Die goldene Stadt

von Sabrina Janesch 
3,7 Sterne bei58 Bewertungen
Die goldene Stadt
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (37):
hundertwassers avatar

Ein makelloser und sehr bunter historischer Roman über den Entdecker Rudolph August Berns, der Machu Picchu entdeckte.

Kritisch (4):
Grossstadtheldins avatar

Zu langatmig. Leider gar nicht mein Fall.

Alle 58 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die goldene Stadt"

Peru, 1887. Das ganze Land redet nur von einem Mann – und seiner großen Entdeckung: Augusto Berns will die verlorene Stadt der Inka gefunden haben. Das Medienecho reicht von Lima bis London. Doch wer ist der Mann, der vielleicht El Dorado entdeckt hat? Alles beginnt mit einem Jungen, der am Rhein Gold wäscht und der später in Berlin den glühend verehrten Alexander von Humboldt trifft. Schließlich wagt er die Überfahrt nach Peru, wird eher zufällig zum Helden im Spanisch-Amerikanischen Krieg und sammelt als Ingenieur der Eisenbahn Mittel für seine Expedition. Mit dem Amerikaner Harry Singer besteigt er die Höhen der Anden und schlägt sich durch tiefsten Dschungel – um an einen Ort zu gelangen, der phantastischer ist als alles, was er sich je vorgestellt hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499272585
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:528 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:20.11.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 24.08.2017 bei Argon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Sonja_Sirschs avatar
    Sonja_Sirschvor 7 Monaten
    El Dorado

    AThis is a fiction about the exciting decades of expeditions and treasure hunts and the ultimate search of the El Dorado. We follow little boy Rudolph Berns during his school years in Berlin and his growing interest in treasure hunt and mysterious El Dorado and finish off with him at the age of 60. His life journey and if he finds El Dorado is to be discovered in this book. I had a little rugged start with the writing style at the beginning but after 40 pages or so I got into the flow and the story was quite good and interesting, though I wasn't completely hooked and the direction went differently than I expected. So overall a good read and I will definitely check out her other novels.

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    Giselle74s avatar
    Giselle74vor 7 Monaten
    El Dorado

    El Dorado, sagenumwobene Stadt der Inkas, strotzend vor Gold und gut versteckt vor Eindringlingen, irgendwo in Peru gelegen, El Dorado, das schon so viele Glückssucher inspirierte, doch nie sein Geheimnis preisgab, dieses El Dorado fasziniert auch den Jungen Rudolph August Berns, der mit seinen Eltern in Uerdingen am Rhein lebt. Ein verträumter Junge, der sich stundenlang damit beschäftigen kann, sich abenteuerliche Geschichten auszudenken, der zusammen mit seinem Vater Gold wäscht im Rhein.
    Kinder werden erwachsen und geben meistens ihre Träume und Phantasien irgendwann auf. Nicht so Berns. Sein ganzes Leben richtet er darauf aus, die verschollene Inka-Stadt zu entdecken, scheut weder harte Arbeit, noch die Trennung von seiner Familie - und reist tatsächlich nach Peru.

    Sabrina Janesch, die mich zuletzt mit ihrem Roadmovie "Tango für einen Hund" sehr begeistern konnte, hat sich der Geschichte des fast unbekannten Entdeckers Augusto Berns angenommen. Herausgekommen ist eine literarische Biographie und ein Abenteuerroman im Stile Karl Mays, nur lebensechter. Berns ist eine Art moderner Don Quixote, ein Glaubender, den noch so viele Hindernisse nicht davon abhalten können seinen Traum zu leben und seinen Weg zu gehen.
    Er zieht ins Hochland von Peru und findet dort Machu Picchu und zwar 1867, 44 Jahre bevor Hiram Bingham diese Entdeckung für sich reklamiert. Doch damit scheint Berns' Glückssträhne erschöpft, eine weitere Ausforschung mißlingt, sein Name gerät in Vergessenheit.

    Sabrina Janesch erweckt ihn wieder zum Leben, diesen Ritter von scheinbar gar nicht so trauriger Gestalt und zeigt dabei nicht nur seine träumerische Seite, sondern auch, was eigentlich sein Antrieb ist: Gold. Berns geht es gar nicht wirklich in erster Linie darum, die Überreste einer verlorenen Stadt zu finden, sondern er sucht, was viele vor ihm auch nicht gefunden haben, den verlorenen Schatz der Inkas, El Dorado, die goldene Stadt. Die aber zu seinem Leidwesen kein Gold enthält, zumindest nicht sichtbar. Dass er dem Leser dennoch sympathisch bleibt, dass sein Handeln in weiten Teilen nachvollziehbar ist, verdanken wir, oder vielmehr er, Sabrina Janeschs einfühlsamen Schreiben. Sie behält aber trotzdem dabei auch hier ihren eher lässigen, pathosfreien Stil, der das Lesen so mühelos macht und trotzdem nicht an Tiefe verliert.
    Das Buch hat durchaus einige wenige Längen, besonders im hinteren Teil. Das ist dem biographischen Stil des Romans geschuldet; ein Leben ist meistens in den Aufbruchsjahren spannender, weil jugendliche Frische und Lebensmut auch den Leser mitreißen, weil in weniger Zeit mehr passiert. Gleichwohl ist der Roman nie trocken oder gar langweilig. Nein, ich glaube, Augusto Berns wurde hier ein wunderbares Denkmal gesetzt, das seinem Sinn für Abenteuer und gute Romane bestimmt voll entspräche.

    Auch die Aufmachung des Romans ist überaus gelungen. Der Schutzumschlag zeigt eine alte Landkarte, der Titel findet sich in einer Art goldenem Medaillon. Die Stimmung des Romans wurde damit schon wunderbar eingefangen. Ein goldenes Lesebändchen setzt den Tüpfel auf das i. Ein Schatz für das Buchregal.

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    B
    Buecherbergevor 9 Monaten
    Ein grandioses Lesehighlight

    Ein grandioses Lesehighlight

    „Die goldene Stadt“ von Sabrina Janesch erzählt die Geschichte des deutschen Pioniers August Berns, der als erster Entdecker der sagenumwobenen Inkastadt Machu Picchu gilt. Seit seiner Kindheit in der deutschen Provinz und einigen Jahren in Berlin verfolgt dieser den Traum, in Peru auf Entdeckungsreise zu gehen. Nach einer abenteuerlichen Überfahrt nach Südamerika folgen zunächst Jahre als Soldat in der Armee sowie als Ingenieur im peruanischen Eisenbahnbau. Nachdem er genügend Mittel zusammen hat, startet er seine abenteuerliche Expedition in die Anden…

    Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. August Berns ist für mich einer der beeindruckendsten Protagonisten, die ich je in einem Roman kennenlernen konnte. Seine phantasiereichen Tagträume und die Hartnäckigkeit, mit der er ein Leben lang an seiner Vision festgehalten hat, fand ich absolut faszinierend. Sabrina Janesch erzählt alle Lebensstationen (Kindheit in der Provinz, harte Arbeit in der Schmiede, Kriegsschlachten in Peru, langjährige Expeditionen im Dschungel…) so detailreich, dass ich stets ein ganz präzises Bild vor meinem inneren Auge hatte. Neben August Berns sind auch die weiteren Protagonisten hervorragend herausgearbeitet. Dabei fand ich insbesondere die enge, lebenslange Verbundenheit Berns´ zu seinem Expeditionspartner Harry Singer sehr bewegend.

    Aufgrund seiner Thematik erinnert „Die goldene Stadt“ natürlich an „Die Vermessung der Welt“, hat mir aber sogar noch besser gefallen. Historisch gesehen war Berns sicherlich ein Hochstapler und Betrüger, für mich bleibt er ein absolut sympathisches Schlitzohr.

    Fazit: „Die goldene Stadt“ ist ein mit Liebe zum Detail recherchierter und grandios erzählter Abenteuerroman. Mit Augusto Berns erlebt man einen starken, charismatischen, facettenreichen Protagonisten, der noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Das Buch macht Mut an seinen eigenen Träumen festzuhalten. Unbedingt lesen!!!

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    Susibelles avatar
    Susibellevor 10 Monaten
    Die Goldene Stadt

    Die goldene Stadt: 
    Höre niemals auf an deine Träume zu glauben!
    Die Geschichte eines Mannes der dem Ruf des Abenteuer folgt um eines Tages als gestärkter Mensch seinen Platz im Leben zu finden.
    Allein schon die illustrierte Leseprobe ist außergewöhnlich schön, wie auf Pergament gestaltet, in Form einer handgezeichneten historischen Landkarte, oder gar einer Schatzkarte. In dieses Buch tauche ich sofort ein und habe das Gefühl ich bin mittendrin in der Geschichte, beginne eine regelrechte Abenteuerreise. 
    Auch die Aufmachung des Buches mit seinem goldenen Cover und dem goldenen Lesebändchen gefällt mir sehr gut!
    Der Prolog startet im Präsens mit dem Erwachsenen Rudolph August Berns. 
    Im ersten Kapitel beginnt die Geschichte dann mit dem noch jungen Rudolph Berns, welcher verträumt und abenteuerlustig, zunächst in einer kleinen Stadt am Rhein, später in Berlin, lebt. Rudolph besitzt eine ausgeprägte Fantasie und seine verwirrenden Tagträume sind von der Autorin so geschickt beschrieben, das sich Realität und Wirklichkeit miteinander vermischen. Ich kann mich sehr gut in die Gefühlswelt des Kindes hineinversetzen. Trotz dauernder Träumereien ("Hans Guck in die Luft" nannte der Großvater ihn) ist Rudolph ein aufgewecktes und intelligentes Kind.
    Im Jugendlichen Alter hält Rudolph weiterhin an seinen Träumen und Zielen fest. Seine Fantasie und seine Wissbegier sind grenzenlos. "Viel passte nicht in eine Seekiste, das wusste Rudolph, aber die Aufnahmefähig seines Kopfes schien unbegrenzt!" S.97
    Auch nach einem schweren Schicksalsschlag hat er weiterhin große Pläne! Er verliert nie sein Ziel aus den Augen und findet sich auch mit schwierigen Situation ab und versucht aus jeder noch so aussichtslosen Lebenslage einen Nutzen zu ziehen. Dafür bewundere ich ihn! Augusto verliert nie das Vertrauen in seinen eigenen Weg. Das macht ihn zu meinem Held. Allerdings ... leider ein wenig zu langatmig und nicht ganz so spannend wie erwartet. Trotzdem,ein Buch das ich gerne gelesen habe, da ich das Gefühl habe, dank der beeindruckenden Recherchearbeit der Autorin, beim Lesen sehr viel gelernt zu haben. 

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    Blausterns avatar
    Blausternvor einem Jahr
    Die goldene Stadt

    Augusto Berns ist in Deutschland geboren und schon als Kind eher ungewöhnlich. Während die anderen Kinder auf der Straße spielen, sich balgen, träumt er lieber vor sich hin. Dabei ist er überintelligent, wie man bald nach dem Umzug nach Berlin auf der Schule feststellt. Schon früh widmet er sich dem Thema Inka und der verlorenen Stadt. El Dorado. Er will sie finden, was zu seinem Lebensziel wird. Er begibt sich auf die lange Überfahrt nach Peru, kommt über Umwege, der Teilnahme am spanisch-südamerikanischen Krieg sowie als Ingenieur bei der Eisenbahn, dann doch noch in den Dschungel und hat mit dem Amerikaner Harry Singer zum Glück einen erstklassigen Begleiter gefunden, ohne den er niemals so weit hätte vordringen können und der ihm ein richtig guter Freund wird.
    „Die goldene Stadt“ ist eine Art Biographie von Augusto R. Berns, der als allererster die verschollene Inkastadt entdeckt haben soll, in Form eines historischen Abenteuerromans. Jede Menge Fakten hat die Autorin hier sehr gut recherchiert und alle mit einfließen lassen. Die Geschichte beginnt mit Augustos frühester Kindheit ganz detailliert, sodass man eine Menge über ihn als Mensch erfährt. Er besitzt viel Phantasie und Begeisterung für seine Sache, und er hat den Mut und die Hartnäckigkeit, mit der er sein Ziel verfolgt, auch wenn es immer wieder Zwischenwege gibt, die ihn schließlich dorthin führen. Selbst in den ausweglosesten Situationen verliert er es nie aus ganz aus dem Auge. Allerdings muss man hier so bis zur Hälfte des Buches warten bis es wirklich auf den Punkt kommt. Der eigentliche Weg in den Dschungel zur verlorenen Stadt, und zwischenzeitlich hat man mit einigen weitreichenden Ausschweifungen zu tun, die mich das Buch immer wieder mal zur Seite legen ließen, da einfach so die Spannung fehlte. Das Ende dann war jedoch wieder wirklich eine Überraschung mit der man so nicht rechnet.

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    derbuecherwald-blogs avatar
    derbuecherwald-blogvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr lehrreich und interessant
    Biografie trifft Roman

    Inhalt:

    August Rudolph Berns ist ein außergewöhnliches Kind. Er sitzt lieber unter einem Baum und tagträumt, als wie die anderen Kinder zu spielen. In seinen Phantasien, reitet Julius Cäsar an ihm vorbei und winkt ihm zu. Außerdem gesellt er sich hin und wieder zu dem Verrückten seines Dorfes und wäscht mit ihm Gold. Seine Eltern tolerieren sein Verhalten, obwohl sie sich natürlich wünschen, dass er irgendwann die Weinhandlung seines Vaters übernehmen wird.

    Als sein Vater jedoch sein Geschäft erweitern will und dazu nach Berlin umzieht, befindet sich Rudolph plötzlich in einer ganz neuen Welt. Weil sein Vater eifrig Kontakte knüpft, ist es Rudolph bald möglich ein sehr teure und angesehene Privatschule zu besuchen. Sein Lehrer merkt schnell, dass er ein außergewöhnlich intelligenter Schüler ist und versetzt ihn so gleich in eine höhere Klasse. In seiner Freizeit, hat Rudolph jedoch mal wieder ganz andere Vorlieben, als einfach draußen auf der Straße zu spielen wie die anderen Jungs in seinem Alter. Sein neues Hobby ist das Lesen, am liebsten über die Inka. Denn die Inka sind Rudolphs großes Fachgebiet und gleichzeitig auch sein Traum. Er will nichts mehr als die verlorene Stadt "El Dorado" wiederzufinden.

    Kaum dass sich die Gelegenheit bietet, macht er sich daher als junger Mann nach Peru auf. Dort angekommen bennent er sich erstmal um zu Augusto Berns, denn kein wahrer Peruaner heißt Rudolph.

    Über einige Umwege schafft Berns es tatsächlich eine Expedition in den Urwald zu finanzieren und begibt sich zusammen mit einem Einheimischen und Harry Singer, dessen Bekanntschaft er gemacht hat auf die beschwerliche Reise...



    Meine Meinung:


    "Die goldene Stadt" ist eine interessante Mischung aus Roman und Biografie. Einerseits merkt man, dass Sabrina Janesch sich sehr viel Mühe gegeben hat die ganzen Fakten über Berns herauszufinden. Ich bin daher überzeugt davon, dass "Die goldene Stadt" Berns Leben sehr gut beschreibt.

    Ich weiß nicht ob es bei der Originalausgabe (Ich hatte scheinbar eine Ausgabe für Rezensenten) auch der Fall ist, dass auf den ersten Seiten ein paar historische Angaben stehen, die sehr hilfreich sind, um sich beim Lesen zeitlich zu orientieren.


    Interessant ist aber, dass "Die goldene Stadt" keineswegs, wie eine trockene Biografie geschrieben ist. Im Gegenteil mir ist es oft wie ein Roman vorgekommen. Vor allem deshalb, weil es sehr lebendig geschrieben ist.

    Am besten hat mir dabei Berns Tagträumerei gefallen, die er selbst im Erwachsenenalter nicht abgelegt hat. 


    Ich musst mich die ganze Zeit daran erinnern, dass ich gerade eine Biografie lese, weil ich permanent mitgefiebert habe. Obwohl natürlich alles schon vorne in der Historie vorgegeben ist.


    Allerdings muss ich dazu sagen, dass nicht alles schon am Anfang in den historischen Hintergründen verraten wird, gerade das Ende des Buches hat mich überrascht.


    Was mir aber von allen Punkten am Besten gefallen hat: Man lernt unglaublich viel beim Lesen, über Peru, über Berlin zur Zeit Berns, generell über die damalige Zeit. Ich habe auf jeden Fall das Gefühl, dass ich nach diesem Buch ein Stückchen schlauer bin als zurvor.


    Wenn ihr mich jetzt nach den negativen Punkten fragt, muss ich euch sagen, dass es da nicht viel gab, außer, dass die Geschichte sich hin und wieder etwas gezogen hat, wenn Berns sehr lange an einem Ort fest hing.

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    marathongirls avatar
    marathongirlvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider nicht mein Buch
    Leier nicht mein Buch

    Das Cover ist passend und das Buch bietet auch genug Lesestoff. Die Autorin hat ein gutes Buch geschrieben und bestimmt auch viele Recherchen über das Thema gemacht, mich hat es leider nicht gefesselt und konnte es nicht fließend durchlesen. Ich fand die Geschichte sehr interessant, doch dieses Buch war leider nichts für mich.

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    Buecherzauber123vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine tolle und spannende Romanidee von der ich mir leider deutlich mehr erhofft habe.
    Hat leider nicht ganz meine Hoffungen erfüllt

    In dem Roman "Die goldene Stadt" geht es um den Entdecker der Inkastadt. Man begleitet ihn als Leser seit seiner Kindheit auf auf seinem Lebensweg. Leider hat für mich das eigentliche Abenteuer zu spät begonnen. Ich verstehe, dass man den Protagonisten erst etwas kennen lernen musste, aber mir war diese Phase entwas zu lang. Augusto Berns als Protagonist hat mir allerdings sehr gut gefallen. Ich fand seine ungewöhnliche Art sehr interessant und die Beschreibungen seiner Tagträume haben mir sehr gefallen. Allerdings hat die Autorin für meinen Geschmack zu viele Fremdwörter und Fachwörter verwendet und sich etwas zu sehr in Details verloren. Ich schätze ihre große Recherchearbeit, aber leider ist davon zu viel im Buch gelandet, jedenfalls für meinen Geschmack. Auf der anderen Seite habe ich mir einen besseren Einblick in die Zeit und mehr Informationen über die Inkastädte erhofft. Daher hat die Autorin leider nicht ganz meine Erwartungen erfüllt.

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    bansheevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Großartig recherchiert, leider aber nicht so spannend wie erwartet. Eher ein Historienroman als ein Abenteuerroman.
    Kein fesselndes Abenteuer erwarten...

    Zugegebenermaßen liegt es wahrscheinlich vor allem an meinen Erwartungen an den Roman, dass ich nicht restlos von ihm begeistert bin. Ich hatte mir eine fesselnde Abenteuergeschichte in Südamerika alá Karl May oder Indiana Jones erhofft. Doch die "Goldene Stadt" ist vielmehr ein Historienroman oder sogar Sachbuch, dass die Geschichte von August Berns Forschungsreise erzählt und dabei die Fakten mit Fiktion ausschmückt. Berücksichtigt man das, ist der Roman auf keinen Fall schlecht, da die Autorin die Geschichte in einem wirklich schönen Stil verfasst hat, der in seiner Sachlichkeit und Klarheit gut zu dem Genre passt. Respekt vor allem auch vor der umfangreichen Recherchearbeit, die die Autorin geleistet hat. Schließlich hat sie sogar selbst eine Expedition nach Südamerika unternommen! Diese Leidenschaft für ihr Projekt merkt man dem Buch von Sabrina Janesch auch an. Deswegen ist es sehr schade, dass mich die "Goldene Stadt" nicht mehr fesseln konnte, da ich mir wie gesagt etwas anderes vom Klappentext versprochen habe. Einzelne Passagen, wie z.B. die Expeditionen Berns in den Dschungel sind auch durchaus spannend, doch das wird leider nicht durchgängig in dem Buch durchgehalten und es über weite Strecken doch recht langatmig und eher sachlich zu lesen. Schade, denn der Stoff hätte sicher genug für einen echten "Pageturner" hergegeben!

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    Engel1974s avatar
    Engel1974vor einem Jahr
    Kurzmeinung: als historischer Roman „keine leichte Kost“, erinnert der Roman doch eher an ein Reisbericht bzw. eine Biografie
    erinnert eher Reisbericht bzw. Biographie

    Mit „Die goldene Stadt“ präsentiert die Autorin Sabrina Janesch ihren Lesern einen sehr bildgewaltigen, detailverliebten Roman und entführt sie in die Wälder von Peru.

    Um was geht es?

    Der  Deutsche August R. Berns macht sich im 19 Jahrhundert auf, um die sagenumwobene Inkastadt Machu Picchu in den Wäldern von Peru zu finden. Schon seit seiner Kindheit verfolgte ihn dieser große Traum. Als Erwachsener findet er mit dem Amerikaner Hary Singer einen Wegbegleiter für diese Abenteuerreise, die sie vor viele Überraschungen stellen soll ...

    Meinung:

    Zuerst einmal muss man die sehr schöne Aufmachung des Buches erwähnen, das Cover ist in Schwarz – Golden gehalten wirkt es sehr edel und macht schon etwas her. Weiterhin ist das Buch mit einem Lesebändchen ausgestattet, was ich persönlich immer sehr schön finde.

    Die Handlung  ist keine „leichte Kost“ und ähnelt eher einem Sachbuch bzw. einem Reisebericht, als einem Roman, stellenweise liest es sich sogar wie eine Biografie. Hier war ich dann doch etwas verwirrt, zumal ich mir einen sehr flüssig zu lesen Roman erhofft hatte.

    Bereits der Anfang ist geprägt von der Einführung des Protagonisten und wirkt auf mich sehr langatmig. Später als es dann zu den Reisebeschreibungen und geschichtlichen Aspekten ging war ich teilweise zwar sehr angetan, dennoch war mir die doch sehr ausführliche Beschreibung der Autorin für einen historischen Roman zu viel des Guten. Hier merkt man zwar das sie sich sehr intensiv mit der Thematik auseinander gesetzt hat und ausführlich recherchiert hat, doch meines Erachtens währe der Roman spannender gewesen hätte sie viele dieser Hintergrundinformationen in ein Nachwort gepackt.  

    So wie bereits in der Handlung beschrieben ist der Schreibstil der Autorin sehr ausführlich, detailreich und bildlich, das macht es beim Lesen zwar möglich sich in die jeweilige Szene gut hineinzuversetzen, führt aber sehr schnell auch zur „Langenweile“. So konnte ich das Buch getrost einige Tage zur Seite legen, ohne unbedingt wissen zu müssen wie es ausgeht, was für einen Roman dieses Formats leider sehr Schade ist.

    Auch wenn der Schreibstil der Autorin sehr ausführlich und bildlich ist, hat sie es nicht geschafft ihren Protagonisten „Leben“ einzuhauchen. Er wirkt sehr farblos, insgesamt fehlt es ihm an Lebendigkeit und Charakterzügen. Hier ist es eher so als gibt die Autorin uns einen Draufblick auf die Thematik als das sie uns am Leben des Protagonisten teilhaben lässt. So erinnert das Buch auch eher an ein Geschichtsbuch und an eine Biografie.

    Zu Gute muss man der Autorin hier aber die sehr informative Ausarbeitung der Thematik mit ihren vielen historischen und geschichtlichen Aspekte anrechnen. Wer sich für diese Epoche interessiert wird hier sicherlich gut bedient sein.

    Fazit:

    Als historischer Roman „keine leichte Kost“, erinnert der Roman doch eher an ein Reisbericht bzw. eine Biografie, deren Protagonisten sehr „farblos“ daher kommen

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Marina_Nordbrezes avatar

    "El Dorado wurde von Leuten wie mir erbaut. Deshalb werden Leute wie ich es finden."

    Abenteuer und die Lust, Neues zu entdecken – dieser Antrieb steckt in jedem von uns. Doch nur die wenigsten wagen den mutigen Schritt ins Ungewisse. Augusto Berns ist einer dieser Menschen. Sein Traum: Die goldene Stadt El Dorado. Tief im Dschungel Perus verborgen soll sie liegen. Wird es Berns wirklich gelingen, einen Weg in die versunkene Stadt der Inkas zu finden? 
    In Sabrina Janeschs neuesten Roman "Die goldene Stadt" begleiten wir Augusto Berns bei seinem waghalsigen Plan, dessen Ende ungewiss ist ...

    Mach dich bereit für eine Expedition in eine exotische Welt und gewinne mit etwas Glück eine von 25 Schatzkisten inklusive einem Exemplar von "Die goldene Stadt" für unsere anschließende Leserunde.


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    Über das Buch     
    Peru, 1887. Das ganze Land redet nur von einem Mann – und seiner großen Entdeckung: Augusto Berns will die verlorene Stadt der Inka gefunden haben. Das Medienecho reicht von Lima bis London und New York. Doch wer ist der Mann, der vielleicht El Dorado entdeckt hat? Alles beginnt mit einem Jungen, der am Rhein Gold wäscht und sich in erträumten Welten verliert, der später in Berlin den glühend verehrten Alexander von Humboldt befragt, um bald darauf einen Entschluss zu fassen: Er, Berns, will die goldene Stadt finden.

    >> Mehr Infos zum Buch und einen Ausschnitt aus dem Buch findet ihr hier

    Über Sabrina Janesch  
          
    Sabrina Janesch wurde 1985 in Gifthorn geboren. Sie studierte Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim und Polonistik an der Jagiellonen-Universität in Krakau und schloss mit einem Diplom ab. Ihre deutsch-polnische Abstammung beeinflusst ihre Werke, die seitdem erschienen. Noch bevor ihr erstes Buch "Katzenberge" 2010 erschien, wurde sie durch ein Stipendium erste Stadtschreiberin in Danzig. Sie war Nominierte des Ingeborg-Bachmann-Preis und erhielt für "Katzenberge" den Mara-Cassens-Preis 2010. 

    Gemeinsam mit Rowohlt vergeben wir in unserer Leserunde 25 Schatzkisten inklusive einem Exemplar von "Die goldene Stadt" für unsere Leserunde.
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    Pressestimmen

    Die verblüffende Geschichte des Entdeckers von Machu Picchu. Man erliegt bei der Lektüre mitunter einer ähnlichen Faszination, wie sie diesen späten Nachfahren getrieben haben muss.

    Stark recherchiert und brillant erzählt.

    Sabrina Janesch versteht ihr Handwerk. Das erklärt jedoch noch nicht die Wirkung des Buchs. Diese ergibt sich vielmehr aus der Liebe zu ihrem Helden. Darin wurzelt die emotionale Kraft des Buchs.

    Sabrina Janesch hat ihre Eindrücke mit viel Phantasie, Einfühlungsvermögen und sprachlichem Geschick in einen großartigen Roman verwandelt.

    Einer der überwältigendsten Romane des Herbstes. Das Einfühlungsvermögen und das Erzähltalent von Sabrina Janesch machen aus dem großartigen Stoff eine unvergessliche Abenteuerreise.

    Sabrina Janesch ist mit diesem Buch ein großer Wurf geglückt. Ein faszinierendes (Lese-)Abenteuer, das die Spannung bis zur letzten Seite aufrechterhalten kann.

    Mit viel Zeitkolorit spannend erzählt.

    Ein großes Leseabenteuer, das in ferne Welten und längst vergangene Zeiten führt.

    Sabrina Janesch hat einen Abenteuerroman geschrieben, der alle Sinne anspricht und eine exotische Welt heraufbeschwört. Eine spannende Lektüre für Fans historischer Entdeckerromane.

    Manchmal ist Lesen ein Abenteuer, zum Beispiel in dem mitreißenden Roman von Sabrina Janesch.

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