerkt

— julemausi89

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  • El Dorado

    Die goldene Stadt

    Sonja_Sirsch

    22. March 2018 um 11:00

    AThis is a fiction about the exciting decades of expeditions and treasure hunts and the ultimate search of the El Dorado. We follow little boy Rudolph Berns during his school years in Berlin and his growing interest in treasure hunt and mysterious El Dorado and finish off with him at the age of 60. His life journey and if he finds El Dorado is to be discovered in this book. I had a little rugged start with the writing style at the beginning but after 40 pages or so I got into the flow and the story was quite good and interesting, though I wasn't completely hooked and the direction went differently than I expected. So overall a good read and I will definitely check out her other novels.

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  • El Dorado

    Die goldene Stadt

    Giselle74

    16. March 2018 um 18:47

    El Dorado, sagenumwobene Stadt der Inkas, strotzend vor Gold und gut versteckt vor Eindringlingen, irgendwo in Peru gelegen, El Dorado, das schon so viele Glückssucher inspirierte, doch nie sein Geheimnis preisgab, dieses El Dorado fasziniert auch den Jungen Rudolph August Berns, der mit seinen Eltern in Uerdingen am Rhein lebt. Ein verträumter Junge, der sich stundenlang damit beschäftigen kann, sich abenteuerliche Geschichten auszudenken, der zusammen mit seinem Vater Gold wäscht im Rhein. Kinder werden erwachsen und geben meistens ihre Träume und Phantasien irgendwann auf. Nicht so Berns. Sein ganzes Leben richtet er darauf aus, die verschollene Inka-Stadt zu entdecken, scheut weder harte Arbeit, noch die Trennung von seiner Familie - und reist tatsächlich nach Peru. Sabrina Janesch, die mich zuletzt mit ihrem Roadmovie "Tango für einen Hund" sehr begeistern konnte, hat sich der Geschichte des fast unbekannten Entdeckers Augusto Berns angenommen. Herausgekommen ist eine literarische Biographie und ein Abenteuerroman im Stile Karl Mays, nur lebensechter. Berns ist eine Art moderner Don Quixote, ein Glaubender, den noch so viele Hindernisse nicht davon abhalten können seinen Traum zu leben und seinen Weg zu gehen. Er zieht ins Hochland von Peru und findet dort Machu Picchu und zwar 1867, 44 Jahre bevor Hiram Bingham diese Entdeckung für sich reklamiert. Doch damit scheint Berns' Glückssträhne erschöpft, eine weitere Ausforschung mißlingt, sein Name gerät in Vergessenheit. Sabrina Janesch erweckt ihn wieder zum Leben, diesen Ritter von scheinbar gar nicht so trauriger Gestalt und zeigt dabei nicht nur seine träumerische Seite, sondern auch, was eigentlich sein Antrieb ist: Gold. Berns geht es gar nicht wirklich in erster Linie darum, die Überreste einer verlorenen Stadt zu finden, sondern er sucht, was viele vor ihm auch nicht gefunden haben, den verlorenen Schatz der Inkas, El Dorado, die goldene Stadt. Die aber zu seinem Leidwesen kein Gold enthält, zumindest nicht sichtbar. Dass er dem Leser dennoch sympathisch bleibt, dass sein Handeln in weiten Teilen nachvollziehbar ist, verdanken wir, oder vielmehr er, Sabrina Janeschs einfühlsamen Schreiben. Sie behält aber trotzdem dabei auch hier ihren eher lässigen, pathosfreien Stil, der das Lesen so mühelos macht und trotzdem nicht an Tiefe verliert. Das Buch hat durchaus einige wenige Längen, besonders im hinteren Teil. Das ist dem biographischen Stil des Romans geschuldet; ein Leben ist meistens in den Aufbruchsjahren spannender, weil jugendliche Frische und Lebensmut auch den Leser mitreißen, weil in weniger Zeit mehr passiert. Gleichwohl ist der Roman nie trocken oder gar langweilig. Nein, ich glaube, Augusto Berns wurde hier ein wunderbares Denkmal gesetzt, das seinem Sinn für Abenteuer und gute Romane bestimmt voll entspräche. Auch die Aufmachung des Romans ist überaus gelungen. Der Schutzumschlag zeigt eine alte Landkarte, der Titel findet sich in einer Art goldenem Medaillon. Die Stimmung des Romans wurde damit schon wunderbar eingefangen. Ein goldenes Lesebändchen setzt den Tüpfel auf das i. Ein Schatz für das Buchregal.

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  • Die goldene Stadt

    Die goldene Stadt

    Blaustern

    Augusto Berns ist in Deutschland geboren und schon als Kind eher ungewöhnlich. Während die anderen Kinder auf der Straße spielen, sich balgen, träumt er lieber vor sich hin. Dabei ist er überintelligent, wie man bald nach dem Umzug nach Berlin auf der Schule feststellt. Schon früh widmet er sich dem Thema Inka und der verlorenen Stadt. El Dorado. Er will sie finden, was zu seinem Lebensziel wird. Er begibt sich auf die lange Überfahrt nach Peru, kommt über Umwege, der Teilnahme am spanisch-südamerikanischen Krieg sowie als Ingenieur bei der Eisenbahn, dann doch noch in den Dschungel und hat mit dem Amerikaner Harry Singer zum Glück einen erstklassigen Begleiter gefunden, ohne den er niemals so weit hätte vordringen können und der ihm ein richtig guter Freund wird.„Die goldene Stadt“ ist eine Art Biographie von Augusto R. Berns, der als allererster die verschollene Inkastadt entdeckt haben soll, in Form eines historischen Abenteuerromans. Jede Menge Fakten hat die Autorin hier sehr gut recherchiert und alle mit einfließen lassen. Die Geschichte beginnt mit Augustos frühester Kindheit ganz detailliert, sodass man eine Menge über ihn als Mensch erfährt. Er besitzt viel Phantasie und Begeisterung für seine Sache, und er hat den Mut und die Hartnäckigkeit, mit der er sein Ziel verfolgt, auch wenn es immer wieder Zwischenwege gibt, die ihn schließlich dorthin führen. Selbst in den ausweglosesten Situationen verliert er es nie aus ganz aus dem Auge. Allerdings muss man hier so bis zur Hälfte des Buches warten bis es wirklich auf den Punkt kommt. Der eigentliche Weg in den Dschungel zur verlorenen Stadt, und zwischenzeitlich hat man mit einigen weitreichenden Ausschweifungen zu tun, die mich das Buch immer wieder mal zur Seite legen ließen, da einfach so die Spannung fehlte. Das Ende dann war jedoch wieder wirklich eine Überraschung mit der man so nicht rechnet.

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    • 2
  • Ein grandioses Lesehighlight

    Die goldene Stadt

    Buecherberge

    07. January 2018 um 23:36

    Ein grandioses Lesehighlight „Die goldene Stadt“ von Sabrina Janesch erzählt die Geschichte des deutschen Pioniers August Berns, der als erster Entdecker der sagenumwobenen Inkastadt Machu Picchu gilt. Seit seiner Kindheit in der deutschen Provinz und einigen Jahren in Berlin verfolgt dieser den Traum, in Peru auf Entdeckungsreise zu gehen. Nach einer abenteuerlichen Überfahrt nach Südamerika folgen zunächst Jahre als Soldat in der Armee sowie als Ingenieur im peruanischen Eisenbahnbau. Nachdem er genügend Mittel zusammen hat, startet er seine abenteuerliche Expedition in die Anden… Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. August Berns ist für mich einer der beeindruckendsten Protagonisten, die ich je in einem Roman kennenlernen konnte. Seine phantasiereichen Tagträume und die Hartnäckigkeit, mit der er ein Leben lang an seiner Vision festgehalten hat, fand ich absolut faszinierend. Sabrina Janesch erzählt alle Lebensstationen (Kindheit in der Provinz, harte Arbeit in der Schmiede, Kriegsschlachten in Peru, langjährige Expeditionen im Dschungel…) so detailreich, dass ich stets ein ganz präzises Bild vor meinem inneren Auge hatte. Neben August Berns sind auch die weiteren Protagonisten hervorragend herausgearbeitet. Dabei fand ich insbesondere die enge, lebenslange Verbundenheit Berns´ zu seinem Expeditionspartner Harry Singer sehr bewegend. Aufgrund seiner Thematik erinnert „Die goldene Stadt“ natürlich an „Die Vermessung der Welt“, hat mir aber sogar noch besser gefallen. Historisch gesehen war Berns sicherlich ein Hochstapler und Betrüger, für mich bleibt er ein absolut sympathisches Schlitzohr. Fazit: „Die goldene Stadt“ ist ein mit Liebe zum Detail recherchierter und grandios erzählter Abenteuerroman. Mit Augusto Berns erlebt man einen starken, charismatischen, facettenreichen Protagonisten, der noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Das Buch macht Mut an seinen eigenen Träumen festzuhalten. Unbedingt lesen!!!

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  • Die Goldene Stadt

    Die goldene Stadt

    Susibelle

    14. December 2017 um 11:11

    Die goldene Stadt: Höre niemals auf an deine Träume zu glauben!Die Geschichte eines Mannes der dem Ruf des Abenteuer folgt um eines Tages als gestärkter Mensch seinen Platz im Leben zu finden.Allein schon die illustrierte Leseprobe ist außergewöhnlich schön, wie auf Pergament gestaltet, in Form einer handgezeichneten historischen Landkarte, oder gar einer Schatzkarte. In dieses Buch tauche ich sofort ein und habe das Gefühl ich bin mittendrin in der Geschichte, beginne eine regelrechte Abenteuerreise. Auch die Aufmachung des Buches mit seinem goldenen Cover und dem goldenen Lesebändchen gefällt mir sehr gut!Der Prolog startet im Präsens mit dem Erwachsenen Rudolph August Berns. Im ersten Kapitel beginnt die Geschichte dann mit dem noch jungen Rudolph Berns, welcher verträumt und abenteuerlustig, zunächst in einer kleinen Stadt am Rhein, später in Berlin, lebt. Rudolph besitzt eine ausgeprägte Fantasie und seine verwirrenden Tagträume sind von der Autorin so geschickt beschrieben, das sich Realität und Wirklichkeit miteinander vermischen. Ich kann mich sehr gut in die Gefühlswelt des Kindes hineinversetzen. Trotz dauernder Träumereien ("Hans Guck in die Luft" nannte der Großvater ihn) ist Rudolph ein aufgewecktes und intelligentes Kind.Im Jugendlichen Alter hält Rudolph weiterhin an seinen Träumen und Zielen fest. Seine Fantasie und seine Wissbegier sind grenzenlos. "Viel passte nicht in eine Seekiste, das wusste Rudolph, aber die Aufnahmefähig seines Kopfes schien unbegrenzt!" S.97Auch nach einem schweren Schicksalsschlag hat er weiterhin große Pläne! Er verliert nie sein Ziel aus den Augen und findet sich auch mit schwierigen Situation ab und versucht aus jeder noch so aussichtslosen Lebenslage einen Nutzen zu ziehen. Dafür bewundere ich ihn! Augusto verliert nie das Vertrauen in seinen eigenen Weg. Das macht ihn zu meinem Held. Allerdings ... leider ein wenig zu langatmig und nicht ganz so spannend wie erwartet. Trotzdem,ein Buch das ich gerne gelesen habe, da ich das Gefühl habe, dank der beeindruckenden Recherchearbeit der Autorin, beim Lesen sehr viel gelernt zu haben. 

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  • Biografie trifft Roman

    Die goldene Stadt

    derbuecherwald-blog

    12. October 2017 um 09:15

    Inhalt: August Rudolph Berns ist ein außergewöhnliches Kind. Er sitzt lieber unter einem Baum und tagträumt, als wie die anderen Kinder zu spielen. In seinen Phantasien, reitet Julius Cäsar an ihm vorbei und winkt ihm zu. Außerdem gesellt er sich hin und wieder zu dem Verrückten seines Dorfes und wäscht mit ihm Gold. Seine Eltern tolerieren sein Verhalten, obwohl sie sich natürlich wünschen, dass er irgendwann die Weinhandlung seines Vaters übernehmen wird. Als sein Vater jedoch sein Geschäft erweitern will und dazu nach Berlin umzieht, befindet sich Rudolph plötzlich in einer ganz neuen Welt. Weil sein Vater eifrig Kontakte knüpft, ist es Rudolph bald möglich ein sehr teure und angesehene Privatschule zu besuchen. Sein Lehrer merkt schnell, dass er ein außergewöhnlich intelligenter Schüler ist und versetzt ihn so gleich in eine höhere Klasse. In seiner Freizeit, hat Rudolph jedoch mal wieder ganz andere Vorlieben, als einfach draußen auf der Straße zu spielen wie die anderen Jungs in seinem Alter. Sein neues Hobby ist das Lesen, am liebsten über die Inka. Denn die Inka sind Rudolphs großes Fachgebiet und gleichzeitig auch sein Traum. Er will nichts mehr als die verlorene Stadt "El Dorado" wiederzufinden. Kaum dass sich die Gelegenheit bietet, macht er sich daher als junger Mann nach Peru auf. Dort angekommen bennent er sich erstmal um zu Augusto Berns, denn kein wahrer Peruaner heißt Rudolph. Über einige Umwege schafft Berns es tatsächlich eine Expedition in den Urwald zu finanzieren und begibt sich zusammen mit einem Einheimischen und Harry Singer, dessen Bekanntschaft er gemacht hat auf die beschwerliche Reise... Meine Meinung: "Die goldene Stadt" ist eine interessante Mischung aus Roman und Biografie. Einerseits merkt man, dass Sabrina Janesch sich sehr viel Mühe gegeben hat die ganzen Fakten über Berns herauszufinden. Ich bin daher überzeugt davon, dass "Die goldene Stadt" Berns Leben sehr gut beschreibt. Ich weiß nicht ob es bei der Originalausgabe (Ich hatte scheinbar eine Ausgabe für Rezensenten) auch der Fall ist, dass auf den ersten Seiten ein paar historische Angaben stehen, die sehr hilfreich sind, um sich beim Lesen zeitlich zu orientieren. Interessant ist aber, dass "Die goldene Stadt" keineswegs, wie eine trockene Biografie geschrieben ist. Im Gegenteil mir ist es oft wie ein Roman vorgekommen. Vor allem deshalb, weil es sehr lebendig geschrieben ist. Am besten hat mir dabei Berns Tagträumerei gefallen, die er selbst im Erwachsenenalter nicht abgelegt hat.  Ich musst mich die ganze Zeit daran erinnern, dass ich gerade eine Biografie lese, weil ich permanent mitgefiebert habe. Obwohl natürlich alles schon vorne in der Historie vorgegeben ist. Allerdings muss ich dazu sagen, dass nicht alles schon am Anfang in den historischen Hintergründen verraten wird, gerade das Ende des Buches hat mich überrascht. Was mir aber von allen Punkten am Besten gefallen hat: Man lernt unglaublich viel beim Lesen, über Peru, über Berlin zur Zeit Berns, generell über die damalige Zeit. Ich habe auf jeden Fall das Gefühl, dass ich nach diesem Buch ein Stückchen schlauer bin als zurvor. Wenn ihr mich jetzt nach den negativen Punkten fragt, muss ich euch sagen, dass es da nicht viel gab, außer, dass die Geschichte sich hin und wieder etwas gezogen hat, wenn Berns sehr lange an einem Ort fest hing.

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  • Leier nicht mein Buch

    Die goldene Stadt

    marathongirl

    12. October 2017 um 08:35

    Das Cover ist passend und das Buch bietet auch genug Lesestoff. Die Autorin hat ein gutes Buch geschrieben und bestimmt auch viele Recherchen über das Thema gemacht, mich hat es leider nicht gefesselt und konnte es nicht fließend durchlesen. Ich fand die Geschichte sehr interessant, doch dieses Buch war leider nichts für mich.

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  • Hat leider nicht ganz meine Hoffungen erfüllt

    Die goldene Stadt

    Buecherzauber123

    11. October 2017 um 16:36

    In dem Roman "Die goldene Stadt" geht es um den Entdecker der Inkastadt. Man begleitet ihn als Leser seit seiner Kindheit auf auf seinem Lebensweg. Leider hat für mich das eigentliche Abenteuer zu spät begonnen. Ich verstehe, dass man den Protagonisten erst etwas kennen lernen musste, aber mir war diese Phase entwas zu lang. Augusto Berns als Protagonist hat mir allerdings sehr gut gefallen. Ich fand seine ungewöhnliche Art sehr interessant und die Beschreibungen seiner Tagträume haben mir sehr gefallen. Allerdings hat die Autorin für meinen Geschmack zu viele Fremdwörter und Fachwörter verwendet und sich etwas zu sehr in Details verloren. Ich schätze ihre große Recherchearbeit, aber leider ist davon zu viel im Buch gelandet, jedenfalls für meinen Geschmack. Auf der anderen Seite habe ich mir einen besseren Einblick in die Zeit und mehr Informationen über die Inkastädte erhofft. Daher hat die Autorin leider nicht ganz meine Erwartungen erfüllt.

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  • Kein fesselndes Abenteuer erwarten...

    Die goldene Stadt

    banshee

    27. September 2017 um 14:47

    Zugegebenermaßen liegt es wahrscheinlich vor allem an meinen Erwartungen an den Roman, dass ich nicht restlos von ihm begeistert bin. Ich hatte mir eine fesselnde Abenteuergeschichte in Südamerika alá Karl May oder Indiana Jones erhofft. Doch die "Goldene Stadt" ist vielmehr ein Historienroman oder sogar Sachbuch, dass die Geschichte von August Berns Forschungsreise erzählt und dabei die Fakten mit Fiktion ausschmückt. Berücksichtigt man das, ist der Roman auf keinen Fall schlecht, da die Autorin die Geschichte in einem wirklich schönen Stil verfasst hat, der in seiner Sachlichkeit und Klarheit gut zu dem Genre passt. Respekt vor allem auch vor der umfangreichen Recherchearbeit, die die Autorin geleistet hat. Schließlich hat sie sogar selbst eine Expedition nach Südamerika unternommen! Diese Leidenschaft für ihr Projekt merkt man dem Buch von Sabrina Janesch auch an. Deswegen ist es sehr schade, dass mich die "Goldene Stadt" nicht mehr fesseln konnte, da ich mir wie gesagt etwas anderes vom Klappentext versprochen habe. Einzelne Passagen, wie z.B. die Expeditionen Berns in den Dschungel sind auch durchaus spannend, doch das wird leider nicht durchgängig in dem Buch durchgehalten und es über weite Strecken doch recht langatmig und eher sachlich zu lesen. Schade, denn der Stoff hätte sicher genug für einen echten "Pageturner" hergegeben!

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  • erinnert eher Reisbericht bzw. Biographie

    Die goldene Stadt

    Engel1974

    18. September 2017 um 11:50

    Mit „Die goldene Stadt“ präsentiert die Autorin Sabrina Janesch ihren Lesern einen sehr bildgewaltigen, detailverliebten Roman und entführt sie in die Wälder von Peru. Um was geht es? Der  Deutsche August R. Berns macht sich im 19 Jahrhundert auf, um die sagenumwobene Inkastadt Machu Picchu in den Wäldern von Peru zu finden. Schon seit seiner Kindheit verfolgte ihn dieser große Traum. Als Erwachsener findet er mit dem Amerikaner Hary Singer einen Wegbegleiter für diese Abenteuerreise, die sie vor viele Überraschungen stellen soll ... Meinung: Zuerst einmal muss man die sehr schöne Aufmachung des Buches erwähnen, das Cover ist in Schwarz – Golden gehalten wirkt es sehr edel und macht schon etwas her. Weiterhin ist das Buch mit einem Lesebändchen ausgestattet, was ich persönlich immer sehr schön finde. Die Handlung  ist keine „leichte Kost“ und ähnelt eher einem Sachbuch bzw. einem Reisebericht, als einem Roman, stellenweise liest es sich sogar wie eine Biografie. Hier war ich dann doch etwas verwirrt, zumal ich mir einen sehr flüssig zu lesen Roman erhofft hatte. Bereits der Anfang ist geprägt von der Einführung des Protagonisten und wirkt auf mich sehr langatmig. Später als es dann zu den Reisebeschreibungen und geschichtlichen Aspekten ging war ich teilweise zwar sehr angetan, dennoch war mir die doch sehr ausführliche Beschreibung der Autorin für einen historischen Roman zu viel des Guten. Hier merkt man zwar das sie sich sehr intensiv mit der Thematik auseinander gesetzt hat und ausführlich recherchiert hat, doch meines Erachtens währe der Roman spannender gewesen hätte sie viele dieser Hintergrundinformationen in ein Nachwort gepackt.   So wie bereits in der Handlung beschrieben ist der Schreibstil der Autorin sehr ausführlich, detailreich und bildlich, das macht es beim Lesen zwar möglich sich in die jeweilige Szene gut hineinzuversetzen, führt aber sehr schnell auch zur „Langenweile“. So konnte ich das Buch getrost einige Tage zur Seite legen, ohne unbedingt wissen zu müssen wie es ausgeht, was für einen Roman dieses Formats leider sehr Schade ist. Auch wenn der Schreibstil der Autorin sehr ausführlich und bildlich ist, hat sie es nicht geschafft ihren Protagonisten „Leben“ einzuhauchen. Er wirkt sehr farblos, insgesamt fehlt es ihm an Lebendigkeit und Charakterzügen. Hier ist es eher so als gibt die Autorin uns einen Draufblick auf die Thematik als das sie uns am Leben des Protagonisten teilhaben lässt. So erinnert das Buch auch eher an ein Geschichtsbuch und an eine Biografie. Zu Gute muss man der Autorin hier aber die sehr informative Ausarbeitung der Thematik mit ihren vielen historischen und geschichtlichen Aspekte anrechnen. Wer sich für diese Epoche interessiert wird hier sicherlich gut bedient sein. Fazit: Als historischer Roman „keine leichte Kost“, erinnert der Roman doch eher an ein Reisbericht bzw. eine Biografie, deren Protagonisten sehr „farblos“ daher kommen

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  • Ein Abenteurerroman mit Goldfieber

    Die goldene Stadt

    Sommermaedchen23

    17. September 2017 um 14:39

    Woher weißt du eigentlich, dass es El Dorado ist, wenn du es einmal gefunden hast?“, fragte Singer unvermittelt. Berns ließ seine Papaya sinken. Jetzt schaute auch Pepe herüber. Erheiterung stieg in Berns auf. Diese Frage wäre ihm nie eingefallen; war er doch mehr als gewiss, dass sich die verlorene Stadt der Inka ihm sofort und unmissverständlich mitteilen würde. „Ich werde es erkennen“, antwortete Berns schließlich. „El Dorado wurde von Leuten wie mir erbaut. Deshalb werden Leute wie ich es finden.“„... Wer verbrachte Jahre in den Bergen und im Dschungel, wo er eine unglaubliche Entdeckung machte? Meine Herren, dieser Mann hier ist Augusto Berns – ein Mann der Tat, ein Macher, ein ganz großer Realist!“ Seite 34Eigentlich bin ich nicht so ganz der Lesetyp, wenn es um Abenteuer ohne Krimi oder Liebesgeschichte geht. Und vermutlich wäre ich auch im Buchlanden an dem Buch vorbeigegangen. Vielleicht hätte ich es auf Grund des schönen Covers in die Hand genommen, aber ganz sicher nicht mit nach Hause. Vielen Dank liebes Lovelybooks-Team und lieber Rowohlt-Verlag. Ohne euch wäre mir ein tolles Leseerlebnis entgangen. Von der Autorin habe ich bislang noch nichts gehört oder gelesen. Doch ihr Schreibstil und die Art wie sie erzählt hat mich sofort in den Bann gezogen. „Die Wirklichkeit“, sagte auf einmal der merkwürde Herr auf dem Kaminsims, „ist in Wirklichkeit nichts weiter als der kleinste gemeinsame Nenner beschränkter Geister.“ Seite 43Jeder von uns hat schon mal von El Dorado gehört und auch von der sagenumwobenen Inkastadt Machu Picchu in Peru. Machu Picchu wurde von einem Amerikaner entdeckt: Hiram Bingham. Doch seit kurzem weiß man, dass sie lange vor dem Amerikaner entdeckt wurde, nämlich von Rudolph August Berns. Und genau mit diesem jungen Mann stürze ich mich in ein Abenteuer auf der Suche nach El Dorado. August ist schon ein außergewöhnliches Kind. Er hat eine blühende Fantasie und ein bemerkenswertes Vorstellungsvermögen und eine Gabe Menschen von seinen Ideen zu überzeugen. Dafür ist ihm alles andere fremd. Er träumt mehr als dass er in der Schule fleißig ist. Er ist der älteste Sohn von drei Kindern und alles läuft in Deutschland/Berlin für ihn, bis sein Vater überraschend stirbt und seine Mutter erneut heiratet. Als er alt genug ist, um in die Armee eingezogen zu werden mach er sich 1863 auf den Weg nach Callao, Peru. Die See, sie machte wehmütig und frei zugleich. Seite 137Er hat sich in den Kopf gesetzt die Inkastadt zu finden und er nimmt dafür alle sin Kauf, selbst, dass er dann in Peru zum Militär muss. Ich begleite ihn auf der beschwerlichen und frustrierenden Reise durch den Dschungel von Peru. Ich bin fasziniert von seiner unbeirrbaren Gewissheit den Machu Picchu zu finden. Er kann sich selbst und seine Ideen sehr gut verkaufen und findet auf dem Weg zur Stadt der Inka auch einen sehr guten Freund, der ihn immer wieder auffängt, wenn er Mal wieder gescheitert ist und am Boden zerstört ist. Kein einziges Mal habe ich an Berns gezweifelt. Er nimmt so viel auf sich und ich kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich fühle so mit mit Berns, ich will mit ihm zusammen endlich El Dorado finden. Will wissen, ob er wirklich noch sein Ziel erreichen kann, denn mit seiner fixen Idee hat er mich angesteckt und ich will genau so sehr wie er zurück nach Peru und den Goldschatz finden. Vielleicht steckt ja doch ein Abenteurer in mir?Er, Berns, hatte sich der größten Herausforderung seines Lebens zu stellen. Seite 271Ich bin ganz verliebt in das Cover und die vielen tollen Details des Buches.FazitEin spannender Abenteuerroman, der mich nach Peru entführt und ein Fernweh aufleben lässt.

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  • Leserunde zu "Die goldene Stadt" von Sabrina Janesch

    Die goldene Stadt

    Marina_Nordbreze

    "El Dorado wurde von Leuten wie mir erbaut. Deshalb werden Leute wie ich es finden." Abenteuer und die Lust, Neues zu entdecken – dieser Antrieb steckt in jedem von uns. Doch nur die wenigsten wagen den mutigen Schritt ins Ungewisse. Augusto Berns ist einer dieser Menschen. Sein Traum: Die goldene Stadt El Dorado. Tief im Dschungel Perus verborgen soll sie liegen. Wird es Berns wirklich gelingen, einen Weg in die versunkene Stadt der Inkas zu finden? In Sabrina Janeschs neuesten Roman "Die goldene Stadt" begleiten wir Augusto Berns bei seinem waghalsigen Plan, dessen Ende ungewiss ist ...Mach dich bereit für eine Expedition in eine exotische Welt und gewinne mit etwas Glück eine von 25 Schatzkisten inklusive einem Exemplar von "Die goldene Stadt" für unsere anschließende Leserunde.Was sich hinter den Schatzkisten verbirgt, erfahrt ihr auf unserer Aktionsseite!Über das Buch     Peru, 1887. Das ganze Land redet nur von einem Mann – und seiner großen Entdeckung: Augusto Berns will die verlorene Stadt der Inka gefunden haben. Das Medienecho reicht von Lima bis London und New York. Doch wer ist der Mann, der vielleicht El Dorado entdeckt hat? Alles beginnt mit einem Jungen, der am Rhein Gold wäscht und sich in erträumten Welten verliert, der später in Berlin den glühend verehrten Alexander von Humboldt befragt, um bald darauf einen Entschluss zu fassen: Er, Berns, will die goldene Stadt finden.>> Mehr Infos zum Buch und einen Ausschnitt aus dem Buch findet ihr hierÜber Sabrina Janesch        Sabrina Janesch wurde 1985 in Gifthorn geboren. Sie studierte Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim und Polonistik an der Jagiellonen-Universität in Krakau und schloss mit einem Diplom ab. Ihre deutsch-polnische Abstammung beeinflusst ihre Werke, die seitdem erschienen. Noch bevor ihr erstes Buch "Katzenberge" 2010 erschien, wurde sie durch ein Stipendium erste Stadtschreiberin in Danzig. Sie war Nominierte des Ingeborg-Bachmann-Preis und erhielt für "Katzenberge" den Mara-Cassens-Preis 2010. Gemeinsam mit Rowohlt vergeben wir in unserer Leserunde 25 Schatzkisten inklusive einem Exemplar von "Die goldene Stadt" für unsere Leserunde.Was du tun musst, um dabei zu sein?Bewirb dich bis einschließlich 06.08. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantworte folgende Frage:Welcher Gegenstand dürfte in euer Ausrüstung bei einer Expedition im peruanischen Dschungel auf keinen Fall fehlen?Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und drücke euch ganz fest die Daumen!Auf eine spannungsreiche Expedition!Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden. 

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    • 667
  • Sachlicher Reisebericht

    Die goldene Stadt

    julemausi89

    12. September 2017 um 10:34

    Um zuerst mal das Positive hervorzuheben: Dank dieses Buches möchte ich nun gerne mal nach Peru reisen und vielleicht auf den Spuren August Rudolf Berns wandeln!Rudolf Berns träumt schon seit seiner Kindheit in Deutschland davon, die verlorene Stadt der Inkas in Peru zu entdecken. Und so setzt er sich über alle Hindernisse und seine Familie hinweg und bricht ins Ungewisse auf.Ohne zu viel verraten zu wollen: Es ist eine lange Reise voller Umwege und Zwischenstopps, auf der der Leser Herrn Berns bei all seinen Niederlagen begleitet. Und sie ist, zum Teil dank des Schreibstils, auch für den Leser eine ziemlich beschwerliche.Dieses Buch basiert auf Tatsachen, denn Rudolf Berns hat die verlorene Stadt der Inkas, Macchu Picchu, noch vor seinem offiziellen Entdecker Bingham gefunden, wurde dafür jedoch nie bekannt.Dementsprechend handelt es sich hier mehr um ein Sachbuch, einen Reisebericht, als um einen Abenteuerroman.Allerdings ist das Buch exzellent recherchiert und hat vor allem auch viele Details in die (fiktive?) Handlung eingeflochten.Fazit:Letztendlich kommt es sehr auf die Erwartungshaltung des Lesers an. Wer Indiana Jones erwartet, wird sehr wahrscheinlich das Buch nach den ersten 100 Seiten enttäuscht weglegen. Wer sich mit dem recht geradlinigen Schreibstil anfreunden kann, den erwartet eine wirklich interessante Geschichte, die Peru von seiner geheimen Seite zeigt.

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  • Die goldene Stadt | Rezension

    Die goldene Stadt

    JeanneDawn

    11. September 2017 um 22:00

    *gesponsertes Rezensionsexemplar* Danke an das Lovelybooks.de Team und dem Rowohlt Verlag für dieses Rezensionsexemplar :) Buch: Die goldene Stadt Autorin: Sabrina Janesch Verlag: Rowohlt Verlag Seitenanzahl: 538 Seiten Form des Buches: Gebundene Ausgabe Preis: 22,95 € Klappentext Peru, 1887. Das ganze Land redet nur von einem Mann – und seiner großen Entdeckung: Augusto Berns will die verlorene Stadt der Inka gefunden haben. Das Medienecho reicht von Lima bis London und New York. Doch wer ist der Mann, der vielleicht El Dorado entdeckt hat? Alles beginnt mit einem Jungen, der am Rhein Gold wäscht und sich in erträumten Welten verliert, der später in Berlin den glühend verehrten Alexander von Humboldt befragt, um bald darauf einen Entschluss zu fassen: Er, Berns, will die goldene Stadt finden. Berns wagt die Überfahrt nach Peru, wo er eher zufällig zum Helden im Spanisch-Südamerikanischen Krieg wird, dann als Ingenieur der Eisenbahn Mittel für seine Expedition sammelt. Mit dem Amerikaner Harry Singer besteigt er die Höhen der Anden und schlägt sich durch tiefsten Dschungel – um schließlich an einen Ort zu gelangen, der phantastischer ist als alles, was er sich je vorgestellt hat.Erst seit kurzem weiß man, dass das sagenumwobene Machu Picchu in Peru von einem Deutschen entdeckt wurde. Sabrina Janesch hat sich auf die Spuren des vergessenen Entdeckers begeben und erzählt seine aufregende Geschichte. Ein Roman von großer literarischer Kraft, der uns in eine exotische Welt eintauchen lässt – und zeigt, was es bedeutet, für einen Traum zu leben. (Quelle: amazon.de) Cover Die schwarz-weiße Karte im Hintergrund, der goldene Kreis mit dem Titel und dem Autor. Sehr schlicht und doch besonders. Gefällt mir richtig gut. Meine Meinung Als ich das Buch entdeckt habe, habe ich auf eine rein abenteuerliche Geschichte gehofft, die mir Spaß machen würde, den Weg von Augusto Rudolf Berns zu verfolgen. Man hat aber auch eine Sachgeschichte bekommen. Wie viel nun wirklich geschehen ist, kann ich schwer beurteilen, weil die Autorin selbst Nachforschungen betrieben hat. Aber allein dafür hat sie meinen größten Respekt, weil so detailliert, hätte ich es sicherlich nicht herausfinden können. Wie die ersten beiden Sätze verraten, hat mich diese Abenteuer- und Sachgeschichte in einem leicht gestört. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass ich mehr Abenteuergeschichte erwartet habe, oder ob es mir einfach zu langatmig war. Aber um einer Biographie nahe zu kommen, muss es so detailreich sein, wie die Autorin es verfasst hat, weswegen ich es schlussendlich nicht mal schlecht finde. Mir hat der mittlere Teil am meisten gefallen, aber im Großen und Ganzen ist die Geschichte gelungen. Der Schreibstil ist erst einmal ungewöhnlich. Es wird das Meiste aus Berns Sicht geschrieben, aber in der dritten Person. Zwischendurch kommt dann aber auch ein Gedanken der anderen Protagonisten, die aber deutlich zu erkennen sind, weil es immer im Satz deutlich gemacht wird. Daher zwar ungewöhnlich, aber nicht schlecht. Mir hat es gefallen, so kurze Einblicke zu bekommen, wie andere Berns sehen. Für mich kam er gleichermaßen verrückt, ergeizig und hoffnungsvoll vor. Er hat sein Ziel vor Augen und über Umwege versucht er diese auch zu erreichen. Ein Happy End erhofft man sich für ihn, auch wenn man selbst hin und wieder daran zweifelt. Fazit Subjektiv betrachtet, gefällt mir das Buch ehrlicherweise nicht so gut. Aber ich bin in der Lage, es objektiv soweit zu betrachten, damit ich sagen kann, dass es eine anspruchsvolle und intensive Geschichte ist. Wer Abenteuer liebt und einen angehauchten sachlichen Stil mag, der wird dieses Buch lieben. Daher gebe ich dem Buch auch 4/5 Sternen.

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  • Toller Abenteuerroman

    Die goldene Stadt

    Luiline

    11. September 2017 um 16:18

    Heute gibt es eine Rezension zu dem Roman  "Die goldene Stadt" von Sabrina Janesch. Verlag: Rowohlt / Seitenzahl: 528 / Erscheinungsjahr: August 2017 / ISBN:  978-3-87134-838-9 / Preis: 22,95€ (Hardcover) / 19,95€ (E-Book)  Inhalt: Peru, 1887. Das ganze Land redet nur von einem Mann – und seiner großen Entdeckung: Augusto Berns will die verlorene Stadt der Inka gefunden haben. Das Medienecho reicht von Lima bis London und New York. Doch wer ist der Mann, der vielleicht El Dorado entdeckt hat? Alles beginnt mit einem Jungen, der am Rhein Gold wäscht und sich in erträumten Welten verliert, der später in Berlin den glühend verehrten Alexander von Humboldt befragt, um bald darauf einen Entschluss zu fassen: Er, Berns, will die goldene Stadt finden. Berns wagt die Überfahrt nach Peru, wo er eher zufällig zum Helden im Spanisch-Südamerikanischen Krieg wird, dann als Ingenieur der Eisenbahn Mittel für seine Expedition sammelt. Mit dem Amerikaner Harry Singer besteigt er die Höhen der Anden und schlägt sich durch tiefsten Dschungel – um schließlich an einen Ort zu gelangen, der phantastischer ist als alles, was er sich je vorgestellt hat.   Meine Meinung: Ich war sehr gespannt auf die Geschichte über Augusto Berns, der für mich bis dahin völlig unbekannt gewesen ist.  Am Anfang lernt man Berns als kleinen Jugen kennen und erfährt mehr über seine Familie und sein Leben in Deutschland. Die Beschreibungen seiner Kindheit haben mir sehr gut gefallen und man hat das Gefühl wirklich dabei zu sein.  Als Bern beschließt nach Peru zu reisen, entwickelt sich das Buch zu einem Abendteuerroman. Wieder stechen hier die tollen Beschreibungen der Autorin hervor und die Atmosphäre des Buches wird gut übertragen.  Die einzelnen Kapitel sind relativ lang. Da ich gerne Kapitelweise lese, hätte ich mir kürzere Abschnitte gewünscht. Manche Beschreibungen waren dann doch sehr ausführlich und etwas langatmig. Vor allem zum Ende hin zog sich die Geschichte ein wenig in die Länge. Berns ist eine sehr interessante Figur. Er ist nicht immer sympathisch, aber es wirkt sehr authentisch.  Die Autorin hat meiner Meinung nach eine gute Recherche betrieben. Ich hätte gerne noch mehr über die Kultur der Inka erfahren.  Der Schreibstil von Sabrina Janesch hat mir ebenfalls sehr gefallen und das Buch hat sich gut und flüssig lesen lassen. Die Mischung aus Fakten und Fiktion, historischem Roman und Abenteuerroman ist sehr gut gelungen.  Fazit: Ein tolles Buch, welches einen in eine andere Welt versetzt. An manchen Stellen etwas langatmig und zum Ende hin zieht sich die Geschichte leider ein wenig. Trotzdem kann ich das Buch weiterempfehlen!Daher gibt es von mir 4 Sterne!

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